Brandon Sanderson (Autor von Mistborn) über CD Projekt Red, Buch-Adaptionen und Sapkowski (Witcher-Autor)
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Re: Brandon Sanderson (Autor von Mistborn) über CD Projekt Red, Buch-Adaptionen und Sapkowski (Witcher-Autor)
vermutlich nicht. sowas ist vertraglich geregelt, und wenn er einen vertrag dazu unterschrieben hat, dann gilt dieser. verträge rückwirkend ändern ist unsinnig. den vertrag neu aushandeln kann er aber sehr wohl.
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Re: Brandon Sanderson (Autor von Mistborn) über CD Projekt Red, Buch-Adaptionen und Sapkowski (Witcher-Autor)
Ich dachte es obliegt nicht an uns dies zu beurteilen?^^Kajetan hat geschrieben: ↑08.10.2018 08:10
Ausserdem ... es heisst ständig, dass CDP ja erst die Bücher weltweit bekannt gemacht hätte. Aber wäre Witcher 1 auch mit einem anderen Setting so erfolgreich geworden? Hier wird seitens der Sapkowski-Kritiker immer gerne ausgeblendet, dass BEIDE Parteien ihr Scherflein zum Erfolg der Spieleserie beigetragen haben und dass unter Berücksichtigung des Settings Sapkowski moralisch durchaus das Recht auf eine Umsatzbeteiligung hat.
Sapkowski hat damals eine bewusste Entscheidung getroffen. Er wurde weder abgezockt, noch hinters Licht geführt. CD Projekt Red war damals ein mittleres Unternehmen, das selbst nach witcher 1 finanzielle Probleme noch hatte. Der Wert der Buchreihe wurde damals ermittelt und man hat ihm ein Angebot mit Gewinnbeteiligung gemacht, was er komplett ausschlug. Sprich CDP hat ihm einen Batzen Geld überwiesen und die Kosten für Entwicklung, das Risiko und alle kreativen Resultate lagen bei dem Studio. Sapkowski glaubte nicht nur nicht an das Projekt, er arbeitete auch nicht mit. So wie mit Metropolis damals.
Der Mann wurde entlohnt und seine Buchreihe wurde größer und bekannter als sie jemals geworden wäre (ja das traue ich mich zu behaupten). Egal wie, er profitierte also so oder so immens an dem Erfolg was CDP erreicht haben. Und the witcher ist kein Star wars. Ist nicht so das die witcher Bücher eine etablierte globale Größe waren wodurch das Spiel hätte profitieren können auch wenn es scheiße gewesen wäre.
Ich weigere mich das ganze auch noch moralisch zu unterstützen und den Mann ethisch zu entmündigen. Hätte er aktiven Anteil daran gehabt (der passive wurde ja entlohnt) würde ich das Ganze anders bewerten. Aber genau das hat der Mann ebenfalls abgelehnt und hat damit jedweden Anspruch für weiteren Profit schlicht nicht verdient.
Noch dazu sei gesagt das Sapkowski mehrmals betont hat das für ihn die witcher reihe keine fortführung seines Universums sei, sondern schlicht Adaptionen. Er sprach der Witcher Reihe ein "Niveau" ab, welches er mit seinen Meisterwerken gesetzt hat^^ Er distanzierte sich von jeder nur erdenklichen Ebene
- Kajetan
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Re: Brandon Sanderson (Autor von Mistborn) über CD Projekt Red, Buch-Adaptionen und Sapkowski (Witcher-Autor)
Irrelevant. Es könnte auch die schlechteste Adaption aller Zeiten sein. Das ist kein Argument, um Sapkowski irgendwas vorzuwerfen. Er ist der Autor der Bücher, die als Grundlage für die Spiele genommen wurden. Als solcher hat er GRUNDSÄTZLICH das moralische Recht eine faire (!) Umsatzbeteiligung zu verlangen.
Stattdessen habe ich den Eindruck, dass man Sapkowski nur deswegen nichts gönnt, weil er sich nie ausdrücklich positiv über die Spiele geäussert hat. Der Gag ist, er hat sich auch nie negativ über die Spiele geäussert, er hat nur gesagt, dass ihn Videospiele nicht interessieren und er ein wenig pissed ist, dass man ihn, den Autor der Vorlage für die Spiele, als Autor der Bücher zum Spiel hält.
