Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

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NewRaven
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Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von NewRaven »

eigentlichegal hat geschrieben: 26.10.2017 16:03 Also wie genau wollen wir, die vermutlich keinerlei Erfahrung in solchen Dingen haben wirklich feststellen, dass es ein "zuviel" an Marketingkosten gibt?
Naja, wir stellen es vermutlich dann fest, wenn Titel, die sich aus unserer Sicht und in Relation mit anderen, ähnlichen Titeln eigentlich gut verkauft haben, die viel Marketing hatten und dann trotzdem abgesägt werden, weil sie sich angeblich zu schlecht verkauft hätten. Hier sei mal der erste Tomb Raider Reboot oder als noch besseres Beispiel Deus Ex: Mankind Divided genannt. Während man an ersterem wenigstens festgehalten hat, hat man letzteres einfach schlicht in den Keller verbannt und den Deckel drauf gemacht.
eigentlichegal hat geschrieben: 26.10.2017 16:03 Ich stimme dir insofern zu, als dass ich ebenfalls glaube, dass ältere Spieler, die aus grafisch schwächeren Zeiten kommen damit tendentiell weniger Probleme haben. Aber ich glaube leider, dass so die Spielewelt nicht funktioniert. Stell dir vor, jeder würde einen Gang runterschalten und nur noch Spiele auf dem grafischen Niveau der PS3/Xbox360 Generation machen. Der erste, der ein brauchbares Spiel auf PS4/Xbox One Niveau bringt wird sich dumm und dämlich verdienen. Und ich gehe sogar noch weiter. Ich behaupte, er könnte sogar ein absolutes Durchschnittsspiel gut verkaufen, wenn die Grafik nur einen genügend großen Vorsprung zur Konkurrenz hat. Und solange das so ist, wird jeder versuchen die Grafik so weit es geht nach oben zu treiben.
Vermutlich würde sich das "optisch alte" aber gute Spiel natürlich schlechter verkaufen, hätte aber durch geringere Produktionskosten vielleicht sogar am Ende trotzdem einen ähnlich guten Gewinn, während der "Grafikblender" zwar tolle Verkaufszahlen hat, leider durch teurere Entwicklung und aufwendigeres Marketing aber trotzdem am Ende beim Vorsprung abfällt. Aber wie schon gesagt, ich mag technischen Fortschritt ja, es geht mir nicht im geringsten darum, zu sagen, dass der aufhören soll oder unwichtig ist... er kann nur nicht für "SP Spiele lohnen sich nicht" herhalten, weil es diesen Fortschritt schon immer gab und er in der Vergangenheit auch kein derartiges Problem dargestellt hat. Und wenn mehr Spieler immer das schönere Spiel kaufen, wie du es skizzierst (und wie sicher auch ein Stück Wahrheit drin steckt, keine Frage) dann müsste bessere Grafik ja schon allein für mehr Umsatz sorgen - und das wäre im Prinzip genau die gegenteilige Aussage von dem, was uns Frau Loftis hier präsentieren will. Die sagt ja schließlich "Spieler wollen High-End. High-End ist zu teuer. Deshalb lohnt sich das für uns kaum noch." - würden die Spielerzahlen irgendwie proportional zum technischem Aufwand wachsen, würde es sich eben doch lohnen (was es ja auch in Wirklichkeit tut, sonst gäbe es dieses "nach oben treiben" ja nicht", nur sagt sie eben genau das Gegenteil).
Zuletzt geändert von NewRaven am 26.10.2017 16:32, insgesamt 1-mal geändert.
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MrLetiso
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Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von MrLetiso »

Mr-Red-M hat geschrieben: 26.10.2017 13:34 Ich hatte ernsthaft überlegt da einzusteigen.
Aber nun habe ich gehört, das manche Reihen nur über Lootboxen zu komplettieren sind... :lol:
:Blauesauge:
flo-rida86
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Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von flo-rida86 »

