Die Kritik an den 3 spielbaren Charakteren kommt oftmals auf, kann ich persönlich nicht so ganz nachvollziehen. Es brachte doch letztlich enorm Vielfalt und Abwechslung rein. Jeder Charakter hatte seine Eigenheiten, seine Vorlieben, viele Missionen konnte man gemeinsam machen und das Zwischenspiel war sehr oft cool ins Szene gesetzt. Also für mich war das mit die beste Neuerung seit Langem. Ich denke das sie bei GTA 6 eventuell dabei bleiben und sicherlich auch bei RDR 2 mehrere spielbare Charaktere bieten, würde ich begrüssen:-)....Wo das Konzept jetzt irgendwie schaden soll ist mir nicht ganz schlüssig. Kannst du dich mit einem Charakter dann über das Spiel hinweg nicht richtig identifizieren wenn es mehrere davon gibt?^^...Letztlich zählt ja die Unterhaltung und wie die Story rübergebracht wird. Wenn es jetzt 5-10 spielbare Charaktere wären, ok, aber 3 finde ich ideal da diese oft zusammenarbeiten.The_Outlaw hat geschrieben: ↑17.09.2017 09:59Hm, okay, da habe ich nicht dran gedacht, da wäre es zumindest in den actionreicheren Passagen von Vorteil.
Aber gut, wird dem Erfolg der Franchise in Deutschland oder generell nicht abträglich sein, wenn es bei englischer Sprache bleibt. Fand GTA5 auch super, hatte viel Spaß damit, auch, wenn das Konzept der 3 spielbaren Charaktere jetzt kein Burner war (ich habe etwas Angst davor, dass es Red Dead Redemption 2 schadet...) und mir diese ganze ''Das Spiel ist ja so deep und hat so tolle Gesellschaftskritik drin'' zu hoch gehängt wird. Hier und da ja, aber das meiste ist einfach ziemlich plumper Over the Top-Humor (was ich nicht verkehrt finde!), der dadurch auffallen will, dass Grenzen (des guten Geschmacks) überschritten werden. Da ist nichts intelligentes dahinter. Neben so vielen South Park-Folgen ist GTA5 in dem Punkt ein feuchter Furz.
Grand Theft Auto 5 ist das meistverkaufte Spiel in den USA (aller Zeiten)
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CJHunter
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Re: Grand Theft Auto 5 ist das meistverkaufte Spiel in den USA (aller Zeiten)
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Re: Grand Theft Auto 5 ist das meistverkaufte Spiel in den USA (aller Zeiten)
Ich denke das ist einfach eine ganz persönliche Geschmackssache. Ich persönlich spiele auch lieber mit einem festen Charakter mit dem ich mich dann tiefer identifizieren kann als in einem Spiel immer wieder zu switchen zwischen den Persönlichkeiten. Es hat natürlich aber auch den Vorteil das man sich quasi seinen Lieblingscharakter mehr oder weniger aussuchen kann. Ein einzelner Charakter hat auch den Nachteil das wenn man sich mit ihm gar nicht identifizieren kann selbst ein sehr gutes Spiel dann eher schlecht wird.CJHunter hat geschrieben: ↑17.09.2017 10:34Die Kritik an den 3 spielbaren Charakteren kommt oftmals auf, kann ich persönlich nicht so ganz nachvollziehen. Es brachte doch letztlich enorm Vielfalt und Abwechslung rein. Jeder Charakter hatte seine Eigenheiten, seine Vorlieben, viele Missionen konnte man gemeinsam machen und das Zwischenspiel war sehr oft cool ins Szene gesetzt. Also für mich war das mit die beste Neuerung seit Langem. Ich denke das sie bei GTA 6 eventuell dabei bleiben und sicherlich auch bei RDR 2 mehrere spielbare Charaktere bieten, würde ich begrüssen:-)....Wo das Konzept jetzt irgendwie schaden soll ist mir nicht ganz schlüssig. Kannst du dich mit einem Charakter dann über das Spiel hinweg nicht richtig identifizieren wenn es mehrere davon gibt?^^...Letztlich zählt ja die Unterhaltung und wie die Story rübergebracht wird. Wenn es jetzt 5-10 spielbare Charaktere wären, ok, aber 3 finde ich ideal da diese oft zusammenarbeiten.The_Outlaw hat geschrieben: ↑17.09.2017 09:59Hm, okay, da habe ich nicht dran gedacht, da wäre es zumindest in den actionreicheren Passagen von Vorteil.
