Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
4P|BOT2
Beiträge: 149236
Registriert: 10.07.2002 12:27
Persönliche Nachricht:

Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von 4P|BOT2 »

Nach der Schließung von Visceral Games und der Umstrukturierung des Star-Wars-Adventures entbrannte eine Debatte um die Finanzierung und die Profitabilität von Einzelspieler-Titeln in der aktuellen Spielewelt. Zu diesem Themenblock meldete sich Shannon Loftis (General Manager Microsoft Studios Publishing) gegenüber GameSpot zu Wort und sagte, dass Singleplayer-Spiele keinesfalls zum Tode verdammt ...

Hier geht es zur News Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden
Benutzeravatar
EllieJoel
Beiträge: 1574
Registriert: 04.05.2016 06:51
Persönliche Nachricht:

Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von EllieJoel »

Da lebt MS wohl mal wieder bisschen an der Realität vorbei kann mich kaum an ein Jahr erinnern wo so viele geniale "Einzelspieler" raus kamen. Persona 5 , Nioh , NieR Automata , Zelda BOTW , Resident Evil 7 , Horizon Zero Dawn , Mario Odyssey , Uncharted Lost Legacy , Prey , TEW 2 , Wolfenstein 2 , Divinity 2 , Xenoblade 2 , Hellblade .. und alle die ich noch vergessen hab.. eigentlich könnte man sagen 2017 ist das Jahr der genialen Singleplayer. Und mit God of War , Death Stranding , The Last of Us 2 , Detroit , Spiderman ,Ni nu kuni 2 , Days Gone usw sieht zumindest auf der PS4 die SP Zukunft mehr als rosig aus. Was MS wohl eher meint ist das man noch nicht wisse wie man SP perfekt in ihre Philosophie "Game as a Service" reinpressen kann um die Spieler so lange wie möglich zu melken. Auch fehlt es MS auch an qualitativen First Party Studios um Geld mit Singleplayern zu verdienen. MS hat es halt noch nicht verstanden das vor allen SP Systemseller sind und Konsolen verkaufen. Der ganze "Game as Service" Markt ist von Thirds quasi komplett abgedeckt.
Benutzeravatar
Warslon
Beiträge: 1458
Registriert: 08.08.2007 11:53
Persönliche Nachricht:

Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von Warslon »

Ich will aber auch bei Multiplayerspielen hochaufgelöste Grafik.
Bei einer guten Story, pfeife ich auf gute Grafik. Spiele gerade Risen 2 und es ist sehr gut. Die Grafik stinkt. Das Argument zieht leider nicht.
Benutzeravatar
Raskir
Beiträge: 10728
Registriert: 06.12.2011 12:09
Persönliche Nachricht:

Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von Raskir »

Warslon hat geschrieben: 26.10.2017 08:47 Ich will aber auch bei Multiplayerspielen hochaufgelöste Grafik.
Bei einer guten Story, pfeife ich auf gute Grafik. Spiele gerade Risen 2 und es ist sehr gut. Die Grafik stinkt. Das Argument zieht leider nicht.
Nicht bei dir aber bei anderen.

Btt
Naja gibt ja genug entwickeler die das noch machen. Bethesda (allen voran arcane Studios), insomniac, cd project, insomniac um ein paar für den Westen zu nennen. Und die Japaner bedienen das Segment vortrefflich, allen voran Sony (mit einigen westlichen Entwicklern) und Nintendo. Und letztere schaffen es sogar ohne Hammer Grafik super erfolgreich zu sein. Und es gibt noch verdammt viele andere Entwickler. Nur halt weniger Triple a Entwickler, aber auch da noch genug.
katzenjoghurt
Beiträge: 384
Registriert: 27.02.2007 10:51
Persönliche Nachricht:

Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von katzenjoghurt »

Warslon hat geschrieben: 26.10.2017 08:47 Ich will aber auch bei Multiplayerspielen hochaufgelöste Grafik.
Bei einer guten Story, pfeife ich auf gute Grafik. Spiele gerade Risen 2 und es ist sehr gut. Die Grafik stinkt. Das Argument zieht leider nicht.
...und dann denk ich sofort an die ganzen verächtlichen Kommentare über Elex. Wie das doch unzeitgemäß aussehen würde. Wie hölzern doch die Animationen seien.

Die Leute kucken i.a. schon sehr auf die Grafik - und schlimmer: unzeitgemäße Grafik - sofern nicht absichtlich stilisiert - wird sehr laut abgeschmäht.


Dass Spieleentwicklung dadurch immer teurer wird, ist kein Geheimnis.


