Electronic Arts: Fairness und Preis/Leistung im Blick; Pay-to-Win ist nicht erwünscht, außer bei Ultimate Team
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- Nuracus
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Re: Electronic Arts: Fairness und Preis/Leistung im Blick; Pay-to-Win ist nicht erwünscht, außer bei Ultimate Team
Zur Ergänzung:
In einer Lootbox sind 4 verschiedene Items aus folgenden Kategorien:
- Skin
- Emote
- Spruch
- Siegerpose
- Highlight-Intro
- Spray
- Spieler-Icon
- Credits
Da es derzeit 27 Helden gibt und manche Sprays auch heldenübergreifend ...
dann kannst dir überlegen, wie “gezielt“ du Credits farmen kannst.
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- Jondoan
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Re: Electronic Arts: Fairness und Preis/Leistung im Blick; Pay-to-Win ist nicht erwünscht, außer bei Ultimate Team
Ging ja eher um das "gezielte Kaufen" - und das geht schon, man bekommt es halt nicht geschenkt. Mit anderen Worten. Wenn du bei 0 anfängst und siehst: "Oh, innerhalb der nächsten zwei Wochen gibt es einen tollen Skin, den ich gerne hätte" - Dann nein, du kannst ihn nicht gezielt freischalten. Wenn du aber ohnehin regelmäßig spielst ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass du innerhalb der zwei Wochen an den Punkt kommst, das begehrte Item gezielt freizuschalten.Nuracus hat geschrieben: ↑27.06.2018 15:48 Zur Ergänzung:
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- Nuracus
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Re: Electronic Arts: Fairness und Preis/Leistung im Blick; Pay-to-Win ist nicht erwünscht, außer bei Ultimate Team
3.000 Credits in 2 Wochen? Junge Junge.
- Jondoan
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Re: Electronic Arts: Fairness und Preis/Leistung im Blick; Pay-to-Win ist nicht erwünscht, außer bei Ultimate Team
Ne eben nicht. Ich meine, wenn du eh schon regelmäßig spielst (und bisschen was auf'm Cointo hast) wenn du schon viele Items hast und somit auch öfters doppelte ziehst und dafür kriegst Coins, dann ist auch so ein 3000er Kostüm nicht unerreichbar.
/e
Bisher hab ich immer gespielt und nebenbei halt meine Lootboxen aufgemacht. Dann waren Events während denen ich sicherlich öfters gespielt habe und auch das ein oder andere begehrte Item gezogen habe. Am Ende kauf ich mir dann, was ich nicht gezogen habe aber gerne haben möchte. Bisher hat das meistens so geklappt. Mehr will ich ja gar nicht sagen.
/e
Bisher hab ich immer gespielt und nebenbei halt meine Lootboxen aufgemacht. Dann waren Events während denen ich sicherlich öfters gespielt habe und auch das ein oder andere begehrte Item gezogen habe. Am Ende kauf ich mir dann, was ich nicht gezogen habe aber gerne haben möchte. Bisher hat das meistens so geklappt. Mehr will ich ja gar nicht sagen.
- Scorplian
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Re: Electronic Arts: Fairness und Preis/Leistung im Blick; Pay-to-Win ist nicht erwünscht, außer bei Ultimate Team
Also mal zusammengefasst:
Bei Overwatch geht gezieltes freischalten, aber es dauert (insgesamt) lange und ist auch nicht direkt klar wie lange.
Das hab ich doch richtig verstanden O.o
Bei Overwatch geht gezieltes freischalten, aber es dauert (insgesamt) lange und ist auch nicht direkt klar wie lange.
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Murphy82
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Re: Electronic Arts: Fairness und Preis/Leistung im Blick; Pay-to-Win ist nicht erwünscht, außer bei Ultimate Team
Fifa ist eben keine 60$ (mehr) wert. Würde es nur 40$ kosten wäre das Argument sogar in Ordnung aber so nicht.
