Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

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-=Ramirez=-
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von -=Ramirez=- »

Todesglubsch hat geschrieben: 27.12.2017 15:16 War nur ne Frage der Zeit, bis sich der wütende Shitstorm an Battlefront sattgesehen hat und sich stärker auf Destiny stürzt.

Das einzige was mich wundert ist, dass das nicht schon früher geschehen ist. UND, dass Activision die Eier besaß, ihr Echtgeldshop-Weihnachtsevents trotz der aktuell tobenden Shitstürme trotzdem durchzuziehen.

Freu mich schon wenn der saure Shitstorm sich durch den Fan-Shield von Blizzard gefressen hat und auch dort aufschlägt. Denn sind wir doch ehrlich: Die meisten haben das lustige Echtgeld-Auktionshaus aus dem Release-D3 doch schon wieder vergessen :D
Wer das vergessen hat, der verdient es auch nicht anders. Soll ja auch Leute geben die den Murks von EA immer wieder recht schnell verdrängen und fleissig alles weiterhin vorbestellen.

Das einzige was man Blizzard hier zu gute halten kann ist, das sie das RMAH entfernt haben und aus D3 doch noch ein annehmbares Spiel gemacht haben. Wäre D3 zu release so gewesen wie zum pre release Patch zu RoS hätte man sich so einigen Ärger erspart.
Mal sehen ob sie es in zehn Jahren mit Diablo 4 besser machen.
Die neuiesten zwei Patches gehen auch sehr in die richtige Richtung. Jetzt muss nur noch der Gruppenbonus weg.


Zum Thema Blindkäufe:
Das wurde ich hier glaub ich schon oft genug durchgekaut. Das Spielehersteller auch nur am Gewinn interessiert sind (wie in jeder anderen Branche auch) sollte sich ja umgesprochen haben. Man darf nicht den Fehler machen und Videospiele als das Paradies ansehen in dem es keine Profitgier und keine Aktionunternehmen, die nur die Sprache des Geldes sprechen, gibt.
Wenn man kauft ohne sich zu informieren muss man halt damit rechnen das man eine Niete gezogen hat.
Mordegar
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von Mordegar »

Das wird auch nicht der letzte Versuch der großen Entwickler/Publisher Konstellationen auf diesem Gebiet sein, auch wenn gewissermaßen in der Vergangenheit oftmals der Shitstorm noch zum entfernen der Features geführt hatte, hoffen die geldgierigen, wirtschaftsgestützten Unternehmen darauf, dass der Kunde irgendwann seinen Protest aufgibt und wie untot konsumiert.
Eine der größten Frechheiten bei Destiny 2 war schon das Entfernen von vorher bezahlten Features für nicht DLC Besitzer und wenn ich sowas bei einem Spieleentwickler sehe, graut es mich davor daran zu denken was die gekippte Netzneutralität jenseits des großen Teiches noch anrichten wird für den Kunden.

Meine Hoffnung liegt noch immer auf den vielen Kickstarter Entwicklern und Moddern, die es geschafft haben ihr Studio zu gründen und weiterhin kundennahe entwickeln. Nur befürchte ich, dass eben jene großen Mikrotransaktionsmonster früher oder später Mittel und Wege finden werden um an der Indiebranche auf deren Kosten mitzuverdienen.
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MaV01
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von MaV01 »

Ich als Spieler sehe es so wie die meisten hier im Forum.

Activision schaut aber nur auf die Spieler die den Ingameshop benutzen - rechnet die Motzer raus und kommt so auf eine kaufende Spielerbasis, die den Shop rechtfertigen.

Solange diese Shops so gut frequentiert werden, wird sich nix ändern. CoD:MW2 bleibt einfach nen Paradebeispiel wie sich das Konsumvieh verhält.

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Wigggenz
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von Wigggenz »

Kajetan hat geschrieben: 27.12.2017 15:22
Wigggenz hat geschrieben: 27.12.2017 14:44 Wenn der Shop tatsächlich entfernt werden sollte kann man gratulieren. Wird aber nicht passieren, da so ein bisl Gemaule niemanden interessiert. Die Einnahmen sind bereits erzielt.

Ich bin es mittlerweile auch leid ständig von irgendwelchen Protesten zu lesen, während absolut Null Taten folgen. Taten bedeutet in diesem Fall das Produkt nicht kaufen.

