Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

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Skuz
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von Skuz »

Mir geht es wie einigen anderen hier. Ich spiele viele Spiele nicht durch. Gründe dafür könnte man eigentlich dem Zeitmangel zuschreiben .Ich komme eigentlich nur am Wochenende zum Zocken, unter der Woche vielleicht 1-2 mal abends für 1-2 Stunden wenns gut läuft. Spiele die Storytechnisch schlecht sind oder bei denen die Story nur langsam in Fahrt kommt, schaffen es meist nicht mich zum weiterspielen zu inspirieren. Vor allem dann nicht, wenn viel Zeit seit der letzten Spielsitzung vergangen ist.

Mass Effect Andromeda zeigt meiner Ansicht nach sehr gut, was das Problem vieler Spiele mit hoher Spielzeit ist: Die ewige Wiederholung des Gleichen.
Im Falle von Andromeda sieht es so aus, das sich jeder Planet gleich spielt. Landen, 0815 Quests abschließen um den Bunker zu öffnen (oder wie auch immer die Teile genannt wurden), Bunker durchspielen, Planet verlassen.
Das Gameplay ist einfach zu durchschaubar. Kennst du einen Planeten, kennst du alle. Da brauch ich keine Spielzeit von 50-100 Stunden. Mir ist da eine dichte, fesselnde und abwechslungsreiche Story mit einer Spielzeit von 20 Stunden lieber. Manchmal ist weniger halt einfach mehr.

Das neue God of War hatte in meinem Fall eine super Balance was Spielzeit, Story und Gamedesign angeht. Die Story macht neugierig und die Charaktere sind interessant. Durch neue Fähigkeiten bzw. Mechaniken bleibt das Spiel zudem bis zum Ende recht Abwechslungsreich. Wer mehr Zeit investieren will kann auch nach Ende der Story weiterspielen und optionale Dinge erledigen. Was will man mehr?

Schlimm wird es bei Spielen, in denen zu einer eher schlechten Story noch Sammelzeugs dazu kommt. Nix gegen optionales Sammelzeug, aber wenn es gefühlt 70% des Spiels ausmacht, ist es einfach übertrieben. Seit Brotherhood habe ich (falls ich einen Teil gespielt habe) kein Assassin's Creed mehr durchgezockt. Mich lenkt der ganze optionale Sammelkram einfach zu sehr von der Hauptstory ab, so dass ich nach kurzer Zeit das Interesse verliere.

Da es hier um Tomb Raider geht, sage ich dazu auch gerne etwas.
Tomb Raider (2013) hat mir gut gefallen. Kurze Spielzeit, wodurch sich die Abnutzung des Gameplays nicht so sehr bemerkbar gemacht hat. Backtracking empfand ich nicht als schlimm, da sich die Orte mehr oder weniger verändert haben. Es enstand mehr ein "Aha-Effekt", wenn ich plötzlich wieder an einem zuvor besuchten Ort ankam. Ähnlich wie bei Dark Souls, wenn man plötzlich wieder an einem bekannten Ort rauskommt.

Rise of the Tomb Raider... Größer, länger und mehr von allem. Durch den ganzen optionalen Scheiß habe ich wohl das Interesse am Spiel verloren. Zu viel Zeit mit optionalen Quest und Sammelkram verschwendet.

Dann doch lieber ein Spiel wie Uncharted. Story gut inszeniert, Charaktere sympathisch, Gameplay simpel aber trotzem spaßig und als Sammelzeug nur die mehr oder weniger belanglosen Schätze. Verwunderlicherweise finde ich das Suchen der Schätze sogar ganz angenehm, was wohl am super Artdesign liegt, das dazu einlädt sich umzusehen.
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Leon-x
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von Leon-x »

