The Vanishing of Ethan Carter wird am 19. Januar für Xbox One erscheinen; mit neuem "Free Roam Modus"
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The Vanishing of Ethan Carter wird am 19. Januar für Xbox One erscheinen; mit neuem "Free Roam Modus"
The Vanishing of Ethan Carter wird am 19. Januar 2018 auch für Xbox One erscheinen. Das Adventure wurde Ende 2014 zunächst für PC veröffentlicht. 2015 folgte The Vanishing of Ethan Carter Redux (auf Basis der Unreal Engine 4) auf PlayStation 4. Danach folgte das Redux-Update für PC. Die Umsetzung der Xbox-Version dauerte "so lange", weil das Team (The Astronauts) nur sehr klein ist und sich zuglei...
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- Bobbymois
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Re: The Vanishing of Ethan Carter wird am 19. Januar für Xbox One erscheinen; mit neuem "Free Roam Modus"
Vor 2 Tagen durchgezockt und ist ein wirklich gutes Game aber halt typisch für dieses Art von Spielen ist die kurze Spielzeit.
- Todesglubsch
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Re: The Vanishing of Ethan Carter wird am 19. Januar für Xbox One erscheinen; mit neuem "Free Roam Modus"
Hab's gespielt. War enttäuscht. Ich hasse diese Art von Spielen, bzw. diese Art von Enden. Für'n Walking Simulator hatte es immerhin ne große Anzahl an Rätsel. Ich verwechsel den Namen aber immer mit diesem Edith Finch-Dings.
Spoiler
Show
Also dieses "LOL, das war alles garnicht echt. Die ganzen spannenden Dinge die du gesehen hast und die einen großen Knall aufbauen, die werfen wir jetzt einfach aus dem Fenster und präsentieren dir etwas völlig anderes!".
-
nawarI
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Re: The Vanishing of Ethan Carter wird am 19. Januar für Xbox One erscheinen; mit neuem "Free Roam Modus"
Cooles Spiel, macht Spaß. Spielerisch sogar etwas besser als die meisten Spiele seiner Art. Der Twist am Ende ist leider wirklich nur so lala.
Aber dieser Free Roam Modus ist mal das unnötigste was ich je gehört habe. Die Exclusivität klingt da schon fast ironisch
Aber dieser Free Roam Modus ist mal das unnötigste was ich je gehört habe. Die Exclusivität klingt da schon fast ironisch
- Sharkie
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Re: The Vanishing of Ethan Carter wird am 19. Januar für Xbox One erscheinen; mit neuem "Free Roam Modus"
Todesglubsch hat geschrieben: ↑07.01.2018 11:52SpoilerShowAlso dieses "LOL, das war alles garnicht echt. Die ganzen spannenden Dinge die du gesehen hast und die einen großen Knall aufbauen, die werfen wir jetzt einfach aus dem Fenster und präsentieren dir etwas völlig anderes!".
Ich fand den Twist eigentlich sogar ziemlich clever...
Show
...und bin der Meinung, dass die Deutung "Alles ist gar nicht echt" ihm nicht wirklich gerecht wird. Zum einen ist, was am Ende geschieht, ja nichts "völlig anderes": Die Scheinwirklichkeit, die für den Großteil der Spielzeit im Mittelpunkt steht, wird doch ziemlich überzeugend als Produkt der ihr zugrunde liegenden "tatsächlichen Wirklichkeit" präsentiert, man vergleiche z.B. wie die Rollen, welche die einzelnen Familienmitglieder in beiden Szenarien spielen, einander bedingen. Kontinuität und Bezug ist also schon vorhanden.
