Vampyr: Video-Epilog

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4P|BOT2
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Vampyr: Video-Epilog

Beitrag von 4P|BOT2 »

Jörg spricht im Video-Epilog über Atmosphäre-Brüche im Action-Rollenspiel Vampyr von Dontnod.

Hier geht es zum Streaming: Vampyr: Video-Epilog
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C64Delta
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Re: Vampyr: Video-Epilog

Beitrag von C64Delta »

Übertriebenes Sammeln ist natürlich nicht gut, wenn es Handlung oder Story in unpassenden Momenten unterbricht.

Allerdings konnte ein Spiel wie World of Warcraft nur funktionieren, weil man ständig lootet, sich ständig verbessert und ein Gefühl des Fortschritts hat. Deswegen hat mir z.B. Rise of the Tomb Raider auch wesentlich besser gefallen als Unchartet 4: Ich will was einsammeln können, craften können, Waffen verbessern usw.

Das muss nicht negativ sein: Vielen Spielern gefällt das!

Mir ist ein God of War (2018) mit Truhen und Kisten (nicht während Storyelementen, sondern nebenher!) jedenfalls viel lieber, als eine leere Welt wie in Shadow of the Collosus.
Kontingenz
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Re: Vampyr: Video-Epilog

Beitrag von Kontingenz »

Ja, ein bisschen Sammeln macht Spiele oft besser, aber es muss nunmal auch sinnvoll eingebettet werden. Sammeln um des Sammelns Willen funktioniert nicht in jedem Spiel.
Ein Oblivion war gut, denn man konnte zwar wirklich alles mitnehmen, aber es war nicht alles wichtig und bestimmte Dinge musste man natürlich unbeobachtet an sich bringen und konnte sie dann entweder nur für sich nutzen oder bei Händlern der Diebesgilde verkaufen.
In vielen Spielen sind Sammelgegenstände dann so belanglos, da wird einfach irgendwas in die Spielwelt geklatscht. Das streckt die Spielzeit und gibt den Leuten etwas zu tun, aber passt es überhaupt in die Spielwelt? Die Audiotagebücher in Bioshock sind eine coole Sache, da sammelt man und bekommt Hintergrundinfos über die Story. Wenn man in GTA V zig Atommüllfässer, Raumschiffteile oder Briefschnipsel einsammeln kann ist das zum Teil ziemlich nervig, aber in begrenztem Sinne noch ein Fortschritt im Vergleich zu den hunderten von Tauben in GTA IV. Dennoch nimmt in beiden Fällen das Sammeln überhand. Dieses Monotone sammeln wird auch oft an Ubisoft-Spielen kritisiert.
Bei Vampyr scheint es natürlich eher um das erste Beispiel zu gehen, inkonsequentes Sammeln, das die Immersion stört.
katzenjoghurt
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Re: Vampyr: Video-Epilog

Beitrag von katzenjoghurt »

Danke für die Warnung, Jörg.

Sammelkram ist wirklich nicht für jeden was... und ich verabscheue es in Story-Spielen.
Wo es in einem Rogue-like wie Don't Starve absolut notwendig für die Freude am Spiel ist,
empfinde ich es in atmosphärisch dichten Storyspielen als völlig störend. Ich will mich nicht
völlig unnatürlich verhalten und während ich gerade begleitet von nervenzerfetzender Musik
vor einem Monster flüchte erst mal noch im Vorbeigehen alles absuchen, weil ein Entwickler
ja irgendwo in 'ner dunklen Ecke was versteckt haben könnte.

Ebenso bin ich des Sammelns in Rollenspielen einfach müde und es versaut mir auch die
Immersion. Bei Witcher 3 hatte ich mir einfach eine Mod installiert, die staubsaugerartig im
Umkreis alles einsammelte. Ein weiterer Mod sorgte für ein unendlich großes Inventory.
So konnte ich mich auf die Dinge konzentrieren, die mir Spaß machten - Exploration und
Gespräche mit den Charakteren. Nicht Item-Management und Ausräubern von Häusern
von irgendwelchen armen Dödeln.

