Henry Cavill wird zum Witcher

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diggaloo
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Re: Henry Cavill wird zum Witcher

Beitrag von diggaloo »

Usul hat geschrieben: 07.09.2018 09:45
RealMK hat geschrieben: 07.09.2018 07:04Na klar ist er daran schuld, wer sonst? Was soll denn der Schwachsinn, darauf zu bestehen, dass der Bart bleiben muss? Er ist Superman Darsteller und Superman hat nun mal keinen Bart.
Der Film selbst war sogar einer der besten von DC, weit besser als Superman vs Batman. Nur wenn man diese verhackte CGI Fresse von Cavill sah, hätte man den Kinosaal vollkotzen können. Dieser Typ hat einfach keine Ehre und ist Fehl am Platz!
Wenn er seinen dummen Bart vertraglich offenbar nicht rasieren darf bei den NACHdrehs für Justice League, ist es doch etwas seltsam, hier von fehlender Ehre oder sowas zu faseln.
Aber wenn du ernsthaft meinst, daß nur diese Bart-Sache den Film schlecht macht... Ja dann... ist eh alles egal.
Was macht den Film denn schlecht? Ich fand ihn top!
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diggaloo
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Re: Henry Cavill wird zum Witcher

Beitrag von diggaloo »

Kajetan hat geschrieben: 07.09.2018 09:46
diggaloo hat geschrieben: 07.09.2018 09:33 Habe Guardians of the Galaxy nicht gesehen, aber im Prinzip ist das schon was anderes, oder? Alleine das Setting...
Es geht um die Machart der Filme. Hier klaut Suicide Squad schamlos bei GotG (vor allem der Einsatz von Musikstücken), klaut aber nicht gut, so dass der ganze Film wie ein Sammelsurium aus unzusammenhängenden Einzelelementen wirkt. Man merkt bei Suicide Squad überdeutlich, wie hier zu viele Köche den Brei verdorben haben. Zu viele Einmischungen, zu viele Nachdrehs und was der Joker in diesem Film zu suchen hat, habe ich bis heute nicht verstanden.

Nein, die Marvel-Filme sind keine Meisterwerke der Filmkunst, aber sie sind, was sie sein sollen: leicht bekömmliche, auf hohem Niveau produzierte Massenbespassung, die nicht an oberflächlichem, prätentiösem Bedeutungspopanz erstickt, so wie das vor allem Snyder den Superman-Filmen angetan hat. Der Wonderwoman-Streifen war hingegen gar nicht so schrecklich wie befürchtet. Kompakt, konzentriert, auf den Punkt, keine unnötigen Längen, ein sauberer Popcorn-Film.
Ok, das kann ich schlecht beurteilen, da ich Guardians nicht gesehen habe. Macht zumindest für mich dann Suicide Squad nicht schlechter. Wie gesagt, er war nicht brillant, aber wusste zu unterhalten. Mit Joker gebe ich dir recht. Würde gerne mehr von ihm sehen, in einem anderen Film, wo es besser passt.

"oberflächlichem, prätentiösem Bedeutungspopanz erstickt, so wie das vor allem Snyder den Superman-Filmen angetan hat"
Das musst du mir genauer erklären. Was war denn hier übertrieben?
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Kajetan
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Re: Henry Cavill wird zum Witcher

Beitrag von Kajetan »

diggaloo hat geschrieben: 07.09.2018 10:14 "oberflächlichem, prätentiösem Bedeutungspopanz erstickt, so wie das vor allem Snyder den Superman-Filmen angetan hat"
Das musst du mir genauer erklären. Was war denn hier übertrieben?
Das wird ausufernd :)

Kurz gesagt, Superman ist dummerweise ein ziemlich blasser Charakter. Und jeder Versuch diesem Charakter mehr Tiefe zu verleihen, ist bislang gescheitert. Das letzte Mal Bryan Singer mit Superman Returns. Sehr gut angekommen sind aber die früheren Superman-Filme mit Christopher Reeves, weil man hier mit einer gewissen Leichtigkeit, Charme und Augenwzinkern einen an sich vollkommen unglaubwürdigen Charakter in Szene setzt. Gut, Superman VI war dann nix mehr mit Charme, sondern nur dummer Slapstik, aber die ersten beiden Filme haben so sehr gut funktioniert.

