Destiny 2: Spieler äußern Unmut über verbrauchbare Farben; Bungie bezieht Stellung
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- $tranger
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Re: Destiny 2: Spieler äußern Unmut über verbrauchbare Farben; Bungie bezieht Stellung
Du kannst doch mit Sicherheit davon ausgehen, dass das Spiel so verändert wird, dass Spieler dazu bewegt werden, Boxen zu kaufen. Sonst wären sie nicht drin. Das Argument "muss man aber doch nicht" zieht einfach nicht mehr.
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godsinhisheaven
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Re: Destiny 2: Spieler äußern Unmut über verbrauchbare Farben; Bungie bezieht Stellung
Hast du Destiny schon gespielt? Erkläre mir doch einmal wie sie das Spiel verändern sollten, dass es mir plötzlich wichtig ist welche Farbe meine Ausrüstung hat. Desweiteren, wer mit gesundem Menschenverstand gibt Geld dafür aus ZUFÄLLIGE Farben zu erwerben? Oder brauchst du in anderen Spielen jedes kosmetische Item was dir Spiel und Ingame Shop zu bieten haben?
Diese Diskussion ist einfach nur künstlich hochgekocht und interessiert den Normalspieler NULL. Ich war überrascht davon zu lesen (habe aber auch kein Destiny 1 gespielt).
- $tranger
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Re: Destiny 2: Spieler äußern Unmut über verbrauchbare Farben; Bungie bezieht Stellung
Man könnte zum Beispiel die Droprate von Schwarz niedriger schrauben, wenn viele Spieler ihre Sachen gerne schwarz färben. Und nur weil du dich nicht für die Farben interessierst heißt das doch noch lange nicht, dass das bei jedem so ist.
Und was wäre, wenn es etwas wäre, das dir wichtig ist? Wäre es dann immernoch okay?
Es gibt viele sinnlose Shitstorms im Internet, aber auch einige die berechtigt sind. "Wehret den Anfängen" scheint vielen Leuten einfach kein Begriff zu sein.
Und was wäre, wenn es etwas wäre, das dir wichtig ist? Wäre es dann immernoch okay?
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- Wigggenz
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Re: Destiny 2: Spieler äußern Unmut über verbrauchbare Farben; Bungie bezieht Stellung
Zumal das Spiel die Freigabe PEGI 16 hat und sich damit an Jugendliche richtet, die ggf. zum einen noch keinen "richtigen" Bezug sowohl zum Geld als auch zu den Eigenheiten von MTA und deren Tücken haben, und zum anderen auch leichter durch solche Sachen wie Färben etc beeindrucken lassen dürften.
Ich finde auch, dass der persönliche Stellenwert, den die Shader für einen persönlich (nicht) haben, hier nicht als Argument herangezogen werden kann.
Ich finde auch, dass der persönliche Stellenwert, den die Shader für einen persönlich (nicht) haben, hier nicht als Argument herangezogen werden kann.
- SethSteiner
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Re: Destiny 2: Spieler äußern Unmut über verbrauchbare Farben; Bungie bezieht Stellung
Ich finds eher lachhaft, dass man meint, wenn man Geld für ein Spiel ausgibt, sei es doch so mal gar kein Problem wenn man auch für die simple Farbänderung noch die Hand aufhält. Wenn ich an King of Fighter denke, die Sims, Baldurs Gate, da hat mich niemand dafür zur Kasse gebeten aber heute geht das und natürlich ist es lachhaft traurig, wenn man das kritisiert.Subtra hat geschrieben: ↑08.09.2017 13:07 Ihr regt euch ernsthaft über Kosmetik Items auf? Ist das euer ernst? KOSMETIK ITEMS ? Wegen ein paar Farb Pixel? Euch ist echt nicht mehr zu helfen, Zusatzinhalte kann ich ja verstehen aber Farben? Damit habt ihr echt bewiesen das die Spieler wirklich immer einen winzigen Grund finden um vor Wut zu schäumen. Lachhaft traurig ist das, wirklich ihr spielt viel zu viel wenn euch solche Kleinigkeiten stören.
