gamescom 2017: Angela Merkel spricht im Video über Videospiele als Kulturgut
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Re: gamescom 2017: Angela Merkel spricht im Video über Videospiele als Kulturgut
Von der Leyen könnte sich ja den Bundeswehr-Stand ansehen, der doch bestimmt auch dieses Jahr wieder da ist?!
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Re: gamescom 2017: Angela Merkel spricht im Video über Videospiele als Kulturgut
Es hätte keinen Unterschied gemacht welcher Politiker da angetreten wäre - sogar ein Parteiloser hätte den Auftritt dort als Wahlkampfauftritt "genutzt".muecke-the-lietz hat geschrieben: ↑22.08.2017 14:25
Ich hätte es eher sinnvoll gefunden, wenn da vielleicht nicht jemand ganz so großes hingefahren wäre, aber dafür ein/e Ministerin, der/die vielleicht aktiver was mit dem Thema neue Medien zu tun hat (Ilse Aigner zum Beispiel), wo sich der Kreis halt wieder geschlossen hätte. Dann hätte es auch nicht gleich so stark nach Wahlkampf gerochen, sondern vielleicht nach allgemeiner Anerkennung des Mediums.
- muecke-the-lietz
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Re: gamescom 2017: Angela Merkel spricht im Video über Videospiele als Kulturgut
Ja, wir drehen uns ja hier im Kreis.ZackeZells hat geschrieben: ↑22.08.2017 14:36Es hätte keinen Unterschied gemacht welcher Politiker da angetreten wäre - sogar ein Parteiloser hätte den Auftritt dort als Wahlkampfauftritt "genutzt".muecke-the-lietz hat geschrieben: ↑22.08.2017 14:25
Ich hätte es eher sinnvoll gefunden, wenn da vielleicht nicht jemand ganz so großes hingefahren wäre, aber dafür ein/e Ministerin, der/die vielleicht aktiver was mit dem Thema neue Medien zu tun hat (Ilse Aigner zum Beispiel), wo sich der Kreis halt wieder geschlossen hätte. Dann hätte es auch nicht gleich so stark nach Wahlkampf gerochen, sondern vielleicht nach allgemeiner Anerkennung des Mediums.
Es ist cool, dass da so ein großer Politiker die Eröffnung durchführt, aber ich hätte trotzdem gerne jemanden da gesehen, der mit dem Thema zu tun hat. Auch ein Dobrindt oder eine Aigner hätten da Wahlkampf gemacht, die beiden haben aber trotzdem aktiver was mit der Sache zu tun, und sind auch schon des Öfteren zu diesen Themen geladen und befragt worden. Frau Aigner hatte sogar schon einen Auftritt beim neo magazin royale in dieser Funktion.
Das habe ich aber schon in einem der ersten Threads zu diesem Thema geschrieben. Ich finde es halt komisch, dass da ausgerechnet die Kanzlerin aufschlägt. Die hat doch mit dem Thema nichts zu tun, und ihr haftet halt der miefige Geruch alter Tage an, was den Umgang mit dem Medium anbelangt. Ich sage nur Neuland und das damalige diskutierte Verbot bzw. die Regulierungen von Killerspielen im Jahr 2009.
- ZackeZells
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Re: gamescom 2017: Angela Merkel spricht im Video über Videospiele als Kulturgut
Mag sein das Jeff Smart, ...ähh A.Dobrindt oder Ilse Aigner sich privat fürs Gaming interessieren - das hat bei solchen Besuchen kaum Relevanz im Bezug auf das was sie sagen, bzw. wie sie sich äussern würden.muecke-the-lietz hat geschrieben: ↑22.08.2017 14:46
Es ist cool, dass da so ein großer Politiker die Eröffnung durchführt, aber ich hätte trotzdem gerne jemanden da gesehen, der mit dem Thema zu tun hat. Auch ein Dobrindt oder eine Aigner hätten da Wahlkampf gemacht, die beiden haben aber trotzdem aktiver was mit der Sache zu tun, und sind auch schon des Öfteren zu diesen Themen geladen und befragt worden. Frau Aigner hatte sogar schon einen Auftritt in neo magazin royale in dieser Funktion.
