Dafür hattest du offenbar zu viel wein oder soll das ein Witz sein?Caparino hat geschrieben: ↑26.12.2017 19:34 Puh, davon bin ich ja mal gar nicht begeistert.
Umso höher das Budget desto mehr Kompromisse wird man eingehen um die Verkaufszahlen zu pushen.
Witcher 3 war ja schon mehr Wasser als Wein, die Welt war ernüchternd langweilig, das Kampfsystem Alchemie und Crafting alles nur halbherzig umesetzt.
Lieber habe ich kleine Produktionen mit Schwerpunkte als so To-To-Listen abhaker in AAA Manier.
Cyberpunk 2077: Produktion wird wohl mehr als The Witcher 3 kosten; höhere Einnahmen werden erwartet
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flo-rida86
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Re: Cyberpunk 2077: Produktion wird wohl mehr als The Witcher 3 kosten; höhere Einnahmen werden erwartet
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Caparino
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Re: Cyberpunk 2077: Produktion wird wohl mehr als The Witcher 3 kosten; höhere Einnahmen werden erwartet
Nein. Witcher 3 empfand ich ausserhalb der Hauptstory als zu langweilig und belanglos. Ein RPG soll nun mal eine Geschichte erzählen und ein gewissen Pacing (Regie) haben um Spannung etc. .. aufrecht zu erhalten. Die freie Welt in Witcher 3 konnte die Spannung nicht halten, das Leveln, Itemisierung und Lootsystem war schlecht umgesetzt den manchmal ist weniger mehr. Ehrlicherweise fühlte sich die Welt eher an wie ein Offline MMO. Einzig die starken Charaktere wie z.b. der Baron sind absolut Klasse umgesetzt aber auch ausserhalb dieser "Hotspots" ist die Welt belanglos. Das fängt mit dem dämlichen Baupläne suchen an und hört mit den immer gleichen Angriffsanimationen der Gegner auf. Witcher 1 war vom Kampfsystem mal angeshene für mich genau die richtige Mischung auch wenn ein oller Zaun die Levelgrenze darstellte. Witcher 2 war gefühlt noch ein zacken besser, vorallem grafisch irgendwie toller als 1 und 3 jedoch die Spielzeit etwas zu Mau. Deshalb war 1 mein Favorit auch wenn ichs heute nicht mehr spielen würde aber Witcher 3 ist einfach zum einschlafen. Die DLC habe ich nicht gespielt und zählen imo auch nicht ich bewerte hier nur das Hauptspiel.flo-rida86 hat geschrieben: ↑27.12.2017 18:51
Dafür hattest du offenbar zu viel wein oder soll das ein Witz sein?
Vielleicht ist es wie das Diablo3 Addon und Witcher 3 kommt erst mit den DLCs wirklich zur Geltung aber davor isses für mich eben nicht wirklich gut.
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Mirracle
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Re: Cyberpunk 2077: Produktion wird wohl mehr als The Witcher 3 kosten; höhere Einnahmen werden erwartet
Dann hast du wohl TW3 nicht richtig gespielt oder RPG ist nicht so dein Ding!Caparino hat geschrieben: ↑27.12.2017 20:19Nein. Witcher 3 empfand ich ausserhalb der Hauptstory als zu langweilig und belanglos. Ein RPG soll nun mal eine Geschichte erzählen und ein gewissen Pacing (Regie) haben um Spannung etc. .. aufrecht zu erhalten. Die freie Welt in Witcher 3 konnte die Spannung nicht halten, das Leveln, Itemisierung und Lootsystem war schlecht umgesetzt den manchmal ist weniger mehr. Ehrlicherweise fühlte sich die Welt eher an wie ein Offline MMO. Einzig die starken Charaktere wie z.b. der Baron sind absolut Klasse umgesetzt aber auch ausserhalb dieser "Hotspots" ist die Welt belanglos. Das fängt mit dem dämlichen Baupläne suchen an und hört mit den immer gleichen Angriffsanimationen der Gegner auf. Witcher 1 war vom Kampfsystem mal angeshene für mich genau die richtige Mischung auch wenn ein oller Zaun die Levelgrenze darstellte. Witcher 2 war gefühlt noch ein zacken besser, vorallem grafisch irgendwie toller als 1 und 3 jedoch die Spielzeit etwas zu Mau. Deshalb war 1 mein Favorit auch wenn ichs heute nicht mehr spielen würde aber Witcher 3 ist einfach zum einschlafen. Die DLC habe ich nicht gespielt und zählen imo auch nicht ich bewerte hier nur das Hauptspiel.flo-rida86 hat geschrieben: ↑27.12.2017 18:51
Dafür hattest du offenbar zu viel wein oder soll das ein Witz sein?
