Marktanteil von Spielen aus Deutschland verharrt auf niedrigem Niveau
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johndoe1904612
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Re: Marktanteil von Spielen aus Deutschland verharrt auf niedrigem Niveau
Anstoss, BMP, Battle Isle, Siedler, DSA, Anno, Desperados, Paraworld, Far Cry...da gabs schon sehr gute Titel.
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Antimuffin
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Re: Marktanteil von Spielen aus Deutschland verharrt auf niedrigem Niveau
Ja, kein Wunder wird ja nix unterstützt und gefundet von der Regierung. Nachwuchsentwickler aus Deutschland gehen ins Ausland und arbeiten für internationale Spiele entwickler und manche wie CD Projekt werden mitfinanziert von der Regierung. Da lohnts sichs wenig in D zu bleiben.
Spiele werden von den älteren Politikern weiterhin als "Killerspiele" und Zeitverschwendung angesehen obwohl der gesamte Markt den Filmemarkt eingeholt hat und auf den Produkten ja auch Steuern drauf sind. Aber nee, alles böse und so.
Spiele werden von den älteren Politikern weiterhin als "Killerspiele" und Zeitverschwendung angesehen obwohl der gesamte Markt den Filmemarkt eingeholt hat und auf den Produkten ja auch Steuern drauf sind. Aber nee, alles böse und so.
- Todesglubsch
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Re: Marktanteil von Spielen aus Deutschland verharrt auf niedrigem Niveau
Gab. Ja, in einer Zeit, in der alles einfacher war.
Anstoss - Letzter Teil über 10 Jahre alt. Außerdem Deutschlands kaum von Interesse. Entwickler pleite.
BMP - Letzter Teil 16 Jahre alt. Entwickler pleite.
Battle Isle - Letzter Teil 17 Jahre alt. Entwickler verkauft.
DSA - Außerhalb Deutschlands nicht erfolgreich. Aktuelle DSA-Titel schwimmen im Land der Mittelmäßigkeit.
Anno - Gutes Spiel, auch mit international guten Wertungen.
Desperados - Der Erstling kam gut an, die beiden Fortsetzungen weniger. Entwickler pleite.
Paraworld - Finanzieller Totalflop. Entwickler pleite.
Far Cry - 13 Jahre alt. Die finanziel erfolgreicheren Fortsetzungen stammen nicht mehr aus Deutschland. Aber hey: CryTek gibt es immerhin noch (...irgendwie).
Mein Problem ist halt, dass man nicht nur keine großen "Triple-As" aus Deutschland sieht, sondern auch keine kleinen Projekte, in denen die Entwickler ihr ganzes Herzblut gesteckt haben und (!) es weiter mit voller Seele supporten, weil das Spiel finanziell so erfolgreich war, dass sie sich das leisten können.
- Eisenherz
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Re: Marktanteil von Spielen aus Deutschland verharrt auf niedrigem Niveau
Und dann gibts noch die deutschen Spiele, die unverdient untergegangen sind, obwohl sie qualitativ klasse waren und sind. Zur Zeit spiele ich am PC Lords of the Fallen von Deck 13 und bin einfach begeistert. Grafisch, atmosphärisch und vor allem spielerisch ein verdammt dickes Brett ... das leider im Schatten von Dark Souls 2 unterging. Abgesehen von der etwas kruden Story ist LotF Dark Souls 2 mindestens ebenbürtig und in technischer Hinsicht auch komplett überlegen.
- EvilNobody
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Re: Marktanteil von Spielen aus Deutschland verharrt auf niedrigem Niveau
Doch, Österreich! Ich bin vor sieben Jahren von Deutschland nach Österreich gezogen und glaub mir: noch konservativer, steifer, in einer Seifenblase lebend und ablehnend allem Fremdem und Neuem gegenüber gibt´s sonst echt nirgendwo. Das ist wie Bayern, nur in ganz groß. Aber ruhig isses hier, muss ich zugeben!
- Kajetan
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Re: Marktanteil von Spielen aus Deutschland verharrt auf niedrigem Niveau
Gar keine Frage.