Raskir hat geschrieben: 12.05.2018 01:08 Klar zählt das nicht in deine eigene Statisitk. Aber sobald du ein Spiel durch gold oder plus startest, wirst du registriert (sofern du deine Trophys / achievements online stellst) und dein nicht durchspielen fließt in die Statistik derer, die es nicht beendet haben.
Jetzt mal abgesehen von Indie werden ja eher größere Titel beleuchtet die noch gar nicht oder erst Jahre später in Plus und Gold landen. Die Chance dass Jemand nach über 2 Jahren dann noch ein Spiel noch beendet wird nicht mehr so hoch sein. Der Otto-Normal arbeitet doch srinen Hügel gar nicht mehr ab wie Leute hier im Forum. Der hat es entweder bei Retail schon lange verkauft oder einem Freund gegeben ohne es zurück zu wollen.
Und ja, dass Spiele die nur 10 Stunden dauern eher beendet werden als 100 Stunden spiele liegt auf der Hand. Man schaut sich ja auch einen Film eher zu ende an als dass man die Staffel einer Serie beendet. Nur, was soll das bitte ausdrücken? Solange die Spieler Spaß währenddessen haben, passt es doch.
Schon klar dass 100 Stunden Games da schwierig sind. Nur kauft man sich wirklich ein JRPG z.B. um dann nach 30% immer aufzuhören. Zumindest bei Spielen die sehr gut bewertet wurden und angeblich spannende Story haben sollte doch die Zahl für die Hauptstory größer sein.
Schon schlimm dieser Sofortismus heutzutage.
Naja, man wird ja durch Medien und "Mietgames" ja geradezu verführt den nöchsten heißten Trend zu zocken bzw das nächste Game auszuprobieren.
Früher war es halt nicht ganz so extrem. Jetzt werden halt ständig nach neuen IPs und Fortsetzungen gerufen ohne überhaupt mit anderen Dingen sich lange beschäfftigt.
Früher hast dein Modul paar Mal durchgenudelt und Heute ist ein Größteil nach 1-2 Stunden Spielzeit schon fertig mit dem Game und rührt es dann nicht mehr an.
Natürlich hat sich der Markt gewandelt. Es sind zich Gelegenheitsspieler dazugekomme.
Ist was anderes wie ein WoW oder LoL Zocker der das ganze Jahr nur ein Game braucht oder die 3x Prestige CoDler oder Level 100 aufwärts Battlefieldveteranen.

Ich freu mich ja auch auch wenn ein Game einen guten Umfang bietet. Ich finde es nur schade wenn gute Games dann scheinbar oft in der Ecke landen. Häufig bevor sie wirklich im Spiel im Gameplay zünden. Es zeigt halt diese Schnellebigkeit. Die Arbeit bei guten Games der Entwickler der alles bis zum Ende durchgestylt hat wird dann häufig nie gesehen. Ich mein da geht unmengen an Geld, Überstunden und Schweiß drauf und dann sehen nicht mal 10% das Ende der Hautstory. Fragt man sich halt ob es diesen Aufwand dann wirklich wert ist. Okay, den Publisher ist es egal solange das Gane erst mal über die Landentheke geht. Was der Kunde dann macht ist ja seine Sache.

Sicher ist es je nach Game eben schwierig woran es genau liegt.

Un zurück zu TR zu kommen. Letzten Teile gabe ich sogar auf verschiedenen Plattformen 2-3x durch mit unterschiedlicher Herangehenseise im Gameplay. Sowas hat mit Spaß gemacht. Uncharted hane ich da die Originalen auf PS3 durch und auf PS4 nur wegen der technischen Überarbeitung der Nathan Collection geholt. Die Inszinierung ist so präsent und der Weg vorgegeben dass ich es im Gegensatz zu TR nach der Hauptstory eher lange in den Schrank stelle.
Bei TR plätschert die Story eh nur nebenbei so daher und dann gibt es auch eine gewisse Freiheit wo man hinrennen will.
Obwohl ich die Schäuplätze von Uncharted wesentlich spannender finde fehlt da halt die Möglichkeit abseits viel zu machen. Die hunderte Schätze die gar nicht storyrelevant irgendwo rumliegen habe ich bis Heute nicht alle gesammelt. Da fehlt der Antrieb die Sache nur wegen einer Trophäe zu machen.
Bei TR hast wenigstens Dinge gesucht um was aufzuwerten oder ein neues Outfit freizuschalten.

Lost Legacy fand ich aber gut so dass man einfach mehr von der Uncharted Welt und Charakteren hat.

