Indies gehören mMn in eine separate sparte. Kategorien wie Soundtrack oder spielidee könnte man noch nachvollziehen, aber sicherlich nicht Spiel des Jahres...nicht falsch verstehen, Edith finch ist ein nettes Game, hab's selbst gezockt. Kurzweilig und sehr unterhaltsam. Aber die Titel die auch nominiert wurden bieten insgesamt um ein Vielfaches mehr, sowohl spielerisch, als auch vom Umfang und und und....und die 5 Preise für hellblade, nun ja. Man wird halt das Gefühl nicht los das man indies in watte packt und sie irgendwie einen sonderstatus geniessen.
British Academy Games Awards 2018: Spiel des Jahres ist What Remains of Edith Finch; fünf Preise für Hellblade
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CJHunter
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Re: British Academy Games Awards 2018: Spiel des Jahres ist What Remains of Edith Finch; fünf Preise für Hellblade
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Astorek86
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Re: British Academy Games Awards 2018: Spiel des Jahres ist What Remains of Edith Finch; fünf Preise für Hellblade
OK, dem Thread nach zu urteilen ist die britische Verleihung für Videospiele qualitativ ungefähr auf demselben Niveau wie der deutsche Computerspielepreis...
- Miep_Miep
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Re: British Academy Games Awards 2018: Spiel des Jahres ist What Remains of Edith Finch; fünf Preise für Hellblade
Hm, das hat mich auch ein wenig verwirrt. Ich bezweifle nicht, dass WroEF die Bezeichnung "bestes Spiel" verdient hat, denn es ist wirklich ein großartiges Spiel. Dennoch ist es sehr seltsam, dass es im Vergleich zu Night in the Woods (noch nie von diesem Spiel gehört) bei der Kategorie "Narrative" schlechter abschneidet. Außerdem konnte WroEF keinen anderen Award abgreifen - wieso? Wenn es in allen anderen Bereichen nicht so gut wie die Konkurrenz war, wie kann es dann das "beste" Spiel sein. Das verstehe ich nicht.muecke-the-lietz hat geschrieben: ↑16.04.2018 09:15Also extrem wichtig?Raskir hat geschrieben: ↑15.04.2018 23:48 Wenn man eure beiden Antworten zusammen nimmt, dann ergibt das, die Awards sind zu nehmen. Macht wenig Sinn, aber egal, das ist das ergebnis
Also Nier nicht beim Soundtrack..., das ist schon wirklich hart. Wenigstens nominiert sollte es sein. Aber egal, Awards sind so wichtig wie eine Film Empfehlung von TV Movie.
Aber sehe ich das gerade richtig - What Remains wurde als bestes Spiel prämiert, räumt in der Kategorie "NARRATIVE" aber nicht ab. Das ist ist, Verzeihung, kompletter Schwachsinn.
Also entweder oder. Aber ich kann ein narratives Spiel nicht zum Besten Spiel 2017 auszeichnen, wenn es in der Kategorie Narrative nicht gewinnt. Und es hätte die Auszeichnung in der Kategorie durchaus verdient. Denn gerade die Story und wie frisch diese erzählt wird, zeichnet das Spiel ja aus.
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heretikeen
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Re: British Academy Games Awards 2018: Spiel des Jahres ist What Remains of Edith Finch; fünf Preise für Hellblade
Ich habe alle drei dieser super gehypten Spiele angespielt, und nach ein paar Sitzungen verstauben sie jetzt im Schrank, weil sie mich in keinster Weise fesseln können.
Edith Finch ist für mich definitiv das bessere Spiel als dieser aufgewärmte AAA-Standardbrei.