Wer Produkte in Kenntnis oder fahrlässiger Unkenntnis von "Features" die er/sie ablehnt kauft, unterstützt eben diese Features und macht sich einigermaßen lächerlich, wenn er plötzlich gegen jene Features, die er vorher durch sein Handeln noch unterstützt hat, protestiert.
In dem Du den idealen, bestinfomierten Kunden postulierst und alle, die diesem Ideal nicht entsprechen, das Recht absprichst sich zu beschweren, sagst Du nichts anderes als: Wer kauft, hat die Fresse zu halten! Dass es aber auch Leute gibt, die vielleicht erst NACH einem Kauf merken, was sie da für einem Dreck aufgesessen sind, blendest Du in einer Elfenbeinturmperspektive einfach aus. Dürfen die sich nicht beschweren?

Merkst Du nicht, dass Du Activision einen Freibrief erteilst weiterhin so einen Kack abzuziehen? Haben Kunden etwa keine Rechte, sondern nur die Pflicht die Fresse zu halten? Hast auch Du immer noch nicht gemerkt, dass erst lautstarkes Rumkrakelen Dinge in Bewegung setzt und nicht passiv-stillschweigendes Achselzucken?
Wer kauft hat zwar nicht die Fresse zu halten, aber braucht nicht zu erwarten ernst genommen zu werden. Was mit Spielen wie eben wie Destiny 2 hier oder auch Battlefront 2 passiert war sowas von im Voraus abzusehen, dass es nur peinlich ist, dem aufzusitzen.

Im Gegensatz etwa zu finanziellen Dienstleistungen oder Technik beispielsweise ist es bei Videospielen kinderleicht sich vor dem Kauf hinreichend zu informieren, was da so auf einen zukommt. Da ist keinerlei technisches Vorwissen nötig. Nix mit Elfenbeinturm. Sich wenigstens so oberflächlich zu informieren wie nötig ist, um von Aktionen wie Echtgeldshops zu wissen, kann man von absolut jedem verlangen, der von sich behauptet, gegen solche Praktiken zu sein. Wer nach 1, 2 Hochglanztrailern ein Spiel kauft, ohne sich im Geringsten zu informieren, ist selbst schuld. Nicht nur das, wer entsprechende Spiele kauft, trägt mit dazu bei, dass bestimmte Features sich auch in weiteren Spielen durchsetzen.

Und lautstarkes Rumkrakelen soll etwas bewegen? Wir werden sehen ob der Echtgeldshop entfernt wird... weißt du was wirklich etwas bewegen würde? Handeln. Nicht kaufen, was abzulehnende Features hat. Publisher verstehen nur die Sprache Geld. Entweder unterstützt man ihr Verhalten durch Kauf oder bestraft es durch Nichtkauf. Wer gleichzeitig etwas unterstützt aber dann behauptet dagegen zu sein, handelt widersprüchlich.

Edit:
Um eines klarzustellen:
Ich erteile Publishern keinen Freibrief! Natürlich sind diese ethisch in der Pflicht, sich bei der Gewinnmaximierung soweit zurückzunehmen, dass Kunden nicht zum Narren gehalten werden, etwa für einen Vollpreistitel noch mit MTA konfrontiert zu werden. Und bei bestimmten Problematiken wie MTA und Minderjährigen sehe ich auch die Politik in der Pflicht, zu regulieren.

Aber das Gezeter von gerade denjenigen, die so einen Kram durch Kauf unterstützen, kann ich trotzdem nicht ernst nehmen.
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MaxDetroit
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von MaxDetroit »

Okay, ich habe mir Destiny 2 gekauft. Ich bin so einer. Ich halte es nicht für einen Fehlkauf.
Und ich denke eine Kommunikation der Spieler mit Bungie ist wichtig und richtig - und Bungie tut gut daran die Spieler ernstzunehmen.

Ich habe damals mit Taken King auf der PS4 angefangen und mag Destiny seitdem. Das Gunplay macht fetz, das Worldbuilding ist immer noch grandios, die Strikes zu spielen macht Bock, der Raid ist spassig. Ich habe bisher 60 Euro für das Grundspiel und 30 Euro für den Season-Pass ausgegeben. Ich bereue es nicht.

Ich sehe es aber, wie viele andere Spieler auch, als problematisch an wie das gerade mit Eververse läuft.
In Taken King z.B. bekam man ein ziemlich seltenes Raumschiff wenn man den Oryx-Raid auf Hardcore mit Challenge geschafft hatte. Diese Belohnung gab es exklusiv für den härtesten Content und es hat einige Leute motviert diese Challenge anzunehmen. Ich brauche so was ehrlich gesagt nicht, aber ich kann es verstehen.