Aber gut, wird dem Erfolg der Franchise in Deutschland oder generell nicht abträglich sein, wenn es bei englischer Sprache bleibt. Fand GTA5 auch super, hatte viel Spaß damit, auch, wenn das Konzept der 3 spielbaren Charaktere jetzt kein Burner war (ich habe etwas Angst davor, dass es Red Dead Redemption 2 schadet...) und mir diese ganze ''Das Spiel ist ja so deep und hat so tolle Gesellschaftskritik drin'' zu hoch gehängt wird. Hier und da ja, aber das meiste ist einfach ziemlich plumper Over the Top-Humor (was ich nicht verkehrt finde!), der dadurch auffallen will, dass Grenzen (des guten Geschmacks) überschritten werden. Da ist nichts intelligentes dahinter. Neben so vielen South Park-Folgen ist GTA5 in dem Punkt ein feuchter Furz.
Ein einzelner Charakter ist natürlich auch für Spieldesigner eine viel größere Herausforderung als mehrere spielbare Charaktere.
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Re: Grand Theft Auto 5 ist das meistverkaufte Spiel in den USA (aller Zeiten)
Also bei einem Spiel, das dem Vernehmen nach knapp 200 Millionen in der Entwicklung (inkl. Marketing) gekostet hat, würde glaube ich die vollständige Lokalisierung nicht gerade viel ausmachen - zumindest in einer Sprache.
Nur: Wenn sie es deutsch vertonen, müßten sie es der Fairness halber auch zumindest in franz., italienisch, spanisch und chinesisch oder was weiß ich vertonen lassen. Und das würde dann langsam ins Geld gehen.
Ich glaube, von daher ist die Entscheidung nachvollziehbar - und wird auch bei anderen Spielen gemacht. Englische Vertonung, übersetzte Untertitel. Wer das nicht mag, schaut in die Röhre - aber der nicht generierte Umsatz durch Nicht-Käufer aus diesem Grund dürfte nicht allzu schwerwiegen, denke ich.
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Re: Grand Theft Auto 5 ist das meistverkaufte Spiel in den USA (aller Zeiten)
Ich kann mit beiden ganz gut leben. Anfangs war ich skeptisch bzgl. der Entscheidung 3 Charaktere zu verwenden. Aber sie haben das saucool hinbekommen. Die Wechsel zwischen der Charaktere war teils irrsinnig komisch und spannend^^CJHunter hat geschrieben: ↑17.09.2017 10:34Die Kritik an den 3 spielbaren Charakteren kommt oftmals auf, kann ich persönlich nicht so ganz nachvollziehen. Es brachte doch letztlich enorm Vielfalt und Abwechslung rein. Jeder Charakter hatte seine Eigenheiten, seine Vorlieben, viele Missionen konnte man gemeinsam machen und das Zwischenspiel war sehr oft cool ins Szene gesetzt. Also für mich war das mit die beste Neuerung seit Langem. Ich denke das sie bei GTA 6 eventuell dabei bleiben und sicherlich auch bei RDR 2 mehrere spielbare Charaktere bieten, würde ich begrüssen:-)....Wo das Konzept jetzt irgendwie schaden soll ist mir nicht ganz schlüssig. Kannst du dich mit einem Charakter dann über das Spiel hinweg nicht richtig identifizieren wenn es mehrere davon gibt?^^...Letztlich zählt ja die Unterhaltung und wie die Story rübergebracht wird. Wenn es jetzt 5-10 spielbare Charaktere wären, ok, aber 3 finde ich ideal da diese oft zusammenarbeiten.The_Outlaw hat geschrieben: ↑17.09.2017 09:59Hm, okay, da habe ich nicht dran gedacht, da wäre es zumindest in den actionreicheren Passagen von Vorteil.
Aber gut, wird dem Erfolg der Franchise in Deutschland oder generell nicht abträglich sein, wenn es bei englischer Sprache bleibt. Fand GTA5 auch super, hatte viel Spaß damit, auch, wenn das Konzept der 3 spielbaren Charaktere jetzt kein Burner war (ich habe etwas Angst davor, dass es Red Dead Redemption 2 schadet...) und mir diese ganze ''Das Spiel ist ja so deep und hat so tolle Gesellschaftskritik drin'' zu hoch gehängt wird. Hier und da ja, aber das meiste ist einfach ziemlich plumper Over the Top-Humor (was ich nicht verkehrt finde!), der dadurch auffallen will, dass Grenzen (des guten Geschmacks) überschritten werden. Da ist nichts intelligentes dahinter. Neben so vielen South Park-Folgen ist GTA5 in dem Punkt ein feuchter Furz.
Bin gespannt ob man in RDR 2 tatsächlich zwischen 5 Charakteren switchen kann.