eigentlichegal hat geschrieben: 26.10.2017 15:25
NewRaven hat geschrieben: 26.10.2017 15:06 ich weiß nicht, ob wirklich 40% der ganzen Investitionskosten bei manchen Titeln wirklich ins Marketing gepulvert werden müssen.
Naja, wenn wir ehrlich sind wird aber bei jedem Spiel, dass nicht so gut läuft und für das auch wenig Werbung gemacht wurde gleich gesagt, dass das ja kein Wunder sei, weil das Marketing so schlecht war. Also tun wir mal nicht so als hätte dieses Forum hier kollektiv nicht schon implizit akzeptiert, dass besseres (=teureres) Marketing die Verkaufszahlen ankurbeln kann. Und man könnte das ganze ja auch mal aus einer etwas parteiischen Sichtweise betrachten: Wenn die Publisher überzeugt sind ein gutes Spiel produziert zu haben, wieso sollten sie dann nicht entsprechendes Geld ins Marketing stecken um sicherzustellen, dass das (aus deren Sicht) gute Spiel auch am Markt angenommen, bzw. wahrgenommen wird?
NewRaven hat geschrieben: 26.10.2017 15:06 Stattdessen bläst man das ganze immer weiter auf, in der Hoffnung noch mehr Verkäufe zu erziehlen, was natürlich ebenfalls erst einmal Geld kostet
Auch hier habe ich den Eindruck herrscht eine Doppelmoral. Schau dir doch mal an, was die Switch für Kritik einstecken musste, bevor sie erschienen ist. Viel zu schwachbrüstig, so eine Grafik im Jahr 2017 etc. Oder das Spiel Elex wurde ja auch bereits hier im Thread genannt. Oder glaubst du wirklich, dass es nicht Kritik hageln würde, wenn das nächste Uncharted "nur" genauso gut wie Uncharted 4 aussähe? Obwohl es vielleicht auf der Ps5 läuft? ICH kann damit leben, ich habe auch eine Switch und kann auch mit weniger 1080p oder gar 4k leben. Aber wenn man sich hier zumindest im Forum umhört, scheine ich da eine Ausnahme zu sein.

@Kajetan: Jajajajajajaja, ich weiß wir sind hier eine spezielle Selektion der speziellen Selektion, brabrabrabarb. Spar es dir, das weiß ich selbst! :P
Das leider Marketing wichtig ist sieht man ja an der Wii U und ebenso das gutes Marketing wichtig ist siehe xbox one Start und ps3 Start.
flo-rida86
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Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von flo-rida86 »

eigentlichegal hat geschrieben: 26.10.2017 16:03
NewRaven hat geschrieben: 26.10.2017 15:51 Der Punkt ist hier halt schlicht wirklich die Höhe.
Ich kenne mich mit Marketing nicht aus, aber ich bin mir sicher, dass es keine scharfe Grenze gibt, aber der sich Marketing als gewinnbringend herausstellt. Sprich, man wird vermutlich vorgehen nach dem Prinzip Viel hilft viel. Und gerade bei so großen Unternehmen wie den Majors kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die nicht verdammt viel Gehirnschmalz darauf aufgewendet haben, wieviel Geld man ins Marketing stecken muss um einen positiven Effekt zu erreiche und gleichzeitig nur so viel ausgibt, dass der Effekt eintritt und man nicht nutzlos Geld verpulvert. Das sind doch jetzt auch keine Anfänger, die in den entsprechenden Abteilungen sitzen. Also wie genau wollen wir, die vermutlich keinerlei Erfahrung in solchen Dingen haben wirklich feststellen, dass es ein "zuviel" an Marketingkosten gibt?
NewRaven hat geschrieben: 26.10.2017 15:51 "ist die Grafik nur nicht topmodern - oder wirkt sie teilweise steinalt"
Ich stimme dir insofern zu, als dass ich ebenfalls glaube, dass ältere Spieler, die aus grafisch schwächeren Zeiten kommen damit tendentiell weniger Probleme haben. Aber ich glaube leider, dass so die Spielewelt nicht funktioniert. Stell dir vor, jeder würde einen Gang runterschalten und nur noch Spiele auf dem grafischen Niveau der PS3/Xbox360 Generation machen. Der erste, der ein brauchbares Spiel auf PS4/Xbox One Niveau bringt wird sich dumm und dämlich verdienen. Und ich gehe sogar noch weiter. Ich behaupte, er könnte sogar ein absolutes Durchschnittsspiel gut verkaufen, wenn die Grafik nur einen genügend großen Vorsprung zur Konkurrenz hat. Und solange das so ist, wird jeder versuchen die Grafik so weit es geht nach oben zu treiben.

Naja wircklich nur gute Grafik hilft auch nicht siehe Crysis serie oder Ryse.
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Ryo Hazuki
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Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von Ryo Hazuki »

Bastro hat geschrieben: 26.10.2017 10:34
Ryo Hazuki hat geschrieben: 26.10.2017 10:16 Dann gebt dem Mann ne gute Stelle und wir schauen mal was passiert :)
Der Mann ist eine Frau...
dann halt der Frau
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Spiritflare82
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Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von Spiritflare82 »

Merkt da keiner was, vor ein paar Tagen EA mit der Aussage, nun Microsoft, Ubisoft betonts auch immer wieder...dient alles der Einstimmung auf die "Games as a Service" Zukunft...man muss es den Leuten nur oft genug vorkauen, am Ende glauben sie den Blödsinn sogar und kaufen nurnoch Spiele mit Multiplayer/Serviceanteilen...nächste Konsolengeneration kann man dann voll durchstarten mit dem Zeug, hat man ja ausgiebig bewiesen das es klappt in dieser Generation
CritsJumper
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Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von CritsJumper »

Spiritflare82 hat geschrieben: 26.10.2017 19:33 Ubisoft betonts auch immer wieder...
Oh als Ubifan hätte ich da gern ne Quelle weil kommt mir nicht so vor, ich hab viele Ubi-Titel mit ausgiebigem Singleplayer!

