Electronic Arts: Fairness und Preis/Leistung im Blick; Pay-to-Win ist nicht erwünscht, außer bei Ultimate Team

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stefan251
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Re: Electronic Arts: Fairness und Preis/Leistung im Blick; Pay-to-Win ist nicht erwünscht, außer bei Ultimate Team

Beitrag von stefan251 »

Zinssm hat geschrieben: 29.06.2018 07:00 Dann wirst du verzichten müssen,so einfach ist das,denn wie soll man es anders anstellen? Der eine zahlt fürs gleiche Produkt mehr oder weniger und an was soll das dann festgemacht werden?!
Ja, schlicht ja. Passiert ja jetzt auch schon in bestimmten Bereichen, wie zwei die ich erwähnt hab, warum das bei anderen Industriezweigen ein Problem sein soll, versteh ich nicht. Aber was mich eigentlich stört, ist dass mir bei Games nicht einmal die grundsätzliche Möglichkeit des Handeln gegeben wird. Weil wie gesagt, ausgelacht werden und so.
Zinssm hat geschrieben: 29.06.2018 07:00 Die "Marktform " in der sich jeder ca das gleiche leisten kann aber das auf niedrigem Niveau ist überall grandios gescheitert.
Sorry, ich weiß leider nicht auf welche Marktform du da gerade anspielst... :/
Zinssm hat geschrieben: 29.06.2018 07:00 Firmen mit abertausenden von Arbeitsplätzen den Niedergang zu wünschen...Ob jemand in einem Klein,- Mittleren oder Grossunternehmen arbeitet ,alles sind zum Schluss Einzelschicksale.
Ja sicher sind sie das und diese Leute wären furchtbar arm dran. Aber das ist eine gewisse "Mitleidskeule" die du da vermutlich in besten Absichten und ohne bösen Hintergedanken schwingst. Nur ich bin der Ansicht, irgendwo muss einmal Ende sein mit "ich kümmere mich um das Wohlbefinden aller Menschen mehr als um mein Eigenes." Und bin selbstlos und altruistisch, dass ich aber mich selbst vernachlässige. Ich kann und werde mich auch nicht selbstgeißeln, obwohl ich weiß, dass in Afrika Kinder verhungern und in Bangadesch in notausgangfreien Gebäuden unsere Kleidung nähen. Wenn ich mich mit all diesen durchaus realen und bedauernswerten Einzelschicksalen befasse, werde ich meines eigenen Lebens nicht mehr froh. Ich muss das klar abgrenzen für mich, mit wem ich mitleide und mit wem nicht. Und auch wenn das brutal und böse klingt, aber jede random Person, der es schlecht geht und zu der ich keinerlei Bezug habe, geht mir am Arsch vorbei. Wenn es Leute gibt, die das können, die vl ihren eigenen Lebenssinn daraus ziehen, um Gottes Willen, TUT! Ich bewundere euch für eure Aufopferung, aber ich werde dadurch depressiv und das will ich ganz egoistisch nicht.

