Mass Effect: Andromeda - Keine weiteren Story-Inhalte und keine weiteren Patches für den Einzelspieler-Modus

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Sindri
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Re: Mass Effect: Andromeda - Keine weiteren Story-Inhalte und keine weiteren Patches für den Einzelspieler-Modus

Beitrag von Sindri »

Modern Day Cowboy hat geschrieben: 20.08.2017 11:09 Kein Wunder bei den ganzen Shitstorm im Internet...
Ich kann dieses dämliche Argument nicht mehr hören. Wenn etwas eingestellt wird oder floppt sind die "Hater" oder der "Shitstorm" schuld. ME3 hat einen weitaus schlimmeren Shitstorm abgekriegt. Day 1 DLC? Da sind alle, ZU RECHT, über Bioware/EA hergefallen.
Wie viele DLCs hat ME3 nochmal bekommen? Genau.
Bis auf das Ende ist ME3 ein gutes Spiel. Kommt nicht an ME2 ran aber immer noch besser als dieses langweilige MEA.
Die Entwicklung war die reinste Hölle und das spiegelt sich im Spiel wieder.
Der User Eisenherz hat ja auch schon einen Link geschickt.
Modern Day Cowboy hat geschrieben: 20.08.2017 11:09 man kann von Andromeda ja halten was man will, aber man kann nicht sagen dass da nicht viel Arbeit eingeflossen ist
In MEA steckt definitiv viel Arbeit aber diese wurde über 5 Jahre hinweg ständig verworfen und neu ausgerichtet. Anfangs wollten sie eine Art "No Mans Land" Light machen. Und das merkt man dem Spiel an.
Modern Day Cowboy hat geschrieben: 20.08.2017 11:09 wenn man die Spielzeit bedenkt (ich bin bei 70 Stunden noch nicht durch, weil ich sämtliche Nebenquests mache) und es hat auch so manche sehr gute Quests (va. die Loyalitätsmissionen oder die Geschichte in der neuen Kroganer Hauptstadt)... aber wenn man bei einen Spiel in den sicher 3 Jahre Arbeit geflossen sind weit weniger einnimmt als mit einen F2P Spiel, ist klar dass ein profitorientiertes Unternehmen wie EA kein Interesse an Mass Effect mehr hat.
Die Loyalitätsmissionen sind das einzig gute, weil da kommt das typisches ME-Feeling zurück. Der Rest? Mittelmässig bis langweillig. Nicht schlecht aber auch nicht gut.
Modern Day Cowboy hat geschrieben: 20.08.2017 11:09 Und ernsthaft, von den Gesichtsanimationen abgsehen hör ich von den ganzen Internet Hatern selten Argumente warum Andromeda denn so ein grottenschlechtes Spiel sein soll
Show
Die Grundstory. Das meiste kennen wir schon aus den Vorgängern. Eine Alienmacht entführt Menschen/Aliens und macht sie zur DNA Suppe um neue Gefolgsleute zu Rekrutieren. Reaper/Collector.
Es gibt eine uralte KI-Rasse, die Hinterlassenschaften haben, die von allen begehrt sind. Reaper...
Die Charaktere sind zum grössten Teil Copy&Paste aus den Vorgängern. Die männliche Version von Garus(Vetra), ein wilder badass Kroganer(Wrex), der augezwungene "Homie".
Jaal, der mir persönlich am besten gefallen hat, erinnert auch stark an den Prothaener aus Teil 3. Peebee & Cora sind die Ausnahmen aber da könnte ich vielleicht auch falsch liegen.
Warum überhaupt Andromeda? Warum nicht weiterhin in der Milchstrasse bleiben und sich mit dem Kack aus Teil 3 auseinander setzen und als Hersteller sagen, ok das ist jetzt Canon und wir setzen die Geschichte fort. Nein, die haben sich ganz feige aus der Sache mit dem ME3 Finale raus gewurschtelt indem sie die gesamte Serie in eine andere Galaxie packen. Keine Sau hat danach geschrien. Jeder wollte wissen wie es nach Shepard weiter geht.
Entscheidungsmöglichkeiten und deren Folgen. 0. Nada. Nix. Teil 1&2 hat uns gezwungen richtig unangenehme Entscheidungen zu treffen. In Teil stirbt sogar einer aus der Crew. Man konnte in Teil 1 den Endgegner zum Suizid überreden. In Teil 2 hatten viele Entscheidungen Einfluss auf den Endkampf, wo wiederum deine Crew sterben konnte.
In Teil 3 konnte man sogar als Spieler sterben, wenn man mit der falschen Sex hatte :lol:
Die einzige wirkliche grosse Entscheidung in MEA ist, die mit den Kroganer retten oder Pathfinder retten und von dem was ich gelesen habe, da ich mich für den Pathfinder entschieden habe, ändert sich so gut wie gar nichts. Drack bleibt weiterhin im Team, hat die Sache nach ein paar Minuten wieder vergessen und das zieht sich durch das ganze Spiel.
Und ich habe noch nicht einmal mit der "Open World" angefangen, die so langweillig umgesetzt wurde, daß ich mir vorkam wie bei Fallout, wo ich einfach nur Symbole abklappere.
Bei Fallout macht es Spass da es zum Spielprinzip dazu gehört aber von einem ME erwarte ich eine gut geschriebene Story und Charaktere die in Erinnerung bleiben. Teil1&2 hat das, Teil3 baut sehr stark ab und MEA tritt nochmal richtig in die Scheisse rein.
Ne da gibts nichts schön zu reden und das war auch nicht dem "Shitstorm" geschuldet. Hätte MEA einen anderen Namen wäre es grundsolides Spiel, daß man mal durch spielen kann aber wenn Mass Effect drauf steht will ich auch Mass Effect haben.
Von der ganzen Social Justice-scheisse will ich gar nicht anfangen, denn das ist einfach nur noch albern. Meine güte, ich musste jedesmal aufpassen, was ich als Antwort anklicke sonst habe ich alles und jeden angebaggert.
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SethSteiner
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Re: Mass Effect: Andromeda - Keine weiteren Story-Inhalte und keine weiteren Patches für den Einzelspieler-Modus

