Star Wars Battlefront 2: Kosten der Helden werden nach Morddrohungen und Downvote-Rekord drastisch gesenkt
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Re: Star Wars Battlefront 2: Kosten der Helden werden nach Morddrohungen und Downvote-Rekord drastisch gesenkt
So, jetzt bitte noch die News dazu, dass die angeblichen Moprddohungen nicht stimmen, die Person die das geäußert hat nichtmal für EA arbeitet, sondern ein Dahergelaufener auf Twitter ist.
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Re: Star Wars Battlefront 2: Kosten der Helden werden nach Morddrohungen und Downvote-Rekord drastisch gesenkt
Und nochmal... Die Person auf du dich beziehst ist eine völlig andere als die auf die in dieser News hier Bezug genommen wird.
@BiggSean66 ist der entlarvte.
@sledgehammer70 bzw. Mat Everett ist der tatsächliche Community Manager.
Genau der.
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Jim Panse
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Re: Star Wars Battlefront 2: Kosten der Helden werden nach Morddrohungen und Downvote-Rekord drastisch gesenkt
Ich würde gern nochmal auf das eigentliche Thema zurück kommen und dort im Speziellen auf zwei Dinge.
1. Ich finde der Übersetzung des "most infamous post of all time" fehlt etwas der Kontext.
Verkürzt zusammengefasst regte sich auf reddit jemand auf, dass er 80$ für ein StarWars-Spiel zahlt und dann nicht mal Vader spielen kann. Die Antwort von EA war, dass die das gemacht haben, damit der Spieler das Gefühl von Erfolg verspürt, wenn er ihn endlich frei geschalten hat.
Und das ist ja nun offensichtlich in mehrerer Hinsicht Bullshit. Die haben das gemacht, damit sie mehr Geld verdienen können und nur deswegen. Und diese Aussage dazu ist eine solche Frechheit. Sie haben sinnbildlich geschrieben: "Ich hau dir doch nur in die Fresse, damit du auch zu schätzen weißt, den Rest der Zeit nicht geschlagen zu werden."
---
2. Eine Antwort in dem Reddit-Thread beleuchtet mal die psychologischen Hintergründe. Stichwort Skinner-Box. Und spätestens wenn man das verstanden hat, wird das Argument "Ach, was interessiert der Scheiß? Kauft doch einfach keine Lootboxen, wenns euch stört!" ziemlich dumm.
Nicht nur in Deutschland sind Glücksspielautomaten streng reguliert. Auch was die Fairness dieser Automaten angeht. Trotzdem gibt es immer wieder Leute die Spielsüchtig werden. In der Computer-Spiel-Branche gibt es eine solche Regulierung nicht. Und hier haben wir jetzt eine Marke (von Disney!), die sich explizit auch an Kinder wendet und die nun ganz speziell mit Psychotricks arbeitet (Guck mal was der für ein tolles Spielzeug hat! Willst du das auch?) um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Und das nicht mal fair.
Beispiel: Dafür nehmen die großen Entwickler jetzt auch ziemlich viel Geld in die Hand, um die menschliche psychologie und diesen Suchtfaktor zur Monetarisierung auszunutzen. Bis hin zu Studien von Activision, ob es die Verkäufe steigert, wenn man das MatchMaking so anpasst, dass neuere Spieler absichtlich mit Spielern gepaart werden, die bereits Geld für (z.B.) eine bessere Waffe ausgegeben haben. um (A) dem DLC Käufer das Gefühl der Überlegenheit zu geben = "Kauf hat sich gelohnt" und (B) bei dem neuen Spieler den Anreiz zu erhöhen sich diese Waffe auch zu kaufen. ... Wird natürlich nach Aussage von Activision nirgendwo verwendet... Hoffen wirs mal. Noch.
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1. Ich finde der Übersetzung des "most infamous post of all time" fehlt etwas der Kontext.
Verkürzt zusammengefasst regte sich auf reddit jemand auf, dass er 80$ für ein StarWars-Spiel zahlt und dann nicht mal Vader spielen kann. Die Antwort von EA war, dass die das gemacht haben, damit der Spieler das Gefühl von Erfolg verspürt, wenn er ihn endlich frei geschalten hat.
Und das ist ja nun offensichtlich in mehrerer Hinsicht Bullshit. Die haben das gemacht, damit sie mehr Geld verdienen können und nur deswegen. Und diese Aussage dazu ist eine solche Frechheit. Sie haben sinnbildlich geschrieben: "Ich hau dir doch nur in die Fresse, damit du auch zu schätzen weißt, den Rest der Zeit nicht geschlagen zu werden."
