Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

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Raskir
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von Raskir »

Wie gesagt, uc4 ist was gameplay angeht den Vorgängern um Welten überlegen. Nicht übertrieben. Habe auch selten ein Spiel erlebt mit besseret Gegner KI. Ich habe nur geschrieben dass mir die Vorgänger DAMALS besser gefielen, weil die actionszenen besser waren oder zumindest besser wirkten. Wenn dich das eh störte, wird der vierte Teil auch hier für dich besser sein. Gameplay hätte kaum besser sein können in dem Spiel.
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Scorplian
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von Scorplian »

Diesen ganzen Hype um Story-Singleplayer-Spiele konnte ich nie verstehen. Daher schockieren mich dann auch solche Zahlen o_o
Mein Innerstes schreit dann auf "Boa, wie geil wäre ein Tomb Raider alter Schule (wie auf PS1) mit diesen verfügbaren Ressourcen"

Aber naja...
Bei mir hat es halt nur den Effekt, dass der Ausdruck "Blockbuster-Spiel" mich sofort skeptisch macht, bzw. mir schon zeigt, dass ich mit dem Spiel vermutlich nix anfangen kann :roll:
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DoubleR88
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von DoubleR88 »

hydro skunk 420 hat geschrieben: 14.05.2018 05:50
TaLLa hat geschrieben: 14.05.2018 04:44Der Witz war, dass man dann immer noch einen auf "versuche still vorzugehen" machte und so tat, als ob man UC auch als Stealthspiel hätte spielen können, was völliger Schwachsinn war.
Was die ersten drei Teile betrifft stimmt das. Solltest du aber je den vierten spielen, wirst du speziell für diesen deine Aussage zurücknehmen müssen. Klar wirst du auch dort viel rumballern, aber du würdest dich wundern, wie häufig und wie effektiv man dort stealthy vorgehen kann. Das ganze Leveldesign ist dahingehend abgeändert worden im Vergleich zu den Vorgängern.

Den Rest deines Posts teile ich übrigens nicht. Weder vermisse ich eine klare Linie bei Uncharted noch empfand ich TLoU als das bessere Spiel. Und ich verwende auch weiterhin den Begriff anspruchsvoll, wenn ich aufgrund eines hohen Schwierigkeitsgrades beansprucht werde. :wink:

Oder ist es zum Beispiel kein Anspruch, wenn es entscheidend ist, dass nahezu jeder Headshot sitzen muss, weil du sonst überrannt wirst?
Oder dass du im Eifer des Gefechts nur deswegen überlebt hast, weil du eine Kette an genialen Augenblicken hattest (mit perfekt geworfener Granate 4 Leute aus der Deckung gehauen, dann schnell auf Schrote umgeschaltet und den plötzlich neben dir aufgetauchten Typen weggepustet, nur um dann ne Sekunde später den Sniper weggesniped zu haben, der dir sonst den nächsten Ladebildschirm beschert hätte).
Alles nicht anspruchsvoll?

Solange man Skill beweisen muss, darf man auch von Anspruch reden, finde ich.

Sodele. Einen sonnigen Tag euch allen!
Kann ich so unterschreiben. Ich bin derzeit an den letzten Kapiteln von Uncharted 4 und spiele es auf dem höchsten (von Anfang an verfügbaren) Schwierigkeitsgrad. Während man bei den Vorgängern noch mit drauf los ballern voran kam, auch wenn nicht immer erfolgreich, schien es mir bei UC4 schon fast unmöglich ohne stealth gewisse Passagen zu meistern. Die Gegner waren einfach zu stark und die KI ist wirklich sehr gut. Es gab eine handvoll Kämpfe die ich mehr als zehn mal wiederholen musste oder zumindest immer wieder verstecken (im Wasser untertauchen) um die Gegner abzuschütteln.

zum Thema: Die Aussage von dem Typen ist ja ein Widerspruch in sich. Vom starken Einzelspieler-Status reden und gleichzeitig eine Story in drei Stunden beenden. Sowas birnenweiches...
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Crime Solving Cat
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von Crime Solving Cat »

Oder - ganz progressiv - Uncharted bleibt dabei ein guter Popcorn Shooter zu sein und Lara wird wieder mehr Adventure. Wenn, wenn, wenn meine Oma Räder hätte...

