Hellblade: Senua's Sacrifice - Umsetzung für Xbox One bestätigt; Termin steht fest

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sourcOr
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Umsetzung für Xbox One bestätigt; Termin steht fest

Beitrag von sourcOr »

Der Chris hat geschrieben: 26.03.2018 12:19 Wirkliche Relevanz für das Medium lässt sich mMn nicht erreichen wenn man Gameplay vernachlässigt. Aber gut...das ist meine Meinung zu dem Thema und storygetriebenen Spielen.
Es geht halt darum dass Spiele auch mal ansprechende, ernstere Geschichten erzählen können/Themen aufgreifen können als immer den selben Scheiß. Zumal das ganze ja auch sehr gut umgesetzt wurde. Das Gameplay war imo noch genau im Rahmen, simpel aber eben nicht zu simpel.

Wichtiger fürs Medium als das zwanzigste Mario
nawarI
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Umsetzung für Xbox One bestätigt; Termin steht fest

Beitrag von nawarI »

Der Chris hat geschrieben: 26.03.2018 12:19
Raskir hat geschrieben: 26.03.2018 12:13
Der Chris hat geschrieben: 26.03.2018 12:07

Joa, mag ja sein. Ich seh trotzdem ehrlich gesagt nicht warum sich aus einer Thematik automatisch eine besondere Relevanz für das Medium ergibt. Was ich so höre scheint das Gameplay ja relativ deutlich hinter den Story Ambitionen zurückzufallen.
Tut es auch. Und wichtig empfindet er es wohl deshalb, weil das Medium Spiele dadurch eine weitere Facette gewinnen konnte. Ein Spiel dass auf eine neue Art fesseln und Emotionen wecken kann. Ergo, ein neues Publikum kann angesprochen werden und eine andere Art von Erlebnis kann erlebt werden.

Nicht für jeden geeignet aber dennoch sind solche Schritte wichtig im Medium Spiele.
Okay, so wird ein Schuh draus. In dem Zusammenhang find ich es zwar trotzdem noch etwas überzogen von einer besonderen Wichtigkeit für das gesamte Medium zu sprechen, aber kann man ggf so sehen wenn man mag.

Wirkliche Relevanz für das Medium lässt sich mMn nicht erreichen wenn man Gameplay vernachlässigt. Aber gut...das ist meine Meinung zu dem Thema und storygetriebenen Spielen.
Es ist halt eines der ersten Spiele ist, der sich ernsthaft mit Geistenskrankheit auseinandersetzen und dabei die Angstzustände, unter denen Senua leidet, nicht nur erzählerisch sondern auch spielerisch verdeutlichen. Wenn man sowas in Filmen sieht, ist das halt nur passiv. Man leidet mit den Figuren vielleicht mit, aber man ist trotzdem nur Beobachter. Dadurch, dass man Senua aktiv durch die Passagen durchsteuert, erlebt man das ganze viel direkter und intensiver.
Ich weiß ja nicht wie es anderen Leuten geht, aber für mich war Geisteskrankheit immer eher abstrakt, weil ich diese Gefühle und Zustände nicht direkt nachvollziehen kann. Ich meine, ich weiß, dass es was schlimmes ist und natürlich wünsche ich den Leuten, die an derlei Dingen leiden nur das beste, aber wirklich begreifen im Sinne von gedanklich erfassen kann ich das nicht.
Hellblade gibt zumindest einen kleinen Einblick. Szenen wie die Angst vor der Dunkelheit, wo man sich an den Monstern, die im Schatten lauern könnten, vorbeischleichen muss, sind spielerisch extrem intensiv, aber wenn man noch bedenkt, dass es Leute gibt, die im Wirklichen Leben dieses Gefühl haben, wenn sie ein dunkles Zimmer durchqueren... das ist hart!
Auch ist der Aufwand lobensert, den Ninja Theorie mit der Recherche betrieben hat. Sie haben sich mit Psychologen und Fachexperten beraten, um Senuas Leiden autentisch rüberzubringen und das Ergebnis ist wirklich beeindruckend und angsterfüllend.
Somit: Wichtiger Beitrag für das Medium.


