Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt
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johndoe711686
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt
Mal grundlegend an alle die "Lootboxen nicht so stören" oder als "das kleinere Übel" sehen.
Ihr verkennt völlig den grundlegenden Aspekt. Hier wird ein Spiel durch eine Um-Das-Lootbox-System-Herum Entwicklung schlechter gemacht, damit die dahinter stehenden Firma ein bisschen mehr Umsatz generiert. Das bedeutet, ein Spiel wird nicht mehr so entwickelt, dass es den Leuten Spaß macht, sondern nur noch um möglichst viel Geld zu generieren, egal was dabei am Ende für ne Qualität entsteht.
Da wird der Fokus in der Entwicklung verändert und die Spieler schert es nicht, schlimmer noch, es wird verteidigt.
Das will mir nicht in den Kopf, wie kann man hier das große Ganze einfach absichtlich ausblenden? Spiele werden gerade von einem Geschichten erzählenden Medium zu einer Platform um Geld zu generieren umfunktioniert und das wird von der Spielerschaft akzeptiert.
Man stelle sich vor, in einem eBook würde nach 20 Seiten plötzlich ein Minigame aufploppen, bei dem man erst mal 50 Level schaffen muss bevor es weitergeht, oder aber man zahlt 5€ für die Abkürzung. Oder nach jedem Kapitel bekommt man ne Box und muss sie öffnen, um ein neues Kapitel freizuschalten, das muss aber nicht das nächste sein, sondern kann irgendeins sein. Man kann sich diese Boxen alternativ auch kaufen für nen Euro. Oder muss nach Kapitel 25 eben so lange alte Kapitel lesen, bis man die Box mit Kapitel 26 bekommt.
Wahnsinn.
Ihr verkennt völlig den grundlegenden Aspekt. Hier wird ein Spiel durch eine Um-Das-Lootbox-System-Herum Entwicklung schlechter gemacht, damit die dahinter stehenden Firma ein bisschen mehr Umsatz generiert. Das bedeutet, ein Spiel wird nicht mehr so entwickelt, dass es den Leuten Spaß macht, sondern nur noch um möglichst viel Geld zu generieren, egal was dabei am Ende für ne Qualität entsteht.
Da wird der Fokus in der Entwicklung verändert und die Spieler schert es nicht, schlimmer noch, es wird verteidigt.
Das will mir nicht in den Kopf, wie kann man hier das große Ganze einfach absichtlich ausblenden? Spiele werden gerade von einem Geschichten erzählenden Medium zu einer Platform um Geld zu generieren umfunktioniert und das wird von der Spielerschaft akzeptiert.
Man stelle sich vor, in einem eBook würde nach 20 Seiten plötzlich ein Minigame aufploppen, bei dem man erst mal 50 Level schaffen muss bevor es weitergeht, oder aber man zahlt 5€ für die Abkürzung. Oder nach jedem Kapitel bekommt man ne Box und muss sie öffnen, um ein neues Kapitel freizuschalten, das muss aber nicht das nächste sein, sondern kann irgendeins sein. Man kann sich diese Boxen alternativ auch kaufen für nen Euro. Oder muss nach Kapitel 25 eben so lange alte Kapitel lesen, bis man die Box mit Kapitel 26 bekommt.
Wahnsinn.
- DonDonat
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt
Dass hat hier doch auch keiner bezweifelt, zumindest nicht dass ich es gelesen hätte
Nur besteht das Problem bei quasi fast allen AAA Titeln der letzten Jahre: es ist dort deutlich einfacher die Titel aufzuhählen, bei denen das NICHT der Fall ist. Aktuell fällt mir da nur Witcher 3 ein und wenn man ganz großzügig ist und den Sachverhalt ignoriert, dass man bei Star Citizen solang das Spiel noch nicht fertig ist, Schiffe für Echtgeld kaufen kann, dann auch dass aber sonst fällt mir da kein weiteres Spiel ein, was als AAA durchgeht & wo das Spiel selbst nicht tatsächlich um ein Verkaufs/ Marketing-System drum herum entwickelt wurde...
Das Problem ist hier auch nicht bei den wenigen Spielern hier zu finden, die sowas kritisieren und das Spiel dann deswegen auch nicht kaufen, sondern bei den vielen "Casual"-Spielern die z.B. Star Wars mit toller Grafik sehen und es dann kaufen. Die sind für einen Großteil der Verkäufe verantwortlich und denen ist es schlicht "egal" ob dass nun Pay2Win ist oder ob man nur ein Drittel Spiel für 60€ bekommt.
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Baralin
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt
Das ist doch normal, dass man Vorteile hat, wenn man ein Spiel viel spielt.DonDonat hat geschrieben: ↑01.11.2017 21:00 Freischalten an sich ist nicht das Problem, das Problem ist, dass Spieler die länger spielen auch das bessere Equipment haben und somit neben der zusätzlichen Erfahrung noch mal mehr Vorteile haben.