So unterschiedlich kann es sein sich mit einem Game zu beschäftigen.
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Dennisdinho
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von Dennisdinho »

Die können von mir aus auch 250 Millionen Dollar reinstecken. An Uncharted kommt es einfach nicht heran. Die Charaktere sind um Welten schlechter und unglaubwürdig. Hinzu kommt der völlig übertriebene Sammelkram.
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Temeter 
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von Temeter  »

Dennisdinho hat geschrieben: 12.05.2018 14:18 Die können von mir aus auch 250 Millionen Dollar reinstecken. An Uncharted kommt es einfach nicht heran. Die Charaktere sind um Welten schlechter und unglaubwürdig. Hinzu kommt der völlig übertriebene Sammelkram.
Als ob die Story von Uncharted nicht saublöd wäre, und im Sachen Gameplay ist es sowieso lahm.
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von flo-rida86 »

thegucky hat geschrieben: 11.05.2018 19:48 ich kenne eine Methode um die Kosten um 1/3 zu verringern....KEIN MARKETING...Kann doch nicht sein das man soviel für Werbung ausgibt....
Ist aber beinahe mit das wichtigste.(mag ich auch nicht aber ist halt so)
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JunkieXXL
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von JunkieXXL »

Es gibt m.E schon einen großen Qualitätsunterschied zwischen Uncharted eins, dann Teil zwei und drei und gesondert den vierten Teil. Der erste Teil war noch ne Laufübung, der dritte und vierte Teil war recht gut und Teil vier hat dann alles Vorige in den Schatten gestellt, wo dann tatsächlich auch kein Tomb Raider mithalten konnte.

Wobei die Beziehung zwischen den beiden Franchise auch bizarr ist. Eigentlich ist die Uncharted-Reihe ein Tomb-Raider-Verschnitt. Naughty Dog haben ihren Job allerdings so gut gemacht, dass Tomb Raider nun von Uncharted abkupfert. Aber ich schweife ab. Ich jedenfalls spiele Tomb Raider gerne.
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Xris
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von Xris »

Temeter  hat geschrieben: 12.05.2018 18:28
Dennisdinho hat geschrieben: 12.05.2018 14:18 Die können von mir aus auch 250 Millionen Dollar reinstecken. An Uncharted kommt es einfach nicht heran. Die Charaktere sind um Welten schlechter und unglaubwürdig. Hinzu kommt der völlig übertriebene Sammelkram.
Als ob die Story von Uncharted nicht saublöd wäre, und im Sachen Gameplay ist es sowieso lahm.
Das sind wirklich unschlagbare Argumente..... Ist alles scheiße. :lol: aber Tomb Raider gefällt dir? Mir nicht. Ich frag nur wegen dem Verdacht das Uncharted dafuer in vielerlei Hinsicht Modell gestanden hat. Ohne iwo das gleiche Niveau zu erreichen.
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Temeter 
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von Temeter  »

Xris hat geschrieben: 12.05.2018 19:16
Temeter  hat geschrieben: 12.05.2018 18:28
Dennisdinho hat geschrieben: 12.05.2018 14:18 Die können von mir aus auch 250 Millionen Dollar reinstecken. An Uncharted kommt es einfach nicht heran. Die Charaktere sind um Welten schlechter und unglaubwürdig. Hinzu kommt der völlig übertriebene Sammelkram.
Als ob die Story von Uncharted nicht saublöd wäre, und im Sachen Gameplay ist es sowieso lahm.
Das sind wirklich unschlagbare Argumente..... Ist alles scheiße. :lol: aber Tomb Raider gefällt dir? Mir nicht. Ich frag nur wegen dem Verdacht das Uncharted dafuer in vielerlei Hinsicht Modell gestanden hat. Ohne iwo das gleiche Niveau zu erreichen.
Nicht alles, nur halt die Story. Sicher hat Uncharted gute Charachtere, aber das sollte nun wirklich das minimum bei einem Charachter-fokussierten Spiel sein. Hätten Spieler nicht traditionell arg niedrige Erwartungen in Sachen Story, würde Uncharted deutlich stärker für seine Schwächen kritisiert werden.

Und Tomb Raider? TR ist am besten, wenn es sein eigenes Ding dreht, wenn es dir eine offene, bedrohliche Welt präsentiert, wenn es dich Tempel erkunden lässt, echte Rätsel liefer (und nicht Psuedo-Rätsel mit erbärmlich offensichtlichen Lösungen), wenn es dich dazu auffordert, dich mit improvisierten Waffen und begrenztem Material in den offenen Arealen gegen Feind und Natur durchzuschlagen.
Es scheitert, wenn es Uncharted zu imitieren versucht, wenn es dir Charachter präsentiert, ohne den Charm wiederzuspiegeln, der die Crew des Vorbilds über das Durchschnitt hebt. Wenn es dir einen engen Korridor voller Gegner nach dem anderen präsentiert, wenn es mit zig millionen Dollar teueren, gescripteten Sequenzen gelangweilt, wenn der Anfang im Schnee so sehr gezeigt hat, was für ein tolles Survival/Combat/Exploration-Ding es hätte sein können.

