Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

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Sir Richfield
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Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von Sir Richfield »

Shevy-C hat geschrieben: 26.10.2017 15:03 "Shannon" als weiblichen Vornamen sollte man doch spätestens seit Shannon Elizabeth parat haben, Banausen :Quetsch:
Das war für einige hier vor deren Zeit...
Kya
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Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von Kya »

Shevy-C hat geschrieben: 26.10.2017 15:03 "Shannon" als weiblichen Vornamen sollte man doch spätestens seit Shannon Elizabeth parat haben, Banausen :Quetsch:
Urghs... :unkraut:
Da kommt mir sofort Mr. Ed in den Sinn.
johndoe1197293
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Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von johndoe1197293 »

Shevy-C hat geschrieben: 26.10.2017 15:03 "Shannon" als weiblichen Vornamen sollte man doch spätestens seit Shannon Elizabeth parat haben, Banausen :Quetsch:
Oder Shannon Stone.
Show
:P
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Jondoan
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Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von Jondoan »

Ich wollte nur mal anmerken, nur weil Shannon Loftis angeblich (!) als Frau geboren wurde, wissen wir nicht, ob sie/er/sie(plural) sich auch mit ihrem/seinem/ihren Geschlecht(ern) identifiziert. Denkt mal drüber nach!
flo-rida86
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Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von flo-rida86 »

Was das Thema angeht zeigt Bethesda wie es geht.Während fast alle weg gehen vom sp weg bringt Bethesda jedes jahr ein neues Brett.
Mit tw2 zeigt man sogar das ein horrortitel(egal wie viel gruselig das für einen ist)eine gute Story und zugleich gutes gameplay haben kann.
Cd project und valve ebenso sony sind auch starke Kandidaten.Auch wenn das mit valve eine ganz andere sache ist.
Es gibt aber ebenso positive mp Erscheinungen allen voran blizzard.
Und auch wenn ms sich fast gegen sp titel wärt und der Lootbox Shit auch bei ihnen ist zeigen sie doch eine sehr gute mp Pflege und bringen noch viel Koop und sogar Splitscreen.
Natührlich sind mp die jedes Jahr kommen egal ob dice Titel,cod oder Fifa usw richtig sch... Weil man da fast einen gewissen druck hat.Keiner spielt bei einer mp serie den Vorgänger wenn der Nachfolger da ist bis auf ganz wenige.Bevor ich jetzt alles aufzählen warum solche art schlecht ist,daher spiel ich solche mp Titel nicht mehr weil ich weiss nach einem Jahr ist Schluss mit Support und co.
Und ich zocke um spass zu haben,regelrecht in eine Welt einzutauchen oder gefordert zu werden.Und nicht damit ich wie eine Maschine auf den Tag genau mein Geld raus werfe mich fast dan für das game begeistern muss weil ich weiss das wird nicht lange unterstützt.
Ich will damit keinen Fifa Fan etc Angreifen den ich interessiere mich nicht mal für Titel mehr aber solche Gefühle hätte ich wenn ich mir diese Titel holen würde.
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ZackeZells
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Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von ZackeZells »

Jondoan hat geschrieben: 26.10.2017 15:17 Ich wollte nur mal anmerken, nur weil Shannon Loftis angeblich (!) als Frau geboren wurde, wissen wir nicht, ob sie/er/sie(plural) sich auch mit ihrem/seinem/ihren Geschlecht(ern) identifiziert. Denkt mal drüber nach!
Sollen wir Sie nun Loretta nennen?
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Sir Richfield
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Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von Sir Richfield »

Kya hat geschrieben: 26.10.2017 15:14
Shevy-C hat geschrieben: 26.10.2017 15:03 "Shannon" als weiblichen Vornamen sollte man doch spätestens seit Shannon Elizabeth parat haben, Banausen :Quetsch:
Urghs... :unkraut:
Da kommt mir sofort Mr. Ed in den Sinn.
Häh? Shannon Elizabeth, nicht Sarah Jessica Parker...
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Jondoan
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Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von Jondoan »

ZackeZells hat geschrieben: 26.10.2017 15:19 Sollen wir Sie nun Loretta nennen?
Wenn do/re/mi das möchte, müssen wir das sogar!
eigentlichegal
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Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von eigentlichegal »