Systeme, wo man zwar neues aber nicht besseres Equipment freischaltet sind vollkommen ok und ich frage mich wirklich, wieso dass niemand macht?
Aber egal, @Topic
Schon mal ein Schritt in die richtige Richtung, dennoch sollte man ganz darauf verzichten spielerische Vorteile für Echtgeld anzubieten: ob nun mit Zufall in Kisten oder ohne, so was ist Pay2Win.
- Stalkingwolf
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt
Es gab viele Spiele die keine MT&Co hatten.DonDonat hat geschrieben: ↑02.11.2017 11:54 Nur besteht das Problem bei quasi fast allen AAA Titeln der letzten Jahre: es ist dort deutlich einfacher die Titel aufzuhählen, bei denen das NICHT der Fall ist. Aktuell fällt mir da nur Witcher 3 ein und wenn man ganz großzügig ist und den Sachverhalt ignoriert, dass man bei Star Citizen solang das Spiel noch nicht fertig ist, Schiffe für Echtgeld kaufen kann, dann auch dass aber sonst fällt mir da kein weiteres Spiel ein, was als AAA durchgeht & wo das Spiel selbst nicht tatsächlich um ein Verkaufs/ Marketing-System drum herum entwickelt wurde...
Zelda, Nier, Horizon Zero Dawn, Mario, Divinity Origin Sin 2, Persona 5 usw usw usw.
Wer aktuell ganz groß auf den Zug aufspringt sind EA, Activision, Ubisoft, Warner Bros.
Alles Unternehmen welche ihre Großmutter verkaufen und imo absolut irrelevant für Gamer geworden sind.
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt
Ja, aber das ist Können bzw Übung.Baralin hat geschrieben: ↑02.11.2017 12:04Das ist doch normal, dass man Vorteile hat, wenn man ein Spiel viel spielt.DonDonat hat geschrieben: ↑01.11.2017 21:00 Freischalten an sich ist nicht das Problem, das Problem ist, dass Spieler die länger spielen auch das bessere Equipment haben und somit neben der zusätzlichen Erfahrung noch mal mehr Vorteile haben.
Systeme, wo man zwar neues aber nicht besseres Equipment freischaltet sind vollkommen ok und ich frage mich wirklich, wieso dass niemand macht?
Aber egal, @Topic
Schon mal ein Schritt in die richtige Richtung, dennoch sollte man ganz darauf verzichten spielerische Vorteile für Echtgeld anzubieten: ob nun mit Zufall in Kisten oder ohne, so was ist Pay2Win.
Er meinte hier wohl das es nicht noch vom Spiel selbst forciert werden sollte.
Sprich - bei LoL habe ich auch die selben Grundvoraussetzungen wie mein Gegenüber auf dem nacktem Papier.
Da gibt es keinen Perk mit + 60 % Schaden oder nen Instantteleportperk.
- schakal133.7
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt
Da gebe ich euch recht und so bald dies eintrifft, fange ich wieder komplett mit Pen and Paper an.LP 90 hat geschrieben: ↑02.11.2017 11:43Und der Rest darf dann unter diesen leiden...Peter__Piper hat geschrieben: ↑02.11.2017 11:32Keine Sorge. das ist nur der Anfang.schakal133.7 hat geschrieben: ↑02.11.2017 11:28 Also ehrlich gesagt hatte mich das mit den Lootboxen nicht so gestört in der Beta. Ich hatte nie das Gefühl das ich im Nachteil war. Habe auch eher das Gefühl das ordentlich bebasht wird, weil es EA ist. Ich bin auch kein großer Fan dieser ganzen Lootboxen und wünsche mir die alten Zeiten zurück wo man einfach ein Spiel kauft und es nicht den ganzen quatsch gibt, aber ich sehe Battlefront auch eher als Spaßshooter. Es würde bei mir anders aussehen, würde es so etwas bei Rainbow Six Siege geben, wo es wirklich auf jede Kleinigkeit ankommt (dort gibt es zwar auch Lootboxen, aber darüber bekommt man nur Skins und die gehen mir ehrlich gesagt am arsch vorbei^^ und ändern nicht die Performance)
Sobald die ganzen Vorstände sehen wieviel Geld, bei solch einem geringem Aufwand, mit Lootboxen verdient wird - sobald wird das auch in deinen Lieblingsspielen einzug halten :wink:
Das System scheint ja, selbst bei richtig Informierten Gamern wie hier auf 4 Players, durchaus Akzeptanz zu finden...
