Sylvanas hat noch nie wirklich zur Horde gehört. Sie war noch nie "grau" sondern von anfang an schwarz und auch der Grund warum ich mich noch nie mit ihr anfreunden konnte.
Wem das nicht aufgefallen ist, der hat wohl willentlich die Augen davor verschlossen.
Ich sehe in der aktuellen Entwicklung nur ein Problem. Leute, die meckern bevor sie die ganze Geschichte kennen.
World of WarCraft: Battle for Azeroth - Kriegsbringer Sylvanas sorgt für Horde-Aufruhr; Storytelling-Probleme
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Heruwath
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Kriegsbringer Sylvanas sorgt für Horde-Aufruhr; Storytelling-Probleme
Ich würde mal behaupten was die Spieler halt nervt ist das sie nicht gefragt werden. In einer Solchen Welt wenn dein Anführer zu viel macht was dir gegen den Strich geht dann setzt man ihn notfalls mit Gewalt ab. Das kann dann klappen, im Jahrelangen Bürgerkrieg enden oder wird vom Herscher niedergeschlagen.
Das Problem ist WoW ist nun mal eine statische Welt * wo man als Spieler keinen Einfluss haben kann. Als ich zu Pandaria Garosh als Kriegshäuptling hatte habe ich von Anfang an gesagt..ich will ihn nicht und hätte mir das Spiel die Option geboten hätte ich mich auch direkt nach seiner Einsetzung einer Rebellion gegen ihn angeschlossen.
*Die Engine zu ändern und den Aufwand dafür ist für eine kleine Indy Company wie Blizzard einfach nicht zu stemmen.
Das Problem ist WoW ist nun mal eine statische Welt * wo man als Spieler keinen Einfluss haben kann. Als ich zu Pandaria Garosh als Kriegshäuptling hatte habe ich von Anfang an gesagt..ich will ihn nicht und hätte mir das Spiel die Option geboten hätte ich mich auch direkt nach seiner Einsetzung einer Rebellion gegen ihn angeschlossen.
*Die Engine zu ändern und den Aufwand dafür ist für eine kleine Indy Company wie Blizzard einfach nicht zu stemmen.
- Kajetan
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Kriegsbringer Sylvanas sorgt für Horde-Aufruhr; Storytelling-Probleme
Nein. Das ist es nicht. Die meisten stören sich tatsächlich "nur" an der scheinbar unmotivierten Zerstörung von Teldrassil. Was man daran merkt, dass sich niemand darüber beschwert, dass die Allianz danach Lordaeron City erobert und zerstört (?). Weil es dafür einen nachvollziehbaren Grund gibt.
Was willst Du denn technisch geändert haben? Seit dem mit WotLK Phasing eingeführt wurde, ist WoW eine ziemlich dynamische Sache geworden, wo immer mehr nach individuellem Story-Progress des Spielers dargestellt wird. Statisch ist das Spiel schon lange nicht mehr.*Die Engine zu ändern und den Aufwand dafür ist für eine kleine Indy Company wie Blizzard einfach nicht zu stemmen.
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DEMDEM
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Kriegsbringer Sylvanas sorgt für Horde-Aufruhr; Storytelling-Probleme
Die Draenei und die Exodar vergessen?Eliteknight hat geschrieben: ↑06.08.2018 00:30 Naja, wie man in Legion bereits sehen und lesen konnte ist der Weltenbaum wieder dabei verdorben zu werden und wurde es wohl bereits.
Zudem ist dieser Posten der letzte Posten der Allianz in Kalimdor...
Und ein erobern hätte weder die Verderbnis noch die Allianz vertrieben, weil diese wäre gekommen ihn zurück zu erobern.
Es gab also nur einen Logischen Schritt den Baum zu verbrennen...
Das man im Krieg opfer bringen muss und manchmal schnelles handeln erforderlich ist bringt Sylvanas ins Spiel, denn nur sie kann dieses ohne Gefühle durchziehen wo andere versagen würden.
Aber die Wahrscheinlichste Theorie ist wohl:
https://mein-mmo.de/wow-anduins-luegen- ... r-theorie/
und diese ist schon alt...und Sylvanas dient den alten Göttern und folgt der Prophezeiung und will das Azerit...
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Kriegsbringer Sylvanas sorgt für Horde-Aufruhr; Storytelling-Probleme
Die Horde hätte ja die Nachtelfen versklaven können. Als Nachtelfe hätte man dann gezwungener Massen für die Horde in den Krieg ziehen müssen. Wäre doch geil, gegen die alten Kollegen kämpfen zu müssen.Twycross448 hat geschrieben: ↑04.08.2018 00:29 Schön und gut, @Varothen.
Aber welche momentane Allianz-Rasse geht dann dafür zur Horde rüber?
Als Option für die wo es nicht passt/bzw. es eine Story dazu Ingame gibt: eine Geschichte für jeden Nachtelfen Char das man nun zur Horde gezwungen wird, wem es nicht passt bietet sich während der Storyline die Option sich den Leeren-Elfen anzuschliessen - inkl. kleiner Questreihe wie man sich der Versklavung der Horde entsagt und sich Dank der Leere wieder der Allianz anschliesst.