Vorm Auftritt ein ausgedehntes Briefing, worum es geht, was der Gegenstand des Ganzen ist und eine von nem Ghostie geschriebene Rede vorgelegt bekommen - Thats it.
Zuletzt geändert von ZackeZells am 22.08.2017 14:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Brevita
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Re: gamescom 2017: Angela Merkel spricht im Video über Videospiele als Kulturgut
Die CDU war doch nie für ein Videospiel Verbot? Alte Konservative Politiker wie Wolfgang Bosbach vielleicht, aber solche Leute haben dort kaum noch was zu sagen. Viele Kommentare hier bestätigen leider, dass viele Gamer immer noch absolut kindisch sind. Das hilft der Branche nicht wirklich. Aber gut, dass ist ja auch nur eine Foren Minderheit hier 
- muecke-the-lietz
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Re: gamescom 2017: Angela Merkel spricht im Video über Videospiele als Kulturgut
Bitte was?Brevita hat geschrieben: ↑22.08.2017 14:54 Die CDU war doch nie für ein Videospiel Verbot? Alte Konservative Politiker wie Wolfgang Bosbach vielleicht, aber solche Leute haben dort kaum noch was zu sagen. Viele Kommentare hier bestätigen leider, dass viele Gamer immer noch absolut kindisch sind. Das hilft der Branche nicht wirklich. Aber gut, dass ist ja auch nur eine Foren Minderheit hier![]()
Niemand sprach von einem Videospielverbot, aber ein Killerspielverbot wurde 2009 in der Innenministerkonferenz ganz offen diskutiert, und das auch von Leuten, die heute noch was zu melden haben.
Das hat nichts mit kindisch sein zu tun, das ist jahrzehntelang gesammelte Erfahrung die mich einfach misstrauisch bleiben lässt.
Ich finde es erschreckend, wie wohlgefällig Gamer mittlerweile mit Politikern verfahren, nur, weil mal für 2 Jahre Ruhe ist.
Dein Kommentar bestätigt eher, dass du entweder zu schnell vergisst, oder noch zu jung bist, um das damals tagesaktuell mitbekommen zu haben.
Zuletzt geändert von muecke-the-lietz am 22.08.2017 15:09, insgesamt 3-mal geändert.
- Wigggenz
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Re: gamescom 2017: Angela Merkel spricht im Video über Videospiele als Kulturgut
Ich darf daran erinnern, dass die Union in Gestalt der bayerischen Regierung nach wie vor Videospielen alle erdenklichen Steine in den Weg legt, indem sie etwa regelmäßig versucht, gegen USK-Entscheidungen vorzugehen.
Die Politik, speziell die Union, ist hinsichtlich der Position "Videospiele als Kulturgut" in der Bringschuld, was die Glaubwürdigkeit betrifft. Dazu bedarf es meines Erachtens mehr als typischen Wahlkampfäußerungen, die als solche ja durchaus ok sind.
Aber außerhalb des Wahlkampfes sind die letzten Bundesregierungen und Regierungsfraktionen im Parlament meines Erachtens hinter ihren Möglichkeiten zurückgeblieben, eine volle Anerkennung von Videospielen als Kulturgut und vor allem Kunst zu demonstrieren.
Zu den Hakenkreuzen in WW2-Spielen:
Dazu muss kein einziges Gesetz geändert werden. Es muss lediglich ein Gericht mal Videospiele auch unter den Begriff Kunst subsumieren und schon hätten wir für Videospiele das gleiche faktisch geltende Recht wie für Kinofilme etc.
Die Politik, speziell die Union, ist hinsichtlich der Position "Videospiele als Kulturgut" in der Bringschuld, was die Glaubwürdigkeit betrifft. Dazu bedarf es meines Erachtens mehr als typischen Wahlkampfäußerungen, die als solche ja durchaus ok sind.
