Ich unterstelle CDP keine Bereicherung. Ich versuche nur darzustellen, dass man CDP mit genau der gleichen Moral, mit der ihr Sapkowski Bereicherung unterstellt, dies auch mit CDP tun kann.
Brandon Sanderson (Autor von Mistborn) über CD Projekt Red, Buch-Adaptionen und Sapkowski (Witcher-Autor)
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- Kajetan
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Re: Brandon Sanderson (Autor von Mistborn) über CD Projekt Red, Buch-Adaptionen und Sapkowski (Witcher-Autor)
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Re: Brandon Sanderson (Autor von Mistborn) über CD Projekt Red, Buch-Adaptionen und Sapkowski (Witcher-Autor)
Rechtsanspruch und Moral sind zwei verschiedene Dinge. Komm mir nicht mit Doppelmoral bitte. Ich spreche ihm keinen rechtlichen Anspruch ab sondern einen moralischen, also echt jetzt. Ich würde CD übrigens auch moralisch zustimmen selbst wenn sie damals keinen schriftlichen Vertrag hätten. Nur rechtlich würde es Ihnen nichts bringen. Aber Rechtsanspruch und Moral sind eben nicht das selbe machmal auch komplett anders bei mir. Aber nein du schwingst die moralkeule und diejenigen die dir widersprechen haben Doppelmoral, schon klar. Gehts eigentlich noch?
Ob Herr Sapkowski einen rechtlichen Anspruch hat dürfen die Gerichte klären. Einen moralischen hat er für mich nicht, nicht aufgrunddessen wie er damals mit seinem Anspruch umgegangen ist.
Aber ja du machst es dir schon leicht. Lieber Himmel. Klinke mich aus, sorry aber so hat ja eine Unterhaltung keinen Sinn. Machs gut und wirf anderen ruhig noch andere Sachen vor
Ob Herr Sapkowski einen rechtlichen Anspruch hat dürfen die Gerichte klären. Einen moralischen hat er für mich nicht, nicht aufgrunddessen wie er damals mit seinem Anspruch umgegangen ist.
Aber ja du machst es dir schon leicht. Lieber Himmel. Klinke mich aus, sorry aber so hat ja eine Unterhaltung keinen Sinn. Machs gut und wirf anderen ruhig noch andere Sachen vor
Zuletzt geändert von Raskir am 08.10.2018 10:47, insgesamt 1-mal geändert.
- winkekatze
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Re: Brandon Sanderson (Autor von Mistborn) über CD Projekt Red, Buch-Adaptionen und Sapkowski (Witcher-Autor)
hat mal einer einen link zu besagtem gesetz?
- Danilot
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Re: Brandon Sanderson (Autor von Mistborn) über CD Projekt Red, Buch-Adaptionen und Sapkowski (Witcher-Autor)
Das Fantasy- und Mittelalterthema war und ist seid ein paar Jahren im Trend, so wie Zombie-Action Jahre lang im Trend war. Die Geralt-Saga (bei Witcher 1 damals schon etliche Jahre alt) war teils großartig geschrieben, hat ausgearbeitete Charaktere sowie eine runde Hintergrundgeschichte samt Fantasywelt geliefert und genau diesen Trend bedient.Raskir hat geschrieben: ↑08.10.2018 08:42 Klar hat CD davon profitiert und auch von seiner buchvorlage. Aber eine buchvorlage bringt dir erstmal keine Garantie auf ein gutes werk. Deine Argumentation beruht drauf dass CD genauso davon profitieren würde. Dem kann man aber entgegenhalten, dass CD auch ohne die rechte am Hexer ein genauso gutes und erfolgreiches Werk hätte entwickeln können. Vielleicht auch nicht, wir wissen aber nicht genau wie wichtig die hexermarke für den Erfolg von CD war und wie viel letztlich ihr eigenes Geschick beigetragen hat. Wir wissen nur dass Sapkowski profitiert hat, wenn auch nur indirekt![]()
Natürlich konnte man diesen Megaerfolg nicht vorausahnen, aber die Buchvorlage war bestes Futter für die richtige Zeit.
Zu Sapkowski:
Es ist eben sein Pech eine Gewinnbeteiligung ausgeschlagen zu haben. Hätte CDR mit der Lizenz 2 billige Handygames gemacht, dann wäre er um die paar Tausend wohl weiterhin froh gewesen. The Witcher 3 wurde aber zu einem Megaerfolg (finanziell und popkulturell), es ist ja quasi das Referenzgame für OW-Action-RPGs. Und CDR bedient die Marke weiter. Andererseits, ohne die Spiele hätten ich und vermutlich zig Tausend andere Leute die Buchreihe gar nicht entdeckt. Sapkowski hat dadurch auch viel profitiert.
Nun wenn CDR seinen Forderungen etwas nachkommen will ist das doch ok. Eine Einigung ist besser als ein Rosenkrieg. Sapkowski war damals etwas blöd in seiner Entscheidung und heute versucht er es mit fehlender Diplomatie auszugleichen.