Ich bin nicht aus Prinzip negativ, aber Uncharted nervt mich, weil es zu sehr auf der Stelle steht, und Tomb Raider nervt mich, weil es zu sehr versucht, Uncharted zu kopieren, was völlig den tatsächlichen Stärken des Spiels wiederspricht.

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NewRaven
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von NewRaven »

Jedes Mal, wenn jemand sowas sagt
Wenn man sich God of War anschaut, dann ist das ein ziemlich gutes Beispiel für eine großartige Einzelspieler-Erfahrung. Ich mag es sehr, aber ich habe vielleicht nicht die Zeit, es durchzuspielen. Für mich ist das frustrierend, denn wenn man eine Story-getriebene Erfahrung beginnt, will man den Schluss sehen. Also müssen wir uns anpassen und neue Modelle ausprobieren."...
"Zum Beispiel - und das ist nur meine Meinung; völlig unverbindlich - sagen wir, dass wir eine sehr gute Geschichte mit einem komplexen Universum und starken Charakteren entwickeln. Man startet das Spiel und beendet es in drei Stunden. Das kostet 30 Dollar.
möchte ich ihm dafür gern ein wenig weh tun. Echt jetzt. Es ist ja nicht so, dass der Markt nicht genug kurze Titel (und dabei meine ich nicht einmal Casual- oder "Smartphone"-Games) zu bieten hätte. Wenn ich keine Zeit mehr für mein Hobby habe, dann habe ich da zwei Möglichkeiten: 1. ich akzeptiere das so und mach das Beste drauß... brauche also entweder länger oder suche mir kürzere Spiele oder 2. ich such mir ein neues Hobby. Es ist nicht der Fehler oder das Problem des Hobbies oder der Tätigkeit, die ich gern ausführen würde, wenn meine Prioritäten anders liegen (oder anders liegen müssen). Das ist einfach kein valides Argument. Das ist, wie wenn ich Rennradfahrer in einer Mannschaft bin, nun aber Familie gegründet habe und plötzlich von der Manschaft fordern würde, doch bitte auf Motorräder umzusteigen, weil man damit schneller und somit schneller wieder zuhause ist. Jeder Mensch muss in seinem Leben seine Prioritäten immer wieder neu sortieren, kein Mensch hat im Regelfall genug Zeit, all die Dinge, die er gern tun würde auch jederzeit uneingeschränkt nachzugehen, Das ist normal - und eben nicht die "Schuld" der Dinge und deshalb muss man diese "Dinge" auch nicht mehr ändern. Ich kann auch keine Tage/Nächte/Wochenenden mehr durchzocken und brauch dann halt jetzt für so manches Spiel, was früher in 3 Tagen erledigt gewesen wäre 2 Monate. Ist halt so - aber dafür kann das Spiel nichts. Aber klar... in seinem Job würde es ihm natürlich gefallen, wenn Spieler so dämlich wären, für ein 3 Stunden langes Durchschnitts-AAA-Game 30 EUR auf den Tisch zu legen, während es jetzt so (gefühlt) im Schnitt 50 für ein 10-15 Stunden-Game sind.
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Xris
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von Xris »

Temeter  hat geschrieben: 12.05.2018 19:56
Xris hat geschrieben: 12.05.2018 19:16
Temeter  hat geschrieben: 12.05.2018 18:28
Als ob die Story von Uncharted nicht saublöd wäre, und im Sachen Gameplay ist es sowieso lahm.
Das sind wirklich unschlagbare Argumente..... Ist alles scheiße. :lol: aber Tomb Raider gefällt dir? Mir nicht. Ich frag nur wegen dem Verdacht das Uncharted dafuer in vielerlei Hinsicht Modell gestanden hat. Ohne iwo das gleiche Niveau zu erreichen.
Nicht alles, nur halt die Story. Sicher hat Uncharted gute Charachtere, aber das sollte nun wirklich das minimum bei einem Charachter-fokussierten Spiel sein. Hätten Spieler nicht traditionell arg niedrige Erwartungen in Sachen Story, würde Uncharted deutlich stärker für seine Schwächen kritisiert werden.