Irgendeine Lösung würde es sicher geben und wäre sogar noch Storytechnisch geil umzusetzen - man kann ja mal was Neues wagen
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Kriegsbringer Sylvanas sorgt für Horde-Aufruhr; Storytelling-Probleme
Ich meinte damit, dass Thrall für alle AUSSER den Forsaken Führungs- und Identifikationsfigur darstellte.Kajetan hat geschrieben: ↑05.08.2018 12:59GERADE weil er auf Anraten von Hamuul Runetotem die Verlassenen in die Horde aufgenommen hat, hat Thrall mehr positive Werte vertreten als die Allianz jemals gezeigt hat. Die Allianz betrachtet die Verlassenen nur als Überbleibsel der Geißel und hätte sie NIEMALS in ihr Bündnis aufgenommen oder wenigstens nur zähneknirschend toleriert.
Thralls Werdegang ist aber logisch. Er hat immer das höhere Ziel verfolgt. Warchief zu sein, war nichts, was er ausdrücklich wollte, es hat sich nur so ergeben. Er wollte immer nur einen Platz, eine Heimat für die Orks auf Azeroth schaffen. Und als die Bedrohung durch Deathwing aufkam, hat er seinen Posten als Warchief aufgegeben und sich dem Irdenen Ring angeschlossen, weil er nur auf diese Weise die Horde, seine Orks vor dem drohenden Unheil bewahren konnte. Und dass er nach Garrosh, den er als seinen Nachfolger bestimmt hatte, nicht wieder als Warchief zurückkehrte ist auch logisch, weil Garrosh sein großer Fehler, seine Verantwortung war. Er sieht sich selbst nicht mehr als würdig.Was Blizz der Horde danach angeboten hat, war ein Witz. Und nicht nur das, durch Thralls blöde Green Jesus Eskapaden haben sie ihn sogar für ein mögliches Comeback total verbrannt, denke ich.
Mein Problem mit Kriegsbringer Sylvanas ist nur, dass ihre Motivation einfach nicht klar ist. Was genau treibt sie zu solchen Aktionen an? Hier hat Blizzard kein grundsätzliches Problem mit der Story (ich bin mir sicher, dass die ganze Storyline en Detail ausgearbeitet ist), sondern wie in der Überschrift schon geschrieben, nur ein Storytelling-Problem. Was immer man für eine Geschichte erzählen will, die Vernichtung von Teldrassil kommt einfach zu hopplahopp rüber, da werden uns zu wenig entscheidente Details gezeigt, um diese Aktion auch nur ansatzweise glaubhaft zu machen.
Und das Problem seiner Story war nicht in erster Linie die Entscheidung des Charakters Thrall, seinen Posten aufzugeben, sondern Blizzards Entscheidung ihn mittels der allgemeinen Handlung des Spiels überhaupt auf einen solchen messianischen Weg zu lenken, der solche Entscheidungen geradezu diktiert. Inklusive Tausch von Doomplate und Doomhammer gegen Hippie-Jutesack. Dann im Anschluss die große Selbstmitleidsveranstaltung.
Nee, Thrall haben sie imho einfach wirklich verkackt.
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Re: World of WarCraft: Battle for Azeroth - Kriegsbringer Sylvanas sorgt für Horde-Aufruhr; Storytelling-Probleme
Ich will gar nichts geändert haben oder sagen wir ich will was geändert haben was das Spiel wieder interessanter macht. Wird natürlich nicht passieren weil sie sonst zu viele vergraulen denen das Aktuelle gefällt. Ohne gravierende Änderungen sowas werde ich WoW ohnehin nicht mehr spielen, auch wenn ich es weiterhin verfolge.Kajetan hat geschrieben: ↑06.08.2018 13:05Was willst Du denn technisch geändert haben? Seit dem mit WotLK Phasing eingeführt wurde, ist WoW eine ziemlich dynamische Sache geworden, wo immer mehr nach individuellem Story-Progress des Spielers dargestellt wird. Statisch ist das Spiel schon lange nicht mehr.*Die Engine zu ändern und den Aufwand dafür ist für eine kleine Indy Company wie Blizzard einfach nicht zu stemmen.
Aber was ich meinte ist eben so etwas wie eine Dynamische Entwicklung der Story je nachdem was die Spieler im Spiel machen. Und das dann Serverweit nicht nur persönliches Phasing.
Ansonsten ist das ehr ein Insider aus meinem Bekanntenkreis. Wenn man sieht das teilweise Indy Studios laufend große Updates rausbringen und dann was Blizzard mit "Unendlich Geld" macht kratzt man sich am Kopf.
Blizzard bringt dann was wie "Wir sind voll Crazy und in der nächsten Diablo Season stellen wir alles auf den Kopf indem Schatzgoblins immer im Doppelpack spawnen"
Sie machen leider nur noch das absolute Minimum mit ihren Spielen um sie interessant zu halten und kommen IMO nur damit durch weil sie noch immer massivst viel Goodwill von seiten der Spieler auf der Bank haben.
- Kajetan
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