Ubisoft: Gründer kaufen zwei Millionen Aktien, um Vivendis drohende Übernahme zu kontern

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Kajetan
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Re: Ubisoft: Gründer kaufen zwei Millionen Aktien, um Vivendis drohende Übernahme zu kontern

Beitrag von Kajetan »

D_Radical hat geschrieben: 05.09.2017 19:32 Vielleicht etwas dick aufgetragen.
Nö, nur nicht präzise genug. Mein Fehler, verzeih bitte. Vor allem For Honor ist das Paradebeispiel dafür, wie Ubisoft ein potentiell interessantes Spiel mit hemmungslosem Micropayment und all dem greulichen Lootbox-Gedöns zu Grunde richtet.

Wirklich, ich frage mich, warum hier manche so eine Panik vor Vivendi haben, wenn Ubisoft, das "gemütliche Familienunternehmen", sich genauso verhält, wie man es unter dem Einfluss von Vivendi befürchtet. Ehrlich, was gibt es da noch zu befürchten? Ubisoft ist doch schon längst das, was hier nicht eintreffen soll.
unknown_18
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Re: Ubisoft: Gründer kaufen zwei Millionen Aktien, um Vivendis drohende Übernahme zu kontern

Beitrag von unknown_18 »

Ich denke vielen geht es auch nur um die feindliche Übernahme an sich, das hat selten einen guten Ruf. ^^
CritsJumper
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Re: Ubisoft: Gründer kaufen zwei Millionen Aktien, um Vivendis drohende Übernahme zu kontern

Beitrag von CritsJumper »

Na zum Beispiel das jenes Niveau der Inhalte auf das unserer Privtatfernsehsender oder Youtube-Kanäle fällt?

Ich denke das Problem ist so ein Ursache-Wirkung Ding. Anstatt mehrere Produkte zu veröffentlichen wo es halt eine teure Komplett Version gibt und direkt eine Variante für 15 Euro mit dem Grundbestand aber man muss Multiplayer oder Singleplayer in Episodenformat dazukaufen.. gibt es halt nur diese verfluchten DLCs.

Wenn die Käufer halt weniger bezahlen wollen muss das Geld über solche Maßnahmen rein kommen. Man sieht ja auch bei Rockstar wie gut das Geschäft da läuft, es nicht zu machen wäre ja schon ein wirtschaftlicher Nachteil gegenüber der Konkurrenz.

Generell finde ich aber ohnehin das Tag1 Käufer oder Vorbesteller quasi Premiumkunden sein sollten die ein 100% Erlebnispaket bekommen. Quasi direkt die Gothy zu jedem Spiel.

Die Zukunft hat begonnen, es kommen da einfach andere Nutzungsgewohnheiten auf uns zu. Wenn die kommende Generation Spiele ohnehin nur noch als monatliches Komplettpaket mieten will (ich bin sicher Steam macht das auch irgendwann so, das neue Titel nur noch für ein oder zwei Jahre zu leihen sind statt für Unbegrenzt. Einfach weil die neue Käuferschicht das so will. Genau wie den selbst gestalteten Musikstream für 10 Euro im Monat.
Josch
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Re: Ubisoft: Gründer kaufen zwei Millionen Aktien, um Vivendis drohende Übernahme zu kontern

Beitrag von Josch »

Ach ja, ist es nicht ein schöner Gedanke, dass unser Lieblingshobby eigentlich nur Spielball von viel zu reichen Glücksspielern ist? Tolle Welt, in der wir leben, nicht wahr? :)
RealMK
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Re: Ubisoft: Gründer kaufen zwei Millionen Aktien, um Vivendis drohende Übernahme zu kontern

Beitrag von RealMK »

Balmung hat geschrieben: 05.09.2017 20:07 Ich denke vielen geht es auch nur um die feindliche Übernahme an sich, das hat selten einen guten Ruf. ^^
Wenn man sowas vor hat, kündigt man das nicht vorher an. Das treibt doch den Preis der Aktie unnötig hoch. Entweder ist der Chef von Vivendi ziemlich dämlich oder oder Ubisoft spielt ein falsches Spiel.
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NotSo_Sunny
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Re: Ubisoft: Gründer kaufen zwei Millionen Aktien, um Vivendis drohende Übernahme zu kontern

Beitrag von NotSo_Sunny »

Kajetan hat geschrieben: 05.09.2017 19:51
D_Radical hat geschrieben: 05.09.2017 19:32 Vielleicht etwas dick aufgetragen.
Nö, nur nicht präzise genug. Mein Fehler, verzeih bitte. Vor allem For Honor ist das Paradebeispiel dafür, wie Ubisoft ein potentiell interessantes Spiel mit hemmungslosem Micropayment und all dem greulichen Lootbox-Gedöns zu Grunde richtet.

