Grand Theft Auto 5: "Einzelspieler-Erweiterungen sind weder möglich noch notwendig"

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Jondoan
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Re: Grand Theft Auto 5: "Einzelspieler-Erweiterungen sind weder möglich noch notwendig"

Beitrag von Jondoan »

Senseo1990 hat geschrieben: 25.10.2017 15:20
Naja wir sprechen hier von 10 Stunden repetitivem Grind inklusive Bug-Using für ein Fahrzeug. Wer es sich ohne Grind erspielt kann da noch so einige Stunden draufpacken. Und ich würde dir recht geben, wenn es sich bei dem Rocketbike um eine Ausnahme handeln würde. Wenn es eines von wenigen Luxusobjekten wäre. Aber der neue Content ist fast durchweg so teuer. Nur das Freischalten des Contents (nicht der Erwerb, sondern die Möglichkeit ihn in Zukunft zu erwerben) von Gunrunning kostet beispielsweise 1,5-2,5 millionen ingame-Dollar. Damit man überhaupt die Möglichkeit hat weiteren neuen Content zu kaufen.

Ich persönlich stimme deswegen nicht zu, dass:

Das Zeitinvestition/Reward Verhältnis ist schlicht irrsinnig. Noch irrsinniger ist hingegen das Verhältnis zwischen Echtgeldinvestition und Content.

Ich persönlich bin tatsächlich Fan sowohl von Mikrotransaktionen als auch von Online-Spielen mit Unlocks. Aber Rockstar übertreibt es mit GTAO in allen negativen Bereichen und ist für mich das Beispiel schlechthin für eine grauenhafte DLC Politik.

Und wenn ich den Rest deines Beitrages lese...

...verstehe ich auch nicht so ganz, wie du zu dem Schluss kommst, GTAO sei noch an der Grenze.
Ist eben alles subjektiv. Mir hat der Grind eben durchaus auch Spaß gemacht. Es ist ja nicht so, dass man wirklich ein und diesselbe Mission immer und immer wieder spielt. Heists, Headhunter, Stadtrundfahrt, Import-Export, Meth-Farm, Paketesammeln, Bunker. Das sind so die Dinge, die ich immer wieder gemacht habe. Und jedes davon bietet ja unterschiedliche Missionen an. Klar, im Grunde genommen fahre ich in jeder Mission rum und schieß was ab - aber das ist eben zu 99% der Inhalt eines GTA. Wenn ich eh keinen Bock auf rumfahren und ballern habe, dann ist das Spiel eh nix für mich. Also ich meine, man muss schon das Spiel spielen, um auch etwas zu bekommen, und das ist für mich eben gerade noch so im Rahmen. Ich habe während meiner weiteren Zeit keine Cashcards mehr gekauft und habe mir innerhalb von ein paar Wochen ein paar hübsche Dinge gekauft. Wie gesagt, hart an der Grenze. Leute, die sowas halt nicht täglich spielen wollen, kommen in dem Spiel nicht ohne Echtgeld weiter. Kann man auch gut oder schlecht finden. Wie gesagt, hart an der Grenze :ugly: ich glaube ich wiederhole mich.

Und ich finde das Verhältnis "Echtgeld : GTA $" übertrieben. Das hat es mir auch erleichtert, nie wieder welche zu kaufen. Würde ich für 1€ ne Million bekommen, ich glaube ich wäre öfters schwach geworden :ugly: Das Verhältnis "Spielzeit : GTA $" ist für mich gerade noch im Rahmen (ich wiederhole mich)
Zuletzt geändert von Jondoan am 25.10.2017 15:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Sir Richfield
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Re: Grand Theft Auto 5: "Einzelspieler-Erweiterungen sind weder möglich noch notwendig"

Beitrag von Sir Richfield »

Hmm, inhaltlich klingt es ja sinnvoll, die Überschrift ein wenig Clickbaity.
Denn "unmöglich" sind sie ja nicht. Wenn man Ressourcen hätte, die man dafür verbraten wollen würde, dann wären die ja möglich.

Dachte zuerst dass Rockstar was von "Technisch nicht möglich" faseln wollte.