Vielleicht ist es wie das Diablo3 Addon und Witcher 3 kommt erst mit den DLCs wirklich zur Geltung aber davor isses für mich eben nicht wirklich gut.
Es gab bei TW3 immer eine kleine Geschichte selbst bei der simpelsten Nebenquest.
Eben bei diesen konnte man auch Entscheidungen treffen, die sich allerding nur bei dieser Quest ausgewirkt haben.
Selbst zu den "dämlichen Bauplänen" gab es kleine Geschichten in Form von Büchern oder Schriftrollen.
Dass bei einem RPG das Kampfsystem kein großen Fokus hat, ist für mich überhaupt nicht schlimm!
Es geht ja schließlich ums Gameplay und das war grandios!
Der Levelbaum war nicht so dolle, empfand ich aber nicht als störend und von der Itemisierung und dem Lootsystem habe ich schon sehr viel schlechteres erlebt! Dies als schlecht zu bezeichnen, halte ich für unfair im Vergleich zu anderen Spielen.
Ich halte deine Kritik also, bis auf 1 Punkt, für ziemlich unangebracht!
- Crime Solving Cat
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Re: Cyberpunk 2077: Produktion wird wohl mehr als The Witcher 3 kosten; höhere Einnahmen werden erwartet
Tatsächlich kann ich Caparino da verstehen.
Witcher 3 hat tolle Quests und gute Geschichten, aber die Regie war wirklich ein wenig schwach. Aber es stimmt auch, dass das die Addons besser gemacht haben. Die waren aber auch "zentrierter". Zauberwort.
Ne ordentliche Regie in diesen Open-World Dingern hin zu bekommen ist einfach auch ne verflixte Angelegenheit. Aber, ich mein, warum sollte sich da auch jemand richtig hinter klemmen, wenn die Leute mit diesen grenzenlosen Quadratkilometern zum Selbsterkunden glücklicher sind. Obwohl das ja eigentlich für ein RPG noch am passensten ist. Vielleicht das Problem, dass man das jetzt in jedem verfluchten Genre hat.
Mich hat das ewige Rauf-Auf-Plötze-Runter-von-Plötze jedenfalls genervt beim genießen der Geschichten. Aber die waren dafürso gut, dass ichs trotzdem durchgespielt hab
Freuen tu ich mich irre auf Cyberpunk. Schon weil das Setting mich mehr Anspricht als Fantasy. Und vielleicht (wirds zwar nicht, egal) konzentrieren sie sich ja auf einen Bezirk, oder Stadtteil und machen den dafür richtig dicht. Jedenfalls assoziere ich mit ner dystopischen Cyberpunk Welt keine endlosen Wiesen und Felder mehr.
Fingers crossed.
Witcher 3 hat tolle Quests und gute Geschichten, aber die Regie war wirklich ein wenig schwach. Aber es stimmt auch, dass das die Addons besser gemacht haben. Die waren aber auch "zentrierter". Zauberwort.
Ne ordentliche Regie in diesen Open-World Dingern hin zu bekommen ist einfach auch ne verflixte Angelegenheit. Aber, ich mein, warum sollte sich da auch jemand richtig hinter klemmen, wenn die Leute mit diesen grenzenlosen Quadratkilometern zum Selbsterkunden glücklicher sind. Obwohl das ja eigentlich für ein RPG noch am passensten ist. Vielleicht das Problem, dass man das jetzt in jedem verfluchten Genre hat.
