Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen

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zmonx
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Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen

Beitrag von zmonx »

thormente hat geschrieben: 22.11.2017 12:05
keldana hat geschrieben: 22.11.2017 11:00
zmonx hat geschrieben: 21.11.2017 19:33 Mich wundert der schnelle Preissturz aber auch. Gestern erst "Prey" für 15 EUR bei Amazon bestellt, was gefühlt erst letzte Woche releast wurde?!

Die Preise können sich doch auch nicht nach Lust und Laune so entwickeln?! Da wird doch bestimmt genaustens kalkuliert und gerechnet... Mir zeigt das, dass die Spiele eigentlich einen zu hohen Startpreis haben, wenn man kurz später danach so weit runtergehen kann :)
Release war am 5. Mai ... also stellt sich die Frage, ob man hier von einem schnellen Preissturz überhaupt reden kann.
Sollte man nicht erstmal erörtern, wann der Preis gestürzt wurde. Sicher nicht erst letzte Woche von Vollpreis auf 15 euro gesunken.
Das, und großzügige 7 Monate sind dann doch etwas kurz mMn... War auch nur ein Beispiel, welches mich zuletzt sehr gewundert hatte. Es befand sich übrigens schon länger unter Beobachtung (In meinem Warenkorb) und es stimmt, dass es vorher so bei 33 EUR (letzter Erinnerungsstand) lag. Wie lange, kann ich jetzt nicht genau sagen, jetzt sind es wieder 26 EUR... Es bleibt dabei, ein solches Vorgehen deutet darauf hin, dass Spiele überteuert in den Handel gelangen!

...aber wenn jetzt genug Fachleute sagen, Spiele sind viel zu teuer in der Herstellung geworden und eine Preiserhöhung notwendig, dann wird das wohl so sein :)
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Everything Burrito
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Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen

Beitrag von Everything Burrito »

reine singleplayer games mit relativ kurzer spielzeit fallen doch alle schnell im preis, vom ein und anderen exklusiv spiel mal abgesehen.

uncharted 4 hab ich mir auch für 20€ gekauf, nie im leben würde ich dafür 60-70€ hinblättern, das ist in 3-5 tagen durchgezockt.
eigentlichegal
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Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen

Beitrag von eigentlichegal »

Chibiterasu hat geschrieben: 22.11.2017 13:29 Viele horten halt gerne (ich bin da leider auch anfällig) oder wollen ganz aktuell dabei sein. Das ist dann teurer.
Ich habe das "Glück" das mich derzeit wenig an Spielen wirklich begeistert. Das meiste kommt von Nintendo neuerdings und sonst ist von den Thirds für mich nicht viel dabei. Dementsprechend habe ich dann auch kein Problem damit einfach zum Release zu kaufen, wenn es zeitlich passt und auch Vollpreis zu zahlen. Aber ich beäuge für gewöhnlich das, was ich kaufen will sowieso recht ausgiebig im Vorfeld, sodass ich noch sehr selten den Vollpreis bereut habe. Im Gegenteil, ich kann es manchmal nicht verstehen, wenn Leute sich ein Spiel kaufen, nur weil es 20€ kostet. Meine Meinung dazu ist, entweder überzeugt mich ein Spiel, dann bin ich bereit 60€ auszugeben, oder es überzeugt mich nicht, dann sind mir aber auch 5€ zu viel. Denn ich zahle ja nicht nur mit Geld, sondern auch mit Lebenszeit und deswegen wären die Kosten für ein Spiel, dass mich nur halb überzeugt für 20€ immer noch zu hoch.
Chibiterasu hat geschrieben: 22.11.2017 13:29 E-Reader und sofortiger Zugriff auf ne Menge Klassiker. Spotify-Abo und ebenfalls Millionen Songs zur Auswahl. Netflix Abo und Fernsehentertainment en masse.
Eigentlich ein sehr guter Punkt. Vermutlich kann man sich heute so günstig wie nie zuvor bespaßen. Wenn ich 10€ für Netflix ausgebe und jeden Abend des Monats 2 Stunden Serien schaue, dann kann ich das ein halbes Jahr machen und lande erst bei dem Vollpreis eines Spiels. Welches Spiel soll denn dieser Nutzen-pro-Stunde Rechnung standhalten? Je länger ich drüber nachdenke, desto abstruser wird das Argument des Analysten. :ugly:
noggaman
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Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen

Beitrag von noggaman »