Gut gibt auch Onlinespiele wie Ghost Raccon, For Honor oder The Devision. aber sonst haut Ubi doch noch richtig viele Singleplayer Spiele raus. Assassians Creed, Watch Dogs, Mario und die Rabbids, Far Cry, South Park...
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Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von unknown_18 »

Spiritflare82 hat geschrieben: 26.10.2017 19:33 Merkt da keiner was, vor ein paar Tagen EA mit der Aussage, nun Microsoft, Ubisoft betonts auch immer wieder...dient alles der Einstimmung auf die "Games as a Service" Zukunft...man muss es den Leuten nur oft genug vorkauen, am Ende glauben sie den Blödsinn sogar und kaufen nurnoch Spiele mit Multiplayer/Serviceanteilen...nächste Konsolengeneration kann man dann voll durchstarten mit dem Zeug, hat man ja ausgiebig bewiesen das es klappt in dieser Generation
:Daumenrechts:
Genau das, ist immer das gleiche Spielchen.
Matt.s_hit_you
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Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von Matt.s_hit_you »

Ich spiele fast nur SP Spiele - MP interessiert mich meist nicht und es stört die Immersion, wenn sich irgendwelche Chaoten in den Spielwelten aufhalten. Dafür konsumiere ich so einiges an SP Spielen - ich verpasse selten ein schön gemachtes Spiel mit einer tollen Story. Meine Regale quillen vor Spielen der letzten Jahre regelrecht über, da ich zudem auch gerne physische Medien kaufe.
Ein guter Freund spielt hingegen nur MP Titel mit einem festen Online-Freundeskreis und dann extrem intensiv. Er hat in den letzten 5 Jahren genau 3 Titel nacheinander gespielt: Fifa, Destiny und seit geraumer Zeit ARK. Das reicht ihm und er sieht keine Veranlassung, die ganzen schönen anderen Spiele zu kaufen. Im Vergleich zu mir hat er sein Hobby damit extrem sparsam gehalten (ist auch niemand, der gerne durch Mikrotransaktionen Abkürzungen sucht).
Das sind jetzt zwei extreme Beispiele für unterschiedliche Spiel- und damit auch Kaufverhalten. Was bringt der Gamesindustrie mehr?
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HeinzPeterPachter
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Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von HeinzPeterPachter »

Man merkt einfach das Phil Spencer zuhört. Er macht nicht alles richtig, aber im Gegensatz zu Don Mattrick hört er was die Kunden sagen und er durchforstet regelmäßig das Internet. Er bekommt eben alles mit und scheint sich auch dafür zu interessieren. Nicht der typische Anzugträger der den ganzen Tag im Büro sitzt und mit Excel Tabellen die Gewinnmaximierung und Kundenausbeutung berechnet. Sony und Nintendo haben auch gute Leute im Rücken, aber der PC hat Niemanden. Keine Mensch interessiert sich für den, deswegen kommen die Titel auch halbgar auf diese Plattform, siehe Destiny 2 und Mittelerde.
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Kajetan
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Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von Kajetan »

HeinzPeterPachter hat geschrieben: 26.10.2017 21:01 ...
Auch das war nix. Nicht einmal ansatzweise etwas mit dem Thema zu tun. Faules, einfallsloses Namedropping. Ausserdem eine viel zu geringe Verwendung der Buchstaben P und C zusammen. So wird das nix mit Dir, wirklich nicht.
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Balla-Balla
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Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von Balla-Balla »

Matt.s_hit_you hat geschrieben: 26.10.2017 20:55 Ich spiele fast nur SP Spiele - MP interessiert mich meist nicht und es stört die Immersion, wenn sich irgendwelche Chaoten in den Spielwelten aufhalten. Dafür konsumiere ich so einiges an SP Spielen - ich verpasse selten ein schön gemachtes Spiel mit einer tollen Story. Meine Regale quillen vor Spielen der letzten Jahre regelrecht über, da ich zudem auch gerne physische Medien kaufe.
Ein guter Freund spielt hingegen nur MP Titel mit einem festen Online-Freundeskreis und dann extrem intensiv. Er hat in den letzten 5 Jahren genau 3 Titel nacheinander gespielt: Fifa, Destiny und seit geraumer Zeit ARK. Das reicht ihm und er sieht keine Veranlassung, die ganzen schönen anderen Spiele zu kaufen. Im Vergleich zu mir hat er sein Hobby damit extrem sparsam gehalten (ist auch niemand, der gerne durch Mikrotransaktionen Abkürzungen sucht).
Das sind jetzt zwei extreme Beispiele für unterschiedliche Spiel- und damit auch Kaufverhalten. Was bringt der Gamesindustrie mehr?
Bei mir das Gleiche. Ich gehe nachher los und werde 60 Euro für das SP Spiel ACO los. Mit Prey wurde ich gerade fertig, vorher war HZD dran.

