Die Spiele des Jahres 2017: Startschuss zur Leserwahl
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Re: Die Spiele des Jahres 2017: Startschuss zur Leserwahl
Aufgrund fehlender Zeit werden mich die Spiele aus dem Jahr 2017 noch über kommende Jahre begleiten.
Am meisten Eindruck hat aber Hellblade auf mich hinterlassen. So stark wie Zelda, Mario oder Nioh (um nur drei zu nennen) sind,
hat mich Hellblade doch am meisten beeindruckt, bzw. beschäftigt.
Daher mache ich mein Kreuz bei Senua
Am meisten Eindruck hat aber Hellblade auf mich hinterlassen. So stark wie Zelda, Mario oder Nioh (um nur drei zu nennen) sind,
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- Sindri
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Re: Die Spiele des Jahres 2017: Startschuss zur Leserwahl
Mein persönliches Highlight dieses Jahr: Star Wars Battlefront 2 - The rise of the lootbox 
- Alter Sack
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Re: Die Spiele des Jahres 2017: Startschuss zur Leserwahl
Für mich wirds Horizon. Ist bei mir dieses Jahr konkurrenzlos.
Das ein oder andere Remake oder Remastered vielleicht noch aber die zählen eher nicht für mich zu einer Goty.
Das ein oder andere Remake oder Remastered vielleicht noch aber die zählen eher nicht für mich zu einer Goty.
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Felerlos
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Re: Die Spiele des Jahres 2017: Startschuss zur Leserwahl
Für mich sind Zelda, Cuphead und Hellblade die Highlights des Jahres, jeweils aus ganz unterschiedlichen Gründen. Habe mich dann für Zelda entschieden, einfach wegen dem enormen Umfang, im Vergleich mit den anderen beiden.
- v3to
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Re: Die Spiele des Jahres 2017: Startschuss zur Leserwahl
Bei mir ist das Jahr überschaubar, was die Spiele des Jahres angeht. Zelda Breath of the Wild (welches ich aber nur sporadisch spiele, weil ich nach 2 Jahren immer noch an meinem ersten Fallout 4 Durchgang sitze), Sonic Mania, Steamworld Dig 2, Polybius, Wonderboy 3 und Thimbleweed Park. Alles tolle Titel, und der, mit dem ich den meisten Spaß hatte, ist...
Steamworld Dig 2
Das Spiel wird vermutlich nicht mal in die Nähe der Topplatzierungen kommen, aber bei keinem anderen Game hatte ich dieses Jahr so sehr der Drang gehabt, alles zu entdecken und gleichzeitig es bis zu Ende zu spielen.
Steamworld Dig 2
Das Spiel wird vermutlich nicht mal in die Nähe der Topplatzierungen kommen, aber bei keinem anderen Game hatte ich dieses Jahr so sehr der Drang gehabt, alles zu entdecken und gleichzeitig es bis zu Ende zu spielen.
- Krulemuk
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Re: Die Spiele des Jahres 2017: Startschuss zur Leserwahl
Für mich ist die Wahl dieses Jahr sehr schwierig. Es sind gleich zwei Titel erschienen, die ich in meine Top 5 der besten Spiele aller Zeiten gesetzt habe, neben Titeln von 1988 bis maximal 2011: Super Mario Odyssey und Breath of the Wild. Persona 5 und Cuphead habe ich leider noch nicht gespielt.
Ich führe seit ein paar Jahren eine Excel-Tabelle und trage dort auch am Jahresende immer brav mein GotY ein - zwischen Mario und Zelda hat dieser Eintrag in den letzten Wochen schon 10 Mal gewechselt. So unsicher war ich mir echt noch nie - Es wechselt je nach Tagesform und Stimmung...