Und Tomb Raider? TR ist am besten, wenn es sein eigenes Ding dreht, wenn es dir eine offene, bedrohliche Welt präsentiert, wenn es dich Tempel erkunden lässt, echte Rätsel liefer (und nicht Psuedo-Rätsel mit erbärmlich offensichtlichen Lösungen), wenn es dich dazu auffordert, dich mit improvisierten Waffen und begrenztem Material in den offenen Arealen gegen Feind und Natur durchzuschlagen.
Es scheitert, wenn es Uncharted zu imitieren versucht, wenn es dir Charachter präsentiert, ohne den Charm wiederzuspiegeln, der die Crew des Vorbilds über das Durchschnitt hebt. Wenn es dir einen engen Korridor voller Gegner nach dem anderen präsentiert, wenn es mit zig millionen Dollar teueren, gescripteten Sequenzen gelangweilt, wenn der Anfang im Schnee so sehr gezeigt hat, was für ein tolles Survival/Combat/Exploration-Ding es hätte sein können.

Ich bin nicht aus Prinzip negativ, aber Uncharted nervt mich, weil es zu sehr auf der Stelle steht, und Tomb Raider nervt mich, weil es zu sehr versucht, Uncharted zu kopieren, was völlig den tatsächlichen Stärken des Spiels wiederspricht.

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Die Story von TR ist doch genauso lahm wie die von Uncharted. Und iwelche Orden wuerde ich auch Uncharted nicht fuer die stereotype Charakterzeichnung verleihen. Aber sie ist eben um Längen besser als die von TR. Das Spiel vergisst seinen Protagonisten schon nach den ersten 2 Spielstunden. Das ist leider in Teil 1 und Teil 2 so. Und ich kann jetzt auch nicht behaupten das die Antagonisten überzeugender gewesen wären.

Uncharted entwickelt sich nicht weiter? Das hoere ich jetzt zum ersten Mal. Fuer so manch einen war Teil 4 schon zu viel der Entwicklung. Als Stein der Weisen wuerde ich Uncharted auch nicht bezeichnen. Aber in so mancher Hinsicht ist es eben state of the art. Storytelling, Regie, Inszenierung.

Eidos hingegen kann ich in sofern verstehen, als das Uncharted gerne als momentane Referenz fuer Action Adventure bezeichnet. Obwohl es damit eigentlich nur noch entfernt etwas gemein hat. Und dann haben wir da noch die Kritik an den Tomb Raider Spielen nach Tomb Raider 3. Also haben sie nach einem neuen Weg fuer TR gesucht.

Ich sehe es auch als Fehler sich an Uncharted zu orientieren. Vor allem wenn man gleichzeitig auch noch etwas ganz anderes möchte. So ist Tomb Raider in vielerlei Hinsicht höchstens ambitioniert. Aber nirgendwo zumindest "gut".

Ja es gibt optionale Gräber mit richtigen Rätseln die sicherlich auch Uncharted 4 in den optionalen Gebieten besser gestanden hätten als die paar Wegrätsel die es gegeben hat. Aber das Gameplay..... Das soll Survival sein? Wie soll ich mich denn bedroht fühlen wenn mir sämtliche Ressourcen hinterhergeworfen werden? Hier hätten sie mutiger sein müssen und weniger massenmarktkompatibel.

Ansonsten nervt mich dieses freischalten von Waffenverbesserungen mehr als das es mir Spaß macht. Als ähnlich deplatziert empfinde ich die Perks.
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von sabienchen.banned »

Xris hat geschrieben: 13.05.2018 00:39
Temeter  hat geschrieben: 12.05.2018 19:56
Xris hat geschrieben: 12.05.2018 19:16 Uncharted
Tomb Raider
Uncharted
..hab letztens (vor ca. 2Monaten) mal endlich "Tomb Raider Anniversary" gezockt...
hatte mehr Spaß als mit UC bzw. TR (Reboot)..

