Chibiterasu hat geschrieben: ↑12.06.2018 11:24Ich denke auch, dass das wesentlich mehr als ein Wandersimulator wird.
Garantiert. Einen Trailer, der hauptsächlich Action zeigt, wird es dann auf der nächsten E3 geben. Auf der darauf folgenden E3 dann eine Mischung aus beidem. Und ein Jahr später wird es dann hoffentlich endlich erscheinen.
Es fehlt ja noch die einst gezeigte Stadt mit den Soldaten. Da wird dann auch die Action reinkommen.
Das Problem bei dem Spiel sehe ich auch in Kojima bzw. im Stellenwert seiner Person. Die Welt hat drauf geschaut, was passiert, natürlich musste der Coup mit Exklusivspiel aus Unternehmensseite gefeiert und den Leuten etwas präsentiert werden. Dadurch wirkt die Zeitspanne mit den scheinbar nicht zusammenhängenden Bildern bis zur Veröffentlichung nur umso länger.
Pommern hat geschrieben: ↑12.06.2018 10:15
Wie kann man denn zum dritten? mal in Folge solch einen langeweiligen Trailer bringen? Ohne Kojima würde doch kein Hahn danach krähen. Zur Sicherheit taucht der Name ja auch x-mal auf. Dann lieber gar nix als solchen Rotz. Das ist doch pure Antiwerbung. Versteh den Hype gar nicht.
Wegen den Schauspieler hätte es dennoch immer noch hohe Aufmerksamkeit.
Was daran langweilig sein soll weiss ich eh nicht.
Ich freue mich, dass Kojima diese Freiheit unter Sony bekommt. Und ich freue mich, dass man dieses Death Stranding noch nicht genau einordnen kann. Die in so viele bekannte Schubladen unterteilte Spielebranche braucht diese künstlerischen Visionen; gerade auf diesem Triple-A-Niveau, wo jeder das Risiko minimieren will. Ganz egal, ob es am Ende spielerisch abliefert: Das bisher Gezeigte regt meine Fantasie an. Und: Es konkretisiert ja im Gegensatz zu bisherigen Trailern durch seine Spielszenen.
Also ich finde das Gezeigte ja interessant. Dass sich hier so viele beschweren, kann ich nicht nachvollziehen. Es gibt x Spiele, bei denen es nach Schema F abläuft. Dass jetzt ein Spiel heraussticht, kann ich nur als erfrischend empfinden.
Wo es mir allerdings irgendwie aufstößt, ist die Szene mit dem Baby, das er sich vor die Brust schnallt. Das ist mir einfach zu bizarr.
Paulaner hat geschrieben: ↑12.06.2018 12:14Wo es mir allerdings irgendwie aufstößt, ist die Szene mit dem Baby, das er sich vor die Brust schnallt. Das ist mir einfach zu bizarr.
Damit es verständlicher wird: die Babys stellen eine (Art von) Energiequelle dar.
4P|T@xtchef hat geschrieben: ↑12.06.2018 12:13
Ich freue mich, dass Kojima diese Freiheit unter Sony bekommt. Und ich freue mich, dass man dieses Death Stranding noch nicht genau einordnen kann. Die in so viele bekannte Schubladen unterteilte Spielebranche braucht diese künstlerischen Visionen; gerade auf diesem Triple-A-Niveau, wo jeder das Risiko minimieren will. Ganz egal, ob es am Ende spielerisch abliefert: Das bisher Gezeigte regt meine Fantasie an.
Genau meine Denke. Für jede Jungens-Power-Fantasie haben wir ein Spiel Superheld, Samurai, Cowboy, etc.
Das hier ist wirklich mal originell, weil man nicht mal einen Bezug zu anderen Medien herstellen kann wie z.B. Film.
Wenn Kojima hier wirklich abliefern kann, wird das Gaming-Medium wieder ein Stück weiter sein. Aktuell sehe ich nur TLOU2 als
ein weiteres Spiel das die Grenzen von Storytelling in dieses AAA-Form neu ausloten wird.
Paulaner hat geschrieben: ↑12.06.2018 12:14Wo es mir allerdings irgendwie aufstößt, ist die Szene mit dem Baby, das er sich vor die Brust schnallt. Das ist mir einfach zu bizarr.
Damit es verständlicher wird: die Babys stellen eine (Art von) Energiequelle dar.
Glaub eher das Baby stellt den Ankerpunkt in der Welt der Lebenden dar.
Scheinbar ist man ja in sowas wie einem Afterlife unterwegs - das Baby dann als Ankerpunkt in die reale Welt.
So hab ich es bisher verstanden, und würde auch Sinn ergeben.
Das Baby könnte auch Sam selbst sein, bzw. eine Projektion seiner selbst in dieser Welt.
Seine "Seele",unschuld oder so etwas.
Peter__Piper hat geschrieben: ↑12.06.2018 12:59Glaub eher das Baby stellt den Ankerpunkt in der Welt der Lebenden dar.
Scheinbar ist man ja in sowas wie einem Afterlife unterwegs - das Baby dann als Ankerpunkt in die reale Welt.
So hab ich es bisher verstanden, und würde auch Sinn ergeben.
jo, in die richtung vermute ich auch. erst als er das baby angeschlossen hat, konnte er die fliegenden "kreaturen" da sichtbar werden lassen.
