Bei Tales of Berseria (wieso Berseria und nicht Zestiria?) und Ys8 kannst du gegen Echtgeld level ups u.ä. erwerben. Wird aber nicht inGame beworben. kA ob das für dich als MT zählt.
Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz
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- Todesglubsch
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz
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Hurricane251
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz
Zuerst müsste man ausdiskutieren: Sind DLCs MT und haben sie das aus dem Hauptspiel geschnitten ? (Alu turban nicht vergessen).
Grob aufgefallen sind mir: Tales of Berseria gibt es kaufbare "boosts". South park 2 wird überhaupt eine kaufbare "Hilfe" sowie boosts anbieten.
Edit: Gehe dabei aber nach PSN Store. Evtl gibts unterschiede zwischen dem und Steam im allgemeinen.
Grob aufgefallen sind mir: Tales of Berseria gibt es kaufbare "boosts". South park 2 wird überhaupt eine kaufbare "Hilfe" sowie boosts anbieten.
Edit: Gehe dabei aber nach PSN Store. Evtl gibts unterschiede zwischen dem und Steam im allgemeinen.
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RR1001
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz
Berseria, weil ich hier nur 2017er Titel genannt hatte. Das es einen Haufen DLCs gibt weiß ich, was die aber genau machen habe ich mir noch gar nicht angesehen (kaufe es erst, wenn es einen Rabatt von 75% auf alles gibt = ca. 35,-€ Kaufpreis). Zuvor müssen aber erst noch Symphonia gespielt und Zestiria gekauft und gespielt werden.Todesglubsch hat geschrieben: ↑14.10.2017 19:50 Bei Tales of Berseria (wieso Berseria und nicht Zestiria?) und Ys8 kannst du gegen Echtgeld level ups u.ä. erwerben. Wird aber nicht inGame beworben. kA ob das für dich als MT zählt.
Ys8 ist noch nix bekannt (SteamVersion). Und Levelups für Echtgeld hab ich auch nix im PS-Store gesehen (nur einen ganzen Haufen MiniDLCs). Diese zähle ich aber nicht zu MT, da diese anscheinend nur 1x gekauft werden und man dann mit diesen das Abenteuer startet. Sollten am Ende aber wirklich MT mit eingebaut werden, dann wird es gnadenlos von meiner Wunschliste gestrichen.
MT sind für mich ohne Obergrenze, z.B. Kauf von IngameGeld oder Kauf von Lootboxen, da diese beliebig oft wiederholt werden können.
Wie ich oben bereits schrieb, zähle ich DLCs nicht zu MT.Hurricane251 hat geschrieben: ↑14.10.2017 20:05 Zuerst müsste man ausdiskutieren: Sind DLCs MT und haben sie das aus dem Hauptspiel geschnitten ? (Alu turban nicht vergessen).
Grob aufgefallen sind mir: Tales of Berseria gibt es kaufbare "boosts". South park 2 wird überhaupt eine kaufbare "Hilfe" sowie boosts anbieten.
Edit: Gehe dabei aber nach PSN Store. Evtl gibts unterschiede zwischen dem und Steam im allgemeinen.
Berseria siehe oben.
Zu South Park 2 hab ich noch nix gehört, dass es dort kaufbare Sachen, insbesondere MT geben soll. Auch im PS-Store nix gefunden. Und auch Steam listet nix (Steam nennt das "Käufe im Spiel", kann man sehr schön bei Shadow of War erkennen). Sollten am Ende aber wirklich MT mit eingebaut werden, dann wird es gnadenlos von meiner Wunschliste gestrichen.
Aber am Ende gilt für mich sowieso nur die PC Version, da ich aus mehreren Gründen purer PC-Spieler bin (geordnet nach meiner persönlich Wertschätzung, die Wichtigsten zuerst):
- mehr als genug Spiele
- Multiple Saveslots (selbst bei Spielen mit nur einem Save !!!), durch kopieren des gesamten Saveordners und allg. bessere Kontrolle.