- Raskir
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Re: British Academy Games Awards 2018: Spiel des Jahres ist What Remains of Edith Finch; fünf Preise für Hellblade
Hmm, ich weiß auch nicht genau, habe aber eine Vermutung. Sag mir dann ob das evtl Sinn macht.Miieep hat geschrieben: ↑16.04.2018 10:53Hm, das hat mich auch ein wenig verwirrt. Ich bezweifle nicht, dass WroEF die Bezeichnung "bestes Spiel" verdient hat, denn es ist wirklich ein großartiges Spiel. Dennoch ist es sehr seltsam, dass es im Vergleich zu Night in the Woods (noch nie von diesem Spiel gehört) bei der Kategorie "Narrative" schlechter abschneidet. Außerdem konnte WroEF keinen anderen Award abgreifen - wieso? Wenn es in allen anderen Bereichen nicht so gut wie die Konkurrenz war, wie kann es dann das "beste" Spiel sein. Das verstehe ich nicht.muecke-the-lietz hat geschrieben: ↑16.04.2018 09:15Also extrem wichtig?Raskir hat geschrieben: ↑15.04.2018 23:48 Wenn man eure beiden Antworten zusammen nimmt, dann ergibt das, die Awards sind zu nehmen. Macht wenig Sinn, aber egal, das ist das ergebnis
Also Nier nicht beim Soundtrack..., das ist schon wirklich hart. Wenigstens nominiert sollte es sein. Aber egal, Awards sind so wichtig wie eine Film Empfehlung von TV Movie.
Aber sehe ich das gerade richtig - What Remains wurde als bestes Spiel prämiert, räumt in der Kategorie "NARRATIVE" aber nicht ab. Das ist ist, Verzeihung, kompletter Schwachsinn.
Also entweder oder. Aber ich kann ein narratives Spiel nicht zum Besten Spiel 2017 auszeichnen, wenn es in der Kategorie Narrative nicht gewinnt. Und es hätte die Auszeichnung in der Kategorie durchaus verdient. Denn gerade die Story und wie frisch diese erzählt wird, zeichnet das Spiel ja aus.
Als Beispiel nenne ich mal The last guardian. Kategorisiert wird das unter "Action Adventure", kam aber im selben Jahr raus wie Uncharted 4. Ich könnte es absolut verstehen, wenn beide da nominiert werden, aber Uncharted hier gewinnt. Einfach weil es als Action Adventure bzw Action Spiel einen besseren Job macht. Das heißt aber nicht, dass The last guardian nicht dennoch bei der Wahl zum Spiel des Jahres die Nase vorn hat, weil es einfach das Spiel war, was als ingesamt "besser" eingestuft wird.
Könnte das bei WroEF ähnlich sein? Ist nur so eine Theorie, habe beide Games noch nicht gespielt und habe deshalb das Beispiel mit TLG genannt.
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Baralin
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Re: British Academy Games Awards 2018: Spiel des Jahres ist What Remains of Edith Finch; fünf Preise für Hellblade
"Edith Finch" bekommt zu Recht einen Preis. Mueckes Einwand stimme ich aber zu.
Wenn ein Game narrativ ist, dann ja das hier... (?)
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Aan Zee
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Re: British Academy Games Awards 2018: Spiel des Jahres ist What Remains of Edith Finch; fünf Preise für Hellblade
Their Muse is a Horse.
Awards und Prozentwertungen sind doch Humbug.
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Allanspan
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Re: British Academy Games Awards 2018: Spiel des Jahres ist What Remains of Edith Finch; fünf Preise für Hellblade
Freut mich für Hellblade. Nicht nur die Fachpresse, auch Medien wie die „Washington Post“ oder der Berliner „Tagesspiegel“ sprechen von einem erzählerischen, atmosphärischen und emotionalen Meilenstein, vom vielleicht wichtigsten Spiel des Jahres. Ich finde auch, an emotionaler Wucht vermag nichts aus den gegenwärtigen Spielen den Vergleich zu dieser Geschichte um Senua aufzunehmen. Hellblade zeigt, wo das Zukunftspotenzial von Spielen liegt: Sie wollen nicht mehr nur unterhalten, sondern suchen nach neuen Formen, um persönliche und tiefgründige Geschichten zu erzählen. Und auch ein Spiel wie What Remains of Edith Finch zeigt: Spiele werden erwachsen.