Vor 100 Jahren hat das Ultima 7 schon viel besser gemacht. Die Welt war gefüllt mit Zeug,
doch fast alles war Tand und nur Bestandteil von mildem Environmental Storytelling.
(Ausnahmen waren natürlich irgendwelche Magierbuden, die man freilich komplett
auseinandernahm... aber das ist okay).
Und: Für Diebstahl gab's auch mal auf die Finger.
Man brauchte auch nicht so viel... gab es eh nur eine Hand voll verschiedener Rüstungen
und Schwerter - und es war okay. So war jedes neue Stück was ganz besonderes - und man
hatte ja eh eine ganze Party, die ausgerüstet werden wollte.

Crafting-Systeme und die Jagd nach Items gehört für mich eher zu Dauerlutschern wie Diablo,
WoW oder Minecraft. Diese Spiele benötigen auch die ständige Karotte vor der Nase des Spielers,
um überhaupt zu funktionieren.
Atmosphärisch dichte Story-RPGs, die im Prinzip dafür gemacht sind, nur einmal durchgespielt
zu werden, laufen hingegen immer Gefahr durch zu viel Item-Gedriss zu verwässern und sind am
Ende damit so oft schlechter als sie sein könnten.
johndoe986540
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Re: Vampyr: Video-Epilog

Beitrag von johndoe986540 »

Sammeln ist ja nicht gleich sammeln. Ich denke die meisten Spieler finden es cool, einen versteckten Gang/Gruft oder so mit versteckter Truhe zu finden die ein interessantes Item, oder spannende Backgroundinfo enthält, aber wenn man wirklich dazu genötigt wird erstmal im Kreis durch ein neues Haus zu laufen und stumpf alles einzutüten (wobei nichts davon versteckt oder interessant ist, sondern einfach alles nur dem gemächlichen Aufstieg dient), dann ist da meist was faul.. Das macht keinen Spaß, ist redundant und unter den Augen der nichtreagierenden Hausbewohner echt ein stimmungskiller. Ich denke ich finde es persönlich nicht ganz so schlimm wie Jörg und werde mir Vampyr wohl auch irgendwann im Steamsale kaufen, aber.. so plump muss es doch einfach nicht sein..
Testomat
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Re: Vampyr: Video-Epilog

Beitrag von Testomat »

Ich glaube nicht das Jörg das Spiel überhaupt gespielt hat......wo er in Vampyr einen Sammelwahn entdeckt haben will, erschließt sich mir nicht. Ich bin jetzt 10 Stunden im Spiel drinne und hab da nicht mehr gesammelt als in anderen Action-Adventures. Auch ist das Spiel kein richtiges Rollenspiel und will es auch gar nicht sein.
Ich habe das Gefühl das Jörg einfach ein anderes Spiel erwartet hat und nun enttäuscht ist......
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Kant ist tot!
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Re: Vampyr: Video-Epilog

Beitrag von Kant ist tot! »

Kontingenz hat geschrieben: 06.06.2018 22:53 Ja, ein bisschen Sammeln macht Spiele oft besser, aber es muss nunmal auch sinnvoll eingebettet werden. Sammeln um des Sammelns Willen funktioniert nicht in jedem Spiel.
Ein Oblivion war gut, denn man konnte zwar wirklich alles mitnehmen, aber es war nicht alles wichtig und bestimmte Dinge musste man natürlich unbeobachtet an sich bringen und konnte sie dann entweder nur für sich nutzen oder bei Händlern der Diebesgilde verkaufen.
In vielen Spielen sind Sammelgegenstände dann so belanglos, da wird einfach irgendwas in die Spielwelt geklatscht. Das streckt die Spielzeit und gibt den Leuten etwas zu tun, aber passt es überhaupt in die Spielwelt? Die Audiotagebücher in Bioshock sind eine coole Sache, da sammelt man und bekommt Hintergrundinfos über die Story. Wenn man in GTA V zig Atommüllfässer, Raumschiffteile oder Briefschnipsel einsammeln kann ist das zum Teil ziemlich nervig, aber in begrenztem Sinne noch ein Fortschritt im Vergleich zu den hunderten von Tauben in GTA IV. Dennoch nimmt in beiden Fällen das Sammeln überhand. Dieses Monotone sammeln wird auch oft an Ubisoft-Spielen kritisiert.
Bei Vampyr scheint es natürlich eher um das erste Beispiel zu gehen, inkonsequentes Sammeln, das die Immersion stört.
Ich finde GTA ist eher ein schlechtes Beispiel dafür. Da ist ja nichts mit Bling Bling oder so, das kann man doch getrost alles ignorieren, das Spiel drängt dich auch gar nicht, das zu machen. Die Tauben in Teil 4 waren mir total egal. Teil 5 habe ich einmal auf der PS3 und dann noch mal zur Häfte am PC gespielt und dabei vlt. einen Briefschnipsel gefunden und von den anderen von dir genannten Sachen nicht mal gewusst, dass es die gibt. So ist doch alles ok, wer will kann das Zeug sammeln und wer nicht, der bekommt es nicht auf's Auge gedrückt.
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AkaSuzaku
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Re: Vampyr: Video-Epilog