Weiterhin entwertet die Auflösung, auch wenn sie einen gewissen erzählerischen Bruch erzeugt, den ganzen ihr vorausgehenden, genremäßigen Mystery-Kram ja nicht, denn dieser macht immerhin den Großteil der Spielzeit aus und wird da zu jeder Zeit sehr liebevoll und aufrichtig (nicht etwa parodistisch oder banalisierend) inszeniert - nur nimmt man dann halt irgendwann die postmoderne Ausfahrt. Das Spiel sagt genau nicht "Haha, blöder Spieler, hätteste mir fast diese belanglosen Genreklischees abgekauft, in Wirklichkeit bin ich aber viel schlauer" (was in der Tat ein wenig wohlfeil wäre). Vielmehr nimmt es auch seine Genreanteile ernst und regt ja gerade zur Reflexion darüber an, warum wir solche Geschichten mögen, welche Sehnsüchte sie in uns bedienen, sowie über die Beziehung zwischen Fiktionalem und Realem auf allgemeiner, aber ebenso auf zutiefst persönlicher Ebene.
Damit zusammen hängt auch der dritte und wichtigste Grund, aus dem mir der Twist gefallen hat: Die Auflösung ist weder ein banales "Alles war nur ein Traum", noch ein "Scheinrealität täuscht über wahre Realität hinweg" nach dem Strickmuster Matrix oder Truman Show. Diese Beispiele drehen sich jeweils um reale Protagonisten in einem irrealem Szenario. Ethan Carter geht aber einen großen Schritt weiter: Der Twist impliziert, dass nicht nur die Welt, sondern auch und vor allem unsere Spielfigur Paul Prospero fiktional ist. Wir sehen unserer Identifikationsfigur dabei zu, wie sie entdeckt, selbst ein Fantasieprodukt zu sein, bzw. machen diese Erfahrung durch unsere starke Identifikation mit dieser Figur (wozu auch die First-Person-Perspektive viel beiträgt) ein Stück weit selbst. Das fand ich schon ziemlich nett, so als Idee.
Weiterhin entwertet die Auflösung, auch wenn sie einen gewissen erzählerischen Bruch erzeugt, den ganzen ihr vorausgehenden, genremäßigen Mystery-Kram ja nicht, denn dieser macht immerhin den Großteil der Spielzeit aus und wird da zu jeder Zeit sehr liebevoll und aufrichtig (nicht etwa parodistisch oder banalisierend) inszeniert - nur nimmt man dann halt irgendwann die postmoderne Ausfahrt. Das Spiel sagt genau nicht "Haha, blöder Spieler, hätteste mir fast diese belanglosen Genreklischees abgekauft, in Wirklichkeit bin ich aber viel schlauer" (was in der Tat ein wenig wohlfeil wäre). Vielmehr nimmt es auch seine Genreanteile ernst und regt ja gerade zur Reflexion darüber an, warum wir solche Geschichten mögen, welche Sehnsüchte sie in uns bedienen, sowie über die Beziehung zwischen Fiktionalem und Realem auf allgemeiner, aber ebenso auf zutiefst persönlicher Ebene.
Damit zusammen hängt auch der dritte und wichtigste Grund, aus dem mir der Twist gefallen hat: Die Auflösung ist weder ein banales "Alles war nur ein Traum", noch ein "Scheinrealität täuscht über wahre Realität hinweg" nach dem Strickmuster Matrix oder Truman Show. Diese Beispiele drehen sich jeweils um reale Protagonisten in einem irrealem Szenario. Ethan Carter geht aber einen großen Schritt weiter: Der Twist impliziert, dass nicht nur die Welt, sondern auch und vor allem unsere Spielfigur Paul Prospero fiktional ist. Wir sehen unserer Identifikationsfigur dabei zu, wie sie entdeckt, selbst ein Fantasieprodukt zu sein, bzw. machen diese Erfahrung durch unsere starke Identifikation mit dieser Figur (wozu auch die First-Person-Perspektive viel beiträgt) ein Stück weit selbst. Das fand ich schon ziemlich nett, so als Idee.
- Todesglubsch
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Re: The Vanishing of Ethan Carter wird am 19. Januar für Xbox One erscheinen; mit neuem "Free Roam Modus"
Spoiler
Show
Das Problem für mich war wohl, dass ich die ausgedachten Geschichten spannender fand, als eben die Realität. Es ist ein tragisches Ende, aber nach dem ganzen Kram der vorher geschehen ist, war mir die Realität trotz der Tragik einfach zu normal.