Mich hat das ewige Rauf-Auf-Plötze-Runter-von-Plötze jedenfalls genervt beim genießen der Geschichten. Aber die waren dafürso gut, dass ichs trotzdem durchgespielt hab
Freuen tu ich mich irre auf Cyberpunk. Schon weil das Setting mich mehr Anspricht als Fantasy. Und vielleicht (wirds zwar nicht, egal) konzentrieren sie sich ja auf einen Bezirk, oder Stadtteil und machen den dafür richtig dicht. Jedenfalls assoziere ich mit ner dystopischen Cyberpunk Welt keine endlosen Wiesen und Felder mehr.
Fingers crossed.
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Re: Cyberpunk 2077: Produktion wird wohl mehr als The Witcher 3 kosten; höhere Einnahmen werden erwartet
Ich bin skeptisch ob der lancierten Nachrichten, CDPR wolle mit Destiny 2 konkurrieren (Tratsch) und der Online-Modus sei unverzichtbar (offiziell geäußert).
Klar, ginge das in Richtung Dark Souls, Bitteschön. Aber auch die habe ich trotz der gelungenen Implementation immer offline gespielt.
Mal schauen...
Klar, ginge das in Richtung Dark Souls, Bitteschön. Aber auch die habe ich trotz der gelungenen Implementation immer offline gespielt.
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Mirracle
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Re: Cyberpunk 2077: Produktion wird wohl mehr als The Witcher 3 kosten; höhere Einnahmen werden erwartet
Echt? So hat wohl jeder seine "Zone" an Dingen, die er nicht so toll findet!Crime Solving Cat hat geschrieben: ↑28.12.2017 12:23
Mich hat das ewige Rauf-Auf-Plötze-Runter-von-Plötze jedenfalls genervt beim genießen der Geschichten. Aber die waren dafürso gut, dass ichs trotzdem durchgespielt hab
Die "ESC-Taste" drücken bei ME:A hat mich viel mehr genervt mit den 5-10 Ladebildschirmen bei gefühlt jeder 2. Mission!
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johndoe824834
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Re: Cyberpunk 2077: Produktion wird wohl mehr als The Witcher 3 kosten; höhere Einnahmen werden erwartet
Das momentan beste Spiel bzw. beste Umsetzung von Cyberpunk in einem Videospiel würde ich sagen isto2319388 hat geschrieben: ↑27.12.2017 08:30 Es gibt einige Spiele die man dem Genre Cyberpunk zuordnen kann obwohl sie eher eine Unterart oder Nebenart sind.
zB. fällt darunter Bioshock, Shellshock, Crysis oder Dishonored. Und auch wenn die Spiele eher zu Steampunk, Dieselpunk oder Nanopunk gehören fallen sie trotzdem unter das Genre Cyberpunk.
Hier mal eine Zusammenfassung was Cyberpunk eigentlich bedeutet.
Klassische Cyberpunk-Charaktere waren marginalisierte, entfremdete Einzelgänger, die am Rande der Gesellschaft in einer allgemein dystopischen Zukunft lebten, in der das tägliche Leben von einem raschen technologischen Wandel, einer allgegenwärtigen Datensphäre computergestützter Information und einer invasiven Modifikation des menschlichen Körpers beeinflusst wurde.
Und darunter fallen alle oben genannten Spiele
"Observer" mit Abstand oder noch Deux Ex. Ich seh in Crysis ehrlich gesagt keine Cyberpunk Elemente.
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Re: Cyberpunk 2077: Produktion wird wohl mehr als The Witcher 3 kosten; höhere Einnahmen werden erwartet
Das Game ist mal wieder ein Fall von "zu früh angekündigt"...seit 2015 wird davon geredet, am Ende kommts 2020. Gähn...
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Caparino
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Re: Cyberpunk 2077: Produktion wird wohl mehr als The Witcher 3 kosten; höhere Einnahmen werden erwartet
Was mich vor allem störte sind die Level der Gegner. Kein Problem mehr HP und Schaden sollen sie ruhig haben aber das man an diversen Gegnern einfach mal kein Schaden machen konnte allein des Levelunterschieds wegen ist ärgerlich. In Novingrad zu Früh aufgetaucht kommen plötzlich paar Zwerge um die Ecke wo man sich die Zähne ausbeisst weil man kein Schaden macht. Die Welt war in dieser Hinsicht bescheiden (nettes Wort für beschissen) weil man gar nicht sein eigenes Tempo spielen konnte und eine nicht vorhandene Regie einen davor nicht schützt. Das gleiche mit diversen Orten mit Totenkopf Gegnern, welche ein Onehiten. Sowas ist einfach billig und lädt eben nicht gerade zum Erkunden ein. Für mich einfach schlecht gemacht einen die Levelunterschiede so ins Gesicht zu klatschen, das hätte man auch subtiler lösen können siehe Dark Souls (musste sein hehe).Crime Solving Cat hat geschrieben: ↑28.12.2017 12:23 Mich hat das ewige Rauf-Auf-Plötze-Runter-von-Plötze jedenfalls genervt beim genießen der Geschichten. Aber die waren dafürso gut, dass ichs trotzdem durchgespielt hab![]()
Lass solche Sprüche bitte stecken.