Zuletzt geändert von Danilot am 08.10.2018 21:00, insgesamt 1-mal geändert.
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DEMDEM
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Re: Brandon Sanderson (Autor von Mistborn) über CD Projekt Red, Buch-Adaptionen und Sapkowski (Witcher-Autor)
Wenn es darum geht, wessen Werk von welchem profitiert hat, dann wohl ganz klar die Bücher von den Spielen. Also hat CDP das moralische Recht Sapkowski auf Gewinnbeteiligung zu verklagen? 
- Kajetan
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Re: Brandon Sanderson (Autor von Mistborn) über CD Projekt Red, Buch-Adaptionen und Sapkowski (Witcher-Autor)
Genau das meine ich doch. Was CDP getan hat ist für Dich moralisch in Ordnung, was Sapkowski jetzt tut, ist für Dich moralisch nicht in Ordnung. Warum? Weil die eine Partei der allseits geschätzte Entwickler von Videospielen ist und der andere ein dummes Arsch von Autor, der keine Videospiele mag. Dass man beide Positionen gleichermaßen mit genau der gleichen Moral negativ und positiv bewerten kann, fällt Dir nicht auf. Du sprichst Sapkowski einfach das moralische Recht ab nachträglich eine Umsatzbeteiligung einzufordern. Begründung? Weil halt. Dass beide Parteien valide Positionen vertreten, ist Dir juck. Sapkowski ist halt ein Arsch.
Was Du gerne tun kannst, für mich ist das aber nichts weiter als Doppelmoral.
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Re: Brandon Sanderson (Autor von Mistborn) über CD Projekt Red, Buch-Adaptionen und Sapkowski (Witcher-Autor)
Das ist nett von dir. Aber ich denke das dies in diesem fall nicht nötig ist. Denn wir unterstellen Sapkowski keinen Versuch zur Bereicherung, sondern es ist ein Fakt^^
Das ist eine merkwürdige Brücke die du da schlägst. Der Vertrag stützt sich zwar auf Gesetzen, jedoch sind darin individuell ausgehandelte Konditionen mit welchen beide parteien einverstanden war und für die damalige zeit auch fair war. da lief auch für beide parteien moralisch alles ok. Sapkowski hat eben eine bewusste Entscheidung getroffen und sich ansonten komplett distanziert. Er machte Profit und CDP hatten Kosten, Aufwand und Risiko und null Unterstützung des Autors mehr. Jetzt nachdem sich das Risiko für CDP ausgezahlt hat, möchte er dies revidieren. Und zwar ausschließlich wegen dem Geld. Wenn die ganze Darstellung dieser Historie nicht als fake oder extrem stark verfälscht herausstellt, ist das für mich einfach eine scheiß aktion^^Kajetan hat geschrieben: ↑08.10.2018 10:32Du argumentierst mit dem mit CDP abgeschlossenen Vertrag. Dieser sei die Grundlage für das Geschäft und alle Forderungen gegenüber Sapkowski seien damit abgegolten. Ist soweit in Ordnung, denn der Vertrag ist ja nicht illegal. Auch nicht betrügerisch oder bevorteilend. CDPs Position ist valide.
Aber ... auf genau der gleichen Ebene, der Ebene von Recht und Gesetz, ist auch Sapkowskis Forderung valide, denn er hat genau dieses Gesetz als Basis seiner Forderungen genommen, weil dieses Gesetz exakt für solche Fälle gedacht ist. Auch seine Position ist valide.
Korrekt. Gibt ja auch zu jedem Fall eine Historie. Oder willst du mir sagen das überall und immer wenn ein Gesetz durchgeführt wird auch tatsächliches moralisches Recht passiert? Noch dazu wurde Sapkowski nie Unrecht getan. Einen Fakt den man auch noch berücksichtigen muss.Kajetan hat geschrieben: ↑08.10.2018 10:32 Hier steht eine valide juristische Position gegen eine andere valide juristische Position. Nur darf der eine nach Deiner Meinung diese Position nicht einnehmen, weil das gierig sei und der andere darf seine Position einnehmen, weil es ja einen Vertrag gibt. Wie jetzt? Hier soll Recht gelten und dort nicht? Hier ist eine valide Rechtsposition moralisch in Ordnung und dort aber nicht?