DAS ist die Grundlage für einen äusserst irrationalen Hass, der Sapkowski seit diesen Äusserungen entgegenschlägt. Jemand ist nicht von einer Sache begeistert, von der ich begeistert bin. Deswegen werden auch etliche krude Argumente konstruiert, um ihn als gieriges Arschloch hinstellen zu können.
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Re: Brandon Sanderson (Autor von Mistborn) über CD Projekt Red, Buch-Adaptionen und Sapkowski (Witcher-Autor)
Das ist eine Replik auf das Argument, Sapkowski hätte erst der Spieleserie die weltweite Popularität der Bücher zu verdanken.
Und hier argumentierst Du wieder juristisch und unterschlägst dabei Passus 44 des polnischen Urheberrechts, auf dessen Basis Sapkowski vollkommen legitime Forderungen erhebt.Sapkowski hat damals eine bewusste Entscheidung getroffen. Er wurde weder abgezockt, noch hinters Licht geführt. CD Projekt Red war damals ein mittleres Unternehmen, das selbst nach witcher 1 finanzielle Probleme noch hatte. Der Wert der Buchreihe wurde damals ermittelt und man hat ihm ein Angebot mit Gewinnbeteiligung gemacht, was er komplett ausschlug. Sprich CDP hat ihm einen Batzen Geld überwiesen und die Kosten für Entwicklung, das Risiko und alle kreativen Resultate lagen bei dem Studio. Sapkowski glaubte nicht nur nicht an das Projekt, er arbeitete auch nicht mit. So wie mit Metropolis damals.
Und jetzt kommst Du wieder mit Moral. Würdest Du Dich bitte endlich entscheiden, wie Du argumentieren willst?Ich weigere mich das ganze auch noch moralisch zu unterstützen und den Mann ethisch zu entmündigen. Hätte er aktiven Anteil daran gehabt (der passive wurde ja entlohnt) würde ich das Ganze anders bewerten. Aber genau das hat der Mann ebenfalls abgelehnt und hat damit jedweden Anspruch für weiteren Profit schlicht nicht verdient.
Das war eine künstlerische Distanzierung. Geld ist immer eine andere Geschichte. Solltest Du aber wissenNoch dazu sei gesagt das Sapkowski mehrmals betont hat das für ihn die witcher reihe keine fortführung seines Universums sei, sondern schlicht Adaptionen. Er sprach der Witcher Reihe ein "Niveau" ab, welches er mit seinen Meisterwerken gesetzt hat^^ Er distanzierte sich von jeder nur erdenklichen Ebene![]()
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Re: Brandon Sanderson (Autor von Mistborn) über CD Projekt Red, Buch-Adaptionen und Sapkowski (Witcher-Autor)
Bin ich ein Jurist? ich hab mich doch seit meinem ersten Beitrag dafür entschieden das ganze moralisch zu beurteilen. Wie du das Ganze aber rechtfertigen willst, will mir nicht in den Sinn. Wie im anderen Thread schon erwähnt. Nur weil er seinen Anspruch auf ein polnisches Gesetz stützt heißt das nicht das das alles ok ist.Kajetan hat geschrieben: ↑08.10.2018 09:41Das ist eine Replik auf das Argument, Sapkowski hätte erst der Spieleserie die weltweite Popularität der Bücher zu verdanken.
Und hier argumentierst Du wieder juristisch und unterschlägst dabei Passus 44 des polnischen Urheberrechts, auf dessen Basis Sapkowski vollkommen legitime Forderungen erhebt.Sapkowski hat damals eine bewusste Entscheidung getroffen. Er wurde weder abgezockt, noch hinters Licht geführt. CD Projekt Red war damals ein mittleres Unternehmen, das selbst nach witcher 1 finanzielle Probleme noch hatte. Der Wert der Buchreihe wurde damals ermittelt und man hat ihm ein Angebot mit Gewinnbeteiligung gemacht, was er komplett ausschlug. Sprich CDP hat ihm einen Batzen Geld überwiesen und die Kosten für Entwicklung, das Risiko und alle kreativen Resultate lagen bei dem Studio. Sapkowski glaubte nicht nur nicht an das Projekt, er arbeitete auch nicht mit. So wie mit Metropolis damals.
