Electronic Arts: Blake Jorgensen (CFO) über die Schließung von Visceral Games und unbeliebte "lineare Spiele"

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gEoNeO
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Re: Electronic Arts: Blake Jorgensen (CFO) über die Schließung von Visceral Games und unbeliebte "lineare Spiele"

Beitrag von gEoNeO »

@SirRichfield

Es ist für mich zumindest beides. Es macht in sachen Shooter viel richtig z.B. muss man auch sparsam mit Munition umgehen, zumindest auf dem Schwierigkeitsgrad "Schwer"
Dann kann man auch gerne Talos I Erkunden, was mir zumindest etwas mehr Spaß bereitet. Also Ja, es ist vermutlich ähnlich wie System Shock und Co.
Die Variation der Typhon's ist nicht nur auf eine Sorte ausgeleget, sondern sie unterscheiden sich.
Es gibt Mimiks und stärker Mimiks usw. usf. Ich bin aber noch nicht fertig mit dem Spiel, deshalb kann es später noch mehr geben?
Wie gesagt, ich würde die Demo mal ausprobieren, wenn es dir nicht zusagt, dann ist es eben so. Und wenn doch, dann hast du ja ein gutes Spiel für dich entdeckt :Vaterschlumpf:
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SethSteiner
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Re: Electronic Arts: Blake Jorgensen (CFO) über die Schließung von Visceral Games und unbeliebte "lineare Spiele"

Beitrag von SethSteiner »

Also ich habe Prey auch wegen seines Namens nicht mehr weiter verfolgt. Mag ja kleinlich wirken aber es ist halt irreführend einen Titel zu nehmen um ein Spiel zu verkaufen, das mit diesem Titel nichts zutun hat. Sowas geht einfach nicht, egal wie gut das Spiel ist. Nichts hätte dagegen gesprochen einen anderen Namen zu wählen, hat man aber nicht und sowas bestraft eben zumindest ein Teil der Kundschaft, der diese Verarsche satt hat.
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gEoNeO
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Re: Electronic Arts: Blake Jorgensen (CFO) über die Schließung von Visceral Games und unbeliebte "lineare Spiele"

Beitrag von gEoNeO »

SethSteiner hat geschrieben: 29.11.2017 20:41 Also ich habe Prey auch wegen seines Namens nicht mehr weiter verfolgt. Mag ja kleinlich wirken aber es ist halt irreführend einen Titel zu nehmen um ein Spiel zu verkaufen, das mit diesem Titel nichts zutun hat. Sowas geht einfach nicht, egal wie gut das Spiel ist. Nichts hätte dagegen gesprochen einen anderen Namen zu wählen, hat man aber nicht und sowas bestraft eben zumindest ein Teil der Kundschaft, der diese Verarsche satt hat.
Naja, deshalb gleich gar nicht mehr drauf zu schauen, ist vielleicht dann doch etwas naiv. Bei neuen filmen bzw. Reboots kann ich es ja noch verstehen, aber bei Prey, da war selbst der Vorgänger ja gut. Klar assoziieren die meisten mit Prey ein Spiel wie sein Vorgänger und bekommen dann etwas anderes bzw. sich nicht mehr ähnlich. Was aber nicht umbedingt heißt, es wäre schlecht. Gibt ja auch genug Film die sich ähnlich nennen und nix miteinander zu tun haben. Ich zumindest schau mir (auch bei Filmen) immer zuerst an, was es für ein Reboot o.Ä. wird und beurteile es dann für mich.
Was hat der Name mit dem zu tun, ob es dann gut wird? Bin mir nicht einmal sicher, ob sich Prey von 2006 gut verkauft hat, ka?
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FuerstderSchatten
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Re: Electronic Arts: Blake Jorgensen (CFO) über die Schließung von Visceral Games und unbeliebte "lineare Spiele"

Beitrag von FuerstderSchatten »

Jondoan hat geschrieben: 29.11.2017 17:55
FuerstderSchatten hat geschrieben: 29.11.2017 14:00 Wer sowas braucht, naja dann gute Nacht.
Ok, dann gute Nacht? :ugly:

Ich mag Open World, soll ich mich jetzt als was schlechteres fühlen? :lol:
Nö, aber du nennst doch lineare Spiele, Steinzeit-Kiddiegedöns oder sowas. Soll ich mich jetzt als Kiddie fühlen, weil ich nicht gerne im Wald Rinde für meine Rüstung sammeln gehe, sondern gerne eine Geschichte verfolge, was eigentlich kohärent nur linear gehen kann?


Ansonsten bekomme ich sie ja nur abgehackt wiedergekaut a la GTA, wo ich dann Mission für Mission linear abklappere.
Das witzige daran, ich denke, dass Openworld(RPG)-Spiele existieren genauso lange wie lineare. Alleine Bards Tale ist dafür ja nen Beweis, ja sie waren zu Anfang sogar in der Mehrheit: Dark Sun, die Nordlandtriologie, FF alles frühe Openworld Beispiele. Nur mal so zur Steinzeit, Kiddie.