Beitrag von AkaSuzaku »

Testomat hat geschrieben: 07.06.2018 10:07 Ich glaube nicht das Jörg das Spiel überhaupt gespielt hat......wo er in Vampyr einen Sammelwahn entdeckt haben will, erschließt sich mir nicht. Ich bin jetzt 10 Stunden im Spiel drinne und hab da nicht mehr gesammelt als in anderen Action-Adventures. Auch ist das Spiel kein richtiges Rollenspiel und will es auch gar nicht sein.
Ich habe das Gefühl das Jörg einfach ein anderes Spiel erwartet hat und nun enttäuscht ist......
Das Sammeln wirkt sich aber auf zwei Arten auf das Spiel aus:

Beim Gameplay selbst sorgt es dafür, dass man jede Wand abläuft und jede Gasse untersucht, damit man keinen Schrank und keine Kiste verpasst.

Wichtiger ist aber der Einfluss auf die Immersion: Der 1. Weltkrieg läuft seit vier Jahren und die in absoluten Zahlen gemessen tödlichste Pandemie aller Zeiten greift um sich, während man im Stile von State of Decay plündernd durch die Stadt zieht und den Leuten die Medizinschränke leerräumt. Natürlich kann man argumentieren, dass viele Besitzer ohnehin schon verstorben sind, aber ich habe eine Sequenz gesehen, wo er genau das Verhalten einem anderen anlastet.

Das sind zwar nur kleine inhaltliche Patzer, aber die scheinen sich eben zu häufen. Beispielsweise muss man auch an einem Punkt mühsam, gegen Gegnerhorden kämpfend, drei Bestandteile einer Medizin zusammensuchen, die man fünf Minuten später plötzlich an jeder Ecke findet.

Ich glaube dir, dass das den Spielspaß jetzt nicht gerade dramatisch schmälert, aber so widersprüchlich wie hier ist so ein Nebenaspekt eines Spieles selten.
ZappaGHost
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Re: Vampyr: Video-Epilog

Beitrag von ZappaGHost »

MIr geht dieser Sammelwahnsinn schon lange auf den Wecker. Was sehne ich mich nach den Zeiten wo neugiere Entdeckernaturen durch das finden von Items so belohnt wurden, dass der Spieler sich darüber richtig freuen konnte. Die ersten beiden Gothic Teile haben das sehr gut hin bekommen. Auch Spiele wie Ultima Underworld, Dark Messiah, und andere ältere Action-RPG haben das, nach meinem Geschmack, viel besser gelöst als die aktuellen Vertreter.

Weniger ist mehr !

Aber in einer Zeit wo die Größe der Spielwelt, zufallsgenerierte Items in zufallsgenerierten Leveln und Levelscaling, als positiv besetztes Gamefeature verkauft wird, ist das wohl so hinzu nehmen.

In Pillars of Eternity 2 gibt es ein kleines Rätsel das einen Geheimraum öffnet, hier finder der Spieler ein Schwert das zu diesem Zeitpunkt eine Wucht ist. Was habe ich mich darüber gefreut !

Bedauerlicherweise ist aber auch POE1+2 ansonsten dieser Krankheit verfallen und schmeißt diesen sinnlosen Mist dem Spieler alle 2 Meter vor die Füße.

The Witcher3 , Divinity: Original Sin 1+2, Wasteland 2, alle werfen den Schrott aus als wenn es kein Ende geben würde. Es scheint ja so, dass die Spieler es mögen.