Mario Odyssey hat die Formel der 3D-Adventure-Plattformer für mich perfektioniert . Es ist purer Spielspaß und durch das Moveset mit Cappy gameplaytechnisch mein Favorit. Die Welten haben meine Neugier geweckt und perfekte Erkungungsanreize geschaffen. Ich habe es in 60 Stunden auf 100% gespielt, danach 1-2 kleinere Spiele eingeschoben, und es dann nochmal von vorne gestartet. Im Moment bin ich bei 75h - Super Mario Odyssey könnte sich zu einem meiner Evergreens entwickeln, die ich jedes Jahr einmal durchspiele. Auch hat es für mich deutlich weniger eindeutige Schwächen als Breath of the Wild. Eigentlich fällt mir da nur die erzwungene Bewegungssteuerung ein (die ich ignoriere) und ggf. noch eine Kamera, die in 2-3 Momenten etwas nervt. Alles andere, wie die Anzahl der Monde, sind für mich Designentscheidungen, zu denen man durchaus eine kritische Meinung entwickeln kann, die ich persönlich aber einfach nur genial finde. Mario Odyssey kann man in 6h durchspielen, wenn man möchte - oder man braucht eben das 10fache für einen 100%-Run. Jeder kann selbst bestimmen, wie ausgiebig er das Spiel erleben möchte.
Doch letztlich wandelt das Spiel schon sehr stark auf den Pfaden von Mario 64 oder Sunshine. Es ist im Vergleich zu Breath of the Wild trotz des perfekten Gameplays und des überragenden Spielspaßes eben kein bahnbrechendes Werk, was etwas macht, was noch kein Spiel zuvor gemacht hat. Es macht "nur" das, was es machen möchte, in Perfektion.
Bei Breath of the Wild kann ich viel mehr Schwächen erkennen. Einige davon kann ich leicht verzeihen. Die Designentscheidung, sich für kleine Mini-Dungeons statt großer Themendungeons zu entscheiden, bedaure ich zwar, kann aber gut damit leben, wenn ein etwaiger Nachfolger hier wieder größere und komplexere Dungeons bieten würde. Darüber hinaus hatte ich nach dem letzten Storytrailer vor Release einfach ein anderes Level an Story & Inszenierung erwartet - hier hat BotW viel Potenzial liegen gelassen. Die für mich größte Schwäche von Breath of the Wild sind aber die Bosse, insbesondere der letzte Endgegner und das große Finale. Nachdem ich das Spiel so extrem genossen habe, hat mich das Finale enttäuscht zurückgelassen. Es war dieses Ausnahmetitels einfach nicht würdig. Mir fällt tatsächlich kein Zeldaspiel ein, wo die Bosse ähnlich schwach gewesen wären. Die Bewertung von Breath of the Wild wurde lange Zeit von dieser letzten Erfahrung überschattet, weswegen ich das Spiel nach etwas Abstand deutlich kritischer gesehen habe, als damals beim Durchspielen.
Um so wichtiger ist es, sich zu vergegenwärtigen, was das Spiel so großartig gemacht hat: Die offene Spielwelt in Verbindung mit dem Physiksystem. Noch nie konnte man eine offene Welt so frei erkunden wie in Breath of the Wild. Noch nie konnte man so frei herum experimentieren mit Physik, Wetter oder Runen. Noch nie konnte man einer Open World so sehr seinen Stempel aufdrücken. Ich habe mich mehrmals mit einem Kollegen über jeweils die selbe Stelle im Spiel unterhalten und wir waren jedesmal überrascht, wie unterschiedlich wir gewisse Situationen angegangen sind. In diesem Spiel schreibt jeder Spieler seine ganz eigene Geschichte. Die spielerische Freiheit hebt dieses Spiel von anderen Genrevertretern ab.
Und so kann ich am Ende dann doch nicht anders: The Legend of Zelda: Breath of the Wild ist trotz einiger Schwächen mein Spiel des Jahres 2017 und eines der besten Spiele, die ich je gespielt habe.
Ich führe seit ein paar Jahren eine Excel-Tabelle und trage dort auch am Jahresende immer brav mein GotY ein - zwischen Mario und Zelda hat dieser Eintrag in den letzten Wochen schon 10 Mal gewechselt. So unsicher war ich mir echt noch nie - Es wechselt je nach Tagesform und Stimmung...
