Editoral von der c't mit der Überschrift "Nichts zu verbergen". (Im hier herrschenden Kontext reichen die ersten beiden Absätze, aber auch der Rest ist alles andere als uninteressant)
Es gibt halt leider keine Garantie dafür, dass erhobene Daten ausschließlich für den damaligen (durchaus nachvollziehbaren) Zweck genutzt und danach nie mehr wieder verwendet bzw. gelöscht werden. Auch wenn das Beispiel im genannten Editorial schon ein Extrembeispiel in der heutigen Zeit ist: Es gibt noch weitere Beispiele über die Verwendung von erhobenen Daten, um daraus "Feindbilder" zu kreieren. Und weil Deutschland gerade in diesem Bereich schon "schlechte Erfahrungen" (um mal massiv zu untertreiben) gesammelt hat, sind wir dort ein Stück weit sensibilisierter als anderswo...
Also ja: Datenschutz mit "Täterschutz" zu beschreiben wirkt bei mir wohl genauso wie bei Wigggenz als pures Stammtischgerede, das ich - im hier herrschenden Kontext über Videospiele - nicht im Geringsten ernst nehmen kann...