Ich würde mal ganz tief in meine rosa-nostalgie-kugel gucken und sagen, dass ich anno-vor-ewigkeiten auf dem härtesten Schwierigkeitsgrad von Max Payne 1 noch "Anspruch" an einen 3P-Shooter gefühlt hab. Dann wurde alles mit einem Deckung-System ausgerüstet. Und Auto-Heal. Und Perks. Und Upgrades. Die Kugel sagt, die Konsolen sind schuld...

Genug davon, ist ja nicht alles schlecht. Finde sogar Crafting passt zu TR. So wie flotte One-Liner zu Uncharted. Warum auch immer man 35 Mio in Marketing investieren muss, ist mir allerdings schleierhaft. Das hat dem Weltraum-CoD auch nicht geholfen. Vielleicht nimmt man das nächste Mal 5 davon in die Hand und bezahlt nen guten Autoren für die Story...so...für "epischen, storybasierten Singleplayer". Wäre doch mal ne ganz verrückte Idee.

Ich bin der festen Überzeugung, dass es sich dann sogar noch bedeutsamer anfühlt wenn man - hm - "den einen mit der Schrotze umholzt, bevor man zwei Headda verteilt und den Sniper in letzter Sekunde wegsniped." Vielleicht rettet man dann ja damit glaubhaft die ganze Welt und nicht nur sich selbst vor dem Death-Ladescreen... ;)
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JunkieXXL
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von JunkieXXL »

TaLLa hat geschrieben: 14.05.2018 04:44 Ganz schön blumige Erinnerung an Uncharted. Ich hab die ersten drei Teile gespielt und das ist einfach alles Trash. Inhaltlich kann man das noch einsehen, aber diese Kämpfe mit respawn Gegner auf Schienen ist völlig armselig. Nach Sprungsequenzen die aus rund 3 Sprüngen bestehen muss man die nächsten 20 Gegnerwellen wegblasen, welche einfach überhaupt keinen KI Anspruch haben. Da überhaupt einen Shooter-Anspruch hinterzusetzen zeugt von völliger Anspruchslosigkeit. Der Witz war, dass man dann immer noch einen auf "versuche still vorzugehen" machte und so tat, als ob man UC auch als Stealthspiel hätte spielen können, was völliger Schwachsinn war. Uncharted ist eine casual dumpfbacken-Serie wie Call of Duty. Prädikat: Bedeutungsloses Zwischendurch-Spiel mit einer guten Engine. Da hat Naughty Dog in Last of Us einen massiv besseren Job gemacht. KI ist zwar auch da nicht gut, aber wenigstens ist es Gameplay mit klarer Linie. Uncharted ist einfach nur albern. Inhaltlich will es das auch vielleicht sein, aber das Gameplay steht dem im nichts nach.

Die neue Tomb Raider Generation ist für mich als alter Fan natürlich etwas schwer zu schlucken gewesen. 2013 war ein reiner Action-Teil und mir viel zu sehr eine ernste Kopie von Uncharted. Rise war da schon deutlich besser, aber auch noch nicht so ganz was ich haben will. Aber zumindest hab ich mich nun mit der Richtung dieser Serie abgefunden. Da ich stealth Spiele mag, ist das auch nicht das große Problem für mich. Ich hoffe das Grab-Feeling kommt aber endlich zum Vorschein. Dieses Söldner abballern ist nicht wirklich das beste Feeling.
Teil 1 bis 3 stimme ich dir zu. Finde die auch sehr überschätzt im Allgemeinen. Aber Teil 4 ist ne andere Hausnummer. Solltest du wirklich mal spielen. Ich war selten so geflasht von einem Spiel. Ist für mich fast auf einem Niveau mit The Last of Us (also von der Klasse her).
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Raskir
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von Raskir »

Crime Solving Cat hat geschrieben: 14.05.2018 13:22 Oder - ganz progressiv - Uncharted bleibt dabei ein guter Popcorn Shooter zu sein und Lara wird wieder mehr Adventure. Wenn, wenn, wenn meine Oma Räder hätte...

