CD Projekt RED: Kritik an Arbeitsbedingungen und Unternehmensführung; Stellungnahme der Studioleitung

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johndoe711686
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Re: CD Projekt RED: Kritik an Arbeitsbedingungen und Unternehmensführung; Stellungnahme der Studioleitung

Beitrag von johndoe711686 »

Onekles hat geschrieben: 18.10.2017 10:03 Der Gedanke dahinter ist ja ganz nett, aber es ist einfach unglaublich naiv. Es ist völlig egal, wie viele Milliarden EA und Konsorten horten, der kleine Mitarbeiter sieht davon einen Scheiß. Gerade im Spielebereich haben sich Verhältnisse entwickelt, die auf keine Kuhhaut gehen. Da kriegen Entwickler keine Tantiemen oder irgendeine andere Beteiligung am Erfolg eines Spiels. Die werden einmal bezahlt und gut ist.
Es ist ebenso haltlos jedes Mal zu glauben der Entwickler nimmt Millionen ein und steckt das alles in die eigene Tasche, weil jede Firma per se ihre Mitarbeiter ausnutzt und versklavt. Nimmt er mehr ein kann er seinen Leuten mehr zahlen, weil das Kapital da ist. Heißt nicht er muss, aber er hat die Möglichkeit. Und wenn man, wie ich, bisher davon ausging, dass CDP noch ein ordentlicher Entwickler, der mit Herz dabei ist und weiß, wer die Projekte stemmt, ist, traue ich denen zu fair zu sein.
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Kajetan
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Re: CD Projekt RED: Kritik an Arbeitsbedingungen und Unternehmensführung; Stellungnahme der Studioleitung

Beitrag von Kajetan »

Ryan2k6 hat geschrieben: 18.10.2017 10:09 Und wenn man, wie ich, bisher davon ausging, dass CDP noch ein ordentlicher Entwickler, der mit Herz dabei ist und weiß, wer die Projekte stemmt, ist, traue ich denen zu fair zu sein.
Gehe NIEMALS davon aus, dass Firmenleitungen fair sind. NIE! Gehe IMMER davon aus, dass alle entweder durchtriebene Arschlöcher oder unfähige Vollhonks sind. Lasse Dich dann angenehm überraschen, wenn es halbwegs anständige und kompetente Leute sind :)
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thoxx
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Re: CD Projekt RED: Kritik an Arbeitsbedingungen und Unternehmensführung; Stellungnahme der Studioleitung

Beitrag von thoxx »

Onekles hat geschrieben: 18.10.2017 10:03 Gerade im Spielebereich haben sich Verhältnisse entwickelt, die auf keine Kuhhaut gehen. Da kriegen Entwickler keine Tantiemen oder irgendeine andere Beteiligung am Erfolg eines Spiels. Die werden einmal bezahlt und gut ist.
Und in welchen IT nahen Branchen sollte das sonst üblich sein?
Ich arbeite seit über 15 Jahren als Entwickler und hab noch keine Firma gesehen, wo die Entwickler direkt am Erfolg ihres Projektes oder Produktes finanziell beteiligt wurden. Soll nicht heißen dass es das nicht irgendwo gibt und wäre natürlich der Traum eines jeder Entwicklers, aber wieso das hier als unmögliche Verhältnisse hingestellt wird ist für mich ehrlich gesagt jetzt nicht ganz so nachvollziehbar.
Zuletzt geändert von thoxx am 18.10.2017 10:23, insgesamt 2-mal geändert.
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Onekles
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Re: CD Projekt RED: Kritik an Arbeitsbedingungen und Unternehmensführung; Stellungnahme der Studioleitung