Beitrag von SethSteiner »

In Mass Effect hatten Entscheidungen nahezu nie Einfluss. Bestes Beispiel der Rat in Teil 1, retten oder nicht retten, die Auswirkung ist ziemlich irrelevant für den Storyverlauf. Wen man in Teil 1 sterben lässt ist ebenso ziemlich Wurst, was war die Konsequenz im zweiten Teil? Ein kurzes, ziemlich gleich ablaufendes Gespräch. Die Crew konnte sterben? Ja aber doch nicht aufgrund eines komplexen Variablenbaums, sondern einfach nur weil man zu spät durchs Portal geht. Selbe Geschichte bei den anderen Toden, die davon abhingen ob man eine Loyalitätsmission gemacht hat. Auf Teil 3 hatten all die Entscheidungen auch kaum Einfluss, da wurden Tote eben einfach durch andere NPCs ersetzt. Eine der besten Auswirkungen war in Teil 2 tatsächlich das Gespräch mit der einen Security Chefin in Teil 1, einfach wiel sehr schön gemacht und passend aber ansonsten hat Bioware seine Fans von Anfang an mit dem Versprechen von Auswirkungen auf die eigenen Entscheidungen in der Trilogie komplett verarscht.
Black Stone
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Re: Mass Effect: Andromeda - Keine weiteren Story-Inhalte und keine weiteren Patches für den Einzelspieler-Modus

Beitrag von Black Stone »