NewRaven hat geschrieben: 26.10.2017 15:06 ich weiß nicht, ob wirklich 40% der ganzen Investitionskosten bei manchen Titeln wirklich ins Marketing gepulvert werden müssen.
Naja, wenn wir ehrlich sind wird aber bei jedem Spiel, dass nicht so gut läuft und für das auch wenig Werbung gemacht wurde gleich gesagt, dass das ja kein Wunder sei, weil das Marketing so schlecht war. Also tun wir mal nicht so als hätte dieses Forum hier kollektiv nicht schon implizit akzeptiert, dass besseres (=teureres) Marketing die Verkaufszahlen ankurbeln kann. Und man könnte das ganze ja auch mal aus einer etwas parteiischen Sichtweise betrachten: Wenn die Publisher überzeugt sind ein gutes Spiel produziert zu haben, wieso sollten sie dann nicht entsprechendes Geld ins Marketing stecken um sicherzustellen, dass das (aus deren Sicht) gute Spiel auch am Markt angenommen, bzw. wahrgenommen wird?
NewRaven hat geschrieben: 26.10.2017 15:06 Stattdessen bläst man das ganze immer weiter auf, in der Hoffnung noch mehr Verkäufe zu erziehlen, was natürlich ebenfalls erst einmal Geld kostet
Auch hier habe ich den Eindruck herrscht eine Doppelmoral. Schau dir doch mal an, was die Switch für Kritik einstecken musste, bevor sie erschienen ist. Viel zu schwachbrüstig, so eine Grafik im Jahr 2017 etc. Oder das Spiel Elex wurde ja auch bereits hier im Thread genannt. Oder glaubst du wirklich, dass es nicht Kritik hageln würde, wenn das nächste Uncharted "nur" genauso gut wie Uncharted 4 aussähe? Obwohl es vielleicht auf der Ps5 läuft? ICH kann damit leben, ich habe auch eine Switch und kann auch mit weniger 1080p oder gar 4k leben. Aber wenn man sich hier zumindest im Forum umhört, scheine ich da eine Ausnahme zu sein.

@Kajetan: Jajajajajajaja, ich weiß wir sind hier eine spezielle Selektion der speziellen Selektion, brabrabrabarb. Spar es dir, das weiß ich selbst! :P
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Jondoan
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Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von Jondoan »

Marketing ist schon wichtig in der Videospielbranche. Der Markt ist einfach ultra-schnelllebig und mit so vielen Angeboten überfüllt, dass man um jede Sekunde Rampenlicht kämpfen muss. Destiny hat es doch bewiesen. Ein halbwegs brauchbarer Shooter mit den üblichen MMO-Mechaniken. Aber erst die absurd hohen Ausgaben für Marketing haben es zum Erfolg werden lassen. Ich kauf mir jetzt Nutella statt Nussoko aus dem Lidl. Weil Thomas Müller sagt, das würde besser schmecken. Und der muss es ja wissen.
Kya
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Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von Kya »

Sir Richfield hat geschrieben: 26.10.2017 15:21 Sarah Jessica Parker...
Besitzt Du gar keinen Anstand mehr? *schauder*
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Kajetan
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Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von Kajetan »

NewRaven hat geschrieben: 26.10.2017 15:06 Aber Fakt ist, man könnte diese Kosten eben auch von Publisherseite her sicher senken... klar,
Ja, könnte man. Strukturen massiv zusammenschrumpfen, Kommunikationswege verkürzen und Entwicklern/Designern mehr Entscheidungsfreiheit geben.

Bei der Entwicklung von Wasteland 2 hatte der Leitende Programmierer das am Beispiel eines Codes für Türen verdeutlicht.

Bei inXile benötigt das Spiel Code, damit sich Türen richtig öffnen und schliessen. Der Entwickler hat solchen Code schon in einem anderen Projekt verwendet, er kann ihn mit nur geringen Anpassungen auch hier verwenden. Er passt an, implementiert und voila, innerhalb eines Nachmittages ist das Feature implementiert.

Bei seinem vorigen Arbeitgeber, der Entwicklungsabteilung eines Majors, lief das offenbar so ab: Er soll Code schreiben, damit sich Türen richtig öffnen und schliessen. Er kann den Code neu schreiben, was 2-3 Tage Arbeit bedeutet. Er kann den Code aus einem früheren Projekt verwenden. Entscheiden darf er das nicht, er muss den Projektleiter fragen. Der muss dann eventuell nachfragen, ob er Code aus anderen Projekten verwenden kann. Dann wird eine Entscheidung getroffen und die Entscheidung wandert die Kette wieder runter zum Entwickler. Der währenddessen vielleicht andere Dinge tun kann. Vielleicht auch nicht, weil der Türcode wichtig für andere Dinge ist. Oft genug sitzt dann ein teuerbezahlter Spezialist da und dreht Däumchen. Summiert man das über ein paar Dutzend Spezialisten und "normale" Mitarbeiter und viele tausend Entscheidungen in einem großen Software-Projekt ... wundert es nicht, wenn AAA-Spiele 60, 70, 100 Mio. Dollar NUR Entwicklungskosten haben. Während kleinere Indie-Studios mit einem Bruchteil der Kosten auskommen können.