Und jetzt kommst Du wieder mit Moral. Würdest Du Dich bitte endlich entscheiden, wie Du argumentieren willst?Ich weigere mich das ganze auch noch moralisch zu unterstützen und den Mann ethisch zu entmündigen. Hätte er aktiven Anteil daran gehabt (der passive wurde ja entlohnt) würde ich das Ganze anders bewerten. Aber genau das hat der Mann ebenfalls abgelehnt und hat damit jedweden Anspruch für weiteren Profit schlicht nicht verdient.
Das war eine künstlerische Distanzierung. Geld ist immer eine andere Geschichte. Solltest Du aber wissenNoch dazu sei gesagt das Sapkowski mehrmals betont hat das für ihn die witcher reihe keine fortführung seines Universums sei, sondern schlicht Adaptionen. Er sprach der Witcher Reihe ein "Niveau" ab, welches er mit seinen Meisterwerken gesetzt hat^^ Er distanzierte sich von jeder nur erdenklichen Ebene![]()
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Re: Brandon Sanderson (Autor von Mistborn) über CD Projekt Red, Buch-Adaptionen und Sapkowski (Witcher-Autor)
Doppelpost
Zuletzt geändert von Raskir am 08.10.2018 09:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Brandon Sanderson (Autor von Mistborn) über CD Projekt Red, Buch-Adaptionen und Sapkowski (Witcher-Autor)
die er explizit nicht wollte. Er hat sie vefkauft gegen bares. Sein Bier. Grundsätzlich hat er Anspruch gehabt was er aber damit macht ist seine Sache und juckt mich auch nicht. Aber ich bin entschieden dagegen dass jemand seinen Anspruch bewusst, ungezwungen, aus eigenem antrieb und expliziten Wunsch verkauft und ihn dann nochmal einzufordern wenns gut läuft. Kannst du gerne anders sehen, aber hier sehe ich null moralischen Anspruch über den er verfügt. Da kannst du noch so sehr mit fettdruck arbeiten. Wie Du drüber denkst will ich nicht diktierten, aber deine allgemeingültigkeit kannste dir bitte sparenKajetan hat geschrieben: ↑08.10.2018 09:36Irrelevant. Es könnte auch die schlechteste Adaption aller Zeiten sein. Das ist kein Argument, um Sapkowski irgendwas vorzuwerfen. Er ist der Autor der Bücher, die als Grundlage für die Spiele genommen wurden. Als solcher hat er GRUNDSÄTZLICH das moralische Recht eine faire (!) Umsatzbeteiligung zu verlangen.
Und mir ist es scheißegal ob er sich positiv zu den spielen äußert. Ist hier auch kein Thema. Er ist ein arsch, aber auch das ist kein Thema. Ich finde nur, er hat keinen moralischen Anspruch auf etwas was er selber vehement und mit aller innbrunst abgelehnt hat.
Und nochmal, moralischer Anspruch. Da scheiden sich automatisch die Geister, jeder Mensch hat einen anderen moralischen Kompass. Da gibts nichts mit "auf jeden Fall" genauso wie "auf keinen Fall".
Ach ja, er ist ein gieriges arschloch, aber nicht weil er Videospiele nicht mag. Tut hier aber auch nichts zur Sache
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Re: Brandon Sanderson (Autor von Mistborn) über CD Projekt Red, Buch-Adaptionen und Sapkowski (Witcher-Autor)
Das ist für Deine Argumentationsführung irrelevant
Du verurteilst Sapkowski für seine Forderungen, hälst sie für unmoralisch. Begründen tust Du das rein juristisch. Seine Forderungen sind aber ebenso juristisch gerechtfertigt wie die Position von CDP, mit dem damaligen Vertrag alles abgegolten zu haben. Aber was CDP macht, ist für Dich nicht unmoralisch.
