Star Citizen: Crytek verklagt Roberts Space Industries wegen unrechtmäßiger Verwendung der CryEngine

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unknown_18
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Re: Star Citizen: Crytek verklagt Roberts Space Industries wegen unrechtmäßiger Verwendung der CryEngine

Beitrag von unknown_18 »

Crowdfunding ist ja auch gewisser maßen Wild West. Crowdfunding Projekte sind nun mal mit einem hohen Risiko behaftet, weil sie meist auf keine andere Art genug Geld von Banken/Investoren bekommen würden eben weil das Risiko des Scheiterns zu hoch ist. Und darum wird dieses hohe Risiko auf möglichst viele Köpfe verteilt, damit bei einem Scheitern sich der Schaden in Grenzen hält.

Ich hab auch 220$ in StarCitizen investiert (aus meiner Sicht investiert), dieses Geld ist aber vor Jahren bereits geflossen, sprich würde das Projekt scheitern, würde bei mir absolut null finanzieller Schaden entstehen, denn das Geld ist schon lange weg. Einzig der Schaden, dass ich nie StarCitizen spielen können würde, bliebe und der ist verkraftbar, davon geht die Welt nicht unter und mein Leben auch nicht.

Manchen täte es wirklich mal gut von diesem "Geld ist das wichtigste im Leben" Tripp runter zu kommen und wer so abhängig von Geld ist, der sollte eh nicht für so etwas Geld geben. ^^
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danke15jahre4p
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Re: Star Citizen: Crytek verklagt Roberts Space Industries wegen unrechtmäßiger Verwendung der CryEngine

Beitrag von danke15jahre4p »

achso, jetzt ist geld auf einmal unwichtig oder halt schon weg? gute, und schlüssige argumentation...

greetingz
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Wulgaru
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Re: Star Citizen: Crytek verklagt Roberts Space Industries wegen unrechtmäßiger Verwendung der CryEngine

Beitrag von Wulgaru »

Balmung hat geschrieben: 16.12.2017 15:52
Ich hab auch 220$ in StarCitizen investiert (aus meiner Sicht investiert), dieses Geld ist aber vor Jahren bereits geflossen, sprich würde das Projekt scheitern, würde bei mir absolut null finanzieller Schaden entstehen, denn das Geld ist schon lange weg. Einzig der Schaden, dass ich nie StarCitizen spielen können würde, bliebe und der ist verkraftbar, davon geht die Welt nicht unter und mein Leben auch nicht.

Manchen täte es wirklich mal gut von diesem "Geld ist das wichtigste im Leben" Tripp runter zu kommen und wer so abhängig von Geld ist, der sollte eh nicht für so etwas Geld geben. ^^
Also wie auch immer ich es drehe oder wende...die 220 hättest du dann halt schon für nichts ausgegeben bzw. dafür das das Endprodukt wäre es ziemlich teuer für irgendwelche Demos usw.

Das hat für mich jetzt nichts mit Geld ist wichtig zu tun. Es gibt viele Leute für das recht viel ist, hängt ganz vom Einkommen und den Lebensumständen ab. Du scheinst dich halt in der Situation zu befinden wo man drüber hinwegsehen kann. :wink:
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Wigggenz
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Re: Star Citizen: Crytek verklagt Roberts Space Industries wegen unrechtmäßiger Verwendung der CryEngine

Beitrag von Wigggenz »

Balmung hat geschrieben: 16.12.2017 14:32
Wigggenz hat geschrieben: 16.12.2017 11:07 Hast du dich juristisch eingehend damit auseinandergesetzt oder ist das jetzt dein Bauchgefühl?
Das fragt der Richtige, bei dir klingt alles noch viel endgültiger, als hättest du dich intensivst damit auseinander gesetzt, dabei haust du auch nur Weißheiten raus ohne konkreten Bezug auf Crowdfunding und willst selbst Quellen hören, lieferst aber selbst keine. ;)