- geringerer Preis bzw. schnellere Rabatte (gleicht Anschaffung eines teuren GamingPCs problemlos aus)
- Modbarkeit bei einigen Spielen absolut notwendig (z.B. Skyrim)
- meist bessere Grafik und/oder Framerate (nachdem das Spiel fertig gepatched wurde (Ausnahmen möglich z.B. Arkham Knight))
- Platzgründe, PC benötigt man sowieso, spare mir dadurch einen Fernseher sowie den Platz für Extrageräte (Konsolen)
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz
Sorry, das geht auf meine Kappe. Ich habe kurzzeitig Berseria und Zestiria verwechselt und mir wollte nicht in den Sinn kommen, wieso jemand freiwillig Zestiria spielen will
Weil du dir keine Level-Ups kaufst, sondern Gegenstände, die bei Benutzung dein Level erhöhenUnd Levelups für Echtgeld hab ich auch nix im PS-Store gesehen (nur einen ganzen Haufen MiniDLCs).
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz
USK und Jugendschutz
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz
Kannst aber gerne noch andere Titel aufzählen. Prey, Horizon, persona, Gravity rush, Zelda, xenoblade, Mario, wipeout, Mario kart, nioh (hmm... Good guy bethesda, Sony und Nintendo? Wobei die letzten zwei zumindest ab und an auffallen wie bei Gran turismo oder amibos).RR1001 hat geschrieben: ↑14.10.2017 21:36Berseria, weil ich hier nur 2017er Titel genannt hatte. Das es einen Haufen DLCs gibt weiß ich, was die aber genau machen habe ich mir noch gar nicht angesehen (kaufe es erst, wenn es einen Rabatt von 75% auf alles gibt = ca. 35,-€ Kaufpreis). Zuvor müssen aber erst noch Symphonia gespielt und Zestiria gekauft und gespielt werden.Todesglubsch hat geschrieben: ↑14.10.2017 19:50 Bei Tales of Berseria (wieso Berseria und nicht Zestiria?) und Ys8 kannst du gegen Echtgeld level ups u.ä. erwerben. Wird aber nicht inGame beworben. kA ob das für dich als MT zählt.
Ys8 ist noch nix bekannt (SteamVersion). Und Levelups für Echtgeld hab ich auch nix im PS-Store gesehen (nur einen ganzen Haufen MiniDLCs). Diese zähle ich aber nicht zu MT, da diese anscheinend nur 1x gekauft werden und man dann mit diesen das Abenteuer startet. Sollten am Ende aber wirklich MT mit eingebaut werden, dann wird es gnadenlos von meiner Wunschliste gestrichen.
MT sind für mich ohne Obergrenze, z.B. Kauf von IngameGeld oder Kauf von Lootboxen, da diese beliebig oft wiederholt werden können.
Wie ich oben bereits schrieb, zähle ich DLCs nicht zu MT.Hurricane251 hat geschrieben: ↑14.10.2017 20:05 Zuerst müsste man ausdiskutieren: Sind DLCs MT und haben sie das aus dem Hauptspiel geschnitten ? (Alu turban nicht vergessen).
Grob aufgefallen sind mir: Tales of Berseria gibt es kaufbare "boosts". South park 2 wird überhaupt eine kaufbare "Hilfe" sowie boosts anbieten.
Edit: Gehe dabei aber nach PSN Store. Evtl gibts unterschiede zwischen dem und Steam im allgemeinen.
Berseria siehe oben.
Zu South Park 2 hab ich noch nix gehört, dass es dort kaufbare Sachen, insbesondere MT geben soll. Auch im PS-Store nix gefunden. Und auch Steam listet nix (Steam nennt das "Käufe im Spiel", kann man sehr schön bei Shadow of War erkennen). Sollten am Ende aber wirklich MT mit eingebaut werden, dann wird es gnadenlos von meiner Wunschliste gestrichen.
Aber am Ende gilt für mich sowieso nur die PC Version, da ich aus mehreren Gründen purer PC-Spieler bin (geordnet nach meiner persönlich Wertschätzung, die Wichtigsten zuerst):
- mehr als genug Spiele
- Multiple Saveslots (selbst bei Spielen mit nur einem Save !!!), durch kopieren des gesamten Saveordners und allg. bessere Kontrolle.