Ich mag RPGs, gerade spiele wie Vampire Bloodlines was von der Athmophäre her auch Witcher einsteckt für mich.
Oder Gothic , Divinity Ergo Draconis etc. ...
Ja für mich ist Witcher 3 so ähnlich wie Gothic 3.
Nicht im negativen Sinne ala Bugschleuder oder ähnliches sondern einfach zu wenig Konzentriert. Ich brauche keine Ortschaften ohne Erinnerungswürdige NPCs allein damit es "realistisch" ist. Ich will das hochprozentige Zeug.
Ich will einen tolle Geschichte erleben/gestalten und dabei achte ich nicht darauf welches Level ich erreiche, wieviel Spielstunden ich brauche oder ob ich irgendwelche Steam Archievments freischalte.
Für mich ist Freiheit kein Selbstzweck in Spielen, ich kann mit der "Illusion" von Freiheit leben wenn man dafür nicht andere Sachen opfert. Witcher 3 hätte für mich auch als "Roadmovie" im Levelhub und Schlauchlevel System funktionert. Dann gibs mal eine Kreuzung links oder rechts und man spürt Knallhart die Auswirkungen plus guter Regie und überwachten Level und Itemisierung.
Eine Stimmung wie am Anfang als man die Straße zu zweit entlang reitet und das Schlachtfeld erreicht etc. ... Die Stimmung hätte man halten müssen den wäre es genial geworden für mich.
Zuletzt geändert von Caparino am 29.12.2017 02:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Taddl
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Re: Cyberpunk 2077: Produktion wird wohl mehr als The Witcher 3 kosten; höhere Einnahmen werden erwartet
Ich hoffe, das Gameplay wird variantenreicher als in Witcher 3, was sich vom Setting her auch anbietet. Nahkampf, Fernkampf, Stealth, Taschendiebstahl, Hacken, je nach Klasse und Geschlecht überreden/bezirzen/einschüchtern in bester Vampire Bloodlines Manier.
Ich mochte Witcher 3 wirklich - das Writing war allererste Sahne und die Spielwelt abwechslungsreiche designt. Aber das Gameplay kam doch recht schnell an seine Grenzen was Kampfsystem, Questdesign (*hust* "... mithilfe deiner Hexersinne") und generell Interaktionsmöglichkeiten mit der Spielwelt angeht. Ein Novigrad beispielsweise war auf dem ersten und zweiten Blick beeindruckend, da man so eine große, detaillierte 3D-Stadt in Spielen sonst nicht zu Gesicht bekommt. Auf den dritten Blick blieb es leider bei einer hübschen Fassade. Mit dem verschachtelten Aufbau eines Atkatla aus Baldur's Gate 2 mit seinen unzähligen Geheimnissen und Gruppierungen, die gegenseitig um die Gunst des Spielers buhlen, all seinen Entscheidungen und Konsequenzen, konnte es leider nicht mithalten, so wie auch manche anderen Bereichen sei es Charakterentwicklung oder Crafting ziemlich seicht umgesetzt wurden.