Leider, ja, Spielerisch eher mau und wenig abwechslungsreich.
Ich fand die kämpfe ganz nett, weil sie gut in Szene gesetzt sind und super brachial rüber kommen, aber sie bleiben doch das ganze Spiel lang eher basic.
Abseits der Kämpfe ist das Spiel eher ein Wandersimulator - aber ein richtig guter, der durch seine extrem dichte Atmo und durch extrem intensiven Szenen im Gedächtnis bleibt, aber abseits des Hauptweges gibt es halt nichts zutun. Spielerisch sollte man aber kein DMC oder Enslaved erwarten, aber darum geht es ja auch nicht.
Wer die Mimik und die kleinen Details mochte, für die Ninja Theorie schon immer gelobt wurde, der wird das auch bei Hellblade finden - in seiner bisher beeindruckensten Form, wie ich finde. Die Schauspielerische Leistung ist überaus beeindruckend und trägt mit Senuas angsterfülltem, schmerzverzerrten oder gar verzweifeltem Gesichtsausdruck einen gewaltigen Teil zur Atmo bei.
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Sarkasmus
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Umsetzung für Xbox One bestätigt; Termin steht fest

Beitrag von Sarkasmus »

Ja das Gameplay ist wirklich kein Feuerwerk 🎆 der Abwechslung und trotzdem gehört es in meine Top 10 meines Videospiellebens.
Denn bei keinem anderen Spiel hatte ich so ein bedrückendes und beklemmendes Gefühl beim spielen wie bei Hellblade.

Was auch somit erst das 2. Spiel ist, was meine Gefühle berührt hat.
TBCizzel
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Umsetzung für Xbox One bestätigt; Termin steht fest

Beitrag von TBCizzel »

den rummel können die gerne behalten. war das ein spielerischer rohrkrepierer.
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Peter__Piper
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Umsetzung für Xbox One bestätigt; Termin steht fest

Beitrag von Peter__Piper »

ronny_83 hat geschrieben: 26.03.2018 08:49 Hab es bisher auch noch nicht beendet. Find es eines der für mich schlechtesten Spiele von Ninja Theory der letzten Jahre. Alles ist in die Story und Inszenierung von Schizophrenie gesetzt. Und nicht mal diese find ich irgendwie mitreißend oder überzeugend. Als Deutscher ohne perfekte Englischkenntnisee ist man eigentlich nur am Lesen die ganze Zeit (was die Impression und Immersion eigentlich sofort im Keim erstickt). Das Gameplay ist sehr stupideund nicht wirklich motivierend. Und das Art Design find ich gegenüber bisherigen Ninja Theory-Werken eher durchschnittlich, weil nix besonderes.
Hab es mir letzte Woche geholt und die erste hälfte mit nem Kumpel zusammen gespielt.
Wir waren beide restlos begeistert.

Ich glaube du setzt hier die falschen Massstäbe an.
Hellblade ist eher mit Telltale Spielen oder Life is Strange.

Sämtliche Gameplayelemente ,inclusive des Kampfszenen, dient meiner Meinung nach nur dazu die Schizophrenie darzustellen.
Ich bin auch kein Englischass, aber die halbsätze der Stimmen bekomme selbst ich noch hin.
Nicht zu vergleichen mit einem GTA.
Wie gesagt, das Gameplay ist nicht dazu da um zu motivieren - sie ist mittel zum zweck.
Die Story sollte eigentlich ausreichend sein um zu Motivieren :wink:
longdrinkicetea hat geschrieben: 26.03.2018 09:36
SHADOW6969 hat geschrieben: 26.03.2018 08:12

Das sehen noch ganz viele so. Die 90er Wertung war bestimmt auch nur um Xboxler neidisch zu machen ^^. Spaß. Ne aber total überbewertet hier.
nein .... das ist kein spaß. in deinem satz steckt auch ein kleines bisschen wahrheit....glaub mir.
Jetzt sind die "Truther" schon im Gamingbereich angekommen :lol:
Ihr müsst echt ein langweiliges Leben haben.
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Peter__Piper
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Umsetzung für Xbox One bestätigt; Termin steht fest

Beitrag von Peter__Piper »

ronny_83 hat geschrieben: 26.03.2018 12:54
nawarI hat geschrieben: 26.03.2018 12:30 Dadurch, dass man Senua aktiv durch die Passagen durchsteuert, erlebt man das ganze viel direkter und intensiver.
Das, z.B., empfand ich überhaupt nicht so. Ich hatte eher oft das Gefühl, dass ich es als Film intensiver und direkter erleben kann. Einfach, weil die Art der Darstellung weitaus vielseitiger sein kann und man nicht durch Barrieren des Gameplays "gefangen bleibt". Und weil das Gameplay Mittel zum Zweck des Themas sein soll, find ich es gerade deswegen unnötig. Das Gameplay hat für das Medium Videospiel keinen Mehrwert und nur um die Inszenierung der Themaitk zu unterstützen....nee, dann hätte man es auch weglassen können. Wenn dieser Part der Inszenierung und Geschichte gleichwertig gegenüber gestellt und behandelt worden wäre, dann gerne.