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bäuerchen
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt
So, wie es jetzt im fertigen Spiel implementiert ist, so wird es auch geplant gewesen sein. Die Demo war nur ein Testballon um auszuloten, was die Leute bereit sind, anzunehmen. Außerdem wirkt es nun so, als ob EA auf die Spieler gehört und das System für das fertige Spiel entschärft hätte. EA verkauft die Kunden für dumm.
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt
Exakt. Und mit WoW fing es an, das alles den Bach runter ging. Inkl. der ersten Erweiterung war noch alles tutti, aber dann nahm das Übel seinen Lauf.Cheraa hat geschrieben: ↑02.11.2017 10:52 Mit ein Grund, warum nach Dark Age of Camelot kein MMO mehr ein vernünftiges PvP bot.
Dort waren die Klassen vielfältig. Jedes Reich hatte komplett unterschiedliche Klassen. Gab es ein 1v1 Balancing? Zur Hölle, nein. Bonedancer, Necromanten und Beschwören waren brutal OP im 1v1. Das Balancing gab es nur ab 8v8 und ja, man hat sogar erlaubt das eine Stammgruppe mit 8 Spielern locker mal einen Schlachtzug von 80+ Spielern zerlegen konnte.
Heute muss alles gleich sein. Fraktionen, Klassen, Skills. Solo PvP, wie Gruppen PvP, langeweile at it's best!
Und ich sage auch genau, woran das lag bzw. liegt:
Exakt genau davon rede ich - das grundlegende Problem waren und sind die heulenden Spieler.
Darauf reagieren nämlich die großen Publisher (natürlich auch deshalb, weil es ihnen in die Karten spielt).
Damit verteidige ich nicht P2W, um Himmels Willen - ich zeige mit meinem Finger nur ganz klar auf viele Spieler, weil sie die Marketing-Maschine im Hintergrund erst durch ihr Verhalten angetrieben haben. Die Heuler haben dafür gesorgt, dass P2W erst entstanden ist.
- Wigggenz
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt
Nö.casanoffi hat geschrieben: ↑02.11.2017 12:58Exakt genau davon rede ich - das grundlegende Problem waren und sind die heulenden Spieler.
Darauf reagieren nämlich die großen Publisher (natürlich auch deshalb, weil es ihnen in die Karten spielt).
Damit verteidige ich nicht P2W, um Himmels Willen - ich zeige mit meinem Finger nur ganz klar auf viele Spieler, weil sie die Marketing-Maschine im Hintergrund erst durch ihr Verhalten angetrieben haben. Die Heuler haben dafür gesorgt, dass P2W erst entstanden ist.
Die Publisher haben P2W angeboten und diejenigen, die Spiele mit P2W-Mechaniken durch Kauf etc. unterstützen haben dafür gesorgt, dass P2W sich etabliert.
P2W wäre auch ohne einen einzigen "Heuler" (wie du so schön herablassend sagst) entstanden, denn warum sollten sich die Publisher leichte Einnahmequellen entgehen lassen?
Zuletzt geändert von Wigggenz am 02.11.2017 13:09, insgesamt 1-mal geändert.
- Xyt4n
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt
Auch Freischalten durch Spielzeit ist totaler Humbug. Ich hab Battlefield 1 zwei Wochen lang gespielt und in der Zeit nur 3-4 Waffen freigeschaltet. Echt super. Wegen dem dummen Freischaltsystem konnte ich nicht die ganze Erfahrung von Battlefield 1 haben.DonDonat hat geschrieben: ↑01.11.2017 21:00 Freischalten an sich ist nicht das Problem, das Problem ist, dass Spieler die länger spielen auch das bessere Equipment haben und somit neben der zusätzlichen Erfahrung noch mal mehr Vorteile haben.
Systeme, wo man zwar neues aber nicht besseres Equipment freischaltet sind vollkommen ok und ich frage mich wirklich, wieso dass niemand macht?
Aber egal, @Topic
Schon mal ein Schritt in die richtige Richtung, dennoch sollte man ganz darauf verzichten spielerische Vorteile für Echtgeld anzubieten: ob nun mit Zufall in Kisten oder ohne, so was ist Pay2Win.
Früher hat man es nicht für nötig gehalten, die Spielmotivation des Spielers abhängig vom Kram der freizuschalten ist, zu messen.
- Peter__Piper
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt
Was ein mieser und hinterfotziger Quotecasanoffi hat geschrieben: ↑02.11.2017 12:58Exakt genau davon rede ich - das grundlegende Problem waren und sind die heulenden Spieler.
Darauf reagieren nämlich die großen Publisher (natürlich auch deshalb, weil es ihnen in die Karten spielt).
Damit verteidige ich nicht P2W, um Himmels Willen - ich zeige mit meinem Finger nur ganz klar auf viele Spieler, weil sie die Marketing-Maschine im Hintergrund erst durch ihr Verhalten angetrieben haben. Die Heuler haben dafür gesorgt, dass P2W erst entstanden ist.