Aber außerhalb des Wahlkampfes sind die letzten Bundesregierungen und Regierungsfraktionen im Parlament meines Erachtens hinter ihren Möglichkeiten zurückgeblieben, eine volle Anerkennung von Videospielen als Kulturgut und vor allem Kunst zu demonstrieren.
Zu den Hakenkreuzen in WW2-Spielen:
Dazu muss kein einziges Gesetz geändert werden. Es muss lediglich ein Gericht mal Videospiele auch unter den Begriff Kunst subsumieren und schon hätten wir für Videospiele das gleiche faktisch geltende Recht wie für Kinofilme etc.
- muecke-the-lietz
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Re: gamescom 2017: Angela Merkel spricht im Video über Videospiele als Kulturgut
Danke.Wigggenz hat geschrieben: ↑22.08.2017 15:07 Ich darf daran erinnern, dass die Union in Gestalt der bayerischen Regierung nach wie vor Videospielen alle erdenklichen Steine in den Weg legt, indem sie etwa regelmäßig versucht, gegen USK-Entscheidungen vorzugehen.
Die Politik, speziell die Union, ist hinsichtlich der Position "Videospiele als Kulturgut" in der Bringschuld, was die Glaubwürdigkeit betrifft. Dazu bedarf es meines Erachtens mehr als typischen Wahlkampfäußerungen, die als solche ja durchaus ok sind.
Aber außerhalb des Wahlkampfes sind die letzten Bundesregierungen und Regierungsfraktionen im Parlament meines Erachtens hinter ihren Möglichkeiten zurückgeblieben, eine volle Anerkennung von Videospielen als Kulturgut und vor allem Kunst zu demonstrieren.
Zu den Hakenkreuzen in WW2-Spielen:
Dazu muss kein einziges Gesetz geändert werden. Es muss lediglich ein Gericht mal Videospiele auch unter den Begriff Kunst subsumieren und schon hätten wir für Videospiele das gleiche faktisch geltende Recht wie für Kinofilme etc.
- ZackeZells
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Re: gamescom 2017: Angela Merkel spricht im Video über Videospiele als Kulturgut
Die Gamer die ich kenne, so wie ich auch selbst - sind nicht nur Gamer, wir sind Arbeitnehmer, Kinder, Eltern, Autofahrer, Radfahrer, Busfahrer (ok höre schon auf).
Wahlkampf erstreckt sich auf alle erdenklichen Möglichkeiten um möglichst viele Leute zu erreichen - genau wie Politik mehr umfasst als sich nur über Verbote von Pixeln zu streiten.
Als Wähler geht es einfach nur darum Schnittmengen mit einer Partei/einem Politiker herauszuarbeiten, dies erleichtert einem sein Kreuz an der richtigen Stelle zu machen, oder überhaupt etwas anzukreuzen.
Je mehr ich hier darüber schreibe, je klarer wird mir weshalb politisches Gefasel auf 4p nicht erwünscht ist. Zu fragmentierte Nutzerbasis.
Wahlkampf erstreckt sich auf alle erdenklichen Möglichkeiten um möglichst viele Leute zu erreichen - genau wie Politik mehr umfasst als sich nur über Verbote von Pixeln zu streiten.
Als Wähler geht es einfach nur darum Schnittmengen mit einer Partei/einem Politiker herauszuarbeiten, dies erleichtert einem sein Kreuz an der richtigen Stelle zu machen, oder überhaupt etwas anzukreuzen.
Je mehr ich hier darüber schreibe, je klarer wird mir weshalb politisches Gefasel auf 4p nicht erwünscht ist. Zu fragmentierte Nutzerbasis.
- Wigggenz
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Re: gamescom 2017: Angela Merkel spricht im Video über Videospiele als Kulturgut
Äh ja, alles richtig, aber bei der Feststellung der persönlichen Schnittmenge ist die Glaubwürdigkeit der jeweiligen Partei oder Person hinsichtlich seiner oder ihrer Position zu einem bestimmten Thema ja relevant. Diese ist bei der Union im Hinblick auf deren behauptete Unterstützung der Videospiele nicht nur wirtschaftlich, sondern auch als Kulturgut, (noch) nicht gegeben.ZackeZells hat geschrieben: ↑22.08.2017 15:19 Die Gamer die ich kenne, so wie ich auch selbst - sind nicht nur Gamer, wir sind Arbeitnehmer, Kinder, Eltern, Autofahrer, Radfahrer, Busfahrer (ok höre schon auf).
