Marktanteil von Spielen aus Deutschland verharrt auf niedrigem Niveau

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cHL
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Re: Marktanteil von Spielen aus Deutschland verharrt auf niedrigem Niveau

Beitrag von cHL »

solange sich die mediale öffentlichkeit auf "pädagogischen wert" und bloß keine bösen sachen versteift, wird der markt auch entsprechend beliefert. die handvoll ausnahmen machen das kraut dann auch nimmer fett.
ihr hättets alles was ein guter standord benötigt. nur halt leider nicht die akzeptanz.
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Kajetan
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Re: Marktanteil von Spielen aus Deutschland verharrt auf niedrigem Niveau

Beitrag von Kajetan »

Wigggenz hat geschrieben: 26.09.2017 14:33 Ich wüsste nicht, warum man das ablehnen sollte.
Ich lehne das ja nicht ab. Es GIBT ja deutsche Entwickler, die mehr machen als nur alleine im Keller zu sitzen udn vor sich hinzufrickeln. Ich sehe nur keine Notwendigkeit dies explizit zu fördern. Grundsätzlich befürworte ich mehr Förderung, bzw. Erleichterung für Firmengründungen. Und zwar grundsätzlich und nicht nur einen Bereich herauspickend und alles andere wird wieder im Stich gelassen.

Sprich, wenn Firmengründungen erleichtert werden, wenn Startups bessere Chancen bekommen ... dann werden wir bestimmt auch mehr deutsche Spieleentwickler sehen. Weil das dann die logische Folge ist. Sich ein paar Mitstreiter suchen, idealerweise mit ein wenig Erfahrung, ein Kredit von der Existenzgründung, vielleicht noch ein Grundeinkommen, dann eine Alpha. Daraus eine Crowdfunding-Kampagne, anschliessend Veröffentlichung auf Steam oder GOG oder den Download-Diensten der Konsolenhersteller und mit etwas Glück kann man sich dauerhaft etablieren. Man sieht ja an PUBG oder Larian, wie man als Indie einen Blockbuster-Hit landen oder so perfekt ein Gerne bedienen kann, dass man als Genre-Fan an dem Titel kaum vorbei kommt.

Ich weiß aber nicht, ob massive Subventionen und all der Kram, mit dem man fette Firmen anlocken möchte, auf Dauer so sinnvoll sind. Weil es immer jemanden gibt, der NOCH MEHR Steuererleichterungen verspricht und *schwupps* hat die Firma ihre Kapazitäten verlagert. Weil nämlich anderswo auch schlaue Leute sitzen und man das Personal nicht wirklich mitnehmen muss. Gerade im Spielebereich verlagern die Majors ja immer mehr Entwicklungskapazitäten nach China, weil man da derzeit viel, viel Geld sparen kann. Wenn Du auf dieser Ebene mithalten möchtest, ruinierst Du Dich langfristig, weil Du Dich gegenüber den Konzernen erpressbar machst.
Marobod
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Re: Marktanteil von Spielen aus Deutschland verharrt auf niedrigem Niveau

Beitrag von Marobod »

EvilNobody hat geschrieben: 26.09.2017 10:13
Marobod hat geschrieben: 25.09.2017 19:21 In Deutschland, großteils bei denen jenseits der 50, ist immernoch der Stock im Arsch. So eine steife Bevoelkerung gibt es nicht nochmal in Europa und der Welt , außer vielleicht noch in den islamischen Laendern.
Doch, Österreich! Ich bin vor sieben Jahren von Deutschland nach Österreich gezogen und glaub mir: noch konservativer, steifer, in einer Seifenblase lebend und ablehnend allem Fremdem und Neuem gegenüber gibt´s sonst echt nirgendwo. Das ist wie Bayern, nur in ganz groß. Aber ruhig isses hier, muss ich zugeben!
Ach die zaehle ich zu den deutschen dazu, ist die selbe Kultur nur weiter suedlich mit anderem label
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Sarkasmus
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Re: Marktanteil von Spielen aus Deutschland verharrt auf niedrigem Niveau

Beitrag von Sarkasmus »

Sir Richfield hat geschrieben: 25.09.2017 19:24
Sarkasmus hat geschrieben: 25.09.2017 17:52 Könnte ggf daran einfach liegen, dass Deutschland kaum "gute" Spiele entwickelt?!
Ich weiß, du hast es mit Absicht in "" gesetzt, aber ich bin durchaus der Meinung, dass aus Deutschland gute Spiele kommen. Gute Spiele in einer Nische, die ihr Publikum gefunden hat und in der es sich gut leben lässt.