Snyder hat leider die Angewohnheit seine Filme mit bedeutungschwangerem Kontext aufzublasen, ohne dies aber gut zu können. "Sucker Punch" ist ein perfektes Beispiel für Snyders Selbstüberschätzung, vor allem seine pampig-patzigen Reaktionen auf negative Kritiken zeigen, dass er sich selbst als voll toller Autorenkino-Regisseur versteht, der voll ernsthaftes Zeugs filmt und so.

Sup vs. Bat war auch so ein Fall. Da wurde versucht über die Mutter-Schiene eine voll tiefe und voll arg tragische Verbindung zwischen beiden Figuren aufzubauen und dann kulminiert das alles in der kurzen "Martha"-Szene, nach der Sup und Bat plötzlich beste Kumpels sind. What? Wie? Wieso das denn so plötzlich? Fehlt da nicht noch etwas? Snyder kann sowas nicht. Er kann es einfach nicht. Selbst die geschnittenen Szenen, die er auf Druck der Produzenten rausnehmen musste, um den Film zumindest einen Tacken kürzer zu machen, lösen diesen Handlungsfaden nicht richtig auf. Es bleibt Stückwerk. Viel gewollt und doch nicht gekonnt. Ein Snyder-Film eben.

Was umso tragischer ist, weil Watchmen in der Tat zu den mit Abstand besten Comic-Verfilmungen zählt. Ich kann nur annehmen, dass das ein Glücksfall war.

Ja, man kann das auch anders sehen, gar keine Frage. Mein Problem mit nahezu allen DC-Verfilmungen der letzten Zeit ist, dass man ZU SEHR versucht dem Erfolg dem MCUs nachzueifern, keine Eigenständigkeit hat, angesichts der horrenden Kosten auch kein künstlerisches Risiko eingehen will und mich fast alle Filme ziemlich kalt lassen. Keine Figur packt mich, das plätschert alles aufwendig, aber oberflächlich dahin. Wenn ich nicht auf einen Schlag verdammt wütend werde, weil man versucht mich für dumm zu verkaufen. Wie das mehrmals bei SQ passiert ist.

Anyway ... bei Warner hat man keine glückliche Hand. Die DC-Filme sind zwar keine buchhalterischen Flops, aber wohl weit von den Erwartungen entfernt. Und das Dark Universe-Projekt ist krachend gescheitert. Erfolge wie das MCU sind eben NICHT planbar und daher auch NICHT wiederholbar. Ich bin mir sicher, dass Kevin Feige, Head-Honcho des MCU, jeden Tag dreimal an seine Götter betet und für das unglaubliche Glück dankt, dass nahezu alle seiner Entscheidungen der letzten zehn Jahre richtig waren. Himmel, sogar so schräge Projekte wie Ant-Man haben irgendwie funktioniert :)
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Eisenherz
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Re: Henry Cavill wird zum Witcher

Beitrag von Eisenherz »

Mir gefallen die DC-Filme weit besser als diese quietschbunten Gute Laune-Marvel-Popcornblockbuster. Klar, sie wirken oft ungeschliffen und kantig, aber gerade das hat mir gefallen! Batman V Superman zum Beispiel hab ich einfach nur geliebt wegen dieses rohen, harten und trostlosen Stils. Klar, der Film hatte Längen, war unstrukturiert und stellenweise unlogisch, aber gerade das fand ich in der heutigen Zeit mit ihren glattgeleckten, endpolierten und auf maximalen Gewinn gepumpten Marvel-Produktionen faszinierend.

Wobei ich hier natürlich anmerken muss, dass ich als reiner Cineast urteile, denn Comics haben mich nie interessiert und ich kenne auch nur die jeweiligen Filme aus den Universen.
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Raskir
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Re: Henry Cavill wird zum Witcher

Beitrag von Raskir »

Ok wieso geht's denn jetzt um mcu und dc? Kurz meine Meinung
Marvel hat gute und scheißfilme. Genauso wie dc. Suicide squad und justice league waren nicht der burner sogar eher schlecht. Man of Steel war ganz brauchbar und wunderwoman ganz gut.
Bei Marvel hat man aber halt viel mehr. Da sind viel mehr gute aber auch Gurkenfilme dabei. Ein Thor 3, avengers 2, captain America, ironman 3, da war ich erschüttert wie scheiße ich die fand. Die Qualität beider Reihen ist durchwachsen, Marvel ist aber erfolgreicher. Tippe darauf dass es daran liegt dass sie schneller waren. Und wegen ironman bzw Downey Jr. Was der die ersten Jahre für einen Hype generiert hat, und dann halt noch loki. Und seitdem zehren sie davon. Dann kamen die guardians die aber im Nachfolger auch enttäuscht haben, mich zumindest.