Mich haben z.B. auch die Gesichtsanimationen nicht mitgerissen. Ganz im Gegenteil, fand ich den Aufwand auch fast schon unnötig. Gab es doch in der Vergangenheit weit weniger animierte Charaktere, die mich eher und stärker emotional berührt haben.
Nen Film hätte ich schon längst aus gemacht.
Das würde für mich überhaupt nicht funktionieren.
Fear and Lothing in Las Vegas ist ein toller Film - aber anstrengend zu schauen.
Ähnlich würde es mir bei Hellblade gehen.
Ganz davon ab das man das alles im Film nicht so gut rüberbringen könnte.
Alleine die Kämpfe und ihre Symbolik dahinter, würden in einem passivem Film komplett verpuffen.

Die Gesichtsanimationen, dieser Irre Blick manchmal, fand ich bisher sehr gut gemacht.
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Peter__Piper
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Umsetzung für Xbox One bestätigt; Termin steht fest

Beitrag von Peter__Piper »

ronny_83 hat geschrieben: 26.03.2018 13:04
Peter__Piper hat geschrieben: 26.03.2018 12:59 Nen Film hätte ich schon längst aus gemacht.
Ich zum Beispiel hab eher das Spiel ausgemacht. Einfach weil es nicht die Sogwirkung entfacht hat, die so angepriesen wurde.
Aus deinem geschriebenem liest man aber auch raus, das du ganz andere Erwartungen an das Spiel hattest.
Hier dient alles dem Zweck die Schizoprhenie rüberzubringen - nicht den Spieler durch Gameplay zu unterhalten.
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Skywalker_
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Umsetzung für Xbox One bestätigt; Termin steht fest

Beitrag von Skywalker_ »

Da ich witzigerweise Hellblade erst vorgestern zum ersten Mal gespielt und beendet habe möchte ich jetzt eine Lanze für das Spiel brechen.

Dabei habe ich bereits mit dem Begriff Spiel ein gewisses Problem - denn das Wort für sich impliziert, dass es sich um ein Medium handelt, dass zur Unterhaltung bzw. zum Spaß gilt.

Hellbalde Senuas Sacrifice unterhält aber eben nicht im klassischen Sinne, womit wir bei der Erwartungshaltung der Rezipienten wären. Die unterscheidet sich nämlich vor allem bei diesem Werk doch sehr stark. Geht man das Spiel an und vergleicht das Gameplay mit z.B. anderen Hack N'Slay-Vertreten, rate ich dringends von Hellblade ab, denn darum geht es hierbei nicht.

Es geht um die Aufarbeitung von Traumen und Psychosen und in diesem Kontext hat Hellblade etwas komplett einzigartiges geschaffen. Etwas, wozu kein anderes Medium in dieser Intensität fähig wäre.
Wie das jetzt letztendlich beim Konsumenten wirkt, hängt aber eben von dessen Erwartungshaltung ab. Man kann hierbei durchaus vergleiche mit sogenannten "Arthouse-Filmen" ziehen. Ich möchte an dieser Stelle aber Hellblade nicht als spielbaren Film bezeichnen - ist es nämlich nicht. Das Spiel überwindet nämlich alle bekannten Klassifizierungen, weswegen es auch verdienterweise von der Fachpresse abgefeiert wurde.
Hellblade schafft eine völlig neue Symbiose zwischen Spieler und Spielfigur, indem das emotionale Leiden gleichermaßen zwischen beiden geteilt werden.

Dabei erklärt das Spiel diese Leiden allerdings nicht. Die Auswirkungen und Ursachen von Psychosen werden im Spiel nur angerissen aber nicht detailliert ausformuliert. Ich habe mich nach meinem ersten Spieldurchgang etwas über das Thema informiert und war verblüfft, wie ausführlich und detailliert diese Aspekte in das Spiel eingearbeitet wurde. Für das Verständnis des Werkes empfehle ich daher es erst einmal völlig unbefangen zu spielen und dabei das Vorhaben und die Spielfigur ernst zu nehmen. Lässt sich der Spieler nicht darauf ein, bleiben eben Mängel wie ein mittelmäßiges Gameplay bestehen. Geht Ihr aber mit der Einstellung heran, für ca 6 Stunden komplett Euren Geist mit denen einer von Psychosen geplagten Figur zu teilen, werdet Ihr verstehen warum das Spiel so wichtig für das Medium ist. Teil dieses Prozesses ist aber auch, nach dem absolvieren des Spiels, sich selber über jene Krankheiten zu informieren.(Die Entwicklertagebücher sind eine großartige Hilfestellung)