Mario Odyssey hat die Formel der 3D-Adventure-Plattformer für mich perfektioniert . Es ist purer Spielspaß und durch das Moveset mit Cappy gameplaytechnisch mein Favorit. Die Welten haben meine Neugier geweckt und perfekte Erkungungsanreize geschaffen. Ich habe es in 60 Stunden auf 100% gespielt, danach 1-2 kleinere Spiele eingeschoben, und es dann nochmal von vorne gestartet. Im Moment bin ich bei 75h - Super Mario Odyssey könnte sich zu einem meiner Evergreens entwickeln, die ich jedes Jahr einmal durchspiele. Auch hat es für mich deutlich weniger eindeutige Schwächen als Breath of the Wild. Eigentlich fällt mir da nur die erzwungene Bewegungssteuerung ein (die ich ignoriere) und ggf. noch eine Kamera, die in 2-3 Momenten etwas nervt. Alles andere, wie die Anzahl der Monde, sind für mich Designentscheidungen, zu denen man durchaus eine kritische Meinung entwickeln kann, die ich persönlich aber einfach nur genial finde. Mario Odyssey kann man in 6h durchspielen, wenn man möchte - oder man braucht eben das 10fache für einen 100%-Run. Jeder kann selbst bestimmen, wie ausgiebig er das Spiel erleben möchte.
Doch letztlich wandelt das Spiel schon sehr stark auf den Pfaden von Mario 64 oder Sunshine. Es ist im Vergleich zu Breath of the Wild trotz des perfekten Gameplays und des überragenden Spielspaßes eben kein bahnbrechendes Werk, was etwas macht, was noch kein Spiel zuvor gemacht hat. Es macht "nur" das, was es machen möchte, in Perfektion.
Bei Breath of the Wild kann ich viel mehr Schwächen erkennen. Einige davon kann ich leicht verzeihen. Die Designentscheidung, sich für kleine Mini-Dungeons statt großer Themendungeons zu entscheiden, bedaure ich zwar, kann aber gut damit leben, wenn ein etwaiger Nachfolger hier wieder größere und komplexere Dungeons bieten würde. Darüber hinaus hatte ich nach dem letzten Storytrailer vor Release einfach ein anderes Level an Story & Inszenierung erwartet - hier hat BotW viel Potenzial liegen gelassen. Die für mich größte Schwäche von Breath of the Wild sind aber die Bosse, insbesondere der letzte Endgegner und das große Finale. Nachdem ich das Spiel so extrem genossen habe, hat mich das Finale enttäuscht zurückgelassen. Es war dieses Ausnahmetitels einfach nicht würdig. Mir fällt tatsächlich kein Zeldaspiel ein, wo die Bosse ähnlich schwach gewesen wären. Die Bewertung von Breath of the Wild wurde lange Zeit von dieser letzten Erfahrung überschattet, weswegen ich das Spiel nach etwas Abstand deutlich kritischer gesehen habe, als damals beim Durchspielen.
Um so wichtiger ist es, sich zu vergegenwärtigen, was das Spiel so großartig gemacht hat: Die offene Spielwelt in Verbindung mit dem Physiksystem. Noch nie konnte man eine offene Welt so frei erkunden wie in Breath of the Wild. Noch nie konnte man so frei herum experimentieren mit Physik, Wetter oder Runen. Noch nie konnte man einer Open World so sehr seinen Stempel aufdrücken. Ich habe mich mehrmals mit einem Kollegen über jeweils die selbe Stelle im Spiel unterhalten und wir waren jedesmal überrascht, wie unterschiedlich wir gewisse Situationen angegangen sind. In diesem Spiel schreibt jeder Spieler seine ganz eigene Geschichte. Die spielerische Freiheit hebt dieses Spiel von anderen Genrevertretern ab.
Und so kann ich am Ende dann doch nicht anders: The Legend of Zelda: Breath of the Wild ist trotz einiger Schwächen mein Spiel des Jahres 2017 und eines der besten Spiele, die ich je gespielt habe.
- TheLaughingMan
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Re: Die Spiele des Jahres 2017: Startschuss zur Leserwahl
Für mich ohne zu Überlegen NieR.
So wie BotW wohl die Möglichkeiten einer offenen Welt und der damit verbundenen physischen Spielereien erweitert/perfektioniert, so erweitert NieR IMO die Grenzen dessen was in Sachen Storytelling in einem Game möglich ist. Hier wird eine grandiose Geschichte erzählt, und zwar mit Mitteln wie sie nur ein interaktives Medium wie Videogames bieten können. Hat mich wirklich geflasht.