Aber genug offtopic. Hier geht's um Fantasy in Tolkien art :)
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diggaloo
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Re: Henry Cavill wird zum Witcher

Beitrag von diggaloo »

Kajetan hat geschrieben: 07.09.2018 11:35
diggaloo hat geschrieben: 07.09.2018 10:14 "oberflächlichem, prätentiösem Bedeutungspopanz erstickt, so wie das vor allem Snyder den Superman-Filmen angetan hat"
Das musst du mir genauer erklären. Was war denn hier übertrieben?
Das wird ausufernd :)

Kurz gesagt, Superman ist dummerweise ein ziemlich blasser Charakter. Und jeder Versuch diesem Charakter mehr Tiefe zu verleihen, ist bislang gescheitert. Das letzte Mal Bryan Singer mit Superman Returns. Sehr gut angekommen sind aber die früheren Superman-Filme mit Christopher Reeves, weil man hier mit einer gewissen Leichtigkeit, Charme und Augenwzinkern einen an sich vollkommen unglaubwürdigen Charakter in Szene setzt. Gut, Superman VI war dann nix mehr mit Charme, sondern nur dummer Slapstik, aber die ersten beiden Filme haben so sehr gut funktioniert.

Snyder hat leider die Angewohnheit seine Filme mit bedeutungschwangerem Kontext aufzublasen, ohne dies aber gut zu können. "Sucker Punch" ist ein perfektes Beispiel für Snyders Selbstüberschätzung, vor allem seine pampig-patzigen Reaktionen auf negative Kritiken zeigen, dass er sich selbst als voll toller Autorenkino-Regisseur versteht, der voll ernsthaftes Zeugs filmt und so.

Sup vs. Bat war auch so ein Fall. Da wurde versucht über die Mutter-Schiene eine voll tiefe und voll arg tragische Verbindung zwischen beiden Figuren aufzubauen und dann kulminiert das alles in der kurzen "Martha"-Szene, nach der Sup und Bat plötzlich beste Kumpels sind. What? Wie? Wieso das denn so plötzlich? Fehlt da nicht noch etwas? Snyder kann sowas nicht. Er kann es einfach nicht. Selbst die geschnittenen Szenen, die er auf Druck der Produzenten rausnehmen musste, um den Film zumindest einen Tacken kürzer zu machen, lösen diesen Handlungsfaden nicht richtig auf. Es bleibt Stückwerk. Viel gewollt und doch nicht gekonnt. Ein Snyder-Film eben.

Was umso tragischer ist, weil Watchmen in der Tat zu den mit Abstand besten Comic-Verfilmungen zählt. Ich kann nur annehmen, dass das ein Glücksfall war.

Ja, man kann das auch anders sehen, gar keine Frage. Mein Problem mit nahezu allen DC-Verfilmungen der letzten Zeit ist, dass man ZU SEHR versucht dem Erfolg dem MCUs nachzueifern, keine Eigenständigkeit hat, angesichts der horrenden Kosten auch kein künstlerisches Risiko eingehen will und mich fast alle Filme ziemlich kalt lassen. Keine Figur packt mich, das plätschert alles aufwendig, aber oberflächlich dahin. Wenn ich nicht auf einen Schlag verdammt wütend werde, weil man versucht mich für dumm zu verkaufen. Wie das mehrmals bei SQ passiert ist.

Anyway ... bei Warner hat man keine glückliche Hand. Die DC-Filme sind zwar keine buchhalterischen Flops, aber wohl weit von den Erwartungen entfernt. Und das Dark Universe-Projekt ist krachend gescheitert. Erfolge wie das MCU sind eben NICHT planbar und daher auch NICHT wiederholbar. Ich bin mir sicher, dass Kevin Feige, Head-Honcho des MCU, jeden Tag dreimal an seine Götter betet und für das unglaubliche Glück dankt, dass nahezu alle seiner Entscheidungen der letzten zehn Jahre richtig waren. Himmel, sogar so schräge Projekte wie Ant-Man haben irgendwie funktioniert :)
Ok, ich verstehe was du meinst. Hier meine Meinung:

Superman ist, wie du bereits geschrieben hast, ziemlich blass und eigentlich viel zu "overpowered". Das liegt aber an der Figur Superman an sich, das lässt sich schwierig ändern. Die Filme mit Christopher Reeve haben mich als Kind begeistert, heute wirken sie auf mich fast schon wie eine Parodie, ähnlich der Batmanfilme mit Adam West. Ich bin im allgemeinen kein großer Superman-Fan, weshalb ich "Superman Returns" nie gesehen habe, aber Man of Steel, BvsS und Justice League haben ihn einfach gut dargestellt finde ich, eben nicht so extrem "overpowered".