- Kajetan
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Re: Destiny 2: Spieler äußern Unmut über verbrauchbare Farben; Bungie bezieht Stellung
Natürlich musst Du Dir da nix kaufen. Du hast Dich bestimmt auch im Griff. Aber wenn ich ein virtuelles Item erwerbe, dann möchte ich es auch ständig verwenden können. Denn das virtuelle Item ist ja kein physischer Gegenstand wie eine Dose Bier, deren Inhalt nach Benutzung nicht mehr zur Verfügung steht. Das virtuelle Item wurde EXPLIZIT so gemacht, dass es sich verbraucht. Der einzige Grund dafür liegt in der Gier des Anbieters, der ganz genau weiß, wie willenlos manche seiner Kunden sind und wie wenig sie sich um Griff haben. Hier werden ganz bewusst charakterliche Schwächen bei Menschen zur Umsatzsteigerung ausgenutzt.godsinhisheaven hat geschrieben: ↑11.09.2017 09:51 Man kann sich kosmetische Gegenstände für Geld kaufen muss das aber nicht tun, wo ist da jetzt das Problem zu anderen Spielen?
Activision darf gerne Geld verdienen. Aber das hier, das geht zu weit. Für mich stehen Anbieter solcher Geschäftsmodelle und Drogendealer auf einer Ebene. Beide bedienen sich derselben psychologischen Tricks, um für gewisse Verhaltensweisen anfällige Menschen abhängig zu machen und skrupellos auszunehmen. DAS ist nicht in Ordnung und DAS stört mich. Nicht die Existenz eines kosmetischen Items stört mich, sondern die Art und Weise, wie es umgesetzt und verkauft wird.
Firmen dürfen sich meiner Meinung nach nicht einfach so aus der Verantwortung stehlen, wenn es um Micropayment und all das Gedöns geht. Ich gehe aber nicht von einem freiwilligen Mitdenken aus, sondern gehe von einer bald erfolgenden gesetzlichen Regelung aus, die dann niemanden glücklich machen wird.
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DEMDEM
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Re: Destiny 2: Spieler äußern Unmut über verbrauchbare Farben; Bungie bezieht Stellung
Du hast keine Ahnung von Destiny, wie?$tranger hat geschrieben: ↑11.09.2017 10:08 Man könnte zum Beispiel die Droprate von Schwarz niedriger schrauben, wenn viele Spieler ihre Sachen gerne schwarz färben. Und nur weil du dich nicht für die Farben interessierst heißt das doch noch lange nicht, dass das bei jedem so ist.
Und was wäre, wenn es etwas wäre, das dir wichtig ist? Wäre es dann immernoch okay?
Es gibt viele sinnlose Shitstorms im Internet, aber auch einige die berechtigt sind. "Wehret den Anfängen" scheint vielen Leuten einfach kein Begriff zu sein.
Den Shitstorm gibt es nur, weil die Spieler im ersten Teil ein anderes System gewohnt waren. Nun heulen sie, dass man einen Shader nur 1x anwenden kann wie es zum Beispiel in anderen Spielen seit jeher üblich war. Dazu kommt dann ein sehr großer Teil, die eigentlich gar nicht wissen, worum es wirklich geht, aber denen es ausreicht "Lootboxen, Echtgeld und Zufall" zu lesen und dann reflexartig in ein Horn blasen, nur um zu meckern. Das es sich um ein Activision-Spiel handelt, schnürrt die Wut von solchen Leuten nur weiter.
An Shader kommt man unter anderen durch Strikes und Raids, aber auch manche Händler verkaufen welche, wenn man einen gewissen "Ruf" hat. Lootboxen aber stellen die mit Abstand schlechteste Variante dar an Shader zu kommen. Erstmal kann man sich nicht mal sicher sein, dass überhaupt einer drinne ist und desweiteren kann es irgendeiner sein. Wer seine Rüstung färben will, muss wohl oder übel die Shader farmen, btw. einfach für Ingame-Geld kaufen.
Könnte Bungie zugunsten von Lootboxen ä der ? Sicherlich. Aber momentan ist es nicht.
- $tranger
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Re: Destiny 2: Spieler äußern Unmut über verbrauchbare Farben; Bungie bezieht Stellung
Das ist doch alles was ich wissen muss. Vorher unverbrauchbar und immer anwendbar, jetzt seltenerer Verbrauchsgegenstand der u.a. durch Echtgeld erhältlich ist.
