Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen
Moderatoren: Moderatoren, Redakteure
- Chibiterasu
- Beiträge: 28966
- Registriert: 20.08.2009 20:37
- Persönliche Nachricht:
Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen
Auf der Uni stand es mir schon früher zur Verfügung aber zuhause hatte ich es eben erst etwas später.
Die erste Mailadresse ist auch erst von 2002 oder so.
Hatte aber durchaus einige Freunde die schon Mitte bis Ende der 90er ein Modem zuhause hatten.
Die erste Mailadresse ist auch erst von 2002 oder so.
Hatte aber durchaus einige Freunde die schon Mitte bis Ende der 90er ein Modem zuhause hatten.
-
yopparai
- Beiträge: 19704
- Registriert: 02.03.2014 09:49
- Persönliche Nachricht:
Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen
Ich weiß nur noch, dass ich irgendwann Anfang der 2000er stundenlang die ISDN-Leitung blockiert habe um mir einen Videoschnipsel von Raven Blade (von Retro für den GC) über IGN runterzuladen. Für den RealPlayer. Kennt dieses Scheißding noch einer? Spiel wurde eingestampft, aber der Videoschnipsel war toll, hat sich gelohnt 
- Eisenherz
- Beiträge: 4349
- Registriert: 24.02.2010 12:00
- Persönliche Nachricht:
Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen
Im wichtigen Markt Großbritannien sind zumindest die Einzelhandelsverkäufe um satte 60% im Vergleich zum Vorgänger eingebrochen. So ganz kalt scheint das die Kunden also doch nicht zu lassen.
- Chibiterasu
- Beiträge: 28966
- Registriert: 20.08.2009 20:37
- Persönliche Nachricht:
Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen
Ja, den Realplayer hab ich auch länger genutztyopparai hat geschrieben: ↑21.11.2017 16:06 Ich weiß nur noch, dass ich irgendwann Anfang der 2000er stundenlang die ISDN-Leitung blockiert habe um mir einen Videoschnipsel von Raven Blade (von Retro für den GC) über IGN runterzuladen. Für den RealPlayer. Kennt dieses Scheißding noch einer? Spiel wurde eingestampft, aber der Videoschnipsel war toll, hat sich gelohnt![]()
Der war echt mies...
- Nuracus
- Beiträge: 6022
- Registriert: 07.03.2011 17:46
- Persönliche Nachricht:
Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen
RealPlayer, hör mir bloß AUF. Der schlimmste Player meines Lebens, und alle haben drauf gesetzt und nie hat das scheiß Ding funktioniert wie es sollte!
- Scorplian
- Beiträge: 7819
- Registriert: 03.03.2008 00:55
- Persönliche Nachricht:
Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen
Also um das mal als Fazit zusammen zu fassen:
"Internet-Kiddies" würde ja eher auf Social Media oder Online-Games beziehen. Social Media begann erst so richtig um 2004 rum. Daher die Frage: Welches war das erste richtige Online-Spiel? Counter Strike? wenn ja, wann kam das raus und ging das auch direkt online mit Chat usw. ?
Daher würde ich alle Gaming-Generation vor ~2000 nicht als "Internet-Kiddies" bezeichnen. Was die, die mit PS1, N64, usw. groß wurden, ausschließt
"Internet-Kiddies" würde ja eher auf Social Media oder Online-Games beziehen. Social Media begann erst so richtig um 2004 rum. Daher die Frage: Welches war das erste richtige Online-Spiel? Counter Strike? wenn ja, wann kam das raus und ging das auch direkt online mit Chat usw. ?