Klar, gebe ich dir recht, dass die Gamingbranche jetzt nicht unbedingt das beste Beispiel dafür ist, aber im Grunde warte ich auch nur darauf, dass unser gesamtes Wirtschaftssystem so wie es derzeit ist, in früher oder späterer Zukunft zusammenkrachen wird und das würde noch viel mehr Leute treffen, aber es würde dieselbe Message senden, nämlich, dass es nicht immer auf diese ausbeuterische Art und Weise weitergehen kann, mit immer mehr Gewinn und Wirtschaftswachstum ins Unendliche. Auf die eine oder andere Art wird irgendwann das Ende der Fahnenstange erreicht sein, seis weil sich niemand mehr etwas leisten kann, bis auf eine Handvoll Superreiche oder weil die Arbeitnehmer einmal ohne Rücksicht auf Regeln und Verluste revoltieren werden, oder was weiß ich. Das ganze System leidet halt an einer Hybris sondergleichen und das hat bisher immer ein böses Ende genommen.
Zinssm hat geschrieben: 29.06.2018 07:00 Es sind zwar so viele das man sowas Erfolg nennen kann ,aber so zu tun als ob ,auch bei anderen Spielen,Lootboxen etc von 100 Schäfchen 90 brav zum Metzger wackeln ist so einfach nicht richtig.
Aber offensichtlich sind es genug Leute, dass sich das System Lootboxen und dergleichen im Ende rentiert. Sonst würden sie nicht weitergemacht werden. Um das mit einem extremen Beispiel zu verdeutlichen. Es würde reichen, wenn einem Whale genug Geld abgezapft wird und es sonst ALLE anderen verteufeln, solange die den Gewinn machen, den sie wollen und aus diesem einen immer mehr rauspressen können - wird es weiterlaufen. Bin ich mir nahezu sicher, aber vl bin ich auch nur zu pessimistisch.
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Veldrin
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Re: Electronic Arts: Fairness und Preis/Leistung im Blick; Pay-to-Win ist nicht erwünscht, außer bei Ultimate Team

Beitrag von Veldrin »

stefan251 hat geschrieben: 29.06.2018 05:37 Man entschuldige mir meinen großteils Offtopic-Post, ich sags gleich mal im Vorhinein, dass das eher ein allgemeiner Rant und Rage gegen Wirtschaft/Kapitalismus wird.

Jedes Mal wenn ich die nächste Nachricht über irgendwelche neuen Mechaniken lese, wie dem Spieler sein Geld aus der Tasche gezogen werden kann, kommt mir eine Mischung aus kalten Kotzen und "Ich hab eigentlich im Großen mit dieser Industrie abgeschlossen und erwerbe nur gelegentlich etwas, sodass es mir subjektiv nicht so vorkommt, als wäre ich ein blindes Huhn, dass alles was ihm vorgeworfen um jeden Preis wird (im wahrsten Sinn des Wortes), frisst." Ich mein, das kann jetzt auch nur Form des Bias sein, bei dem jeder Mensch glaubt, unbeeinflusster von seinem Umfeld zu sein als alle anderen, aber ich war zumindest noch nie bei der Superneueröffnung von Saturn XY, mit seinen WAAAAAAHNSINNSschnäppchen und hab mich mit irgendwelchen Random Dudes um den vorletzten Superflach TV geprügelt, weil er statt 5000 nur 4999 Euro kostet...

Wenn ich so in der Phase des kalten Kotzens bin, denk ich mir halt immer die übliche (rhetorische) Kapitalismuskritik: Können diese Gierälde von Aktionären nicht die Hälse voll kriegen und müssen dem in ihrem Vergleich bettelarmen Endkunden noch das Weiße aus den Augen abnehmen?! Ja, so funzt unser Wirtschaftssystem nun mal. Und ja ich finde es moralisch schlichtweg falsch und unethisch bis dorthinaus. Dabei muss man halt sagen, auch wenn unsere liebgewordenen Games bei vielen von uns ein sehr zentraler Punkt des Lebens sind, sind sie halt rein wirtschaftlich gesehen Luxusartikel, die man halt nicht zum Überleben braucht. Das machts für mich subjektiv jetzt nicht besser, lässt aber halt das Totschlagargument, das man dann gerne hört "Ja, wenn du das nicht unterstützen willst, kaufs halt nicht. Easy" schwerer zu entkräftigen - weils halt im Grunde genommen leider stimmt. Ich hätts halt trotzdem gern, aber nicht zu irgendwelchen diktierten Bedingungen von irgendwelchen Krösusen... Dann kommt normalerweise "Das ist halt Angebot und Nachfrage in der Marktwirtschaft. Wenn wer bereit ist, das zu zahlen, wirds um den Preis verkauft." Naja... nur ich als Individuum bin nicht bereit, das dafür zu zahlen oder - um mal endlich ein bisschen on-topic zu kommen - für Lootboxen, DLC oder sonstiges Zusatzwerk jedes Mal erneut den Geldbeutel zu öffnen, damit sich welcher-Konzern-auch-immer ne neue Gelddusche gönnen kann. Und wenn ich jetzt zum nächstbesten Mediamarkt geh und sag: "Das Spiel ist mir keine 60 Euronen wert, sondern maximal 30. Die geb ich ihnen. Das ist mein Angebot auf das Ihrige", werd ich einmal hardcore ausgelacht. Denn ich hab keinen persönlichen Einfluss auf die Unverbindlichkeit des Kaufpreises, was in meinen Augen das ganze Geschwafel von Angebot und Nachfrage ziemlich ad absurdum führt. Und das ist dann besagte Kaufpreisdiktion. Die "oben" sagen was sie wollen dafür, friss oder stirb. Das is kein Verhandeln auf gleicher Ebene, aber nachdem ich kein Wirtschaftsexperte bin, ist das ja vl auch gar nicht gewollt. Es wäre aber halt das, was ich mir unter Angebot und Nachfrage vorstelle. Wie mein Vorschreiber schon so treffend geschrieben hat, ist das ganze halt auf die Masse ausgelegt und nicht auf die Einzelperson, was halt aus den Augen lässt, dass jede Masse im Ende dennoch aus diesen Einzelpersonen besteht - und ich bin da mal so egoistisch zu sagen, was interessiert mich mit meinem tatsächlichen Geld, ob die Masse bereit ist, den vorgeschriebenen Preis für einen Artikel zu zahlen, wenn ich es nicht bin?