Nicht nur, dass Du ständig die Argumentationsebene wechselst, Du betreibst auch noch Doppelmoral.
Das Gesetz ist nicht ok? EIn Gesetz, welches GENAU für solche Fälle gemacht wurde? Steile Theseich hab mich doch seit meinem ersten Beitrag dafür entschieden das ganze moralisch zu beurteilen. Wie du das Ganze aber rechtfertigen willst, will mir nicht in den Sinn. Wie im anderen Thread schon erwähnt. Nur weil er seinen Anspruch auf ein polnisches Gesetz stützt heißt das nicht das das alles ok ist.
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Re: Brandon Sanderson (Autor von Mistborn) über CD Projekt Red, Buch-Adaptionen und Sapkowski (Witcher-Autor)
Nicht steiler als zu behaupten dass das Gesetz für genau solche Fälle gemacht wurde. Nicht wo Künstler in die irre geführt, zu etwas gedrängt, zu etwas getrieben, ungerecht behandelt wurden oder so. Nein genau für Fälle wie diesen, wo der Käufer sich fair und korrekt verhalten hat und eigentlich alles richtig gemacht hat. Steile These 
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Re: Brandon Sanderson (Autor von Mistborn) über CD Projekt Red, Buch-Adaptionen und Sapkowski (Witcher-Autor)
Es gibt ein Gesetz, welches die Grundlage für genau solche Situationen darstellt. Also ist das Gesetz unmoralisch, oder? Oder ist es unmoralisch von Sapkowski sich auf ein Gesetz zu berufen, welches für genau solche Fälle wie dem seinen geschaffen wurde?Raskir hat geschrieben: ↑08.10.2018 09:54 die er explizit nicht wollte. Er hat sie vefkauft gegen bares. Sein Bier. Grundsätzlich hat er Anspruch gehabt was er aber damit macht ist seine Sache und juckt mich auch nicht. Aber ich bin entschieden dagegen dass jemand seinen Anspruch bewusst, ungezwungen, aus eigenem antrieb und expliziten Wunsch verkauft und ihn dann nochmal einzufordern wenns gut läuft.
Moral ist eine feine Sache, wenn sie konsequent angewendet wird. Bei Dir und anderen habe ich aber den Eindruck, dass hier fleissig Doppelmoral betrieben wird. Denn es kann nicht sein, dass sich CDP an Sapkowskis Werk bereichert hat, weil sie damals einen Vertrag abgeschlossen haben, der langfristig enorm zu ihren Gunsten ausgefallen ist. Das Recht auf den damaligen Vertrag hinzuweisen, steht ihr CDP vollumfänglich zu. Weil Vertrag ist Vertrag. Auch in Polen. Was soweit auch vollkommen in Ordnung ist. CDPs Position ist valide und moralisch vertretbar. Weil Vertrag ist Vertrag.
Aber Sapkowski darf nicht auf Basis eines anderen Gesetzes nachträgliche, ebenso berechtigte Forderungen erheben, weil das plötzlich in Euren Augen gierig ist.
Doppelmoral ist das, was ihr hier tut
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Re: Brandon Sanderson (Autor von Mistborn) über CD Projekt Red, Buch-Adaptionen und Sapkowski (Witcher-Autor)
Ach Gottchen, fishing for compliments. Wer ist das überhaupt? Macht da einer Promo für seine Bücher...
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Re: Brandon Sanderson (Autor von Mistborn) über CD Projekt Red, Buch-Adaptionen und Sapkowski (Witcher-Autor)
Davon steht nichts im Gesetz. Das Gesetz nimmt als Grundlage keine bewussten Täuschungen des Künstlers, sondern eine Diskrepanz zwischen der damaligen Entlohnung und dem Umsatz, der dann auf Basis dieses lizensierten Werkes gemacht wurde.