Wie dem auch sei, das TIMING dieser Aussage ist etwas unglücklich, denn das klingt für mich so ein wenig nach:
"Wir sind NICHT EA!! Bitte glaubt uns und bestellt GTA VI fleissig vor, ja?!"
winterblink
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Re: Grand Theft Auto 5: "Einzelspieler-Erweiterungen sind weder möglich noch notwendig"

Beitrag von winterblink »

Weiterer Vorteil für Rockstar: dank Onlinemodus gibts das Spiel bis heute zum Vollpreis und nur ab und an mal im Sale für nen Preis im mittleren Preissegment (~30eur)
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Kobba
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Re: Grand Theft Auto 5: "Einzelspieler-Erweiterungen sind weder möglich noch notwendig"

Beitrag von Kobba »

Hätten sie bloss keine Addons für GTA IV gemacht, dann müssten sie sich jetzt nicht das genörgel anhören. Wurde bei GTA3, Vice City, San Andreas auch soviel rumgeheult, weil es keine Addons gab? Ich finds ja auch schade, aber diese ICH WILL ABER Haltung von einigen Gamern ist irgendwie befremdlich.
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Sir Richfield
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Re: Grand Theft Auto 5: "Einzelspieler-Erweiterungen sind weder möglich noch notwendig"

Beitrag von Sir Richfield »

Kunden von Videospielen scheinen die einzigen Kunden zu sein, die sich selbst und gegenseitig absprechen, für ihr Geld auch eine Gegenleistung sehen zu wollen...
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Kobba
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Re: Grand Theft Auto 5: "Einzelspieler-Erweiterungen sind weder möglich noch notwendig"

Beitrag von Kobba »

Also ich hab ne Gegenleistung für mein Geld bekommen, GTA V. Ich wüsste nicht was mir der Entwickler darüberhinaus noch schuldig wäre. Kunden von Videospielen scheinen allerdings die einzigen Kunden zu sein, die der Meinung sind mehr zu bezahlen als das Produkt das sie kaufen.
CritsJumper
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Re: Grand Theft Auto 5: "Einzelspieler-Erweiterungen sind weder möglich noch notwendig"

Beitrag von CritsJumper »

Ryan2k6 hat geschrieben: 25.10.2017 09:31 Was ich nicht nachvollziehen kann, ist wie man Gameplay Elemente, die offensichtlich dafür ausgelegt sind ein Spiel zu strecken um mehr draus zu machen als es ist, noch verteidigen kann und noch besser, es dann den Spielern ankreidet sie wären zu faul heutzutage.
Auch wenn ich das halt zum Teil so sehe wie du Ryan, bensonders bei GTA5, weil mir selber die Teile die so fleißarbeit ist, eben keinen Spaß macht bei GTA5, (weil das bei den GTA Vorgängern besser war). Aber es gibt da so ein Spiel da überschneide ich mich genau mit dem Punkt von Balmung: No Man Sky.
Wenn es ins Gameplay passt kann Grinding toll sein. Wenn man die Spielmechanik liebt und so weiter.
Gut ich weiß jetzt nicht wo das bei GTA sein soll dieses Grinding, ich denke halt in Onlinemodes und da halt diese Überfall-Missionen oder Rennen oder so etwas.
Als Einzelspieler im Story Modus hab ich die Stellen links liegen gelassen, wohin sie mir in vorherigen GTA-Teilen noch einen Mehrwert boten.

Grinding ist ok, wenn man dadurch über Etappen in einer Absehbaren Zeit von A nach B kommt und sich dann das Gameplay vertieft oder vervielfacht.

Nur das fand ich war bei GTA V halt nicht drin. Man konnte keine Gangs aufbauen, keine Konzerne erschaffen, keine Häuser kaufen, keine neuen Missionen frei schaufeln. Sich keine Monsteryacht kaufen oder ein Geheimversteck erstellen und ein geheimes Leben als Superheld erschaffen..

Werfe das aber auch nicht direkt den Entwicklern vor, das mir nach 5 GTA-Spielen Taxi-Missionen keinen Spaß machen. Dazwischen gab es wirklich viele tolle Momente in Form von Dialogen.. oder Ereignissen.

Aber ich erwarte da bei einem AAA-Studio mit Milliarden im Rücken mehr Leistung, als das was die Vorgänger machen mit ein bisschen mehr PvP in schönerer Grafik.

Zugegeben so angepisst, bin ich halt auch über diese Meldung weil ich immer hoffte die machen Singleplayer-Episoden mit stärkerem Niveau. So etwas wie die Hitman-Reihe halt nur in GTA, darauf hab ich gehofft. Oder eine Art Live is Strange wo auch die Episoden noch Auswirkungen haben könnten. Halt nur im Mafia-Style für GTA. Oder halt wie schon angesprochen wie bei Beraking Bad.
Aber dafür ist die Videospiel-Szene wohl einfach noch nicht reif genug.
ZappZarapp69 hat geschrieben:Ich würde gerne mal wissen, wieviele der offensichtlichen Kritiker hier dazu bereit wären, auf einen Teil ihres (potentiellen) Einkommens zu verzichten, wenn sie stattdessen ihren Job ihrer Meinung nach "schöner" oder "mehr in ihrem Sinne" machen könnten?
Hmpf. Gutes Argument. Aber ich hoffe halt immer das es nicht zwangsläufig darauf hinaus läuft: Lieber eine billige Tütensuppe zu machen die von 99 Prozent für 0,99 Euro gekauft wird als ein Kunstwerk zu erschaffen das 1.000.000 Euro wert ist und so auf diesem Planeten noch nie existierte.

