Nope.
P2W mittels von jedem anders empfundenen "Spaß" definieren zu wollen dagegen schon. So könnte man es sich für jedes Spiel je nach Sympathie hinbiegen.
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Nope.
Wie soll z.B. kaufbarer Zeitvorteil für einen individuellen Charakterfortschritt P2W sein, wenn es nichts objektiv für alle zu gewinnen gibt? Der individuelle Charakterfortschritt ist ein Prozess, aber kein Preis. Meilensteine auf diesem Weg können zwar als Preis interpretiert werden, weil sie zur Dauermotivation des Spielers beitragen, aber weil dies vollständig vom subjektiven Standpunkt des Spielers abhängig ist, kannst Du DAMIT keine allgemeingültige P2W-Definition erstellen, die alle Teilnehmer an einem MMO umfasst. Denn die Geschwindigkeit, mit der ich voranschreite, hat auf das Spiel aller anderen Teilnehmer in der Regel überhaupt keinen Einfluss.
Meilensteine können nicht als Preis interpetiert werden, sie SIND der Preis.Kajetan hat geschrieben: ↑29.03.2018 14:45Wie soll z.B. kaufbarer Zeitvorteil für einen individuellen Charakterfortschritt P2W sein, wenn es nichts objektiv für alle zu gewinnen gibt? Der individuelle Charakterfortschritt ist ein Prozess, aber kein Preis. Meilensteine auf diesem Weg können zwar als Preis interpretiert werden, weil sie zur Dauermotivation des Spielers beitragen, aber weil dies vollständig vom subjektiven Standpunkt des Spielers abhängig ist, kannst Du DAMIT keine allgemeingültige P2W-Definition erstellen, die alle Teilnehmer an einem MMO umfasst. Denn die Geschwindigkeit, mit der ich voranschreite, hat auf das Spiel aller anderen Teilnehmer in der Regel überhaupt keinen Einfluss.
P2W in einem MMO ist der kaufbare Vorteil im direkten Vergleich zum Gameplay der anderen (!) Mitspielern. Alles andere ist entweder Kosmetik ohne Einfluss auf das Spielgeschehen oder individuelle (!) Zeitvorteile ohne Einfluss auf das Spielerlebnis anderer.
Man konnte schon immer Chars oder Gegenstände in MMOs mit Echtgeld kaufen, das macht natürlich nur keiner, wenn die Playerbase so klein ist, dass es keinen interessiert, ob da wer mit dem schicksten Schwert rumläuft.ZappZarapp69 hat geschrieben: ↑29.03.2018 13:39FuerstderSchatten hat geschrieben: ↑29.03.2018 11:34 Ich glaube MMOs sind nix für dich. Tatsächlich glaube ich du hast noch nie auch nur irgendein MMO längerfristig oder intensiv gespielt, daher brauchst du auch hier nix dazu zu schreiben, weil hier tatsächlich (Fach)-Wissen gefragt ist, um mitzureden.![]()
Es ist gut möglich, dass ich schon MMO gespielt habe, als Du noch ein wolllüstiges Glitzern im Auge Deines Vaters warst. Als ich mein erstes MMORPG gespielt habe, gab es meines Wissens nach noch keine Anbieter, die "Geld gegen Level/Item" angeboten haben, geschweige denn war es in den Spielen implementiert. eBay gab es damals zwar schon seit 3 Jahren, aber es war damals noch so eine "komische Seite wo Wahnsinnige irgendwelchen Leuten in diesem Internet Geld im voraus überwiesen haben für irgendwelche Sachen und man Autos für 1 DM kaufen konnte".
Das schöne an dieser ganzen Diskussion ist ja: Wir werden es erleben und es bleibt spannend.
SC wird es ergehen, wie anderen Langläufern. Manche werden es lieben, andere hassen und denen, die es lieben, gönne ich ihren Spaß. Ich hab ja auch nur eine von vielen Meinungen.
Dann sind wir vielleicht ähnlich alt. Meine Videospielkarriere begann mit dem C64 Weihnachten 1986, online spiele ich seit 1996 und MMO seit 1998.FuerstderSchatten hat geschrieben: ↑29.03.2018 16:47 Und du musst schon ganz schön alt sein. Auf meinen Amiga, gab es noch keine MMOs oder Ebay, aber dafür Populous, Indy 3 und Turrican 2.