Diese Martha-Szene stößt bei vielen auf Unverständnis, wobei ich das gar nicht so schlimm fand. Denn: Batman war schon immer sehr empfindlich, wenn seine Eltern auch nur erwähnt werden. Er war im "Rage"-Modus und Superman hat ihn an seine Wurzeln erinnert durch die Nennung des Namens. Ist zwar sehr simpel, aber es passt irgendwie zu Batman, dass er dann den Faden verliert und aufhört, Superman zu vermöbeln. Sie sind ja keine besten Kumpels, Batman hat ihn lediglich halbwegs akzeptiert. In den Comics war diese Szene auch nicht viel genauer beschrieben, wenn ich mich richtig erinnere. Von daher fand ich das ganze nicht so schlimm, dass deshalb der ganze Film schlecht geredet wird.

Dieses "dunkle" und ernste ist nicht jedermanns Sache, aber genau das gefällt mir. Ich finde es aber bisher sehr gelungen, wenn man Suicide Squad mal außen vor lässt. Zu Marvel: Captain America finde ich zB extrem uninteressant, sogar schlimmer als Superman. Diese Figur ist mir zu sehr amerikanisch patriotisch. Vielleicht auch ein Grund, warum er so gut in den Staaten ankommt. Die stehen auf sowas. Iron Man fand ich gut, allerdings merkt man, dass Marvel zu Disney gehört. Ist mir manchmal viel zu bunt und albern, da gefällt mir das düstere von DC besser. Bei den Serien ist es seltsamerweise genau anders rum: Flash, Arrow und Supergirl sind ok, aber mir gefallen der Punisher, DareDevil und Jessica Jones besser.
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Usul
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Re: Henry Cavill wird zum Witcher

Beitrag von Usul »

Eisenherz hat geschrieben: 07.09.2018 11:39Mir gefallen die DC-Filme weit besser als diese quietschbunten Gute Laune-Marvel-Popcornblockbuster.
Quietschbunte gute Laune wie etwa bei Infinity War, vor allem am Ende?

Das, was mir an Marvel-Filmen gefällt, ist die Mischung, die meines Erachtens gut ist. Humor, Action, Gefühle, übergreifende Story, Blödsinn usw. All das greift in den meisten der Filme gut ineinander und am Ende kommt dabei eine kaum für möglich gehaltene Geschichte heraus, die sich seit über 10 Jahren Film für Film weiterentwickelt und mit Infinity War einen vorläufigen Höhepunkt erreicht hat, bei dem ich tatsächlich zumindest kurzzeitig sprachlos war.

DC? Wie Kajetan schon geschrieben hat: Sich selbst zu ernst nehmende Materialschlachten. Man of Steel und Batman vs. Superman kamen mir letztlich wie eine Aneinanderreihung von öden Superhelden-Kämpfen vor... bis zum Exzess aufgebläht, ohne emotionale Wucht, ohne irgendeine Spannung. Ja, Snyder kann das. Aber halt nicht deutlich mehr (von Ausnahmen wie 300 oder eben Watchmen abgesehen).
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greenelve
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Re: Henry Cavill wird zum Witcher

Beitrag von greenelve »

Usul hat geschrieben: 07.09.2018 12:13 DC? Wie Kajetan schon geschrieben hat: Sich selbst zu ernst nehmende Materialschlachten. Man of Steel und Batman vs. Superman kamen mir letztlich wie eine Aneinanderreihung von öden Superhelden-Kämpfen vor... bis zum Exzess aufgebläht, ohne emotionale Wucht, ohne irgendeine Spannung. Ja, Snyder kann das. Aber halt nicht deutlich mehr (von Ausnahmen wie 300 oder eben Watchmen abgesehen).
Bei BvS hat es auch ewig gedauert, bis es zur großen Materialschlacht kam. Das hat sich mit konfusen Plot gezogen... Und das Ende zeigt auch die fehlende emotionale Wucht: Doomsday wurde komplett verheizt, nur damit die Helden zum Schluss zusammen kämpfen können.
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Usul
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Re: Henry Cavill wird zum Witcher

Beitrag von Usul »

greenelve hat geschrieben: 07.09.2018 12:19Bei BvS hat es auch ewig gedauert, bis es zur großen Materialschlacht kam. Das hat sich mit konfusen Plot gezogen... Und das Ende zeigt auch die fehlende emotionale Wucht: Doomsday wurde komplett verheizt, nur damit die Helden zum Schluss zusammen kämpfen können.
Selbst bei den Animationsfilmen, die an sich besser sind als die neueren Filme, ist dies Emotionslosigkeit meines Erachtens ein Problem.