- geringerer Preis bzw. schnellere Rabatte (gleicht Anschaffung eines teuren GamingPCs problemlos aus)
- Modbarkeit bei einigen Spielen absolut notwendig (z.B. Skyrim)
- meist bessere Grafik und/oder Framerate (nachdem das Spiel fertig gepatched wurde (Ausnahmen möglich z.B. Arkham Knight))
- Platzgründe, PC benötigt man sowieso, spare mir dadurch einen Fernseher sowie den Platz für Extrageräte (Konsolen)
Gibt aber sicher noch deutlich mehr Beispiele. Ich finde das vor allem die Herbst/Weihnachts Titel verseucht sind. Im Rest des Jahres viel mir nur ubi auf (Ghost recon, for honor) und in den letzten und kommenden Wochen auf einmal super viel.
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CronoKraecker
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz
Nein, denn ...4lpak4 hat geschrieben: ↑14.10.2017 12:46 Wenn die Spieleindustrie sich eine Geldquelle einfallen lässt, die so abgefuckt ist dass die USK sich gezwungen sieht wegen der häufigen Anfragen ein öffentliches Statement abzugeben kann man zwei Dinge erkennen:
1)
Die Industrie ist inzwischen VIEL zu weit gegangen.
2)
Es ist den Gamern doch nicht ganz so egal, wie viele Unkenrufer gerne suggerieren.
Und DAS ist eine gute Nachricht.
Du ziehst den falschen Umkehrschluss. Die Vermischung von Lootboxen, MTA und DLCs ist ein Indiz dafür, dass es den meisten Gegnern dieses Geschäftsmodells nicht um Jugendschutz geht, sondern um die Ablehnung von "Zusatz"-Inhalten und die Penetranz von MTAs. Die Argumentation ist genauso widersinnig wie letzt die über themenfremde Shitstorms. Jedenfalls braucht man die Anfrage bzgl. Lootboxen nicht auf das gesamte Thema ausweiten.Die Lootbox-Debatte
Uns scheint es, als wäre der Einbau von Lootboxen oder ähnlichen Mechanismen in Vollpreisspielen vielen Spieler*innen ein Dorn im Auge. Für uns ist das ein Indiz, dass es sich hier nicht nur um ein Jugendschutz-Thema handelt, sondern vielleicht auch um Ärger über neue und alte Geschäftsmodelle ganz unabhängig von ihrer möglichen Wirkung auf Minderjährige.
Weiter gedacht: Was, wenn aus Jugendschutzgründen Lootboxen verboten werden? Hört die DLC und MTA Masche dann auf? Nein. Evtl. wird sie sogar schlimmer, weil dann entsprechende Einnahmen fehlen werden.
2. wichtiger Absatz der USK, der das eigentliche Problem angeht ...
Nur so wird es einen umfassenden Schutz geben. Wenn sich die Kids i-eine fehlende Bestätigung durch die Boxen, MTAs, Games etc holen wollen und es diese i-wann durch bloße Verbote nicht mehr gibt, werden die sich andere, vllt. auch nicht ganz koschere Wege suchen. Dann doch lieber gleich das Problem bei der Wurzel packen. Deswegen ...Liebe Eltern!
Wir raten unbedingt dazu, sich mit den entsprechenden Medien / Geräten und den bei Kindern beliebten Inhalten auseinanderzusetzen, um einen Überblick zu behalten, welches Kind welche Inhalte und in welchem Rahmen nutzt und nutzen darf. Nicht nur deswegen haben wir zusammen mit der Stiftung Digitale Spielekultur einen Elternratgeber erstellt, der auch auf Faktoren wie Medienkompetenz, Nutzungsdauer und Parental Control-Systeme eingeht."
... kann ich das auch nicht nachvollziehen.Ja, weil das Individuum steuerbarer ist, als es sich eingesteht. Es erfordert eine enorme Kraftanstrengung zu reflektieren und (Kauf-)Impulse zu unterdrücken, die nicht jeder immer Willens oder fähig ist aufzuwenden. Die Philosophie des sich selbst regulierenden Marktes ist ein feuchter Traum von Menschen, die Schlüsselpositionen besetzen. Für die restlichen 90+ % ist sie die Hölle.
1. Lohnt sich der Aufwand mMn wie oben beschrieben.
2. Regulier dann doch erst mal auf Familienebene (man erinnere sich, wie das früher mit dem Taschengeld geregelt wurde. Muss man halt mal mit der Zeit gehen).