The Evil Within 1+2 zeigen das es anders geht, hier habe ich richtig Spaß gehabt, weil fast jede Entdeckung dem Spieler weiterhilft.

Was soll's ich bin schon alt, wahrscheinlich ist das mein Problem mit dem ganzen neumodischen Kram..

Best
ZG
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Scorplian
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Re: Vampyr: Video-Epilog

Beitrag von Scorplian »

Kontingenz hat geschrieben: 06.06.2018 22:53 Die Audiotagebücher in Bioshock sind eine coole Sache, da sammelt man und bekommt Hintergrundinfos über die Story. Wenn man in GTA V zig Atommüllfässer, Raumschiffteile oder Briefschnipsel einsammeln kann ist das zum Teil ziemlich nervig, aber in begrenztem Sinne noch ein Fortschritt im Vergleich zu den hunderten von Tauben in GTA IV. Dennoch nimmt in beiden Fällen das Sammeln überhand. Dieses Monotone sammeln wird auch oft an Ubisoft-Spielen kritisiert.
Uff, ich mag Audio-Tagebücher garnicht. Da muss ich dann immer zuhören bevor ich mich wieder zu 100% auf das eigentlich wichtige Gameplay konzentrieren darf.

Ich liebe hingegen "unnötigen" Sammelkram der nur zur Komplettierung gut ist :)
Da muss ich aber sagen, dass es ein bisschen zu übertrieben ist, wenn der Sammelkram ohne jegliche Hinweise in einer riesigen Open World platziert ist (die Tauben in GTA4 ...).

Am meisten liebe ich aber Collectacons (den Ausdruck hab ich von hier ^^'). Wenn da einer versucht den Edelsteinen in Spyro einen Zweck zu geben (z.B. als Leben/Mana oder ernsthafte Währung),... dann geh ich auf die Barikaden :evil:
(aber das ist auch eine ganz andere Art von Genre, als die Spiele von denen hier die Rede sind)
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Todesglubsch
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Re: Vampyr: Video-Epilog

Beitrag von Todesglubsch »

Audio-Tagebücher, oder generell Tagebücher, sind eine lahme Art der Spielgestaltung. Zum einen muss man sich, wie Scorplian190 schon schrieb, auf sie konzentrieren*, zum anderen habe ich einfach ein Problem mit ihrer Glaubwürdigkeit. Wieso nehmen die Leute immer nur ein, zwei Sätze auf und werfen dann das Audio-Tagebuch weg? siehe hier
Oder wenn es sich nicht um ein Audio-Tagebuch, sondern um ein richtiges, geschriebenes Tagebuch handelt, das der Einfachheit halber vorgelesen wird: Sind die Autoren bei den Entwicklern blöd? Nehmen wir z.B. Diablo 3, dort finden wir ein geschriebenes Tagebuch das vorgelesen wird: "Ah diese Schmerzen oh ich verwandel mich ahhh aargh aaaaah Fleisch, brauche Fleisch!"
Saß da jetzt ein NPC, der sich unter Schmerzen gekrümmt hat und hat tatsächlich "ahhh aargh aaaaah" in sein Tagebuch geschrieben?

Das stört mich jedenfalls, wir reden hier ja über Kleinigkeiten, nich? :)

*Audio-Tagebücher auf die man sich konzentrieren muss sind aber immer noch besser, als das Spiel alle zwei Schritte für ne triviale Textbox zu unterbrechen, so wie es manche Japano-Entwickler noch machen, bei denen die Sprachausgabe noch nicht erfunden wurde.
VonBraun
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Re: Vampyr: Video-Epilog

Beitrag von VonBraun »

Naja in System Shock 2 fand ich die Audiologs wirklich gut.
So konnte man halt nachvollziehen was an Bord passiert ist, wie auch sonst wenn keiner mehr lebt der einem das ganze erzählen könnte.

Vorallem wurden die Audiologs auch oft dazu genutzt Passwörter zu erwähnen, oder Hinweise zu geben wie es weiter geht.
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Rabidgames
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Re: Vampyr: Video-Epilog

Beitrag von Rabidgames »

Was eine lächerliche Chose, Jörg!