Witzig fand ich... den "Haken"... den sie im Reboot entfernt.. aber dafür dann in RotTR wieder eingebaut haben.
Und hier dreht sich s nun im Kreis.. ND hat hier für Uncharted 4 mal wieder bei TR abgeschaut .. :wink:
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von nettepsychose »

Moinsen,
Ich finde diese ewigen Vergleiche immer müßig. Irgendwer schaut sich immer irgendwas von irgendwem ab und so lange ein gutes Produkt heraus kommt finde ich es nicht einmal verwerflich, sofern die Spiele alle ihre eigenen Charaktere und Stimmungen vermitteln. Genau wie es oft heißt " Das ist ja wie im vorherigen Teil"oder "es gibt kaum Neuerungen". Meine warum auch , die TR Reihe wurde angepasst aber nicht vom Grunde auf verändert und das ist auch in Ordnung so.,, warum etwas was gut funktioniert verändern wollen. Siehe Uncharted da gab es keine Großen Veränderungen in der Reihe und alle waren damit zufrieden.
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von JunkieXXL »

Ich weiß ja nicht, wie ihr das seht, aber an Uncharted hab ich ne andere Erwartung als an Tomb Raider. Mit Teil vier hat sich Naughty Dog als Meisterstudio profiliert und hat für diese Art spiele eine neue Referenz geschaffen. Ich rechne nicht damit, dass diese Referenz von Eidos Montreal erreicht wird. Mir reicht es schon, wenn die mich mit Tomb Raider bis zum Ende bei Laune halten. Und das haben sie bisher immer geschafft. Von Bioware erwarte ich jetzt ja auch nicht unbedingt ein Spiel auf Witcher 3 Niveau. Warum? Ich denke, weil manche Studios besser sind als andere. Manche Studios, die allermeisten sogar, bringen nicht mehr als einen netten "Spiele-Snack" für zwischendurch zustande. Aber der kann ja auch schmecken.

Und wenn man sagt, dass sich die neuen Tomb-Raider-Spiele nicht an Uncharted orientieren sollen, dann frage ich mich, woran denn dann? Etwa an den alten Teilen? ich glaube nicht, dass ich heute noch so etwas spielen will. Ich will Sammelkram und Crafting, ich will ne gute Inszenierung von Dramatik und Strapazen, ich will Rätsel innerhalb von 10 Minuten lösen können und dann wieder Action mit schießen und klettern. Isso.
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von Veldrin »

Xyt4n hat geschrieben: 11.05.2018 20:15 Ich fände es schön, wenn manche Einzelspieler kürzer ausfallen würden. So häufig habe ich das Gefühl, dass das Spiel gestreckt wurde um eine höhere Spielzeit zu erreichen. Schrecklich
Dem kann ich mich nur anschließen. Wenn ein Spiel kurz aber intensiv ist, dann denkt man schon mal „Schade, es ist schon vorbei. Hätte ruhig noch länger gehen dürfen“. Aber, und da bin ich denke ich in der Minderheit, das ist für mich immer besser als das Gefühl bei einem 100-plus-Stunden-Spiel wo es dann irgendwann wie Arbeit anfühlt, weil es vollgestopft ist mit Spielzeitstreckern. Also auch wenn ein Spiel das 100+ Stunden Spielzeit bietet vermutlich netto mehr Spiel bietet fühlt es sich häufig nicht so an. Das kleine Soma z.B. war recht kurz aber ich denke gern zurück wie viel Spaß ich hatte. Ebenso bei Hard Reset, Whispering Willows, Fran Bow und andere kompakte und intensive Spiele.

Dann im Zweifel wirklich lieber weniger Spiellänge als zu viel, zumindest für mich.

hydro skunk 420 hat geschrieben: 11.05.2018 21:38 Ich würde ebenfalls dir Rückkehr von linearen ~8 Stunden SP-Games begrüßen. Dieser ganze Open World Trend... ich kann's nicht mehr sehen.
Und man schafft es kaum, irgendein Spiel mal vernünftig zu Ende zu spielen.

Mittlerweile spiele ich fast nur noch Indies.
Ich kann gar nicht zählen wie viele Spiele ich angefangen und pausiert habe, wo ich mittlerweile gar nicht mehr weiß wo ich zuletzt war.
Die letzten Spiele die ich durchgespielt habe waren auch alles kurze Spiele, nicht immer superkurz, aber kein Open World oder RPG. Fallout 4 ist das einzige größere Projekt, da da aber die Nebenmissionen das interessante sind (was schon selten genug ist) und nicht die Haupterzählungsstrang werd ich das wohl auch trotzdem zuende spielen können, da man gut beim jeweiligen Savegame immer wieder einsteigen kann. Ironischerweise ist Fallout 4 ein RPG (Shooter ist es für mich nur mit Mods) und auch Open World. Hab mir die RPG-Elemente aber soweit rausgemoddet und kann nun zügiger durchspielen, auch weil ich das Crafting links liegen lassen werde. War noch nie so der Baumeisterbob.
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Re: Shadow of the Tomb Raider wird bis zu 135 Mio. Dollar kosten; Chef-Entwickler über die Einzelspieler-Zukunft