Man ist in der Witcher-Reihe dermaßen limitiert in seinen Möglichkeiten, da Rasse, Klasse, Geschlecht, Charakter-Hintergrund, Skills (sprich Kampfstile), Gesinnung (man kann nicht wirklich böse sein) usw. fest vorgegeben sind, dass es sich CD Projekt auch etwas einfacher gemacht hat als andere RPG-Spieleschmieden. Man kann nicht schleichen, effektiv Bogen-Schießen ausüben, Diebstahl wird in den meisten Fällen nicht bemerkt, bis auf Wachen kann man keine neutralen NPCs angreifen und so viele Quests mit Entscheidungen und Konsequenzen gibt es halt auch wieder nicht in TW3 - meistens "nur" stimmungsvoll erzählte Standardkost, in der fast immer die bereits erwähnten Hexersinne ins Spiel kommen, was sich auf Dauer auch abnutzt. Hoffenich kann CDP bei CP2077 aus den Vollen nutzen und ist nicht an dieses enge Roman-Vorlagenkorsett gebunden wie bei Geralt der Fall war...
Ich mochte Witcher 3 wirklich - das Writing war allererste Sahne und die Spielwelt abwechslungsreiche designt. Aber das Gameplay kam doch recht schnell an seine Grenzen was Kampfsystem, Questdesign (*hust* "... mithilfe deiner Hexersinne") und generell Interaktionsmöglichkeiten mit der Spielwelt angeht. Ein Novigrad beispielsweise war auf dem ersten und zweiten Blick beeindruckend, da man so eine große, detaillierte 3D-Stadt in Spielen sonst nicht zu Gesicht bekommt. Auf den dritten Blick blieb es leider bei einer hübschen Fassade. Mit dem verschachtelten Aufbau eines Atkatla aus Baldur's Gate 2 mit seinen unzähligen Geheimnissen und Gruppierungen, die gegenseitig um die Gunst des Spielers buhlen, all seinen Entscheidungen und Konsequenzen, konnte es leider nicht mithalten, so wie auch manche anderen Bereichen sei es Charakterentwicklung oder Crafting ziemlich seicht umgesetzt wurden.
Man ist in der Witcher-Reihe dermaßen limitiert in seinen Möglichkeiten, da Rasse, Klasse, Geschlecht, Charakter-Hintergrund, Skills (sprich Kampfstile), Gesinnung (man kann nicht wirklich böse sein) usw. fest vorgegeben sind, dass es sich CD Projekt auch etwas einfacher gemacht hat als andere RPG-Spieleschmieden. Man kann nicht schleichen, effektiv Bogen-Schießen ausüben, Diebstahl wird in den meisten Fällen nicht bemerkt, bis auf Wachen kann man keine neutralen NPCs angreifen und so viele Quests mit Entscheidungen und Konsequenzen gibt es halt auch wieder nicht in TW3 - meistens "nur" stimmungsvoll erzählte Standardkost, in der fast immer die bereits erwähnten Hexersinne ins Spiel kommen, was sich auf Dauer auch abnutzt. Hoffenich kann CDP bei CP2077 aus den Vollen nutzen und ist nicht an dieses enge Roman-Vorlagenkorsett gebunden wie bei Geralt der Fall war...
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Re: Cyberpunk 2077: Produktion wird wohl mehr als The Witcher 3 kosten; höhere Einnahmen werden erwartet
Ja, hoffentlich wird Cyberpunkt 2077 der nächste große Hit von CD Project. Immerhin ist The Witcher 3 mit seinen beiden AddOns ja der "Maßstab" in Sachen "CD-Project-Spiele".
Und nun, was die Kampfstile und "Special Moves" angeht, sieht es schon sehr gut aus. Aber du hast recht, Taddl. So richtig "spektakulär" wird es nur selten.
Und nun, was die Kampfstile und "Special Moves" angeht, sieht es schon sehr gut aus. Aber du hast recht, Taddl. So richtig "spektakulär" wird es nur selten.
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Mirracle
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Re: Cyberpunk 2077: Produktion wird wohl mehr als The Witcher 3 kosten; höhere Einnahmen werden erwartet
Sorry für den Spruch, aber ich kann deine Kritik an TW3 immer noch nicht nachvollziehen.Caparino hat geschrieben: ↑29.12.2017 01:30 Lass solche Sprüche bitte stecken.
Ich mag RPGs, gerade spiele wie Vampire Bloodlines was von der Athmophäre her auch Witcher einsteckt für mich.
Oder Gothic , Divinity Ergo Draconis etc. ...
Ja für mich ist Witcher 3 so ähnlich wie Gothic 3.