Hellblade ist daher ein enorm wichtiger Beitrag zum Thema Videospiele und ein großer Schritt zu dessen Weiterentwicklung als Kunstform. (Das meine ich völlig unprätentiös).
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Usul
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Umsetzung für Xbox One bestätigt; Termin steht fest

Beitrag von Usul »

Skywalker_ hat geschrieben: 26.03.2018 13:09(Die Entwicklertagebücher sind eine großartige Hilfestellung)
Das Video, das man nach dem Durchspielen anschauen kann (gibt's bestimmt auch auf Youtube, keine Lust zu suchen) fand ich z.B. sehr beeindruckend - weil dort Leute mit ähnlichen Symptomen von ihren Erlebnissen mit Hellblade berichten.
Ich fass mich kurz: Kein Spiel hat dieses Thema bisher so auf eindringliche Art transportiert. Alleine und nur dafür ist Hellblade fantastisch.

Wer ein abwechslungsreiches Hack'n'Slay erwartet, sollte sich was anderes suchen - denn er wird vermutlich keinen Spaß daran finden.
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Peter__Piper
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Umsetzung für Xbox One bestätigt; Termin steht fest

Beitrag von Peter__Piper »

ronny_83 hat geschrieben: 26.03.2018 13:12
Peter__Piper hat geschrieben: 26.03.2018 13:09 Aus deinem geschriebenem liest man aber auch raus, das du ganz andere Erwartungen an das Spiel hattest.
Hier dient alles dem Zweck die Schizoprhenie rüberzubringen - nicht den Spieler durch Gameplay zu unterhalten.
Meine Erwartungshaltung war schon völlig ok. Ich hab kein Gameplaywunder erwartet und auch nicht gesucht. Und auch auf die Thematik und Geschichte hab ich mich vorbereitet und eingelassen. Aber im Grunde war das Gameplay langweilig, die Szenerie statisch und die Umsetzung des Themas immer noch "videospielmäßig", so dass ein großes Maß an Sogkraft für mich verloren ging.
Vergleichst es aber dennoch mit anderen Ninja Theorie spielen - was hier einfach nicht funktioniert.
Nur darum ging es mir - muss dir ja nicht gefallen.
Viele halten den kleinen Prinzen ja auch für ein Kinderbuchgeschichte, und nicht mehr :wink:
ronny_83 hat geschrieben: 26.03.2018 13:12 PS: das Gameplay war aber auch nur deshalb langweilig, weil es so getan hat, als wäre es eben kein reiner Wandersimulator. Es wollte im Grunde nicht nur Mittel zum Zweck sein, sondern irgendwie mindestens Standarkost. Was es dann auch war.
Nee, gerade nicht. Alles ist, meiner bescheidenen Meinung nach, mittel zum zweck.
Alleine die Kämpfe, mit den aus dem nix auftauchenden Gegner, hat für mich einen sehr starken symbolischen Charakter.
Zuletzt geändert von Peter__Piper am 26.03.2018 13:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Umsetzung für Xbox One bestätigt; Termin steht fest

Beitrag von d4rkAE0n »

Abroxas hat geschrieben: 26.03.2018 10:40
d4rkAE0n hat geschrieben: 26.03.2018 07:05 Von der Thematik und der Atmosphäre her ein tolles Spiel. Das Gameplay war leider der letzte Mist imho was dazu geführt hat, dass ich es nach knapp einer Stunde refunded habe auf Steam.
Ok, trotzdem ein sehr wichtiger Titel für das Medium, IMO
Auf alle Fälle! Nur konnte mich das eigentliche Gameplay gar nicht überzeugen alsdass ich 6h meiner sowieso schon knappen Freizeit dafür opfere!
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Umsetzung für Xbox One bestätigt; Termin steht fest

Beitrag von Usul »

ronny_83 hat geschrieben: 26.03.2018 13:12PS: das Gameplay war aber auch nur deshalb langweilig, weil es so getan hat, als wäre es eben kein reiner Wandersimulator. Es wollte im Grunde nicht nur Mittel zum Zweck sein, sondern irgendwie mindestens Standarkost. Was es dann auch war.
Diese Symbole und bösen Wesen, die einem nach dem Leben trachten... nur um mal zwei dieser langweiligen Gameplay-Elemente rauszugreifen... daß das durchaus den Symptomen der dargestellten Psychose entsprechen, sollte Hinweis genug darauf sein, daß sie nicht einfach als Standardkost-Vertreter eingebaut wurden.
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Umsetzung für Xbox One bestätigt; Termin steht fest