So wie BotW wohl die Möglichkeiten einer offenen Welt und der damit verbundenen physischen Spielereien erweitert/perfektioniert, so erweitert NieR IMO die Grenzen dessen was in Sachen Storytelling in einem Game möglich ist. Hier wird eine grandiose Geschichte erzählt, und zwar mit Mitteln wie sie nur ein interaktives Medium wie Videogames bieten können. Hat mich wirklich geflasht.
- LP 90
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Re: Die Spiele des Jahres 2017: Startschuss zur Leserwahl
Dann solltest du das originale Nier und Drakengard spielen, dort hat Yoko Taro das Ganze schon deutlich länger gemacht.TheLaughingMan hat geschrieben: ↑09.12.2017 12:15 Für mich ohne zu Überlegen NieR.
So wie BotW wohl die Möglichkeiten einer offenen Welt und der damit verbundenen physischen Spielereien erweitert/perfektioniert, so erweitert NieR IMO die Grenzen dessen was in Sachen Storytelling in einem Game möglich ist. Hier wird eine grandiose Geschichte erzählt, und zwar mit Mitteln wie sie nur ein interaktives Medium wie Videogames bieten können. Hat mich wirklich geflasht.
imo finde ich die Geschichte bei denen auch stärker als Automata
- Eirulan
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Re: Die Spiele des Jahres 2017: Startschuss zur Leserwahl
Ich würds Hellblade gönnen, glaube aber nicht, dass es eine Chance hat.
Objektiv betrachtet muss man dann auch sagen, dass es vom Gameplay her dann vlt doch nicht wirklich GOTY Material ist.
Überlege trotzdem, Hellblade meine Stimme zu geben, Konkurrent wäre Nier Automata
Objektiv betrachtet muss man dann auch sagen, dass es vom Gameplay her dann vlt doch nicht wirklich GOTY Material ist.
Überlege trotzdem, Hellblade meine Stimme zu geben, Konkurrent wäre Nier Automata
- Hank M.
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Re: Die Spiele des Jahres 2017: Startschuss zur Leserwahl
P5 und das mit riesigem Vorsprung!
Dahinter waren Horizon und Zelda eigentlich das ganze Jahr über zementiert. Neulich habe ich dann aber noch Nier nachgeholt und das grätscht, vielleicht aufgrund der frischeren Eindrücke, noch dazwischen und sichert sich den zweiten Platz vor Horizon.
Honorable Mentions:
This War of Mine
Invisible Inc.
Stardew Valley
Die Drei sind schon ein bisschen älter, habe ich aber dieses Jahr zum ersten mal gespielt.
ToDo:
Edith Finch
Hellblade
Rime
Sexy Brutale
Little Nightmares
Edit: Hatte glatt Stardew Valley vergessen.
Dahinter waren Horizon und Zelda eigentlich das ganze Jahr über zementiert. Neulich habe ich dann aber noch Nier nachgeholt und das grätscht, vielleicht aufgrund der frischeren Eindrücke, noch dazwischen und sichert sich den zweiten Platz vor Horizon.
Honorable Mentions:
This War of Mine
Invisible Inc.
Stardew Valley
Die Drei sind schon ein bisschen älter, habe ich aber dieses Jahr zum ersten mal gespielt.
ToDo:
Edith Finch
Hellblade
Rime
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Little Nightmares
Edit: Hatte glatt Stardew Valley vergessen.
Zuletzt geändert von Hank M. am 09.12.2017 15:34, insgesamt 1-mal geändert.
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johndoe818235
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Re: Die Spiele des Jahres 2017: Startschuss zur Leserwahl
Jup, bei mir ist es dieses mal genauso!
Horizon hat die Geschichte etwas interessanter erzählt, m.M.n.
Deswegen erhält dieses auch den Zuschlag, denn man meistgespielter Spiel darf ich nicht wählen, das ist Rainbow Six Siege. Mein eigentliches GOTY.
Die größte Enttäuschung für mich dieses Jahr war Destiny 2 (denn ich bin kein Star Wars Fan :b ). Da hab ich so schnell die Lust verloren, obwohl ich in den ersten Teil so viele Stunden wie wohl in kaum ein anderes Spiel gesteckt habe. Da hatte ich mir ehrlich mehr erhofft. Kurz danach CoD WW2, obwohl ich die Kampagne ordentlich fand, aber beim MP kommt irgendwie nicht mehr das Gefühl auf, dass ich bei CoD4 oder WaW mal hatte...
