Aber Vorsicht bei Russenkeys. Da versteht Steam keinen Spaß. Man muss es nicht nur per VPN aktivieren. Das Spiel selbst kann jedesmal nur gestartet werden, wenn man eine russische IP hat. Das ist auf Dauer doch recht nervig und wehe das Spiel hat ne OnlinekomponenteJazzdude hat geschrieben: ↑28.09.2018 18:13 In dem Zusammenhang im übrigen was zum Geolock. Ich hatte online gelesen dass bei Wolfenstein: The New Order und Old Blood der Geolock nach drei Monaten in der Steambib verschwindet und habe es ausprobiert -> Spiel per VPN aktiviert, drei Monate ruhen lassen und siehe da: Lässt sich ohne Probleme installieren und starten. Inkl. Symbolik und co. Im Falle von Spielen wie Dying Light und co ist der Geolock ja ohnehin nur auf die Aktivierung begrenzt und VPNs ja nun kein Problem.
Swen Vincke (CEO der Larian Studios) lobt und verteidigt die digitale Vertriebsplattform von Valve Software
Moderatoren: Moderatoren, Redakteure
-
Mentiri
- Beiträge: 1656
- Registriert: 11.09.2015 01:07
- Persönliche Nachricht:
Re: Swen Vincke (CEO der Larian Studios) lobt und verteidigt die digitale Vertriebsplattform von Valve Software
-
Dr.Bundy
- Beiträge: 237
- Registriert: 12.06.2018 16:53
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Swen Vincke (CEO der Larian Studios) lobt und verteidigt die digitale Vertriebsplattform von Valve Software
Steam ist Müll, da ich die Spiele zu Hause haben will und nicht irgendwo auf einem fremden Server. ich möchte das Spiel unabhängig von einem Server spielen und unabhängig von meiner Leitung, die aktuell bei 6MBit/s ist lol...Scheiss Telekom eben und Unitymedia darf hier sein Internet nicht anbieten. Und manchmal hat man vielleicht gar kein Internet und was macht man dann? Ich möchte auch nicht Mods bei steam suchen, sondern auf anderen Seiten, die sich darauf spezialisiert haben. Ich möchte meine Spiele weiter verkaufen und nicht an einen Schlüssel gebunden haben. Ja, Steam ist wirklich super, ein Paradies für Gamer....für Leute ohne Hirn vielleicht.
-
Doc Angelo
- Beiträge: 5158
- Registriert: 09.10.2006 15:52
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Swen Vincke (CEO der Larian Studios) lobt und verteidigt die digitale Vertriebsplattform von Valve Software
Die Spiele sind genau wie nach einer Installation von Disc auf der Festplatte. Meine DVDs von Mass Effect sind im Arsch. Hätte ich das bei Steam gekauft, dann könnte ich es trotzdem noch spielen. Wenn Du mal kein Internet hast, dann spielst Du einfach trotzdem. Alle Spiele die kein Dritthersteller-DRM haben funktionieren offline. Ob ein Spiel Dritthersteller-DRM hat wird im Store angezeigt.Dr.Bundy hat geschrieben: ↑28.09.2018 19:27 Steam ist Müll, da ich die Spiele zu Hause haben will und nicht irgendwo auf einem fremden Server. ich möchte das Spiel unabhängig von einem Server spielen und unabhängig von meiner Leitung, die aktuell bei 6MBit/s ist lol...Scheiss Telekom eben und Unitymedia darf hier sein Internet nicht anbieten. Und manchmal hat man vielleicht gar kein Internet und was macht man dann?
Ich habe ne ganze Zeit lang nur 4Mbit/s gehabt, wurde dann sogar auf 2Mbit/s runtergedreht. Funktioniert trotzdem noch alles gut, auch wenn nicht alles innerhalb von ein paar Minuten installiert war. Spiel gekauft, Download gestartet, und dann einfach laufen lassen. Man wird ja nicht gezwungen auf den Ladebalken zu starren.
Meiner Meinung nach könnte man sagen, das Steam sich auf Mods spezialisiert hat. Ein Spiel mit Workshop-Unterstützung hat praktisch native Unterstützung für das Mod-Verwaltungssystem von Steam. Natürlich kannst Du trotzdem weiterhin auch andere Mod-Quellen benutzen. Davon kann einen niemand abhalten.
Oder für Leute, die die Vorteile und Nachteile von Steam anders bewerten.
- Eisenherz
- Beiträge: 4349
- Registriert: 24.02.2010 12:00
- Persönliche Nachricht:
Re: Swen Vincke (CEO der Larian Studios) lobt und verteidigt die digitale Vertriebsplattform von Valve Software
Wäre nur schön, wenn Steams Workshop endlich deutlich größere Dateigrößen zulassen würde, damit ich eben nicht noch zu irgendwelchen anderen Seiten muss. Gerade sehr große Mods (zum Beispiel für Rome II) passen nicht in den Workshop. Wenn schon, dann alles aus einer Hand.