Vl fällt uns als Gaming Community dieses Gehabe halt auch nur deswegen so auf, weil wir da halt interessiert dran sind und weil unsere Spiele halt im Vergleich doch noch absolut gesehen leistbare Luxusartikel sind, sodass einem das leichter auffällt, dass für die metaphorische Luft zum Atmen Geld verlangt wird, anstatt dass sie im Basispaket Leben inkludiert ist. Wenn man das mal mit der Autoindustrie vergleicht: Dort kostet auch jeder Scheiß bedeutend mehr in der Ausstattung des Autos und zwar bei weitem nicht nur Schönheitsverbesserungen. Nur ist es dort halt auch so, dass man als Endkonsument eig schön deppat ist, wenn man den Listenpreis zahlt. Oder noch besseres Beispiel: Uhren. Dort kommt man ohne großes Verhandeln im Normalfall mit 25 - 30% vom Preis weg. Warum nicht auch in der Gamingbranche? Weil Games absolut gesehen weniger kosten? Aber wenn ich jetzt noch tiefer gehe und nachdenke, dass mir auf Artikel meines Wunsches knapp n Drittel des Preise nachgelassen wurde ohne mit der Wimper zu zucken und diese Leute aber dennoch alle ihren Reibach damit machen, kann man sich nur fragen, was denn der eigentliche tatsächliche Wert wäre, dass denen kein Gewinn und kein Verlust entstehen würde.... Aber wenn man das schon hinterfragt, kann man eigentlich nur mehr aufmagaziniert sämtliche Firmenzentralen aller Unternehmen stürmen... Das ist dann normalerweise der Punkt wo ich übergehe, zu "Ich hab mit dem abgeschlossen", denn es bringt mir nichts mich aufzuregen, das System ändert sich nicht. Jaja, ich weiß, das klingt nach dem desillusionierten, verbitterten, idealistischen Revoluzzer, was bis zu einem Grad auch stimmt. Aber es ist halt so, solange die Masse mitmacht, wird sich nix ändern. Auch wenn 500, 1000 oder ne Million Individualisten dagegen plärren. Solang die restliche Milliarde brav weiter das Schaf gibt, who cares? Was mach ich als Einzelperson jetzt? Wenn ich etwas egoistisch haben will, aber nicht um die mir vordiktierten Bedingungen? Mir fiele hier ad hoc als Spontanlösung nur der Gang in die Illegalität ein, auch wenn ich bezweifle, dass viele das hier nachvollziehen oder gar verstehen oder gutheißen können oder wollen. Und das ist halt schlussendlich mit gewaltigen Risiken verbunden und ob es sich lohnt, die einzugehen, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.