Als ob die "heulenden Spieler" eine feste Gruppe wäre die bei jedem Thema "rumheulen"
Das eine hat mit dem anderen überhaupt nix zu tun.
Davon ab heult ihr hier auch nur rum das euere MMOs verwässert wurden...
Leute gibts
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johndoe711686
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt
Zumal das immer schlimmer wird. Am Beispiel Battlefield sieht man das sehr gut. Die alten hatten sowas gar nicht. Bad Company 2 hatte freischaltbare Gadgets und Waffen, da konnte man die Gadgets aber zumindest noch für alle Waffen nutzen. Bei BF3 und oder 4, musste man dann aber für JEDE neue Waffe ALLE Gadgets neu freischalten, da hab ich gar nicht erst versucht neue Waffen zu nutzen, da ich keine Lust hatte die mühsam erspielten Scopes etc. erst noch mal neu freispielen zu müssen, nämlich in dem man eine Waffe in ihrer Reinform nutzt und damit deutliche Nachteile hat.Xyt4n hat geschrieben: ↑02.11.2017 13:09 Auch Freischalten durch Spielzeit ist totaler Humbug. Ich hab Battlefield 1 zwei Wochen lang gespielt und in der Zeit nur 3-4 Waffen freigeschaltet. Echt super. Wegen dem dummen Freischaltsystem konnte ich nicht die ganze Erfahrung von Battlefield 1 haben.
Früher hat man es nicht für nötig gehalten, die Spielmotivation des Spielers abhängig vom Kram der freizuschalten ist, zu messen.
Dass man heutzutage immer so eine Progression im Spiel kommt wohl aus dem "Wunsch" der Spieler nach Achievements. Man muss heute wohl einfach zeigen können wie "gut" man ist und was man alles hat. Generelles Gesellschaftsproblem des Westens, nur ins Spiel integriert. Statussymbole.
- Wigggenz
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt
Das alles hängt auch stark mit der Ausrichtung "games as a service" zusammen, ist sogar zwangsläufige Konsequenz davon, möchte ich meinen. Eine mittelfristig (bis zum Release des Nachfolgers) anhaltender Fluss von Einnahmen durch Erbringung einer "Dienstleistung" anstatt der Verkauf eines Werks. Da ist ein möglichst vollständiges Spiel oder ein solches mit sofortigem Zugriff auf alle Spielinhalte nur abträglich.
Aber auch hier gilt, wenn die Spieler games as a service wollen, kriegen sie es.
Aber auch hier gilt, wenn die Spieler games as a service wollen, kriegen sie es.
Zuletzt geändert von Wigggenz am 02.11.2017 13:26, insgesamt 2-mal geändert.
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johndoe711686
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt
Was ja besonders pervers bei Spielen ist, die jedes Jahr (oder fast) einen neuen Ableger bekommen. Man steckt massiv Zeit und in zukunft evtl. auch Geld rein um den Progress mitzunehmen und dann kommt das nächste Battlefield oder CoD und man fängt wieder bei 0 an.
Ist also eher games as an annual service, every year new.
Ist also eher games as an annual service, every year new.
- casanoffi
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt
Zugegeben, mein sehr emotionaler Post war sicher etwas kurzsichtig - das ändert aber meinen Glauben (!) nicht daran, dass die Unternehmen sich das alles nicht aus der Nase gezogen haben. Die haben schön brav auf die Stimmen gehört, die aus den Communities kamen - natürlich nur, um damit ordentlich Reibach machen zu können.Wigggenz hat geschrieben: ↑02.11.2017 13:08 Nö.
Die Publisher haben P2W angeboten und diejenigen, die Spiele mit P2W-Mechaniken durch Kauf etc. unterstützen haben dafür gesorgt, dass P2W sich etabliert.
P2W wäre auch ohne einen einzigen "Heuler" (wie du so schön herablassend sagst) entstanden, denn warum sollten sich die Publisher leichte Einnahmequellen entgehen lassen?
Es gibt immer zwei Seiten - die zusammenpassen müssen.
Da gebe ich Dir vollkommen Recht.Peter__Piper hat geschrieben: ↑02.11.2017 13:10 Was ein mieser und hinterfotziger Quote![]()
Als ob die "heulenden Spieler" eine feste Gruppe wäre die bei jedem Thema "rumheulen"![]()
Das eine hat mit dem anderen überhaupt nix zu tun.
Davon ab heult ihr hier auch nur rum das euere MMOs verwässert wurden...
Leute gibts
Ich bin da kein Deut besser, weil ich ja selbst herumheule.
Ich gehöre hat dummerweise zu der Gruppe Spieler, mit der sich nicht so viel Kohle verdienen lässt (zumindest nicht mit der aktuellen Variante des Marketings)