-
Doc Angelo
- Beiträge: 5158
- Registriert: 09.10.2006 15:52
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Swen Vincke (CEO der Larian Studios) lobt und verteidigt die digitale Vertriebsplattform von Valve Software
Ein Upload-Limit für Mods gibt es wohl nicht mehr.
- Todesglubsch
- Beiträge: 16285
- Registriert: 02.12.2010 11:21
- Persönliche Nachricht:
Re: Swen Vincke (CEO der Larian Studios) lobt und verteidigt die digitale Vertriebsplattform von Valve Software
Larian hatte auch nicht viel Glück was Publisher anging...
CDV - Deutscher Billigheimer, Spiel wurde unfertig released und es mussten Dinge aus Zeitgründen geschnitten werden.
Ubisoft - Nur ne sehr geringe Stückzahl wurden gepresst, vollständige Sprachausgabe in der lokalisierten Version wurde gestrichen ("lohnt nicht")
DTP - Noch ein deutscher Billigheimer mit überschaubarem Budget
Sprich: Bei keinem Publisher bekam das Spiel genügend Budget und Aufmerksamkeit. Allerdings, das muss man hier leider auch sagen, alles was bei Larian vor DOS1 kam, war qualitativ auch auf einem weit niedrigeren Niveau. Divine Divinity war noch charmant, Beyond Divinity nicht mehr so.
- winkekatze
- Beiträge: 2334
- Registriert: 26.12.2008 15:02
- Persönliche Nachricht:
Re: Swen Vincke (CEO der Larian Studios) lobt und verteidigt die digitale Vertriebsplattform von Valve Software
Divinity 2 Ego Draconis auf der 360 fand ich absolut spitze!
- Raskir
- Beiträge: 10728
- Registriert: 06.12.2011 12:09
- Persönliche Nachricht:
Re: Swen Vincke (CEO der Larian Studios) lobt und verteidigt die digitale Vertriebsplattform von Valve Software
Wieso diese selbstgefälligkeit? Er hat absolut recht. Denn er redet von großen publishern wie ea, ubi, take 2 und Activision blizzard. Die haben nämlich die Mittel ihre eigenen Clients anzubieten. Und schwupps, fallen alle von dir genannten Sachen weg. Es fallen nur noch die Kosten für den Client an und der Rest ist Gewinn pur. Rechnet sich nur ab einem gewissen Absatz. Aber wenn man es sich leisten kann, dann ja hat er recht. Und das können die großenMirabai hat geschrieben: ↑28.09.2018 16:15Everything Burrito hat geschrieben: ↑28.09.2018 15:20 30% würd ich als großer pulisher auch nicht einsehen.
einfach mal 1/3 seiner arbeit valve in den arsch blasen.
Das Spiel müsste sonst:
- Auf DvD gepresst werden
- dem Zwischenhändler verkauft werden
- Von da aus an Saturn und co verkauft werden
Du wirst so oder so deine 30-50% los. In den meisten Fällen ist Steam sogar "günstiger".
PSN und co verlangen ebenfalls 30%. Es ist also Fair.
-
Doc Angelo
- Beiträge: 5158
- Registriert: 09.10.2006 15:52
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Swen Vincke (CEO der Larian Studios) lobt und verteidigt die digitale Vertriebsplattform von Valve Software
Die großen Publisher zahlen nicht 30%. Das wird knallhart ausgehandelt. Aber es ist scheinbar noch hoch genug, das sich ein eigener Client zu lohnen scheint - oder zumindest als Verhandlungs-Argument gebraucht werden kann.
Die Kosten für den eigenen Client können auch recht hoch werden. Nicht für die Entwicklung, aber für das Marketing damit die Leute überhaupt die Scheiße installieren. Ich hab da ehrlicherweise keine große Lust drauf - denn beim EA-Client kann ich dann auch wirklich nur EA-Spiele kaufen. That's a "no" for me.
Das Beste wäre ein OpenSource-Client für alle Spiele und Anbieter. ClosedSource-Plugins für DRM und ein Bezahlsystem für alle. Damit gäbe es eigentlich nur noch den Entwickler und die Kunden. Das wär noch besser.
Die Kosten für den eigenen Client können auch recht hoch werden. Nicht für die Entwicklung, aber für das Marketing damit die Leute überhaupt die Scheiße installieren. Ich hab da ehrlicherweise keine große Lust drauf - denn beim EA-Client kann ich dann auch wirklich nur EA-Spiele kaufen. That's a "no" for me.
Das Beste wäre ein OpenSource-Client für alle Spiele und Anbieter. ClosedSource-Plugins für DRM und ein Bezahlsystem für alle. Damit gäbe es eigentlich nur noch den Entwickler und die Kunden. Das wär noch besser.