Beitrag von sourcOr »

ronny_83 hat geschrieben: 26.03.2018 13:12
Peter__Piper hat geschrieben: 26.03.2018 13:09 Aus deinem geschriebenem liest man aber auch raus, das du ganz andere Erwartungen an das Spiel hattest.
Hier dient alles dem Zweck die Schizoprhenie rüberzubringen - nicht den Spieler durch Gameplay zu unterhalten.
Meine Erwartungshaltung war schon völlig ok. Ich hab kein Gameplaywunder erwartet und auch nicht gesucht. Ich spiele ja auch gerne mal gute Wandersimulatoren. Und auch auf die Thematik und Geschichte hab ich mich vorbereitet und eingelassen. Aber im Grunde war das Gameplay langweilig, die Szenerie statisch und die Umsetzung des Themas immer noch "videospielmäßig", so dass ein großes Maß an Sogkraft für mich verloren ging. Da hat es sogar der ein oder andere Wandersimulator eher geschafft, mich abzuholen.

PS: das Gameplay war aber auch nur deshalb langweilig, weil es so getan hat, als wäre es eben kein reiner Wandersimulator. Es wollte im Grunde nicht nur Mittel zum Zweck sein, sondern irgendwie mindestens Standarkost. Was es dann auch war.
Weiß net ob die Erwartungshaltung wirklich ok is. Denn Standardkost darf es ja deiner Meinung nach irgendwie nicht sein, sondern muss entweder fast gar nüscht wie in echten "Wandersimulatoren" sein, oder was ausgearbeitetes wie in einem aufs Metzeln fokussiertem Spiel. Da fehlt ja die Mitte.
Und dass die Umsetung "videospielmäßig" ist, ist doch super. So nutzt man das Medium doch wenigstens, ohne dass sie damit die Glaubwürdigkeit der Darstellung verletzt hätten (die Betroffenen, die sie konsultiert haben, waren ja zufrieden damit).
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Peter__Piper
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Umsetzung für Xbox One bestätigt; Termin steht fest

Beitrag von Peter__Piper »

ronny_83 hat geschrieben: 26.03.2018 13:36 Schuhe ausziehen vor der Wohnungstür oder mehrmals hintereinander Hände waschen kann auch eine Psychose sein und trotzdem nicht spannend.
Das vielleicht nicht - aber die Geschichte dahinter - das warum. Das kann durchaus spannend sein :wink:
ronny_83 hat geschrieben: 26.03.2018 13:36 Prinzipiell fand ich die Einfachheit der Rätsel sogar förderlich. Ich fand nur, dass mich die mittelmäßigen und immer wieder gleichen Gameplayelemente eher aus der Story und Inszenierung gerissen haben, als das sie dem Erlebnis dienlich waren. War die Inszenierung und Verlauf noch stellenweise spannend, waren die Gameplayelemente einfach nur repititiv. Und das fand ich hinderlicht. Ein immer wiederkehrendes Ablaufmuster empfinde ich dann am Ende nicht mehr als spannend. Und deswegen Standardkost.
Das immer wiederkehrnde Muster ist doch gerade der Clou.
Und ist ja nicht immer dasselbe - sonder die Intensität erhöt sich stetig.
Zuletzt geändert von Peter__Piper am 26.03.2018 13:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hellblade: Senua's Sacrifice - Umsetzung für Xbox One bestätigt; Termin steht fest

Beitrag von Usul »

ronny_83 hat geschrieben: 26.03.2018 13:36Schuhe ausziehen vor der Wohnungstür oder mehrmals hintereinander Hände waschen kann auch eine Psychose sein und trotzdem nicht spannend. Prinzipiell fand ich die Einfachheit der Rätsel sogar förderlich. Ich fand nur, dass mich die mittelmäßigen und immer wieder gleichen Gameplayelemente eher aus der Story und Inszenierung gerissen haben, als das sie dem Erlebnis dienlich waren. War die Inszenierung und Verlauf noch stellenweise spannend, waren die Gameplayelemente einfach nur repititiv. Und das fand ich hinderlicht. Ein immer wiederkehrendes Ablaufmuster empfinde ich dann am Ende nicht mehr als spannend. Und deswegen Standardkost.
Ich verstehe ja, daß dich halt nicht begeistert hat. Aber es ist eben nicht "Standardkost" in dem Sinne, daß man einfach nur paar Standardelemente eingeworfen hat... sondern Gameplay-Elemente benutzt hat, die auch wenigstens etwas mit dem Thema zu tun haben. Selbst das sich Wiederholen kann man in diesem Lichte betrachten.
Wir können gerne festhalten, daß das Spiel nix für dich war. Aber ich hoffe doch, daß du verstehst, warum es andere umso mehr mitgerissen hat.