https://www.fuer-gruender.de/blog/2014/ ... ung-recht/
Im überwiegenden Teil der Vorgänge wird es sich um eine Schenkung gemäß § 525 BGB handeln, die unter Benennung von Auflagen gemacht wird. Die Auflage ist in der Regel die Bestimmung über die Verwendung des „geschenkten Gegenstands“. Das heißt, der Unterstützer wird verlangen, dass der Betrag ausschließlich für das benannte Projekt verwendet wird.
https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__525.html
Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
§ 525 Schenkung unter Auflage
(1) Wer eine Schenkung unter einer Auflage macht, kann die Vollziehung der Auflage verlangen, wenn er seinerseits geleistet hat.
(2) Liegt die Vollziehung der Auflage im öffentlichen Interesse, so kann nach dem Tod des Schenkers auch die zuständige Behörde die Vollziehung verlangen.
Kickstarter: https://www.kickstarter.com/terms-of-use?lang=de Punkt 4 (werde ich jetzt nicht hier quoten)

Für mich hat es jedenfalls den Eindruck, dass es darauf hinaus läuft, dass nur direkt das was die Auflage war, erfüllt werden muss. Und so wie es sich auf Kickstarter ließt, muss das Geld als nur Zweckdienlich eingesetzt werden, um das Ziel zu erreichen. Wenn also das Ziel, eben Star Citizen fertig zu entwickeln, mit davon abhängt, dass diese Klage geklärt wird, dann darf dafür auch das Geld genutzt werden. Zumindest soweit nach Kickstarter.

Wäre nun noch die Frage was Roberts auf seiner Seite stehen hat.

Ich schätze mal, dass man Auflagen hinterher nicht einfach so ändern oder auch nur ergänzen kann.

P.S. man muss man hier vorsichtig mit der Formulierung sein, bin ja kein Anwalt. ^^
Hättest du aufmerksam gelesen, was ich geschrieben habe, dann wäre dir aufgefallen, dass ich mitnichten endgültig formuliert habe. Insbesondere im ersten Post zu der Thematik.

Und ja, an die Schenkung unter Auflage habe ich tatsächlich nicht gedacht, obwohl das letztlich genau eine Zweckbindung ist. Ich hatte stattdessen einen atypischen Vertrag im Kopf, der natürlich überflüssig ist, wenn man einen 525er annimmt.

Und was genau eben die Auflage ist, und was zu deren Erfüllung zählt und was nicht, ist eben durch Vertragsauslegung zu bestimmen. Falls diese Formulierung endgültig klingt, dann weil das ein allgemeiner Rechtsgrundsatz ist, der für den konkreten Fall Rechtsstreit CIG Crytek noch lange kein konkretes Ergebnis darstellt.

Was Kajetan hingegen getan hat, ist das Ergebnis einer solchen Auslegung zu postulieren.
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Kajetan
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Re: Star Citizen: Crytek verklagt Roberts Space Industries wegen unrechtmäßiger Verwendung der CryEngine

Beitrag von Kajetan »

Wigggenz hat geschrieben: 16.12.2017 17:56 Was Kajetan hingegen getan hat, ist das Ergebnis einer solchen Auslegung zu postulieren.
Da es zwischen Backer und Zahlungsempfäger keinen expliziten Vertrag gibt, der exakt regelt, was mit Geld passieren darf und was nicht, gelten gesetzliche Rahmenbedingungen. Die relativ großzügig von Fall zu Fall mal so oder mal so ausgelegt werden können und dann auch noch von Land zu Land unterschiedlich sind. Denn wo klage ich, welches Gesetz soll gelten? Wo ich als Backer lebe oder wo das Projekt seinen juristischen Sitz hat?

Derzeit findet noch viel, nicht im rechtsfreien Raum, sondern im nicht genau geklärten Bereich statt. Es gibt meines Wissens noch keine Urteile, die hier für mehr Klarheit sorgen können, was der Crowdfunding-Nutznießer mit dem Geld innerhalb des Projektes tun darf und was definitiv nicht. Krasser Mißbrauch, wie z.B. Luxusreisen und die neue Chef-Villa mit Garagen aus Carrarra-Marmor für den Dritt-Lambo sollten aber auch ohne explizite Regelungen durch bereits vorhandene Betrugsparagraphen abgedeckt werden können.

