Ori and the Will of the Wisps - Vorschau

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SdKfz186
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Re: Ori and the Will of the Wisps - Vorschau

Beitrag von SdKfz186 »

Die Flucht-Sequenzen sind mit etwas Geduld sicher zu schaffen. Der Rücksetzpunt hat in meinem Fall aber tierisch genervt. Wenn ich mich recht erinnere, musste man sich erneut empor hangeln, dann nach links laufen um 2 Gegner zu eliminieren und dann konnte der Versuch losgehen. Vielleicht habe ich mich da ja ungeschickt angestellt, aber es gibt Spiele, die einem das Fortkommen nach dem soundsovielten Scheitern ermöglichen, und trotzdem das Ende zu sehen, ohne dass der Controller im Bildschirm steckt (überspitzt formuliert).
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Ultimatix
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Re: Ori and the Will of the Wisps - Vorschau

Beitrag von Ultimatix »

Ich habe den ersten Teil immer noch nicht gespielt. Keine Sekunde :Weiß:
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Ultimatix
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Re: Ori and the Will of the Wisps - Vorschau

Beitrag von Ultimatix »

Raskir hat geschrieben: 21.08.2018 22:10 Was ich sagen will, das sind wohl die 2 Titel, die mich am meisten an der Box momentan reizen, mit Abstand, naja ok Cuphead noch. Würde schon gerne, aber eine ganze Konsole, für 3 kleine Titel die allesamt nicht super lang sind halte ich für etwas dekadent.
Naja, das sind Titel die man einmal zockt, 100 % erreicht und danach nie wieder anrührt. Auch wenn die Titel gut sind, der Spaß hält nicht lange.
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bigod66
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Re: Ori and the Will of the Wisps - Vorschau

Beitrag von bigod66 »

hydro skunk 420 hat geschrieben: 22.08.2018 17:07 Gab ja danach noch mehr von den Fluchtsequenzen. Die waren alle nicht leicht. Richtig schwer fand ich nochmal die am Ende mit dem Vogelvieh, was es auf einen abgesehen hat.

Weiß nicht, vielleicht lag's auch daran, dass ich das Spiel auf schwer gespielt habe. Bin mir aber nicht sicher, ob das auch Einfluss auf die Fluchtsequenzen hatte.
Ja, habe auch ziemlich lange gehabt - und dann schaut man mal bei Domtendo rein, der es wie immer mit Leichtigkeit schafft..
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Ultimatix
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Re: Ori and the Will of the Wisps - Vorschau

Beitrag von Ultimatix »

SdKfz186 hat geschrieben: 22.08.2018 16:42 Ori 1 war für mich bis zu der Stelle, wo man über einem Wasserstrudel durch einen hohlen Baumstamm (?) entkommen musste, wirklich klasse. Aber der Rücksetzpunkt wurde meiner Meinung nach absolut deplatziert, nämlich zu früh gesetzt. Das sollte vielleicht die Spielzeit verlängern, hat er aber nicht - nicht bei mir...
Diese Stelle wurde doch schon lange "gefixt". In der Definitive Version ist diese Stelle nun ein Kinderspiel.
PfeiltastenZocker
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Re: Ori and the Will of the Wisps - Vorschau

Beitrag von PfeiltastenZocker »

SdKfz186 hat geschrieben: 22.08.2018 17:23 Die Flucht-Sequenzen sind mit etwas Geduld sicher zu schaffen. Der Rücksetzpunt hat in meinem Fall aber tierisch genervt. Wenn ich mich recht erinnere, musste man sich erneut empor hangeln, dann nach links laufen um 2 Gegner zu eliminieren und dann konnte der Versuch losgehen. Vielleicht habe ich mich da ja ungeschickt angestellt, aber es gibt Spiele, die einem das Fortkommen nach dem soundsovielten Scheitern ermöglichen, und trotzdem das Ende zu sehen, ohne dass der Controller im Bildschirm steckt (überspitzt formuliert).
Schau mal auf Youtube, du musst ungefähr 1 Minute und 13 Sekunden am Stück spielen wenn du dabei noch alles auf dem Weg einsammelst 1 Minute und 13 Sekunden! Soll man etwas alles in kleine 10 Sekunden Schnipsel zurecht schneiden oder wie?
Ich würde fast sagen, dass was dem Spiel nicht gut getan hat, war das freie Speichersystem, es hat nämlich eine falsche Erwartungshaltung für die Leute erzeugt, die es nur wegen der schönen Grafik gekauft haben.

Das Speichersystem lässt sich sehr schnell ausnutzen dass man so ziemlich alle 5 Sekunden sich ein "Savestate" setzen kann. Etwas was für Plattformer (Emulatoren nicht miteingeschlossen) sehr unüblich ist. Es ist nun mal ein Genre was sehr viel Wert auf Konzentration, Präzision, sowie schnelle Reflexe setzt, wenn man in der Lage ist das Spiel jeder Zeit zu speichern und das auch ausnutzt, werden all diese Fähigkeiten nicht für eine ausreichende Dauer beansprucht, man wird sehr viel langsamer besser in den Spiel weil man auch nie lernen musste vorsichtig zu Spielen, da das sterben keine spürbaren Auswirkungen mehr hat, lediglich das vergessen des Speicherknopfes. Du wirst also mehr dazu konditioniert an den Quicksave-Button zu denken, als das Spiel vernünftig zu spielen. Viele Passagen werden dann viel mehr mittels muscle memory gebruteforced, statt mit ordentlicher Überlegung angegangen.

