zmonx hat geschrieben: ↑31.08.2018 13:58Dafür kenn ich jetzt nicht alle Lootbox-Systeme, um da zu so einer endgültigen Aussage zu kommen. Klar, gibt es da Publisher, die das gerne voll ausreizen und jede Form von Empathie abschalten des Umsatzes wegen, aber es gibt sicher auch andere Beispiele...
Bei Forza Horizon 2, was ich zuletzt gespielt hatte, gab es zB auch ein Glücksrad, was man nach einer Meisterschaft drehen durfte und wo man hat Preise (Autos und InGame-Credits) abstauben konnte. Hier war es noch im Rahmen mMn, weil es in gewisserweise Teil des "Gameplays" war. Aber ich verstehe schon und stimme ja damit überein, dass sobald das Spiel darauf ausgelegt ist und mit Echtgeld Ingamekäufe anbietet, die unter Glücksspiel laufen und Gesetzlich eingeschränkt werden sollten (siehe Belgien). Da reicht einfach der Vermerk nicht "Bietet In-App-Käufe an".
Das Wort Lootbox allgemein, scheint zu einem Begriff "verkommen" zu sein, der ausschliesslich Negativ ist, was er aber so nicht ist und neutral gesehen, einfach nur ne "Kiste mit Belohnung" ist
Die Frage ist nur:
Ist es bei FH2 die einzige Möglichkeit für Belohnungen? oder lassen sich da auch auf andere (konstante) Weise Dinge freischalten oder InGame-Credits verdienen?
Das wäre nämlich der bedeutende Unterschied.
Auch dein Pokemon-Beispiel mit dem Casino fällt unter den Punkt "ist Glücksspiel, macht aber nur einen minimalen Teil der Freischaltmöglichkeiten aus".
Und da liegt wirklich meine Kritik:
Schaut man sich Spiele wie Overwatch an, dann sieht man, dass alle Belohnungen, zumindest über einen Umweg, an Lootboxen vorbei führen.
Dagegen könnten eben auch Freischaltbedingungen stehen wie:
- Spiele 25 mal mit Tracer für Skin X
oder
- erreiche 100 Kills für Belohnung Y
Man könnte auch anstatt direkter Lootboxen einfach die Währung ausschütten, mit der man Skins kaufen kann. Diese könnte man dann aber auch für Lootboxen ausgeben um so, mit Glück, schneller an sowas zu kommen... oder auch nicht.