Und nicht vergessen, Studios wie Radon Labs, die mit den beiden Drakensang-RPGs alle Fallen vermieden haben, in die Piranha Bytes immer treten. Kurz nach der Veröffentlichung des Addons "Phileassons Geheimnis" aufgelöst, weil der Publisher dtp die Einnahmen aus "Am Fluß der Zeit" anderweitig verplant hatte und ein dann für die Entwicklung des fest eingeplanten Drakensang 2 nötiger Investor abgesprungen ist. Das tut heute noch weh ... vor allem, weil man Radon Labs gesehen hat, wie hier Gamedesigner und Producer aus den Fehlern des Vorgängers gelernt haben. Da steckte Herzblut drin und der Willen immer etwas besser zu machen, anstatt einfach nur stur einen Auftragsjob runterzureissen.
Das ist IMHO der Hauptgrund, warum es keine "großen" Videospielprojekte aus Deutschland gibt. Die teilweise erschreckende Unfähigkeit und Inkompetenz auf Geschäftsführungsseite vor allem bei den regionalen Publishern. Da sind in der Vergangenheit derart viele Flitzpiepen rumgerannt, dass kein deutscher Publisher, der in den 90ern, 2000ern noch fett im Geschäft war, heute noch existiert. Und Neugründungen auf Publisher/Vertriebsseite sind schneller wieder eingestampft worden, als diese Flitzpiepen sie aufziehen konnten. Und weil derart viele Publisher weggebrochen sind oder durch hahnebüchnene Entscheidungen talentierte Entwickler ruiniert wurden, konnten deutsche Entwickler nur in einigen wenigen Nischen wirtschaftlich überleben. Keine Publisher, keine Finanzierung, kein Vertrieb, kein Umsatz.
Eine Förderung in diesem Bereich würde IMHO wieder nur diese Geier aus der Versenkung locken, die dann anstatt Investorengelder Steuergelder sinnlos verpulvern.
- Todesglubsch
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Re: Marktanteil von Spielen aus Deutschland verharrt auf niedrigem Niveau
Genau sowas meinte ich doch:
Lords of the Fallen hat ein tolles Artdesign - aber das war's auch schon. Die Gebiete des Spiels sind total überschaubar, gibt ja nur 3 oder 4, keine Charaktererschaffung, schwere Rüstungen total überpowert, miserable DLCs. Es ist kein schlechtes Spiel, aber es kommt auch um Meilen nicht an ein Dark Souls ran (jetzt ganz nüchtern gesprochen, kann natürlich sein, dass einem wegen des Artdesigns LotF trotzdem mehr Spaß macht).
Immerhin ist es, im Gegensatz zum "Nachfolger" The Surge, nicht strunz-linear.
@Kajetan
War's nicht so, dass dtp einfach kein Geld mehr hatte? Dass sich die Drakensang-Titel nicht wie gehofft verkauft haben? Radon Labs wurde ja bereits *während* der Entwicklung des (hundsmiserablen!) Add-ons verkauft und eingetütet und das, was sie bisher entwickelt haben wurde irgendwie zusammengekloppt und als Add-on verkauft.
Immerhin: Drakensang Online läuft noch
Korrigiert mich, wenn ich mich irre, aber die einzigen "deutschen" Publisher, die aktuell weltweit agieren, sind doch Kalypso und Koch Media (sofern man letztere nicht Österreich zuordnet), oder?
- Kajetan
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Re: Marktanteil von Spielen aus Deutschland verharrt auf niedrigem Niveau
Nein. Letzter Stand ist meines Wissens: "Am Fluß der Zeit" hat sich gut verkauft. Nicht ganz so gut wie der Vorgänger, der sich phänomenal gut verkauft hatte, aber weit davon entfernt ein Flopp zu sein. Drakensang war etabliert, es war eine Basis geschaffen, auf der man weitere Titel veröffentlichen konnte. Die Umsätze aus "Am Fluß der Zeit" waren aber durch dtp schon anderweitig verplant, die Entwicklung von Drakensang 2 sollte durch neue Mittel finanziert werden, die ein externer Investor bereitstellen sollte. Der ist dann abgesprungen, weil ihm wahrscheinlich diverse platzende CreditDefaultSwap-Modelle um die Ohren geflogen sind und dtp hatte nicht das Geld für Drakensang 2 und Radon Labs dann logischerweise nicht das Geld, um die Mitarbeiter bezahlen zu können.Todesglubsch hat geschrieben: ↑26.09.2017 10:47 @Kajetan
War's nicht so, dass dtp einfach kein Geld mehr hatte? Dass sich die Drakensang-Titel nicht wie gehofft verkauft haben? Radon Labs wurde ja bereits *während* der Entwicklung des (hundsmiserablen!) Add-ons verkauft und eingetütet und das, was sie bisher entwickelt haben wurde irgendwie zusammengekloppt und als Add-on verkauft.