3. Ich erinnere dich an deine Forderung nach gut gemeinter Regulation, wenn sie mal nicht deinen pers. Geschmack trifft.
Zum Schluss noch jmd., der wie viele andere einen Schritt überspringt ...
Durch das Kaufen von MTAs unterstütze ich MTAs. Durch das Kaufen von (gecutteten) Spielen unterstütze ich die Entwicklung von (gecutteten) Spielen. Erstens ist das meine Sache und zweitens ist es "moralisch" vertretbar, wenn mir diese (gecutteten) Spiele immer noch gefallen. Und kommt mir bitte nicht mit "denk doch an die Kinder!". Das wird nämlich zum Boomerang.Leider haben zu viele Vollid**ten solche Spiele trotzdem gekauft und damit MT und Lootboxen Salonfähig gemacht.
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Cheraa
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz
Stimmt so nicht ganz. Auch die klassischen Sticker Packs oder auch Magic & Co. Kartenspiele bedienen sich dem Prinzip. Da ein Pack selber natürlich kein BlingBling machen kann, sorgen dafür die vergoldeten, versilberten Karten(ränder), etc.. Da diese auch noch die Rarität einer Karte wiedergeben, ist der Effekt im Gerhirn der gleiche, wie das BlingBling einer Lootbox.Kannachu hat geschrieben: ↑14.10.2017 15:09 Der Vergleich hinkt schon allein bei der Art wie man Lootboxen kauft/öffnet. Wenn Ich meine Panini Sticker Päckchen öffne dann bekomme Ich keine Reizüberflutung die mir das Gefühl gibt, Ich würde vor nem Einarmigen Banditen im Kasino sitzen.
Schon allein diese Erfahrung setzt diese Lootboxen auf ein anderes Level...
Das sehe ich als Unsinn. Nur weil man ein Spiel kauft mit Lootboxen macht man damit diese nicht Salonfähig. Denn wenn ich Lootboxen anbiete, diese aber nicht gekauft werden, klappt das System nicht.
Ich selber werde mir 100% Battlefront 2 kaufen. Ist mir egal ob es Lootboxen gibt, denn ich kaufe diese nicht.
Ich spiele auch seit 2014 Hearthstone und habe mir in dieser Zeit noch nicht ein Pack für Echtgeld gekauft. Reicht trotzdem um monatlich auf Rank 7-9 zu spielen und der Grund das ich nicht höher liege ist nicht meine f2p Spielweise sondern der geringe Zeiteinsatz zum laddern in den Top Ranks.
- matzab83
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz
Wow. Ich bin ehrlich gesagt überrascht, dass sich die USK zu einer öffentlichen Stellungnahme gezwungen sieht.
Wenn wirklich so viele Anfragen gestellt wurden:
Von wem? Interessieren sich so viele Nutzer für das Thema, dass die USK zu faul ist, persönlich zu antworten?
Oder ist der Shitstorm so laut geworden, dass die USK das Donnergrollen nicht mehr überhören konnte?
Oder aber (und das ist meine kleine Hoffnung) haben die Spieleseiten begriffen, dass sie eine gewisse journalistische Verantwortung haben?
Aber auch diese offizielle Stellungnahme belegt, was wir aus den inoffiziellen Antwort-Schreiben raus lesen konnten: Aktuell gibt es keine (rechtliche) Möglichkeit, Lootboxen als Glücksspiel zu deklarieren. Ob diese (rechtlichen) Möglichkeiten mal irgendwann geschaffen werden, liegt nicht in der Hand der USK. Sie hält sich nur an ihre Vorgaben.
Wenn wirklich so viele Anfragen gestellt wurden:
Von wem? Interessieren sich so viele Nutzer für das Thema, dass die USK zu faul ist, persönlich zu antworten?
Oder ist der Shitstorm so laut geworden, dass die USK das Donnergrollen nicht mehr überhören konnte?
Oder aber (und das ist meine kleine Hoffnung) haben die Spieleseiten begriffen, dass sie eine gewisse journalistische Verantwortung haben?
Aber auch diese offizielle Stellungnahme belegt, was wir aus den inoffiziellen Antwort-Schreiben raus lesen konnten: Aktuell gibt es keine (rechtliche) Möglichkeit, Lootboxen als Glücksspiel zu deklarieren. Ob diese (rechtlichen) Möglichkeiten mal irgendwann geschaffen werden, liegt nicht in der Hand der USK. Sie hält sich nur an ihre Vorgaben.