PS Katta ist keine Instanz.
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FuerstderSchatten
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Re: Electronic Arts: Blake Jorgensen (CFO) über die Schließung von Visceral Games und unbeliebte "lineare Spiele"

Beitrag von FuerstderSchatten »

SethSteiner hat geschrieben: 29.11.2017 20:41 Also ich habe Prey auch wegen seines Namens nicht mehr weiter verfolgt. Mag ja kleinlich wirken aber es ist halt irreführend einen Titel zu nehmen um ein Spiel zu verkaufen, das mit diesem Titel nichts zutun hat. Sowas geht einfach nicht, egal wie gut das Spiel ist. Nichts hätte dagegen gesprochen einen anderen Namen zu wählen, hat man aber nicht und sowas bestraft eben zumindest ein Teil der Kundschaft, der diese Verarsche satt hat.
Was ist denn mit dem Namen? Ist doch nur irgendein Name für ein Game. Jagged Alliance bedeutet gezackte Allianz, gibt auch keinen Sinn.
CritsJumper
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Re: Electronic Arts: Blake Jorgensen (CFO) über die Schließung von Visceral Games und unbeliebte "lineare Spiele"

Beitrag von CritsJumper »

FuerstderSchatten hat geschrieben: 29.11.2017 23:38 Was ist denn mit dem Namen?
Es war quasi der Nachfolger zu dem ersten Pray. Aber jener wurde eingestampft und dann haben sie einfach ein komplett anderes Spiel Prey genannt.
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FlyingDutch
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Re: Electronic Arts: Blake Jorgensen (CFO) über die Schließung von Visceral Games und unbeliebte "lineare Spiele"

Beitrag von FlyingDutch »

FuerstderSchatten hat geschrieben: 29.11.2017 14:00 Wie das mit Openworld überhaupt nur annähernd interessant geht, zeigen vor allem alte Games wie Fallout 1+2 oder Baldurs Gate, die es relativ sinnvoll einbauen.
Da man in allen drei Spielen auf einer Weltkarte von Abschnitt zu Abschnitt reist und sich somit in geschlossenen Kartenabschnitten bewegt, sind es auch keine Open World Spiele.
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Mafuba
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Re: Electronic Arts: Blake Jorgensen (CFO) über die Schließung von Visceral Games und unbeliebte "lineare Spiele"

Beitrag von Mafuba »

Sid6581 hat geschrieben: 29.11.2017 13:50
ronny_83 hat geschrieben: 29.11.2017 12:39 Seine These, dass lineare Spiele den Leuten heute nicht mehr so gefallen wie vor 5 oder 10 Jahren ist absurd. Ich sehe da überhaupt keinen Wandel.
Wir nennen hier ja auch immer nur Uncharted und Last Of Us. Das sind natürlich die Überflieger. Aber Prey hat sich nicht mal eine Million mal verkauft, Dishonored 2 die 3 Millionen nicht erreicht. Mein Cousin ist 15, der spielt genau null SP, der zockt nur mit seinen Kumpels, bei denen das genau so ist. Ich sehe das schon, dass SP nicht mehr den Stellenwert hat, bleibe aber dabei, dass man mit einem hervorragenden Star Wars-SP-Titel sehr gutes Geld verdienen kann. Aber da hat EA andere Maßstäbe als bspw. Bethesda wie es aussieht.
Dishonered 2 hatte meiner Meinung nach zu viele technischen Probleme. Egal ob auf der PS4 (amateur) oder auf dem PC ich hatte immer das Gefühl, dass es nicht besonders sauber läuft.

Das Prey sich nicht mehr verkauft hat ist echt eine Schande. Das Spiel ist einfach nur der Hammer. Erinnert zwar stellenweise sehr stark an Bioshock aber es gibt schlimmeres :D
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Erdbeermännchen
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Re: Electronic Arts: Blake Jorgensen (CFO) über die Schließung von Visceral Games und unbeliebte "lineare Spiele"

Beitrag von Erdbeermännchen »

Joa so lineare Spiele wie Uncharted oder The Last of Us scheitern ja auch immer finanziell! 😉
Alle Spieler wollen nur noch so viel Open World wie möglich! 👍

Ganz ehrlich...*kotz*

Aber was regen wir uns hier eigentlich auf? Der finanzielle Erfolg EA‘s gibt ihnen doch immer wieder recht! Solange es genug „Spieler“ gibt die zusammen Mio von Euros in sämtliche DLC‘s, Microtransaktionen usw. usw. stecken, solange wird EA so oder noch heftiger ihre Politik des „Schröpfens“ weiter fahren!
Denn trotz Diskussionen um diverse missfallende Inhalte, gibt es dennoch genug Käufer!
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Kajetan
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Re: Electronic Arts: Blake Jorgensen (CFO) über die Schließung von Visceral Games und unbeliebte "lineare Spiele"

Beitrag von Kajetan »

Übrigens ... Larian hat gestern bekanntgegeben, dass sich DOS 2 in nicht einmal zweieinhalb Monaten über 1 Mio. mal verkauft hat. Kein OpenWorld/Sandbox-Spiel. Ein recht klassisches, größtenteils lineares RPG von einem Studio mit lediglich um die 100 Mitarbeitern.