Beitrag von Onekles »

thoxx hat geschrieben: 18.10.2017 10:20
Onekles hat geschrieben: 18.10.2017 10:03 Gerade im Spielebereich haben sich Verhältnisse entwickelt, die auf keine Kuhhaut gehen. Da kriegen Entwickler keine Tantiemen oder irgendeine andere Beteiligung am Erfolg eines Spiels. Die werden einmal bezahlt und gut ist.
Und in welchen IT nahen Branchen sollte das sonst üblich sein?
[...]
Im künstlerischen Bereich ist das sehr wohl üblich und ich zähle Spiele zum künstlerischen Bereich. Immerhin arbeiten da auch unzählige Autoren, Schauspieler, Grafiker und was nich alles.
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Wigggenz
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Re: CD Projekt RED: Kritik an Arbeitsbedingungen und Unternehmensführung; Stellungnahme der Studioleitung

Beitrag von Wigggenz »

Ryan2k6 hat geschrieben: 18.10.2017 10:04
Wigggenz hat geschrieben: 17.10.2017 09:56 Dito. Nichts weiter als ein in Arbeits- und Wirtschaftsleben gängiger schäbiger Euphemismus.

Dieses Eingeständnis hat mein Bild von CDPR auch erstmal angekratzt. Egal wie gut die Spiele sind und wie gut die Kunden behandelt werden, nichts rechtfertigt eine Ausbeutung der Mitarbeiter.
Wigggenz hat geschrieben: 17.10.2017 09:56 Ich weiß, welcher Interpretation ich den Vorzug gebe, wenn irgendwo viel Kohle im Spiel ist (und gute Arbeitsbedingungen kosten den Arbeitgeber nunmal entsprechend etwas), und das ist nicht diejenige, die an das "Gute" im Menschen glaubt.
Wigggenz hat geschrieben: 17.10.2017 09:56 Bisher habe ich TW3 nur auf der PS meines Mitbewohners gezockt, aber der Sale auf gog klang sehr verlockend. Allerdings werde ich wahrscheinlich erst schauen, ob ich noch mehr zu dieser Sache erfahren kann (soweit es einem Außenstehendem möglich ist), bevor ich einem Unternehmen noch mehr Kohle gebe, das womöglich seine Mitarbeiter ausbeutet.
Wigggenz hat geschrieben: 17.10.2017 09:56 Zu Release von TW3 lag jedoch kein Statement von CDPR selbst vor, dass schlechte Arbeitsbedingungen in bestem Arbeits-Euphemismus quasi eingesteht.
Noch mehr?

Alles Unterstellungen, Spekulation und schwarzsehen aufgrund von im besten Fall zweifelhaften Quellen und "zwischen den Zeilen".
Wo habe ich geschrieben, ich würde umsonst arbeiten und Geld zu 100% ausschütten? Insbesondere danach habe ich dich ja gefragt. Nirgends. Demnach Lüge, mehr nicht.

Und solange es keine Beweise gibt, die mich widerlegen, ist eine Interpretation der Aussage zu Ungunsten von CDPR (die wiederum schlechte Arbeitsbedingungen nahelegt) eben so zulässig wie deine wohlwollende Interpretation. Des Weiteren streitet für meine Interpretation auch die Tatsache, dass in der Arbeitswelt meist Euphemismen für Unangenehmes verwendet werden, wie der Umgang mit Begrifflichkeiten wie zB (aber keineswegs ausschließlich) "Personalfreisetzung" (für Massenentlassungen), "flexible Arbeitszeiten" (für angeordnete jederzeitige Abrufbarkeit des AN) sowie das Arbeitszeugnisjargon (zumindest in D) zeigen.

Das war wohl nichts Rian, versuchs nochmal.
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Raskir
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Re: CD Projekt RED: Kritik an Arbeitsbedingungen und Unternehmensführung; Stellungnahme der Studioleitung

Beitrag von Raskir »

Wigggenz hat geschrieben: 18.10.2017 10:27
Ryan2k6 hat geschrieben: 18.10.2017 10:04
Wigggenz hat geschrieben: 17.10.2017 09:56 Dito. Nichts weiter als ein in Arbeits- und Wirtschaftsleben gängiger schäbiger Euphemismus.