Beitrag von Temeter  »

Xris hat geschrieben: 13.05.2018 00:39Die Story von TR ist doch genauso lahm wie die von Uncharted. Und iwelche Orden wuerde ich auch Uncharted nicht fuer die stereotype Charakterzeichnung verleihen. Aber sie ist eben um Längen besser als die von TR. Das Spiel vergisst seinen Protagonisten schon nach den ersten 2 Spielstunden. Das ist leider in Teil 1 und Teil 2 so. Und ich kann jetzt auch nicht behaupten das die Antagonisten überzeugender gewesen wären.

Bei Tomb Raider erwarte ich auch keine gute Story; in TR2 war doch deutlich mehr Gameplay als in Uncharted, und damit kann es sich absetzen.

Uncharted geht ja auch 100% in Richtung spielbarer Film, weswegen ich mehr erwarte.
Uncharted entwickelt sich nicht weiter? Das hoere ich jetzt zum ersten Mal. Fuer so manch einen war Teil 4 schon zu viel der Entwicklung. Als Stein der Weisen wuerde ich Uncharted auch nicht bezeichnen. Aber in so mancher Hinsicht ist es eben state of the art. Storytelling, Regie, Inszenierung.

Eidos hingegen kann ich in sofern verstehen, als das Uncharted gerne als momentane Referenz fuer Action Adventure bezeichnet. Obwohl es damit eigentlich nur noch entfernt etwas gemein hat. Und dann haben wir da noch die Kritik an den Tomb Raider Spielen nach Tomb Raider 3. Also haben sie nach einem neuen Weg fuer TR gesucht.
Deine "Storytelling, Regie, Inszenierung" größtenteils schlichtweg Filmsequenzen sind. Natürlich ist es einfach sich derart von Spielen abzuheben, wenn man das Interaktive regelmäßig in den Hintergrundrückt und sich einfach bei Filmen bedient. Jedoch, in Vergleich zu Filmen, ist rein gar nichts bei Uncharted State of the Art. Die Story ist so dämlich, dass sie kaum für Hollywood ausreichen würde, die Hintergrundgeschichte und Twist um Nates Bruder würde gerade mal als B-Movie taugen.

Und natürlich steht Uncharted auf der Stelle, das sollte eigentlich völlig offensichtlich sein. U1 bis U4 versuchen genau das gleiche, Film-Ding mit absurder Schatzsucher-Story, sympathischen Charachteren und seichtem Gameplay. Es wird nur von Teil zu Teil besser aufpoliert und umgesetzt, das ist alles.

In der Hinsicht ist Uncharted übrigens auch alles andere als eine Referenz. Das "Cinematic Game" als Trend hat ganz schön an Popularität verloren, obwohl Ausnahmetitel wie das neue God of War ebenfalls in die Richtung gehen.
Ich sehe es auch als Fehler sich an Uncharted zu orientieren. Vor allem wenn man gleichzeitig auch noch etwas ganz anderes möchte. So ist Tomb Raider in vielerlei Hinsicht höchstens ambitioniert. Aber nirgendwo zumindest "gut".

Ja es gibt optionale Gräber mit richtigen Rätseln die sicherlich auch Uncharted 4 in den optionalen Gebieten besser gestanden hätten als die paar Wegrätsel die es gegeben hat. Aber das Gameplay..... Das soll Survival sein? Wie soll ich mich denn bedroht fühlen wenn mir sämtliche Ressourcen hinterhergeworfen werden? Hier hätten sie mutiger sein müssen und weniger massenmarktkompatibel.

Ansonsten nervt mich dieses freischalten von Waffenverbesserungen mehr als das es mir Spaß macht. Als ähnlich deplatziert empfinde ich die Perks.
Das Ding ist ja, dass Tomb Raider eine Menge Potential hätte. Aber es wird halt links liegen gelassen, weil es anscheinend nicht weiß, was es genau sein soll. Ein 135 millionen Dollar schweres Budget wird wohl nur zur Feigheit beitragen, an der die Vorgänger gelitten haben.