Daher würde ich alle Gaming-Generation vor ~2000 nicht als "Internet-Kiddies" bezeichnen. Was die, die mit PS1, N64, usw. groß wurden, ausschließt
- Hyeson
- Beiträge: 1480
- Registriert: 21.12.2012 23:53
- Persönliche Nachricht:
Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen
Die Preise machen aber die Publisher/Entwickler.. zumindest auf den legitimen Seiten (und das sind immernoch die, die den meisten Umsatz bringen). Valve sagt niemals nie wann ein Spiel um wieviele Prozente günstiger verkauft wird. GTA V war zum Beispiel ein gutes Jahr nicht im Sale. In den Top 10 Verkaufscharts tauchte es auf Steam trotzdem immer auf.muecke-the-lietz hat geschrieben: ↑21.11.2017 15:20 Mir ging es eher um die krassen Ramschpreise auf digitalen Plattformen. Das kann einfach nicht lange gut gehen, egal, wie sehr ich diese Möglichkeit des Sparens auch selber nutze.
Würden die Publisher kaum machen wenn sie dadurch Geld verlieren.
Ja. Es zeigt, dass die Spieler alles mit Ausreden rechtfertigen wollten, während Andere von Anfang an davon ausgingen, dass das ganze in ne richtige böse Richtung geht wenn es akzeptiert wird.Noch nichts. Aber die MT + Lootboxen sind zumindest schon mal ein krasses Warnsignal, dass irgendwas falsch läuft in der Monetarisierung von Games.
Glückwunsch.
-
WiNgZzz
- Beiträge: 365
- Registriert: 16.01.2015 12:28
- Persönliche Nachricht:
Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen
Naja, früher 7-8 Mark (teils 6 Mark an "Kinotagen") pro Kinofilm zu heute meist 10€ Minimum (an den günstigsten Tagen ohne 3D) sind bei mir eher bedingt "ähnlich viel".Chibiterasu hat geschrieben: ↑21.11.2017 14:12 Haben sich bei Mainstream-Filmproduktionen auch. Trotzdem kostet ne Kinokarte ähnlich viel (von der 3D Steigerung mal abgesehen) wie schon vor langer Zeit.
Aber ist sicherlich lokal und Kino-technisch (Kette oder frei) unterschiedlich.
Und auch vor 15 oder gar 20 Jahren haben Filme schon häufig über 100 Mio. $ gekostet.
- Hokurn
- Beiträge: 10540
- Registriert: 01.01.1970 01:00
- Persönliche Nachricht:
Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen
Natürlich sind Spiele zu günstig.
Das ganze System hat sich halt auch ausgehebelt. Wir haben einen Gebrauchtspielmarkt, Sales die z.B. Wolfenstein 2 jetzt nur noch 34€ kosten lassen obwohl das erst diesen oder letzten Monat erschien und völliges Überangebot an Spielen.
Es ist überhaupt nicht möglich selbst wenn man immer ein paar Spiele parallel spielt alles so "abzuarbeiten", dass man alles zum Release für den Vollpreis kauft. Man muss nicht mehr auf Spiele warten und fiebert drauf hin. Man hat immer was.
Insofern bekommt der Publisher eh selten seine 70€. Ich zahle die vllt. ein, zwei, drei mal im Jahr. Je nachdem was da so erscheint. Dieses Jahr wird es wohl bei einem bleiben... Selbst wenn das Spiel bei 100€ startet ändert sich nichts daran, weil man immer noch 1000Spiele zur Verfügung hat. Zack ist man wieder beim Sale/Gebrauchtspielmarkt.
Ein Problem sind bei MTA's ja nicht, dass sie Geld kosten. Das Problem ist, dass Spiele dafür umgestrickt werden. Ich muss grinden, brauche länger, meine Ausrüstung ist schlechter. Im Vergleich mit anderen Spieler ist das dann eh schon ein KO Kriterium, weil immer jemand mehr Geld ausgibt. Aber auch in SP Spielen sehe ich halt nur die Entscheidung zwischen ich gebe mehr Geld aus oder ich langweile mich auf Grund der Eintönigkeit.