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Re: Grand Theft Auto 5 ist das meistverkaufte Spiel in den USA (aller Zeiten)
Also 5 wären dann wohl ne Ecke zu viel, aber ja, beim Wechsel zu Trevor war der z.b. immer irgendwo halbnackt und besoffen vorzufinden^^...R_eQuiEm hat geschrieben: ↑17.09.2017 12:21Ich kann mit beiden ganz gut leben. Anfangs war ich skeptisch bzgl. der Entscheidung 3 Charaktere zu verwenden. Aber sie haben das saucool hinbekommen. Die Wechsel zwischen der Charaktere war teils irrsinnig komisch und spannend^^CJHunter hat geschrieben: ↑17.09.2017 10:34Die Kritik an den 3 spielbaren Charakteren kommt oftmals auf, kann ich persönlich nicht so ganz nachvollziehen. Es brachte doch letztlich enorm Vielfalt und Abwechslung rein. Jeder Charakter hatte seine Eigenheiten, seine Vorlieben, viele Missionen konnte man gemeinsam machen und das Zwischenspiel war sehr oft cool ins Szene gesetzt. Also für mich war das mit die beste Neuerung seit Langem. Ich denke das sie bei GTA 6 eventuell dabei bleiben und sicherlich auch bei RDR 2 mehrere spielbare Charaktere bieten, würde ich begrüssen:-)....Wo das Konzept jetzt irgendwie schaden soll ist mir nicht ganz schlüssig. Kannst du dich mit einem Charakter dann über das Spiel hinweg nicht richtig identifizieren wenn es mehrere davon gibt?^^...Letztlich zählt ja die Unterhaltung und wie die Story rübergebracht wird. Wenn es jetzt 5-10 spielbare Charaktere wären, ok, aber 3 finde ich ideal da diese oft zusammenarbeiten.The_Outlaw hat geschrieben: ↑17.09.2017 09:59
Hm, okay, da habe ich nicht dran gedacht, da wäre es zumindest in den actionreicheren Passagen von Vorteil.
Aber gut, wird dem Erfolg der Franchise in Deutschland oder generell nicht abträglich sein, wenn es bei englischer Sprache bleibt. Fand GTA5 auch super, hatte viel Spaß damit, auch, wenn das Konzept der 3 spielbaren Charaktere jetzt kein Burner war (ich habe etwas Angst davor, dass es Red Dead Redemption 2 schadet...) und mir diese ganze ''Das Spiel ist ja so deep und hat so tolle Gesellschaftskritik drin'' zu hoch gehängt wird. Hier und da ja, aber das meiste ist einfach ziemlich plumper Over the Top-Humor (was ich nicht verkehrt finde!), der dadurch auffallen will, dass Grenzen (des guten Geschmacks) überschritten werden. Da ist nichts intelligentes dahinter. Neben so vielen South Park-Folgen ist GTA5 in dem Punkt ein feuchter Furz.
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Re: Grand Theft Auto 5 ist das meistverkaufte Spiel in den USA (aller Zeiten)
Na ja, die Missionen, die spielerisch davon profitiert haben, dass man mehrere Figuren spielt, waren halt schon sehr überschaubar. Ich fand die Raubüberfälle cool, keine Frage und hab mich drauf gefreut wie ein Schneekönig, da die Casino-Mission in San Andreas bis heute meine liebste GTA-Mission ist. Hat sicher für Abwechslung gesorgt, wenn man plötzlich in einer ganz anderen Gegend unterwegs war (Einführung von Trevor), aber spielerisch war es mir zu wenig, dafür, dass es das groß beworbene Feature war.
Für meinen Geschmack war Michael zudem der einzige interessante Charakter. Franklin war einfach nur ein CJ-Klon und Trevor hat seine einzige Existenzberechtigung darin, dass er für die ganze ''Wir wollen provozieren''-Schiene steht.
Mir geht es nicht primär um Identifikation. Ich sehe einfach den Vergleich zu Red Dead Redemption und behaupte, dass das Ende nie eine solche Wirkung gehabt hätte, wenn man die Geschichte auf mehrere Figuren aufgeteilt hätte. In Sachen Figuren und Geschichte, so drüber auch hier manche der Figuren waren, ist das aus meiner Sicht das beste Rockstar-Spiel und ich denke schon, dass der Nachfolger darunter leiden könnte, wenn man es nach dem üblichen Ansatz ''von allem mehr'' gestaltet.
Wenn sie es schaffen, auf allen Ebenen einen Mehrwert damit zu bieten und trotzdem so starke Momente wie in RDR1 zu inszenieren, will ich nichts gesagt haben. Muss sich halt zeigen.