Jedes Jahr der gleiche Aufguss zum Vollpreis grenzt an Beschiss. Der Karrieremodus wird nach wie vor konsequent vernachlässigt, Fehler wie z.b. das Unding mit dem Transferbudget in der nächsten Saison, werden einfach übernommen genauso wie die Policia in deutschen Stadien. Die Kommentare wurden fast 1:1 aus der vorherigen Version übernommen. Nix neues. Die Transferverhandlungen sind eine nette Idee aber auch völlig Buggi. (Delegieren ist deutlich günstiger da keine Bonusse gefordert werden). Der Storymodus ist eine nette Idee, aber weder interessiert mich der Spieler noch die Liga. Selber einen Spieler erstellen zu können hätte es rausgehauen. Aber so nicht.
Und von dem Momentum (oder was auch immer das ist weshalb bei einem manchmal gar nichts mehr funzt) will ich gar nicht erst anfangen.
Fazit: Ich spiele kein FUT und finde Fifa für den (neu) gebotenen Inhalt zu teuer. Deshalb kaufe ich es auch nur noch gebraucht.
Jedes Jahr der gleiche Aufguss zum Vollpreis grenzt an Beschiss. Der Karrieremodus wird nach wie vor konsequent vernachlässigt, Fehler wie z.b. das Unding mit dem Transferbudget in der nächsten Saison, werden einfach übernommen genauso wie die Policia in deutschen Stadien. Die Kommentare wurden fast 1:1 aus der vorherigen Version übernommen. Nix neues. Die Transferverhandlungen sind eine nette Idee aber auch völlig Buggi. (Delegieren ist deutlich günstiger da keine Bonusse gefordert werden). Der Storymodus ist eine nette Idee, aber weder interessiert mich der Spieler noch die Liga. Selber einen Spieler erstellen zu können hätte es rausgehauen. Aber so nicht.
Und von dem Momentum (oder was auch immer das ist weshalb bei einem manchmal gar nichts mehr funzt) will ich gar nicht erst anfangen.
Fazit: Ich spiele kein FUT und finde Fifa für den (neu) gebotenen Inhalt zu teuer. Deshalb kaufe ich es auch nur noch gebraucht.
- Kajetan
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Re: Electronic Arts: Fairness und Preis/Leistung im Blick; Pay-to-Win ist nicht erwünscht, außer bei Ultimate Team
Rein rational betrachtet ist ein Exemplar von FIFA nur die Herstellungskosten + Marketing wert, die deutlich geringer sind als der Retailpreis, in Abhängigkeit von der Anzahl und Art von hergestellten Kopien.
Emotional liegt der Preis für FIFA so zwischen 0 bis [nach oben offen] €, je nachdem, wen man fragt. Der Retailpreis ist nichts weiter als ein mühseliger Kompromis zwischen dem, was der Anbieter haben will und dem, was der Konsument bereit ist zu zahlen.
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Murphy82
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Re: Electronic Arts: Fairness und Preis/Leistung im Blick; Pay-to-Win ist nicht erwünscht, außer bei Ultimate Team
Gibt sicher auch Leute die 100€ dafür ausgeben würden aber ich gehöre eben nicht dazu.
Und ich finde es nicht unverhältnismäßig. Vieles in Fifa ist Copy & Paste. Am schlimmsten fällt das bei den Kommentoren auf. Die konnte ich in Fifa 17 schon nicht mehr ertragen und nun soll ich das bei Fifa 18 noch mal über mich ergehen lassen. Würde mich nicht wundern wenn sie auch bei 19 nahezu gleich bleiben.
Für 60€ hätte man die auch neu aufspielen können.
Und sich nur auf das Lizenzangebot auszuruhen ist halt typisch EA. Rechtfertigt aber trotzdem nicht den Preis.
Ich bleib dabei: Da die Entwicklungskosten deutlicher geringer sein werden als bei einem komplett neuen Titel, dürften solche Spiele nicht mehr als 40€ kosten.
Und ich finde es nicht unverhältnismäßig. Vieles in Fifa ist Copy & Paste. Am schlimmsten fällt das bei den Kommentoren auf. Die konnte ich in Fifa 17 schon nicht mehr ertragen und nun soll ich das bei Fifa 18 noch mal über mich ergehen lassen. Würde mich nicht wundern wenn sie auch bei 19 nahezu gleich bleiben.
Für 60€ hätte man die auch neu aufspielen können.