Hör mer damit uffImmerhin: Drakensang Online läuft noch
Kalypso ist neben Daedalic einer der wenigen Neugründungen, die sich halten konnten und Koch Media war eh nie eine speziell deutsche Firma, sondern war als Vertriebspartner für all die Majors und internationalen großen Entwickler mit Deep Silver eh gleich international aufgestellt. Und, auch wenn ich Koch Media nichts ausdrücklich schlechtes wünsche (also auch nichts gutes), so muss ich doch anerkennen, dass man dort schon immer halbwegs professionell und betriebswirtschaftlich sinnvoll gehandelt hat. Koch Media steht recht gesund da, die werden uns noch eine ganze Weile erhalten bleiben.Korrigiert mich, wenn ich mich irre, aber die einzigen "deutschen" Publisher, die aktuell weltweit agieren, sind doch Kalypso und Koch Media (sofern man letztere nicht Österreich zuordnet), oder?
Bei allen anderen habe ich den Eindruck, als ob sie stets mit einem Bein in der Insolvenz stehen.
- Eisenherz
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Re: Marktanteil von Spielen aus Deutschland verharrt auf niedrigem Niveau
Schlechtes Balancing? Ach Blödsinn! Es ist doch völlig normal, dass ich mit entsprechend Ausdauer in meiner 500 Kg-Space Marine-Rüstung sprinte und hüpfe wie ein Laubfrosch!Todesglubsch hat geschrieben: ↑26.09.2017 10:47Genau sowas meinte ich doch:
Lords of the Fallen hat ein tolles Artdesign - aber das war's auch schon. Die Gebiete des Spiels sind total überschaubar, gibt ja nur 3 oder 4, keine Charaktererschaffung, schwere Rüstungen total überpowert, miserable DLCs. Es ist kein schlechtes Spiel, aber es kommt auch um Meilen nicht an ein Dark Souls ran (jetzt ganz nüchtern gesprochen, kann natürlich sein, dass einem wegen des Artdesigns LotF trotzdem mehr Spaß macht)
Ja, das ist mir auch erst gestern Abend aufgefallen, nachdem ich am zweiten Boss gescheitert bin. Dass man in dem Game grinden kann (und muss) war mir nämlich vorher nicht klar, bis ich vom Kommandanten chancenlos mächtig aufs Maul bekam und nach meinem Tod und anschließendem Gebietswechsel alle Feinde wieder da waren. Also bin ich zur Zeit damit beschäftigt, das Startgebiet immer und immer wieder abzufarmen, um meine Stats zu pushen. Kein gutes Gamedesign, aber das Spiel hat zum Glück eine dichte Atmosphäre, die viel rausreißt.
So wie ich es gelesen habe, hatte Deck 13 aber kaum Manpower und Budget für das Spiel, also ist das Endergebnis dennoch beeindruckend gelungen. Mit mehr Budget, Umfang und packender Story hätte das deutsche Souls mit dem Original den Boden gewischt.
Was mich halt wirklich beeindruckt, sind die allgemeinen, butterweichen Animationen und das Gefühl für die Waffen und die Schwere der Ausrüstung. Auch die liebevollen kleinen Details wie Kerzen, Gemälde und Idle-Animationen, wenn die Figur schwer atmend ihren Kriegshammer mit einem "Klong" auf dem Boden absetzt, liebevoll über die Schneiden der Schwerter streicht ...ect. ... all das ist super! Wenn doch nur mehr Budget vorhanden gewesen wäre!