Was nicht aus Deutschland zu kommen scheint, sind herausragende AAA Spiele.
Aber die sind, wie Kajetan sagen wird, ein hohes Risiko und kosten (vor allem initial) eine Menge Geld. Geld, was einfach nicht da ist.
DIE Menge Geld wird man aber sicher nicht durch eine Förderung bekommen.

Ich glaube! durch eine Förderung wird man eher noch mehr Nischenspiele erhalten. Ob DIE dann ihr Publikum finden, um sich alleine zu tragen, das würde ich aktuell, aus meiner Sicht als Spieler, einfach mal hinterfragen wollen.

Ich wäre auch sehr interessiert... also sagen wir mal, ich würde gerne kurz was darüber lesen, wie denn so das politische und rechtliche Umfeld in der Beziehung ist. Ich mag mir nicht vorstellen, dass Deutschland ein Umfeld ist, in dem man einfach mal so drauf losprogrammiert, wie der Macher von Factorio z.B. (Gut, der hat sich das schon überlegt und war sich des Risikos bewußt. Sagt er zumindest).
Das ist eigentlich, dass was ich meinen wollte mit meinem Geschreibsel.
Weswegen man sich nicht wundern sollte warum der Marktanteil eher mau ist von deutschen Spielen.
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EllieJoel
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Re: Marktanteil von Spielen aus Deutschland verharrt auf niedrigem Niveau

Beitrag von EllieJoel »

ICHI- hat geschrieben: 25.09.2017 20:53 Ein deutsches Spiel ist zumindest in meiner Top 10 der besten Spiele aller Zeiten, nämlich Gothic 2.

Ansonsten ist The Book of Unwritten Tales 1-2 , Spec Ops und die Anno-Reihe hervorzuheben.

Far Cry 1 war damals ein Meilenstein im Shooter Genre und das noch vor der Veröffentlichung von Doom 3
und Half-Life 2.

Spec Ops wischt bei der Kriegsdarstellung mit Call of Duty locker den Boden auf.
Wie ein Antikriegsfilm inszeniertes Meisterwerk (viele - Apocalypse Now - Zitate).
Naja Far Cry war nur zur hälfte gut bis diese komischen Mutanten kamen. Da wurde das Spiel unfassbar schlecht. Auch das Genre hat Far Cry in keinster weiße geprägt bzw war auch bei weiten kein Meilenstein wie z.b. Halo , Call of Duty oder Half-Life. Deswegen wurde die eigene Reihe ja auch zu einen quasi AC-OpenWorld-Shooter. Spec Ops ist nichts anderes als nen typischer 08/15 Cover-Moorhuhn-Shooter daran ändert auch die Story nichts das Gameplay ist der exakt selbe Runz wie bei Cod (wenn nicht sogar schlechter) und CoD ist auch vornehmlich ein Online Spiel.
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sourcOr
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Re: Marktanteil von Spielen aus Deutschland verharrt auf niedrigem Niveau

Beitrag von sourcOr »

Todesglubsch hat geschrieben: 25.09.2017 21:24Paraworld - Finanzieller Totalflop. Entwickler pleite.
Das wurde hier entwickelt? haha :lol:

Weiß noch wies vor Release schon nen Turnier dafür bei Giga gab, denn man wollte ja mächtig in den Esport damit einsteigen :lol:
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Todesglubsch
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Re: Marktanteil von Spielen aus Deutschland verharrt auf niedrigem Niveau

Beitrag von Todesglubsch »

sourcOr hat geschrieben: 26.09.2017 18:26
Todesglubsch hat geschrieben: 25.09.2017 21:24Paraworld - Finanzieller Totalflop. Entwickler pleite.
Das wurde hier entwickelt? haha :lol:
Jap. Von der Spieleentwicklungskombinat GmbH.

Zu dem Namen sag ich jetzt mal nichts.
Eisenherz hat geschrieben: 26.09.2017 14:29 Ähm... ja. :mrgreen:

Die Originale kenn ich nur aus Lets Plays von Profis und wollte sie nie spielen, weil mir das allgemein zu frustig ist.
Wenn du LotF durch hast, kannste Dark Souls ja mal ne Chance geben. Vielleicht nicht unbedingt Dark Souls 1, der Port war mies und benötigt Fan-Korrektur, aber die anderen beiden kann man sich anschauen.
johndoe824834
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Re: Marktanteil von Spielen aus Deutschland verharrt auf niedrigem Niveau

Beitrag von johndoe824834 »

EllieJoel hat geschrieben: 26.09.2017 18:11
ICHI- hat geschrieben: 25.09.2017 20:53 Ein deutsches Spiel ist zumindest in meiner Top 10 der besten Spiele aller Zeiten, nämlich Gothic 2.