- Kajetan
- Beiträge: 27139
- Registriert: 13.04.2004 10:26
- Persönliche Nachricht:
Re: Swen Vincke (CEO der Larian Studios) lobt und verteidigt die digitale Vertriebsplattform von Valve Software
Und was hilft Dir der Client ohne die dazugehörige Infrastruktur? Die muss ja bezahlt werden und zwar für fette Anbindungen in verteilten Storage-Zentren auf der ganzen Welt. Sonst wird kaum jemand diesen Client benutzen wollen. Also muss doch wieder was vom Umsatz abgezwackt werden, damit sich jemand darum kümmert. Und dann jenes und selles und die Ausgaben türmen sich und dann bist Du doch wieder bei 20-30%, die jeder Anbieter auf dieser Plattform abdrücken muss, damit sie sich nachhaltig tragen kann und Rücklagen für künftige Aufgaben gebildet werden können.Doc Angelo hat geschrieben: ↑29.09.2018 13:08 Das Beste wäre ein OpenSource-Client für alle Spiele und Anbieter. ClosedSource-Plugins für DRM und ein Bezahlsystem für alle. Damit gäbe es eigentlich nur noch den Entwickler und die Kunden. Das wär noch besser.
Aber ... das muss ja keine Firma mit rein privat motivierter Gewinnerzielungsabsicht sein. Man kann sowas in Form einer Genossenschaft/Kooperative umsetzen, wo schon Gewinn erzielt werden soll, aber Gewinn/Umsatzoptimierung ums Verrecken nicht stattfindet.
Übrigens, bei der immensen Asche, die Valve mit Steam umsetzt, kann ich mir gut vorstellen, dass Valve den meisten Gewinn mittlerweile mit Steuersparmodellen macht und Steam nur noch Mittel zum Zweck ist, um diesem Modell immer frisches Geld zu zuführen.
-
Doc Angelo
- Beiträge: 5158
- Registriert: 09.10.2006 15:52
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Swen Vincke (CEO der Larian Studios) lobt und verteidigt die digitale Vertriebsplattform von Valve Software
Ohne Server kein Dienst, das ist klar. Aber es gibt momentan so viele sprichwörtliche "One-Click-Hoster" fürs Gewerbe, das es daran nicht mangelt. Amazon Web Services (AWS) zum Beispiel. Der Kern von Steam sind ja die Downloads der Spiele und der Download von Update-Paketen. Das sind einfach nur simple Dateien. Die Struktur dahinter ist clever gemacht, aber am Ende sind es nur Dateien. Und wenn der Entwickler oder Publisher es wünscht, kann er immer noch eigene Server bereit stellen. Aber das werden wohl eher wenige machen sondern ganz einfach die gewünschte Kapazität beim Hoster der Wahl einkaufen. Vielleicht bemühen sich die Entwickler dann sogar wieder, das ein Patch nicht gleich halb so groß wie das gesamte Spiel sein muss.Kajetan hat geschrieben: ↑29.09.2018 13:28 Und was hilft Dir der Client ohne die dazugehörige Infrastruktur? Die muss ja bezahlt werden und zwar für fette Anbindungen in verteilten Storage-Zentren auf der ganzen Welt. Sonst wird kaum jemand diesen Client benutzen wollen. Also muss doch wieder was vom Umsatz abgezwackt werden, damit sich jemand darum kümmert. Und dann jenes und selles und die Ausgaben türmen sich und dann bist Du doch wieder bei 20-30%, die jeder Anbieter auf dieser Plattform abdrücken muss, damit sie sich nachhaltig tragen kann und Rücklagen für künftige Aufgaben gebildet werden können.
Oder: Die Downloads werden wie bei Bittorrent von der Community gestemmt. Wer gerade Upload frei hat, der lädt auch zu anderen Leuten hoch. Damit wird nicht nur die Gesamtlast des Netzwerkes reduziert (wegen kürzeren Strecken), sondern es müssen auch nicht so fette Rechenzentren gemietet werden. Könnte sich theoretisch im Spielpreis bemerkbar machen.
Die Struktur für Freunde, für Chatten, für Foren und für Online-Matchmaking geht auch dezentral mit einem föderierten System auf Basis von FOSS. Das ist sowieso die bessere Wahl. Wenn man die Historie der "großen Social-Media-Sites" sich so anguckt, dann kommt man zum Schluss, das es auf zentrale Weise hochgradig problematisch ist.
Es könnte eine Win-Win-Situation für alle sein, aber manche wollen den Lock-In und damit das Win-Win für sich selbst haben. Valve ist auch so, aber sie machen das meiner Meinung nach wenigstens auf eine angenehme Weise und ziehen ihr Ding gut durch.