Da kann ich dir nur uneingeschränkt zustimmen.CronoKraecker hat geschrieben: ↑16.10.2017 13:51ShowNein, denn ...4lpak4 hat geschrieben: ↑14.10.2017 12:46 Wenn die Spieleindustrie sich eine Geldquelle einfallen lässt, die so abgefuckt ist dass die USK sich gezwungen sieht wegen der häufigen Anfragen ein öffentliches Statement abzugeben kann man zwei Dinge erkennen:
1)
Die Industrie ist inzwischen VIEL zu weit gegangen.
2)
Es ist den Gamern doch nicht ganz so egal, wie viele Unkenrufer gerne suggerieren.
Und DAS ist eine gute Nachricht.
Du ziehst den falschen Umkehrschluss. Die Vermischung von Lootboxen, MTA und DLCs ist ein Indiz dafür, dass es den meisten Gegnern dieses Geschäftsmodells nicht um Jugendschutz geht, sondern um die Ablehnung von "Zusatz"-Inhalten und die Penetranz von MTAs. Die Argumentation ist genauso widersinnig wie letzt die über themenfremde Shitstorms. Jedenfalls braucht man die Anfrage bzgl. Lootboxen nicht auf das gesamte Thema ausweiten.Die Lootbox-Debatte
Uns scheint es, als wäre der Einbau von Lootboxen oder ähnlichen Mechanismen in Vollpreisspielen vielen Spieler*innen ein Dorn im Auge. Für uns ist das ein Indiz, dass es sich hier nicht nur um ein Jugendschutz-Thema handelt, sondern vielleicht auch um Ärger über neue und alte Geschäftsmodelle ganz unabhängig von ihrer möglichen Wirkung auf Minderjährige.
Weiter gedacht: Was, wenn aus Jugendschutzgründen Lootboxen verboten werden? Hört die DLC und MTA Masche dann auf? Nein. Evtl. wird sie sogar schlimmer, weil dann entsprechende Einnahmen fehlen werden.
2. wichtiger Absatz der USK, der das eigentliche Problem angeht ...
Nur so wird es einen umfassenden Schutz geben. Wenn sich die Kids i-eine fehlende Bestätigung durch die Boxen, MTAs, Games etc holen wollen und es diese i-wann durch bloße Verbote nicht mehr gibt, werden die sich andere, vllt. auch nicht ganz koschere Wege suchen. Dann doch lieber gleich das Problem bei der Wurzel packen. Deswegen ...Liebe Eltern!
Wir raten unbedingt dazu, sich mit den entsprechenden Medien / Geräten und den bei Kindern beliebten Inhalten auseinanderzusetzen, um einen Überblick zu behalten, welches Kind welche Inhalte und in welchem Rahmen nutzt und nutzen darf. Nicht nur deswegen haben wir zusammen mit der Stiftung Digitale Spielekultur einen Elternratgeber erstellt, der auch auf Faktoren wie Medienkompetenz, Nutzungsdauer und Parental Control-Systeme eingeht."
... kann ich das auch nicht nachvollziehen.Ja, weil das Individuum steuerbarer ist, als es sich eingesteht. Es erfordert eine enorme Kraftanstrengung zu reflektieren und (Kauf-)Impulse zu unterdrücken, die nicht jeder immer Willens oder fähig ist aufzuwenden. Die Philosophie des sich selbst regulierenden Marktes ist ein feuchter Traum von Menschen, die Schlüsselpositionen besetzen. Für die restlichen 90+ % ist sie die Hölle.
1. Lohnt sich der Aufwand mMn wie oben beschrieben.
2. Regulier dann doch erst mal auf Familienebene (man erinnere sich, wie das früher mit dem Taschengeld geregelt wurde. Muss man halt mal mit der Zeit gehen).
3. Ich erinnere dich an deine Forderung nach gut gemeinter Regulation, wenn sie mal nicht deinen pers. Geschmack trifft.
Zum Schluss noch jmd., der wie viele andere einen Schritt überspringt ...