Qual des Jahres war für mich im Übrigen The Last Guardian, gefolgt von Prey. Ich habs bis zum Ende versucht, aber die beiden wollten nicht zünden.
Dieses Jahr leider nicht gespielt, hätte aber gern mal reingeschaut:
Wolfenstein 2
What remains of Edith Finch
Kona
Aber die Wahl ist, glaube ich, eh schon entschieden. Verstehen werde ich das allerdings nicht.
- rekuzar
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Re: Die Spiele des Jahres 2017: Startschuss zur Leserwahl
Für mich isses Prey.
Zelda hat mich leider ca. ab der Hälfte in seiner öden Open World verloren, also war plötzlich doch noch Zeit für andere Titel in diesem Jahr
Zelda hat mich leider ca. ab der Hälfte in seiner öden Open World verloren, also war plötzlich doch noch Zeit für andere Titel in diesem Jahr
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johndoe818235
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Re: Die Spiele des Jahres 2017: Startschuss zur Leserwahl
Du findest so viele Schwächen in einem Spiel, wirst nach dem durchspielen enttäuscht zurückgelassen und es kommt in die TOP 5 seit 1988 für dich?Krulemuk hat geschrieben: ↑09.12.2017 12:09
Bei Breath of the Wild kann ich viel mehr Schwächen erkennen. Einige davon kann ich leicht verzeihen. Die Designentscheidung, sich für kleine Mini-Dungeons statt großer Themendungeons zu entscheiden, bedaure ich zwar, kann aber gut damit leben, wenn ein etwaiger Nachfolger hier wieder größere und komplexere Dungeons bieten würde. Darüber hinaus hatte ich nach dem letzten Storytrailer vor Release einfach ein anderes Level an Story & Inszenierung erwartet - hier hat BotW viel Potenzial liegen gelassen. Die für mich größte Schwäche von Breath of the Wild sind aber die Bosse, insbesondere der letzte Endgegner und das große Finale. Nachdem ich das Spiel so extrem genossen habe, hat mich das Finale enttäuscht zurückgelassen. Es war dieses Ausnahmetitels einfach nicht würdig. Mir fällt tatsächlich kein Zeldaspiel ein, wo die Bosse ähnlich schwach gewesen wären. Die Bewertung von Breath of the Wild wurde lange Zeit von dieser letzten Erfahrung überschattet, weswegen ich das Spiel nach etwas Abstand deutlich kritischer gesehen habe, als damals beim Durchspielen.
Um so wichtiger ist es, sich zu vergegenwärtigen, was das Spiel so großartig gemacht hat: Die offene Spielwelt in Verbindung mit dem Physiksystem. Noch nie konnte man eine offene Welt so frei erkunden wie in Breath of the Wild. Noch nie konnte man so frei herum experimentieren mit Physik, Wetter oder Runen. Noch nie konnte man einer Open World so sehr seinen Stempel aufdrücken. Ich habe mich mehrmals mit einem Kollegen über jeweils die selbe Stelle im Spiel unterhalten und wir waren jedesmal überrascht, wie unterschiedlich wir gewisse Situationen angegangen sind. In diesem Spiel schreibt jeder Spieler seine ganz eigene Geschichte. Die spielerische Freiheit hebt dieses Spiel von anderen Genrevertretern ab.
Und so kann ich am Ende dann doch nicht anders: The Legend of Zelda: Breath of the Wild ist trotz einiger Schwächen mein Spiel des Jahres 2017 und eines der besten Spiele, die ich je gespielt habe.
Wow.
- Chibiterasu
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Re: Die Spiele des Jahres 2017: Startschuss zur Leserwahl
Ist bei mir ähnlich. Der Rest ist einfach so außergewöhnlich gut 
- Hank M.
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Re: Die Spiele des Jahres 2017: Startschuss zur Leserwahl
Kein Spiel ist perfekt. Ich finde den Zelda-Hype auch völlig übertrieben. Trotzdem kann man doch anerkennen, dass es auch vieles richtig macht. Das Beste an Zelda war übrigens das Kochen.adlerfront hat geschrieben: ↑09.12.2017 13:10 Du findest so viele Schwächen in einem Spiel, wirst nach dem durchspielen enttäuscht zurückgelassen und es kommt in die TOP 5 seit 1988 für dich?