Man sollte dabei auch beachten, dass es bei "herkömmlichen" Investment-Geschichten, wo es teilweise sehr detaillierte Verträge gibt, welche die Nutzung des Investments regeln sollen, ebenfalls nicht so einfach ist Fehlverwendungen erfolgreich einzuklagen. Es muss der Mißbrauch schon klar und zweifelsfrei als bewusster Betrug nachgewiesen werden, sonst sagt das Gericht, dass man dem Investor das Risiko einer Fehlinvestition natürlich nicht "einfach so" abnehmen kann.
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Wigggenz
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Re: Star Citizen: Crytek verklagt Roberts Space Industries wegen unrechtmäßiger Verwendung der CryEngine

Beitrag von Wigggenz »

Kajetan hat geschrieben: 16.12.2017 18:23
Wigggenz hat geschrieben: 16.12.2017 17:56 Was Kajetan hingegen getan hat, ist das Ergebnis einer solchen Auslegung zu postulieren.
Da es zwischen Backer und Zahlungsempfäger keinen expliziten Vertrag gibt, der exakt regelt, was mit Geld passieren darf und was nicht, gelten gesetzliche Rahmenbedingungen. Die relativ großzügig von Fall zu Fall mal so oder mal so ausgelegt werden können und dann auch noch von Land zu Land unterschiedlich sind. Denn wo klage ich, welches Gesetz soll gelten? Wo ich als Backer lebe oder wo das Projekt seinen juristischen Sitz hat?

Derzeit findet noch viel, nicht im rechtsfreien Raum, sondern im nicht genau geklärten Bereich statt. Es gibt meines Wissens noch keine Urteile, die hier für mehr Klarheit sorgen können, was der Crowdfunding-Nutznießer mit dem Geld innerhalb des Projektes tun darf und was definitiv nicht. Krasser Mißbrauch, wie z.B. Luxusreisen und die neue Chef-Villa mit Garagen aus Carrarra-Marmor für den Dritt-Lambo sollten aber auch ohne explizite Regelungen durch bereits vorhandene Betrugsparagraphen abgedeckt werden können.

Man sollte dabei auch beachten, dass es bei "herkömmlichen" Investment-Geschichten, wo es teilweise sehr detaillierte Verträge gibt, welche die Nutzung des Investments regeln sollen, ebenfalls nicht so einfach ist Fehlverwendungen erfolgreich einzuklagen. Es muss der Mißbrauch schon klar und zweifelsfrei als bewusster Betrug nachgewiesen werden, sonst sagt das Gericht, dass man dem Investor das Risiko einer Fehlinvestition natürlich nicht "einfach so" abnehmen kann.
Es gibt immer einen Vertrag, ob explizit oder nicht. Außer es handelt sich um eine reine Gefälligkeit ohne jeden Rechtsbindungswillen, und das kann man hier sicher ausschließen.

Und es gibt auch Regelungen dazu, wie zu ermitteln ist, welches nationale Recht auf einen zivilrechtlichen Vertrag anzuwenden ist, wenn dies nicht ausdrücklich im Vertrag selbst geregelt ist. Das wird dann bestimmt durch das sogenannte internationale Privatrecht.

Und Betrugsparagraphen, wenn du so etwas wie den deutschen § 263 StGB meinst, haben nichts damit zu tun. Die sind erstens Strafrecht und kein Zivilrecht und zweitens kann eine betrügerische Handlung sowieso erst angenommen werden, wenn im Vorhinein schon festgestellt wurde, was denn nun eine vertragswidrige Handlung ist.

Und klar wird dem grundsätzlich gegebenen Risiko bei Investitionen solcher Art bei der Vertragsauslegung Rechnung getragen werden müssen.

Ich möchte nur klarstellen, dass auch Crowdfunding-Gelder nicht völlig nach Belieben durch den Empfänger verwendet werden dürfen. So viel kann ich auch "endgültig" sagen. Es gibt ein Ermessen des Empfängers, aber diesem Ermessen sind auch objektive Grenzen gesetzt. Wo diese genau liegen, dahin möchte ich mich gerade nicht festlegen, das wird (bei ungenau formulierten oder gar überhaupt nicht schriftlich abgeschlossenen Verträgen) letztlich nur ein Gericht verbindlich klären können, und zwar über die Auslegung des Vertrags.