Und sich nur auf das Lizenzangebot auszuruhen ist halt typisch EA. Rechtfertigt aber trotzdem nicht den Preis.
Ich bleib dabei: Da die Entwicklungskosten deutlicher geringer sein werden als bei einem komplett neuen Titel, dürften solche Spiele nicht mehr als 40€ kosten.
- Kajetan
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Re: Electronic Arts: Fairness und Preis/Leistung im Blick; Pay-to-Win ist nicht erwünscht, außer bei Ultimate Team
Das ist richtig, aber ich habe ja auch nicht gesagt, dass sich der Retailpreis nur aus Herstellung+Marketing zusammensetzt
Ich will nur darauf hinweisen, dass die Aussage "Ist es auch wert" nur auf der Basis einer rein subjektiven Bewertung gefällt werden kann, die NICHTS mit Ratio zu tun hat und bei jedem anders ausfällt. Mein Preis wären z.B. Nicht-Einmal-Geschenkt-Euro, weil mich Sportspiele dieser Art nicht interessieren. Ein anderer würde dafür vielleicht 20€ ausgeben wollen, weil es ihm nicht mehr wert ist. Ein Dritter würde auch 2.000 € hinblättern, weil er ein großer FIFA-Fan ist, dem dieses Spiel, sehr, sehr viel bedeutet.Dein Argumentationsansatz im zweiten Teil finde ich zusammenhangslos, wenn man einfach nur betrachtet, von welcher Art Spiel wir hier reden und in welcher Preisspanne solche Spiele neu verkauft werden. Dein letzter Satz ist doch genau der Punkt, der den Rest deiner Aussage irgendwie relativiert -> der Spieler zahlt gerne 60€, also ist es das auch wert.
- Scorplian
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- Kajetan
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Re: Electronic Arts: Fairness und Preis/Leistung im Blick; Pay-to-Win ist nicht erwünscht, außer bei Ultimate Team
Genau den gleichen wie die 5 Mio., für die der Preis von 60 € in Ordnung ist. Jeder entscheidet selber, ob ihm das Spiel 60 wert sind.
Das ist der rein rationale Wert. Die Arbeit, die man in Produktion und Bewerbung des Produktes hineingesteckt hat. Alles andere ist eine Frage von Angebot und Nachfrage, die jeder Kunde für sich selber entscheidet und wo der Anbieter einen Sweet Spot aus seinen eigenen Vorstellungen und den Vorstellungen der Kundschaft finden muss. EA hätte nichts dagegen, wenn der Verkaufspreis von FIFA 600 statt 60 Euro betragen würde. Aus gutem Grund macht das EA aber nicht. Weil es nicht genug Kunden gibt, denen FIFA 600 Euro wert wäre.Eher tragischer, dass du gesagt hast, dass es nur so viel wert ist, wie es in Herstellung und Vermarktung gekostet hat.
Ich rede auch nicht vom Verkaufspreis, mit dem die Firma Gewinn erwirtschaften will. Sondern von der Ausgangsbasis auf welcher der Anbieter seine Preise kalkuliert. Wobei ich hier noch Transport und Zwischenhandel vergessen habe *pfeiff*Ich stimme zwar vielen Preisspannen im Verkauf auch nicht zu, würde aber nicht erwarten, dass ein Unternehmen nur für die Rückerstattung des Herstellungsaufwands arbeitet. Egal, wie ich zu der Firma stehe.
Wobei ... um was ging es nochmal? Ich glaube, ich habe den Faden verloren ...
- Kajetan
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Re: Electronic Arts: Fairness und Preis/Leistung im Blick; Pay-to-Win ist nicht erwünscht, außer bei Ultimate Team
Das spielt keine Rolle. Für mich wird FIFA als Spiel ja nicht wertvoller, nur weil es fünf Millionen Spieler gibt, die dafür gerne min. 60 € zahlen. Selbst wenn es fünf Milliarden Spieler gäbe, die FIFA für 60€ kaufen ... wer sich nicht dafür interessiert, für den ist das Spiel keine 60 € wert.
Das kannst Du natürlich gerne so sehen, wahrer wird es deswegen immer noch nicht.