- Miep_Miep
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Re: British Academy Games Awards 2018: Spiel des Jahres ist What Remains of Edith Finch; fünf Preise für Hellblade
Ja, daran hatte ich auch schon gedacht. Scheinbar ist Night in the Woods, das bessere narrative Spiel, WroEF aber allgemein das beste Spiel - also das Gesamtpaket stimmt.Raskir hat geschrieben: ↑16.04.2018 11:14 Hmm, ich weiß auch nicht genau, habe aber eine Vermutung. Sag mir dann ob das evtl Sinn macht.
Als Beispiel nenne ich mal The last guardian. Kategorisiert wird das unter "Action Adventure", kam aber im selben Jahr raus wie Uncharted 4. Ich könnte es absolut verstehen, wenn beide da nominiert werden, aber Uncharted hier gewinnt. Einfach weil es als Action Adventure bzw Action Spiel einen besseren Job macht. Das heißt aber nicht, dass The last guardian nicht dennoch bei der Wahl zum Spiel des Jahres die Nase vorn hat, weil es einfach das Spiel war, was als ingesamt "besser" eingestuft wird.
Könnte das bei WroEF ähnlich sein? Ist nur so eine Theorie, habe beide Games noch nicht gespielt und habe deshalb das Beispiel mit TLG genannt.
Trotzdem ist es irgendwie komisch.
- Raskir
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Re: British Academy Games Awards 2018: Spiel des Jahres ist What Remains of Edith Finch; fünf Preise für Hellblade
Ja, ist schon etwas komisch. Aber anders kann ichs mir halt auch nicht erklären. Am Ende des Tages kanns uns aber wurscht sein. Aber schon interessant dass so ein Spiel sich gegen Zelda, Horizon, Mario und Co durchsetzen konnte. Und das mein ich nicht mal negativ 
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nawarI
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Re: British Academy Games Awards 2018: Spiel des Jahres ist What Remains of Edith Finch; fünf Preise für Hellblade
Ich glaub auch bei 4p gibt es ne Aufteilung zwischen "Beste Story" und "Best-ERZÄHLTE Story".
So hat Uncharted irgendwann mal bei den 4pGotys einen Storypreis bekommen, obwohl es nur eine Aufwärmung von "Auf der Jagt nach dem Grünen Diamanten" ist. Begründung war halt, dass man sich wie in einem Film vorkommt, die Musik das ganze gut untermalt und die Schauspieler das ganze super rüberbringen - die STory halt gut erzählt ist.
Naja, Edith Finch hat eine klasse Story und ist klasse erzählt, wobei Hellblade auch eine klasse Story hat und sogar noch besser erzählt ist, beides aber auf andere Art und Weise. Vielleicht hat Night in the Woods hier eine kleine Besonderheit in Erzählweise oder Story, die dem Komitee dazu verleitet hat NitW den Vorzug bei Narrative zu geben, Edith Finch aber als Gesamtpaket überzeugender findet...
[Edit:] Halbwegs nachvollziehbar ist es schon, dass Edith Finch deren Spiel des Jahres ist. Man spielt es zwar nur kurz, aber es packt den SPieler emotional und lässt ihn nicht so schnell wieder los. Hellblade als Psychologische Doktorarbeit hätte mit der gleichen Begründung gewinnen können.
Horizon, Persona und Zelda sind über eine sehr lange Zeit richtig unterhaltsam und Horizon ist halt technisch eine Wucht; Zelda und Persona haben ein klasse Artdesign und geben dem Spieler viele Freiheiten...
Als Spieler hätte ich Horizon den Vorzug gegeben, aber nur, weil ich ohne Switch Zelda nicht beurteilen kann, aber wenn man das ganze literarisch betrachtet und danach bewertet welches Spiel das Medium ansich weiter bringt, sind Hellblade und Edith Finsch eine gute Wahl.
So hat Uncharted irgendwann mal bei den 4pGotys einen Storypreis bekommen, obwohl es nur eine Aufwärmung von "Auf der Jagt nach dem Grünen Diamanten" ist. Begründung war halt, dass man sich wie in einem Film vorkommt, die Musik das ganze gut untermalt und die Schauspieler das ganze super rüberbringen - die STory halt gut erzählt ist.