Durch das Kaufen von MTAs unterstütze ich MTAs. Durch das Kaufen von (gecutteten) Spielen unterstütze ich die Entwicklung von (gecutteten) Spielen. Erstens ist das meine Sache und zweitens ist es "moralisch" vertretbar, wenn mir diese (gecutteten) Spiele immer noch gefallen. Und kommt mir bitte nicht mit "denk doch an die Kinder!". Das wird nämlich zum Boomerang.Leider haben zu viele Vollid**ten solche Spiele trotzdem gekauft und damit MT und Lootboxen Salonfähig gemacht.
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johndoe711686
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz
Durch den Kauf von Spielen mit MTAs, fördere ich die Entwicklung von Spielen mit MTAs.
Wenn sie, wie bei Battlefornt 2, die nächste Grenze überschreiten und alles Freischaltbare hinter Lootboxen verstecken und die Käufe nicht einbrechen sondern ebenso erfolgreich bleiben, dann wissen sie, es ist akzeptiert und können beim nächsten Mal noch einen Schritt weiter gehen.
Nur weil due die MTAs oder Lootboxen nicht nutzt, erreichst du absolut gar nichts. Denn Lootboxen oder MTAs sind kaum Aufwand, das Spiel ist der Aufwand. Nur wenn die Verkäufe des Spiels ausbleiben kann man die Entwickler überhaupt ins Nachdenken für die Gründe treiben.
Da aber heutzutage jeder nur an sich denkt und keine Einschnitte hinnehmen will, die ihn selbst betreffen, redet man es sich schön, in dem man das Spiel kauft (natürlich nur über Keyseller, man will es denen da oben ja richtig zeigen...) und die MTAs nicht nutzt.
Man sieht ja, wo die Entwicklung schon gelandet ist dadurch und glaubt mal nicht, das war schon das Ende. Was heute optional ist, wird morgen zur Regel.
Wenn sie, wie bei Battlefornt 2, die nächste Grenze überschreiten und alles Freischaltbare hinter Lootboxen verstecken und die Käufe nicht einbrechen sondern ebenso erfolgreich bleiben, dann wissen sie, es ist akzeptiert und können beim nächsten Mal noch einen Schritt weiter gehen.
Nur weil due die MTAs oder Lootboxen nicht nutzt, erreichst du absolut gar nichts. Denn Lootboxen oder MTAs sind kaum Aufwand, das Spiel ist der Aufwand. Nur wenn die Verkäufe des Spiels ausbleiben kann man die Entwickler überhaupt ins Nachdenken für die Gründe treiben.
Da aber heutzutage jeder nur an sich denkt und keine Einschnitte hinnehmen will, die ihn selbst betreffen, redet man es sich schön, in dem man das Spiel kauft (natürlich nur über Keyseller, man will es denen da oben ja richtig zeigen...) und die MTAs nicht nutzt.
Man sieht ja, wo die Entwicklung schon gelandet ist dadurch und glaubt mal nicht, das war schon das Ende. Was heute optional ist, wird morgen zur Regel.
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CrayCobra
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz
Dazu gibt es eine tolle Folge von dem Podcast „Auf ein Bier“:
https://www.gamespodcast.de/2017/06/25/ ... ay-to-win/
https://www.gamespodcast.de/2017/06/25/ ... ay-to-win/
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CronoKraecker
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz
Was ist an folgendem so schwer zu verstehen:Wenn sie, wie bei Battlefornt 2, die nächste Grenze überschreiten und alles Freischaltbare hinter Lootboxen verstecken und die Käufe nicht einbrechen sondern ebenso erfolgreich bleiben, dann wissen sie, es ist akzeptiert und können beim nächsten Mal noch einen Schritt weiter gehen.
Wenn mir das gecuttete Spiel immer noch vom Inhalt her ausreicht, damit ich dafür Betrag XY zahle, dann ist das ein fairer Deal.
Und du bestätigst mich ja nur: Kauf vom Spiel ist nicht gleich Kauf von MTAs.
Solange niemand über den Inhalt lügt, man sich vorher gut genug informieren kann, gibt es 0 Probs.
Und dann entscheide ich erneut, ob mir das reicht, oder nicht.dann wissen sie, es ist akzeptiert und können beim nächsten Mal noch einen Schritt weiter gehen.