Da mag man in 5Jahren anders drüber denken, aber ich habe mit diesem Spieleangebot noch keinen Druck mir das aufzubürden. Ein langweiliges Spiel brauche ich nicht, weil es Alternativen gibt. Das Spiel kann natürlich nach 100€ ganz toll sein, aber das bekomme ich eh nicht mit. Warum soll ich so viel Geld investieren wenn das nächste und übernächste Spiel schon klopft.
Außerdem verbindet man MTA's noch viel zu stark mit Free to Play. Gefühlt wird einem etwas weggenommen.
Nicht nur Geld. Es muss für das System ja Grind geben. Wo ich früher ein spannendes Spiel inszenieren wollte, muss ich es nun so strecken, dass sich jemand genötigt fühlt das mit Geld zu verkürzen.
Natürlich klappt das auch. Hat auch bei mir schon geklappt, aber nun hab ich da keine Lust mehr drauf.
Ich habe kein Problem mit Addons oder DLC's im weitesten Sinne sind MTA's auch was ähnliches. Es muss halt nur sicher gestellt werden, dass ich auf einem spaßigen Niveau starte.
Das hat man in dieser Startphase von MTA's in Vollpreisspielen für mich noch nicht geschafft. Ich zahle nicht, weil es so viel Spaß macht und werde da reingesogen sondern zahle, weil es vorher scheiße ist. Das kann man machen. Vllt werde ich das iwann auch nochmal machen, aber ich sehe mich ehrlich gesagt nicht wie ich in jedes Spiel weitere Kohle reinstecke. Es wirkt ja vorher schon langweilig. Dann spiele ich lieber etwas was schon cool anfängt.
Das ganze System hat sich halt auch ausgehebelt. Wir haben einen Gebrauchtspielmarkt, Sales die z.B. Wolfenstein 2 jetzt nur noch 34€ kosten lassen obwohl das erst diesen oder letzten Monat erschien und völliges Überangebot an Spielen.
Es ist überhaupt nicht möglich selbst wenn man immer ein paar Spiele parallel spielt alles so "abzuarbeiten", dass man alles zum Release für den Vollpreis kauft. Man muss nicht mehr auf Spiele warten und fiebert drauf hin. Man hat immer was.
Insofern bekommt der Publisher eh selten seine 70€. Ich zahle die vllt. ein, zwei, drei mal im Jahr. Je nachdem was da so erscheint. Dieses Jahr wird es wohl bei einem bleiben... Selbst wenn das Spiel bei 100€ startet ändert sich nichts daran, weil man immer noch 1000Spiele zur Verfügung hat. Zack ist man wieder beim Sale/Gebrauchtspielmarkt.
Ein Problem sind bei MTA's ja nicht, dass sie Geld kosten. Das Problem ist, dass Spiele dafür umgestrickt werden. Ich muss grinden, brauche länger, meine Ausrüstung ist schlechter. Im Vergleich mit anderen Spieler ist das dann eh schon ein KO Kriterium, weil immer jemand mehr Geld ausgibt. Aber auch in SP Spielen sehe ich halt nur die Entscheidung zwischen ich gebe mehr Geld aus oder ich langweile mich auf Grund der Eintönigkeit.
Da mag man in 5Jahren anders drüber denken, aber ich habe mit diesem Spieleangebot noch keinen Druck mir das aufzubürden. Ein langweiliges Spiel brauche ich nicht, weil es Alternativen gibt. Das Spiel kann natürlich nach 100€ ganz toll sein, aber das bekomme ich eh nicht mit. Warum soll ich so viel Geld investieren wenn das nächste und übernächste Spiel schon klopft.
Außerdem verbindet man MTA's noch viel zu stark mit Free to Play. Gefühlt wird einem etwas weggenommen.
Nicht nur Geld. Es muss für das System ja Grind geben. Wo ich früher ein spannendes Spiel inszenieren wollte, muss ich es nun so strecken, dass sich jemand genötigt fühlt das mit Geld zu verkürzen.
Natürlich klappt das auch. Hat auch bei mir schon geklappt, aber nun hab ich da keine Lust mehr drauf.