Richtig. DAS ist der rationale Wert eines Produktes. Hier die Kosten der Hütte für das Bauholz, Nägel und Werkzeuge, eventuell noch Deine Zeit. Sagen wir ... 200 Euro?Das wäre für mich ein rationaler Wert, wenn ich mir nen Schuppen aus Holzlatten selbst zusammennagele und einfach nur wissen will, was ich tatsächlich im Baumarkt ausgeben muss.
Wenn nun jemand daher kommt und Deine Hütte oberaffengeil findet und sie gerne kaufen und bei sich aufstellen möchte ... irgendwann habt ihr Euch dann auf einen Kaufpreis geeinigt. Dann gibt er Dir für die Hütte 2000 Euro, er freut sich, Du freust Dich und Dein Nachbar geht nur kopfschüttelnd zurück in sein Haus, weil er für diesen Schrott maximal nur 20 Euro ausgegeben hätte. Das ist dann der subjektiv festgelegte Kaufwert.
- Jondoan
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Re: Electronic Arts: Fairness und Preis/Leistung im Blick; Pay-to-Win ist nicht erwünscht, außer bei Ultimate Team
So ließe sich das zusammenfassen. Das System ist halt eher darauf ausgelegt, dich regelmäßig zurückzuholen. Wer regelmäßig spielt und bei den Events zukauft, wird eher seine begehrten Sachen bekommen als jemand, der nur zu den Events kommt und diese dann freispielen will.Scorplian190 hat geschrieben: ↑28.06.2018 09:58 Also mal zusammengefasst:
Bei Overwatch geht gezieltes freischalten, aber es dauert (insgesamt) lange und ist auch nicht direkt klar wie lange.
Das hab ich doch richtig verstanden O.o
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stefan251
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Re: Electronic Arts: Fairness und Preis/Leistung im Blick; Pay-to-Win ist nicht erwünscht, außer bei Ultimate Team
Man entschuldige mir meinen großteils Offtopic-Post, ich sags gleich mal im Vorhinein, dass das eher ein allgemeiner Rant und Rage gegen Wirtschaft/Kapitalismus wird.
Jedes Mal wenn ich die nächste Nachricht über irgendwelche neuen Mechaniken lese, wie dem Spieler sein Geld aus der Tasche gezogen werden kann, kommt mir eine Mischung aus kalten Kotzen und "Ich hab eigentlich im Großen mit dieser Industrie abgeschlossen und erwerbe nur gelegentlich etwas, sodass es mir subjektiv nicht so vorkommt, als wäre ich ein blindes Huhn, dass alles was ihm vorgeworfen um jeden Preis wird (im wahrsten Sinn des Wortes), frisst." Ich mein, das kann jetzt auch nur Form des Bias sein, bei dem jeder Mensch glaubt, unbeeinflusster von seinem Umfeld zu sein als alle anderen, aber ich war zumindest noch nie bei der Superneueröffnung von Saturn XY, mit seinen WAAAAAAHNSINNSschnäppchen und hab mich mit irgendwelchen Random Dudes um den vorletzten Superflach TV geprügelt, weil er statt 5000 nur 4999 Euro kostet...