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2. Eine Antwort in dem Reddit-Thread beleuchtet mal die psychologischen Hintergründe. Stichwort Skinner-Box. Und spätestens wenn man das verstanden hat, wird das Argument "Ach, was interessiert der Scheiß? Kauft doch einfach keine Lootboxen, wenns euch stört!" ziemlich dumm.
Nicht nur in Deutschland sind Glücksspielautomaten streng reguliert. Auch was die Fairness dieser Automaten angeht. Trotzdem gibt es immer wieder Leute die Spielsüchtig werden. In der Computer-Spiel-Branche gibt es eine solche Regulierung nicht. Und hier haben wir jetzt eine Marke (von Disney!), die sich explizit auch an Kinder wendet und die nun ganz speziell mit Psychotricks arbeitet (Guck mal was der für ein tolles Spielzeug hat! Willst du das auch?) um den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Und das nicht mal fair.
Beispiel: Dafür nehmen die großen Entwickler jetzt auch ziemlich viel Geld in die Hand, um die menschliche psychologie und diesen Suchtfaktor zur Monetarisierung auszunutzen. Bis hin zu Studien von Activision, ob es die Verkäufe steigert, wenn man das MatchMaking so anpasst, dass neuere Spieler absichtlich mit Spielern gepaart werden, die bereits Geld für (z.B.) eine bessere Waffe ausgegeben haben. um (A) dem DLC Käufer das Gefühl der Überlegenheit zu geben = "Kauf hat sich gelohnt" und (B) bei dem neuen Spieler den Anreiz zu erhöhen sich diese Waffe auch zu kaufen. ... Wird natürlich nach Aussage von Activision nirgendwo verwendet... Hoffen wirs mal. Noch.
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- Wigggenz
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Re: Star Wars Battlefront 2: Kosten der Helden werden nach Morddrohungen und Downvote-Rekord drastisch gesenkt
Nein, es ist im Grunde keine Frage des Spieldesigns sondern des Designs des Bezahlmodells.sourcOr hat geschrieben: ↑15.11.2017 16:41Paywalls, ja. Aber Grindwalls? Grinden ist doch nun Bestandteil etlicher Spiele. Von Fall zu Fall mag es zu hart sein und das ist dann schlechtes Design (kommt auch drauf an, für was man überhaupt grinden soll), aber ne Frechheit würd ich das net nennen. Für ein Spiel Vollpreis zu bezahlen gibt ja nun net das Recht verlangen zu können, dass man gefälligst auch alles im Spiel ohne großen Aufwand erhalten kann. Das ist letztlich Sache des Spieldesigns - das man natürlich kritisieren kann.
Ich will das System jetzt auch net in den Himmel loben, ich hab das Spiel ja auch net gespielt. Aber diese Geschichten von wegen "um alles freizuschalten musst du bis zur Rente spielen" sagen halt bei einem Spiel mit so dermaßen vielen Möglichkeiten, deine Ingame-Kohle auszugeben, irgendwie überhaupt nichts aus.
Was meinst du denn bitte warum es früher in MP-Shootern für alle alles von Anfang an gab und heute nicht mehr?
Welchen sinnvollen, das Gameplay bereichernden Grund soll es bitte geben Gameplay-Inhalte im MP (in einem NICHT-RPG wohlgemerkt) hinter Grindwalls zu verbergen? Warum brauchen Langzeit- oder Vielspieler über ihre größere Erfahrung und meist größeren Skill hinaus noch mehr Vorteile gegenüber Neu- oder Wenigspielern?
Sowas wäre früheren Shootern völlig fremd und macht nur Sinn, wenn es dazu dient, den Spielern MTA schmackhaft zu machen, sie möglichst lange zu binden um spätere DLCs loszuwerden oder beides.
Außerdem ist es nach wie vor Pay2Win.
- sourcOr
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Re: Star Wars Battlefront 2: Kosten der Helden werden nach Morddrohungen und Downvote-Rekord drastisch gesenkt
Weil es sich gezeigt hat, dass Leute dadurch eher motiviert werden, länger am Ball zu bleiben. Spiele wie Battlefield und CoD hatten das bereits inne bevor daraus Profit geschlagen wurde, z.B. CoD4 oder BF2.
Das System mit Level-Ups und Unlocks ist keine neue Erfindung im MP-Bereich, und wird unabhängig von MTA oder Lootboxes auch weiterhin bestehen bleiben.