Wirklich, ich frage mich, warum hier manche so eine Panik vor Vivendi haben, wenn Ubisoft, das "gemütliche Familienunternehmen", sich genauso verhält, wie man es unter dem Einfluss von Vivendi befürchtet. Ehrlich, was gibt es da noch zu befürchten? Ubisoft ist doch schon längst das, was hier nicht eintreffen soll.
Das mit dem Micropayment-Mist stimmt ohne Frage, aber der Punkt war eben ob Ubisoft "... ein und dasselbe Spiel nur leicht verändert auf den Markt ballert". Und bisher gibt es wenigstens noch ab und zu die genannten Ausnahmen zu diesem Schema.
Die Sorge ist also denke ich, ob diese Ausnahmen, wie zugrunde gerichtet sie auch sein mögen, dann unter Vivendi auch noch wegfallen. Also quasi das Erlöschen des letzten kreativen Aufglimmens, das Ubi ab und zu nochmal durchscheinen lässt.
unknown_18
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Re: Ubisoft: Gründer kaufen zwei Millionen Aktien, um Vivendis drohende Übernahme zu kontern

Beitrag von unknown_18 »

RealMK hat geschrieben: 05.09.2017 20:27
Balmung hat geschrieben: 05.09.2017 20:07 Ich denke vielen geht es auch nur um die feindliche Übernahme an sich, das hat selten einen guten Ruf. ^^
Wenn man sowas vor hat, kündigt man das nicht vorher an. Das treibt doch den Preis der Aktie unnötig hoch. Entweder ist der Chef von Vivendi ziemlich dämlich oder oder Ubisoft spielt ein falsches Spiel.
Oder Ubisoft hat irgendwie davon Wind bekommen und es deswegen öffentlich gemacht. ;)

Ach, halt, genau das hat Ubisoft ja gemacht. ^^
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Raskir
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Re: Ubisoft: Gründer kaufen zwei Millionen Aktien, um Vivendis drohende Übernahme zu kontern

Beitrag von Raskir »

Also mit trackmania turbo hatte ich eine Menge Spaß. Und south Park sieht auch richtig gut aus. Rabbids scheint auch klasse geworden zu sein. Sind immerhin 3 größere Titel in 1,5 Jahren die mal etwas anders sind als der Rest auf dem Markt. Ist doch ordentlich für einen einzelnen Publisher. Und Ausreißer waren das nicht. Davor gab es noch child of light, zombi, Rayman legend und valiant hearts. So alle 6-9 Monate bekommt man schon was anderes von ubi. Das ist jetzt mehr als man von vielen anderen behaupten kann
unknown_18
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Re: Ubisoft: Gründer kaufen zwei Millionen Aktien, um Vivendis drohende Übernahme zu kontern

Beitrag von unknown_18 »

Nicht zu vergessen das neue Mamut Projekt von Ubisoft. ^^
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monotony
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Re: Ubisoft: Gründer kaufen zwei Millionen Aktien, um Vivendis drohende Übernahme zu kontern

Beitrag von monotony »

Kajetan hat geschrieben: 05.09.2017 19:51
D_Radical hat geschrieben: 05.09.2017 19:32 Vielleicht etwas dick aufgetragen.
Nö, nur nicht präzise genug. Mein Fehler, verzeih bitte. Vor allem For Honor ist das Paradebeispiel dafür, wie Ubisoft ein potentiell interessantes Spiel mit hemmungslosem Micropayment und all dem greulichen Lootbox-Gedöns zu Grunde richtet.