Wenn ich so in der Phase des kalten Kotzens bin, denk ich mir halt immer die übliche (rhetorische) Kapitalismuskritik: Können diese Gierälde von Aktionären nicht die Hälse voll kriegen und müssen dem in ihrem Vergleich bettelarmen Endkunden noch das Weiße aus den Augen abnehmen?! Ja, so funzt unser Wirtschaftssystem nun mal. Und ja ich finde es moralisch schlichtweg falsch und unethisch bis dorthinaus. Dabei muss man halt sagen, auch wenn unsere liebgewordenen Games bei vielen von uns ein sehr zentraler Punkt des Lebens sind, sind sie halt rein wirtschaftlich gesehen Luxusartikel, die man halt nicht zum Überleben braucht. Das machts für mich subjektiv jetzt nicht besser, lässt aber halt das Totschlagargument, das man dann gerne hört "Ja, wenn du das nicht unterstützen willst, kaufs halt nicht. Easy" schwerer zu entkräftigen - weils halt im Grunde genommen leider stimmt. Ich hätts halt trotzdem gern, aber nicht zu irgendwelchen diktierten Bedingungen von irgendwelchen Krösusen... Dann kommt normalerweise "Das ist halt Angebot und Nachfrage in der Marktwirtschaft. Wenn wer bereit ist, das zu zahlen, wirds um den Preis verkauft." Naja... nur ich als Individuum bin nicht bereit, das dafür zu zahlen oder - um mal endlich ein bisschen on-topic zu kommen - für Lootboxen, DLC oder sonstiges Zusatzwerk jedes Mal erneut den Geldbeutel zu öffnen, damit sich welcher-Konzern-auch-immer ne neue Gelddusche gönnen kann. Und wenn ich jetzt zum nächstbesten Mediamarkt geh und sag: "Das Spiel ist mir keine 60 Euronen wert, sondern maximal 30. Die geb ich ihnen. Das ist mein Angebot auf das Ihrige", werd ich einmal hardcore ausgelacht. Denn ich hab keinen persönlichen Einfluss auf die Unverbindlichkeit des Kaufpreises, was in meinen Augen das ganze Geschwafel von Angebot und Nachfrage ziemlich ad absurdum führt. Und das ist dann besagte Kaufpreisdiktion. Die "oben" sagen was sie wollen dafür, friss oder stirb. Das is kein Verhandeln auf gleicher Ebene, aber nachdem ich kein Wirtschaftsexperte bin, ist das ja vl auch gar nicht gewollt. Es wäre aber halt das, was ich mir unter Angebot und Nachfrage vorstelle. Wie mein Vorschreiber schon so treffend geschrieben hat, ist das ganze halt auf die Masse ausgelegt und nicht auf die Einzelperson, was halt aus den Augen lässt, dass jede Masse im Ende dennoch aus diesen Einzelpersonen besteht - und ich bin da mal so egoistisch zu sagen, was interessiert mich mit meinem tatsächlichen Geld, ob die Masse bereit ist, den vorgeschriebenen Preis für einen Artikel zu zahlen, wenn ich es nicht bin?
Vl fällt uns als Gaming Community dieses Gehabe halt auch nur deswegen so auf, weil wir da halt interessiert dran sind und weil unsere Spiele halt im Vergleich doch noch absolut gesehen leistbare Luxusartikel sind, sodass einem das leichter auffällt, dass für die metaphorische Luft zum Atmen Geld verlangt wird, anstatt dass sie im Basispaket Leben inkludiert ist. Wenn man das mal mit der Autoindustrie vergleicht: Dort kostet auch jeder Scheiß bedeutend mehr in der Ausstattung des Autos und zwar bei weitem nicht nur Schönheitsverbesserungen. Nur ist es dort halt auch so, dass man als Endkonsument eig schön deppat ist, wenn man den Listenpreis zahlt. Oder noch besseres Beispiel: Uhren. Dort kommt man ohne großes Verhandeln im Normalfall mit 25 - 30% vom Preis weg. Warum nicht auch in der Gamingbranche? Weil Games absolut gesehen weniger kosten? Aber wenn ich jetzt noch tiefer gehe und nachdenke, dass mir auf Artikel meines Wunsches knapp n Drittel des Preise nachgelassen wurde ohne mit der Wimper zu zucken und diese Leute aber dennoch alle ihren Reibach damit machen, kann man sich nur fragen, was denn der eigentliche tatsächliche Wert wäre, dass denen kein Gewinn und kein Verlust entstehen würde.... Aber wenn man das schon hinterfragt, kann man eigentlich nur mehr aufmagaziniert sämtliche Firmenzentralen aller Unternehmen stürmen... Das ist dann normalerweise der Punkt wo ich übergehe, zu "Ich hab mit dem abgeschlossen", denn es bringt mir nichts mich aufzuregen, das System ändert sich nicht. Jaja, ich weiß, das klingt nach dem desillusionierten, verbitterten, idealistischen Revoluzzer, was bis zu einem Grad auch stimmt. Aber es ist halt so, solange die Masse mitmacht, wird sich nix ändern. Auch wenn 500, 1000 oder ne Million Individualisten dagegen plärren. Solang die restliche Milliarde brav weiter das Schaf gibt, who cares? Was mach ich als Einzelperson jetzt? Wenn ich etwas egoistisch haben will, aber nicht um die mir vordiktierten Bedingungen? Mir fiele hier ad hoc als Spontanlösung nur der Gang in die Illegalität ein, auch wenn ich bezweifle, dass viele das hier nachvollziehen oder gar verstehen oder gutheißen können oder wollen. Und das ist halt schlussendlich mit gewaltigen Risiken verbunden und ob es sich lohnt, die einzugehen, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.