Was daran ist es wert, verteidigt zu werden?
Dass man sich den Kram auch erspielen kann zieht wie gesagt nicht mehr als Argument, deswegen ignoriere ich es einfach.
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DEMDEM
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Re: Destiny 2: Spieler äußern Unmut über verbrauchbare Farben; Bungie bezieht Stellung
Das Argument, dass man es sich erspielen kann, zieht nur dann nicht, und ausschließlich nur dann nicht, wenn das Spiel klar darauf ausgelegt ist, dass man dazu gedrängt wird Echtgeld zu bezahlen. Tut es nicht. Daher zieht das Argunent nach wie vor, dass man sich alles infame erspielen kann.$tranger hat geschrieben: ↑11.09.2017 14:24Das ist doch alles was ich wissen muss. Vorher unverbrauchbar und immer anwendbar, jetzt seltenerer Verbrauchsgegenstand der u.a. durch Echtgeld erhältlich ist.
Was daran ist es wert, verteidigt zu werden?
Dass man sich den Kram auch erspielen kann zieht wie gesagt nicht mehr als Argument, deswegen ignoriere ich es einfach.
Btw. konnte man schon im Erstling Echtgeld ausgeben und hat die Spieler nicht weiter gestört.
- $tranger
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Re: Destiny 2: Spieler äußern Unmut über verbrauchbare Farben; Bungie bezieht Stellung
So wie dich die Sache mit den Farben nicht stört, stört mich eben die Sache mit dem Echtgeld 
Und da ich erst jetzt mit der PC-Version Zielgruppe bin, bin ich auch erst jetzt davon betroffen.
Ich hatte überlegt, mir das Spiel zuzulegen, aber das war ein relativ großer Faktor dagegen.
Und ob du dazu gedrängt wirst, Geld auszugeben oder nicht weißt du doch nicht. Zumindest dass die Sachen nicht mehr so verfügbar sind wie vorher ist für mich ein starkes Indiz, dass du es wirst.
Und da ich erst jetzt mit der PC-Version Zielgruppe bin, bin ich auch erst jetzt davon betroffen.
Ich hatte überlegt, mir das Spiel zuzulegen, aber das war ein relativ großer Faktor dagegen.
Und ob du dazu gedrängt wirst, Geld auszugeben oder nicht weißt du doch nicht. Zumindest dass die Sachen nicht mehr so verfügbar sind wie vorher ist für mich ein starkes Indiz, dass du es wirst.
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godsinhisheaven
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Re: Destiny 2: Spieler äußern Unmut über verbrauchbare Farben; Bungie bezieht Stellung
Schöne Erklärung und absolut nachvollziehbar. Das stimmt schon Destiny hat die Micropayments eigentlich nicht nötig. Wer gibt fünf bis zehn Euro für 4-5 Zufallsitems aus, welche sich auch noch verbrauchen?Kajetan hat geschrieben: ↑11.09.2017 13:16Natürlich musst Du Dir da nix kaufen. Du hast Dich bestimmt auch im Griff. Aber wenn ich ein virtuelles Item erwerbe, dann möchte ich es auch ständig verwenden können. Denn das virtuelle Item ist ja kein physischer Gegenstand wie eine Dose Bier, deren Inhalt nach Benutzung nicht mehr zur Verfügung steht. Das virtuelle Item wurde EXPLIZIT so gemacht, dass es sich verbraucht. Der einzige Grund dafür liegt in der Gier des Anbieters, der ganz genau weiß, wie willenlos manche seiner Kunden sind und wie wenig sie sich um Griff haben. Hier werden ganz bewusst charakterliche Schwächen bei Menschen zur Umsatzsteigerung ausgenutzt.godsinhisheaven hat geschrieben: ↑11.09.2017 09:51 Man kann sich kosmetische Gegenstände für Geld kaufen muss das aber nicht tun, wo ist da jetzt das Problem zu anderen Spielen?
Activision darf gerne Geld verdienen. Aber das hier, das geht zu weit. Für mich stehen Anbieter solcher Geschäftsmodelle und Drogendealer auf einer Ebene. Beide bedienen sich derselben psychologischen Tricks, um für gewisse Verhaltensweisen anfällige Menschen abhängig zu machen und skrupellos auszunehmen. DAS ist nicht in Ordnung und DAS stört mich. Nicht die Existenz eines kosmetischen Items stört mich, sondern die Art und Weise, wie es umgesetzt und verkauft wird.