Und da sind wir eben beim Thema ...
- Mafuba
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Re: Marktanteil von Spielen aus Deutschland verharrt auf niedrigem Niveau
Ubisoft bekommt Geld vom Staat !Sir Richfield hat geschrieben: ↑25.09.2017 17:41
Wie groß ist denn so der Marktanteil an geförderten Spielen aus diesen Ländern?
Und bitte sage mir jetzt keiner, dass Ubisoft auch noch Geld vom Staat bekommt!!
In vielen Ländern wird die IT branche wirklich bis ins kleinste Detail gefördert.
Wahrscheinlich kennnen die meisten hier im Forum die "kleinere" Chinesische Stadt Hangzhou nicht - welche ca. 2 autostunden von shanghai entfernt ist un ca. 8 mio einwohner hat..
Was diese Stadt so interessant macht ist, dass die Chinesische Regierung diese zum IT Hochhurg umbauen möchte. Mit den richtigen referenzen und business Idee kann da eigentlich grad jede Person hingehen und bekommt Untertützung vom Staat (mehrere Jahre Steuerfrei, keine Mietskosten usw.) Und falls nötig sogar ein start kapital!
Natürlich muss man das Unternehmen dann noch selbst erfolgreich machen aber das sind schon mal super startbedienungen wenn man ersthaft in die IT branche einsteigen.
Deutschland ist als Investitionsstandort für viele Branchen schlichtweg nicht mehr attraktiv. Und das sieht man auch durch die Zahlen hier in der News
- Todesglubsch
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Re: Marktanteil von Spielen aus Deutschland verharrt auf niedrigem Niveau
Es ist dein erstes Souls-like Spiel, mh?Eisenherz hat geschrieben: ↑26.09.2017 12:08 Was mich halt wirklich beeindruckt, sind die allgemeinen, butterweichen Animationen und das Gefühl für die Waffen und die Schwere der Ausrüstung. Auch die liebevollen kleinen Details wie Kerzen, Gemälde und Idle-Animationen, wenn die Figur schwer atmend ihren Kriegshammer mit einem "Klong" auf dem Boden absetzt, liebevoll über die Schneiden der Schwerter streicht ...ect. ... all das ist super! Wenn doch nur mehr Budget vorhanden gewesen wäre!
- sourcOr
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Re: Marktanteil von Spielen aus Deutschland verharrt auf niedrigem Niveau
Und? Die großen Hauptteams sitzen trotzdem an einem Ort, weil eben nicht alles outgesourced werden kann. Wenn du an sowas teilhaben willst, haste in Deutschland ja nicht gerade viele Optionen. Es sei denn man hat Spaß damit, alberne Browserspielchen für aufgeblähte Firmen zu basteln.Kajetan hat geschrieben: ↑25.09.2017 20:27Gerade die großen Spiele-Produktionen sind eh internationale Projekte, wo Teams aus zwei, drei Kontinenten an Technik und Inhalten arbeiten und das "Land" nur noch wichtig ist, um mit stets wechselndem Hauptsitz und entsprechenden Firmenkonglomeraten Steuervermeidung zu betreiben. Die Herkunft der Spiele ist im heutigen Markt irrelevant geworden. Sogar bei der Zielgruppe von Spielen werden regionale Besonderheiten immer irrelevanter, weil sich vor allem die Kulturen der sog. westlichen Welt immer mehr angleichen und ähnlicher werden. Ländergrenzen und das Tanzen um das Heilige Kalb der Nationalität werden immer irrelevanter.
Also auf die Frage, warum Deutschland unbedingt auch sowas haben muss: Na, weil wir eine große Bevölkerung mit vielen klugen Köpfen haben, die aber zum Spieleentwickeln alle ins Ausland müssen? Wenn das nicht lukrativ für alle Beteiligten wäre, warum gibt es dann die vielen großen Publisher?
