Cyberpunk 2077 ist "von Natur aus politisch"; bessere Immersion durch Ego-Perspektive
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Cyberpunk 2077 ist "von Natur aus politisch"; bessere Immersion durch Ego-Perspektive
Cyberpunk 2077 wird sich nicht vor politischen Themen oder Kommentaren zur sozialen Situation scheuen, erklärte Patrick Mills (Quest Designer von CD Projekt Red) in einem Interview mit dem Official Xbox Magazine via PC Gamer. Er stellte klar, dass dies der Vorlage (Cyberpunk 2020) und dem Cyberpunk-Genre an sich geschuldet sei.Mills: "Cyberpunk 2077 ist ein Spiel über Leute mit Macht an der Spitze...
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- Miep_Miep
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Re: Cyberpunk 2077 ist "von Natur aus politisch"; bessere Immersion durch Ego-Perspektive
Hm ... bessere Immersion durch FPP. Steht bei CyberPunk 2077 wirklich die Immersion an allererster Stelle? Bei Hellblade hat es mir bspw nie an Immersion gefehlt und das ist mMn eines der immersivsten Spiele. Bei Kingdome Come hat mich die FPP nie gestört, ich hatte auch keine Schwierigkeiten mit Motion Sickness. Würde aber trotzdem nicht behaupten, dass das Spiel wegen der Perspektive immersiver ist.
Denke für viele Spieler ist es wichtiger den Charakter zu sehen. Zu sehen, wie die neue Ausrüstung und Waffen aussehen oder wie sich der Charakter bewegt, läuft, springt, schlägt ... Vermutlich wäre es von Vorteil, wenn sie eine optionale TPP einbauen. Dadurch wären alle glücklich.
Denke für viele Spieler ist es wichtiger den Charakter zu sehen. Zu sehen, wie die neue Ausrüstung und Waffen aussehen oder wie sich der Charakter bewegt, läuft, springt, schlägt ... Vermutlich wäre es von Vorteil, wenn sie eine optionale TPP einbauen. Dadurch wären alle glücklich.
- muecke-the-lietz
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Re: Cyberpunk 2077 ist "von Natur aus politisch"; bessere Immersion durch Ego-Perspektive
Dass das wirklich so ein Thema ist, schockiert mich doch etwas... Es ist die scheiß Perspektive in einem Videospiel. Ich habe noch nie aktiv mitbekommen, dass da tatsächlich so ein Tamtam drum gemacht wurde. Also jetzt nicht du, sondern im Allgemeinen.Miieep hat geschrieben: ↑30.07.2018 13:05 Hm ... bessere Immersion durch FPP. Steht bei CyberPunk 2077 wirklich die Immersion an allererster Stelle? Bei Hellblade hat es mir bspw nie an Immersion gefehlt und das ist mMn eines der immersivsten Spiele. Bei Kingdome Come hat mich die FPP nie gestört, ich hatte auch keine Schwierigkeiten mit Motion Sickness. Würde aber trotzdem nicht behaupten, dass das Spiel wegen der Perspektive immersiver ist.
Denke für viele Spieler ist es wichtiger den Charakter zu sehen. Zu sehen, wie die neue Ausrüstung und Waffen aussehen oder wie sich der Charakter bewegt, läuft, springt, schlägt ... Vermutlich wäre es von Vorteil, wenn sie eine optionale TPP einbauen. Dadurch wären alle glücklich.
Dieser Thread wird auch wieder voll mit dieser Diskussion sein, obwohl die Aussage bezüglich der politischen Natur des Spiels wesentlich vordergründiger und interessanter ist. Weil gerade Ubisoft bei ihren Spielen ja gerade das Gegenteil behauptet haben, obwohl ihre Spiele immer voll sind mit Politik. Aber wenn es dann um direkte eindeutige Aussagen geht, zieht man den Schwanz ein. Freut mich, dass CD Projekt Red den Mut haben, dazu zu stehen.
- Sir Richfield
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Re: Cyberpunk 2077 ist "von Natur aus politisch"; bessere Immersion durch Ego-Perspektive
Kommt halt auf die Art der Immersion an, die man vorhat.
Soll der Spieler Der Charakter sein? Dann empfiehlt sich 1st Person.
Spielen wir die Geschichte von Charakter X (nach)? Dann wäre 3rd Person vielleicht geschickter.