Was einen mit dem Projekt eng zusammenhängenden Rechtsstreit angeht, so würde ich vermuten, ohne mich festzulegen, dass dies auch noch vom Verwendungszweck umfasst ist. Die nötigen Lizenzen zu erwerben würde ich in einem ähnlichen Sachzusammenhang zur Projektrealisierung sehen wie Räumlichkeiten anzumieten oder Mitarbeiter zu beschäftigen, was wohl unzweifelhaft erfasst sein dürfte, und damit zusammenhängende eventuell auftretende miet- oder arbeitsrechtliche Streitigkeiten würde ich als damit fest sachlich eng genug verbunden sehen. Nochmal: nur meine Vermutung.
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danke15jahre4p
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Re: Star Citizen: Crytek verklagt Roberts Space Industries wegen unrechtmäßiger Verwendung der CryEngine

Beitrag von danke15jahre4p »

Wigggenz hat geschrieben: 16.12.2017 18:48Was einen mit dem Projekt eng zusammenhängenden Rechtsstreit angeht, so würde ich vermuten, ohne mich festzulegen, dass dies auch noch vom Verwendungszweck umfasst ist.
die rechtliche deckelung sollte hier dennoch meiner meinung nach eine untergeordenete rolle spielen, denn, wenn ich fremdes kapital annehme, unterliege ich einer zumindest moralischen sorgfaltspflicht, vorallem wenn es spenden sind, und sollte cig hier tatsächlich vertragsbrüchig gegenüber crytek geworden sein, sehe ich diese sorgfaltspflicht als verletzt an und demzufolge wäre es eine frechheit wenn des backers geld genommen wird um die strafen sowie die justizkosten, welche dem schuldspruch einhergehen, zu begleichen.

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Kajetan
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Re: Star Citizen: Crytek verklagt Roberts Space Industries wegen unrechtmäßiger Verwendung der CryEngine

Beitrag von Kajetan »

dOpesen hat geschrieben: 16.12.2017 19:26 die rechtliche deckelung sollte hier dennoch meiner meinung nach eine untergeordenete rolle spielen, denn, wenn ich fremdes kapital annehme, unterliege ich einer zumindest moralischen sorgfaltspflicht, vorallem wenn es spenden sind, und sollte cig hier tatsächlich vertragsbrüchig gegenüber crytek geworden sein, sehe ich diese sorgfaltspflicht als verletzt an und demzufolge wäre es eine frechheit wenn des backers geld genommen wird um die strafen sowie die justizkosten, welche dem schuldspruch einhergehen, zu begleichen.
Deine subjektive Moralität ist aber irrelevant. So wie bei Cryteks Klage nur juristisch belegbare Vertragsverletzungen gelten, so gilt auch hier nur juristisch belegbarer Mißbrauch von Spendengeldern. Was Dir oder mir persönlich hier in den Kram passt oder nicht ... irrelevant. Ich empfinde es nämlich als Frechheit, dass Cryteks Klage nicht in Form eines Bollywood-Filmes mit Gesang und Tanzeinlagen vorgebracht wurde. Und als Unverschämtheit, dass die Yerlis nicht meinen Wünschen nachkommen!
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Re: Star Citizen: Crytek verklagt Roberts Space Industries wegen unrechtmäßiger Verwendung der CryEngine

Beitrag von CritsJumper »

Balmung hat geschrieben: 16.12.2017 15:52 Manchen täte es wirklich mal gut von diesem "Geld ist das wichtigste im Leben" Tripp runter zu kommen und wer so abhängig von Geld ist, der sollte eh nicht für so etwas Geld geben. ^^
... warte warte meine Konto Nummer lautet ... ist ja dann auch weg das Geld und macht ja keinen Unterschied. ;D

Ich hab schon verstanden was du meinst, es ist halt ein Wagnis und man muss damit rechnen das das Geld dann weg ist und man am Ende mit leeren Taschen da steht, einfach weil es bei diesem Finanzierungsprojekt so sein kann, das meintest du wohl.