Nicht im negativen Sinne ala Bugschleuder oder ähnliches sondern einfach zu wenig Konzentriert. Ich brauche keine Ortschaften ohne Erinnerungswürdige NPCs allein damit es "realistisch" ist. Ich will das hochprozentige Zeug.
Ich will einen tolle Geschichte erleben/gestalten und dabei achte ich nicht darauf welches Level ich erreiche, wieviel Spielstunden ich brauche oder ob ich irgendwelche Steam Archievments freischalte.
Für mich ist Freiheit kein Selbstzweck in Spielen, ich kann mit der "Illusion" von Freiheit leben wenn man dafür nicht andere Sachen opfert. Witcher 3 hätte für mich auch als "Roadmovie" im Levelhub und Schlauchlevel System funktionert. Dann gibs mal eine Kreuzung links oder rechts und man spürt Knallhart die Auswirkungen plus guter Regie und überwachten Level und Itemisierung.
Eine Stimmung wie am Anfang als man die Straße zu zweit entlang reitet und das Schlachtfeld erreicht etc. ... Die Stimmung hätte man halten müssen den wäre es genial geworden für mich.
TW3 hat eine grandiose Geschichte! Die Items sind gut und nachvollziebar.
Soll dein lezter Absatz eine Kritik sein, dass man keine Party hatte?
Ich brauche keine Teammitglieder, auch brauche ich keine Hilfe um den Weg zu finden! (was man abstellen kann)
Das bei der Regie und der Level es mal nicht hinhaut, klar. Mein Gott ich habe das Spiel 5 mal durchgespielt und hatte nur bei einem Durchgang das Levelproblem. Insgesamt 10% schätze ich und das kann man verschmerzen!
Die Stimmung is grandios und die Atmo auch. Wie gesagt ich brauche keine Party die mich dauernd zuquatscht wie bei ME:A, das zerstört mMn die Atmo und Stimmung!
Gruß und schon mal ein frohes neues Jahr!
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Caparino
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Re: Cyberpunk 2077: Produktion wird wohl mehr als The Witcher 3 kosten; höhere Einnahmen werden erwartet
Die Story war gut, wenn den mal Story da war. Nebenquest mit Hexersinne waren mit der Zeit ziemlich langweilig. Die Hauptstory war gut! ABER eben durch langweilige Level und Nebenquest Grinden ohne fahrt für mich. Ja die Welt empfand ich als langweilig! Oh Schock! ich habe so viele Spiele gespielt das mich die Welt nicht vom Hocker haut. Nur weil irgendwo ein Runenkreis steht mit einen Totenkopfgolem bin ich nicht in euphorischer Höchststimmung, das kann ich auch in WoW haben.
Witcher 3 kam nur dann für mich richtig in fahrt wenn Personen in Spiel kamen, der Baron z.b. war absolut Klasse. Sowas onmass hat mir gefehlt. Wenn die Buchvorlage schon recht Mittelalterlich ist ohne extreme so hätte man mehr auf Personen setzen sollen. Son bisschen überdrehtes Warhammer was die Charaktere betrifft.
Party brauche ich nicht. Aber ich höre lieber ingame jemanden zu als mir den Kontekt offline im Wiki oder Büchern zu suchen. Die Monsterenzyklopedie z.b. hätte man auch in Form von Gesprächen mit einen anderen Hexer ersetzen können. Das gleiche mit Repten oder Mutagen von Händlern welche keine Hexer sind.
Ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage das man sogar die Charakterentwicklung hätte auslagern können. Wenn Geralt schon fest vorgegeben ist so hätte man sich ja ein Partymitgleid heranziehen können. Im Roadmovie Stil wenn man Abends sein Lagerfeuer aufbaut entscheidet man ob man ihm das Kämpfen trainiert oder Kaffe kochen lässt. Als Kaffekocher ist de rein Buffbot im Lager als Kämpfer hilft er einen meinetwegen. Wo ein Wille ist auch ein Weg.
P.S: Darkest Dungeon lässt Grüßen. Wenn man im Dungeon rastet und die Party ihre Skills benutzt um Leute zu heilen oder die Moral zu stärken, das ist eine völlig ignorierte Nische zur Zeit wo sich alles nur um Kampfskills dreht.