Ansonsten ist The Book of Unwritten Tales 1-2 , Spec Ops und die Anno-Reihe hervorzuheben.

Far Cry 1 war damals ein Meilenstein im Shooter Genre und das noch vor der Veröffentlichung von Doom 3
und Half-Life 2.

Spec Ops wischt bei der Kriegsdarstellung mit Call of Duty locker den Boden auf.
Wie ein Antikriegsfilm inszeniertes Meisterwerk (viele - Apocalypse Now - Zitate).
Naja Far Cry war nur zur hälfte gut bis diese komischen Mutanten kamen. Da wurde das Spiel unfassbar schlecht. Auch das Genre hat Far Cry in keinster weiße geprägt bzw war auch bei weiten kein Meilenstein wie z.b. Halo , Call of Duty oder Half-Life. Deswegen wurde die eigene Reihe ja auch zu einen quasi AC-OpenWorld-Shooter. Spec Ops ist nichts anderes als nen typischer 08/15 Cover-Moorhuhn-Shooter daran ändert auch die Story nichts das Gameplay ist der exakt selbe Runz wie bei Cod (wenn nicht sogar schlechter) und CoD ist auch vornehmlich ein Online Spiel.
Far Cry war seiner Zeit das technisch beste Spiel der Welt. Der erste echte Next Gen Shooter der das Level
für 3D Grafik deutlich angehoben hatte.

Als das Konsolenspieler zum ersten mal irgendwo gesehen haben dachten die das wäre ne art Spiel aus der Zukunft so extrem überlegen war die Grafik gegenüber allem auf Konsole und auch dem PC selber. Die künstliche Intelligenz war auch recht gut und die Welt war mit ihrer Weitsicht für damalige verhältnisse sehr groß mit mehreren Wegen.

Vielleicht insgesamt nicht so prägend wie Halo oder Half-Life aber in anderen Punkten war es wie gesagt ganz oben auf
zumindest bis dann Half-Life 2 und Doom 3 rauskamen. 2004 war ein krasses Jahr für den PC als Platform.

Bei Spec Ops geb ich dir Recht , das war Gameplay mäßig Müll aber die Story war mal im Ansatz sowas wie
realistisches Kriegsgeschehen was Call of Duty noch nie rüberbringen konnte.
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Mafuba
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Re: Marktanteil von Spielen aus Deutschland verharrt auf niedrigem Niveau

Beitrag von Mafuba »

EllieJoel hat geschrieben: 26.09.2017 18:11
ICHI- hat geschrieben: 25.09.2017 20:53 Ein deutsches Spiel ist zumindest in meiner Top 10 der besten Spiele aller Zeiten, nämlich Gothic 2.

Ansonsten ist The Book of Unwritten Tales 1-2 , Spec Ops und die Anno-Reihe hervorzuheben.

Far Cry 1 war damals ein Meilenstein im Shooter Genre und das noch vor der Veröffentlichung von Doom 3
und Half-Life 2.

Spec Ops wischt bei der Kriegsdarstellung mit Call of Duty locker den Boden auf.
Wie ein Antikriegsfilm inszeniertes Meisterwerk (viele - Apocalypse Now - Zitate).
Naja Far Cry war nur zur hälfte gut bis diese komischen Mutanten kamen. Da wurde das Spiel unfassbar schlecht. Auch das Genre hat Far Cry in keinster weiße geprägt bzw war auch bei weiten kein Meilenstein wie z.b. Halo , Call of Duty oder Half-Life. Deswegen wurde die eigene Reihe ja auch zu einen quasi AC-OpenWorld-Shooter. Spec Ops ist nichts anderes als nen typischer 08/15 Cover-Moorhuhn-Shooter daran ändert auch die Story nichts das Gameplay ist der exakt selbe Runz wie bei Cod (wenn nicht sogar schlechter) und CoD ist auch vornehmlich ein Online Spiel.
Far Cry (1) hat damals das Genre schon geprägt. Die Grafik war seiner Zeit weit voraus (z. B. die Darstellung des Wassers) - Ich erinnere mich auch dass die KI damals seiner Zeit voraus war, welche in Deckung ging oder versuchte den Spieler zu flankieren oder mit Granaten ins Freie zu locken.

Natürlich hatte es nicht den gleichen Impact wie ein Half Life.

