Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen

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Grauer_Prophet
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Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen

Beitrag von Grauer_Prophet »

Gut das dass ganze halt wir entscheiden können ,wie viel wir Zahlen wollen und nicht so ein Analyst
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thormente
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Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen

Beitrag von thormente »

noggaman hat geschrieben: 22.11.2017 00:23 Mhh... gerade Risen 3 Complete Edition und Lords of the Fallen Digital Deluxe Edition für je 2€ entdeckt.
Muss ich mich wieder schämen, wenn ich die kaufe?
Habe beides tatsächlich noch nicht gespielt.
Taugen die Spiele was?
Naja, bei 2€ kann man denke ich nichts falsch machen.
Wie viele Battlefront 2 Kisten würde ich für die 4€ bekommen?
Eine oder noch nicht mal?

Schämen solltest du dich für den Nonsens den du so schreibst.

Wieviele andere in diesem Thread, verstehst du das grundlegende Problem nicht. Zum Glück gibt es auch Ausnahmen, die besonnen und nicht mit dem Heulreflex eines motzigen Kindes reagieren.

EA ist nicht das Problem, vielmehr ein Symptom.
[Shadow_Man]
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Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen

Beitrag von [Shadow_Man] »

Gerade dem PC haben die Schnäppchenangebote unheimlich gut getan. Die Spielevielfalt ist so groß wie nie oder lange nicht und genauso auch bei den Verkaufszahlen. Viele, die vorher raubkopiert haben, die haben dann bei den Steamsales und Co. angefangen Spiele zu kaufen.
Würde man da jetzt die Spiele irgendwann für 70-80 Euro anbieten und diese Schnäppchenangebote nicht mehr machen, dann würden viele wieder zu den Raubkopien abwandern und sich die Spiele einfach wieder ziehen.

Eines vergessen solche Leute nämlich immer wieder. Man hat nur ein begrenztes Budget. Ich war froh, als es diese Schnäppchenangebote gab, da hab ich auch so viele Spiele gekauft wie nie zuvor. Und man hat auch Spiele unterstützt, die man vorher wahrscheinlich nie gezockt hätte. Gibt ja manche Titel, da denkt man sich: Hmm 60 Euro und wenns mir dann nicht gefällt? Bei 20 Euro guckt man sich das dann schon eher mal an.
Würde man die Spielepreise stark anziehen, dann würde ich mir wohl nur noch 2-3 Titel im Jahr holen oder wie früher ein paar Jahre warten und stattdessen Heftvollversionen oder sowas zocken. Hab ich als Kind / Jugendlicher immer so gemacht ;) Da war der Großteil des Zockens aus Heftvollversionen :D

Und nehmen wir jetzt als Beispiel einen Shooter. Man ist nur an der Sp-Kampagne interessiert, aber da beträgt die Spielzeit oft nur 4-5 Stunden. Das ist dann einfach keine 60 Euro wert. Da wartet man dann eben bis es nur noch 20 Euro kostet.
Bei Spielen wie The Witcher 3 sieht es anders aus. Die würde ich mir sofort immer für die 60 Euro Vollpreis kaufen. Weil da das Preis-Leistungsverhältnis absolut stimmt.
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muecke-the-lietz
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Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen

Beitrag von muecke-the-lietz »

[Shadow_Man] hat geschrieben: 22.11.2017 08:28 Gerade dem PC haben die Schnäppchenangebote unheimlich gut getan. Die Spielevielfalt ist so groß wie nie oder lange nicht und genauso auch bei den Verkaufszahlen. Viele, die vorher raubkopiert haben, die haben dann bei den Steamsales und Co. angefangen Spiele zu kaufen.
Würde man da jetzt die Spiele irgendwann für 70-80 Euro anbieten und diese Schnäppchenangebote nicht mehr machen, dann würden viele wieder zu den Raubkopien abwandern und sich die Spiele einfach wieder ziehen.

Eines vergessen solche Leute nämlich immer wieder. Man hat nur ein begrenztes Budget. Ich war froh, als es diese Schnäppchenangebote gab, da hab ich auch so viele Spiele gekauft wie nie zuvor. Und man hat auch Spiele unterstützt, die man vorher wahrscheinlich nie gezockt hätte. Gibt ja manche Titel, da denkt man sich: Hmm 60 Euro und wenns mir dann nicht gefällt? Bei 20 Euro guckt man sich das dann schon eher mal an.
Würde man die Spielepreise stark anziehen, dann würde ich mir wohl nur noch 2-3 Titel im Jahr holen oder wie früher ein paar Jahre warten und stattdessen Heftvollversionen oder sowas zocken. Hab ich als Kind / Jugendlicher immer so gemacht ;) Da war der Großteil des Zockens aus Heftvollversionen :D

Und nehmen wir jetzt als Beispiel einen Shooter. Man ist nur an der Sp-Kampagne interessiert, aber da beträgt die Spielzeit oft nur 4-5 Stunden. Das ist dann einfach keine 60 Euro wert. Da wartet man dann eben bis es nur noch 20 Euro kostet.
Bei Spielen wie The Witcher 3 sieht es anders aus. Die würde ich mir sofort immer für die 60 Euro Vollpreis kaufen. Weil da das Preis-Leistungsverhältnis absolut stimmt.
Eben, denn letztlich entscheidet der Käufer, was er bereit ist zu zahlen, das kann einem ja niemand aufzwingen. Und wenn einige die Preise drastisch anziehen, suchen sich die Käufer halt andere Wege. Das können dann entweder günstigere Konkurrenzprodukte sein, oder Sales, oder eben anderes Hobby (von dem Weg in die Illegalität will ich erstmal nicht reden). Das Budget ist begrenzt, die Möglichkeiten, es auszugeben, kaum.