Allerdings kann man wegen des Gameplay nicht einfach mal so die Wahl lassen, beide Perspektiven haben ihre Eigenheiten, auf die man achten sollte.
1st Person finde ich jetzt nicht schlimm, sogar recht gut. Denn bei 3rd guckst du immer "um deinen Charakter herum", wenn du die Umgebung absuchen willst. Ist jetzt auch nicht der Immersion letzter Schluss.
Und wenn es daraum geht, mal in das Antlitz seiner Figur zu gucken: FUNKTIONIERENDE SPIEGEL! 2018, Jungs und Mädels. Alle Welt faselt von 4K Gaming und Streaming, aber SPIEGEL sind verlorenes Schamanenwissen...
(Rege mich halt auf, weil ich jetzt endlich mal Prey nachhole. Meine Figur hat einen Schatten, "Videos" sind Portal Technologie [Ist das die Hommage an Prey?], aber alle Spiegel sind matte "Ich bin voll Metall, ey, wirklich, ey" Texturen. Reißt mich mehr aus der Immersion als ein Schwarzes Loch im Kessel...)
Soll der Spieler Der Charakter sein? Dann empfiehlt sich 1st Person.
Spielen wir die Geschichte von Charakter X (nach)? Dann wäre 3rd Person vielleicht geschickter.
Allerdings kann man wegen des Gameplay nicht einfach mal so die Wahl lassen, beide Perspektiven haben ihre Eigenheiten, auf die man achten sollte.
1st Person finde ich jetzt nicht schlimm, sogar recht gut. Denn bei 3rd guckst du immer "um deinen Charakter herum", wenn du die Umgebung absuchen willst. Ist jetzt auch nicht der Immersion letzter Schluss.
Und wenn es daraum geht, mal in das Antlitz seiner Figur zu gucken: FUNKTIONIERENDE SPIEGEL! 2018, Jungs und Mädels. Alle Welt faselt von 4K Gaming und Streaming, aber SPIEGEL sind verlorenes Schamanenwissen...
(Rege mich halt auf, weil ich jetzt endlich mal Prey nachhole. Meine Figur hat einen Schatten, "Videos" sind Portal Technologie [Ist das die Hommage an Prey?], aber alle Spiegel sind matte "Ich bin voll Metall, ey, wirklich, ey" Texturen. Reißt mich mehr aus der Immersion als ein Schwarzes Loch im Kessel...)
- Spiritflare82
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Re: Cyberpunk 2077 ist "von Natur aus politisch"; bessere Immersion durch Ego-Perspektive
schonmal was vom Genre "immersive Sim" gehört? Eins der Merkmale wäre die Ego Perspektive...nur in der Ego Perspektive siehst du direkt durch die Augen des Charakters. Wenn du ihn von außen siehst ist da eine Art disconnect zum Spielecharakter. Du siehst nichtmehr durch die Augen des Charakters sondern bist eine Art "Außenkamera".Miieep hat geschrieben: ↑30.07.2018 13:05 Hm ... bessere Immersion durch FPP. Steht bei CyberPunk 2077 wirklich die Immersion an allererster Stelle? Bei Hellblade hat es mir bspw nie an Immersion gefehlt und das ist mMn eines der immersivsten Spiele. Bei Kingdome Come hat mich die FPP nie gestört, ich hatte auch keine Schwierigkeiten mit Motion Sickness. Würde aber trotzdem nicht behaupten, dass das Spiel wegen der Perspektive immersiver ist.
Denke für viele Spieler ist es wichtiger den Charakter zu sehen. Zu sehen, wie die neue Ausrüstung und Waffen aussehen oder wie sich der Charakter bewegt, läuft, springt, schlägt ... Vermutlich wäre es von Vorteil, wenn sie eine optionale TPP einbauen. Dadurch wären alle glücklich.
Es mag immersive Third Person Spiele geben, die könnten jedoch niemals eine immersive Sim darstellen. Cyberpunk 2077 macht alles richtig indem es auf Third Person verzichtet und den Spielern ein möglichst immersives Erlebnis bescheren will. Genau wie ein System Shock oder Prey keine Third Person Ansicht anbot weil es einfach nicht zu dem passt, was das Spiel erreichen will.