Firmen dürfen sich meiner Meinung nach nicht einfach so aus der Verantwortung stehlen, wenn es um Micropayment und all das Gedöns geht. Ich gehe aber nicht von einem freiwilligen Mitdenken aus, sondern gehe von einer bald erfolgenden gesetzlichen Regelung aus, die dann niemanden glücklich machen wird.
Ach so, noch ein kleiner Hinweis zu den Shadern: angelegte (gefärbte) Rüstung lässt sich auf das Powerlevel stärkerer gefundener Ausrüstung angleichen. Man muss also einmal gefärbte Ausrüstung nicht tauschen insofern man mit den Eigenschaften zufrieden ist.
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Heruwath
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Re: Destiny 2: Spieler äußern Unmut über verbrauchbare Farben; Bungie bezieht Stellung
Den Vorteil kann ich dir erklären.$tranger hat geschrieben: ↑11.09.2017 14:24Das ist doch alles was ich wissen muss. Vorher unverbrauchbar und immer anwendbar, jetzt seltenerer Verbrauchsgegenstand der u.a. durch Echtgeld erhältlich ist.
Was daran ist es wert, verteidigt zu werden?
Dass man sich den Kram auch erspielen kann zieht wie gesagt nicht mehr als Argument, deswegen ignoriere ich es einfach.
- Verbrauchbare Güter sorgen dafür, dass eine Nachfrage nach dem Gut nicht irgendwann komplett weg ist. Dadurch kann das Gut mehrmals als Belohnung genutzt werden. Es entsteht eine kleine Wirtschaft um das Gut herum. Diese wird durch das ständige Auswechseln der Waffen und Rüstungen angetrieben.
- Die Shader an bestimmte Inhalte zu knüpfen sorgt für einen höheren showcase Wert. Dadurch kann ich als Spieler zeigen, dass ich diese Inhalte gemeistert habe. Die Fähigkeiten bzw. der Fortschritt eines Spielers ist viel besser anhand des Aussehens erkennbar.
Beide Punkte sind Vorteile des aktuellen Systems und dabei geht es noch nicht mal um den tatsächlichen finanziellen Nutzen. In erster Linie geht es um den Nutzen innerhalb der Wirtschaft des Spiels als Faktor. Daher ist die Behauptung diese Änderung wurde nur gemacht, weil man damit viel mehr Geld verdienen kann einfach falsch. Die Erspielbarkeit zählt immer noch als Argument, weil es das Hauptargument für solch eine Änderung darstellt, auch wenn du es persönlich anders sehen willst.
Und genau das ist das Problem. Leute, die solch eine Änderung anprangern neigen dazu es nur auf einen kleinen Bereich bzw. nur auf ein Argument zu reduzieren. Genau das passiert hier. Es wird nur auf micro-transactions und Geld reduziert während der Nutzen in-game nicht wirklich in die Überlegung mit einbezogen wird. Da stellt sich die Frage, welcher von den beiden Seiten geht es wirklich "nur ums Geld" und nicht um das Spiel?
- sabienchen.banned
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Re: Destiny 2: Spieler äußern Unmut über verbrauchbare Farben; Bungie bezieht Stellung
...herrlich ... generell Random LootBoxen...alles noch schön unterlegt mit "GlückspielautomatenPsychologie"...Heruwath hat geschrieben: ↑13.09.2017 18:33 Die Erspielbarkeit zählt immer noch als Argument, weil es das Hauptargument für solch eine Änderung darstellt, auch wenn du es persönlich anders sehen willst.
Und genau das ist das Problem. Leute, die solch eine Änderung anprangern neigen dazu es nur auf einen kleinen Bereich bzw. nur auf ein Argument zu reduzieren. Genau das passiert hier. Es wird nur auf micro-transactions und Geld reduziert während der Nutzen in-game nicht wirklich in die Überlegung mit einbezogen wird. Da stellt sich die Frage, welcher von den beiden Seiten geht es wirklich "nur ums Geld" und nicht um das Spiel?