Rapidity01 hat geschrieben: 22.11.2017 11:04
noggaman hat geschrieben: 22.11.2017 00:23 Mhh... gerade Risen 3 Complete Edition und Lords of the Fallen Digital Deluxe Edition für je 2€ entdeckt.
Muss ich mich wieder schämen, wenn ich die kaufe?
Habe beides tatsächlich noch nicht gespielt.
Taugen die Spiele was?
Naja, bei 2€ kann man denke ich nichts falsch machen.
Wie viele Battlefront 2 Kisten würde ich für die 4€ bekommen?
Eine oder noch nicht mal?
Darf ich fragen wo du Risen 3 zu dem Preis gefunden hast?
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Schiffmeister
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Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen

Beitrag von Schiffmeister »

thormente hat geschrieben: 22.11.2017 12:13
MagnaVonThenn hat geschrieben: 22.11.2017 11:47 Spiele sind nicht zu günstig, das ist totaler Quark. Vielleicht die am Krabbeltisch für 5 Euro, aber das ist ja deren eigene Entscheidung die soweit zu reduzieren.
Zumal die spezial Editionen bei Spielen meist jetzt schon 100+ Euro kosten. Soll ein Spiel dann in Zukunft 200 oder gar 300 Euro kosten?
Wo ist da noch die Verhaltnismäßigkeit, wenn ein Spiel so viel kostet wie eine Konsole oder die Monatsmiete einer Wohnung?
Ausserdem haben Spiele in der heutigen Zeit eine mögliche Zielgruppe von 10 - 20 Mio potentiellen Käufern, wenn der Spielepreis soweit hoch gehen würde hattest du vielleicht nur noch 50% davon oder 20%.
60 Euro sind viel Geld, aber wahrscheinlich nicht für Analysten.
Diese selektive Wahrnehmung is schon auffällig. "Preise für Spiele am Krabbeltisch, ja die sin doch selbst schuld!"

Aber dann was von der Minderheit Sonderspecialeditions faseln, von hunderten von Euro und wie unverhältnismässig. Und diese Milchmãdchenfakten und -rechnungen.

Die SuperANALysten des Forenfolks. Jaja, auf die sollten man hören. Nicht auf diese studierten Hammel in Anzügen.
Was bist du denn für ein Vogel?
Deine Aussagen haben ja nicht mal nen logischen Zusammenhang du Milchmädchen.
Rapidity01
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Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen

Beitrag von Rapidity01 »

noggaman hat geschrieben: 22.11.2017 14:26
Rapidity01 hat geschrieben: 22.11.2017 11:04
noggaman hat geschrieben: 22.11.2017 00:23 Mhh... gerade Risen 3 Complete Edition und Lords of the Fallen Digital Deluxe Edition für je 2€ entdeckt.
Muss ich mich wieder schämen, wenn ich die kaufe?
Habe beides tatsächlich noch nicht gespielt.
Taugen die Spiele was?
Naja, bei 2€ kann man denke ich nichts falsch machen.
Wie viele Battlefront 2 Kisten würde ich für die 4€ bekommen?
Eine oder noch nicht mal?
Darf ich fragen wo du Risen 3 zu dem Preis gefunden hast?
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Vielen dank. Hab gleich mal zugeschlagen. :)
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Jazzdude
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Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen

Beitrag von Jazzdude »

Viel interssanter als die Diskussion darum, ob Spielen nun zu teuer sind oder zu günstig sind, finde ich die Frage warum Spielepreise nicht viel mehr variieren. Warum z.B. hat Witcher 3 bei Erscheinen die gleiche Preisempfehlung wie z.B. ein Need For Speed: The Run?

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Briany
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Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen

Beitrag von Briany »