Aber dein Absatz liest sich so schön verwirrend... ;D Für viele junge Erwachsene ist das schon Schite wenn 50 oder 200 Dollar verloren gehen. Sonst hättest du ja auch direkt an das Projekt statt 220, 440 oder 880 Dollar zahlen können, macht ja keinen Unterschied wenn es am Ende einfach weg ist.. das Risiko bleibt ja das selbe. ;)

Topic
Sollte es so kommen finde ich das unverantwortlich. Sicher das ist auch ein Shit-Move seitens CryTek aber die haben aktuell nun mal zu wenig Geld und wahrscheinlich haben sie ihre Engine schlecht "vermarktet".

Glaube aber nicht das es ein Problem darstellen wird. Es könnte halt eine einmalige Zahlung fällig werden und das wird den Gewinn schmälern. Aber Wahrscheinlich keine die so groß ist, das RSI die Produktion von ihrem Projekt stoppt. Immerhin verdienen beide daran wenn die Kunden langfristig zahlen und Geld einbringen, von einem Konkurs haben beide quasi nichts.
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Re: Star Citizen: Crytek verklagt Roberts Space Industries wegen unrechtmäßiger Verwendung der CryEngine

Beitrag von danke15jahre4p »

Kajetan hat geschrieben: 16.12.2017 19:45Ich empfinde es nämlich als Frechheit, dass Cryteks Klage nicht in Form eines Bollywood-Filmes mit Gesang und Tanzeinlagen vorgebracht wurde. Und als Unverschämtheit, dass die Yerlis nicht meinen Wünschen nachkommen!
gutes, wenn aber auch leicht respektlos ausgeschmücktes, stilmittel, aber nun gut.

ich hoffe dir ist aber bewusst, dass gesetzen oft moralischen wertvorstellungen vorausgingen, und da kann ich mich nur wiederholen, es sollte moralisch verwerflich sein wenn mit dem geld von backern, vertragsbrüche, luxus oder weitere animositäten finanziert werden.

man darf nicht vergessen, der backer gibt das geld für ein spiel, so beworben auf kickstarter, und nicht für eine rechtsperson, die anklage jedoch richtet sich gegen eine rechtsperson und nicht gegen das spiel, warum also sollte das geld der backer, die für ein spiel gespendet haben, aufgewendet werden dürfen um den arsch von roberts zu retten?

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Re: Star Citizen: Crytek verklagt Roberts Space Industries wegen unrechtmäßiger Verwendung der CryEngine

Beitrag von Nuracus »

Mooooment ... die dürfen keinen Luxus kaufen? Wenn ich nen Tante-Emma-Laden besitze, darf ich mir nicht 1x im Jahr ne Flasche Champagner gönnen?
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Wigggenz
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Re: Star Citizen: Crytek verklagt Roberts Space Industries wegen unrechtmäßiger Verwendung der CryEngine

Beitrag von Wigggenz »

Nuracus hat geschrieben: 16.12.2017 21:28 Mooooment ... die dürfen keinen Luxus kaufen? Wenn ich nen Tante-Emma-Laden besitze, darf ich mir nicht 1x im Jahr ne Flasche Champagner gönnen?
Der Vergleich ergibt keinen Sinn.
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Re: Star Citizen: Crytek verklagt Roberts Space Industries wegen unrechtmäßiger Verwendung der CryEngine

Beitrag von danke15jahre4p »

na gut.. wenn du als tante emma laden 10 leute suchst um mit deren geld in eine neue kaffeemaschine zu investieren, damit diese 10 kunden leckeren kaffee bekommen, du aber das geld zum teil für champagner ausgibst um dich damit wegzuschießen, sieht die sachlage ein wenig anders aus, oder?

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Re: Star Citizen: Crytek verklagt Roberts Space Industries wegen unrechtmäßiger Verwendung der CryEngine

Beitrag von Nuracus »

Das würde doch voraussetzen, dass das Geld zweckgebunden wäre?
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danke15jahre4p
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Re: Star Citizen: Crytek verklagt Roberts Space Industries wegen unrechtmäßiger Verwendung der CryEngine

Beitrag von danke15jahre4p »

die kickstarterseite zu star citizen, ging es da um die unterstützung des studios für alle belange im allgemeinen oder um die explizite realisierung des einen bzw. der zwei spiele?

würde das alles als patreon laufen für roberts der mit dem geld anstellen kann was er will, hätte ich nichts moppern.

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