Electronic Arts: Blake Jorgensen (CFO) über die Schließung von Visceral Games und unbeliebte "lineare Spiele"

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Alter Sack
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Re: Electronic Arts: Blake Jorgensen (CFO) über die Schließung von Visceral Games und unbeliebte "lineare Spiele"

Beitrag von Alter Sack »

just_Edu hat geschrieben: 29.11.2017 13:20 Ich tendiere EA einen allmählichen Absturz vorher zu sagen.. ihre Produkte finden zunehmen weniger Freunde, die Presse scheint sie auch allmählich abzustrafen.. wenn es so weiter geht, haben die keine 10 Jahre mehr..

Meiner Meinung nach immer noch zu lange.. aber sie werfen sich so viele Steine selber in den Weg..
Der Spruch wurde vor 10 Jahren auch schon gesagt.
johndoe1904612
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Re: Electronic Arts: Blake Jorgensen (CFO) über die Schließung von Visceral Games und unbeliebte "lineare Spiele"

Beitrag von johndoe1904612 »

Ash2X hat geschrieben: 29.11.2017 13:27
EllieJoel hat geschrieben: 29.11.2017 13:04 Sony und Nintendo bedienen eher die Gamer mit gehobenen Anspruch. Spieler die ein TLOU , Uncharted , Bloodborne , BOTW und Mario Odyssey spielen wollen. Würde Sony oder Nintendo den selben Fastfood Müll anbieten wie EA oder Microsoft würde die sich alle gegenseitig die Kunden wegschnappen. .
Ich glaube du hast dir gerade den Award für die dümmste Aussage des Jahres verdient und das trotz starker Konkurrenz.Respekt :lol:
this is for the anspruchsvoll gamer :Hüpf:
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Sylver001
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Re: Electronic Arts: Blake Jorgensen (CFO) über die Schließung von Visceral Games und unbeliebte "lineare Spiele"

Beitrag von Sylver001 »

Alter Sack hat geschrieben: 29.11.2017 13:27
just_Edu hat geschrieben: 29.11.2017 13:20 Ich tendiere EA einen allmählichen Absturz vorher zu sagen.. ihre Produkte finden zunehmen weniger Freunde, die Presse scheint sie auch allmählich abzustrafen.. wenn es so weiter geht, haben die keine 10 Jahre mehr..

Meiner Meinung nach immer noch zu lange.. aber sie werfen sich so viele Steine selber in den Weg..
Der Spruch wurde vor 10 Jahren auch schon gesagt.
Kann sein, aber da hatte EA noch wenigstens qualitativ hochwertigen Schrott abgeliefert.. mittlerweile haben die sich mit ihrer Frostbite Engine im eigenen Glockenspiel verbissen.. das werden die Investoren auf Dauer auch nicht gerne sehen.

Abseits von Fifa sind doch alle anderen Marken mittlerweile stark am bröckeln. Ohne fiese Preisaktionen geht bei EA mittlerweile so gut wie gar nichts mehr über die Theke (soviel zum Thema, Spiele sollten teuerer sein)

EA braucht neue Geschäftsmodelle (gab doch vor kurzem erst die Überlegungen wegen Abos etc. im normalen Tagesgeschäft gehen die definitiv unter..

Wie ein Parasit, der einen neuen Wirt sucht.
Zuletzt geändert von Sylver001 am 29.11.2017 13:41, insgesamt 2-mal geändert.
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Jondoan
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Re: Electronic Arts: Blake Jorgensen (CFO) über die Schließung von Visceral Games und unbeliebte "lineare Spiele"

Beitrag von Jondoan »

ronny_83 hat geschrieben: 29.11.2017 13:13
Jondoan hat geschrieben: 29.11.2017 12:47 Das ist aber mal eine sehr eigenwillige Definition von linear :D
Na ja, eigentlich ist es nur eine andere Sichtweise auf die Spiele, den Konsum, Geschäftsmodell, weniger auf die Konstruktion des Spiels. Egal ob ich ein Mario, ein Unchartedoder ein Breath of the Wild kaufe. Mal sind sie mehr, mal weniger gerichtet konstruiert, mal Open World, was die Levelstrukturen angeht. Aber alle kaufst du, bezahlst du, spielst sie für eine bestimmte Zeit und legst sie irgendwann weg. Diese Spiele haben keine Ingame-Items, die du kaufen kannst, keine Zusatzfeatures zu erwerben mitten im Spiel. Max. nen DLC danach. Das ist für mich auch linear, im Konsum, in der Spielerweise und auch dem Bezahlmodell.