Wäre ich Bethesda, ich würde mir mal überlegen, was ich bei Prey oder Wolfenstein 2 falsch mache, warum diese Titel nicht diese Umsätze erreichen. Retailpreis? Marketing? Konzeption?
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DonDonat
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Re: Electronic Arts: Blake Jorgensen (CFO) über die Schließung von Visceral Games und unbeliebte "lineare Spiele"

Beitrag von DonDonat »

Kajetan hat geschrieben: 30.11.2017 09:30 Übrigens ... Larian hat gestern bekanntgegeben, dass sich DOS 2 in nicht einmal zweieinhalb Monaten über 1 Mio. mal verkauft hat. Kein OpenWorld/Sandbox-Spiel. Ein recht klassisches, größtenteils lineares RPG von einem Studio mit lediglich um die 100 Mitarbeitern.
DOS2 ist zwar auf jeden Fall ein "klassisches" RPG, linear würde ich es aber nach etwa 90h nicht bezeichnen ;)
Dennoch freue ich mich dass DOS2 so erfolgreich ist: das Spiel macht spaß zu spielen, hat schöne Dialoge, schöne teilweise recht komplexe Quests, pointierten Humor (ME:A schau her, so macht man dass!!!!) und einen sehr guten Umfang.

Ist eine der besten Vollpreis-Investitionen, die ich seit Jahren getätigt habe und dann noch bei GOG, ganz ohne DRM :D
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Kant ist tot!
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Re: Electronic Arts: Blake Jorgensen (CFO) über die Schließung von Visceral Games und unbeliebte "lineare Spiele"

Beitrag von Kant ist tot! »

Pommern hat geschrieben: 29.11.2017 18:14
katzenjoghurt hat geschrieben: 29.11.2017 15:19 Wieso Bioshock?
Schaut Euch das hier auch schon erwähnte Prey an - eine Liebeserklärung an Bioshock und Deus Ex.
Ein 90er hier, grasgrüne 82 auf Metacritics, ich spiel's grad und bin (nach absoluter Open World Games Übersättigung) begeistert...
Aber... liegt wie Blei in den Regalen.

Wo sind die Käufer?
Hier. :winkhi:

Aber es ist natürlich ein Trauerspiel und hätte satten Erfolg verdient. Bei Dishonored ja ähnlich. Aber die Dinger sind eher Nische und kein Hochglanz Pengpeng wie Uncharted & COD. Transformers zieht ja leider auch mehr als die feinen Sachen von nebenan.
Dishonored hätte ich gerade unter Hochglanz einsortiert. Sieht doch spitze aus! Was vielleicht sogar ein bisschen Teil des Problems war, da die Performance nicht richtig in den Griff bekommen wurde. Keine Ahnung, ob das jetzt besser ist. Aber gerade in der PC Community gibt es sehr viele Leute, die die Nase rümpfen, wenn sie eine schlechte Portierung vorgesetzt bekommen. Irgendwo auch zu Recht, wenn man bedenkt, dass sich die Titel sehr gehäuft haben, die einfach mies waren von der Performance. Neben Dishonored fallen mir noch Deus Ex Mankind Divided und XCom 2 ein. Und das müssen die Publisher halt auch lernen, dass sich die Spiele dann schlechter verkaufen, wenn die Optimierung einfach nur suckt.

Ansonsten ist Dishonored eine tolle Reihe. Bei Prey bin ich gerade mal 6 Stunden drin aber das ist bislang der Hammer. Ich stimme Sir Richfield und SethSteiner zu, dass die das mit dem Namen verkackt haben und generell so viel schlechte Publicity produziert haben (die Lizenzklagen gab es ja auch noch) dass viele schon vorher mit dem Spiel abgeschlossen haben. Deswegen hatte es mich zu Release auch überhaupt nicht interessiert.
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Kajetan
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Re: Electronic Arts: Blake Jorgensen (CFO) über die Schließung von Visceral Games und unbeliebte "lineare Spiele"

Beitrag von Kajetan »

DonDonat hat geschrieben: 30.11.2017 09:39 DOS2 ist zwar auf jeden Fall ein "klassisches" RPG, linear würde ich es aber nach etwa 90h nicht bezeichnen ;)
Hmm, ok, ja, auch wieder wahr. Zumindest ordnet sich die offene Stuktur dem Gameplay und der Story unter, anstatt dass man dem Spieler ein grelles "DAS IST EIN SANDBOX-SPIEL! LOS, AMÜSIER DICH JETZT, DU SAU!!!" von der ersten Minute an ins Gesicht schreit. So zumindest wirken Dragon Age Inquisition und diverse Ubisoft-Titel auf mich.