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Re: Brandon Sanderson (Autor von Mistborn) über CD Projekt Red, Buch-Adaptionen und Sapkowski (Witcher-Autor)
Habe ich geschrieben, mehr als einmal. In beiden threads zusammen bestimmt ein halbes Dutzend mal. Weil er seine verdammte Gewinnbeteiligung nicht wollte. Er hat sie explizit abgelehnt, hat sie zurückgewiesen und hat seinem Wunsch entsprechend darauf verzichtet. Weil er damals mehr Geld bekommen hat dadurch und heute nochmal abkassieren will im gleichen Maße wie wenn er nicht mehr Geld bekommen hat. Weil er der einzige Gewinner in den Verhandlungen damit wäre. Mir ist der wichser egal, könnte auch Mandela sein, aber einen moralischen Anspruch erkenne ich nicht. In keinster Weise. Wenn du das anders siehst ok. Aber mir reichts jetzt endgültig mit dir. Nur weil ich es anders sehe als du darf ich mir deine scheiße gefallen lassen? Gehts noch? Supporte ihn soviel du willst, für mich hat er seinen moralischen Anspruch damals abgetreten und versucht ihn sich jetzt wieder zu erzwingen. Finde ich moralisch scheiße. Ciao, hab keinen Bock mehr auf so einen Dreck.
Zuletzt geändert von Raskir am 08.10.2018 11:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Brandon Sanderson (Autor von Mistborn) über CD Projekt Red, Buch-Adaptionen und Sapkowski (Witcher-Autor)
Du laberst hier einen Stuss zusammen, meine Fresse.Kajetan hat geschrieben: ↑08.10.2018 11:01Genau das meine ich doch. Was CDP getan hat ist für Dich moralisch in Ordnung, was Sapkowski jetzt tut, ist für Dich moralisch nicht in Ordnung. Warum? Weil die eine Partei der allseits geschätzte Entwickler von Videospielen ist und der andere ein dummes Arsch von Autor, der keine Videospiele mag. Dass man beide Positionen gleichermaßen mit genau der gleichen Moral negativ und positiv bewerten kann, fällt Dir nicht auf. Du sprichst Sapkowski einfach das moralische Recht ab nachträglich eine Umsatzbeteiligung einzufordern. Begründung? Weil halt. Dass beide Parteien valide Positionen vertreten, ist Dir juck. Sapkowski ist halt ein Arsch.
Was Du gerne tun kannst, für mich ist das aber nichts weiter als Doppelmoral.
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Re: Brandon Sanderson (Autor von Mistborn) über CD Projekt Red, Buch-Adaptionen und Sapkowski (Witcher-Autor)
Ja das ist nett lieber Herr Sanderson aber CD Projekt RED hat sowas von kein Bock mehr auf Fantasy. Die nächsten Jahren is nix mehr mit Zauber und Zwergen^^
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Re: Brandon Sanderson (Autor von Mistborn) über CD Projekt Red, Buch-Adaptionen und Sapkowski (Witcher-Autor)
Gut, dann halt nicht. Wenn Du Dich beruhigt hast, können wir aber gerne weitermachenRaskir hat geschrieben: ↑08.10.2018 11:09 Habe ich geschrieben, mehr als einmal. In beiden threads zusammen bestimmt ein halbes Dutzend mal. Weil er seine verdammte Gewinnbeteiligung nicht wollte. Er hat sie explizit abgelehnt, hat sie zurückgewiesen und hat seinem Wunsch entsprechend darauf verzichtet. Weil er damals mehr Geld bekommen hat dadurch und heute nochmal abkassieren will im gleichen Maße wie wenn er nicht mehr Geld bekommen hat. Weil er der einzige Gewinner in den Verhandlungen damit wäre. Mir ist der wichser egal, könnte auch Mandela sein, aber einen moralischen Anspruch erkenne ich nicht. In keinster Weise. Wenn du das anders siehst ok. Aber mir reichts jetzt endgültig mit dir. Nur weil ich es anders sehe als du darf ich mir deine scheiße gefallen lassen? Gehts noch? Supporte ihn soviel du willst, für mich hat er seinen moralischen Anspruch damals abgetreten und versucht ihn sich jetzt wieder zu erzwingen. Finde ich moralisch scheiße. Ciao, hab keinen Bock mehr auf so einen Dreck.
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Re: Brandon Sanderson (Autor von Mistborn) über CD Projekt Red, Buch-Adaptionen und Sapkowski (Witcher-Autor)
Habe mich inzwischen wieder beruhigt, aber kein Bock mehr. Nicht mit jemanden der so Respektlos, anmaßend und auch fies daherkommt. Ich hab auch schon mehr zum Thema gesagt als ich wollte
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Re: Brandon Sanderson (Autor von Mistborn) über CD Projekt Red, Buch-Adaptionen und Sapkowski (Witcher-Autor)
Ich denke einmal, dass auch genau DAS die Intention hinter seinen Aussagen war, ein wenig Eigenwerbung betreiben, immerhin kann er sich bei diesem Thema mit diesen Aussagen gut in Szene setzen.ronny_83 hat geschrieben: ↑08.10.2018 11:31 Ist natürlich sehr einfach für Sanderson, sich jetzt auf dem Rücken von Sapkowski als der Samariter der Buchautoren hinzustellen und so zu tun, als wäre der richtige Wert eines Autors gegenüber den eigenen Werken, diese für umsonst zu verscherbeln, nur um "weitere kreative Werke" seiner eigenen Idee in anderen Medien zu erhalten.