Sehe ich ähnlich. Und nach dem Ende von Teil 3 wollte ich eigentlich auch nicht weiter Shepard sein. Ob ich jetzt einen pensionierten Volkshelden in rotem, grünen oder blauen "Friede, Freude, Eierkuchen" spiele ist genauso banal wie langweilig.
Fand den Standortwechsel daher prinzipiell keine so schlechte Entscheidung, dass man mehr draus hätte machen können, war mir schon nach der 10h-Trail klar, aber es fühlte sich trotzdem (oder gerade wegen der vielen ausgelassenen Chancen) irgendwie nach MassEffekt an.
Der Rest klingt auch sehr, wie "wir sind fertig" als wie "wir haben keinen Bock mehr auf das Spiel" von daher ist jetzt wohl ein guter Zeitpunkt zum Einsteigen...
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Eisenherz
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Re: Mass Effect: Andromeda - Keine weiteren Story-Inhalte und keine weiteren Patches für den Einzelspieler-Modus

Beitrag von Eisenherz »

Große Auswirkungen hatten die Entscheidungen tatsächlich eher nie, aber die Menge an kleinen Dingen hat mich fasziniert. Zum Beispiel fand ich es toll, dass meine Entscheidung mit der Rachni-Königin im ersten Teil im Zweiten dann während einer Radiodurchsage so ganz nebenbei spürbar sichtbar wurde und sich dann im dritten Teil wirklich während einer Nebenmission auswirkte. Hätte ich das im ersten Teil nicht getan, wäre alles Weitere nicht möglich gewesen. Sicher, am Großen Ganzen hat es nichts geändert, aber ich fands trotzdem toll.
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NewRaven
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Re: Mass Effect: Andromeda - Keine weiteren Story-Inhalte und keine weiteren Patches für den Einzelspieler-Modus

Beitrag von NewRaven »

Im Prinzip hat Sindri ziemlich gut aufgeführt, was auch meiner Meinung nach bei Andomeda schief gelaufen ist...

Das endlose Map-Icons abklappern passt nicht zu dem, was die erste Trilogie ausgemacht hat. Die "Offenheit" von Teil 1-3 (idealerweise Teil 1) war völlig passend für die Reihe, komplettes OpenWorld hat hier einfach nur dafür gesorgt, dass die Erzählung ins Stocken gerät. Kennen wir aber schon von Inquisition.

Die Hauptstory wirkt wie ein Abklatsch der ersten Trilogie, zumindest als "großes Ganzes" betrachtet. Ich entschuldige Bioware ja sogar, dass sie sich mit dem Ende von ME3 nicht mehr auseinander setzen wollten und deshalb zu einem solchen Trick gegriffen haben - aber dann hätte man eben auch storytechnisch etwas anderes liefern sollen, nicht ein Spiel, wo jedes Storyelement und dazu noch fast jeder wichtige Charakter quasi ein passendes Gegenstück in der Originaltrilogie hatte. Man hat einfach das ganze Spiel über das Gefühl "kenn ich schon - nur in etwas besser".

Andromeda ist (mittlerweile) sicher kein schlechtes Spiel (mehr), aber man hat halt in keines Aspekt des Spiels das Gefühl, dass es etwas besser macht als ME 1-3 - und dazu kommt bei mir persönlich (also höchst subjektiv), dass ich quasi alle Charaktere meiner Crew als qualitativ schlechter Gezeichnet wahr nehme, als das bei der alten Trilogie ist. Sie sind halt da... und in den Loyality-Missionen erfährt man auch ein wenig mehr über sie... aber ich hab bei wenigen das Gefühl, sie so zu kennen wie meine Crew aus der alten Trilogie, was zwangsweise dazu führt, dass ich mich auch weniger um sie schere.

Das negative Feedback war also meiner Meinung nach dennoch gerechtfertigt... erst strotzte das Spiel nur so vor Bugs und Glitches, nun sind die zwar ausgemerzt, aber der Rest ist, bis auf sehr wenige Highlights, eben trotzdem irgendwie noch ne Ecke flacher als das, was man von der Serie gewohnt war. Nach mindestens 5 Jahren Entwicklung und auch technischem Fortschritt, hätte da eigentlich mehr kommen müssen - und das bezieht sich nicht nur auf die Gesichtsanimationen zu Release.