Witcher 3 kam nur dann für mich richtig in fahrt wenn Personen in Spiel kamen, der Baron z.b. war absolut Klasse. Sowas onmass hat mir gefehlt. Wenn die Buchvorlage schon recht Mittelalterlich ist ohne extreme so hätte man mehr auf Personen setzen sollen. Son bisschen überdrehtes Warhammer was die Charaktere betrifft.
Party brauche ich nicht. Aber ich höre lieber ingame jemanden zu als mir den Kontekt offline im Wiki oder Büchern zu suchen. Die Monsterenzyklopedie z.b. hätte man auch in Form von Gesprächen mit einen anderen Hexer ersetzen können. Das gleiche mit Repten oder Mutagen von Händlern welche keine Hexer sind.
Ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage das man sogar die Charakterentwicklung hätte auslagern können. Wenn Geralt schon fest vorgegeben ist so hätte man sich ja ein Partymitgleid heranziehen können. Im Roadmovie Stil wenn man Abends sein Lagerfeuer aufbaut entscheidet man ob man ihm das Kämpfen trainiert oder Kaffe kochen lässt. Als Kaffekocher ist de rein Buffbot im Lager als Kämpfer hilft er einen meinetwegen. Wo ein Wille ist auch ein Weg.
P.S: Darkest Dungeon lässt Grüßen. Wenn man im Dungeon rastet und die Party ihre Skills benutzt um Leute zu heilen oder die Moral zu stärken, das ist eine völlig ignorierte Nische zur Zeit wo sich alles nur um Kampfskills dreht.
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Baazin
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Re: Cyberpunk 2077: Produktion wird wohl mehr als The Witcher 3 kosten; höhere Einnahmen werden erwartet
Puh, die wollen mit einer komplett neuen IP mehr absetzten als mit den Witcher und dann auch noch in einen nischen Szenario.
Ich würde es ihnen gönnen nur hoffe ich das sie darauf nicht angewiesen sind. Sicher haben sie als Studio einen guten Namen aber Cyberpunk ist doch sehr nische wobei die Highfantasy von Witcher eine sehr viel größere Fanbase hat. Das Risiko eines "flobs" ist hier durchaus gegeben und dann wollen sie mehr als bei Witcher 3 absetzten....
Ich hoffe das GOG genug Gewinn abwirft und sie nicht am ende schließen müssen oder verkaufen.
Ich würde es ihnen gönnen nur hoffe ich das sie darauf nicht angewiesen sind. Sicher haben sie als Studio einen guten Namen aber Cyberpunk ist doch sehr nische wobei die Highfantasy von Witcher eine sehr viel größere Fanbase hat. Das Risiko eines "flobs" ist hier durchaus gegeben und dann wollen sie mehr als bei Witcher 3 absetzten....
Ich hoffe das GOG genug Gewinn abwirft und sie nicht am ende schließen müssen oder verkaufen.
- Usul
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Re: Cyberpunk 2077: Produktion wird wohl mehr als The Witcher 3 kosten; höhere Einnahmen werden erwartet
Der bereits verlinkte Reddit-Thread ist ja bereits erschlagend informativ.Todesglubsch hat geschrieben: ↑26.12.2017 19:43So sehr ich den Hexer auch mag, IMO ist Cyberpunk 2077 der erste Titel, bei dem CD Projekt sich beweisen muss. u.A. auch, weil diesmal alles von ihnen stammt und sie nicht auf ein bereits bestehendes Setting mit bestehenden Figuren zurückgreifen kann.
Hier noch ein Eurogamer-Artikel über die Arbeit des Cyberpunk-Autors: http://www.eurogamer.net/articles/2017- ... rojekt-red
Ich denke, da ist genug Material vorhanden, um die Kreativität in die erforderlichen Bahnen zu lenken. Sorgen würde ich mir da keine machen.
Da ich persönlich Fantasy (außer LOTR natürlich) mittlerweile langweilig und SciFi weiterhin begeisternd finde, freue ich mich wie blöde auf Cyberpunk 2077. In der Hoffnung, daß eine große Freiheit im Spiel herrschen wird und man nicht alles mit Kampf und/oder Hacking erledigen muß.
Ne, das ist ausgeschlossen. Wegen weil halt!