Auch wenn ich vllt. zu einer Minderheit in dieser Sache gehöre: In der Serie "Lois & Clark" wurde das meines Erachtens gut gelöst - indem eben weniger auf das "Super" konzentriert wurde, sondern mehr auf "Man". ;) Und auf Lois. Und auf die Familie. Und auf die Unsicherheit, die Superman in den Anfangstagen verspürte. Usw. usf. Bei Weitem keine perfekte Serie, aber sie verspürt oft genug den Charme der ersten Superman-Filme, finde ich.
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diggaloo
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Re: Henry Cavill wird zum Witcher

Beitrag von diggaloo »

Usul hat geschrieben: 07.09.2018 12:23
greenelve hat geschrieben: 07.09.2018 12:19Bei BvS hat es auch ewig gedauert, bis es zur großen Materialschlacht kam. Das hat sich mit konfusen Plot gezogen... Und das Ende zeigt auch die fehlende emotionale Wucht: Doomsday wurde komplett verheizt, nur damit die Helden zum Schluss zusammen kämpfen können.
Selbst bei den Animationsfilmen, die an sich besser sind als die neueren Filme, ist dies Emotionslosigkeit meines Erachtens ein Problem.

Auch wenn ich vllt. zu einer Minderheit in dieser Sache gehöre: In der Serie "Lois & Clark" wurde das meines Erachtens gut gelöst - indem eben weniger auf das "Super" konzentriert wurde, sondern mehr auf "Man". ;) Und auf Lois. Und auf die Familie. Und auf die Unsicherheit, die Superman in den Anfangstagen verspürte. Usw. usf. Bei Weitem keine perfekte Serie, aber sie verspürt oft genug den Charme der ersten Superman-Filme, finde ich.
Naja, verheizt kann man das nicht nennen. Es war doch ein brachialer Kampf und Doomsday wurde als übergroßes riesiges Monster dargestellt, was er nicht unbedingt ist. Da ist es logisch, dass er nicht permanent auftritt und am Ende drauf geht. Bei dieser Interpretation fand ich das völlig in Ordnung. Heißt ja nicht, dass man Doomsday in anderer Form in einem anderen Film wieder sehen kann...
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Re: Henry Cavill wird zum Witcher

Beitrag von muecke-the-lietz »

greenelve hat geschrieben: 07.09.2018 12:19
Usul hat geschrieben: 07.09.2018 12:13 DC? Wie Kajetan schon geschrieben hat: Sich selbst zu ernst nehmende Materialschlachten. Man of Steel und Batman vs. Superman kamen mir letztlich wie eine Aneinanderreihung von öden Superhelden-Kämpfen vor... bis zum Exzess aufgebläht, ohne emotionale Wucht, ohne irgendeine Spannung. Ja, Snyder kann das. Aber halt nicht deutlich mehr (von Ausnahmen wie 300 oder eben Watchmen abgesehen).
Bei BvS hat es auch ewig gedauert, bis es zur großen Materialschlacht kam. Das hat sich mit konfusen Plot gezogen... Und das Ende zeigt auch die fehlende emotionale Wucht: Doomsday wurde komplett verheizt, nur damit die Helden zum Schluss zusammen kämpfen können.
Ja, der Film kam irgendwie ne ganze Weile nicht ausm Knick und dann passierte plötzlich alles auf einmal. Keine besonders große Filmkunst, aber unterhalten konnte er auf seine Art irgendwie schon. Es war ja nicht alles scheiße an dem Film, aber so richtig gut war eben auch nicht viel. Aber er war weit von einer Totalkatastrophe wie SQ entfernt.

Und ja, Marvel macht tendenziell die besseren Filme, aber die sind halt meist auch sehr formelhaft und fangen mittlerweile an, mich etwas zu langweilen. Liegt aber nicht unbedingt an den einzelnen Filmen, sondern an der Flut von Superhelden Filmen im Allgemeinen.