Wirklich zum Aufregen sind diese Entwicklungen ja bei den Grundbedürfnissen, wenn ich mir kein Dach über dem Kopf leisten kann ohne Double Income no Kids zu sein oder nicht weiß, ob ich mir was zum Fressen kaufen kann oder lebenswichtige Medikamente - weil die Preise halt vom Markt diktiert werden - is halt so. Dann zieht das "Kaufs halt nicht" Argument a nimma und die Ignoranz und die Menschenverachtung, die dann bei den Leuten mitschwingt, die das dann immer noch schulterzuckend von sich geben, macht mich aggressiv genug, dass ich froh bin, diesen Personen nicht real gegenüber zu sitzen.
Um doch noch mal abschließend zum eigentlich Thema Spiele und Preispolitik im Speziellen mit Lootboxen zu kommen. Das ist der vorläufige Endpunkt eine Entwicklung, die, wie ich finde, nur im Platzen einer riiiiiiiiesigen Blase enden kann mit dem seeeehr tiefen Sturz von großen Firmen. Vl ist das auch nur karmatisches Wunschdenken und es wird noch lange so weiterlaufen, weil die Masse es ja eh mit sich machen lässt und fröhlich weiter Mikrotransaktionen durchführt und für jeden Scheiß zusätzlich zahlt, aber ich hoffe, ich werde es noch als aktiver Gamer erleben.
Jedes Mal wenn ich die nächste Nachricht über irgendwelche neuen Mechaniken lese, wie dem Spieler sein Geld aus der Tasche gezogen werden kann, kommt mir eine Mischung aus kalten Kotzen und "Ich hab eigentlich im Großen mit dieser Industrie abgeschlossen und erwerbe nur gelegentlich etwas, sodass es mir subjektiv nicht so vorkommt, als wäre ich ein blindes Huhn, dass alles was ihm vorgeworfen um jeden Preis wird (im wahrsten Sinn des Wortes), frisst." Ich mein, das kann jetzt auch nur Form des Bias sein, bei dem jeder Mensch glaubt, unbeeinflusster von seinem Umfeld zu sein als alle anderen, aber ich war zumindest noch nie bei der Superneueröffnung von Saturn XY, mit seinen WAAAAAAHNSINNSschnäppchen und hab mich mit irgendwelchen Random Dudes um den vorletzten Superflach TV geprügelt, weil er statt 5000 nur 4999 Euro kostet...
Wenn ich so in der Phase des kalten Kotzens bin, denk ich mir halt immer die übliche (rhetorische) Kapitalismuskritik: Können diese Gierälde von Aktionären nicht die Hälse voll kriegen und müssen dem in ihrem Vergleich bettelarmen Endkunden noch das Weiße aus den Augen abnehmen?! Ja, so funzt unser Wirtschaftssystem nun mal. Und ja ich finde es moralisch schlichtweg falsch und unethisch bis dorthinaus. Dabei muss man halt sagen, auch wenn unsere liebgewordenen Games bei vielen von uns ein sehr zentraler Punkt des Lebens sind, sind sie halt rein wirtschaftlich gesehen Luxusartikel, die man halt nicht zum Überleben braucht. Das machts für mich subjektiv jetzt nicht besser, lässt aber halt das Totschlagargument, das man dann gerne hört "Ja, wenn du das nicht unterstützen willst, kaufs halt nicht. Easy" schwerer zu entkräftigen - weils halt im Grunde genommen leider stimmt. Ich hätts halt trotzdem gern, aber nicht zu irgendwelchen diktierten Bedingungen von irgendwelchen Krösusen... Dann kommt normalerweise "Das ist halt Angebot und Nachfrage in der Marktwirtschaft. Wenn wer bereit ist, das zu zahlen, wirds um den Preis verkauft." Naja... nur ich als Individuum bin nicht bereit, das dafür zu zahlen oder - um mal endlich ein bisschen on-topic zu kommen - für Lootboxen, DLC oder sonstiges Zusatzwerk jedes Mal erneut den Geldbeutel zu öffnen, damit sich welcher-Konzern-auch-immer ne neue Gelddusche gönnen kann. Und wenn ich