Das hat er wahrscheinlich nicht gemeint. Aber ansonsten seh ich seine Aussage trotzdem falsch. Nur weil MMORPGs und Online-Multiplayer heute um ein Vielfaches populärer geworden sind, heisst das nicht, dass SP-Spielerfahrungen und linear ausgerichtete Spiele an Bedeutung verloren haben. Es gab schon in den letzten zwei Jahren genug Beispiele, die das widerlegen könnten.
Ich verstehe ja schon, was du darunter meinst, nur der Rest meint mit "lineare Spiele" eben was anderes. Genauso könntest du sagen, "klassische Musik" ist alles, was ich ganz klassisch als CD erwerben kann. Dann guckt dich der Pianist aber bestimmt schief an, wenn du ihm ne CD von Tupac vorspielst :lol:

Was du beschreibst, ist ja sozusagen das "klassische Model" in Abgrenzung zu dem recht jungen Begriff "Games as a service". Mit der Zeit wird es wohl auch noch einen Begriff für die althergebrachte Art und Weise geben. Wenn es schon einen gibt, kenne ich ihn noch nicht.
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Sid6581
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Re: Electronic Arts: Blake Jorgensen (CFO) über die Schließung von Visceral Games und unbeliebte "lineare Spiele"

Beitrag von Sid6581 »

ronny_83 hat geschrieben: 29.11.2017 12:39 Seine These, dass lineare Spiele den Leuten heute nicht mehr so gefallen wie vor 5 oder 10 Jahren ist absurd. Ich sehe da überhaupt keinen Wandel.
Wir nennen hier ja auch immer nur Uncharted und Last Of Us. Das sind natürlich die Überflieger. Aber Prey hat sich nicht mal eine Million mal verkauft, Dishonored 2 die 3 Millionen nicht erreicht. Mein Cousin ist 15, der spielt genau null SP, der zockt nur mit seinen Kumpels, bei denen das genau so ist. Ich sehe das schon, dass SP nicht mehr den Stellenwert hat, bleibe aber dabei, dass man mit einem hervorragenden Star Wars-SP-Titel sehr gutes Geld verdienen kann. Aber da hat EA andere Maßstäbe als bspw. Bethesda wie es aussieht.
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Kant ist tot!
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Re: Electronic Arts: Blake Jorgensen (CFO) über die Schließung von Visceral Games und unbeliebte "lineare Spiele"

Beitrag von Kant ist tot! »

just_Edu hat geschrieben: 29.11.2017 13:20 Ich tendiere EA einen allmählichen Absturz vorher zu sagen.. ihre Produkte finden zunehmen weniger Freunde, die Presse scheint sie auch allmählich abzustrafen.. wenn es so weiter geht, haben die keine 10 Jahre mehr..

Meiner Meinung nach immer noch zu lange.. aber sie werfen sich so viele Steine selber in den Weg..
Da prophezeie ich mal ganz mutig das genaue Gegenteil. EA wird es auch in 10 Jahren noch geben und dann wird der Laden vermutlich noch mehr Wert sein als jetzt.
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Kajetan
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Re: Electronic Arts: Blake Jorgensen (CFO) über die Schließung von Visceral Games und unbeliebte "lineare Spiele"

Beitrag von Kajetan »

Kant ist tot! hat geschrieben: 29.11.2017 13:51 Da prophezeie ich mal ganz mutig das genaue Gegenteil. EA wird es auch in 10 Jahren noch geben und dann wird der Laden vermutlich noch mehr Wert sein als jetzt.
EA war vor fünfzehn Jahren DER GANZ GROSSE, UNANGEFOCHTENE KÖNIG der gesamten Spielebranche. EA hat alles dominiert, hatte über ein halbes Dutzend extrem erfolgreiche Franchises, war beliebt bei Entwicklern (weil sie pünktlich und ohne Heckmeck Milestones bezahlt haben). EA war kurz davor Take 2 zu kaufen. So halt. Aus der Portokasse. EA war der Boss!

Heute hat sich EA von Activision links überholen lassen und wird heftig von Ubisoft bedrängt, läuft Gefahr Jahr um Jahr weiter nach hinten durchgereicht zu werden.