- Kajetan
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Re: Marktanteil von Spielen aus Deutschland verharrt auf niedrigem Niveau
Was ist so schlimm daran, dass Deutschland im Videospielbereich fast nur Absatzmarkt ist? Dafür ballert Deutschland in anderen Bereichen das Ausland in einem derartigen Ausmaß mit Waren und Dienstleistungen zu, dass es bald nicht mehr gesund für alle Beteiligten ist. Ausgleich ist nichts falsches.sourcOr hat geschrieben: ↑26.09.2017 13:33 Also auf die Frage, warum Deutschland unbedingt auch sowas haben muss: Na, weil wir eine große Bevölkerung mit vielen klugen Köpfen haben, die aber zum Spieleentwickeln alle ins Ausland müssen? Wenn das nicht lukrativ für alle Beteiligten wäre, warum gibt es dann die vielen großen Publisher?
Was sinnvoll ist, dass ist eine generelle Erleichterung von Firmenneugründungen und gezielten Investitionen in Bereichen, wo es sinnvoll ist Kenntnisse im Land zu halten. Vom ersteren profitieren alle Branchen, aber ob es für Deutschland nun soooo wichtig ist, dass man hier Gameplay designen kann oder nicht ... ist halt IMHO sehr fraglich
- Eisenherz
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Re: Marktanteil von Spielen aus Deutschland verharrt auf niedrigem Niveau
Ähm... ja.
Die Originale kenn ich nur aus Lets Plays von Profis und wollte sie nie spielen, weil mir das allgemein zu frustig ist. LotF find ich dahingehend aber schon recht angenehm, denn es gilt ja als nicht ganz so gnadenlos wie Dark Souls. Obwohl ich schon am "Übungsboss" in der Kathedrale am Anfang fast verzweifelt wäre. Man muss halt einfach wissen, wie die Bewegungsabläufe sind, dann klappt das.
Insgesamt gefällt mir dieses "entschleunigte" Gameplay aber schon ziemlich gut. "The Surge" werd ich mir wohl auch holen, denn bissel Lokalpatriotismus darfs dann doch sein.
- Wigggenz
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Re: Marktanteil von Spielen aus Deutschland verharrt auf niedrigem Niveau
Wäre doch einfach schön, wenn angehende deutsche Spieleentwickler nicht ins Ausland gehen müssten, sondern hier bleiben könnten. Sowohl für die beteiligten Personen als auch die deutsche Wirtschaft.Kajetan hat geschrieben: ↑26.09.2017 14:06Was ist so schlimm daran, dass Deutschland im Videospielbereich fast nur Absatzmarkt ist? Dafür ballert Deutschland in anderen Bereichen das Ausland in einem derartigen Ausmaß mit Waren und Dienstleistungen zu, dass es bald nicht mehr gesund für alle Beteiligten ist. Ausgleich ist nichts falsches.sourcOr hat geschrieben: ↑26.09.2017 13:33 Also auf die Frage, warum Deutschland unbedingt auch sowas haben muss: Na, weil wir eine große Bevölkerung mit vielen klugen Köpfen haben, die aber zum Spieleentwickeln alle ins Ausland müssen? Wenn das nicht lukrativ für alle Beteiligten wäre, warum gibt es dann die vielen großen Publisher?
Was sinnvoll ist, dass ist eine generelle Erleichterung von Firmenneugründungen und gezielten Investitionen in Bereichen, wo es sinnvoll ist Kenntnisse im Land zu halten. Vom ersteren profitieren alle Branchen, aber ob es für Deutschland nun soooo wichtig ist, dass man hier Gameplay designen kann oder nicht ... ist halt IMHO sehr fraglich![]()
Außerdem wäre das eine Möglichkeit, sich kulturgestaltend einzubringen und der Welt von Deutschland aus auch mal etwas schöneres zuteil werden lassen als bloß kalte Technik und wirtschaftliche Sparkurse und wofür Deutschland noch so bekannt ist und steht. Kunst bereichert die Welt. Warum nicht dafür sein, dass diese Bereicherung auch im Videospielbereich auch aus Deutschland stattfinden kann? Im Bereich der Musik (zumindest der härteren Gangart) funktioniert das bereits seit Jahrzehnten, und hat und viel Gutes geschenkt.
Ich wüsste nicht, warum man das ablehnen sollte.