eigentlichegal hat geschrieben: 22.11.2017 13:21
Briany hat geschrieben: 22.11.2017 13:08 Bekommen wir dadurch mehr Lohn? Nein.
Ähm... im Normalfall doch....
Briany hat geschrieben: 22.11.2017 13:08 Wenn dann auch noch Unterhaltungsmedien teurer werden (was ja schon passiert). Dann bleibt uns bald keine andere Wahl mehr als diese runden Lederdinger aus Fifa wieder aus zu packen und versuchen sie in eckige Kästen zu treten.
Über welche Beträge reden wir denn hier? Wenn du bisher 60-70€ hattest für ein Spiel, dann bin ich mir sicher, dass du auch 70-80€ hättest. Ich glaube, niemand spricht von einer Verdopplung des Preises. Aber im Grunde ist die Debatte auch ein wenig fehlgeleitet, weil der Vergleichsmaßstab ist, dass andere Medien pro Stunde teurer sind. Allein die pro Stunden Rechnun darf man bereits als ungeeignet einstufen. Des Weiteren ist es nun auch so, dass wenn ich ins Kino gehe genau einmal etwas zahle, in den kompletten Genuss komme und das wars. Wenn ich aber nur ein Spiel kaufe, dann kann ich damit gar nichts machen. Dann brauche ich noch eine Konsole und einen Fernseher um nur mal das Mindestmaß zu nennen. Also ist die ganze Rechnung sowieso Banane. Hinzukommt, dass er Analyst sich ja auch sehr geeignet gewählte Beispiele rausgesucht hat. Nimm dir doch aber mal das Buch Krieg und Frieden vor, das immer noch deutlich günstiger ist als jedes Videospiel zum Vollpreis und damit wirst du auf einen Stundenbetrag kommen, den nur wenige Spiele unterbieten können. Also sind Spiele dann eigentlich zu teuer, dafür dass man eines der Meisterwerke der Literatur lesen kann? Und zu guter Letzt ist es mir unbegreiflich, wie man davon sprechen kann, dass etwas zu teuer ist, wenn der Hersteller jedes einzelne Jahr satte Gewinne einstreicht. Also ja, diese ganze Diskussion ist meiner Meinung nach völlig unbegründet und dementsprechend brauch auch niemand um Mitleid zu betteln, er könne demnächst nur noch einen echten, statt eines virtuellen Fußballs schießen.
Da war mein Augenzwinkern wohl nicht deutlich genug. Mal abgesehen davon dass ich noch nie ein Fifa gespielt habe.

Natürlich ist die Rechnung Banane, man kann Spiele nicht mit Filmen etc. vergleichen was € pro Stunde angeht. Völlig logisch.
Und ich gebe sehr gerne den vollen Preis für ein Spiel aus wenn ich an dessen Qualität glaube.
Da bin ich absolut kein Sparfuchs. Aber wie schon gesagt, man kauft ja kein vollwertiges Produkt mehr. Zumindest sehr selten.
Ich würde aber auch für ein vollwertiges Spiel keine 90€ ausgeben. Mag es an meiner magischen 60€ Grenze oder an dem Verhältnis zu dem dafür notwendigen System liegen. Ich zahle doch nicht für ein Spiel 90€ wenn mich die Konsole vielleicht doppelt so viel kostet.
Aber das sei jedem selbst überlassen.
Und nein, ich verdiene nicht mehr nur weil die Lebenshaltungskosten steigen. Seit Jahren geht das eine hoch, und das andere bleibt gleich. Liegt vielleicht auch an Berlin :lol:
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Nuracus
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Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen

Beitrag von Nuracus »

Stichwort Reallöhne. Find immer geil wie Arbeitgeber ausrasten, wenn die Gewerkschaft sich auf 2% Erhöhung nach 5 Jahren einigen will.
unknown_18
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Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen

Beitrag von unknown_18 »

Hätte nichts dagegen, wenn Spiele allgemein teurer würden und damit auch Sales nicht mehr so günstig werden, täte dem Videospiele Markt sicherlich gut, der müsste sich ohnehin mal wieder gesund schrumpfen, viel zu aufgebläht. ;)

Hätte definitiv seine Vorteile, Vorbesteller würden vielleicht eher mal ihr Hirn einschalten und sich unfertige Spiele nicht mehr gefallen lassen. Sales Käufer hätten endlich mal eine Chance ihr Backlog zu verkleinern anstatt dieses immer mehr aufzupumpen. ^^

Aber ist klar, Spieler setzen lieber auf den gewohnten Preis, kriegen dafür immer schlechte Qualität und sind dennoch irgendwie zufrieden. ^^
johndoe1904612
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Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen

Beitrag von johndoe1904612 »

Sprach der Pfennigfuchser. Teuer ist ja auch automatisch ein Qualitätssiegel. Das ist ja bekannt. Hoffentlich wird der Analyst erhört.
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zmonx
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Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen

Beitrag von zmonx »

Jazzdude hat geschrieben: 22.11.2017 14:51 Viel interssanter als die Diskussion darum, ob Spielen nun zu teuer sind oder zu günstig sind, finde ich die Frage warum Spielepreise nicht viel mehr variieren. Warum z.B. hat Witcher 3 bei Erscheinen die gleiche Preisempfehlung wie z.B. ein Need For Speed: The Run?