Wird es EA in zehn Jahren noch geben? Vielleicht, gut möglich. Wird EA in zehn Jahren noch ein großer Publisher sein? Wenn man so selbstzerstörerisch weitermacht wie in den letzten zehn Jahren ... nope!
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FuerstderSchatten
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Re: Electronic Arts: Blake Jorgensen (CFO) über die Schließung von Visceral Games und unbeliebte "lineare Spiele"

Beitrag von FuerstderSchatten »

Jondoan hat geschrieben: 29.11.2017 12:47
ronny_83 hat geschrieben: 29.11.2017 12:39 Ich sehe auch ein Mario Odyssey oder Breath of the Wild sowie jedes Far Cry, Assassin´s Creed oder Uncharted als lineares Spiel. Das Wort "linear" interpretiere ich bei im als SP-Erfahrung, die nur eine einseitige Konsumrichtung besitzt: einmal bezahlen und unabhängig von seinem Umfeld und den Herstellern konsumieren. Nicht-linear sind wahrscheinlich alle Spiele für ihn, die den Konsumenten nicht nur kurz- oder mittelfristig konsumieren und nicht nur einmal bezahlen lassen, sondern ihm auf vielfältige Weise lange binden und versuchen, das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Seine These, dass lineare Spiele den Leuten heute nicht mehr so gefallen wie vor 5 oder 10 Jahren ist absurd. Ich sehe da überhaupt keinen Wandel.
Das ist aber mal eine sehr eigenwillige Definition von linear :D Ich sehe da schon einen Wandel, denn heute liegt der Fokus ja wohl ganz klar auf "Open World" (s. weiter oben das Beispiel mit den Verkaufsrängen von AC & SoW im Vergleich zu Wolfenstein 2 und Evil Within). Lineare Spiele sind bei Forenveteranen als "Steinzeit-Skript-Schlauchlevel-Kiddie-Gedöns" bekannt, vielleicht hätte er das konkretisieren müssen :Häschen:
Also ob noch nen Auto klauen, kurz nen Rennen gegen generic Police machen oder Amoklauf starten und dann zum nächsten Missionsstartpunkt 50km fahren, damit es linear weitergeht irgendeinen Unterschied macht.

Der Poster hat das natürlich völlig anders gemeint, aber insofern hat er recht, solche Spiele sind genauso linear, fillen aber mit völlig banalen Zeifresseraufgaben, das finde ich eigentlich eigentlich überhaupt nicht besser als straight linear, ehrlich gesagt sogar viel schlimmer als einen Schlauchlevel, der wenigstens koheränt in seiner Atmosphäre bleibt.

Open-World ist der größte Schwachsinn überhaupt, wenn er nicht sinnvoll ins Geschehen integriert ist und nur dazu da ist um sinnentleert irgend ne Baumrinde abzureißen oder andern Mumpitz zu machen, während anderswo die Lunte brennt. Wer sowas braucht, naja dann gute Nacht.

Wie das mit Openworld überhaupt nur annähernd interessant geht, zeigen vor allem alte Games wie Fallout 1+2 oder Baldurs Gate, die es relativ sinnvoll einbauen.
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Kant ist tot!
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Re: Electronic Arts: Blake Jorgensen (CFO) über die Schließung von Visceral Games und unbeliebte "lineare Spiele"

Beitrag von Kant ist tot! »

Kajetan hat geschrieben: 29.11.2017 13:57
Kant ist tot! hat geschrieben: 29.11.2017 13:51 Da prophezeie ich mal ganz mutig das genaue Gegenteil. EA wird es auch in 10 Jahren noch geben und dann wird der Laden vermutlich noch mehr Wert sein als jetzt.
EA war vor fünfzehn Jahren DER GANZ GROSSE, UNANGEFOCHTENE KÖNIG der gesamten Spielebranche. EA hat alles dominiert, hatte über ein halbes Dutzend extrem erfolgreiche Franchises, war beliebt bei Entwicklern (weil sie pünktlich und ohne Heckmeck Milestones bezahlt haben). EA war kurz davor Take 2 zu kaufen. So halt. Aus der Portokasse. EA war der Boss!

Heute hat sich EA von Activision links überholen lassen und wird heftig von Ubisoft bedrängt, läuft Gefahr Jahr um Jahr weiter nach hinten durchgereicht zu werden.