Ich würde mal ganz tief in meine rosa-nostalgie-kugel gucken und sagen, dass ich anno-vor-ewigkeiten auf dem härtesten Schwierigkeitsgrad von Max Payne 1 noch "Anspruch" an einen 3P-Shooter gefühlt hab. Dann wurde alles mit einem Deckung-System ausgerüstet. Und Auto-Heal. Und Perks. Und Upgrades. Die Kugel sagt, die Konsolen sind schuld...

Genug davon, ist ja nicht alles schlecht. Finde sogar Crafting passt zu TR. So wie flotte One-Liner zu Uncharted. Warum auch immer man 35 Mio in Marketing investieren muss, ist mir allerdings schleierhaft. Das hat dem Weltraum-CoD auch nicht geholfen. Vielleicht nimmt man das nächste Mal 5 davon in die Hand und bezahlt nen guten Autoren für die Story...so...für "epischen, storybasierten Singleplayer". Wäre doch mal ne ganz verrückte Idee.

Ich bin der festen Überzeugung, dass es sich dann sogar noch bedeutsamer anfühlt wenn man - hm - "den einen mit der Schrotze umholzt, bevor man zwei Headda verteilt und den Sniper in letzter Sekunde wegsniped." Vielleicht rettet man dann ja damit glaubhaft die ganze Welt und nicht nur sich selbst vor dem Death-Ladescreen... ;)
Wenn du wirklich gefordert werden willst in einem 3rd person shooter:
Spiel Vanquish oder EDF 4.1. Gut, beim letzteren geht es ums looten und leveln, aber auf hardest und geschweige denn Inferno, da bekommst du ohne Skill selbst mit 200 Stunden Farming den Arsch versohlt. Und zwar richtig. Ich tippe um das Spiel auf Inferno ohne Skill alleine durchzuzocken, musst du mindestens 500 Stunden farmen. Das ist das coole am Spiel, man kann entweder auf Teufel komm raus farmen oder die Schwierigkeit wählen, die man grad so noch gebacken bekommt. Mit Skill kann man viel kompensieren, aber für Inferno muss man looten. Und man kann looten wie man will, für Inferno brauchst du skill, für Hardest auch. Und Vanquish ist der wohl härteste aber auch genialste Deckungsshooter der je gemacht wurde.
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von Cheraa »

TaLLa hat geschrieben: 14.05.2018 04:44 Anspruch durch größere HP Balken, das ist so die looter shooter Logik. Nur, weil Kämpfe länger dauern, sind sie nicht anspruchsvoller oder besser. Sie gehen einen nur auf den Sack, weil man sein Deckungs-Rumhampeln ewig machen muss.
Bei Uncharted sind die HP Balken zwischen Normal und Crushing identisch. Bei Crushing bekommst du es nur mit einer agressiveren KI zu tun, welche dich nicht ne halbe Minuten in Deckung sitzen lässt und man selber ist deutlich sterblicher. Hier und da werden dann noch ein paar Fußsoldaten gegen gepanzerte Einheiten ausgetauscht.
CritsJumper
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von CritsJumper »

LP 90 hat geschrieben: 14.05.2018 10:59 Nun ja, Ansrpuch kommt aber nicht durch Gegnerinfaltion und Erhöhung des Schadens und gegnerischer HP zustande.
Das ganze letzte Level in The Last of Us war im grunde nur eine einzige repetitive Qual.
Das ist im Grunde nur billiges Spiel-Design. Zugegeben, da sind ziemlich viele Spiele mit schuldig drann.
Du meintest wahrscheinlich nicht The Last of Us sondern Uncharted 4 oder?
Bei TLOU
Spoiler
Show
Ist das dieses leerstehende Krankenhaus n dem Geforscht wurde und da trifft man nur auf eine Hand voll Gegner
Bei Uncharted 4
Spoiler
Show
ist zuvor diese Szene auf dem Schiffsfriedhof. In der Höhle selber nur noch die Szene auf dem Schiff und dann der der Schwertkampf..
Beide Stellen nehmen sich nicht viel finde ich. Beide Stellen kann man mit schweren Waffen oder Granaten meistern wenn man sie sich aufbewahrt.

@Unchartet-Kampf-Schwierigkeitsgrad

Ich finde man macht sich das immer selber. Entweder mit viel Nahkampf oder mit Deckungswechsel und Schießbude. Im Grunde kann man aber auch einem nach dem anderen heimlich ausschalten und die Gegnerzahl minimieren.