Das EA nun so schnell die Flinte ins Korn wirft, zeigt mir eigentlich zwei Dinge: 1. man wollte unbedingt neu starten, hat sich aber trotzdem an dem Erfolg der alten Reihe orientiert (bzw. diesen vorausgesetzt). Das ist natürlich dämlich, denn Fortsetzungen werden eben zu einem großen Teil durch Charaktere und Story getragen - ein "Bonus" den solch ein Neustart halt nicht haben kann. Also muss man ihm Zeit geben, ebenso eine Fanbasis zu entwickeln und man muss vor allem Qualität abliefern, damit es diese Fans überhaupt geben wird. Ein Mass Effect 4 als richtige inhaltliche Fortsetzung hätte sich bei gleicher Qualität wie Andromeda trotzdem besser verkauft. Das muss auch EA klar gewesen sein, trotzdem legen sie die Messlatte für Andromeda so derart hoch, was Verkäufe, Wertungen und Co angeht. Unverständlich. Und 2. damit dürfte Mass Effect bei EA völlig selbstverschuldet genauso auf dem Abstellgleis gelandet sein, wie es Deus Ex bei Square-Enix ist. Schade drum, aber wenn es dabei hilft, dass man sich bei der Fortsetzung der Serien wieder mehr ins Zeug legt, war es das wohl wert.
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Sindri
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Re: Mass Effect: Andromeda - Keine weiteren Story-Inhalte und keine weiteren Patches für den Einzelspieler-Modus

Beitrag von Sindri »

SethSteiner hat geschrieben: 20.08.2017 15:43 In Mass Effect hatten Entscheidungen nahezu nie Einfluss. Bestes Beispiel der Rat in Teil 1, retten oder nicht retten, die Auswirkung ist ziemlich irrelevant für den Storyverlauf. Wen man in Teil 1 sterben lässt ist ebenso ziemlich Wurst, was war die Konsequenz im zweiten Teil? Ein kurzes, ziemlich gleich ablaufendes Gespräch. Die Crew konnte sterben? Ja aber doch nicht aufgrund eines komplexen Variablenbaums, sondern einfach nur weil man zu spät durchs Portal geht. Selbe Geschichte bei den anderen Toden, die davon abhingen ob man eine Loyalitätsmission gemacht hat.
Ob man die Schiffupgrades geholt hat oder nicht, Loyalitätsmissionen, Entscheidungen und am Ende konnte man trotzdem verkacken und Leute verlieren, wenn man in der Suicide Mission die Crew falsch eingeteilt hatte. Was willst du noch?
Teil 1 hatte die Entscheidung schlechthin, wo man garantiert ein Crew-Mitglied opfern muss. Man konnte Wrex verlieren. Du kannst richtig fies sein und Samara gegen ihre böse Ardat-Yakshi Tochter austauschen. Was hat MEA zu bieten? Nix.
SethSteiner hat geschrieben: 20.08.2017 15:43 Auf Teil 3 hatten all die Entscheidungen auch kaum Einfluss, da wurden Tote eben einfach durch andere NPCs ersetzt. Eine der besten Auswirkungen war in Teil 2 tatsächlich das Gespräch mit der einen Security Chefin in Teil 1, einfach wiel sehr schön gemacht und passend aber ansonsten hat Bioware seine Fans von Anfang an mit dem Versprechen von Auswirkungen auf die eigenen Entscheidungen in der Trilogie komplett verarscht.
Bei Teil 3 stimme ich zu. Das ist auch einer der grossen Kritikpunkte zu dem Spiel. Die vorherigen Entscheidungen hatten 0 Einfluss. Und dieses Prinzip wird bei MEA weiter geführt. Pseudo-Entscheidungen die keinen Einfluss auf das Spielerlebnis haben.
Black Stone hat geschrieben: 20.08.2017 15:53 Sehe ich ähnlich. Und nach dem Ende von Teil 3 wollte ich eigentlich auch nicht weiter Shepard sein. Ob ich jetzt einen pensionierten Volkshelden in rotem, grünen oder blauen "Friede, Freude, Eierkuchen" spiele ist genauso banal wie langweilig.
Ich kann auch damit leben, daß die Shepard-Trilogie zu Ende ist. Zwar mit einem faden Beigeschmack aber man kann damit abschliessen und ich persönlich hätte gerne mehr darüber erfahren, was denn jetzt danach kommt. Was passiert mit den Kroganern? Drehen die wieder am Rad? Wie bauen sie alles wieder auf? Wird überhaupt alles wieder aufgebaut? Werden KI verteufelt oder macht man da weiter wo man vor den Reaper aufgehört hat?
Was wird aus Shepards Geschichte? Wird er zum Mythos? Wird er verklärt? Da gibt es so viele Möglichkeiten auch ohne die Reaper spannende Geschichten zu erzählen.
Zuletzt geändert von Sindri am 20.08.2017 16:48, insgesamt 1-mal geändert.
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superboss
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Re: Mass Effect: Andromeda - Keine weiteren Story-Inhalte und keine weiteren Patches für den Einzelspieler-Modus