Wird es EA in zehn Jahren noch geben? Vielleicht, gut möglich. Wird EA in zehn Jahren noch ein großer Publisher sein? Wenn man so selbstzerstörerisch weitermacht wie in den letzten zehn Jahren ... nope!
Moment mal, vermischt du hier nicht zwei verschiedene Sachen etwas? Du sprichst von der Marktstellung in Relation zu den von dir genannten Größen, ich bezog mich nur auf den Wert an sich. Ich habe jetzt ehrlich gesagt nicht den Durchblick um zu sagen, ob das alles so zutrifft, wie du es ausgeführt hast. Aber ich nehme es zum Zwecke der Argumentation einfach mal als gegeben an. EA ist jetzt auf jeden Fall mehr Wert als zu dem von dir genannten Zeitpunkt. Dann haben sie heute eventuell sogar ein kleineres Stück vom Kuchen aber der Kuchen an sich, also der Markt Videospiele, ist viel grüßer als zum ersten Zeitpunkt.

Darauf aufbauend vermute ich, dass das Wachstum des Marktes und auch insbesondere das Wachstum der eigenen Marken (gerade der jährlichen Sport-Releases) noch nicht beendet ist. Warum? Videospiele sind immer noch ein relativ junges Medium. Das bedeutet, dass am Ende des Demographie-Spektrums über kurz oder lang eine Generation wegbricht, die im Prinzip gar kein oder wenn dann ein sehr unbedeutender Zahler für die Videospielbranche war, während auf der anderen Seite des Spektrums immer Leute nachkommen.
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Todesglubsch
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Re: Electronic Arts: Blake Jorgensen (CFO) über die Schließung von Visceral Games und unbeliebte "lineare Spiele"

Beitrag von Todesglubsch »

Halueth hat geschrieben: 29.11.2017 12:43 Denkst du wirklich EA bräuchte das?
Als börsennotiertes Unternehmen mit Investoren die Gewinnvermehrung erwarten? Ja.
Was hindert Sony daran, sowohl die uns bekannten Exclusives zu veröffentlichen UND solche Cash-Grab-Maschinen wie FIFA, oder BF2?
Nichts. Aber wieso sollten sie? Sie verdienen doch bereits an denen der Thirds mit. Wieso sollten sie es riskieren ihren eigenen Ruf zu schaden? Davon abgesehen hat Sony versucht sowas zu etablieren, wie hieß das Teil noch? Tomorrow's Children? Dem hat man aber relativ schnell den Stecker gezogen.
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Kant ist tot!
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Re: Electronic Arts: Blake Jorgensen (CFO) über die Schließung von Visceral Games und unbeliebte "lineare Spiele"

Beitrag von Kant ist tot! »

ronny_83 hat geschrieben: 29.11.2017 14:18
Sid6581 hat geschrieben: 29.11.2017 13:50 Wir nennen hier ja auch immer nur Uncharted und Last Of Us. Das sind natürlich die Überflieger. Aber Prey hat sich nicht mal eine Million mal verkauft, Dishonored 2 die 3 Millionen nicht erreicht.
Ja ok. Nicht lukrative SP-Spiele hat man genauso. Die findest du bei den Trittbrettfahrern, die auch das große Geld mit Games as a Service und MP-Online-Only machen wollen, genauso. Battlefront, Lawbreakers und Evolve wären da nur drei Spiele, die mir im Shooter-Genre einfallen und alle drei auch nicht so alt sind. IPs wie Bioshock oder Wolfenstein laufen als SP-Spiele ja auch gut.

Die Nachfrage und den Stellenwert eines SP-Spiels messe ich nicht daran, dass ein 15-Jähriger heute nur noch MP-Only spielt, sondern dass SP-Spiele heute genaus die gleichen oder gar bessere Verkaufszahlen erreichen können wie vorher.
Bioshock Infinite wird sich schon nicht ganz schlecht verkauft haben aber gemessen am Aufwand war der Publisher sehr unzufrieden mit dem Ertrag, weswegen auch kein Bioshock mit diesem Produktionsaufwand mehr kommen wird und die erstmal den Stecker gezogen haben. Zu Wolfenstein II habe ich gehört, dass es sich zum Start nur halb so gut verkauft hat wie der Vorgänger. Das sind vielleicht etwas unglücklich gewählte Beispiele.
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Halueth
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Re: Electronic Arts: Blake Jorgensen (CFO) über die Schließung von Visceral Games und unbeliebte "lineare Spiele"

Beitrag von Halueth »