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Re: Grand Theft Auto 5 ist das meistverkaufte Spiel in den USA (aller Zeiten)
Unverständlich, Aber viele kauften es ja wegen den Onlinemodus. Mich ließ der komplett kalt, da er keinen Spass machte.
Das einzig positive an GTA V war:
360-Version für 50 gekauft und für 50 verkauft.
One-Version für 25 gekauft und für 35 verkauft.
Das einzig positive an GTA V war:
360-Version für 50 gekauft und für 50 verkauft.
One-Version für 25 gekauft und für 35 verkauft.
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Re: Grand Theft Auto 5 ist das meistverkaufte Spiel in den USA (aller Zeiten)
Pardon aber bei den astronomischen VKZ ist das absolut nicht nachvollziehbar. Genau es gibt andere Spiele. Spiele die sich nichtmal einen Bruchteil so gut verkaufen und die vollständig lokalisiert sind. Das ist eher die Norm.Usul hat geschrieben: ↑17.09.2017 11:38Also bei einem Spiel, das dem Vernehmen nach knapp 200 Millionen in der Entwicklung (inkl. Marketing) gekostet hat, würde glaube ich die vollständige Lokalisierung nicht gerade viel ausmachen - zumindest in einer Sprache.
Nur: Wenn sie es deutsch vertonen, müßten sie es der Fairness halber auch zumindest in franz., italienisch, spanisch und chinesisch oder was weiß ich vertonen lassen. Und das würde dann langsam ins Geld gehen.
Ich glaube, von daher ist die Entscheidung nachvollziehbar - und wird auch bei anderen Spielen gemacht. Englische Vertonung, übersetzte Untertitel. Wer das nicht mag, schaut in die Röhre - aber der nicht generierte Umsatz durch Nicht-Käufer aus diesem Grund dürfte nicht allzu schwerwiegen, denke ich.
- Dat Scharger
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Re: Grand Theft Auto 5 ist das meistverkaufte Spiel in den USA (aller Zeiten)
Mein Problem war eher, dass ich mit keinem der Charaktere so richtig etwas anfangen konnte.
Franklin ist langweilig, Michael zu unsympathisch (nicht zu vergessen die nervigen Therapiesitzungen und dass er den "Plot" erst durch sein fehlendes Wutmanagement, ergo Doofheit, gestartet hat) und bei Trevor verhält es sich genauso wie mit Vaas: Die einzige Charaktereigenschaft ist, dass er einen Dachschaden hat. Fertig. Und diese plötzliche Liebesbeziehung zur Frau dieses kriminellen Bosses, dessen Villa man anfangs abreißt, kaufe ich ihm nicht ab.
Mittlerweile frage ich mich, ob es nicht doch besser gewesen wäre, bereits bestehende Protagonisten zu nehmen und sie über die Spiele hinweg zu entwickeln, statt den Spielern wieder neue Gesichter hinzusetzen. Vielleicht ein älterer CJ, Niko, verdammt, eventuell sogar Huang Lee.
Zuletzt geändert von Dat Scharger am 17.09.2017 13:09, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Grand Theft Auto 5 ist das meistverkaufte Spiel in den USA (aller Zeiten)
Nur ist das mit den Verkaufszahlen halt so eine Sache... man kennt sie erst, nachdem das Spiel verkauft wurde.
Vermutlich ging man nicht von einem Flop aus, ja. Aber wie gesagt: Welche Sprachen sollten bei der Vertonung bedacht werden? Welche nicht? Aus welchem Grund nicht? Wer soll sich darum kümmern? Wie soll die Qualität gewährleistet werden? Was kostet das Ganze? Will man es überhaupt oder will man aus künstlerischer Sicht quasi nur das Originalerlebnis vermitteln? Usw. usf.
Es gibt - wieder: vermutlich - eine Reihe von möglichen Gründen.
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CJHunter
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Re: Grand Theft Auto 5 ist das meistverkaufte Spiel in den USA (aller Zeiten)
Da ist was dran. RDR ist mich nachwievor unter den Top 10 der besten Spiele aller Zeiten. Spielerisch war das einfach Top und das emotionale Finale ist mit das Beste was man (zumindest aus meiner Sicht) spielen durfte. Das blieb halt enorm hängen. Ich "liebe" es wenn ein Spiel emotional wird und man erstmal schlucken muss, das gelang z.b. einem Life is Strange oder The Walking Dead (Season 1) oder eben RDR. Mit ein Grund warum ich z.b. am Ende von U4 etwas enttäuscht war, da das Finale einfach nicht das bot was ich mir vorgestellt bzw. erhofft hatte.The_Outlaw hat geschrieben: ↑17.09.2017 12:36Na ja, die Missionen, die spielerisch davon profitiert haben, dass man mehrere Figuren spielt, waren halt schon sehr überschaubar. Ich fand die Raubüberfälle cool, keine Frage und hab mich drauf gefreut wie ein Schneekönig, da die Casino-Mission in San Andreas bis heute meine liebste GTA-Mission ist. Hat sicher für Abwechslung gesorgt, wenn man plötzlich in einer ganz anderen Gegend unterwegs war (Einführung von Trevor), aber spielerisch war es mir zu wenig, dafür, dass es das groß beworbene Feature war.