Dieses Eingeständnis hat mein Bild von CDPR auch erstmal angekratzt. Egal wie gut die Spiele sind und wie gut die Kunden behandelt werden, nichts rechtfertigt eine Ausbeutung der Mitarbeiter.
Wigggenz hat geschrieben: 17.10.2017 09:56 Ich weiß, welcher Interpretation ich den Vorzug gebe, wenn irgendwo viel Kohle im Spiel ist (und gute Arbeitsbedingungen kosten den Arbeitgeber nunmal entsprechend etwas), und das ist nicht diejenige, die an das "Gute" im Menschen glaubt.
Wigggenz hat geschrieben: 17.10.2017 09:56 Bisher habe ich TW3 nur auf der PS meines Mitbewohners gezockt, aber der Sale auf gog klang sehr verlockend. Allerdings werde ich wahrscheinlich erst schauen, ob ich noch mehr zu dieser Sache erfahren kann (soweit es einem Außenstehendem möglich ist), bevor ich einem Unternehmen noch mehr Kohle gebe, das womöglich seine Mitarbeiter ausbeutet.
Wigggenz hat geschrieben: 17.10.2017 09:56 Zu Release von TW3 lag jedoch kein Statement von CDPR selbst vor, dass schlechte Arbeitsbedingungen in bestem Arbeits-Euphemismus quasi eingesteht.
Noch mehr?

Alles Unterstellungen, Spekulation und schwarzsehen aufgrund von im besten Fall zweifelhaften Quellen und "zwischen den Zeilen".
Wo habe ich geschrieben, ich würde umsonst arbeiten und Geld zu 100% ausschütten? Insbesondere danach habe ich dich ja gefragt. Nirgends. Demnach Lüge, mehr nicht.

Und solange es keine Beweise gibt, die mich widerlegen, ist eine Interpretation der Aussage zu Ungunsten von CDPR (die wiederum schlechte Arbeitsbedingungen nahelegt) eben so zulässig wie deine wohlwollende Interpretation. Des Weiteren streitet für meine Interpretation auch die Tatsache, dass in der Arbeitswelt meist Euphemismen für Unangenehmes verwendet werden, wie der Umgang mit Begrifflichkeiten wie zB (aber keineswegs ausschließlich) "Personalfreisetzung" (für Massenentlassungen), "flexible Arbeitszeiten" (für angeordnete jederzeitige Abrufbarkeit des AN) sowie das Arbeitszeugnisjargon (zumindest in D) zeigen.

Das war wohl nichts Rian, versuchs nochmal.
Geschrieben hast du es nicht aber vielleicht hat er zwischen den Zeilen gelesen ;)
Zählt nicht? Na dann sind deine Beschuldigungen gegenüber CD Red auch haltlose, infame lügen! Merkste was?

@Onkels
Wie ich schon mehrfach schrieb, Vollpreis zahlen ist nur eine von mehreren Optionen gewesen die ich nannte. Was ist mit den anderen Optionen, auf die geht keiner von euch ein? Und ein letztes mal. Es muss nicht mal etwas sein was ich nannte, aber wer Veränderung will muss selber auch was leisten. Fast jeder von uns leistet seinen Anteil ergo kann jeder von uns auch was leisten. Der eine mehr der andere weniger. Und die Publisher sind nicht alleine schuld, sie sind nur auf dem Markt aktiv so wie dieser es erlaubt, toleriert und wünscht. Und was meinst du wer einen großen Einfluss auf dem Markt hat?
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Wigggenz
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Re: CD Projekt RED: Kritik an Arbeitsbedingungen und Unternehmensführung; Stellungnahme der Studioleitung

Beitrag von Wigggenz »

Raskir hat geschrieben: 18.10.2017 11:03
Wigggenz hat geschrieben: 18.10.2017 10:27
Ryan2k6 hat geschrieben: 18.10.2017 10:04







Noch mehr?