Die Gewinnchancen sind bei letzterem zwar noch hoch aber wohl eher nicht so gut wie bei ersterem. Trotzdem bekommt man auch unbezahlte reputation. Vieleicht ist das noch zu wenig.... oO

Aber wenn Rockstar das schon nicht schafft, wer dann?!
Ich hoffe wirklich das RDR2 keine Tütensuppe** wird. Finanziell verdenken könnte man es ihnen wirklich nicht. Mensch bin ich froh andere Studios noch nicht das ziel haben und es noch Titel wie TLOU2 geben wird, oder Spiele wie Life is Strange... - gut das Genere ist natürlich nicht das selbe.

**Will keine Tütensuppe schlecht reden, eine zu machen die gut Schmeckt und oder günstig ist, ist bestimmt auch nicht einfach. Sollte nur als Beispiel dienen.

@Kobba
Vielleicht ist bei mir doch das Sandbox Problem. Die Punkte warum ich gerne GTA gespielt hab wurden mit der Zeit halt immer weniger (neu). Das war zum einen die Story, die Minispiele die Welt.. sicher in jedem GTA haben mir andere Dinge wieder mehr Spaß gemacht weil das eine oder andere einfach ergänzt wurden.
Aber Rückblickend mit GTA San Andreas (aber auch Vice das ich gerne gespielt hatte), war bei GTA4 und GTA5 einfach die Luft raus. Ärgerlich finde ich das man sich in GTA5 Online scheinbar Gargen und Lagerhallen kaufen kann, und etwas anhäufen. Was in GTA5 SP künstlich beschränkt wurde. Der Patch für die PS3 Vanilla Version das Autos in den Garagen blieben kam auch erst ziemlich spät. Zuvor waren die einfach weg oder durch andere Autos ersetzt wurden.
Das man keine Imobilien mehr erwerben konnte wie in San Andreas und dort unterschiedliche Flugzeuge, Autos und so weiter sammeln oder abstellen konnte. Fand ich halt als grosser Rückschritt.
Ist vielleicht aber auch eine ganz andere Wahrnehmung von mir, weil ICH das spiel auf der PS3 durchgespielt hab und danach war nix mehr da und der Onlinemodus noch nicht da. Ihr PC-Spieler habt halt die aus gereiftere PC-Version bekommen mit mehr Patches und GTA Online ab Launch oder?

Vielleicht sollte ich dem Spiel noch mal eine Chance geben. Aber 40 bis 60 Euro sind mir das nicht mehr wert.
Arzila
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Re: Grand Theft Auto 5: "Einzelspieler-Erweiterungen sind weder möglich noch notwendig"

Beitrag von Arzila »

Pommern hat geschrieben: 24.10.2017 18:16 Man hätte mühelos einen Haufen Kram vom MP in den SP implementieren können. Wollte man aber nicht, weil Gründe.
Mods? Mods? Mods? Mods?
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PickleRick
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Re: Grand Theft Auto 5: "Einzelspieler-Erweiterungen sind weder möglich noch notwendig"

Beitrag von PickleRick »

ChrisJumper hat geschrieben: 25.10.2017 23:28
ZappZarapp69 hat geschrieben:Ich würde gerne mal wissen, wieviele der offensichtlichen Kritiker hier dazu bereit wären, auf einen Teil ihres (potentiellen) Einkommens zu verzichten, wenn sie stattdessen ihren Job ihrer Meinung nach "schöner" oder "mehr in ihrem Sinne" machen könnten?
Hmpf. Gutes Argument. Aber ich hoffe halt immer das es nicht zwangsläufig darauf hinaus läuft: Lieber eine billige Tütensuppe zu machen die von 99 Prozent für 0,99 Euro gekauft wird als ein Kunstwerk zu erschaffen das 1.000.000 Euro wert ist und so auf diesem Planeten noch nie existierte.

Die Gewinnchancen sind bei letzterem zwar noch hoch aber wohl eher nicht so gut wie bei ersterem. Trotzdem bekommt man auch unbezahlte reputation. Vieleicht ist das noch zu wenig.... oO
Das ist natürlich eine Grundsatzfrage auf ein polemisches Beispiel reduziert. :D

Aus dem Bauch heraus würde ich sagen: Beides!