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Re: Star Wars Battlefront 2: Kosten der Helden werden nach Morddrohungen und Downvote-Rekord drastisch gesenkt
Bei CoD 4 lag der Grund im an der Stange halten um Map-DLC verkaufen zu können- bis dann irgendwann der Nachfolger anstand.sourcOr hat geschrieben: ↑16.11.2017 12:59Weil es sich gezeigt hat, dass Leute dadurch eher motiviert werden, länger am Ball zu bleiben. Spiele wie Battlefield und CoD hatten das bereits inne bevor daraus Profit geschlagen wurde, z.B. CoD4 oder BF2.
Das System mit Level-Ups und Unlocks ist keine neue Erfindung im MP-Bereich, und wird unabhängig von MTA oder Lootboxes auch weiterhin bestehen bleiben.
Außerdem ist es ein Armutszeugnis für ein Spiel, welches nur durch künstliche Content-Zurückhaltung Motivation erzeugen kann. Beispielsweise Rocket League, Dota 2, CS halten alle nichts Gameplay-Relevantes zurück und können sich noch immer guter Spielerzahlen erfreuen. Die Motivation kommt aus dem Spiel und dem MP-Wettstreit selbst, nicht aus der künstlichen Streckung von Content.
Somit hast du mir diese Fragen:
Nicht im Geringsten beantwortet.Welchen sinnvollen, das Gameplay bereichernden Grund soll es bitte geben Gameplay-Inhalte im MP (in einem NICHT-RPG wohlgemerkt) hinter Grindwalls zu verbergen? Warum brauchen Langzeit- oder Vielspieler über ihre größere Erfahrung und meist größeren Skill hinaus noch mehr Vorteile gegenüber Neu- oder Wenigspielern?
Im Übrigens bleibt es immer noch Pay2Win.
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Re: Star Wars Battlefront 2: Kosten der Helden werden nach Morddrohungen und Downvote-Rekord drastisch gesenkt
Nach den Maßstäben könntest du jegliche Initiativen seitens der Entwickler, die Motivation zu erhöhen, negativ auslegen.
Ich hab nur gesagt, es sei absolut nichts neues und ging nicht mit MTA einher. Ich hatte die Frage zum Gameplay bewusst ignoriert, weil es einfach irrelevant für die Diskussion is. Du kennst die Antwort doch eh: Es gibt keine positiven Effekte fürs Gameplay, aber das hat mit dem Thema Spielermotivation einfach nichts zu tun. Und Motivation ist eben von mehreren Faktoren abhängig.Außerdem ist es ein Armutszeugnis für ein Spiel, welches nur durch künstliche Content-Zurückhaltung Motivation erzeugen kann. Beispielsweise Rocket League, Dota 2, CS halten alle nichts Gameplay-Relevantes zurück und können sich noch immer guter Spielerzahlen erfreuen. Die Motivation kommt aus dem Spiel und dem MP-Wettstreit selbst, nicht aus der künstlichen Streckung von Content.
Somit hast du mir diese Fragen:Nicht im Geringsten beantwortet.Welchen sinnvollen, das Gameplay bereichernden Grund soll es bitte geben Gameplay-Inhalte im MP (in einem NICHT-RPG wohlgemerkt) hinter Grindwalls zu verbergen? Warum brauchen Langzeit- oder Vielspieler über ihre größere Erfahrung und meist größeren Skill hinaus noch mehr Vorteile gegenüber Neu- oder Wenigspielern?
Ich hätte mit "Content" ja persönlich auch eher Maps und Modi assoziiert..
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Re: Star Wars Battlefront 2: Kosten der Helden werden nach Morddrohungen und Downvote-Rekord drastisch gesenkt
Content ist Spielinhalt, und zwar jeglicher Natur.sourcOr hat geschrieben: ↑16.11.2017 13:40Nach den Maßstäben könntest du jegliche Initiativen seitens der Entwickler, die Motivation zu erhöhen, negativ auslegen.
Ich hab nur gesagt, es sei absolut nichts neues und ging nicht mit MTA einher. Ich hatte die Frage zum Gameplay bewusst ignoriert, weil es einfach irrelevant für die Diskussion is. Du kennst die Antwort doch eh: Es gibt keine positiven Effekte fürs Gameplay, aber das hat mit dem Thema Spielermotivation einfach nichts zu tun. Und Motivation ist eben von mehreren Faktoren abhängig.Außerdem ist es ein Armutszeugnis für ein Spiel, welches nur durch künstliche Content-Zurückhaltung Motivation erzeugen kann. Beispielsweise Rocket League, Dota 2, CS halten alle nichts Gameplay-Relevantes zurück und können sich noch immer guter Spielerzahlen erfreuen. Die Motivation kommt aus dem Spiel und dem MP-Wettstreit selbst, nicht aus der künstlichen Streckung von Content.