In Destiny 2 gibt es immer noch den Prestige Mode für den Raid + weekly Challenges für die Bosse. Alles wie gehabt.
Nur sind halt solche exklusiven (wohlgemerkt: kosmetischen) Rewards weg, wie das Schiff in Destiny 1. Das gibt es jetzt alles nur noch in den Loot-Boxen von Eververse. Gäbe es spezielle Rewards für den Prestige Raid, würde wohl kaum einer so meckern. So aber fehlen Endgame inhalte die sich lohnen, aber es gibt einen Ingame Shopin den Bungie alles reinpackt, was es an kosmetischen Items so gibt. Und dann auch noch zeitbegrenzt, wie bei dem jetzigen Event.

Das ist nun aber ein sehr spezielles Problem das vor allem Hardcore Zocker betrifft und beileibe kein Pay-to-Win. Einige Kommentare hier schießen meines Erachtens weit über das Ziel hinaus. Ich als Kunde werde mich hüten Silber für Eververse zu kaufen, aber für guten Content wie eine neue Kampagne, Strikes und Raids lege ich auch gerne mal 15 Euro hin (= Preis eines Add-Ons). Ich denke es gibt bei diesem Thema (Lootboxen, Pay-to-Win) viele Graustufen und nicht nur schwarz oder weiß.
unknown_18
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von unknown_18 »

Zum einen bin ich froh mir das Addon nicht geholt zu haben, aber ich habe noch eine andere Theorie zu dem Ganzen:

Die Entwickler wollen mit dem Kram von den ganzen anderen Problemen in Destiny 2 ablenken. Wenn sich alle über Eververse aufregen, geht die Aufregung wegen dem Rest des Spiels unter. ^^

Davon ab kann ich über diese Spieler im Gegensatz zu EAs SW Spiel nur lachen. Eververse ist völlig optional, würde man es abschalten würde nichts fehlen, im Gegensatz zu den Lootboxen bei EA, die ins Spiel fest integriert sind.

Und vor allem lache ich über sie, weil sie mal wieder so gierig sind alles haben zu müssen. So lange in dem Shop nichts drin ist was man auch im Spiel selbst erspielen kann, sehe ich da kein Problem darin. Alles andere sind nur Probleme in den Köpfen der Spieler. Lootboxen sind da wieder eine ganze andere Geschichte, hier geht es aber um die Items, die Eververse direkt gegen Glanzstaub anbietet, absolut null Glück im Spiel.
johndoe1794441
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von johndoe1794441 »

Kann man in dem Shop auch ein Endgame kaufen?
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Wigggenz
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von Wigggenz »

Balmung hat geschrieben: 27.12.2017 18:48 Zum einen bin ich froh mir das Addon nicht geholt zu haben, aber ich habe noch eine andere Theorie zu dem Ganzen:

Die Entwickler wollen mit dem Kram von den ganzen anderen Problemen in Destiny 2 ablenken. Wenn sich alle über Eververse aufregen, geht die Aufregung wegen dem Rest des Spiels unter. ^^

Davon ab kann ich über diese Spieler im Gegensatz zu EAs SW Spiel nur lachen. Eververse ist völlig optional, würde man es abschalten würde nichts fehlen, im Gegensatz zu den Lootboxen bei EA, die ins Spiel fest integriert sind.

Und vor allem lache ich über sie, weil sie mal wieder so gierig sind alles haben zu müssen. So lange in dem Shop nichts drin ist was man auch im Spiel selbst erspielen kann, sehe ich da kein Problem darin. Alles andere sind nur Probleme in den Köpfen der Spieler. Lootboxen sind da wieder eine ganze andere Geschichte, hier geht es aber um die Items, die Eververse direkt gegen Glanzstaub anbietet, absolut null Glück im Spiel.
Also würde EA MTA in der Form in Battlefront 2 zurückbringen, dass man sich für Ingamewährung und aber auch Echtgeld keine Lootboxen sondern bestimmte Waffen/Upgrades/Helden direkt kaufen kann, wäre auch das kein Problem, verstehe ich dich richtig?
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von unknown_18 »

Nicht für mich, solche Inhalte sind es bestimmt nicht wieso ich derartige Spiele spiele.

Das heißt aber nicht, dass ich es toll finde, besser wäre es ohne, aber es rechtfertigt nicht solch einen Shitstorm.
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Pioneer82
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von Pioneer82 »

Ich finde ja lootboxen ala overwatch ok, rein kosmetisch. Es wird da immer so getan als ob die kostüme sonst wie damals als freischaltbare gimmicks dabei wären.
Das EA da den Bock abgeschossen hat ist klar weil es das Spiel selber beeinflusst hat. Ich weiss zwar nicht wie das bei Destiny 2 ist aber wie gesagt solang es nur kosmetisch ist seh ich kein Problem.
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DonDonat
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von DonDonat »

Pioneer82 hat geschrieben: 27.12.2017 20:45 Das EA da den Bock abgeschossen hat ist klar weil es das Spiel selber beeinflusst hat. Ich weiss zwar nicht wie das bei Destiny 2 ist aber wie gesagt solang es nur kosmetisch ist seh ich kein Problem.
Im Artikel steht auch explizit, dass man "normale Ausrüstungsgegenstände" kaufen kann, es scheint also nur nach dem Lesen wie bei Diablo 3 (als es das Echtgeld Auktionshaus noch gab) zu sein.