Die Umsätze und Gewinne der Branche sind in den letzten Jahren massiv gestiegen.

Und die "zu" niedrigen Preise bei AAA Produkten in Sales halte ich eher für eine Masche, viel Reichweite zu generieren, um die Kohle dann über MT zu verdienen.

Allerdings sind einige Sales schon pervers, und bereiten mir das ein ums andere Mal echt Bauchschmerzen, weil man gefühlt zu wenig für zuviel bezahlt. Aber ich muss mir wohl auch langsam klar machen, dass das alles knallhart kalkuliert ist, und man niemanden damit schadet. Aber meine eigene Kaufmentalität hat sich schon geändert, muss ich sagen. Es gibt nur noch ganz wenige Titel, bei denen ich bereit bin, den Vollpreis zu bezahlen.
noggaman
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Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen

Beitrag von noggaman »

thormente hat geschrieben: 22.11.2017 05:01
noggaman hat geschrieben: 22.11.2017 00:23 Mhh... gerade Risen 3 Complete Edition und Lords of the Fallen Digital Deluxe Edition für je 2€ entdeckt.
Muss ich mich wieder schämen, wenn ich die kaufe?
Habe beides tatsächlich noch nicht gespielt.
Taugen die Spiele was?
Naja, bei 2€ kann man denke ich nichts falsch machen.
Wie viele Battlefront 2 Kisten würde ich für die 4€ bekommen?
Eine oder noch nicht mal?

Schämen solltest du dich für den Nonsens den du so schreibst.

Wieviele andere in diesem Thread, verstehst du das grundlegende Problem nicht. Zum Glück gibt es auch Ausnahmen, die besonnen und nicht mit dem Heulreflex eines motzigen Kindes reagieren.

EA ist nicht das Problem, vielmehr ein Symptom.
Welches grundlegende Problem?
Man bekommt Spiele, teilweise schon nach kurzer Zeit, hinterher geworfen und die Spieleindustrie verdient dabei so gut wie nie zuvor.
Ich sehe da irgendwie kein Problem. ;)
johndoe1904612
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Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen

Beitrag von johndoe1904612 »

muecke-the-lietz hat geschrieben: 22.11.2017 08:57 Die Umsätze und Gewinne der Branche sind in den letzten Jahren massiv gestiegen.
Eben. Das wird ja immer gerne vergessen bzw. ausgeblendet. Wir reden hier von Milliardenunternehmen, welche Kino/Film abgehangen haben. EA dürfte mit FUT/Fifa locker 1 Mrd machen. Das wäre nie passiert, wenn die Preise stetig mitgewachsen wären. Sollen sie mal machen, dann gibts Umsatzeinbrüche und gesundes Zurückschrumpfen. Zeit/Geld ist nun mal nur begrenzt und das Angebot größer als je zuvor.

Aber was soll so ein Analystenfurz auch groß erzählen. Senkt die Preise? Die bekommen den Hals einfach nicht voll. Als nächstes kommt bestimmt mal wieder der Gebrauchtmarkt/Retail ins Gespräch.
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Chibiterasu
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Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen

Beitrag von Chibiterasu »

Naja, man muss sich schon fragen ob alle so gut verdienen oder ob das nicht großteils Großpublisher sind mit ihren auf Gewinn hinoptimierten AAA Produkten + ein paar Glückstreffer aus den anderen Segmenten.

Die Indies müssen halt preislich generell runter (da ist das Investment und somit das Risiko dafür geringer) aber vor allem Entwickler/Publisher aus dem mittleren Segment haben es wohl doch schwerer, weil sie zum einen nicht das Kapital haben um ihre Titel durch massive Werbung in den Markt zu drücken bzw. überhaupt in der Masse aufzufallen und zum anderen, weil der Großteil der Spieler bei den Titeln oft eher mal sagt "bei einem Sale dann vielleicht" und dem heiß beworbenen Blockbuster den Vollpreis-Vorzug gibt.
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thormente
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Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen

Beitrag von thormente »

Socke81 hat geschrieben: 21.11.2017 14:14 Ein paar kleine Fakten.
Früher (ich habe jetzt 1995 gewählt) hat ein neues AAA Spiel fürs SNES/N64 150 DM gekostet. Das sind Heute 103€. Diese Spiele wurden wahrscheinlich von weniger als 10 Entwicklern hergestellt (SNES) und waren meistens deutlich kürzer. Nur der hohe Schwierigkeitsgrad hat sie länger gemacht. Gilt natürlich nicht für RPGs und so. Die Entwicklungskosten sind jetzt also um den Faktor 10-20 höher. Der Verkaufspreis hat sich halbiert.

