dOpesen hat geschrieben: ↑30.11.2017 11:26
kajetan bitte, 100 dollar für die lizenz zum landerwerb von 8x8km² pixelbrei.
ICH persönlich würde dafür kein Geld ausgeben. Ich habe auch keine Schiffshüllen erworben und lasse erst dann Geld rüberwachsen, sobald SQ42 erschienen ist. Dennoch erlaube ich mir einen differenzierten Blick auf das Geschehen.
Ich vergleiche das gerne mit Shrouds of the Avatar, wo man jetzt schon Häuser, Grundstücke und Zeugs für die Online-Komponente erwerben kann. Auch dort ist das kein P2W, weil es kaum einen Einfluss auf das MP-Erlebnis haben sollen wird

Das PU von SC hat eine gigantische Spielwelt, inklusive Schutzzonen für N00bs, so dass der individuelle Einfluss eigenen Verhaltens auf das Spielerlebnis anderer sehr gering ist. Wie bei Eve Online, wo man Ingame-Ressourcen gegen Echtgeld kaufen kann, haben diese Echtgeld-Transaktionen so gut wie keinen Einfluss auf das Spielerlebnis von Einsteigern, gerade weil Einsteiger Schutz genießen UND das bespielbare Universum riesengroß ist. Es ist Platz genug für jeden und wenn Platz knapp wird, wird das Universum eben vergrößert.
Kritisch wird es nur dann, wenn Ressourcen künstlich verknappt werden, nur um Umsätze im Ingame-Shop zu pushen. Wie das EA oder Bungie eben getan haben.
da ist meiner meinung nach nicht viel raum zum diskutieren, und da kann man auch nicht mit angebot und nachfrage kommen, oder mit, man muss es ja nicht kaufen.
Meiner Meinung nach ist da sehr viel Raum zu diskutieren
so etwas sind einfach falsche signale, ich denke wir haben alle nichts gegen content zum fairen preis, aber da ist doch nichts mehr fair, und mit verantwortung der branche gegenüber hat das auch nichts zu tun.
Da sendet nichts mehr falsche Signale, weil SC lediglich längst etablierte (!) Geschäftsmodelle aus anderen Spielen übernimmt. Die Frage ist meiner Meinung daher nur ... welchen Einfluß haben diese Echtgeld-Transaktionen auf das Gameplay und das Spielerlebnis derer, die sich "nur" einen Account zulegen und ganz klein anfangen.
bin kein naivling der meint der branche geht es um des spielers wohl, nur sollten wir doch mißstände klar benennen, und das ganze nicht mit späterer balance oder große vision des schöpfers die nunmal geld benötigt relativieren.
Du darfst und sollst gerne der Sache kritisch gegenüberstehen. Und wenn es Roberts nicht gelingt ein entsprechendes Balancing hinzubekommen, so dass wohlhabende Spieler tatsächlich im Vorteil sind, teile ich Deine Kritik.
Ich verurteile aber nicht mehr grundsätzlich etwas, was sich so sehr in der Spielebranche etabliert hat, dass es nicht mehr weggehen wird, gleichgültig wie sehr wir uns hier auf den Kopf stellen und die Luft anhalten. Ich arbeite mich nicht mehr an Dingen ab, die ich nicht ändern kann. Ich habe die Existenz von Ingame-Shops akzeptiert und halte mich einfach fern davon. Ich meide nach Möglichkeit auch Spiele mit Ingame-Shops und schaue kritisch Spiele an, die das nachträglich einführen, ob mich das in meinem Spielerlebnis stört.
Ich zocke seit Jahren WoW. WoW hatte irgendwann einen Ingame-Shop. Hat mich damals nicht in meinem Spiel gestört und stört mich heute immer noch nicht, weil der Shop keinen Einfluß auf mein Spiel hat und er nur sehr unauffällig in das Spiel integriert wurde, so dass ich nicht einmal aktiv ignorieren muss.
Grundsatz-Kreuzzüge überlasse ich bei diesem Thema mittlerweile anderen