Ebenfalls berechtigt ist die Kritik, wenn es stimmt, dass man nicht alle kosmetischen Gegenstände durch reines Spielen freischalten kann: dass geht bei Overwatch, was du als Beispiel genannt hast nämlich auf jeden Fall.

Prinzipiell hat Destiny 2 die selben Probleme wie Battlefront 2 oder NfS Payback oder das letzte Mittelerde: hier wird Gameplay und Progress um ein Cash-System gebaut bzw. durch das System ganz klar negativ beeinflusst.
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von unknown_18 »

Eververse kann man einfach abschalten, würde am Spiel null ändern. Da ist rein überhaupt nichts um Eververse aufgebaut.

Davon ab würde ich mal gerne ganz genau wissen was denn im Eververse an nicht rein kosmetischen Sachen verkauft wird, was angeblich so sehr Spielentscheidend ist, das man nicht darauf verzichten kann.

Wie gesagt sehe ich das Problem hier eher am Spielerverhalten und der Einstellung einfach unbedingt alles haben zu müssen. Beim Rest vom Spiel merkt man nämlich wunderbar was es aus dem Spiel macht, wenn man es jedem Recht machen will. So etwas von 08/15 Gameplay Mechanik das es weh tut.
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von Flojoe »

Im Everversum gibts doch nur Dödelkram finde den noch nicht störend.
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MaxDetroit
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von MaxDetroit »

Pioneer82 hat geschrieben: 27.12.2017 20:45 Das EA da den Bock abgeschossen hat ist klar weil es das Spiel selber beeinflusst hat. Ich weiss zwar nicht wie das bei Destiny 2 ist aber wie gesagt solang es nur kosmetisch ist seh ich kein Problem.
Flojoe hat geschrieben: 27.12.2017 21:23 Im Everversum gibts doch nur Dödelkram finde den noch nicht störend.
Balmung hat geschrieben: 27.12.2017 21:06 Davon ab würde ich mal gerne ganz genau wissen was denn im Eververse an nicht rein kosmetischen Sachen verkauft wird, was angeblich so sehr Spielentscheidend ist, das man nicht darauf verzichten kann.
Ich wiederhole mich ungern, aber hier nochmal:

1. Das eigentlich Problem besteht darin das es keine speziellen Belohnungen mehr für schwierigen Endcontent gibt, die es aber in Destiny 1 gab (z.B. das Raumschiff, Shader, Ghosts, Sparrows, etc.). Dafür sind nun alle kosmetischen Rewards nur noch exklusiv an die Eververse Lootboxen gekoppelt - wenn ich nun ein exotisches Raumschiff fliege heißt es nicht mehr das ich im Spiel schwierigen Content gemeistert habe, sondern nur noch das ich Glück bei den Lootboxen hatte. Außerdem reduziert es so die Motivation für Spieler den schwierigen Endcontent anzugehen.

2. Dazu kommt das einen Haufen kosmetischer Gegenstände nur für das Winter-Event The Dawning ins Spiel gebracht wurden, und diese wieder in Lootboxen stecken, und man fast unmöglich alle diese Gegenstände spielerisch bekommen kann bis das Event vorbei ist. Und nach dem Event sind diese Gegenstände wieder aus Eververse raus.

3. Ja, das diese Gegenstände nur kosmetischer Natur sind macht die Sache klar nicht so dramatisch als wären z.B. spielerisch entscheidende Gegenstände in den Lootboxen oder gar Event-Boxen. Aber es ist trotzdem ärgerlich.
Zuletzt geändert von MaxDetroit am 28.12.2017 01:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Sevulon
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Re: Destiny 2: Viele Spieler fordern Entfernung oder Boykott des Echtgeld-Shops "Eververse"

Beitrag von Sevulon »

MaxDetroit hat geschrieben: 28.12.2017 00:49 3. Ja, das diese Gegenstände nur kosmetischer Natur sind macht die Sache klar nicht so dramatisch als wären z.B. spielerisch entscheidende Gegenstände in den Lootboxen oder gar Event-Boxen. Aber es ist trotzdem ärgerlich.
Im Artikel war aber klar von "Ein Pay-to-Win-Echtgeld-Shop sei unnötig und unerwünscht." die Rede.