jetzt zum nächstbesten Mediamarkt geh und sag: "Das Spiel ist mir keine 60 Euronen wert, sondern maximal 30. Die geb ich ihnen. Das ist mein Angebot auf das Ihrige", werd ich einmal hardcore ausgelacht. Denn ich hab keinen persönlichen Einfluss auf die Unverbindlichkeit des Kaufpreises, was in meinen Augen das ganze Geschwafel von Angebot und Nachfrage ziemlich ad absurdum führt. Und das ist dann besagte Kaufpreisdiktion. Die "oben" sagen was sie wollen dafür, friss oder stirb. Das is kein Verhandeln auf gleicher Ebene, aber nachdem ich kein Wirtschaftsexperte bin, ist das ja vl auch gar nicht gewollt. Es wäre aber halt das, was ich mir unter Angebot und Nachfrage vorstelle. Wie mein Vorschreiber schon so treffend geschrieben hat, ist das ganze halt auf die Masse ausgelegt und nicht auf die Einzelperson, was halt aus den Augen lässt, dass jede Masse im Ende dennoch aus diesen Einzelpersonen besteht - und ich bin da mal so egoistisch zu sagen, was interessiert mich mit meinem tatsächlichen Geld, ob die Masse bereit ist, den vorgeschriebenen Preis für einen Artikel zu zahlen, wenn ich es nicht bin?
Vl fällt uns als Gaming Community dieses Gehabe halt auch nur deswegen so auf, weil wir da halt interessiert dran sind und weil unsere Spiele halt im Vergleich doch noch absolut gesehen leistbare Luxusartikel sind, sodass einem das leichter auffällt, dass für die metaphorische Luft zum Atmen Geld verlangt wird, anstatt dass sie im Basispaket Leben inkludiert ist. Wenn man das mal mit der Autoindustrie vergleicht: Dort kostet auch jeder Scheiß bedeutend mehr in der Ausstattung des Autos und zwar bei weitem nicht nur Schönheitsverbesserungen. Nur ist es dort halt auch so, dass man als Endkonsument eig schön deppat ist, wenn man den Listenpreis zahlt. Oder noch besseres Beispiel: Uhren. Dort kommt man ohne großes Verhandeln im Normalfall mit 25 - 30% vom Preis weg. Warum nicht auch in der Gamingbranche? Weil Games absolut gesehen weniger kosten? Aber wenn ich jetzt noch tiefer gehe und nachdenke, dass mir auf Artikel meines Wunsches knapp n Drittel des Preise nachgelassen wurde ohne mit der Wimper zu zucken und diese Leute aber dennoch alle ihren Reibach damit machen, kann man sich nur fragen, was denn der eigentliche tatsächliche Wert wäre, dass denen kein Gewinn und kein Verlust entstehen würde.... Aber wenn man das schon hinterfragt, kann man eigentlich nur mehr aufmagaziniert sämtliche Firmenzentralen aller Unternehmen stürmen... Das ist dann normalerweise der Punkt wo ich übergehe, zu "Ich hab mit dem abgeschlossen", denn es bringt mir nichts mich aufzuregen, das System ändert sich nicht. Jaja, ich weiß, das klingt nach dem desillusionierten, verbitterten, idealistischen Revoluzzer, was bis zu einem Grad auch stimmt. Aber es ist halt so, solange die Masse mitmacht, wird sich nix ändern. Auch wenn 500, 1000 oder ne Million Individualisten dagegen plärren. Solang die restliche Milliarde brav weiter das Schaf gibt, who cares? Was mach ich als Einzelperson jetzt? Wenn ich etwas egoistisch haben will, aber nicht um die mir vordiktierten Bedingungen? Mir fiele hier ad hoc als Spontanlösung nur der Gang in die Illegalität ein, auch wenn ich bezweifle, dass viele das hier nachvollziehen oder gar verstehen oder gutheißen können oder wollen. Und das ist halt schlussendlich mit gewaltigen Risiken verbunden und ob es sich lohnt, die einzugehen, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.