Ich habe kein Problem mit Addons oder DLC's im weitesten Sinne sind MTA's auch was ähnliches. Es muss halt nur sicher gestellt werden, dass ich auf einem spaßigen Niveau starte.
Das hat man in dieser Startphase von MTA's in Vollpreisspielen für mich noch nicht geschafft. Ich zahle nicht, weil es so viel Spaß macht und werde da reingesogen sondern zahle, weil es vorher scheiße ist. Das kann man machen. Vllt werde ich das iwann auch nochmal machen, aber ich sehe mich ehrlich gesagt nicht wie ich in jedes Spiel weitere Kohle reinstecke. Es wirkt ja vorher schon langweilig. Dann spiele ich lieber etwas was schon cool anfängt.
- muecke-the-lietz
- Beiträge: 6060
- Registriert: 08.12.2005 13:08
- Persönliche Nachricht:
Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen
Alles richtig, werde ich dir nicht widersprechen.Hyeson hat geschrieben: ↑21.11.2017 16:13Die Preise machen aber die Publisher/Entwickler.. zumindest auf den legitimen Seiten (und das sind immernoch die, die den meisten Umsatz bringen). Valve sagt niemals nie wann ein Spiel um wieviele Prozente günstiger verkauft wird. GTA V war zum Beispiel ein gutes Jahr nicht im Sale. In den Top 10 Verkaufscharts tauchte es auf Steam trotzdem immer auf.muecke-the-lietz hat geschrieben: ↑21.11.2017 15:20 Mir ging es eher um die krassen Ramschpreise auf digitalen Plattformen. Das kann einfach nicht lange gut gehen, egal, wie sehr ich diese Möglichkeit des Sparens auch selber nutze.
Würden die Publisher kaum machen wenn sie dadurch Geld verlieren.Ja. Es zeigt, dass die Spieler alles mit Ausreden rechtfertigen wollten, während Andere von Anfang an davon ausgingen, dass das ganze in ne richtige böse Richtung geht wenn es akzeptiert wird.Noch nichts. Aber die MT + Lootboxen sind zumindest schon mal ein krasses Warnsignal, dass irgendwas falsch läuft in der Monetarisierung von Games.
Glückwunsch.
Wollte vor allem darauf aufmerksam machen, wie unsinnig diese Aussage ist, wenn sie so pauschal getroffen wird. Aber auch, dass sich die Publisher und Entwickler mit Ramschpreisen auf Dauer ihr eigenes Grab schaufeln.
Der Spieler wird jede legale Möglichkeit nutzen, Geld zu sparen, das ist ganz normal, da muss sich keiner einen Vorwurf machen. Und wenn man nur noch wenige Wochen warten muss, um 30 € aufwärts zu sparen, werden das halt auch viele machen.
Aber genau das ist ja mittlerweile die Falle. Bei Spielen wie NFS oder Battlefront 2 geht es gar nicht mehr explizit um den Umsatz, den man durch den reinen Verkauf der Spiele macht, sondern darum, dass Spiel möglichst schnell zu verbreiten und dann eben über MT Aktionen das dicke Geld zu machen. Da passen diese ganzen krassen Angebote auch zu.
Und die Indies müssen sich halt irgendwie in einer riesen Masse durchsetzen und versuchen daher, über Rabattaktionen Aufmerksamkeit zu erlangen, weil man sonst im Wust des Angebots einfach untergeht. Und dann verkauft man die Spiele halt unter Wert, was auf Dauer aber auch nicht die Lösung sein kann.
- die-wc-ente
- Beiträge: 3104
- Registriert: 24.12.2008 21:22
- Persönliche Nachricht:
Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen
Jetzt einfach mal neben die Tüte gekotzt....
(Zitat aus Voll auf die Nüsse)
Wie würden die Preise wohl aussehen wenn es bei Steam und co. Alterskontrollen gäbe und wirklich nur die Leute die Spiele kaufen könnten, die die Altersvoraussetzungen erfüllen ?