Und in D2 im speziellen das einmalbenutz-und-futsch, das anstatt-1bestimmterShader-jetzt-zig-bestimmteShader-benötigt...
Der Nutzen InGame ist also den GrindFaktor zu erhöhen und noch öfter den gleichen Shader als Loot finden zu müssen ..bevor man sie dann einmalig zum umfärben verwenden kann..und dashat weniger mit dem zur Kassebitten via MikroTransaktionen als vielmehr mit dem InGameNutzen zu tun...
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- $tranger
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Re: Destiny 2: Spieler äußern Unmut über verbrauchbare Farben; Bungie bezieht Stellung
Da hätte man auch was neues einführen können. Capes zum Beispiel. Oder Embleme. Und nicht vorhandene Sachen künstlich verknappen müssen.
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Heruwath
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Re: Destiny 2: Spieler äußern Unmut über verbrauchbare Farben; Bungie bezieht Stellung
Genau das. Du kannst es glauben oder nicht, das ändert nichts an der Tatsache, dass der ingame Nutzen ein Faktor bei der Entscheidung war. Denn es ist ein Fakt, dass Entscheidungen nicht aus einem einzigen, sondern aus einer Ansammlung von Gründen getroffen werden.sabienchen hat geschrieben: ↑13.09.2017 19:10 ...herrlich ... generell Random LootBoxen...alles noch schön unterlegt mit "GlückspielautomatenPsychologie"...
Und in D2 im speziellen das einmalbenutz-und-futsch, das anstatt-1bestimmterShader-jetzt-zig-bestimmteShader-benötigt...
Der Nutzen InGame ist also den GrindFaktor zu erhöhen und noch öfter den gleichen Shader als Loot finden zu müssen ..bevor man sie dann einmalig zum umfärben verwenden kann..und dashat weniger mit dem zur Kassebitten via MikroTransaktionen als vielmehr mit dem InGameNutzen zu tun...![]()
Grinding ist die Antwort auf das ständige Verlangen der Spieler nach einen undendlich anhaltenden Spielfluss. Die Kunst besteht darin das grinding mit Spielspaß zu überdecken. Und hier liegt ein weiterer Punkt. Leute, die sich über den grind beschweren, haben keinen Spaß an den grundlegenden Spielmechaniken. Ich spiele Destiny 2 nicht vorrangig um an die neuesten geilen Shader oder Emblems zu kommen. Das ist alles Beilage. Ich spiele, weil das Ballern mit Kumpels Spaß macht. Gear ist auch nur der Auslöser für den eigentlichen Antrieb, die mechanische Veränderung. Jede Waffe ist unterschiedlich und bei exotics gibt es noch Boni, die gamechanger sind. Wenn du also so viel Wert darauf legst dich darüber zu beschweren, dass Shader nun consumables sind, dann hast du wahrscheinlich keinen Spaß an den grundlegenden Spielmechaniken oder du hast es noch gar nicht gespielt. Wenn du die Aussage triffst, dass diese Änderung einzig aus einen finanziellen Nutzen heraus gemacht wurde, während du aktiv andere Gründe ausschließt, dann schreibst du dem Finanziellen einen viel höhere Gewichtung zu als anderen Teilen. Und das sagt einiges aus über deine persönliche Einstellung Geld gegenüber. Nur wer so sehr auf Geld fixiert ist, wird überall Geld als Antreiber und Grund sehen. Simple Psychologie.
Ja ein Nutzen im Spiel ist es den Grind Faktor zu erhöhen. Wenn du das als negativ empfindest, dann liegt das Problem bei dir persönlich, denn wie oben erwähnt fällt Grinding nur negativ auf, wenn die grundlegenden Mechaniken dir persönlich keinen Spaß bereiten.
Es gibt eine Lösung dafür. Ein anderes Spiel spielen.
Die Capes und Emblems gibt es bereits. Diese sind nicht neu und waren bereits bei Destiny 1 dabei. Allein diese Aussage zeigt nur, dass du dich recht wenig mit dem Spiel beschäftigt hast, was den Wert deiner Aussagen und deines Standpunktes extrem senkt. Sich über etwas aus Prinzip zu beschweren hat für mich persönlich keinen Wert und gehört unter die Kategorie "first world problem"