Was im Artikel nicht erwähnt wurde ist, dass inzwischen halt auch viel Spieler an Multiplayer-Titel
gebunden wurden und kaum noch Zeit für Singleplayer-Games finden.
Der zunehmende Fokus auf Multiplayer hat zwei Effekte:
- Die Singleplayer-SpieleR werden immer weniger.
- Spieleproduktion wird ein ähnliches Glücksspiel wie bei F2P - ein völlig überfüllter Markt mit Online-Spielen, die kaum Zeit für andere Spiele lassen, beschert Dir i.d.R. entweder einen Totalverlust (Normalfall) oder Du hast Glück und hast über Jahre hinweg einen Goldesel.
Billy_Bob_bean
Beiträge: 1242
Registriert: 23.07.2004 16:42
Persönliche Nachricht:

Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von Billy_Bob_bean »

EllieJoel hat geschrieben: 26.10.2017 08:31 Da lebt MS wohl mal wieder bisschen an der Realität vorbei kann mich kaum an ein Jahr erinnern wo so viele geniale "Einzelspieler" raus kamen. Persona 5 , Nioh , NieR Automata , Zelda BOTW , Resident Evil 7 , Horizon Zero Dawn , Mario Odyssey , Uncharted Lost Legacy , Prey , TEW 2 , Wolfenstein 2 , Divinity 2 , Xenoblade 2 , Hellblade .. und alle die ich noch vergessen hab.. eigentlich könnte man sagen 2017 ist das Jahr der genialen Singleplayer. Und mit God of War , Death Stranding , The Last of Us 2 , Detroit , Spiderman ,Ni nu kuni 2 , Days Gone usw sieht zumindest auf der PS4 die SP Zukunft mehr als rosig aus. Was MS wohl eher meint ist das man noch nicht wisse wie man SP perfekt in ihre Philosophie "Game as a Service" reinpressen kann um die Spieler so lange wie möglich zu melken. Auch fehlt es MS auch an qualitativen First Party Studios um Geld mit Singleplayern zu verdienen. MS hat es halt noch nicht verstanden das vor allen SP Systemseller sind und Konsolen verkaufen. Der ganze "Game as Service" Markt ist von Thirds quasi komplett abgedeckt.

Nicht zu vergessen: so tolle Entscheidungen wie "Rare macht jetzt nur noch Kinect"

Ich versteh nicht, wie man irgendwas von denen Kaufen kann (im gamesektor)
Benutzeravatar
Sarkasmus
Beiträge: 3454
Registriert: 06.11.2009 00:05
Persönliche Nachricht:

Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von Sarkasmus »

Ganz einfach Sache lieber Publisher.
Buttert nicht genauso viel Geld, wenn nicht sogar mehr Geld in die Werbung als in die Entwicklung des Spiels und schon sind Spiele wieder rentable und das ganz ohne Lootboxen oder MTAs.
Cheraa
Beiträge: 3118
Registriert: 20.02.2010 15:28
Persönliche Nachricht:

Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von Cheraa »

EllieJoel hat geschrieben: 26.10.2017 08:31 Da lebt MS wohl mal wieder bisschen an der Realität vorbei kann mich kaum an ein Jahr erinnern wo so viele geniale "Einzelspieler" raus kamen. Persona 5 , Nioh , NieR Automata , Zelda BOTW , Resident Evil 7 , Horizon Zero Dawn , Mario Odyssey , Uncharted Lost Legacy , Prey , TEW 2 , Wolfenstein 2 , Divinity 2 , Xenoblade 2 , Hellblade .. und alle die ich noch vergessen hab.. eigentlich könnte man sagen 2017 ist das Jahr der genialen Singleplayer. Und mit God of War , Death Stranding , The Last of Us 2 , Detroit , Spiderman ,Ni nu kuni 2 , Days Gone usw sieht zumindest auf der PS4 die SP Zukunft mehr als rosig aus. Was MS wohl eher meint ist das man noch nicht wisse wie man SP perfekt in ihre Philosophie "Game as a Service" reinpressen kann um die Spieler so lange wie möglich zu melken. Auch fehlt es MS auch an qualitativen First Party Studios um Geld mit Singleplayern zu verdienen. MS hat es halt noch nicht verstanden das vor allen SP Systemseller sind und Konsolen verkaufen. Der ganze "Game as Service" Markt ist von Thirds quasi komplett abgedeckt.
Und wie viele dieser Spiele waren dann auch für die Publisher rentabel?
Alles sehr geile Spiele die du aufführst. Aber wenn ich auf dieses Jahr guche habe ich mir am ende doch nur Final Fantasy XII HD, Horizin, Zelda, Mario & Rabbids, Mario Odyssey und Xenoblade 2 gekauft.