Hinzu kommt halt, dass ich nach dem Erforschen der ganzen Örtlichkeiten, nach dem Überlegen "wie könnte alles zusammenhängen", bzw. "wie ist das alles passiert" einfach feststellen musste, dass jegliche Überlegung verschwendete Zeit war.
Hinzu kommt halt, dass ich nach dem Erforschen der ganzen Örtlichkeiten, nach dem Überlegen "wie könnte alles zusammenhängen", bzw. "wie ist das alles passiert" einfach feststellen musste, dass jegliche Überlegung verschwendete Zeit war.
- SpookyNooky
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Re: The Vanishing of Ethan Carter wird am 19. Januar für Xbox One erscheinen; mit neuem "Free Roam Modus"
Ich finde das Ende sehr clever.
Nebst der Geschichte finde ich auch die Atmosphäre sehr gut. Ich hatte ständig das Gefühl, beobachtet oder verfolgt zu werden.
Show
Der Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Plottwist besteht meiner Meinung nach darin, dass man den guten kommen sieht, und trotzdem überrascht wird. Außerdem sollte eine Geschichte auch ohne diesen Twist funktionieren. Und das tut sie (die Schläfer-Geschichte). Beim erneuten Durchspielen habe ich viele Details entdeckt, die ich das erste mal nicht beachtet hatte. Ich kann in diesem Zusammenhang auch den angetackerten Thread im jeweiligen Steam-Forum empfehlen, da sind einige sehr gute Interpretationen drin, denn es gibt einiges mehr zu entdecken, als es den ersten Moment den Anschein hat.
Link: https://steamcommunity.com/app/258520/d ... 505896862/
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- monthy19
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Re: The Vanishing of Ethan Carter wird am 19. Januar für Xbox One erscheinen; mit neuem "Free Roam Modus"
Habe das Spiel vor Weihnachten durch gespielt.
Richtig gut.
Wobei ich einige Sachen erst durch nachschauen in der Lösung gefunden haben.
Würde es aber ohne Zweifel weiter empfehlen.
Schöne Grafik, gute Geschichte mit etwas anstrengendem Gameplay.
Richtig gut.
Wobei ich einige Sachen erst durch nachschauen in der Lösung gefunden haben.
Würde es aber ohne Zweifel weiter empfehlen.
Schöne Grafik, gute Geschichte mit etwas anstrengendem Gameplay.
- traceon
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Re: The Vanishing of Ethan Carter wird am 19. Januar für Xbox One erscheinen; mit neuem "Free Roam Modus"
Vorsicht: nur für Liebhaber von Spaziergangsimulationen. Ich habe mich selten bei einem Spiel über weite Strecken so gelangweilt bzw. hat mich ein Spiel so genervt. Immerhin hat mich die Story interessiert, darum habe ich mich durchgequält.
- Miep_Miep
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Re: The Vanishing of Ethan Carter wird am 19. Januar für Xbox One erscheinen; mit neuem "Free Roam Modus"
Sehr cool! Ich mag Walkingsimulatoren a la Dear Esther
- Knarfe1000
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Re: The Vanishing of Ethan Carter wird am 19. Januar für Xbox One erscheinen; mit neuem "Free Roam Modus"
Gutes Spiel, habe seinerzeit nur die Handgranate nicht gefunden. Das hat mich etwas genervt.
- SpookyNooky
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Re: The Vanishing of Ethan Carter wird am 19. Januar für Xbox One erscheinen; mit neuem "Free Roam Modus"
Knarfe1000 hat geschrieben: ↑09.01.2018 12:43 Gutes Spiel, habe seinerzeit nur die Handgranate nicht gefunden. Das hat mich etwas genervt.
Show
Die sieht aus wie ein Tannenzapfen. Erst nach dem Aufnehmen entpuppt sie sich als solche. 
- Knarfe1000
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Re: The Vanishing of Ethan Carter wird am 19. Januar für Xbox One erscheinen; mit neuem "Free Roam Modus"
Weiß ich, hab das Ding ewig gesucht 