Alles Unterstellungen, Spekulation und schwarzsehen aufgrund von im besten Fall zweifelhaften Quellen und "zwischen den Zeilen".
Wo habe ich geschrieben, ich würde umsonst arbeiten und Geld zu 100% ausschütten? Insbesondere danach habe ich dich ja gefragt. Nirgends. Demnach Lüge, mehr nicht.

Und solange es keine Beweise gibt, die mich widerlegen, ist eine Interpretation der Aussage zu Ungunsten von CDPR (die wiederum schlechte Arbeitsbedingungen nahelegt) eben so zulässig wie deine wohlwollende Interpretation. Des Weiteren streitet für meine Interpretation auch die Tatsache, dass in der Arbeitswelt meist Euphemismen für Unangenehmes verwendet werden, wie der Umgang mit Begrifflichkeiten wie zB (aber keineswegs ausschließlich) "Personalfreisetzung" (für Massenentlassungen), "flexible Arbeitszeiten" (für angeordnete jederzeitige Abrufbarkeit des AN) sowie das Arbeitszeugnisjargon (zumindest in D) zeigen.

Das war wohl nichts Rian, versuchs nochmal.
Geschrieben hast du es nicht aber vielleicht hat er zwischen den Zeilen gelesen ;)
Zählt nicht? Na dann sind deine Beschuldigungen gegenüber CD Red auch haltlose, infame lügen! Merkste was?

@Onkels
Wie ich schon mehrfach schrieb, Vollpreis zahlen ist nur eine von mehreren Optionen gewesen die ich nannte. Was ist mit den anderen Optionen, auf die geht keiner von euch ein? Und ein letztes mal. Es muss nicht mal etwas sein was ich nannte, aber wer Veränderung will muss selber auch was leisten. Fast jeder von uns leistet seinen Anteil ergo kann jeder von uns auch was leisten. Der eine mehr der andere weniger. Und die Publisher sind nicht alleine schuld, sie sind nur auf dem Markt aktiv so wie dieser es erlaubt, toleriert und wünscht. Und was meinst du wer einen großen Einfluss auf dem Markt hat?
Hast du auch (wie ich) entsprechende Argumente, die ein Zwischen den Zeilen lesen rechtfertigen?
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Onekles
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Re: CD Projekt RED: Kritik an Arbeitsbedingungen und Unternehmensführung; Stellungnahme der Studioleitung

Beitrag von Onekles »

Veränderungen bestrebe ich vor allem auf politischem Wege zu erreichen. Ich wäre sogar fast in den hiesigen Landtag gekommen! Unsere Partei hat die 5-Prozent-Hürde nur um lächerliche 4,4 Prozent verfehlt.
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Raskir
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Re: CD Projekt RED: Kritik an Arbeitsbedingungen und Unternehmensführung; Stellungnahme der Studioleitung

Beitrag von Raskir »

Wie wäre es damit. Du zitierst seinen ganzen Post und er liefert dir antworten auf die Hälfte davon aber darauf gehst du nicht ein. Natürlich war der zweite Part eine krasse Übertreibung. Womit er recht hat ist aber, dass du haltlos den schwarzen Peter CD zusteckst. Er zitiert dich korrekt was den Punkt angeht aber das interessiert ja nicht. Das andere ist eine Unterstellung seinerseits. Genauso wie du es bei CD machst. Der erste Part wurde wunderbar bewiesen von ihm. Der andere ist nicht haltlos genau wie deine Anschuldigungen
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Raskir
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Re: CD Projekt RED: Kritik an Arbeitsbedingungen und Unternehmensführung; Stellungnahme der Studioleitung

Beitrag von Raskir »

Onekles hat geschrieben: 18.10.2017 11:12 Veränderungen bestrebe ich vor allem auf politischem Wege zu erreichen. Ich wäre sogar fast in den hiesigen Landtag gekommen! Unsere Partei hat die 5-Prozent-Hürde nur um lächerliche 4,4 Prozent verfehlt.
Heißt das deine Partei hatte 4,78% (also 95,6% von 5%)? Das ist schon echt knapp :D
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Onekles
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Re: CD Projekt RED: Kritik an Arbeitsbedingungen und Unternehmensführung; Stellungnahme der Studioleitung

Beitrag von Onekles »

Nein, wir waren bei ganzen 0,6 Prozent. Also ich meinte Prozentpunkte, entschuldigung.