Für meinen Geschmack war Michael zudem der einzige interessante Charakter. Franklin war einfach nur ein CJ-Klon und Trevor hat seine einzige Existenzberechtigung darin, dass er für die ganze ''Wir wollen provozieren''-Schiene steht.
Mir geht es nicht primär um Identifikation. Ich sehe einfach den Vergleich zu Red Dead Redemption und behaupte, dass das Ende nie eine solche Wirkung gehabt hätte, wenn man die Geschichte auf mehrere Figuren aufgeteilt hätte. In Sachen Figuren und Geschichte, so drüber auch hier manche der Figuren waren, ist das aus meiner Sicht das beste Rockstar-Spiel und ich denke schon, dass der Nachfolger darunter leiden könnte, wenn man es nach dem üblichen Ansatz ''von allem mehr'' gestaltet.
Wenn sie es schaffen, auf allen Ebenen einen Mehrwert damit zu bieten und trotzdem so starke Momente wie in RDR1 zu inszenieren, will ich nichts gesagt haben. Muss sich halt zeigen.
Ich gehe schon davon aus das auch RDR 2 wieder mehrere spielbare Charaktere bieten wird. Aber mal abwarten, wäre echt nicht schlecht wenn Rockstar mal so langsam paar Details rausrücken würde;-)
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Re: Grand Theft Auto 5 ist das meistverkaufte Spiel in den USA (aller Zeiten)
Ok, ist halt Ansichtssache. Ich fand jeden Charakter auf seine Art und Weise "interessant" und die Kombination hats irgendwie am Ende ausgemacht. Der unerfahrene Jungspund, der gestandene Kriminelle mit Geld und Familie und der Durchgeknallte:-)UAZ-469 hat geschrieben: ↑17.09.2017 13:03Mein Problem war eher, dass ich mit keinem der Charaktere so richtig etwas anfangen konnte.
Franklin ist langweilig, Michael zu unsympathisch (nicht zu vergessen die nervigen Therapiesitzungen und dass er den "Plot" erst durch sein fehlendes Wutmanagement, ergo Doofheit, gestartet hat) und bei Trevor verhält es sich genauso wie mit Vaas: Die einzige Charaktereigenschaft ist, dass er einen Dachschaden hat. Fertig. Und diese plötzliche Liebesbeziehung zur Frau dieses kriminellen Bosses, dessen Villa man anfangs abreißt, kaufe ich ihm nicht ab.
Mittlerweile frage ich mich, ob es nicht doch besser gewesen wäre, bereits bestehende Protagonisten zu nehmen und sie über die Spiele hinweg zu entwickeln, statt den Spielern wieder neue Gesichter hinzusetzen. Vielleicht ein älterer CJ, Niko, verdammt, eventuell sogar Huang Lee.
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Re: Grand Theft Auto 5 ist das meistverkaufte Spiel in den USA (aller Zeiten)
Das meistverkaufte und gleichzeitig überbewerteste Spiel aller Zeiten.... passt ja zusammen 
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Re: Grand Theft Auto 5 ist das meistverkaufte Spiel in den USA (aller Zeiten)
Der war gut;-)BigEl_nobody hat geschrieben: ↑17.09.2017 14:42 Das meistverkaufte und gleichzeitig überbewerteste Spiel aller Zeiten.... passt ja zusammen![]()
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patrickbruns9454
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Re: Grand Theft Auto 5 ist das meistverkaufte Spiel in den USA (aller Zeiten)
Ich brauche auch bis 2030 noch kein GTA 6! GTA V hat das selbe Potenzial wie WOW. Am besten noch GTA V Series mit Map Expansions für den Onlinemodus und neue Storys für den Offline Modus. Beschwert euch nicht ständig. Das Spiel hat alles, man braucht garnicht mehr die CD zu wecheln. Die kleinen Bugs machen das Spiel charmant und die Ladezeiten sind nun auch nicht sooo schlimm.