Wahlkampf erstreckt sich auf alle erdenklichen Möglichkeiten um möglichst viele Leute zu erreichen - genau wie Politik mehr umfasst als sich nur über Verbote von Pixeln zu streiten.
Als Wähler geht es einfach nur darum Schnittmengen mit einer Partei/einem Politiker herauszuarbeiten, dies erleichtert einem sein Kreuz an der richtigen Stelle zu machen, oder überhaupt etwas anzukreuzen.
Je mehr ich hier darüber schreibe, je klarer wird mir weshalb politisches Gefasel auf 4p nicht erwünscht ist. Zu fragmentierte Nutzerbasis.
Ich finde nicht, dass das jetzt eine überzogene Reaktion auf das vergangene Verhalten ist. Der deutsche Wutbürger ist bei anderen Themen oft sogar noch sehr viel nachtragender.
- ZackeZells
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Re: gamescom 2017: Angela Merkel spricht im Video über Videospiele als Kulturgut
Martin Schulz hätte ich ebenfalls für genauso Unglaubwürdig gehalten wie A.M.Wigggenz hat geschrieben: ↑22.08.2017 15:25
Äh ja, alles richtig, aber bei der Feststellung der persönlichen Schnittmenge ist die Glaubwürdigkeit der jeweiligen Partei oder Person hinsichtlich seiner oder ihrer Position zu einem bestimmten Thema ja relevant. Diese ist bei der Union im Hinblick auf deren behauptete Unterstützung der Videospiele nicht nur wirtschaftlich, sondern auch als Kulturgut, (noch) nicht gegeben.
Denke jedem Politiker aus den etablierten Parteien hätte ich das nicht abgekauft - mhh wohl nichtmal einem der Piratenpartei, da ich selbst genau weiß, wir haben aktuell Bundeswahlkrieg.
Bleiben also nur die anderen Schnittmengen aus anderen Themenfeldern um mir einen Überblick zu verschaffen.
- Wigggenz
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Re: gamescom 2017: Angela Merkel spricht im Video über Videospiele als Kulturgut
Vor allem die Union hat jedoch eine Geschichte mit Äußerungen zu Videospielen aufzuarbeiten, die die anderen Parteien nicht haben, auch wenn natürlich jede Partei das in erster Linie als mal eben mitgenommenen Wahlkampfauftritt sehen dürfte.ZackeZells hat geschrieben: ↑22.08.2017 15:30Martin Schulz hätte ich ebenfalls für genauso Unglaubwürdig gehalten wie A.M.Wigggenz hat geschrieben: ↑22.08.2017 15:25
Äh ja, alles richtig, aber bei der Feststellung der persönlichen Schnittmenge ist die Glaubwürdigkeit der jeweiligen Partei oder Person hinsichtlich seiner oder ihrer Position zu einem bestimmten Thema ja relevant. Diese ist bei der Union im Hinblick auf deren behauptete Unterstützung der Videospiele nicht nur wirtschaftlich, sondern auch als Kulturgut, (noch) nicht gegeben.
Denke jedem Politiker aus den etablierten Parteien hätte ich das nicht abgekauft - mhh wohl nichtmal einem der Piratenpartei, da ich selbst genau weiß, wir haben aktuell Bundeswahlkrieg.
Bleiben also nur die anderen Schnittmengen aus anderen Themenfeldern um mir einen Überblick zu verschaffen.