Aber nächstes Mal klappt das schon mit der Machtergreifung, da bin ich mir sicher. =P
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Raskir
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Re: CD Projekt RED: Kritik an Arbeitsbedingungen und Unternehmensführung; Stellungnahme der Studioleitung

Beitrag von Raskir »

War mir schon bewusst, ich wollte nur lustig sein :D
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Alter Sack
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Re: CD Projekt RED: Kritik an Arbeitsbedingungen und Unternehmensführung; Stellungnahme der Studioleitung

Beitrag von Alter Sack »

Raskir hat geschrieben: 18.10.2017 11:03
Wigggenz hat geschrieben: 18.10.2017 10:27
Ryan2k6 hat geschrieben: 18.10.2017 10:04







Noch mehr?

Alles Unterstellungen, Spekulation und schwarzsehen aufgrund von im besten Fall zweifelhaften Quellen und "zwischen den Zeilen".
Wo habe ich geschrieben, ich würde umsonst arbeiten und Geld zu 100% ausschütten? Insbesondere danach habe ich dich ja gefragt. Nirgends. Demnach Lüge, mehr nicht.

Und solange es keine Beweise gibt, die mich widerlegen, ist eine Interpretation der Aussage zu Ungunsten von CDPR (die wiederum schlechte Arbeitsbedingungen nahelegt) eben so zulässig wie deine wohlwollende Interpretation. Des Weiteren streitet für meine Interpretation auch die Tatsache, dass in der Arbeitswelt meist Euphemismen für Unangenehmes verwendet werden, wie der Umgang mit Begrifflichkeiten wie zB (aber keineswegs ausschließlich) "Personalfreisetzung" (für Massenentlassungen), "flexible Arbeitszeiten" (für angeordnete jederzeitige Abrufbarkeit des AN) sowie das Arbeitszeugnisjargon (zumindest in D) zeigen.

Das war wohl nichts Rian, versuchs nochmal.
Geschrieben hast du es nicht aber vielleicht hat er zwischen den Zeilen gelesen ;)
Zählt nicht? Na dann sind deine Beschuldigungen gegenüber CD Red auch haltlose, infame lügen! Merkste was?

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Wie ich schon mehrfach schrieb, Vollpreis zahlen ist nur eine von mehreren Optionen gewesen die ich nannte. Was ist mit den anderen Optionen, auf die geht keiner von euch ein? Und ein letztes mal. Es muss nicht mal etwas sein was ich nannte, aber wer Veränderung will muss selber auch was leisten. Fast jeder von uns leistet seinen Anteil ergo kann jeder von uns auch was leisten. Der eine mehr der andere weniger. Und die Publisher sind nicht alleine schuld, sie sind nur auf dem Markt aktiv so wie dieser es erlaubt, toleriert und wünscht. Und was meinst du wer einen großen Einfluss auf dem Markt hat?
Das ist doch Quatsch.
Ich habe jetzt deine letzten Einträge hier gelesen und die stimmen einfach nicht.
Du versuchst die Verantwortung vom Unternehmer auf den Kunden/Endverbraucher zu übertragen und das ist schlicht falsch. Man kann als Kunde Einfluss darauf nehmen ist aber nicht verantwortlich für eine falsche Firmenpolitik. Das sind die Geschäftsführer/Vorstände am Ende des Tages immer noch selbst.
Das was du haben willst kann der Kunde/Endverbraucher gar nicht leisten und nach meiner Meinung kann man ihn dafür auch nicht heranziehen.
Du machst es dir da etwas zu einfach in dem du sagst das nur derjenige kritisieren darf der selber frei von jedweder Kritik ist.
Wie gesagt man kann Einfluss nehmen als Kunde entweder durch Boykott, Kritik etc. aber man ist nicht verantwortlich für die Unternehmenspolitik dieser Firmen.
Die alleinige Verantwortung für Missmanagement hat das Management.
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Raskir
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Re: CD Projekt RED: Kritik an Arbeitsbedingungen und Unternehmensführung; Stellungnahme der Studioleitung