- hydro skunk 420
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Re: Cyberpunk 2077 ist "von Natur aus politisch"; bessere Immersion durch Ego-Perspektive
Ich kann mich mit beiden Perspektiven anfreunden und würde mich - wenn man mir die Pistole auf die Brust setzt - eher für Third Person entscheiden. Ich habe da in keinster Weise einen Immersionsbruch im Vergleich zur Ego-Perspektive. Zudem das was Miieep sagt. Ich sehe meinen Charakter gerne vor mir und erfreue mich an optischen Veränderungen hinsichtlich Rüstung oder Sonstigem.
Aber wie gesagt, Ego-Perspektive geht für mich ebenfalls in Ordnung. Entscheidend ist doch, ob die Kameraperspektive gut zum Rest des Spiels passt.
Wegen dem anderen Thema:
Mir egal mit dem Politischem. Mir ist nur das Gameplay wichtig.
Aber wie gesagt, Ego-Perspektive geht für mich ebenfalls in Ordnung. Entscheidend ist doch, ob die Kameraperspektive gut zum Rest des Spiels passt.
Wegen dem anderen Thema:
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- Wigggenz
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Re: Cyberpunk 2077 ist "von Natur aus politisch"; bessere Immersion durch Ego-Perspektive
Oh ja, echt schockierend wenn manche bestimmte Aspekte an Spielen anders gewichten als du und in der Angelegenheit auch noch einen anderen Geschmack habenmuecke-the-lietz hat geschrieben: ↑30.07.2018 13:27 Dass das wirklich so ein Thema ist, schockiert mich doch etwas... Es ist die scheiß Perspektive in einem Videospiel. Ich habe noch nie aktiv mitbekommen, dass da tatsächlich so ein Tamtam drum gemacht wurde. Also jetzt nicht du, sondern im Allgemeinen.
- Miep_Miep
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Re: Cyberpunk 2077 ist "von Natur aus politisch"; bessere Immersion durch Ego-Perspektive
Kann mir nicht vorstellen, dass CP 2077 eine "Immersive Sim" werden soll. Aber man hat vom Spiel auch noch nicht viel gesehen, wer weiß^^ Und mir ist natürlich völlig bewusst, dass FPP für diese Art Spiel die bessere Wahl ist. Ich finde auch Horrorspiele in FPP viel besser als in TPP (Ausnahme TEW).Spiritflare82 hat geschrieben: ↑30.07.2018 13:33 schonmal was vom Genre "immersive Sim" gehört? Eins der Merkmale wäre die Ego Perspektive...nur in der Ego Perspektive siehst du direkt durch die Augen des Charakters. Wenn du ihn von außen siehst ist da eine Art disconnect zum Spielecharakter. Du siehst nichtmehr durch die Augen des Charakters sondern bist eine Art "Außenkamera".
Es mag immersive Third Person Spiele geben, die könnten jedoch niemals eine immersive Sim darstellen. Cyberpunk 2077 macht alles richtig indem es auf Third Person verzichtet und den Spielern ein möglichst immersives Erlebnis bescheren will. Genau wie ein System Shock oder Prey keine Third Person Ansicht anbot weil es einfach nicht zu dem passt, was das Spiel erreichen will.
Solange die FPP gut umgesetzt ist und ich keine Motion Sickness bekomme, bin ich absolut für diese Perspektive. Bei Skyrim und Fallout habe ich auch immer lieber FPP als TPP gespielt. Nicht weils "immersiver" war, sondern weils geil umgesetzt war und richtig Spaß machte.
- Sir Richfield
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Re: Cyberpunk 2077 ist "von Natur aus politisch"; bessere Immersion durch Ego-Perspektive
Nö, ist sie nicht. Spiel mit Vorlage, die Social Commentary ist, hat Social Commentary. Wasser ist nass, meine Posts sinnfrei und zu lang, was sonst ist neu?muecke-the-lietz hat geschrieben: ↑30.07.2018 13:27 Dieser Thread wird auch wieder voll mit dieser Diskussion sein, obwohl die Aussage bezüglich der politischen Natur des Spiels wesentlich vordergründiger und interessanter ist.
Das ist IMHO völlig unstrittig.
Ich würde auch fast behaupten, dass die sich mehr Gedanken um die Perspektive gemacht haben, als darum, ob die Social Commentary machen sollen...