Nee du, das ist vielmehr eine viel zu großzügige Definition. Damit wäre zB auch Battlefront 2 in seiner ursprünglichen Form kein P2W.Arkatrex hat geschrieben: ↑30.03.2018 08:50 Wird das jetzt ne dicke Hose Diskussion oder was? Dann halt:
1984 Apple II, selbstgebaut.
Ändert aber nix an der Tatsache daß von einigen hier die Definition von P2W überstrapaziert wird.
P2W=Bezahle Geld für etwas das viel stärker ist als alles Ingame erhältliche, aber ohne Geld nicht erreichbar. Punkt.
Ein Paradebeispiel dafür ist die Gold Munition in World of Tanks, welches die Definition geprägt hat.
Das könnte man bei Star Citizen genauso sehen. Dort wirst Du ohne Echtgeld ebenfalls schnell an verschiedene Schiffe kommen.Wigggenz hat geschrieben: ↑30.03.2018 10:38Nee du, das ist vielmehr eine viel zu großzügige Definition. Damit wäre zB auch Battlefront 2 in seiner ursprünglichen Form kein P2W.Arkatrex hat geschrieben: ↑30.03.2018 08:50 Wird das jetzt ne dicke Hose Diskussion oder was? Dann halt:
1984 Apple II, selbstgebaut.
Ändert aber nix an der Tatsache daß von einigen hier die Definition von P2W überstrapaziert wird.
P2W=Bezahle Geld für etwas das viel stärker ist als alles Ingame erhältliche, aber ohne Geld nicht erreichbar. Punkt.
Ein Paradebeispiel dafür ist die Gold Munition in World of Tanks, welches die Definition geprägt hat.
Auch würde zB herausfallen, wenn man für etwas sehr Starkes ohne Echtgeld Hunderte Stunden erst grinden müsste um es zu bekommen.
Und überhaupt, was soll dieses "viel stärker" überhaupt bedeuten? Doppelt so stark? Zehnmal so stark? Oder auch nur 50% stärker?
Man sieht: bei solchen großzügigen Definitionen läuft alles auf extrem schwammige, je nach Bedarf biegsame Begriffe, die völlig vom subjektiven Empfinden geprägt sind (Spaßbeeinträchtigung, "viel stärker") hinaus. Je nach Sympathie für Spiel und Entwickler lassen sich dann mit ein wenig Wortakrobatik P2W-Elemente wegreden.
Daher bleibt für P2W als objektive Eigenschaft eines Spiels eigentlich nur eine taugliche Definition:
P2W ist alles durch Echtgeld Erhältliche, was einen Vorteil im Gameplay bietet (= alles was nicht rein kosmetisch ist). Punkt.
Sicher, ob das Ausmaß jetzt schlimm wirklich schlimm oder eher verzeihlich ist, ist wieder eine subjektive Frage. Ich persönlich finde zB die durch Riot Points kaufbaren Champions in LoL noch vertretbar, da man auch ohne Echtgeld schnell genug einen ausreichend großen Championpool bekommt. Ändert nichts daran, dass das dem Grunde nach ein P2W-Element ist.
Die neuen Champs sind von Anfang an auch ohne Echtgeld erhältlich.
Da Du offensichtlich überhaupt keine Ahnung von Eve Online und dessen Gameplay hast, lassen wir das Thema einfachWigggenz hat geschrieben: ↑30.03.2018 21:42Die neuen Champs sind von Anfang an auch ohne Echtgeld erhältlich.
Aber die Wahrheit will ja keiner hören
Und was ist wenn zwei Spieler mit vergleichbarem Skill und vergleichbarer bisher investierter Spielzeit aufeinander treffen, aber einer vorher jede Menge Schiffe gekauft hat? Module dürften für beide gleich verfügbar sein, dann hat auch hier derjenige mit der größeren Auswahl an Schiffen den Vorteil.
Im Übrigen würden meine Argumente auch dann noch Bestand haben, wenn der Vergleich tatsächlich hinken würde (was er nicht tut). Auf die entscheidenden Passagen biste nichtmals eingegangen.