Naja, Edith Finch hat eine klasse Story und ist klasse erzählt, wobei Hellblade auch eine klasse Story hat und sogar noch besser erzählt ist, beides aber auf andere Art und Weise. Vielleicht hat Night in the Woods hier eine kleine Besonderheit in Erzählweise oder Story, die dem Komitee dazu verleitet hat NitW den Vorzug bei Narrative zu geben, Edith Finch aber als Gesamtpaket überzeugender findet...
[Edit:] Halbwegs nachvollziehbar ist es schon, dass Edith Finch deren Spiel des Jahres ist. Man spielt es zwar nur kurz, aber es packt den SPieler emotional und lässt ihn nicht so schnell wieder los. Hellblade als Psychologische Doktorarbeit hätte mit der gleichen Begründung gewinnen können.
Horizon, Persona und Zelda sind über eine sehr lange Zeit richtig unterhaltsam und Horizon ist halt technisch eine Wucht; Zelda und Persona haben ein klasse Artdesign und geben dem Spieler viele Freiheiten...
Als Spieler hätte ich Horizon den Vorzug gegeben, aber nur, weil ich ohne Switch Zelda nicht beurteilen kann, aber wenn man das ganze literarisch betrachtet und danach bewertet welches Spiel das Medium ansich weiter bringt, sind Hellblade und Edith Finsch eine gute Wahl.
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Klusi
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Re: British Academy Games Awards 2018: Spiel des Jahres ist What Remains of Edith Finch; fünf Preise für Hellblade
Vielleicht will man auch einfach der neuen Gewalt-in-Spielen-Diskussion aus dem Weg gehen 
- monotony
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Re: British Academy Games Awards 2018: Spiel des Jahres ist What Remains of Edith Finch; fünf Preise für Hellblade
what remains of edith finch ist so fantastisch, den preis absolut gerechtfertigt gewonnen.
selten hat mich ein spiel so emotional mitgenommen.
selten hat mich ein spiel so emotional mitgenommen.
- sourcOr
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Re: British Academy Games Awards 2018: Spiel des Jahres ist What Remains of Edith Finch; fünf Preise für Hellblade
vllt brillieren sie teilweise auch einfach, weil sie sich eben mit hervorragendem Ergebnis auf eine Sache konzentrieren, während AAA-Spiele stets wild um sich schlagen. So ein Erlebnis wie What Remains of Edith Finch findet man eben nicht in den Zeldas, Horizons etc. und deshalb haben Indies die Preise genauso verdientCJHunter hat geschrieben: ↑16.04.2018 09:53Indies gehören mMn in eine separate sparte. Kategorien wie Soundtrack oder spielidee könnte man noch nachvollziehen, aber sicherlich nicht Spiel des Jahres...nicht falsch verstehen, Edith finch ist ein nettes Game, hab's selbst gezockt. Kurzweilig und sehr unterhaltsam. Aber die Titel die auch nominiert wurden bieten insgesamt um ein Vielfaches mehr, sowohl spielerisch, als auch vom Umfang und und und....und die 5 Preise für hellblade, nun ja. Man wird halt das Gefühl nicht los das man indies in watte packt und sie irgendwie einen sonderstatus geniessen.
Außerdem hat U4 letztes Jahr den GotY-Preis abgestaubt, also was soll der Quatsch? Is doch alles fair
Edith: Ne, das kam 2016 raus
- James Dean
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Re: British Academy Games Awards 2018: Spiel des Jahres ist What Remains of Edith Finch; fünf Preise für Hellblade
Ich mag die Ironie dahinter: BAFTA zeichnet ein Spiel aus, das eher in die Kategorie interaktiver Film / Walking Simulator gehört als in die Kategorie des Videospiels (oder macht man in What Remains mehr als nur durch die Gegend rennen? Gibt's da auch Puzzles?). Überraschen tut mich das nicht.