Dpch gerade aus diesen Gründen werden Plattformer im allgemeinen immer schwerer und die späteren Level ausdauernder, man wird konsequent geprüft und getestet. Wer das vorherige Level nicht bestanden hat, wird im Idealfall auch für das nachfolgende Level nicht bereit sein. Daher ist das sterben viel eher eine Lektion als ein Ärgernis.

Nicht jeder wird diese Ansicht teilen und sich eher wünschen dass das Spiel sich eher den Gewohnheiten des Spielers anpasst, als umgekehrt und da kommen wieder zurück zu dem was ich initial erwähnt habe, viele Menschen haben einen "feel-good" plattformer mit Sightseeing von malerischer Kulisse erwartet und wurden spätestens ab dem Ginso-Baum von dem spielerischen Tiefgang und dem ausgefeilten Leveldesign überwältigt.

Hätten die Entwickler das Speichersystem gelockert und sich Metroidvania-typisch, eher auf verteilte fixe Speicherpunkte verlassen, hätten sehr viel mehr Spieler, sehr viel früher gemerkt um was für eine Art Spiel es sich handelt.
Dadurch wären wohlmöglich mehr Spieler früher ausgestiegen, hätten jedoch auch nicht speziell den Ginso-Baum so negativ in Erinnerung.
Das ist nämlich lediglich dem Umstand geschuldet, dass es die erste von 3 Fluchtsequenzen im Spiel ist, die es dem Spieler ausnahmsweise mal nicht erlaubt das Spiel jeder Zeit zu speichern. Egal was die meisten Leute einen von wegen schlechten Leveldesign erzählen wollen, am Ende kann man es stets darauf herunterbrechen.

Ich selbst habe das Spiel ohne manuellen Speicherpunkte gespielt und mich allein auf die wenigen automatischen verlassen, was zwar gerade zur Anfangszeit mitunter für viele frustrierende Wiederholungen gesorgt hat, aber eben Passagen wie den Ginso Baum dagegen haben lächerlich aussehen lassen. Vom Schwierigkeitsgrad nicht vom spielerischen, der Ginso-Baum gehört für mich zu eines der großartig designsten geschlossenen Abschnitte, die man jemals für Plattformer entworfen hat, da stimmt einfach alles, die Dramaturgie die sich auch im Gameplay widerspiegelt, die Annäherung auf dem spielerischen Klimax, einfach Wahnsinn, das ist so ein großes Highlight welches das Spiel im späteren Verlauf nicht zu toppen vermochte.

Kurzum gesagt, wer ein wahrer Enthuiast für Plattformer ist und diese mit der Muttermilch aufgesaugt hat, wird diese Passagen lieben, auch etwas weniger enthusiastische vielleicht, alle anderen behaupte ich mal, haben etwas andere Erwartungen an Plattformer, was ok ist, man sich aber eben bewusst sein muss dass sich das Spiel in seiner Designphilosophie eher an alte Spiele mit klassischen Schwierigkeitsgrad richtet. Das Speichersystem habe ich hierbei schon viel eher immer als Kompromis gesehen und würde mir wünschen dass man sich im 2. Teil mehr Gedanken darum macht, das ausreichend auszubalancieren.

Schade übrigens dass ich diesbezüglich und das obwohl ich schon mehrere Anspielberichte gelesen habe, immer noch keine Informationen zu finden kann.
Sif
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Re: Ori and the Will of the Wisps - Vorschau

Beitrag von Sif »

sehr geil würde ich sogar vorbestellen.
der erste teil war nicht sehr schwer, eher genau richtig. man muß ja nicht alles beim ersten versuch schaffen..
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Civarello
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Re: Ori and the Will of the Wisps - Vorschau

Beitrag von Civarello »

Ich fand Ori auch sehr gut, nur hatte es sich für mich persönlich ein wenig ZU sehr dem Platforming verschrieben. Die meisten Upgrades waren eher auf diesen Aspekt ausgelegt. Ich mag es, wenn ein Metroidvania eine gute Mischung aus Platforming UND Action bietet. Verschiedene Waffen/Waffenarten kommen in vielen "moderneren" Metroidvanias aber eh generell ein wenig zu kurz find ich. Ein Spiel, welches das ganz gut gemacht hatte war Steam World Dig 2; hier war ein konstanter Flow von neuen Gadgets/Waffen vorhanden. Leider war das ganze Spiel aber viel zu leicht.

Es gibt heutzutage einen ganzen Wust an neuen Metroidvanias, aber so richtig überzeugt haben mich nur die wenigsten. Hollow Knight natürlich, Samus Returns, AM2R (als Fanspiel !), Momodora-Reverie under the Moonlight (zu kurz !), Guacamelee! und natürlich Outland waren darunter. Ori war natürlich wie gesagt trotzdem ein klasse Spiel, kam aber für mich nicht an die vorher genannten heran.

Ich freue mich auf Ori 2. Vom Stil und der Atmosphäre her spielt Ori auch bei mir ganz oben mit. Und wenn die simple Kämpferei aus Teil 1 aufgebohrt wird, umso besser.
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Ultimatix
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Re: Ori and the Will of the Wisps - Vorschau

Beitrag von Ultimatix »

Ich habe die Ori 2 Demo auf der Gamescom gezockt und die Steuerung ist ein Traum. Steuert sich wirklich wie Butter und wenn man sich durch den Sand gräbt (Konnte man das auch schon im 1. Teil?) hat man wirklich das Gefühl man streicht durch Butter. Werde mir das Game wahrscheinlich kaufen.