Wirklich zum Aufregen sind diese Entwicklungen ja bei den Grundbedürfnissen, wenn ich mir kein Dach über dem Kopf leisten kann ohne Double Income no Kids zu sein oder nicht weiß, ob ich mir was zum Fressen kaufen kann oder lebenswichtige Medikamente - weil die Preise halt vom Markt diktiert werden - is halt so. Dann zieht das "Kaufs halt nicht" Argument a nimma und die Ignoranz und die Menschenverachtung, die dann bei den Leuten mitschwingt, die das dann immer noch schulterzuckend von sich geben, macht mich aggressiv genug, dass ich froh bin, diesen Personen nicht real gegenüber zu sitzen.

Um doch noch mal abschließend zum eigentlich Thema Spiele und Preispolitik im Speziellen mit Lootboxen zu kommen. Das ist der vorläufige Endpunkt eine Entwicklung, die, wie ich finde, nur im Platzen einer riiiiiiiiesigen Blase enden kann mit dem seeeehr tiefen Sturz von großen Firmen. Vl ist das auch nur karmatisches Wunschdenken und es wird noch lange so weiterlaufen, weil die Masse es ja eh mit sich machen lässt und fröhlich weiter Mikrotransaktionen durchführt und für jeden Scheiß zusätzlich zahlt, aber ich hoffe, ich werde es noch als aktiver Gamer erleben.
+1

Mini-DLCs zu unverhältnismäßigen Preisen, Lootboxen, Progressionssysteme die ins Spieldesign eingreifen, damit du Shortcuts (Booster, Freischaltungen etc) kaufst sind für viele völlig normal. Ja, manche ERWARTEN diese Dinge sogar. Und nicht nur bei Free-2-Play. Pay to win, Pay to play, pay to shortcut, Pay for cosmetics, Seasonpass, Erweiterungen die nicht im Seasonpass enthalten sind, zweiter Seasonpass,

Deluxevorbestellereditionen für 130 Euro wo du aber trotzdem ein grindlastiges Progressionssystem hast, trotzdem Lootboxen erspielen und dann zum öffnen Schlüssel kaufen musst, wenn du den Skin möchtest. Wo du trotzdem noch auf Booster angewiesen bist, wenn du nicht 5000+ Spielstunden versenken willst. Wo du trotzdem nicht immer vor gefeit bist, dass nicht trotzdem noch irgend ein DLC in der Deluxeversion nicht enhalten ist. Es immer noch ein neuer Seasonpass obendrauf kommen kann der nicht enthalten ist. Es wird immer noch irgendwas dazukommen. Das Spieldesign wird bei immer mehr Pay-2-Play-Spielen so umgestaltet um den Spieler zu „ermutigen“, doch noch mehr Geld auszugeben.

Jede weitere Generation wächst mit einer krasseren Variante davon auf und nimmt das als normalem Zustand gegeben hin. Ob die Spieler das alles gut finden und dafür empfänglich sind ist ein anderes Thema. Die einen nehmen es hin und geben Geld aus für DLC, Seasonpass, Booster etc. Die anderen nehmen es ebenfalls hin und geben aber vor allem Lebenszeit aus um sich die Dinge zu ergrinden und feiern sogar noch das „Progressionssystem“. Wenn ein Spiel keinen Grind mehr hat, der dir das Pellet ausgibt (Prestigemodus, anyone?) dann gibt es auch keinen Anreiz das SPiel zu spielen. Denn Spaß soll Spielen schon lange nicht mehr machen. Es soll immer mehr Open World sein, immer freier. Aber gleichzeitig ein immer einengenderes Progressionssystem auf dem Monetarisierungssysteme sitzen und von Monetarisierungsmöglichkeiten die nicht ingame intergriert sind noch ganz zu schweigen. Die Spieler die das nicht hinnehmen, die solche Spiele und Praktiken veruschen zu meiden sind marketingtechnisch eh nicht relevant (nicht kaum relevant, sie sind gar nicht relevant). Das sind ja die Spieler die sogar Testberichte lesen um keinen Fehlkauf zu machen. Spieler die nicht vorbestellen, die in der Regel keine Seasonpasses kaufen. Diese Spieler sind keine lohnenswerten Kunden und gar nicht auf dem Kundenradar, weil irrelevant.