Und wir haben noch gar nicht angefangen mit Machtspielchen, wo innerhalb der aufgeblasenen Management-Hierarchie nach dem üblichen Stühlerücken ständig Prozesse verändert werden und alte Inhalte weggeschmissen werden, weil der neue Macker seine Duftmarke setzen muss.

Hier wird Geld vernichtet!
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NewRaven
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Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von NewRaven »

eigentlichegal hat geschrieben: 26.10.2017 15:25
Naja, wenn wir ehrlich sind wird aber bei jedem Spiel, dass nicht so gut läuft und für das auch wenig Werbung gemacht wurde gleich gesagt, dass das ja kein Wunder sei, weil das Marketing so schlecht war. Also tun wir mal nicht so als hätte dieses Forum hier kollektiv nicht schon implizit akzeptiert, dass besseres (=teureres) Marketing die Verkaufszahlen ankurbeln kann. Und man könnte das ganze ja auch mal aus einer etwas parteiischen Sichtweise betrachten: Wenn die Publisher überzeugt sind ein gutes Spiel produziert zu haben, wieso sollten sie dann nicht entsprechendes Geld ins Marketing stecken um sicherzustellen, dass das (aus deren Sicht) gute Spiel auch am Markt angenommen, bzw. wahrgenommen wird?
Klappern gehört zum Handwerk und somit gehört Marketing auch dazu, wenn man etwas verkaufen will. Der Punkt ist hier halt schlicht wirklich die Höhe. Man steckt in manchen Fällen ja 40% seiner Investition ins Marketing, hat eh schon hohe Verkaufserwartungen und addiert sich im Kopf zusammen, dass diese 40% "Mehrausgaben" mindestens zu diesen eh schon hoch erwarteten Absatzzahlen nochmal weitere 80% Sales ergeben. Das haut aber so bei den meisten Titeln vermutlich nicht hin. Weil der Markt irgendwann satt ist, weil es zu viel Konkurrenz gibt, von der man sich per PR nur begrenzt abheben kann. Würde es so funktionieren, wie du sagst, gäbe es ja jetzt keinen Grund darüber zu jammern, dass SP-Titel zu wenig Gewinn abwerfen, denn selbstverständlich geht gerade bei derart großen Publishern mittlerweile jeder davon aus, dass sein AAA-Titel selbstverständlich ein Erfolg wird, der die übertrieben angesetzten Sales natürlich locker erfüllen wird - sonst würde er einfach eingestampft und nie das Tageslicht sehen.

Ich persönlich glaube übrigens überhaupt nicht, dass das, was wir als Spieler als "sich gut verkauft" einsortieren in irgendeiner Relation zu dem steht, was so im Kopf eines Publishers vor geht. Und Äußerungen wie "hat sich wegen der fehlenden PR so schlecht verkauft" lese ich bei Großproduktionen von Spielerseite auch eher selten. Das passiert eher bei kleineren oder gar Indie-Titeln, wo man sich einen größeren Erfolg wünscht, weil die Qualität stimmt, aber die Verkäufe nicht ihr Potential erreichen, weil die Titel schlicht zu unbekannt sind. Werbung ist natürlich wichtig, aber die Relation muss halt stimmen - und die Erwartungen ebenfalls.