Ich weiß ja nicht. Im Gegensatz zu den meisten, mochte ich MGS V wirklich gern, wegen der großen spielerischen Freiheit in den Missionen, dem motivierendem Ausbausystem und weil die (wie immer bei Kojima) komplett absurde Story nicht so stark im Mittelpunkt stand, wie das spielerische. Kojimas Storytelling funktionierte für mich bei Silent Hill besser, weil Horror ruhig surreal sein darf, aber von einem Kalter-Krieg-Agenten-Thriller hätte ich mir mehr Bodenständigkeit gewünscht. Deshalb gefielen mir die alten MSG-Teile auch nicht so.
Wie das bei Death Stranding sein wird, weiß ich nicht genau. Das Gezeigte ist wieder total wirr, ob es zum Gesamtbild passt, hängt davon ab, wie das Gameplay sein wird. Ich hatte mir aber erhofft das man eher an MGS V ansetzt spielerisch, das wird wohl nicht passieren.
Weiß gar nicht was einige haben, sieht doch geil aus. Mittlerweile kann man sich durch diesen Trailer auch langsam vorstellen wie das Spiel gespielt wird. Weiß gar nicht was es da zu kritteln gibt. Ich bin zwar auch kein Fan von großer Geheimnistuerei aber das hier ist eine neue IP und immerhin kommt ja jedes Jahr immer ein Stück neues. Kann ja nicht jedes Spiel Call of Duty sein.
Für mich steht und fällt das Ganze damit, ob das Gezeigte irgendwo logisch zusammenhängt.
Das Baby in der Flasche sieht auf den ersten Blick komisch aus, genau wie die Nabelschnur-Geisterwesen. Leben/Geburt/Menschlichkeit scheint da wohl das Thema zu sein, das allerdings noch im Setting untermalt werden muss. Ich hoffe, man hat sich da ausreichend Gedanken gemacht und steht am Ende nicht mit leeren Händen oder wirren Allegorien da.
Warslon hat geschrieben: ↑12.06.2018 05:45
Die wievielte e3 ist das, auf der das Spiel gezeigt wird, ohne einen Termin?
Für mich mittlerweile ein totes Spiel.
Ich denke mal hinter Death Stranding steht ein bisschen mehr Arbeit und künstlerisches Schaffen das man nicht wie ein AC einfach jährlich auf den Markt rotzen kann. Wenn es noch nicht soweit ist dann ist es nicht soweit fertig. Immer diese Ungeduldigen Kinder spiel halt dein verbuggten Müll der Jahre zu früh auf den Markt geworfen wird oder dein Jährliches CoD von einen Kojima spiel erwartet man halt bisschen mehr ziemlich toter Kommentar von dir. (Und nachdem Konami Kojima gezwungen hat MGS V viel zu früh rauszubringen wird er sich hier wohl nochmal mehr Zeit lassen um perfektion abzuliefern wie man es unter dem Namen erwartet von mir aus auch erst 2022 wenn es dann richtig fertig ist.)
4P|T@xtchef hat geschrieben: ↑12.06.2018 12:13
Ich freue mich, dass Kojima diese Freiheit unter Sony bekommt. Und ich freue mich, dass man dieses Death Stranding noch nicht genau einordnen kann. Die in so viele bekannte Schubladen unterteilte Spielebranche braucht diese künstlerischen Visionen; gerade auf diesem Triple-A-Niveau, wo jeder das Risiko minimieren will. Ganz egal, ob es am Ende spielerisch abliefert: Das bisher Gezeigte regt meine Fantasie an. Und: Es konkretisiert ja im Gegensatz zu bisherigen Trailern durch seine Spielszenen.
Ganz meine Meinung Danke Jörg. Kojima endlich befreit von den "Metal Gear Solid Fesseln" jetzt kann er zeigen was er kann und das Spiel sieht umwerfend und super mysteriös aus. Bin sehr gespannt die Trailer machen definitiv super neugierig.
Zuletzt geändert von Kolelaser am 12.06.2018 13:53, insgesamt 2-mal geändert.
Peter__Piper hat geschrieben: ↑12.06.2018 12:59Glaub eher das Baby stellt den Ankerpunkt in der Welt der Lebenden dar.
Scheinbar ist man ja in sowas wie einem Afterlife unterwegs - das Baby dann als Ankerpunkt in die reale Welt.
So hab ich es bisher verstanden, und würde auch Sinn ergeben.
Höchst interessant.
Ich habe sie als "Energiequelle" bezeichnet, da sie diese mechanischen "Arme" versorgen/bedienen, welche die Aliens/Geister/whatever wahrnehmen können. Daraus könnte man dann auch das ableiten, was du geschrieben hast, nämlich dass sie als eine Art Vermittler zwischen den beiden Dimensionen dienen.
Dass sie ein Abbild des Trägers darstellen, hört sich ebenfalls plausibel an. Ich würde hier sogar ganz konkret von Klonen des jeweiligen Trägers sprechen, die aufgrund ihres Entwicklungsstatus noch Unschuld (die du ebenfalls angesprochen hast) in sich tragen, und dadurch, die Welt so sehen wie sie "wirklich" ist, was den erwachsenen Figuren nicht mehr möglich ist.