Auch wenn das jetzt blöd klingt, aber mir gefällt Unchated mittlerweile besser vom Kampf, aber das hängt eher mit dem Multiplayer-Modus zusammen. Ähnlich ist es dann auch bei dem Tomb Raider Reboot. Wobei da die Situation häufiger in kleineren Arealen spielt. Zugegeben bei Unchartet sind es gefühlt noch mehr Gegner die man bezwingen muss...

Aber das ist halt das Spiel.
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Xris
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von Xris »

Temeter  hat geschrieben: 13.05.2018 17:24
Xris hat geschrieben: 13.05.2018 14:51Argumente sind nicht: das ist scheiße. Und ja es sind Filmsequenzen die verflucht gut in die flüssige Action eingebettet wurden. Final Fantasy hat man genau dafür mal gefeiert. Und? Schmälert das die gute Regie? Mir ist nicht klar worauf du hinaus willst. Und wieso du immer wieder von der Story sprichst ist mir auch nicht ganz klar. Und ich weiß wirklich nicht ob das als Hollywood Produktionen ein B Movie wäre. Hast du mal aufmerksam so einen Blockbuster angesehen? Es gibt auch genügend Leute die Star Wars kritisieren. Darunter die Schauspieler selbst (Harission Ford WOLLTE damals im zweiten Teil sterben) weil in ihren Augen der Plot und die Charakterzeichnung hirnrissig sind. Die Filme haben damals schon in erster Linie von der bildgewaltigen Action und einer grandiosen Regie gelebt.

Und ich finde das Gameplay von Uncharted besser. Warum? Weil mehr nicht immer auch besser ist. TR stellt dies eindrucksvoll unter Beweis. Ich hab mich selten so gelangweilt. Die Rätsel sind ja noch ganz nett. Aber das Gunplay gepart mit dem aufgesetzten Survival und dem Perk Gedrisse ist furchtbar. Da Baller und Schleich ich mich lieber von Deckung zu Deckung und verzichte auf Vielfalt ohne jegliche Tiefe.

Und ja Tomb Raider war nie fuer seine großartige Story bekannt. Und das wurde auch nie bemängelt. Aber das ist nicht mehr so. Dieses neue TR legt leider seinen Fokus auf die Story.
Jetzt vergleichen wir Uncharted auch noch mit Star Wars? SW hatte eine extrem funktionale, effektive Geschichte. Nicht so sehr eine interessante, als vielmehr eine, die perfekt für das SW'sche Popkornkino funktioniert hat. Nur für sich wäre die Story auch nichts viel wert.

Uncharted dagegen? 6 bis 14 Stunden Spielzeit, und sie rattern trotzdem immer die gleiche, saudämliche, blutige Schatzsuche runter. In U4, mit seinen deutlich besseren Charachteren als in den Vorgängern, stößte das noch eher auf.


In Sachen Gameplay ist weniger manchmal durchaus besser, aber oft ist wenig auch einfach nur wenig. Vel weniger als Uncharted geht eigentlich nicht, weil du kaum etwas entfernen kannst, ohne das Gameplay nicht völlig zu demontieren. Auch mit eine bischen Open World Stealth ist es das Covershooter-Standard und sonst nichts. Und das, wo Covershooter bereits eins der einfachsten Genres überhaupt sind; ein minimum an Gameplay und gebaut um die Krücke herum, die Zielen mit Controller darstellt.

Wiederum kommt Uncharted damit halbwegs zurecht, weil es sich als Film-Spiel präsentieren will. Tomb Raider fliegt da direkt auf die Nase, und die Upgradesysteme sind ebenfalls nur ein künstliches Gimmick. Trotzdem von Gameplay isoliert her interessanter als Uncharted, welches nur dank Scripten und konstanten Voiceovers Spaß macht.
Tja dann passt doch Star Wars wie Faust aufs Auge. Uncharted hat auch ne extrem "funktionale Geschichte". Wenn du die Wiederholung des Plots langweilig gefunden hast habe ich da noch eine Frage: aber es ist Okay das Indy in jedem seiner Filme einem Schatz hinterher jagt? Diese Filme leben auch von starken Bildern und schnörkelloser Action.