Ich freue mich aber tatsächlich noch tierisch auf die neue Spawn Verfilmung. Aber sonst habe ich aktuell erstmal genug von Comicverfilmungen.
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Re: Henry Cavill wird zum Witcher

Beitrag von greenelve »

diggaloo hat geschrieben: 07.09.2018 12:36 Naja, verheizt kann man das nicht nennen. Es war doch ein brachialer Kampf und Doomsday wurde als übergroßes riesiges Monster dargestellt, was er nicht unbedingt ist. Da ist es logisch, dass er nicht permanent auftritt und am Ende drauf geht. Bei dieser Interpretation fand ich das völlig in Ordnung. Heißt ja nicht, dass man Doomsday in anderer Form in einem anderen Film wieder sehen kann...
Er wurde nicht wirklich vorgestellt, lediglich ein Klonexperiment und Plan B, falls Plan A nicht funktioniert. Doomsday ist im DCU durch, der kann ganz schwer nochmal auftreten. Ein Spinoff Film vielleicht... verheizt wurde er im DCU dennoch.

In den Comics ist Doomsday eine brutale Macht, die Darstellung war zumindest richtig. Nur alles andere war enttäuschend. Man hätte auch Godzilla nehmen können, als Überraschung, es hätte emotional keinen Unterschied gemacht - abgesehen vom WTF Moment, dass im DCU Godzilla rumhüpft.
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Re: Henry Cavill wird zum Witcher

Beitrag von Raskir »

Leute, es geht hier nicht um Marvel. Würde mich auch gerne darüber unterhalten, aber wir können dafür gerne einen Thread aufmachen ;)

Btt
Cavill hat scheinbar gemeint dass er sich riesig freut vor allem weil er witcher 3 neulich zum zweiten mal beendet hat. Freue mich schon auf die serie, auch wenn mir ein kleiner unbekannter cast lieber wäre, aus Polen :)
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Re: Henry Cavill wird zum Witcher

Beitrag von Kajetan »

diggaloo hat geschrieben: 07.09.2018 12:09 Dieses "dunkle" und ernste ist nicht jedermanns Sache, aber genau das gefällt mir.
Mich stört das auch nicht, mich stört nur die Umsetzung ;)
Zu Marvel: Captain America finde ich zB extrem uninteressant, sogar schlimmer als Superman. Diese Figur ist mir zu sehr amerikanisch patriotisch. Vielleicht auch ein Grund, warum er so gut in den Staaten ankommt. Die stehen auf sowas.
Hierzu möchte ich nur sagen ... ich war bez. Cap auch sehr, SEHR skeptisch. Dann hat man mich in First Avenger geschleppt und nach ner halben Stunde war ich nicht mehr skeptisch. Nicht nur, dass die Figur sich auch in den Comics im Laufe der letzten Jahrzehnte stark gewandelt hat, der Film hat nicht viel mit US-Patriotismus zu tun, um es höflich auszudrücken. Er greift sogar die Propaganda-Vergangenheit der Figur selbstironisch auf, weil man die Figur genauso beginnen lässt: Ein oberflächliches, grelles Propaganda-Symbol, welches nur in Jubelfilmen auftreten und für Kriegsanleihen werben darf. Der Nachfolger, "Winter Soldier" ist sogar für einen Popcorn-Film ausgesprochen politisch und hat ein paar klare Botschaften wider Überwachungs- und Kontrollwahn, wider Machtmißbrauch und Arroganz der Regierenden. Das hat mit den dumpfen Kriegs-Comics aus dem 2. WK und USA, USA-Gebrülle nichts mehr zu tun.
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Re: Henry Cavill wird zum Witcher

Beitrag von zmonx »

Garuda hat geschrieben: 06.09.2018 22:55
zmonx hat geschrieben: 06.09.2018 22:37 Und Superman mit Bart wäre doch gut gewesen?!
Wäre es durchaus, aber wenn der frisch wiederbelebte Superman plötzlich einen Bart hätte, wäre das vielleicht etwas merkwürdig :mrgreen:
Haare und Fingernägel wachsen ja nach dem Tod weiter. Jedenfalls ist das bei Kryptonier erwiesen... Alles erklärbar :ugly: ;)

Im ersten Teil, als er auf dieser Bohrinsel war, trug er ja auch Bart, und man hätte das irgendwie anders lösen müssen, als die Methode, die sie dann gewählt hatten. Ich denke, dass ausschließlich DC hier etwas zu vorsichtig war und Mist gebaut hat... Mir ist das auch gleich aufgefallen, dass da was mit seinem Gesicht nicht stimmt! Sah aus, als wäre er grad vom Zahnarzt gekommen und man hat vergessen diese Watteröllchen raus zu nehmen ^^