hydro?skunk_420 hat geschrieben: ↑26.12.2017 19:28 Bezüglich Absatz finde ich, ist der gute Herr sehr optimistisch. WItcher 3 hatte schon zwei sehr gute Vorgänger und bei Release von Witcher 3 schon ne gute Fanbasis. Die haben dann evtl auch andere mit angesteckt. AUch in den Redaktionen war man auf Witcher gespannt, Redakteure und Spieler haben die Bücher gelesen etc. Game of Thrones ist im Massenmarkt als Fantasy-Vertreter vorhanden und sensibilisiert die Leute für das Genre.
Cyberpunk ist ..... Cyberpunk. mMn eine viel größere Nische als ein Fantasy-RPG. Es gibt keinen Vorgängern, keine Bücher. Cyberpunk muss SPieler die mit dem Genre nicht so viel anfangen können erst von 0 an durch Marketing abholen. Mich würde es wundern, wenn sich das so gut verkauft wie TW3.
Tja, wäre CD Projekt im Besitz von einem großen Publisher wie etwa EA, dann würde es aller Wahrscheinlichkeit auch kein Cyberpunk 2077 geben, sondern die Witcher-Marke würde ausgequetscht werden, am besten im Zwei-Jahres-Takt. Nein, CD Projekt sind in der Branche gewiss nicht die "Guten", soweit würde ich auch nicht gehen. Aber man merkt eben, dass dort noch nicht profitorientierte BWL-Hackfressen am Ruder sind, deren einzige Sorge den Aktionären gilt. Hier gibt es noch den Optimismus mit dem man das Risiko einer neuen Marke eingeht. Da bleibt eigentlich nur viel Erfolg zu wünschen.
Ich persönlich stehe Cyberpunk sehr gespalten gegenüber. 12 Monkeys, Blade Runner, Matrix und Terminator bei Filmen haben mir gefallen und waren auch kommerziell teils sehr erfolgreich. Aber es gibt auch viel Trash in dieser Nische, der nichts geworden ist. Im Bereich Videospiele kann man eigentlich nur von Deus Ex und Watch Dogs sprechen, die einen nennenswerten kommerziellen Erfolg zu verzeichnen haben. Auch hier hat das Genre viel Trash zu verzeichnen. Also man darf gespannt sein. Der Erfolg von Cyberpunk 2077 wird sehr von der Qualität der Spiels abhängen. Solide reicht, anders als beim Genre Fantasy, in der Tat nicht aus.