Sorry, aber wie man sich einem solch lächerlichem Detail aufhalten kann, erschließt sich mir nicht.
Jörg lebt hier mal wieder seinen Fetisch "Diebstahl ohne Konsequenzen" (fast so absurd wie "Feuer hat keine Auswirkungen") aus - und das dann nicht in einem, nein, sondern gleich in 2 Beiträgen. Wow.

Wie sieht's eigentlich mit Ni Nu Kuni 2 aus? Da kann man auch überall alles mitgehen lassen. Hat es da wen gestört? Oder hat es das Spiel zu einer Katastrophe gemacht?

Nicht falsch verstehen - ich verstehen den Kritikpunkt an den fehlenden Konsequenzen ja. Aber da reicht dann ein Satz.
Ich verstehe auch, dass man keinen Bock zum Sammeln hat. Muss man aber in den meisten Spielen nicht mal, sondern es ist rein optional. Man kann Vampyr spielen, ohne groß Kram zu sammeln und Doktor zu spielen. Will man aber seinen Mitmenschen, pardon, seiner Nahrungsquelle helfen, muss man halt mehr Zeit investieren.

Generell fällt mal wieder auf, dass Jörg schlicht nicht fähig ist, Spiele nach dem zu beurteilen, was sie bieten, sondern sie werden nach dem beurteilt, was das Spiel in seinem Kopf sein soll. Passt das, wird dann seitenlang frohlockt und alles Schlechte wird ausgeblendet (Skyrim seinerzeit beispielsweise). Wenn Jörg aber was anderes erwartet hat, wird das Spiel konsequent an den Erwartungen gemessen und nicht an dem, was es bietet.
Das ist dann häufig auch ein schlechter Test, und zwar in beiden Extremen. Denn ein solcher Test erzählt selten, was wirklich gut und was wirklich schlecht am Spiel ist. Sondern halt nur, was dem Tester gefällt. Für mich hat das dann halt keinen informativen Mehrwert, auch wenn es zugegeben durchaus unterhaltsam ist und natürlich auch Klicks generiert.
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Kant ist tot!
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Re: Vampyr: Video-Epilog

Beitrag von Kant ist tot! »

Rabidgames hat geschrieben: 07.06.2018 14:50 Was eine lächerliche Chose, Jörg!

Sorry, aber wie man sich einem solch lächerlichem Detail aufhalten kann, erschließt sich mir nicht.
Jörg lebt hier mal wieder seinen Fetisch "Diebstahl ohne Konsequenzen" (fast so absurd wie "Feuer hat keine Auswirkungen") aus - und das dann nicht in einem, nein, sondern gleich in 2 Beiträgen. Wow.

Wie sieht's eigentlich mit Ni Nu Kuni 2 aus? Da kann man auch überall alles mitgehen lassen. Hat es da wen gestört? Oder hat es das Spiel zu einer Katastrophe gemacht?

Nicht falsch verstehen - ich verstehen den Kritikpunkt an den fehlenden Konsequenzen ja. Aber da reicht dann ein Satz.
Ich verstehe auch, dass man keinen Bock zum Sammeln hat. Muss man aber in den meisten Spielen nicht mal, sondern es ist rein optional. Man kann Vampyr spielen, ohne groß Kram zu sammeln und Doktor zu spielen. Will man aber seinen Mitmenschen, pardon, seiner Nahrungsquelle helfen, muss man halt mehr Zeit investieren.

Generell fällt mal wieder auf, dass Jörg schlicht nicht fähig ist, Spiele nach dem zu beurteilen, was sie bieten, sondern sie werden nach dem beurteilt, was das Spiel in seinem Kopf sein soll. Passt das, wird dann seitenlang frohlockt und alles Schlechte wird ausgeblendet (Skyrim seinerzeit beispielsweise). Wenn Jörg aber was anderes erwartet hat, wird das Spiel konsequent an den Erwartungen gemessen und nicht an dem, was es bietet.
Das ist dann häufig auch ein schlechter Test, und zwar in beiden Extremen. Denn ein solcher Test erzählt selten, was wirklich gut und was wirklich schlecht am Spiel ist. Sondern halt nur, was dem Tester gefällt. Für mich hat das dann halt keinen informativen Mehrwert, auch wenn es zugegeben durchaus unterhaltsam ist und natürlich auch Klicks generiert.
Die ganze Seite ist auf diese Subjektivität ausgerichtet. Natürlich wird das wer anders als weniger schlimm empfinden, ist halt seine Sicht auf das Thema. Der Verweis zu Nino Kuni 2 passt nicht ganz, das hat Jens bewertet. Du kannst das doch für dich einordnen wie du willst, wenn du die Fallstricke seiner Tests kennst und vor allen Dingen wie er eben tickt und wichtet. Man kann sich ja auch woanders noch Impressionen holen. Wertungstechnisch scheint mir der Test übrigens nicht allzu sehr aus dem Rahmen zu fallen, bei der aktuellen 73 im Schnitt.
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Rabidgames
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Re: Vampyr: Video-Epilog