Wirklich zum Aufregen sind diese Entwicklungen ja bei den Grundbedürfnissen, wenn ich mir kein Dach über dem Kopf leisten kann ohne Double Income no Kids zu sein oder nicht weiß, ob ich mir was zum Fressen kaufen kann oder lebenswichtige Medikamente - weil die Preise halt vom Markt diktiert werden - is halt so. Dann zieht das "Kaufs halt nicht" Argument a nimma und die Ignoranz und die Menschenverachtung, die dann bei den Leuten mitschwingt, die das dann immer noch schulterzuckend von sich geben, macht mich aggressiv genug, dass ich froh bin, diesen Personen nicht real gegenüber zu sitzen.
Um doch noch mal abschließend zum eigentlich Thema Spiele und Preispolitik im Speziellen mit Lootboxen zu kommen. Das ist der vorläufige Endpunkt eine Entwicklung, die, wie ich finde, nur im Platzen einer riiiiiiiiesigen Blase enden kann mit dem seeeehr tiefen Sturz von großen Firmen. Vl ist das auch nur karmatisches Wunschdenken und es wird noch lange so weiterlaufen, weil die Masse es ja eh mit sich machen lässt und fröhlich weiter Mikrotransaktionen durchführt und für jeden Scheiß zusätzlich zahlt, aber ich hoffe, ich werde es noch als aktiver Gamer erleben.
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Re: Electronic Arts: Fairness und Preis/Leistung im Blick; Pay-to-Win ist nicht erwünscht, außer bei Ultimate Team
...was interessiert mich mit meinem tatsächlichen Geld, ob die Masse bereit ist, den vorgeschriebenen Preis für einen Artikel zu zahlen, wenn ich es nicht bin?"
Dann wirst du verzichten müssen,so einfach ist das,denn wie soll man es anders anstellen? Der eine zahlt fürs gleiche Produkt mehr oder weniger und an was soll das dann festgemacht werden?!
Die "Marktform " in der sich jeder ca das gleiche leisten kann aber das auf niedrigem Niveau ist überall grandios gescheitert. Ansonsten find ich deinen Text recht interessant zu lesen ausser den letzten Abschnitt wieder.
Firmen mit abertausenden von Arbeitsplätzen den Niedergang zu wünschen...Ob jemand in einem Klein,- Mittleren oder Grossunternehmen arbeitet ,alles sind zum Schluss Einzelschicksale.
Zudem wird allgemein immer von " Masse" geredet. Selbst FIFA o.ä spielt eine Minderheit der gesamten Spieler.
Es sind zwar so viele das man sowas Erfolg nennen kann ,aber so zu tun als ob ,auch bei anderen Spielen,Lootboxen etc von 100 Schäfchen 90 brav zum Metzger wackeln ist so einfach nicht richtig.
Dann wirst du verzichten müssen,so einfach ist das,denn wie soll man es anders anstellen? Der eine zahlt fürs gleiche Produkt mehr oder weniger und an was soll das dann festgemacht werden?!
Die "Marktform " in der sich jeder ca das gleiche leisten kann aber das auf niedrigem Niveau ist überall grandios gescheitert. Ansonsten find ich deinen Text recht interessant zu lesen ausser den letzten Abschnitt wieder.
Firmen mit abertausenden von Arbeitsplätzen den Niedergang zu wünschen...Ob jemand in einem Klein,- Mittleren oder Grossunternehmen arbeitet ,alles sind zum Schluss Einzelschicksale.
Zudem wird allgemein immer von " Masse" geredet. Selbst FIFA o.ä spielt eine Minderheit der gesamten Spieler.
Es sind zwar so viele das man sowas Erfolg nennen kann ,aber so zu tun als ob ,auch bei anderen Spielen,Lootboxen etc von 100 Schäfchen 90 brav zum Metzger wackeln ist so einfach nicht richtig.