Ich glaube du merkst durchaus selbst das diverse unberührbare Hollywood Blockbuster kaum mehr bieten als ein Uncharted. Aber umso länger ich mit dir spreche, umso mehr Gewinne ich den Eindruck du WILLST Uncharted auf biegen und brechen schlecht finden. Dafür spricht nicht nur das du an Uncharted kritisierst wofür so mancher Hollywood Blockbuster gefeiert wird. Sondern auch der Umstand das du in U4 keine Weiterentwicklung erkennen willst.
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Temeter 
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von Temeter  »

Xris hat geschrieben: 14.05.2018 15:28Tja dann passt doch Star Wars wie Faust aufs Auge. Uncharted hat auch ne extrem "funktionale Geschichte". Wenn du die Wiederholung des Plots langweilig gefunden hast habe ich da noch eine Frage: aber es ist Okay das Indy in jedem seiner Filme einem Schatz hinterher jagt? Diese Filme leben auch von starken Bildern und schnörkelloser Action.

Ich glaube du merkst durchaus selbst das diverse unberührbare Hollywood Blockbuster kaum mehr bieten als ein Uncharted. Aber umso länger ich mit dir spreche, umso mehr Gewinne ich den Eindruck du WILLST Uncharted auf biegen und brechen schlecht finden. Dafür spricht nicht nur das du an Uncharted kritisierst wofür so mancher Hollywood Blockbuster gefeiert wird. Sondern auch der Umstand das du in U4 keine Weiterentwicklung erkennen willst.
Genau, ich kritisiere Uncharted, dass kann ja nur irrationaler Hass sein, anders ist das gar nicht möglich :ugly:
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Crime Solving Cat
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von Crime Solving Cat »

Raskir hat geschrieben: 14.05.2018 14:25
Crime Solving Cat hat geschrieben: 14.05.2018 13:22 Oder - ganz progressiv - Uncharted bleibt dabei ein guter Popcorn Shooter zu sein und Lara wird wieder mehr Adventure. Wenn, wenn, wenn meine Oma Räder hätte...

Ich würde mal ganz tief in meine rosa-nostalgie-kugel gucken und sagen, dass ich anno-vor-ewigkeiten auf dem härtesten Schwierigkeitsgrad von Max Payne 1 noch "Anspruch" an einen 3P-Shooter gefühlt hab. Dann wurde alles mit einem Deckung-System ausgerüstet. Und Auto-Heal. Und Perks. Und Upgrades. Die Kugel sagt, die Konsolen sind schuld...

Genug davon, ist ja nicht alles schlecht. Finde sogar Crafting passt zu TR. So wie flotte One-Liner zu Uncharted. Warum auch immer man 35 Mio in Marketing investieren muss, ist mir allerdings schleierhaft. Das hat dem Weltraum-CoD auch nicht geholfen. Vielleicht nimmt man das nächste Mal 5 davon in die Hand und bezahlt nen guten Autoren für die Story...so...für "epischen, storybasierten Singleplayer". Wäre doch mal ne ganz verrückte Idee.

Ich bin der festen Überzeugung, dass es sich dann sogar noch bedeutsamer anfühlt wenn man - hm - "den einen mit der Schrotze umholzt, bevor man zwei Headda verteilt und den Sniper in letzter Sekunde wegsniped." Vielleicht rettet man dann ja damit glaubhaft die ganze Welt und nicht nur sich selbst vor dem Death-Ladescreen... ;)
Wenn du wirklich gefordert werden willst in einem 3rd person shooter:
Spiel Vanquish oder EDF 4.1. Gut, beim letzteren geht es ums looten und leveln, aber auf hardest und geschweige denn Inferno, da bekommst du ohne Skill selbst mit 200 Stunden Farming den Arsch versohlt. Und zwar richtig. Ich tippe um das Spiel auf Inferno ohne Skill alleine durchzuzocken, musst du mindestens 500 Stunden farmen. Das ist das coole am Spiel, man kann entweder auf Teufel komm raus farmen oder die Schwierigkeit wählen, die man grad so noch gebacken bekommt. Mit Skill kann man viel kompensieren, aber für Inferno muss man looten. Und man kann looten wie man will, für Inferno brauchst du skill, für Hardest auch. Und Vanquish ist der wohl härteste aber auch genialste Deckungsshooter der je gemacht wurde.
Noch nie von Vanquish gehört. Shame on me. Vermutlich weil mir diese Konsolengeneration fehlt. Aber da es das jetzt auch für PC gibt. Hui. Da riskier ich glatt mal nen Blick. Danke für den Tipp! :)
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Raskir
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von Raskir »

Das spiel ist sogar von der letzten Gen. Und für mich ein absolutes Meisterwerk im Gamedesign.