Dagegen sind die Verkaufszahlen jetzt höher. Die Produktionskosten für die Datenträger sind auch geringer. Dürfte aber kaum ins Gewicht fallen.

DM -> Euro http://www.lawyerdb.de/Inflationsrechner.aspx
Bist du dir sicher, dass das auch faktisch Faktengerecht ist, ja?

http://www.vgchartz.com/article/4145/th ... worldwide/
johndoe1904612
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Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen

Beitrag von johndoe1904612 »

Chibiterasu hat geschrieben: 22.11.2017 09:35 Naja, man muss sich schon fragen ob alle so gut verdienen oder ob das nicht großteils Großpublisher sind mit ihren auf Gewinn hinoptimierten AAA Produkten + ein paar Glückstreffer aus den anderen Segmenten.

Die Indies müssen halt preislich generell runter (da ist das Investment und somit das Risiko dafür geringer) aber vor allem Entwickler/Publisher aus dem mittleren Segment haben es wohl doch schwerer, weil sie zum einen nicht das Kapital haben um ihre Titel durch massive Werbung in den Markt zu drücken bzw. überhaupt in der Masse aufzufallen und zum anderen, weil der Großteil der Spieler bei den Titeln oft eher mal sagt "bei einem Sale dann vielleicht" und dem heiß beworbenen Blockbuster den Vollpreis-Vorzug gibt.
Der spricht doch aber schon die großen Aktienunternehmen an, ganz explizit z.B. EA. Die Indies sind dem doch egal. Da gibts doch auch genügend Erfolgsgeschichten, die so früher überhaupt gar nicht möglich waren, weil Markt zu klein. Ob da höhere Preise was ändern, es kann nun mal nicht alles Erfolg haben. Es gibt einfach ein Überangebot.
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Chibiterasu
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Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen

Beitrag von Chibiterasu »

Dass er sich auf EA etc. bezieht ist schon klar, wollte nur den Einfluss von all den Sales auf die Videospielbranche als Ganzes (also nicht nur die Großen) nicht komplett kleinreden.
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sabienchen.banned
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Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen

Beitrag von sabienchen.banned »

Alanthir hat geschrieben: 21.11.2017 22:11 Als Konsole ging ich dann mit dem Dreamcast das erste mal online, mit dem tollen 28.8k Modem und habe da auch online gespielt mit dem genialen Phantasy Star Online. Man, waren das Zeiten....da waren echt noch alle nett zueinander, wenn wir uns denn verstanden (viele Japaner).
Da grätsche ich mal ein.. in Europa hatten wir ein 33k Modem in der Dreamcast... in NTSC Regionen mein ich waren es sogar 56k ..
Bis auf ChooChooRocket hab ich da damals allerdings nichts online gezockt...:Vaterschlumpf:
Quake etc. war aufm PC einfach besser... technisch.. aber auch weil man ab 99 ja bereits 768er DSL Flat haben konnte :)
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bohni
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Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen

Beitrag von bohni »

Chibiterasu hat geschrieben: 21.11.2017 15:19 Die Bereitschaft den Vollpreis zu bezahlen ist vermutlich echt gesunken.
Das liegt auch daran, dass die Spiele teilweise bei Release unspielbar sind oder lange nicht halten was versprochen wird.
Ergo man muss eh die ersten Patches und Tests abwarten .. dann kann ich auch auf den Preisverfall warten ;)
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bohni
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Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen

Beitrag von bohni »

Chibiterasu hat geschrieben: 22.11.2017 09:35 Die Indies müssen halt preislich generell runter ...
Ich glaube auch den Indies geht es heute viel besser als Früher. weil sie ihre Games auch auf den großen Plattformen digital verkaufen können - das vereinfacht / verbilligt vieles.
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Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen

Beitrag von Chibiterasu »

Theoretisch hat das viele Vorteile. Aber eben für alle.
Jetzt geht man in der Masse unter.
Obwohl ich schon auch der Meinung bin, dass sich Qualität sehr oft durchsetzt.
[Shadow_Man]
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Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen

Beitrag von [Shadow_Man] »

bohni hat geschrieben: 22.11.2017 10:39
Chibiterasu hat geschrieben: 22.11.2017 09:35 Die Indies müssen halt preislich generell runter ...
Ich glaube auch den Indies geht es heute viel besser als Früher. weil sie ihre Games auch auf den großen Plattformen digital verkaufen können - das vereinfacht / verbilligt vieles.

Das auf jeden Fall. Früher musste ein Indieentwickler ja das Spiel auf seiner eigenen Webseite verkaufen. Da hatte er natürlich deutlich weniger Aufmerksamkeit als jetzt auf Steam.