Beitrag von Raskir »

Ne das sehe ich ganz anders. Natürlich sind Firmen/Unternehmen verantwortlich. Aber wir als Kunden sind es auch. Lassen wir CD Red mal außen vor. Wir hier im forum wissen so gut wie alle unter welchen Bedingungen Konsolen und PC Komponenten gebaut werden. Wir wissen es und tolerieren es. Die Unternehmen bieten uns zb Konsolen zu absolut furchtbaren Arbeitsbedingungen und teilweise dennoch subventioniert, weil es sonst vom Markt nicht gut genug aufgenommen wird. Wir wissen wie es läuft. Und dennoch sagten die meisten von uns die Switch und x sei zu teuer. Nicht alle aber die mehrheit davon. Viele von uns wollen die eierlegende wollmilchsau. Günstige Konsole, Spiele ohne mt und dlcs die die community Spalten, bei den Games warten wir oft auf Sales oder greifen auf keys zu, wir wollen eine stabile Bildrate, idealerweise gute Technik, genügend Umfang, hohe Qualität und und und. Daneben wollen wir das die Unternehmen ihre ma in keinster Weise ausbeuten, also keine unbezahlten Überstunden, Überstunden nur in überschaubarer Menge, faires Gehalt, Gewinnbeteiligung usw. Vielleicht sollte uns erstmal klar werden, dass wir ggf mehr ausgeben oder auf Sachen in spielen/Performance verzichten müssen oder sowas wie mt und beutekisten dulden müssen um all das zu realisieren.

Das ist jetzt etwas pauschal, ich weiß. Viele von uns kaufen Vollpreis, holen sich Performance schwache Indies, nutzen kickstarter usw. Aber ich hoffe was ich sagen will ist klar. Um ein gesundes Umfeld für wirklich alle zu schaffen (Unternehmen, Arbeiter und gamer) muss jeder ein wenig in den sauren Apfel beißen. Und momentan sind es besonders die Arbeiter und nicht die gamer oder unternehmen.

Edit:
Oder glaubt hier tatsächlich irgendwer, dass wir Gamer keine Schuld an der Lage haben und auch keine Verantwortung?
johndoe711686
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Re: CD Projekt RED: Kritik an Arbeitsbedingungen und Unternehmensführung; Stellungnahme der Studioleitung

Beitrag von johndoe711686 »

Ist vergleichbar zum Lebensmittelgeschäft. Natürlich möchten wir alle, dass die Tiere und Bauern gute Lebens- bzw. Arbeitsbedingungen haben. Aber ändert deswegen jeder sofort alle seine Kaufverhalten? Eher nicht. Da wird dann weiter die 500g Salami Packung für unter 1 € gekauft.

Die Grundaussage von Raskir, die ich unterstützen muss ist, dass jeder von uns vielleicht mal nachdenkt was er oder sie zur Verbesserung von Missständen tun kann, bevor man auf die grundsätzlich bösen Unternehmen hetzt. Schuldzuweisung geht immer sehr schnell, da braucht es nur n Funken. Umso wichtiger ist es, nicht gleich jeden Funken aus den Medien (Internet, Bild Zeitung) usw. aufzunehmen und ein Feuer draus zu machen.