Mister Blue hat geschrieben: ↑12.09.2018 08:28
Halueth hat geschrieben: ↑12.09.2018 07:44
Warum wäre das eine total daneben und das andere ok? Das verstehe ich grad gar nicht...
Fantasy ist Fantasy und Historienfilm ist Historienfilm. Bei Robin Hood hat man diese Morgenland-/Kreuzzugs-Thematik, wonach das noch angehen könnte. Beim Hexer oder auch beim Herr der Ringe hat man eben diese europäisch angehauchte Welt. Bei Conan ist das z. B., wieder was anderes, wo der Autor von vorneherein eine sehr große Welt ersann, während die Handlung in den zuvor genannten auf wenige und mehr im Westen liegende Ländereien beschränkt war. Da wäre jetzt z. B. Wesley Snipes als Aragorn mehr als daneben gewesen.
Ich habe durchaus nichts gegen Darsteller mit anderer Hautfarbe und sehe einige sogar recht gern. Es muss aber schon einigermaßen passen. Letztes Jahr gab es z. B. eine Neuverfilmung der trojanischen Kriege, wo man aus Archilles einen Schwarzen gemacht hat. Wer für so was das okay gibt, kann sie für mich echt nicht mehr alle auf dem Zaun haben.
JA, The Witcher ist Fantasy, deswegen erstaunt es mich eben, dass du mit einer schwarzen Ciri mehr Probleme hättest, als mit einer Latina-Ciri. Ist doch wurscht, wenn sie eh von der Buchvorlage abweichen. Das versteh ich eben nicht. Was würde rein optisch eine Latina besser hermachen, als eine Schwarze in genau dieser Rolle?
Das man bei einer Historischen Verfilmung nicht unbedingt aus einem Weißen einen Schwarzen machen sollte, sollte auch klar sein. Ein Historiendrama über den 2. WK in dem Hitler ein Afroamerikaner ist wäre schon etwas befremdlich, egal wie gut der Schauspieler wäre. Bei Fantasy ist doch drauf geschissen, da könnten von mir aus alle grüne Haut haben und in Dörfern leben, die europäischen Baustil des 14. Jahrhunderts haben. Da sollte man schon differnzieren können. Conan, Witcher, Herr der Ringe die Robin Hood Verfilmungen, das ist alles Fanatsy, meiner Meinung nach dürfen die bei sowas alles Mögliche machen.
Aber natürlich passt es vielen nicht, wenn von der Vorlage abgewichen wird. Jeder hätte doch gern eine 1 zu 1 Umsetzung seines Lieblingsbuches, oder seiner Lieblingsgeschichte, oder seines Lieblingsspieles. Aber das ist leider meistens nicht möglich.
Entweder die filmische Umsetzung kann trotz, oder vllt. sogar gerade wegen der Änderungen überzeugen (Der Dunkle Turm) oder man landet einen gewaltigen Flop (Max Payne).