Wenn beides nicht möglich ist, dann Suppe, den Kunst kann man nicht essen. :wink:

Wenn man eh verhungert, dann Kunst, denn sonst zögert man das Unvermeidliche nur hinaus und hat nicht mal was schönes zum Anschauen im Moment des Todes. :Blauesauge:

Der Wert einer Sache bemisst sich eh daran, wieviel jemand bereit ist dafür zu bezahlen und Du bringst zwei Sachen in Korrelation, die in der Form eher selten in Konkurrenz stehen. Das geht eher in Richtung spieltheoretischer Fragestellungen.

Was ich den ganzen Kritikern hier einfach sagen möchte, ist dass der Entscheidungsprozess doch sehr leicht nachzuvollziehen ist.

R* ist bekannt für Spiele mit dem Schwerpunkt im Singleplayer und sie haben mit GTA Online Neuland betreten. Natürlich haben Sie im Entwicklungsprozess links und rechts geschaut, was sich da so tut. Natürlich kamen sie auf erst im Laufe der Zeit auf den Trichter, welches Potential sie mit GTA Online geschaffen haben. Und natürlich waren es betriebswirtschaftlich (hier gerne so schön mit "Gier" polemisiert) motivierte Interessen, die die strategische Ausrichtung mit Konzentration auf GTA Online vorgegeben haben.

Man kann da jetzt "butt hurt" sein und ihnen vorwerfen, sie haben ihre einstigen Versprechungen und Pläne nicht eingehalten, aber haben sie denn nicht die Freiheit, das zu tun, was sie für richtig halten?

So ein toxisches Verhalten der potentiellen Kunden führt doch nur dazu, dass Spielefirmen nichtssagende opulente Trailer produzieren, aber sich nicht zu Inhalten äußern, da für die Konsumenten jede Absichtserklärung gleich eine verbindliche Willenserklärung ist, von der nur unter Annahme der Höchststrafe (Boykott) abgewichen werden darf.

Evolutionär betrachtet könnte man R*s Verhalten so erklären:

Unten im Tal erblickt der Mensch einen Baum, dessen Rinde er essen kann. Er macht sich auf den Weg dort hin und als er näher kommt, erblickt er hinter dem Baum plötzlich einen Feigenbaum. Es wäre dumm, nur weil man zuerst die Absicht hatte, trockene Rinde zu essen, nicht zum Feigenbaum zu gehen und stattdessen die nahrhaften, köstlichen Feigen zu essen.

Das hat nichts mit böser Absicht, Verkommenheit oder "Gier" zu tun. Das ist ein einfacher Überlebenswille und die, die weiterhin die Rinde essen, laufen Gefahr auszusterben oder zumindest nachteilig zu den Feigenessern dazustehen.
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derHobi
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Re: Grand Theft Auto 5: "Einzelspieler-Erweiterungen sind weder möglich noch notwendig"

Beitrag von derHobi »

"Ich weiß das ich es vorher versprochen hatte, aber ich konnte nicht zum Rindenbaum gehen, weil die Sonne so geblendet hat"
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Kobba
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Re: Grand Theft Auto 5: "Einzelspieler-Erweiterungen sind weder möglich noch notwendig"

Beitrag von Kobba »

ChrisJumper hat geschrieben: 25.10.2017 23:28
@Kobba
....
Man hat doch mit jedem Charakter die Möglichkeit ne Garage, nen Landeplatz und nen Dock zu kaufen. Ebenfalls sind Immobilien vorhanden die kleinere Aufträge mit sich bringen, selbst taxifahren wird interessanter getaltet durch die Nebenmissionen die man mit Franklin bekommt, wenn man das Unternehmen gekauft hat. Wohnhäuser sind in der Tat nicht vorhanden, aber die waren bei San Andreas zum Teil(!) auch nur verfügbare Speicherpunkte, einige hatten noch Interiors, aber in denen konnte man auch nicht wirklich was machen.

Im vergleich zum Onlinemodus stinkt das natürlich ab, aber im hinblick auf San Andreas seh ich das nicht. (Auf Immobilien bezogen)

Was San Andreas natürlich besser gemacht hat, war die Inszenierung der Aufträge die man mit den Gechäften freigeschaltet hat, in V bekommt man nur ne dämliche SMS oder nen Anruf. Auf der anderen Seite hat man dafür jetzt die Fremden die alle irgendwas von einem wollen, womit sich das auch irgendwie wieder ausgleicht.