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Re: Brandon Sanderson (Autor von Mistborn) über CD Projekt Red, Buch-Adaptionen und Sapkowski (Witcher-Autor)
Wo argumentiere ich juristisch? wo beziehe ich mich auf Paragraphen oder sonstiges?Kajetan hat geschrieben: ↑08.10.2018 09:59Das ist für Deine Argumentationsführung irrelevant
Du verurteilst Sapkowski für seine Forderungen, hälst sie für unmoralisch. Begründen tust Du das rein juristisch. Seine Forderungen sind aber ebenso juristisch gerechtfertigt wie die Position von CDP, mit dem damaligen Vertrag alles abgegolten zu haben. Aber was CDP macht, ist für Dich nicht unmoralisch.
Nicht nur, dass Du ständig die Argumentationsebene wechselst, Du betreibst auch noch Doppelmoral.
Nette Verdrehung meiner Worte^^ Ich sagte nicht das das Gesetz nicht ok ist, sondern das sein Anspruch nicht ok ist. Interessant wäre es zu wissen wie du dazu stehen würdest wenn sein Anspruch nicht gesetzlich gedeckt wäre wie vielleicht in Land XY. Mit derselben geschäftlichen Historie wie hier.Kajetan hat geschrieben: ↑08.10.2018 09:59Das Gesetz ist nicht ok? EIn Gesetz, welches GENAU für solche Fälle gemacht wurde? Steile Theseich hab mich doch seit meinem ersten Beitrag dafür entschieden das ganze moralisch zu beurteilen. Wie du das Ganze aber rechtfertigen willst, will mir nicht in den Sinn. Wie im anderen Thread schon erwähnt. Nur weil er seinen Anspruch auf ein polnisches Gesetz stützt heißt das nicht das das alles ok ist.![]()
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Re: Brandon Sanderson (Autor von Mistborn) über CD Projekt Red, Buch-Adaptionen und Sapkowski (Witcher-Autor)
Wenn es zu ihren Gunsten war, war das vielleicht damals auch so dahingehend gut argumentiert? Vielleicht weil Kosten und Aufwand einzig und allein bei CDP lag? die haben ja verhandlungen geführt und den konditionen damals zugestimmt. Deine Argumentation gegen CDP ala Bereicherung ist genauso plump wie den "Sapkowski Kritikern" Hass zu unterstellenKajetan hat geschrieben: ↑08.10.2018 10:09
Moral ist eine feine Sache, wenn sie konsequent angewendet wird. Bei Dir und anderen habe ich aber den Eindruck, dass hier fleissig Doppelmoral betrieben wird. Denn es kann nicht sein, dass sich CDP an Sapkowskis Werk bereichert hat, weil sie damals einen Vertrag abgeschlossen haben, der langfristig enorm zu ihren Gunsten ausgefallen ist. Das Recht auf den damaligen Vertrag hinzuweisen, steht ihr CDP vollumfänglich zu. Weil Vertrag ist Vertrag. Auch in Polen. Was soweit auch vollkommen in Ordnung ist. CDPs Position ist valide und moralisch vertretbar. Weil Vertrag ist Vertrag.
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Re: Brandon Sanderson (Autor von Mistborn) über CD Projekt Red, Buch-Adaptionen und Sapkowski (Witcher-Autor)
Du argumentierst mit dem mit CDP abgeschlossenen Vertrag. Dieser sei die Grundlage für das Geschäft und alle Forderungen gegenüber Sapkowski seien damit abgegolten. Ist soweit in Ordnung, denn der Vertrag ist ja nicht illegal. Auch nicht betrügerisch oder bevorteilend. CDPs Position ist valide.
Aber ... auf genau der gleichen Ebene, der Ebene von Recht und Gesetz, ist auch Sapkowskis Forderung valide, denn er hat genau dieses Gesetz als Basis seiner Forderungen genommen, weil dieses Gesetz exakt für solche Fälle gedacht ist. Auch seine Position ist valide.
Hier steht eine valide juristische Position gegen eine andere valide juristische Position. Nur darf der eine nach Deiner Meinung diese Position nicht einnehmen, weil das gierig sei und der andere darf seine Position einnehmen, weil es ja einen Vertrag gibt. Wie jetzt? Hier soll Recht gelten und dort nicht? Hier ist eine valide Rechtsposition moralisch in Ordnung und dort aber nicht?