Beitrag von Rabidgames »

Kant ist tot! hat geschrieben: 07.06.2018 15:48
Rabidgames hat geschrieben: 07.06.2018 14:50 Was eine lächerliche Chose, Jörg!

Sorry, aber wie man sich einem solch lächerlichem Detail aufhalten kann, erschließt sich mir nicht.
Jörg lebt hier mal wieder seinen Fetisch "Diebstahl ohne Konsequenzen" (fast so absurd wie "Feuer hat keine Auswirkungen") aus - und das dann nicht in einem, nein, sondern gleich in 2 Beiträgen. Wow.

Wie sieht's eigentlich mit Ni Nu Kuni 2 aus? Da kann man auch überall alles mitgehen lassen. Hat es da wen gestört? Oder hat es das Spiel zu einer Katastrophe gemacht?

Nicht falsch verstehen - ich verstehen den Kritikpunkt an den fehlenden Konsequenzen ja. Aber da reicht dann ein Satz.
Ich verstehe auch, dass man keinen Bock zum Sammeln hat. Muss man aber in den meisten Spielen nicht mal, sondern es ist rein optional. Man kann Vampyr spielen, ohne groß Kram zu sammeln und Doktor zu spielen. Will man aber seinen Mitmenschen, pardon, seiner Nahrungsquelle helfen, muss man halt mehr Zeit investieren.

Generell fällt mal wieder auf, dass Jörg schlicht nicht fähig ist, Spiele nach dem zu beurteilen, was sie bieten, sondern sie werden nach dem beurteilt, was das Spiel in seinem Kopf sein soll. Passt das, wird dann seitenlang frohlockt und alles Schlechte wird ausgeblendet (Skyrim seinerzeit beispielsweise). Wenn Jörg aber was anderes erwartet hat, wird das Spiel konsequent an den Erwartungen gemessen und nicht an dem, was es bietet.
Das ist dann häufig auch ein schlechter Test, und zwar in beiden Extremen. Denn ein solcher Test erzählt selten, was wirklich gut und was wirklich schlecht am Spiel ist. Sondern halt nur, was dem Tester gefällt. Für mich hat das dann halt keinen informativen Mehrwert, auch wenn es zugegeben durchaus unterhaltsam ist und natürlich auch Klicks generiert.
Die ganze Seite ist auf diese Subjektivität ausgerichtet. Natürlich wird das wer anders als weniger schlimm empfinden, ist halt seine Sicht auf das Thema. Der Verweis zu Nino Kuni 2 passt nicht ganz, das hat Jens bewertet. Du kannst das doch für dich einordnen wie du willst, wenn du die Fallstricke seiner Tests kennst und vor allen Dingen wie er eben tickt und wichtet. Man kann sich ja auch woanders noch Impressionen holen. Wertungstechnisch scheint mir der Test übrigens nicht allzu sehr aus dem Rahmen zu fallen, bei der aktuellen 73 im Schnitt.
Ach bitte, "subjektiv" ist doch nur die faule Begründung für willkürliche Rechenspielereien.

Ein professioneller Tester kann ja gerne mal subjektiv sein, aber er sollte dennoch in der Lage sein, den Ist-Zustand zu beschreiben, statt seitenlang vom Wunsch-Zustand zu faseln.

Und sorry, solange es nun mal Punkte gibt, solange muss man sich Vergleiche gefallen lassen und dann hilft hat vor allem die Subjektivitätsausrede nicht weiter. Alles ist subjektiv, aber trotzdem kann man Spiele anhand von Wertungen vergleichen? Das passt schlicht nicht zusammen.