Das es ein AC-Openworld Shooter wurde hatte ganz andere Hintergründe und lag nicht an dern Leistungen des ersten Teils.
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Kajetan
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Re: Marktanteil von Spielen aus Deutschland verharrt auf niedrigem Niveau

Beitrag von Kajetan »

ICHI- hat geschrieben: 27.09.2017 01:39 Far Cry war seiner Zeit das technisch beste Spiel der Welt. Der erste echte Next Gen Shooter der das Level
für 3D Grafik deutlich angehoben hatte.
Interessanterweise ist Far Cry optisch unglaublich schlecht gealtert. Während das Wasser heute immer noch tippitoppi aussieht, fällt die extrem geringe, leider kaum veränderbare Draw Distance unangenehm auf. Textur-Popups, Stehauf-Männchen-Vegetation und eher unoptimale LoD-Algorithmen, wo Gegner selbst in mittlerer Entfernung stocksteif durch die Gegend hakeln, weil die geschmeidigen Detail-Animationen erst dann zur Anwendung kommen, wenn die NPCs quasi direkt vor der Spielfigurnase herumturnen.
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Kajetan
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Re: Marktanteil von Spielen aus Deutschland verharrt auf niedrigem Niveau

Beitrag von Kajetan »

mafuba hat geschrieben: 27.09.2017 10:34 Far Cry (1) hat damals das Genre schon geprägt. Die Grafik war seiner Zeit weit voraus (z. B. die Darstellung des Wassers) - Ich erinnere mich auch dass die KI damals seiner Zeit voraus war, welche in Deckung ging oder versuchte den Spieler zu flankieren oder mit Granaten ins Freie zu locken.
Das hat man zum ersten Mal in Half-Life 1 gesehen, als Gordon zum ersten Mal auf die US-Army trifft.

Bei FC hatte man sich "nur" die Mühe gemacht, unterschiedliche Reaktionsscripte zu implementieren, je nachdem von welcher Seite sich der Spieler einem prominenten Objekt wie z.B. dem Flugzeugträger nähert. Die tatsächliche KI war in FC genauso gut oder schlecht wie in anderen zeitgenössischen Shootern. Es war zum Beispiel kinderleicht alle Gegner der Umgebung an einer Zugangstür aufreihen zu lassen, anstatt dass auch nur einer versucht hatte das Gebäude zu umgehen und die Hintertür zu verwenden. DAS war in HL2 um LÄNGEN besser gelöst. Dass die KI in FC besser gewesen sein soll, gehört mit zu den großen Mißverständnissen in der Wahrnehmung des Spieles.
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Mafuba
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Re: Marktanteil von Spielen aus Deutschland verharrt auf niedrigem Niveau

Beitrag von Mafuba »

Kajetan hat geschrieben: 27.09.2017 11:39
mafuba hat geschrieben: 27.09.2017 10:34 Far Cry (1) hat damals das Genre schon geprägt. Die Grafik war seiner Zeit weit voraus (z. B. die Darstellung des Wassers) - Ich erinnere mich auch dass die KI damals seiner Zeit voraus war, welche in Deckung ging oder versuchte den Spieler zu flankieren oder mit Granaten ins Freie zu locken.
Das hat man zum ersten Mal in Half-Life 1 gesehen, als Gordon zum ersten Mal auf die US-Army trifft.

Bei FC hatte man sich "nur" die Mühe gemacht, unterschiedliche Reaktionsscripte zu implementieren, je nachdem von welcher Seite sich der Spieler einem prominenten Objekt wie z.B. dem Flugzeugträger nähert. Die tatsächliche KI war in FC genauso gut oder schlecht wie in anderen zeitgenössischen Shootern. Es war zum Beispiel kinderleicht alle Gegner der Umgebung an einer Zugangstür aufreihen zu lassen, anstatt dass auch nur einer versucht hatte das Gebäude zu umgehen und die Hintertür zu verwenden. DAS war in HL2 um LÄNGEN besser gelöst. Dass die KI in FC besser gewesen sein soll, gehört mit zu den großen Mißverständnissen in der Wahrnehmung des Spieles.
oder so :)

Ich kann mich erinnern wie ein Spieletester (glaub Gamestar) das Verhalten der Gegner hochgelobt hatte zu der Zeit.