Wirklich, ich frage mich, warum hier manche so eine Panik vor Vivendi haben, wenn Ubisoft, das "gemütliche Familienunternehmen", sich genauso verhält, wie man es unter dem Einfluss von Vivendi befürchtet. Ehrlich, was gibt es da noch zu befürchten? Ubisoft ist doch schon längst das, was hier nicht eintreffen soll.
ich habe bei ubisoft immer das gefühl, dass sie tatsächlich kreative experimente wagen wollen, aber dann doch zu gierig und unternehmerisch konservativ sind, um es vernünftig durchzuziehen und sich letzten endes ins eigene fleisch schneiden.
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Todesglubsch
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Re: Ubisoft: Gründer kaufen zwei Millionen Aktien, um Vivendis drohende Übernahme zu kontern

Beitrag von Todesglubsch »

Nüchtern betrachtet: Wenn Vivendi bei den Marken ausmisten würde, anstatt sie wie EA und Co zu horten, dann hätte die Übernahme etwas Positives. Wünsch mir in meinem Leben nämlich noch einen brauchbaren und guten Might & Magic-Teil - und ich zweifel daran, dass Ubisoft das hinbekommt, bzw. hinbekommen will.
nawarI
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Re: Ubisoft: Gründer kaufen zwei Millionen Aktien, um Vivendis drohende Übernahme zu kontern

Beitrag von nawarI »

"Das sei vor allem daher schwierig, weil die Finanzmittel im März 2017 im Vergleich zum Jahr 2015 um rund 1253% gefallen seien (von rund 7,31 Milliarden auf 0,54 Milliarden Dollar)."

Bin ich jetzt doof? Wäre etwas um 100 % gefallen, wäre einfach nix mehr übrig. Wenn die alles gleich zwölf mal verlieren, na dann gute nacht. Von 7,3 auf 0,54 sind ein einbruch von 92,6%.
Oder ist hier eine Betriebswirtschaftliche Formel am Werk, die ich auf Teufel komm raus nicht verstehe?
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danke15jahre4p
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Re: Ubisoft: Gründer kaufen zwei Millionen Aktien, um Vivendis drohende Übernahme zu kontern

Beitrag von danke15jahre4p »

0,54mrd. = 100%, 7,31mrd. = 1353%

;)

greetingz
johndoe1238056
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Re: Ubisoft: Gründer kaufen zwei Millionen Aktien, um Vivendis drohende Übernahme zu kontern

Beitrag von johndoe1238056 »

Da waren ganz einfach ganz clevere BWLer am Werk, die niemals mit einer negativen Entwicklung rechnen.

Mitarbeiter 1: "Wir gehen mal davon aus, dass wir stattdessen unsere Finanzmittel von 0,54 auf 7,31 Milliarden Dollar gesteigert haben. Das entspricht 1253%."

Mitarbeiter 2: "Das heisst ja, dass wir in Wirklichkeit 1253% unserer Finanzmittel verloren haben. Wahnsinn."

Mathematik kann so einfach sein. :Blauesauge:
nawarI
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Re: Ubisoft: Gründer kaufen zwei Millionen Aktien, um Vivendis drohende Übernahme zu kontern

Beitrag von nawarI »

leifman hat geschrieben: 06.09.2017 10:04 0,54mrd. = 100%, 7,31mrd. = 1353%
;)
greetingz
Akabei hat geschrieben: 06.09.2017 10:06 Da waren ganz einfach ganz clevere BWLer am Werk, die niemals mit einer negativen Entwicklung rechnen.

Mitarbeiter 1: "Wir gehen mal davon aus, dass wir stattdessen unsere Finanzmittel von 0,54 auf 7,31 Milliarden Dollar gesteigert haben. Das entspricht 1253%."

Mitarbeiter 2: "Das heisst ja, dass wir in Wirklichkeit 1253% unserer Finanzmittel verloren haben. Wahnsinn."

Mathematik kann so einfach sein. :Blauesauge:
Danke euch beiden für die Antwort erstma.
Aber damit ich das richtig verstehe:
Wenn ein BWLer also 100% von seinem Geld verloren hat, kann es sein, dass er noch 20 € im Geldbeutel hat und 20 € auf der Straße rumliegen, weil sich die 100% auf die 20€ beziehen, die er noch hat?
Ich will nicht sagen, dass das das blödeste ist, was ich jemals gehört habe, aber mir fällt im Moment wirklich nichts ein was auch nur annährend da ran kommt.