Und wie sähen die Verkaufszahlen dann aus ?
Wie würden die Preise wohl aussehen wenn es bei Steam und co. Alterskontrollen gäbe und wirklich nur die Leute die Spiele kaufen könnten, die die Altersvoraussetzungen erfüllen ?
Und wie sähen die Verkaufszahlen dann aus ?
- SethSteiner
- Beiträge: 11871
- Registriert: 17.03.2010 20:37
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen
Ähm.. es ist aber nicht nach hinten losgegangen. Wie auch? Diese Preise sind von der Industrie so gewünscht, weil sie so tatsächlich Profit machen. Gerade die Sachen mit den Keys für Steam, sind ja nicht alle irgendwelche Bangladesh Keys und durch falsche Kreditkarten gewonnene, das meiste stammt von den Publishern und die verhökern sie für niedrigere Preise oder auch nur ganz normale, weil sie wissen dass sie auf diese Menge mehr absetzen als würden sie 55+ Euro verlangen, die man auch im Laden will. Und nichts geht nach hinten oder hören wir was von einem Entwicklersterben? Natürlich nicht, denn der Industrie geht es pudelwohl und sie macht mehr Gewinne als sie sich je zu träumen gewagt hätte und das sogar, würden wir uns mal die ganze Sache um Mikrotransaktionen, DLCs und Co. einfach wegdenken. Overwatch hat 35 Millionen Spieler. Das muss man sich mal vorstellen, ein Titel hat sich über 30 Millionen mal verkauft und das wo kleine Entwickler auch heute noch froh sind, wenn sie Spiele ein paar hunderttausend Mal verkaufen und eine einzige Million schon ein riesiger Erfolg ist. Und zweistellige Millionenbverkäufe sind für AAA Titel mittlerweile auch nicht mehr die absolute Ausnahme. Es geht wirklich nichts nach hinten los.muecke-the-lietz hat geschrieben: ↑21.11.2017 15:08 Dass diese Sache irgendwann nach hinten losgehen wird, hätte eigentlich jedem klar sein müssen. (...)
- muecke-the-lietz
- Beiträge: 6060
- Registriert: 08.12.2005 13:08
- Persönliche Nachricht:
Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen
Geht es sehr wohl - für den Spieler, nicht für den Publisher. Das hätte ich vielleicht deutlich machen sollen.SethSteiner hat geschrieben: ↑21.11.2017 16:45Ähm.. es ist aber nicht nach hinten losgegangen. Wie auch? Diese Preise sind von der Industrie so gewünscht, weil sie so tatsächlich Profit machen. Gerade die Sachen mit den Keys für Steam, sind ja nicht alle irgendwelche Bangladesh Keys und durch falsche Kreditkarten gewonnene, das meiste stammt von den Publishern und die verhökern sie für niedrigere Preise oder auch nur ganz normale, weil sie wissen dass sie auf diese Menge mehr absetzen als würden sie 55+ Euro verlangen, die man auch im Laden will. Und nichts geht nach hinten oder hören wir was von einem Entwicklersterben? Natürlich nicht, denn der Industrie geht es pudelwohl und sie macht mehr Gewinne als sie sich je zu träumen gewagt hätte und das sogar, würden wir uns mal die ganze Sache um Mikrotransaktionen, DLCs und Co. einfach wegdenken. Overwatch hat 35 Millionen Spieler. Das muss man sich mal vorstellen, ein Titel hat sich über 30 Millionen mal verkauft und das wo kleine Entwickler auch heute noch froh sind, wenn sie Spiele ein paar hunderttausend Mal verkaufen und eine einzige Million schon ein riesiger Erfolg ist. Und zweistellige Millionenbverkäufe sind für AAA Titel mittlerweile auch nicht mehr die absolute Ausnahme. Es geht wirklich nichts nach hinten los.muecke-the-lietz hat geschrieben: ↑21.11.2017 15:08 Dass diese Sache irgendwann nach hinten losgehen wird, hätte eigentlich jedem klar sein müssen. (...)
