yopparai hat geschrieben: ↑12.12.2017 18:14
Krulemuk hat geschrieben: ↑12.12.2017 17:51
Außerdem muss man mal schauen, was Sony macht. Einige spekulieren ja über einen Switch-Konkurrenten mit der Power der PS4 (Amateur). Über eine solche Alternative würde ich mich sehr freuen. Vielleicht kann ich einige PS4 Titel ja irgendwann mal mobil zocken, die mir für stationäre Hardware zu viele Spielstunden benötigen...Konkurrenz belebt das Geschäft
Ja, die Idee kommt immer mal wieder hoch. Nur spricht vieles dagegen. Einmal natürlich die Technik, es gibt schlicht keine x86 Chips die das im niedrigen einstelligen Watt-Bereich schaffen, und wenn es die mal gibt sind wir schon bei Switch 3 mit noch mehr Leistung und Sony hat ne PS6 auf dem Markt. Dann hat man das Problem mit den ganzen Bluraykäufern die damit echt in den Arsch gekniffen wären. Denn die könnten ihre Spiele gar nicht in so einem Ding verwenden. Und zu guter Letzt, und das ist das Wichtigste: Sony hat das gar nicht nötig. Ihr Kram läuft super, knackt einen Rekord nach dem anderen und was die Komiker aus dem Pilzkönigreich da feiern kann man mal beobachten, aber es erfordert keine unmittelbare Reaktion.
Also nicht dass wir uns falsch verstehen, sie müssen das schon im Auge haben, gerade in Japan, wo Nintendo ihnen ganz schön die Butter vom Brot nimmt im Moment, aber das ist global nur ein mittelgroßer Teilmarkt. Kein Grund, gleich für ein paar hundert Millionen eine neue Plattform zu entwickeln.
Für mich das wichtigste Argument gegen eine Vita 2 ist vor allem dass auf der Switch neben der abgespeckten Handheldversion gleichzeitig die beste Version (docked) von Zelda, Mario, Xenoblade 2 und Co. läuft.
Man hat einfach nicht den Vergleich zu etwas noch besserem.
Bei der Playstation bräuchte man neben der PS4 Pro dann noch ein zweites Gerät, eben eine Vita 2 und die würde dann nur grafisch ordentlich reduzierte Versionen von PS4 Spielen abspielen. Das ist dann für viele einfach nicht so attraktiv, wenn man nur die Vita 2 hat.
Ja, der Mobilfaktor zieht. Auch bei Spielen wie Doom auf der Switch (welche ja auch Kompromisse eingehen müssen) aber ich glaube ausschlaggebend sind die Exclusives und die Indies, wo die Abstriche überschaubar sind bzw. eben nicht sichtbar, weil es nur eine Version gibt.
Dann noch die technischen Probleme, die du ansprichst + dass die Bibliothek eben nicht so einfach übertragbar wäre (Discs) und man doppelt zur Kasse bitten müsste.
Damit hat man ein gleich wesentlich unatraktiveres Produkt, welches es am Markt schwerer hätte.