Alle anderen Spiele sind in diesem Jahr herunter gefallen, mitunter auch wegen den Online Games.
Final Fantasy XIV und Hearthstone haben ordentlich Zeit eingenommen. Wenn dann noch im November Battlefront 2 erscheint komm ich ja gar nimmer zum Solo Games spielen. :D

Just Cause bin ich bereits seit 2 Monaten drann und vielleicht 50% der Story gespielt.
Zelda besitze ich seit 2 Monaten und habe nicht mal einen der Titanen zu Gesicht bekommen.
Benutzeravatar
Sid6581
Beiträge: 2332
Registriert: 11.06.2004 16:18
Persönliche Nachricht:

Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von Sid6581 »

Billy_Bob_bean hat geschrieben: 26.10.2017 09:18 Ich versteh nicht, wie man irgendwas von denen Kaufen kann (im gamesektor)
Kommt drauf an, was man für ein Spielertyp ist. Microsoft hat im Single Player-Bereich stets ein etwas komisches Engagement gezeigt. Da gab es ein Alan Wake, Sunset Overdrive oder Lost Odyssey. Aber dann sind genau solche Spiele seit gefühlt mehreren Jahren absolute Mangelware auf der Xbox (als First Party). Man hat immer das Gefühl, als wolle Microsoft mal aus dem Halo und Forza-Trott ausbrechen mit schönen Titeln wie Viva Pinata, Sunset Overdrive oder Lost Odyssey. Und dann merkt man halt, dass man mit dem Altbewährten mehr Geld macht. Dass Single Player-Titel auch Flagship-Charakter haben und das Portfolio anführen bzw. erweitern können, diese Erkenntnis scheint bei Microsoft noch zu fehlen. Deswegen bin ich mir auch vollkommen sicher, dass ein The Last Guardian oder Until Dawn bei MS keine Chance gehabt hätten.

Ein Publisher muss vor allem Business-getrieben denken. Aber auch etwas darüber hinaus, denn ansonsten landet man dort, wo Microsoft sich seit langem befindet, in der Defensive.
Benutzeravatar
Kajetan
Beiträge: 27139
Registriert: 13.04.2004 10:26
Persönliche Nachricht:

Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von Kajetan »

Soso, die Wirtschaftlichkeit von SP-Spielen ist also komplizierter. Hmm, hmm.

Das muss ich mir merken. Blumiger kann man "MP-Spiele sind profitabler, weil man mit weniger Aufwand mehr Umsatz erwirtschaften kann" nicht ausdrücken :)
Benutzeravatar
EllieJoel
Beiträge: 1574
Registriert: 04.05.2016 06:51
Persönliche Nachricht:

Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von EllieJoel »

Cheraa hat geschrieben: 26.10.2017 09:51
EllieJoel hat geschrieben: 26.10.2017 08:31 Da lebt MS wohl mal wieder bisschen an der Realität vorbei kann mich kaum an ein Jahr erinnern wo so viele geniale "Einzelspieler" raus kamen. Persona 5 , Nioh , NieR Automata , Zelda BOTW , Resident Evil 7 , Horizon Zero Dawn , Mario Odyssey , Uncharted Lost Legacy , Prey , TEW 2 , Wolfenstein 2 , Divinity 2 , Xenoblade 2 , Hellblade .. und alle die ich noch vergessen hab.. eigentlich könnte man sagen 2017 ist das Jahr der genialen Singleplayer. Und mit God of War , Death Stranding , The Last of Us 2 , Detroit , Spiderman ,Ni nu kuni 2 , Days Gone usw sieht zumindest auf der PS4 die SP Zukunft mehr als rosig aus. Was MS wohl eher meint ist das man noch nicht wisse wie man SP perfekt in ihre Philosophie "Game as a Service" reinpressen kann um die Spieler so lange wie möglich zu melken. Auch fehlt es MS auch an qualitativen First Party Studios um Geld mit Singleplayern zu verdienen. MS hat es halt noch nicht verstanden das vor allen SP Systemseller sind und Konsolen verkaufen. Der ganze "Game as Service" Markt ist von Thirds quasi komplett abgedeckt.
Und wie viele dieser Spiele waren dann auch für die Publisher rentabel?
Fast Alle ?
Nur weil ein Spiel sich nicht verkauft wie Call of Duty heißt es nicht das es nicht rentabel ist für den Publisher. Aber bei EA oder MS muss ja jedes Spiel AAA CoD sein.
Benutzeravatar
Ryo Hazuki
Beiträge: 3569
Registriert: 01.08.2010 17:20
Persönliche Nachricht:

Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von Ryo Hazuki »

Dann gebt dem Mann ne gute Stelle und wir schauen mal was passiert :)
Dein Teddybaer
Beiträge: 563
Registriert: 11.01.2017 15:03
Persönliche Nachricht:

Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von Dein Teddybaer »

Wie schön, dass es nicht nur einen Entwickler und Publisher gibt. Das Schöne ist ja, dass es für jeden Spielertypus die passende Plattform gibt.
Sony bringt gute SP Spiele und MS bringt gute MP Spiele.
lichtpunkt
Beiträge: 535
Registriert: 26.09.2008 19:49
Persönliche Nachricht:

Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von lichtpunkt »

Cheraa hat geschrieben: 26.10.2017 09:51
EllieJoel hat geschrieben: 26.10.2017 08:31 Da lebt MS wohl mal wieder bisschen an der Realität vorbei kann mich kaum an ein Jahr erinnern wo so viele geniale "Einzelspieler" raus kamen. Persona 5 , Nioh , NieR Automata , Zelda BOTW , Resident Evil 7 , Horizon Zero Dawn , Mario Odyssey , Uncharted Lost Legacy , Prey , TEW 2 , Wolfenstein 2 , Divinity 2 , Xenoblade 2 , Hellblade .. und alle die ich noch vergessen hab.. (..)
Und wie viele dieser Spiele waren dann auch für die Publisher rentabel?
Alles sehr geile Spiele die du aufführst. Aber wenn ich auf dieses Jahr guche habe ich mir am ende doch nur Final Fantasy XII HD, Horizin, Zelda, Mario & Rabbids, Mario Odyssey und Xenoblade 2 gekauft. (..)
Naja, zocken und die letztendliche Kaufentscheidung ist ja nun mal stark vom eigenen Geschmack abhängig.
Ich für meinen Teil habe alleine von den aufgezählten 14 Titeln 8 käuflich erworben (oder habe es noch vor, für die die noch nicht erschienen sind).
Alleine Zelda war für mich ein Kaufgrund für die Switch und ich persönlich habe es nicht bereut, zwar sind die Titel für die Switch in einem sehr überschaubaren Rahmen, aber dafür auch ziemlich hochkarätig, ich habe mit Zelda und dem Mario Rabbids irgendwat Titel viele, viele Spielstunden Freude gehabt.
Ich gehöre zu den glücklichen die eine Xbox One X in der Scorpio Edition erwerben können, weiß aber wirklich noch nicht ob ich die Konsole behalten oder abstoßen soll. MS tut einfach zu wenig für Leute die auf SP und Story stehen, die ein Spiel etwas mehr erleben und erfahren wollen. Die mangelnde Abgrenzung zum PC tut ihr übriges. Ich bin in der sehr glücklichen Lage alle aktuellen Systeme zu besitzen sowie einen halbwegs potenten Spiele PC, mir fehlt nur die Xbox One und ich muss sagen, wirklich vermisst habe ich sie nicht bisher. Nintendo/Sony tun einfach mehr für die zahlungskräftigen "älteren" Spieler die es mit SP Games gerne gemütlicher angehen lassen (wobei ich nicht sagen will dass MP nichts für Leutz ab 40 ist, aber meine persönliche Einschätzung und Erfahrung bestätigt diese Tendenz). Das war in meinen Augen auch schon so mit der 360, die paar SP-Titel die ich dafür besaß konnte man wortwörtlich an einer Hand abzählen.
Ich würde es sehr begrüßen wenn man den SP Teil nicht mehr zusammen mit dem MP Teil rausbringen würde, sondern diese käuflich als zwei Vollpreistitel trennt. Die Fokussierung auf meist nur einen der Parts, hat immer einen Beigeschmack. Ich unterstütze mit meinem Geld den von mir verhassten MP jedes Mal zu guten Teilen mit, obwohl ich den so gut wie nie anrühre und würde gerne mit meiner Kaufentscheidung ein klares Statement abgeben können. Denke das ich mit dieser Meinung nicht ganz alleine da stehe. Das Spielprinzip des MP Teils unterscheidet sich meist MASSIV vom SP, es handelt sich rein technisch und auch oft konzeptionell (Koop mal ausgenommen) um zwei verschiedene Titel lediglich mit losen Gemeinsamkeiten im Setting. Gerade MP verschlingt durch laufende Serverkosten und den hohen Wartungsaufwand für reibungslosen Spielablauf eine Menge Kosten. Wäre also eigentlich für jedes Studio finanziell kalkulierbarer wenn man das einfach in jeder Hinsicht voneinander klar trennt, wir alle (auch MP Fans) würden davon letztendlich profitieren, weil man nur für das zahlt, was man auch tatsächlich nutzt und nicht 50% der Kosten quasi zum Fenster rauswirft oder halt eben auch nur 50% Spiel erhält, wegen den erforderlichen Einsparungen der Studios.
Benutzeravatar
Bastro
Beiträge: 10
Registriert: 06.07.2015 14:02
Persönliche Nachricht:

Re: Shannon Loftis von Microsoft: Einzelspieler-Titel sind nicht tot; ihre Finanzierung ist komplizierter geworden

Beitrag von Bastro »

Ryo Hazuki hat geschrieben: 26.10.2017 10:16 Dann gebt dem Mann ne gute Stelle und wir schauen mal was passiert :)
Der Mann ist eine Frau...