eigentlichegal hat geschrieben: 26.10.2017 15:25 Auch hier habe ich den Eindruck herrscht eine Doppelmoral. Schau dir doch mal an, was die Switch für Kritik einstecken musste, bevor sie erschienen ist. Viel zu schwachbrüstig, so eine Grafik im Jahr 2017 etc. Oder das Spiel Elex wurde ja auch bereits hier im Thread genannt. Oder glaubst du wirklich, dass es nicht Kritik hageln würde, wenn das nächste Uncharted "nur" genauso gut wie Uncharted 4 aussähe? Obwohl es vielleicht auf der Ps5 läuft? ICH kann damit leben, ich habe auch eine Switch und kann auch mit weniger 1080p oder gar 4k leben. Aber wenn man sich hier zumindest im Forum umhört, scheine ich da eine Ausnahme zu sein.
Da habe ich eine gänzlich andere Wahrnehmung. Natürlich wurde die Switch kritisiert, weil viele Leute sie eben mit der schon erhältlichen stationären Heimkonsolenkonkurrenz verglichen haben. Die Leute, die damals schon eher auf den Hybridfaktor geachtet haben, waren ja häufig durchaus angetan. Und mittlerweile ist diese Kritik nach Release ja doch auch merklich in die andere Richtung gekippt. Verdient, meiner Meinung nach.
Elex hat nicht das Problem, dass es nicht aussieht wie das topmodernste Spiel 2017, ELEX hat, wie jedes PB-Spiel das Problem, dass es teilweise einen 15 Jahre alten Unterbau hat, den man leider problemlos sieht. Es ist ein inhaltlich großer Unterschied, ob ich sage: "Spieler brauchen immer die allermodernste Grafik" oder ob ich sage "Spieler wollen kein Spiel, das in Teilen völlig antiquiert wirkt". Wie ich bereits sagte, hat sich die Technik immer weiter entwickelt, teilweise sogar in guten Sprüngen. Kuck dir mal Morrowind (2001) und Oblivion (2006) an, da liegen Welten zwischen. Trotzdem - und trotz der Tatsache, dass beide Spiele von Skyrims Verkaufszahlen nur träumen konnten, kam niemand damals auf die Idee zu sagen "aufgrund der technischen Anforderungen unserer Spieler an unsere Spiele lohnen sich SP-Spiele nicht mehr". Weils halt einfach Käse ist.
Nun, das kommt bei Uncharted 5 eben drauf an, wann es released wird und wo. Kritisiert wird immer von irgendwem irgendwas, aber wie bei ELEX eben auch ist hier die Frage "ist die Grafik nur nicht topmodern - oder wirkt sie teilweise steinalt". Ich glaub, mit ersterem können gerade traditionelle Gamer in der Tat gut leben, wenn der Rest des Produktes passt.
eigentlichegal
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Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von eigentlichegal »

NewRaven hat geschrieben: 26.10.2017 15:51 Der Punkt ist hier halt schlicht wirklich die Höhe.
Ich kenne mich mit Marketing nicht aus, aber ich bin mir sicher, dass es keine scharfe Grenze gibt, aber der sich Marketing als gewinnbringend herausstellt. Sprich, man wird vermutlich vorgehen nach dem Prinzip Viel hilft viel. Und gerade bei so großen Unternehmen wie den Majors kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die nicht verdammt viel Gehirnschmalz darauf aufgewendet haben, wieviel Geld man ins Marketing stecken muss um einen positiven Effekt zu erreiche und gleichzeitig nur so viel ausgibt, dass der Effekt eintritt und man nicht nutzlos Geld verpulvert. Das sind doch jetzt auch keine Anfänger, die in den entsprechenden Abteilungen sitzen. Also wie genau wollen wir, die vermutlich keinerlei Erfahrung in solchen Dingen haben wirklich feststellen, dass es ein "zuviel" an Marketingkosten gibt?
NewRaven hat geschrieben: 26.10.2017 15:51 "ist die Grafik nur nicht topmodern - oder wirkt sie teilweise steinalt"
Ich stimme dir insofern zu, als dass ich ebenfalls glaube, dass ältere Spieler, die aus grafisch schwächeren Zeiten kommen damit tendentiell weniger Probleme haben. Aber ich glaube leider, dass so die Spielewelt nicht funktioniert. Stell dir vor, jeder würde einen Gang runterschalten und nur noch Spiele auf dem grafischen Niveau der PS3/Xbox360 Generation machen. Der erste, der ein brauchbares Spiel auf PS4/Xbox One Niveau bringt wird sich dumm und dämlich verdienen. Und ich gehe sogar noch weiter. Ich behaupte, er könnte sogar ein absolutes Durchschnittsspiel gut verkaufen, wenn die Grafik nur einen genügend großen Vorsprung zur Konkurrenz hat. Und solange das so ist, wird jeder versuchen die Grafik so weit es geht nach oben zu treiben.
Mouche Volante
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Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von Mouche Volante »

Schön wie viele Experten hier mehr von der wirtschaftlichen Seite des Videospielmarktes verstehen als die zuständigen Abteilungen bei EA, Blizzard, Ubisoft und auch MS. Da kann man die Tante schon mal von oben herab kritisieren. Rhetorische Frage, womit verdient Sony mehr Geld, mit ihren eigenen Singleplayerspielen oder mit den Multiplayern und Microtransactions der Drittanbieter, die auf ihrer Plattform verkaufen und ihren eigenen Kunden, die dafür monatlich PS Plus zahlen? Sony verkraftet finanzielle Flops wie The Last Guardian oder Gravity Rush 2 aber wie sieht das bei einem unabhängigen Entwickler aus?
Zuletzt geändert von Mouche Volante am 26.10.2017 16:26, insgesamt 2-mal geändert.