- RVN0516
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Re: Cyberpunk 2077 ist "von Natur aus politisch"; bessere Immersion durch Ego-Perspektive
Ich mag einfach keine RPGs mit FPP, daher fällt das Game mittlerweile aus meinem Raster.
FPP gehen bei mir echt nur Shooter alles andere wird in 3rd Person gezockt.
FPP gehen bei mir echt nur Shooter alles andere wird in 3rd Person gezockt.
- Scorplian
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Re: Cyberpunk 2077 ist "von Natur aus politisch"; bessere Immersion durch Ego-Perspektive
Ich finde Third-Person-Sicht cooler o.o
- Jondoan
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Re: Cyberpunk 2077 ist "von Natur aus politisch"; bessere Immersion durch Ego-Perspektive
Kann zwar auch verstehen, dass manch einer enttäuscht ist lieber TPP hätte, aber ich persönlich kann mit beidem leben. Da sie auch schon zugesagt haben, es würde genügend Möglichkeiten geben, seinen Charakter auch mal anzugucken, bin ich da positiv gestimmt. Das mit den Spiegeln stimmt auchmuecke-the-lietz hat geschrieben: ↑30.07.2018 13:27 Dieser Thread wird auch wieder voll mit dieser Diskussion sein, obwohl die Aussage bezüglich der politischen Natur des Spiels wesentlich vordergründiger und interessanter ist. Weil gerade Ubisoft bei ihren Spielen ja gerade das Gegenteil behauptet haben, obwohl ihre Spiele immer voll sind mit Politik. Aber wenn es dann um direkte eindeutige Aussagen geht, zieht man den Schwanz ein. Freut mich, dass CD Projekt Red den Mut haben, dazu zu stehen.
Ansonsten aber volle Zustimmung, bin auch eher gespannt, wie da auf politische Themen eingegangen wird. Gerade einen halbwegs interessanten Beitrag von Jordan Peterson über die ausgleichenden Funktionen linker und rechter Kräfte gesehen. Die rechte will eine klare Hierarchie, die linke will eher Gleichheit. Beides in seinen Extremen geht aber nicht. In der Cyberpunkwelt ist wohl eine klare Hierarchie eingerichtet, die Mächtigen immer mächtiger, die Schwachen immer schwächer. Der Kunstgriff wäre natürlich, einerseits glaubhafte Charaktere zu erzeugen, nicht einfach nur fette Konzernbosse die keine andere Motivation haben als Geld. Der Baron aus W3 war ja auch ein stückweit autoritärer Herrscher,, aber er hatte eine persönliche, menschliche Dimension, die ihn zu einem interessanten Charakter gemacht haben. Anderseits wäre es spannend, wenn sie Bezüge zur heutigen Zeit entwickeln können, in etwa aufzeigen, ab wann die Gesellschaft ihrer Meinung nach falsch abgebogen ist.
Ich freu mich auf das Spiel und im Moment erwarte ich ein etwas ernstes GTA im Cyberpunksetting und mit deftig Rollenspiel gewürzt. Ihre Sozialkritik hat Rockstar ja immer pointiert formuliert, wenn auch überzeichnet. Wenn man das ganze auf glaubhaftere Ebenen zurückführt, kann da schon etwas sehr interessantes bei rauskommen.
- muecke-the-lietz
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Re: Cyberpunk 2077 ist "von Natur aus politisch"; bessere Immersion durch Ego-Perspektive
Die Diskussion hatten wir schon, und sie ist auch immer noch extrem komisch.Wigggenz hat geschrieben: ↑30.07.2018 13:38Oh ja, echt schockierend wenn manche bestimmte Aspekte an Spielen anders gewichten als du und in der Angelegenheit auch noch einen anderen Geschmack habenmuecke-the-lietz hat geschrieben: ↑30.07.2018 13:27 Dass das wirklich so ein Thema ist, schockiert mich doch etwas... Es ist die scheiß Perspektive in einem Videospiel. Ich habe noch nie aktiv mitbekommen, dass da tatsächlich so ein Tamtam drum gemacht wurde. Also jetzt nicht du, sondern im Allgemeinen.![]()
Es geht mir nicht um andere Gewichtungen oder Meinungen, sondern darum, dass mir das hier zum ersten Mal so wirklich auffällt. Ich habe das in der Form einfach noch nie mitbekommen, und daher lass mir mal bitte meinen Schock. Wie gesagt - es ist nur die Perspektive, und dann noch nicht mal eine besonders exotische. Das kann einen schon wundern, wenn man da diesbezüglich vorher noch nie eine Diskussion irgendwo geführt oder beobachtet hat. Also nie so richtig, nicht mal bei Resi 7 habe ich da einen derartigen Skandal mitbekommen. Und da ging es wenn, dann ja auch nicht um die Perspektive direkt.