Ich mache mir da gar keine Hoffnung, denn das Schema das wir erleben ist folgendes. Publisher A übertreibt es indem er zwei Schritte zu weit nach vorne geht in Punkto Gier. Es gibt einen üblen, nie dagewesenenen Shitstorm. Dann geht der Publisher einen Schritt zurück und wird dafür gefeiert. Und so kommen die Publisher Stück für Stück immer weiter voran. Zwei Schritte vor, ein Schritt zurück, zwei Schritte vor, ein Schritt zurück. Führe erst ein sehr kundenunfreundliches Melksystem ein, um es dann zu entfernen und den Kunden so das andere Monetarisierungssystem kommentarlos geschluckt wird.
Dann kommen Verteidigungssprüche von den Kunden wie „Sind ja nur kosmetische Lootboxen und du kannst die ja auch häufig für Geld wieder verkaufen“, „Booster sind ja optional, das ist nur pay2shortcut, nicht pay2win“, „Starterwaffen sind auch gut genug, man hat ja eigentlich kaum einen Vorteil“, „Seasonpass braucht man nicht, man kann sich ja alles erspielen“, „Die Pay-2-Win-Mikrotransaktionen spiegeln im Grunde nur das reale Fußballgeschäft wieder und tragen so zur Immersion bei“. „wenn niemand die unfertigen und verbuggten Spiele kauft, dann wird es keinen zweiten Tein gebe“. Und etliche andere Rechtfertigungen, warum die Praktiken doch völlig okay sind. Wir Spieler im Gesamten haben längst alles geschluckt. Leute kaufen(!) Betazugangsschlüssel um Bugtester spielen zu dürfen, bestellen Spiele vor oder kaufen zum Release um erneut Bugtester spielen zu dürfen, Alles normal. Völlig dran gewöhnt. Testberichte kommen sowieos zu spät, selbst wenn sie einen Tag vor Release kämen. Die meisten Kunden interessiert es nicht, sie lesen sie nicht. Wenn überhaupt schauen sie sich mal nen schicken Trailer an und entscheiden dann direkt ob sie es kaufen oder nicht.

Jede weitere Generation ist immer mehr an diese Geschäftspraxisen gewohnt. Es wird wohl erst mal nicht besser, sondern noch schlimmer.
Flojoe
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Re: Electronic Arts: Fairness und Preis/Leistung im Blick; Pay-to-Win ist nicht erwünscht, außer bei Ultimate Team

Beitrag von Flojoe »

@Stefan251 @Veldrin
+1 Endlich normale Leute! +1 :Hüpf: :Hüpf: :Hüpf:
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Imperator Palpatine
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Re: Electronic Arts: Fairness und Preis/Leistung im Blick; Pay-to-Win ist nicht erwünscht, außer bei Ultimate Team

Beitrag von Imperator Palpatine »

Nernst hat geschrieben: 25.06.2018 20:36 Echt traurig wie in welche Richtung die Spieleindustrie treibt. Kapitalismus hält einfach überall Einzug. Natürlich war Geldscheffeln schon immer wichtig, jedoch nicht in diesem Ausmaße. Oder sind meine Erinnerungen an meine Kindheit einfach verfälscht?
Ja sind sie. Es ging schon immer um Geld, es haben sich nur unter anderem durch die verbilligte Verbreitung des Internets neue und direkte Einnahmequellen ergeben.
Zudem sind Personen wie ich die damit gross geworden sind nun kaufkräftige Erwachsene die vielfach den Faktor Geld aber nicht Zeit besitzen und mit ersterem das zweite kompensieren.

Aber der Grundgedanke war schon immer da.