Todesglubsch hat geschrieben: 29.11.2017 14:31
Halueth hat geschrieben: 29.11.2017 12:43 Denkst du wirklich EA bräuchte das?
Als börsennotiertes Unternehmen mit Investoren die Gewinnvermehrung erwarten? Ja.
Was hindert Sony daran, sowohl die uns bekannten Exclusives zu veröffentlichen UND solche Cash-Grab-Maschinen wie FIFA, oder BF2?
Nichts. Aber wieso sollten sie? Sie verdienen doch bereits an denen der Thirds mit. Wieso sollten sie es riskieren ihren eigenen Ruf zu schaden? Davon abgesehen hat Sony versucht sowas zu etablieren, wie hieß das Teil noch? Tomorrow's Children? Dem hat man aber relativ schnell den Stecker gezogen.
Tomorrow´s Children ist jetzt aber nicht gerade das Paradebeispiel. Immerhin war es ein F2P Titel, die sind ja zumeist auf Einnahmen durch MTA´s angewiesen und ich weiß nich wie weit diese bei Tomorrow´s Children reichten. Ob es nur Cosmetics, oder andere Dinge waren, keine Ahnung.

Hier auch nochmal: Natürlich macht Sony das nicht, da sie um ihrem Ruf fürchten müssen (diese Theorie hab ich in einem vorrangegangen Post schon geäußert). EA würde es aber auch mal gut tun, zur Abwechslung mal an ihren Ruf zu denken und nicht nur an die Gewinnmaximierung. Da das eine indirekt auch ein bisschen mit dem anderen zusammen hängen kann. :wink:
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Re: Electronic Arts: Blake Jorgensen (CFO) über die Schließung von Visceral Games und unbeliebte "lineare Spiele"

Beitrag von matzab83 »

EllieJoel hat geschrieben: 29.11.2017 13:04 ...
Du schaffst es echt nicht mal einen Kommentar abzugeben, wo du nicht über MS herziehst, oder?

Was muss in deinem leben alles schief gelaufen sein (wahrscheinlich alles die Schuld von MS), dass du auf MS so einen Hass schiebst?
Hast du schon mal was von "Leben und leben lassen." gehört?
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sourcOr
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Re: Electronic Arts: Blake Jorgensen (CFO) über die Schließung von Visceral Games und unbeliebte "lineare Spiele"

Beitrag von sourcOr »

ronny_83 hat geschrieben: 29.11.2017 14:18
Sid6581 hat geschrieben: 29.11.2017 13:50 Wir nennen hier ja auch immer nur Uncharted und Last Of Us. Das sind natürlich die Überflieger. Aber Prey hat sich nicht mal eine Million mal verkauft, Dishonored 2 die 3 Millionen nicht erreicht.
Ja ok. Nicht lukrative SP-Spiele hat man genauso. Die findest du bei den Trittbrettfahrern, die auch das große Geld mit Games as a Service und MP-Online-Only machen wollen, genauso. Battlefront, Lawbreakers und Evolve wären da nur drei Spiele, die mir im Shooter-Genre einfallen und alle drei auch nicht so alt sind. IPs wie Bioshock oder Wolfenstein laufen als SP-Spiele ja auch gut.

Die Nachfrage und den Stellenwert eines SP-Spiels messe ich nicht daran, dass ein 15-Jähriger heute nur noch MP-Only spielt, sondern dass SP-Spiele heute genaus die gleichen oder gar bessere Verkaufszahlen erreichen können wie vorher.
Bioshock...ernsthaft? Du weißt schon dass das letzte Bioshock noch in der letzten Gen erschienen ist?

Solche Spiele wie Wolfenstein verkaufen sich heute eigentlich nur noch "ok". Das reicht aber nicht, denn bei gaas oder auch nur nicht-linearen Spielen liegt das Potential nun mal wesentlich höher.
Du siehst den Wandel nur nicht, weil der Großteil bereits umgestiegen ist. Ein Uncharted hat heute riesige Levels, in denen man möglichst nicht-linear vorgehen kann. Zudem hatte U4 natürlich seinen MP mit MTA und dem ganzen Trara.
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VincentValentine
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Re: Electronic Arts: Blake Jorgensen (CFO) über die Schließung von Visceral Games und unbeliebte "lineare Spiele"

Beitrag von VincentValentine »

Bei aller berechtigter Kritik an EA in den letzten Wochen, hat er doch mit dieser Aussage recht?

Was waren denn 5 erfolgreiche Lineare Spiele AAA Spiele in dieser Gen? Fällt mir eig nur Uncharted als große Franchise ein...und sogar dort gibt es MP mit MT

Zum Teil sind wir Gamer doch selbst daran schuld.
Da müssen wir nicht immer mit dem Finger auf andere zeigen