1. Nehm ich bei gecutteten Spielen Einschnitte hin. Sind zwar nicht die Einschnitte, die du meinst, aber ...Da aber heutzutage jeder nur an sich denkt und keine Einschnitte hinnehmen will
2. Wir reden hier von Videospielen. Solange du nicht an Hunger und Schmerzen leidest, werde ich weiterhin meine Freiheit ausleben mir die Spiele zu kaufen, die ich zocken will. Zumal ich "eure" Argumente für letztendlich genauso egozentrisch halte.
3. Kaufe ich extrem selten Spiele, bei denen vorab schon 3 DLCs, Season Passes etc. angeboten werden. Nur das Recht das tun können, werdet ihr mir nicht mit der verqueren Argumentation mies machen. Auch hier sind wieder Leute als Vollidioten bezeichnet worden, die Titel wie Shadows of War kaufen.
- Zero7
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz
Bei Panini-Bildern gibt es aber eine Grenze nach oben. Es gibt eben nur eine begrenzte Zahl an Paninibildern zu sammeln und damit man für die letzten 3 Bilder nicht 50 Packungen kauft, bietet Panini ja auch an einzelne Bilder direkt bei ihnen zu bestellen. War jedenfalls vor 15 Jahren so, aber ich denke da dürfte sich nicht viel geändert haben.Todesglubsch hat geschrieben: ↑14.10.2017 16:16 Und bei Panini-Päckchen etwa nicht?Ersetz Panini von mir aus durch Pokemon-Karten, Magic-Karten oder anderes teueres Blindbag-Sammelzeug.
Lootboxen sind aber Open End. Es gibt kein Ende und das System ist so designed, dass die Publisher den Rausch ja triggern will. Es ist wie in Casinos, auch Lootboxen triggern den Dopamin-Ausstoß, alles wissenschaftlich bewiesen. Und das ist ja das perfide an diesem ganzen System und wieso die weltweiten Jugendschutzsysteme genau HIER in Aktion treten müssten: Es greift eben auch unter 18-Jährige an. Gerade Kinder und Jugendliche spielen die FIFAs dieser Welt und werden mit den Ultimate Team Microtransactions konfrontiert. Gerade sie als Heranwachsende sind angreifbar durch diese Suchtmittel. Denn dies ist ein Suchtmittel, wissenschaftlich bewiesen. Und doch sind die Spiele nicht ab 18 freigegeben.
Es ist in meinen Augen nur eine Frage der Zeit, bis die Regierungen der Welt Wind von diesen Praktiken erhalten und Regierungsarbeit wird ja oft belächelt, aber beim "think of the children!" Argument werden sie dann doch spitzohrig. Und wenn der Jugendschutz in diesem Punkt versagt -wonach es derzeit stark aussieht- dann wird der Staat eben selbst ohne jedwedes Sachverständnis Fingerspitzengefühl in Aktion treten. Und nebenbei wird der stark verbesserte Ruf von Videospielen nach den ganzen Killerspiel-Debatten wieder leiden. Und hauptschuldig daran sind gieirige Publisher, die mutwillig mit Kindern Glückspiel betreiben.
- Wigggenz
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz
Wie sich die Leute weigern einzusehen, wie sie mit ihrem Kaufverhalten die Spielewelt beeinflussen...
Wer ein Spiel kauft, das MTA anbietet, trägt dazu bei, dass sich MTA in Zukunft noch weiter ausweiten. Den Schuh muss man sich anziehen. Sofern man das mit seinen Prinzipien vereinbaren kann dann ok, aber man sollte wenigstens die Eier haben und sich die Wirkung des Konsumverhaltens eingestehen.
Wer ein Spiel kauft, das MTA anbietet, trägt dazu bei, dass sich MTA in Zukunft noch weiter ausweiten. Den Schuh muss man sich anziehen. Sofern man das mit seinen Prinzipien vereinbaren kann dann ok, aber man sollte wenigstens die Eier haben und sich die Wirkung des Konsumverhaltens eingestehen.
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CronoKraecker
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Re: Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) - Ausführliches Statement: Lootboxen, Glücksspiel und Jugendschutz
Was würde deiner Meinung nach passieren, wenn von heute auf morgen die Leute zwar die gecutteten Spiele, aber keiner mehr MTAs und Lootboxen kaufen würde?