Mich ärgert es natürlich auch das viele Features aus dem Onlinemodus keinen Einzug in den SP gefunden haben. Selbst in einer privaten Session sind die Möglichkeiten eingeschränkt da man dann auf viele Funktionen keinen Zugriff hat, allerdings gibts da abhilfe wenn man ne öffentliche Sitzung startet und einfach mal kurz die Verbindung trennt, schwupps ist man alleine. In der Hinsicht kann man aber definitiv eine künstliche Beschränkung feststellen, weil es einfach keinen Sinn macht warum ich in einer privaten Session keinen Zugriff auf die Missionen habe die mir die Immobilien bieten. Zudem ist es im MP irgendwie nicht dasselbe wie im SP, es fühlt sich einfach anders an.

Unterm Strich war ich aber durchaus zufrieden mit dem Umfang von V, dass RS jetzt mehr Engagement in den MP legt ist ärgerlich aber verständlich und ich kann es RS nicht zum Vorwurf machen, da seitens RS nie die Rede davon war, dass man beim SP noch irgendwie nachlegen wird. (zumindest habe ich nichts derartiges vernommen)
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Re: Grand Theft Auto 5: "Einzelspieler-Erweiterungen sind weder möglich noch notwendig"

Beitrag von casanoffi »

Dass SP-Erweiterungen nicht möglich sind, ist meiner Meinung nach Quatsch.
Das diese nicht notwendig sind, ist richtig, hat mit der ersten Aussage aber nichts zu tun.

Ich glaube sogar, dass sich Addons dafür wie geschnitten Brot verkaufen würden.
Aber anscheinend hält man diese eben nicht für gewinnbringend genug, um dafür Arbeitskräfte abzustellen, so einfach ist das.
Ist ja auch nicht verwerflich, darf man doch so vermitteln.

GTA Online, RDR2 und mit Sicherheit gibt es noch einen Titel, von dem wir keine Ahnung haben, der sich seit längerem und noch lange in der Entwicklung befinden wird.

Und wer weiß, vielleicht basteln ja der eine oder andere Praktikant noch an der GTA5-Switch-Version ^^
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Rabidgames
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Re: Grand Theft Auto 5: "Einzelspieler-Erweiterungen sind weder möglich noch notwendig"

Beitrag von Rabidgames »

Kobba hat geschrieben: 25.10.2017 22:29 Hätten sie bloss keine Addons für GTA IV gemacht, dann müssten sie sich jetzt nicht das genörgel anhören. Wurde bei GTA3, Vice City, San Andreas auch soviel rumgeheult, weil es keine Addons gab? Ich finds ja auch schade, aber diese ICH WILL ABER Haltung von einigen Gamern ist irgendwie befremdlich.
Streng genommen gibt es Add-ons für 3 und VC - die Stories-Spiele nämlich.

Und was ist daran befremdlich, Singleplayer-Inhalte haben zu wollen, die Rockstar selbst ja noch geteased hat?
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Re: Grand Theft Auto 5: "Einzelspieler-Erweiterungen sind weder möglich noch notwendig"

Beitrag von johndoe1904612 »

Für die Inhalte hätten sie ja auch Geld bekommen. Von lau war ja nie die Rede. Selbst wenn es keine Addons gab. Da kam dann zeitnah ein neuer Ableger. Seit V bzw. Online ist ja tote Hose. Bei RDR wirds genau so laufen. SP Inhalte kommen da keine mehr nach.
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FlyingDutch
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Re: Grand Theft Auto 5: "Einzelspieler-Erweiterungen sind weder möglich noch notwendig"

Beitrag von FlyingDutch »

Balmung hat geschrieben: 24.10.2017 20:54
Ich rede von erarbeiten, nicht von erspielen. Ich hab null Probleme mit Grinding. ;) "Grinding" ist erst so negativ seit die große breite Masse zu den Videospielen kam. Ich hab 2001 schon in online Spielen gegrindet, wie viele Andere auch, und wir hatten unseren Spaß daran. Für mich hat sich da nichts geändert. Grinding ist immer dann ein Problem wenn die Spieler keinerlei Geduld haben und das ist ein heute weitverbreitetes Phänomen (wobei generell in unserer schnelllebigen Gesellschaft, war früher mal anders).
Sprich nur für dich selbst. Die Menschen mit denen ich gezockt habe, hatten alle keinen Spaß am Grind sondern sahen dies als notwendiges Übel. Das war auch schon lange vor 2001 so. Sofern Grind nötig ist, ist das einfach ein Mangel im Spieldesign. Das hat nichts mit einer schnelllebigen Gesellschaft zu tun. Kann natürlich sein, dass dir das Spaß macht, aber da gehörst du für mich, zumindest in Europa, zu einer Minderheit.