Grundlage: Quantität und Qualität der Inhalte.
Guter Punkt. Nur zu gerne nehmen auch qualitativ nicht so hochwertige Spiele das als Startpreis... Nicht alle, aber ließt man ja auch häufig, dass man für ein "Upgrade" (Fifa zB) jedes Jahr wieder den Vollpreis hinlegen muss. Darüber wird sich natürlich nicht geäußert und wird geschickt ignoriert :)
keldana
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Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen

Beitrag von keldana »

The analyst estimated cost per hour for a typical "Star Wars Battlefront II" player. He said if a gamer spent $60 for the game, an additional $20 per month for loot micro-transaction boxes and played around 2.5 hours a day for one year, it comes out to roughly 40 cents per hour of entertainment. This compares to an estimated 60 cents to 65 cents per hour for pay television, 80 cents per hour for a movie rental and more than $3 per hour for a movie watched in a theater, according to the firm's analysis.
Der Typ rechnet für einen "normalen B2 Spieler" also mit $300 für 1 Jahr ausgeben ($60 für das Spiel plus $20 pro Monat in Lootboxen) und dabei durchschnittlich 2,5 Stunden pro Tag (912,5 h im Jahr) zocken. Macht knapp 33 Cent pro Spielstunde.

Nur macht es wohl wenig Sinn, die "Tatsache", Games seien zu preiswert, unbedingt auf Multiplayertitel zu beschränken. Für Mass Effect Andromeda (Deluxe Edition) habe ich umgerechnet 52 Euro ausgegeben. Bei 90 Stunden Spielzeit (1 Durchgang) bin ich bei ungefähr 58 Cent pro Spielstunde. Kaufe ich mir ein COD, erreiche ich ca. 1,88 Euro / h (15 Euro Kaufpreis / Singleplayerkampagne round about 8 Stunden).

Es läßt sich also alles so rechnen, wie man es gerade haben möchte.

P.S.: Wobei $3 für eine Stunde im Kino wohl für Deutschland schon einmal nicht hinkommt. Und bei einem Kaufpreis von $60, muß ich um auf 40 Cent / h zu kommen, erst einmal 150 Stunden zocken.
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Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen

Beitrag von unknown_18 »

Also ich empfinde Videospiele generell intensiver als Filme, eben weil man selbst interaktiv dabei ist und nicht bloß Zuschauer, Filme sind im Grunde eher vergleichbar mit Let's Plays.

Und gerade Spiele, die locker einen 50 Stunden an den Bildschirm fesseln und das mit intensivem Gameplay ala einem Horizon Zero Dawn, finde ich könnten ruhig 10-20 Euro teurer zu Release sein. Genauso Spiele mit einem sehr hohen Wiederspielwert, bei denen man dann lässig auf 100+ Stunden kommt und dennoch immer neue Erlebnisse hat.

Spiele hingegen, die man einmal durchzockt und das wars und gerade mal 10 Stunden Spaß bieten, sollten je nach Intensität des Inhalts bepreist werden. Es gibt Spiele, die sind zwar nur 10 Stunden lang, aber ein derart intensives Spielerlebnis, das sie einfach mehr Wert sind als ein Spiel, das für 10 Stunden nur Durchschnitt ist.

Der Preis sollte also einmal von der Spielqualität und einmal von der möglichen Spielzeit abhängen und dann entsprechend eben in einem Rahmen von 40-80 Euro bepreist werden. Ein The Witcher 3 hätte also die vollen 80 Euro sein dürfen, ein The Order 1886 wäre da eher ein 40 Euro Titel, sehr kurz, kein Wiederspielwert, spielerisch eher mau.

Wie angedeutet aber nur Release Preise.
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dx1
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Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen

Beitrag von dx1 »

Mhm … das klingt nach Shareware. Ein Stück Spiel kriegst Du für die Übertragunskosten, wenn Du mehr willst, bezahlst Du mehr. Und dann wird es ab einer bestimmten Spielzeit zu einer Dienstleisung. Ab Stunde 51 kostet es soundsoviel pro fesselnder Stunde mit Wiederspielwert. Und zehn Stunden lange, intensive Grafikabenteuer kosten den Point&Click-Fan mehr als den Third-Person-Action-Adventure-Spieler. Ach nee, nur bei Release, drei Monate später ist's im Sale. Oder die Preise der Spiele richten sich nach der Wertung durch die Preiskommission. Und an der Stelle kann ich mich nicht mehr genug verbiegen, um Deine Vorstellung von angemessener Preisfindung für mich verständlich in Worte zu fassen.