Und nochmal - die ganze Aussage dreht sich um inhaltliches, und die Perspektive wird nur kurz im letzten Satz erwähnt, wird aber wieder mal den Thread füllen. Und da entschuldige mich bitte, wenn ich das einfach dezent komisch finde.
Hier heißt es abwarten und Tee trinken, wie das nachher überhaupt genau ausschaut. Wenn Themen wie Macht und Ohnmacht, Ober- und Unterschicht, etc. gut verknüpft mit dem aktuellen Tagesgeschehen eingebunden werden, und man das auf erwachsende und politische Weise hin bekommt, finde ich das einfach tausend Mal spannender, als die Entscheidung, ob das Spiel FPS oder 3rd Person ist.
Das ist aber nur meine Meinung und keine allgemein gültige Wahrheit. Andere dürfen sich davon gerne triggern lassen.
- Sir Richfield
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- muecke-the-lietz
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Re: Cyberpunk 2077 ist "von Natur aus politisch"; bessere Immersion durch Ego-Perspektive
Diese Aussage kann ich so nicht unterschreiben. Gerade Videospielentwickler haben sich in den letzten Monaten und Jahren extrem um diese Themen herum gedrückt. Und das in Spielen, deren Inhalte und Settings einfach mal politisch sind. Siehe Ubisoft bei Far Cry 5, in dem es eindeutig um eine Sekte aus religiösen Fanatikern geht, welche die Macht in einem amerikanischen Bundesstaat an sich reißen. Und das zu einer Zeit, in der die neue Rechte und stark Konservative in Amerika wieder Hochkonjunktur haben. Und letztlich kannst du das auf fast alle Ubisoft Spiele der letzten Jahre mehr oder weniger runter brechen - also, das sie eigentlich politisch sind. In vielen Spielen geht es um Terrorherrscher oder Diktatoren, gegen die man rebelliert und einen bewaffneten Untergrund führt (Assassins Creed) oder ihm beitritt (Far Cry 4).Sir Richfield hat geschrieben: ↑30.07.2018 13:41Nö, ist sie nicht. Spiel mit Vorlage, die Social Commentary ist, hat Social Commentary. Wasser ist nass, meine Posts sinnfrei und zu lang, was sonst ist neu?muecke-the-lietz hat geschrieben: ↑30.07.2018 13:27 Dieser Thread wird auch wieder voll mit dieser Diskussion sein, obwohl die Aussage bezüglich der politischen Natur des Spiels wesentlich vordergründiger und interessanter ist.
Das ist IMHO völlig unstrittig.
Ich würde auch fast behaupten, dass die sich mehr Gedanken um die Perspektive gemacht haben, als darum, ob die Social Commentary machen sollen...
Hier liegen die politischen Statements klar auf der Hand, und trotzdem hat man in einem Interview behauptet, die eigenen Spiele seien nicht politisch. Das ist feige oder zeugt von einem wahnsinnigen Unverständnis der eigenen Spiele und ihrer Geschichten.
Oder denke bitte an die Southpark Spiele. Und niemand auf diesem Planeten würde behaupten, Southpark sei eine unpolitische Serie.
Rockstar haben bezüglich GTA IV und V übrigens auch immer mal wieder solche Statements fallen lassen.
Wenn CD Propject Red sich jetzt also hinstellen, und sagen, natürlich ist unser Spiel politisch, weil die direkte Vorlage und Cyberpunk im allgemeinen politisch sind, dann ist das eben nicht selbstverständlich, sondern zeugt von Mut und einem generellen Verständnis dessen, was sie da machen. Auch wenn dir das vielleicht klar sein mag, in der PR Welt der heutigen Videospiele ist das oft eben nicht mehr klar.
Zuletzt geändert von muecke-the-lietz am 30.07.2018 14:32, insgesamt 1-mal geändert.