Somit hast du mir diese Fragen:Nicht im Geringsten beantwortet.Welchen sinnvollen, das Gameplay bereichernden Grund soll es bitte geben Gameplay-Inhalte im MP (in einem NICHT-RPG wohlgemerkt) hinter Grindwalls zu verbergen? Warum brauchen Langzeit- oder Vielspieler über ihre größere Erfahrung und meist größeren Skill hinaus noch mehr Vorteile gegenüber Neu- oder Wenigspielern?
Ich hätte mit "Content" ja persönlich auch eher Maps und Modi assoziiert..
Und selbstverständlich ist die Frage zum Gameplay völlig relevant für die Diskussion, weil sich allenfalls daraus eine Existenzberechtigung für ein grindbasiertes Freischaltsystem anstatt eines Alles-für-alle-von-Beginn-an-Systems ergeben KÖNNTE. Tut es aber nicht.
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Re: Star Wars Battlefront 2: Kosten der Helden werden nach Morddrohungen und Downvote-Rekord drastisch gesenkt
Wenn du diesen Helden als eigene Klasse zahlen möchtest was ich nicht tun würde. Vom spieltechnischen Standpunkt finde ich Kylo Ren eh mächtiger.
Und ich beziehe mich dabei nur auf das spezifische Spiel. Den ich mag Vader.
Gilt das auch für zB Zelda oder Mario Kart?
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Re: Star Wars Battlefront 2: Kosten der Helden werden nach Morddrohungen und Downvote-Rekord drastisch gesenkt
"Allenfalls daraus" aha. Schön wie du damit komplett unter den Tisch kehrst, dass es die Motivation für viele Leute erhöhen kann. Dass es erfolgreiche Spiele ohne solche System gibt, schließt das nämlich eigentlich nicht aus..Wigggenz hat geschrieben: ↑16.11.2017 14:19Und selbstverständlich ist die Frage zum Gameplay völlig relevant für die Diskussion, weil sich allenfalls daraus eine Existenzberechtigung für ein grindbasiertes Freischaltsystem anstatt eines Alles-für-alle-von-Beginn-an-Systems ergeben KÖNNTE. Tut es aber nicht.
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Re: Star Wars Battlefront 2: Kosten der Helden werden nach Morddrohungen und Downvote-Rekord drastisch gesenkt
Wenn die Motivation nicht aus dem Spiel herrührt, sondern vor allem aus dem Freischalten von Spielelementen, die einen besser machen als andere, ist das gerade für ein kompetetives Spiel ziemlich problematisch.
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Re: Star Wars Battlefront 2: Kosten der Helden werden nach Morddrohungen und Downvote-Rekord drastisch gesenkt
Ja, tut es. Ich nehme an, du spielst auf amiibos an? Sind absoluter Mist.
Tue ich nicht. Motivation ist als reiner Selbstzweck nicht legitim. Solange die Motivation nur aufgrund künstlicher Streckung und Vorenthaltung von Content besteht. Die Motivation muss sich aus dem Gameplay selbst ergeben.sourcOr hat geschrieben: ↑16.11.2017 14:55"Allenfalls daraus" aha. Schön wie du damit komplett unter den Tisch kehrst, dass es die Motivation für viele Leute erhöhen kann. Dass es erfolgreiche Spiele ohne solche System gibt, schließt das nämlich eigentlich nicht aus..Wigggenz hat geschrieben: ↑16.11.2017 14:19Und selbstverständlich ist die Frage zum Gameplay völlig relevant für die Diskussion, weil sich allenfalls daraus eine Existenzberechtigung für ein grindbasiertes Freischaltsystem anstatt eines Alles-für-alle-von-Beginn-an-Systems ergeben KÖNNTE. Tut es aber nicht.
Dass es erfolgreiche Spiele ohne solche Systeme gibt, mag vielleicht nicht ausschließen, dass sich manche vom Grind motiviert fühlen. Aber es schließt Pay- und Grindwalls als legitime Mittel zur Erzeugung von Motivation aus, da es beweist, dass diese Systeme mitnichten erforderlich zur Motivation sind (dafür würde nämlich auch vernünftiges Gameplay ausreichen, wie eben Spiele beweisen), sondern lediglich der Gewinnsteigerung dienen.