Schnäppchen sind in vielen Fällen nichts weiter als Anfixen. Du zahlt U20€ für einen AAA MP Shooter, und das 2 Monate nach Release. Aber dann geht das wirkliche Geldverdienen doch erst los. Das ist F2P Monetarisierung in eigentlichen Vollpreistiteln.
Und das ist doch die Gefahr, das ist der Punkt, wo es langsam nach hinten los geht. Wenn Spiele wie Battlefront 2 plötzlich so um die Beutekisten herum designt werden, die man sich über Umwege ursprünglich für Echtgeld kaufen können sollte. Da wird gutes Balancing der Gewinnmaximierung geopfert.
Deswegen ist diese Aussage von dem Herrn doppelt und dreifach hirnrissig. Sie ist viel zu pauschal, und ignoriert die Tatsache, dass diese viel zu niedrigen Preise der AAA Spiele zum Teil gewollt und zum ganzen Vermarktungskonzept der Spiele gehören.
- sabienchen.banned
- Beiträge: 11341
- Registriert: 03.11.2012 18:37
- User ist gesperrt.
- Persönliche Nachricht:
Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen
Also ich hab in den späten neunzigern angefangen online zu spielen.. richtig dann mit CS Beta 0,3iwas.Scorplian190 hat geschrieben: ↑21.11.2017 16:11 Also um das mal als Fazit zusammen zu fassen:
"Internet-Kiddies" würde ja eher auf Social Media oder Online-Games beziehen. Social Media begann erst so richtig um 2004 rum. Daher die Frage: Welches war das erste richtige Online-Spiel? Counter Strike? wenn ja, wann kam das raus und ging das auch direkt online mit Chat usw. ?
Daher würde ich alle Gaming-Generation vor ~2000 nicht als "Internet-Kiddies" bezeichnen. Was die, die mit PS1, N64, usw. groß wurden, ausschließt![]()
Das war.. 99/00(?) rum.
Und japp hatte chat (text kein voicechat).. aber Teamspeak haben wir im Clan (mein ich) ab 2000 bzw. 2001 verwendet)
KA wann genau.. mit CS 1.0 oder iwann bis 1.6 kam auch dort der VoiceChat hinzu.
Gab aber auch einiges daneben .. Everquest und Ultima Online waren bereit 97/98 sehr beliebte OnlineSpiele. Doom dagegen eher was für LAN (zumindest für mich ...^.^'')
..und nein.. alte Gamer bezeichnet man mit Sicherheit nicht als "Internet Kiddies" ... die waren beim aufkommen des Web 2.0 bereits im Erwachsenenalter
- Blackcucumbermage
- Beiträge: 119
- Registriert: 12.07.2014 18:20
- Persönliche Nachricht:
Re: Analyst: Computer- und Videospiele sind zu günstig; Kontroverse um Star Wars Battlefront 2 war überzogen
ohjaa haut die preise noch mehr hoch, vlt ist dann mal wieder draußen mehr los. Warum bei 1600 Pfund für alle Inhalte aufhören?
http://metro.co.uk/2017/11/15/star-wars ... g-7080730/
Wie wärs mit einem orginalen Darth Vader Würgegriff Simulator für 100 €. Der für jede benutzung 5 € kostet, um dem Spieler wirklich das Gefühl zu vermitteln von etwas unsichtbarem gewürgt zu werden?
http://metro.co.uk/2017/11/15/star-wars ... g-7080730/
Wie wärs mit einem orginalen Darth Vader Würgegriff Simulator für 100 €. Der für jede benutzung 5 € kostet, um dem Spieler wirklich das Gefühl zu vermitteln von etwas unsichtbarem gewürgt zu werden?