Nach dem Far Cry installiert war hat man meistens erst über die Grafik gestaunt ( Was da sind fische und Algen unter Wasser!!!) und dann wie realistisch sich die Gegner Verhalten. Ob das jetzt an der KI oder an den richtigen Scripts gelegen hat war uns damals als 14 - 16 Jährige "hunrige" Zocker Pieps Egal :)

Klar war das Hauptargument für einen kauf damals die (unglaubliche) Grafik. Trotzdem würde ich ruhigen Gewissens behaupten, dass Far Cry beim Ego shooter Genre zumindest ein paar Akzente gesetzt hat.
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Kajetan
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Re: Marktanteil von Spielen aus Deutschland verharrt auf niedrigem Niveau

Beitrag von Kajetan »

mafuba hat geschrieben: 27.09.2017 13:13 Ich kann mich erinnern wie ein Spieletester (glaub Gamestar) das Verhalten der Gegner hochgelobt hatte zu der Zeit.
Bei Videospielen geht es um Illusion. FC hat sehr gut intelligentes Verhalten der NPC-Gegner vorgaukeln können. Was übrigens ok ist, denn das Ergebnis zählt.
Nach dem Far Cry installiert war hat man meistens erst über die Grafik gestaunt ( Was da sind fische und Algen unter Wasser!!!) und dann wie realistisch sich die Gegner Verhalten. Ob das jetzt an der KI oder an den richtigen Scripts gelegen hat war uns damals als 14 - 16 Jährige "hunrige" Zocker Pieps Egal :)
Wäre ich in dem Alter gewesen, wäre ich genauso beeindruckt gewesen, gar keine Frage. Für diese Begeisterung muss man sich nicht rechtfertigen oder gar entschuldigen. Alles eine Frage der Perspektive :)
Klar war das Hauptargument für einen kauf damals die (unglaubliche) Grafik. Trotzdem würde ich ruhigen Gewissens behaupten, dass Far Cry beim Ego shooter Genre zumindest ein paar Akzente gesetzt hat.
Ja klar. Die Optik, das Pseudo-Sandbox-Gameplay-Design, wo es zwar immer noch einen Schlauch gab, der sich für den Spieler aber nicht in Form von "Wänden" gezeigt hat, sondern in Form von Gegnerplatzierungen und Missionszielen. Gab's schon ein paar Dinge.

PS: Stop! Dieses Sandbox-artige Gameplay gab es schon in Project IGI, vier Jahre früher. Dann bleibt "nur" die Optik.
johndoe824834
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Re: Marktanteil von Spielen aus Deutschland verharrt auf niedrigem Niveau

Beitrag von johndoe824834 »

Kajetan hat geschrieben: 27.09.2017 11:33
ICHI- hat geschrieben: 27.09.2017 01:39 Far Cry war seiner Zeit das technisch beste Spiel der Welt. Der erste echte Next Gen Shooter der das Level
für 3D Grafik deutlich angehoben hatte.
Interessanterweise ist Far Cry optisch unglaublich schlecht gealtert. Während das Wasser heute immer noch tippitoppi aussieht, fällt die extrem geringe, leider kaum veränderbare Draw Distance unangenehm auf. Textur-Popups, Stehauf-Männchen-Vegetation und eher unoptimale LoD-Algorithmen, wo Gegner selbst in mittlerer Entfernung stocksteif durch die Gegend hakeln, weil die geschmeidigen Detail-Animationen erst dann zur Anwendung kommen, wenn die NPCs quasi direkt vor der Spielfigurnase herumturnen.
Ja , das stimmt leider.
Allerdings ist mir kürzlich mal aufgefallen das Half-Life 2 auch ganz schön gealtert ist.
Mir fallen besonders die Außengebiete negativ auf. Da macht Black Mesa mit
aufgemotzer Source Engine schon wieder deutlich mehr her.

Half-Life 1 im Original hingegen ist irgendwie Zeitlos geblieben^^
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Kajetan
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Re: Marktanteil von Spielen aus Deutschland verharrt auf niedrigem Niveau

Beitrag von Kajetan »

ICHI- hat geschrieben: 27.09.2017 18:10 Allerdings ist mir kürzlich mal aufgefallen das Half-Life 2 auch ganz schön gealtert ist.
Mir fallen besonders die Außengebiete negativ auf. Da macht Black Mesa mit
aufgemotzer Source Engine schon wieder deutlich mehr her.
Ja, das ist auch so ein Fall, wo die technischen Fortschritte unser Auge an einen neuen Standard gewöhnt haben.
Half-Life 1 im Original hingegen ist irgendwie Zeitlos geblieben^^
Stimmt. Wo Du es sagst. Hmmm ... muss ich mal drüber schlafen, warum das so ist. Aber es ist tatsächlich so, wenn man anfängt darüber nachzudenken.