Alles so unsubtil und platt und primitiv *schüttel*
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Kant ist tot!
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Re: Electronic Arts: Blake Jorgensen (CFO) über die Schließung von Visceral Games und unbeliebte "lineare Spiele"

Beitrag von Kant ist tot! »

Kajetan hat geschrieben: 30.11.2017 09:30 Übrigens ... Larian hat gestern bekanntgegeben, dass sich DOS 2 in nicht einmal zweieinhalb Monaten über 1 Mio. mal verkauft hat. Kein OpenWorld/Sandbox-Spiel. Ein recht klassisches, größtenteils lineares RPG von einem Studio mit lediglich um die 100 Mitarbeitern.

Wäre ich Bethesda, ich würde mir mal überlegen, was ich bei Prey oder Wolfenstein 2 falsch mache, warum diese Titel nicht diese Umsätze erreichen. Retailpreis? Marketing? Konzeption?
Einerseits schön, andererseits bestätigt es doch genau den Punkt, den der werte Herr von EA ausgeführt hat. Ich habe DOS 2 nicht gespielt aber so wie ich das sehe, stellt es die absolute Speerspitze in dem Genre dar. Das zeigen ja die Wertungen. Will sagen wir bewegen uns von der Qualität her am Limit und generieren damit etwas über eine Million Verkäufe in dem genannten Zeitabschnitt. Das wird für EA einfach zu wenig sein. Die Zielgruppe ist zu klein, das spricht wirklich nur Genre Fans an aber der breiten Masse geht es am Arsch vorbei. Und eben die will EA ansprechen.

Edit: Etwas weiter gedacht ist das doch eine gute Sache für uns Zocker. Wenn große Publisher gewisse Marktsegmente unbearbeitet brach liegen lassen, bietet das doch eben erst die Chance für kleinere Studios wie Larian, dann eben diese Lücke zu besetzen. Für die wiederum sind die Verkaufszahlen sicherlich klasse.
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Kajetan
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Re: Electronic Arts: Blake Jorgensen (CFO) über die Schließung von Visceral Games und unbeliebte "lineare Spiele"

Beitrag von Kajetan »

Kant ist tot! hat geschrieben: 30.11.2017 09:52 Einerseits schön, andererseits bestätigt es doch genau den Punkt, den der werte Herr von EA ausgeführt hat. Ich habe DOS 2 nicht gespielt aber so wie ich das sehe, stellt es die absolute Speerspitze in dem Genre dar. Das zeigen ja die Wertungen. Will sagen wir bewegen uns von der Qualität her am Limit und generieren damit etwas über eine Million Verkäufe in dem genannten Zeitabschnitt. Das wird für EA einfach zu wenig sein. Die Zielgruppe ist zu klein, das spricht wirklich nur Genre Fans an aber der breiten Masse geht es am Arsch vorbei. Und eben die will EA ansprechen.
Ja, da hast Du vollkommen Recht. Von der Warte EAs aus, wo alles unter 5 Millionen mittlerweile als Flopp gilt, SIND diese Spiele natürlich "unbeliebt". In den Augen EAs unbeliebt.

Ein Spiel, welches sich in nur zweieinhalb Monaten, ohne großartiges Marketing, über eine Million mal verkauft, ist nämlich alles andere als unbeliebt :) Man stelle sich nur mal vor, welche Umsätze Larian erzielen könnte, wenn man über das Marketingbudget eines Majors verfügen würde, der vor Release wichtiger Blockbuster alle Medienkanäle von oben bis unten zuballert, wo in der Regel WEIT über 50 Millionen Dollar und mehr ausgegeben werden. Nur für Werbung. Die Majors MACHEN ihre Blockbuster beliebt. EA hätte dieses achso chröckliche lineare Spiel zu einem Hit machen können.

Aber darum geht es EA ja nicht. EA möchte das Spielerlebnis vollständig monetarisieren und dazu eignen sich klassische, lineare Spiele nicht so gut. Doch das will man ja nicht zugeben, also konstruiert man in gewohnter Art und Weise wieder einen Strohmann und redet den Kunden ein, solche Spiele seien ja unbeliebt, weil die Kunden das nicht wollen. Die Masse der Kunden rennt aber der Werbung hinterher, ihr Wollen wird künstlich erzeugt!