Edit
Und bitte, gern geschehen. Das Spiel hats auf jeden Fall verdient angespielt zu werden :)
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Xris
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von Xris »

Raskir hat geschrieben: 14.05.2018 17:06 Das spiel ist sogar von der letzten Gen. Und für mich ein absolutes Meisterwerk im Gamedesign.

Edit
Und bitte, gern geschehen. Das Spiel hats auf jeden Fall verdient angespielt zu werden :)
4 Stunden. Aber verdammt gute 4 Stunden und sehr hoher Wiederspielwert. Platinium Games wieder. Und verkauft hat es sich leider seinerzeit wie Bayonetta nicht besonders gut.
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Raskir
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von Raskir »

4 Stunden nur wenn man gut durchkommt. Wenn man das auf einem fordernden Schwierigkeitsgrad spielt, kommen ein paar Stunden hinzu. Aber ja, sehr hoher Wiederspielwert. Und wieso sagt jeder, Bayonetta habe sich nicht verkauft? Das Ding hat sich selbst in der Last gen weit über 2 Mio mal verkauft, das ist nicht ohne für so einen Titel. Vanquish hingegen hat nicht mal sie hälfte gehabt. Leider :)

Edit
Meine Worte waren vielleicht etwas harsch, sorry, wollte dich nicht anfauchen. Falls es so rüber kam, so wars zumindest nicht gemeint :D
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von johndoe711686 »

Wie auch viele andere vor mir, bin ich definitiv der Meinung, jedes Spiel, das keine Sandbox ala Bethesda oder Rockstar ist, wäre ohne Open World nicht! schlechter. Oftmals sogar besser. Witcher 3 hätte mir ohne OW, wie Witcher 2, wesentlich besser gefallen, weil man die starke Story enger verfolgt. Andromeda war auch so ein Ding, da hätten locker 1-2 Planeten wegfallen können. Das war ein 30h Spiel in 80h Haut.

Auch diese ganzen Hub Gebiete mit ihrer erschlagenden Anzahl an Dingen zum "abarbeiten" finde ich furchtbar. Vor allem verträgt sich Backtracking sehr schlecht mit einer packend inszenierten Story: "Lara, sie sind schon in der Kirche, du musst hinterher und zuerst dort sein" "Och nö, ich hab jetzt hier nen coolen Haken, ich geh erst mal in die alten Gebiete und checke n paar Sachen ab".

Man hat heutzutage so viele Spiele, dass es wirklich lästig ist, wenn man durch diese ganzen aufgeblasenen Welten, die null Mehrwert bieten, so viel Zeit verliert. Selbst bei HZD, habe ich die Welt einfach Welt sein lassen, alles auf der Karte ausgeblendet und bin nur durch die Story (die sehr gut war), weil der ganze Rest nur Füllmaterial ist um sagen zu können, mein Spiel kann 80h!

Ja, früher ist man 200(nicht 100 ;-)) Blitzen ausgewichen für ne Ultimative Waffe, aber früher hat man mehr Zeit in die Spiele gesteckt, weil nicht ständig große Kaliber nachkamen. Und, weil die Waffe dann auch was einzigartig gutes war (Break Damage Limit z.B.) und nicht nur etwas besser, weil 3 Fuchsfelle teurer.

Ich wünsche mir auch, dass dieser OpenWorld/Ubisoft Formel Zwang endlich ein Ende hat und man die spieler wieder kleiner, aber intensiver macht, charmanter, handwerklicher. Lasst die ausufernden Welten den Sandboc Spielen, die dafür ihre Story opfern, wer sowas mag, kann sich da genug austoben.