Einem Piraten der ersten Gründungsgeneration hätte ich das jedoch durchaus abgekauft... heutzutage stehen die Piraten für mich jedoch nur noch für Inkompetenz, da hätte ich einem Vertreter nichtmal abgekauft alleine den Weg zum Messegelände gefunden zu haben
Aber das ist nicht das Thema, wir wissen ja schließlich alle, dass Wahlkampfaussagen zu JEDEM Thema mit großer Vorsicht zu genießen sind. Manche jedoch halt mit noch größerer Vorsicht
- muecke-the-lietz
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Re: gamescom 2017: Angela Merkel spricht im Video über Videospiele als Kulturgut
Oh, sorry, hier gehts um Videospiele, tut mir leid. :wink:ZackeZells hat geschrieben: ↑22.08.2017 15:19 Die Gamer die ich kenne, so wie ich auch selbst - sind nicht nur Gamer, wir sind Arbeitnehmer, Kinder, Eltern, Autofahrer, Radfahrer, Busfahrer (ok höre schon auf).
Wahlkampf erstreckt sich auf alle erdenklichen Möglichkeiten um möglichst viele Leute zu erreichen - genau wie Politik mehr umfasst als sich nur über Verbote von Pixeln zu streiten.
Als Wähler geht es einfach nur darum Schnittmengen mit einer Partei/einem Politiker herauszuarbeiten, dies erleichtert einem sein Kreuz an der richtigen Stelle zu machen, oder überhaupt etwas anzukreuzen.
Je mehr ich hier darüber schreibe, je klarer wird mir weshalb politisches Gefasel auf 4p nicht erwünscht ist. Zu fragmentierte Nutzerbasis.
Und es ging nicht darum "sich nur über Verbote von Pixeln zu streiten." Das ist doch genau die Hochnäsigkeit, mit der dieses Thema behandelt wird und wurde.
Da hängt doch ein riesiger Rattenschwanz dran, der weit über das eigentliche Thema Videogames hinaus geht.
Und ich werde hier aber keine anderen politischen Themenbereiche anschneiden, weil diese hier nichts zu suchen haben.
Ich kann nur sagen, dass ich mich auch bei anderen alltäglichen Themen nicht von der Union vertreten fühle.
Und zu guter Letzt kann man vielleicht mal festhalten, dass auf viele Unkenrufe aus der Union zum Thema Killerspielverbote (zumindest nach 2009) immer Aussagen aus Richtung der SPD kamen, dass man sich das damit viel zu einfach mache. Deswegen ist diesbezüglich mein Misstrauen der SPD gegenüber doch wesentlich geringer.
Zuletzt geändert von muecke-the-lietz am 22.08.2017 15:56, insgesamt 1-mal geändert.
- ZackeZells
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Re: gamescom 2017: Angela Merkel spricht im Video über Videospiele als Kulturgut
Willkommen in der Politik - man kann kein Einzelnes Thema herausisoliert betrachten, da vor allem in der Politik vieles mit vielem zusammenhängt, bzw. alles mit allem.muecke-the-lietz hat geschrieben: ↑22.08.2017 15:49
Da hängt doch ein riesiger Rattenschwanz dran, der weit über das eigentliche Thema Videogames hinaus geht.
- Kajetan
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Re: gamescom 2017: Angela Merkel spricht im Video über Videospiele als Kulturgut
Versucht! Was ihr immer weniger gelingt, weil Videospiele als Buhmann und Feigenblatt zur Ablenkung ganz grundsätzlich nicht mehr taugen. Weil die Bundesprüfstelle mittlerweile wissenschaftlich aufgerüstet hat und Ideologie kaum noch eine Rolle bei der Beurteilung von Spielen ... spielt
Die Zeiten haben sich geändert. Dass so ein Paradigmenwechsel natürlich nicht trennscharf und rückstandsfrei von Jetzt auf Nachher stattfindet, sondern es immer Übergangsphasen gibt und Nischen, in denen bestimmte Überzeugungen weiterhin gepflegt werden, natürlich weiterhin existieren, sollte eigentlich nicht mehr Gegenstand einer Diskussion sein. Relevant ist hier, dass bestimmte Weltbilder immer weniger Einfluß auf politische Entscheidungen haben, bis sie eines Tages gar keinen Einfluss mehr haben, sondern nur noch einer kleinen Nische folgenlos vor sich hin dämmern.