MP sind einfach nur geizig. Ein Kumpel von mir spielt seit Jahren irgend so ein Rennspiel, gehört weltweit nun zu den Top 10, was soll´s. Er spielt das immer noch auf der PS3, online kostet da ja auch noch nix, meine olle PS4, die ich ihm zum Geburtstag schenkte, steht seit fast einem Jahr unberührt im Regal. Jetzt werden die Server abgeschaltet und er überlegt sich so langsam, ein anderes game zuzulegen. Na dann. Bin mal gespannt, welcher Produzent den Reibach macht, wahrscheinlich wird es wieder einer sein, der jahrelanges online Zocken garantiert.

Eigentlich müsste man uns gerade hier die Füsse küssen, denn wir sind die eigentlichen Finanziers und Retter der Spieleindustrie!
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Sir Richfield
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Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von Sir Richfield »

Balla-Balla hat geschrieben: 27.10.2017 11:51MP sind einfach nur geizig. Ein Kumpel von mir spielt seit Jahren irgend so ein Rennspiel, gehört weltweit nun zu den Top 10, was soll´s.
Nee, das mit geizig kannst du nicht verallgemeinern.
Aber dass man halt länger mit einem MP Spiel verbringen kann als mit einem SP, das ist so in bisschen schon natürlich.
Aber gerade Rennspielenthusiasten sind da... eigen. Mit deinem PS3 Spiel ist der sogar noch recht modern, auf dem PC gibt's Leute, die deutlich ältere Software fahren.
Aber da brauchste auch jahrelanges Training um mit den anderen Cracks überhaupt auf die Bahn gelassen zu werden und DANN kannste noch zig Jahre damit verbringen, gegen die zu fahren und langsam besser zu werden.
Musste aber mögen, das ist Grind in Reinkultur.
Eigentlich müsste man uns gerade hier die Füsse küssen, denn wir sind die eigentlichen Finanziers und Retter der Spieleindustrie!
Nö, sind wir eben nicht, weil wir weder blind alles kaufen, was im Regal steht, auch wenn viele das behaupten, noch knappt Tausend Euro in Microtransactions stecken.
WIR retten die SpieleINDUSTRIE nicht.

Was wir allerdings retten könnten, das wären (PC) Spiele an sich, indem wir halt zum freundlichen Indie um die Ecke gehen.
Zu den Leuten, die 2 Mio * 20,- € absetzen können und das ein gigantischer Erfolg sowohl finanziell als auch generell ist.
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Kajetan
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Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von Kajetan »

Sir Richfield hat geschrieben: 27.10.2017 12:13 Nö, sind wir eben nicht, weil wir weder blind alles kaufen, was im Regal steht, auch wenn viele das behaupten, noch knappt Tausend Euro in Microtransactions stecken.
WIR retten die SpieleINDUSTRIE nicht.
erm ... gewisserweise doch :)

https://kotaku.com/who-are-the-whales-d ... 1197333118
"So, who are these "whales"? You might be surprised. If a study by EEDAR is actually true, the whales are actually the stereotype of the hardcore gamer: young(er) males who also play console games."

Wir sind Hardcore-Gamer. Wir geben überdurchschnittlich viel Geld für digitales Entertainment aus. Die Majors nehmen mit ihrer "MTA in Vollpreisspiel"-Strategie UNS ins Ziel.

Gut, ich als alter Sack könnte mich da jetzt rausreden, weil halt alter Sack und so ... dennoch, vor zwanzig Jahren hätte ich hier gnadenlos Geld ausgeben, hätte es das vor zwanzig Jahren schon gegeben. Mein erstes MMO war Ultima Online, welches ich nach einem Vierteljahr beenden musste, weil ich Mühe hatte die immense Telefonrechnung zu bezahlen. Für eigentlich nix. Einen Datenbank-Eintrag irgendwo in Übersee.

WIR sind die Rettung der Majors, weil wir eher geneigt sind für Spiele viel Geld hinzublättern als Leute, die halt nur ab und an auf dem Tablet herumtatschen oder zwischen Schule und Fußballtraining ne Runde Forza spielen. Braucht man sich nix vormachen :)
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Sir Richfield
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Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von Sir Richfield »

OK, dann also IHR. ;)
Ich kauf ja nicht mal das Necro Pack für D3...