Beitrag von superboss »

Ich würds gerne weiterspielen aber die Texte sind mir zu klein.
Wäre schön, wenn das noch gepatcht wird, dass man alles zumindest optional deutlich vergrößern kann
Magg0
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Re: Mass Effect: Andromeda - Keine weiteren Story-Inhalte und keine weiteren Patches für den Einzelspieler-Modus

Beitrag von Magg0 »

Na dann kann ja die GotY-Edition bald kommen.
Dann werde ich sicher auch mal zuschlagen :-)
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EllieJoel
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Re: Mass Effect: Andromeda - Keine weiteren Story-Inhalte und keine weiteren Patches für den Einzelspieler-Modus

Beitrag von EllieJoel »

Andromeda ist nichts anderes als ein Dragon Age Inqusition mit Weltraum Skin. Busy Work und Map Icon Simulator ist sogar noch weitaus schlimmer in Andromeda als in Inqusition. Blöd das es jetzt mit Bioware noch weiter Berg ab geht denn jetzt kommt der Destiny Klon MP Game as a Service vermutlich mit Lootboxes und all das Moderne Zeug was dazu gehört. Mal sehen wie viel Geld Bioware noch macht für EA wenn man seine treue Fanbase jetzt endgültig verlässt und sich den völlig überschwemmten MP Markt zuwendet. Ich hoffe es endet im Desaster und die Chancen stehen nicht schlecht.
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MrLetiso
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Re: Mass Effect: Andromeda - Keine weiteren Story-Inhalte und keine weiteren Patches für den Einzelspieler-Modus

Beitrag von MrLetiso »

... oder EA arbeitet an ME:A 2...

... man wird ja wohl noch träumen dürfen...
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DonDonat
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Re: Mass Effect: Andromeda - Keine weiteren Story-Inhalte und keine weiteren Patches für den Einzelspieler-Modus

Beitrag von DonDonat »

Sindri hat geschrieben: 20.08.2017 16:39
SethSteiner hat geschrieben: 20.08.2017 15:43 In Mass Effect hatten Entscheidungen nahezu nie Einfluss. Bestes Beispiel der Rat in Teil 1, retten oder nicht retten, die Auswirkung ist ziemlich irrelevant für den Storyverlauf. Wen man in Teil 1 sterben lässt ist ebenso ziemlich Wurst, was war die Konsequenz im zweiten Teil? Ein kurzes, ziemlich gleich ablaufendes Gespräch. Die Crew konnte sterben? Ja aber doch nicht aufgrund eines komplexen Variablenbaums, sondern einfach nur weil man zu spät durchs Portal geht. Selbe Geschichte bei den anderen Toden, die davon abhingen ob man eine Loyalitätsmission gemacht hat.
Ob man die Schiffupgrades geholt hat oder nicht, Loyalitätsmissionen, Entscheidungen und am Ende konnte man trotzdem verkacken und Leute verlieren, wenn man in der Suicide Mission die Crew falsch eingeteilt hatte. Was willst du noch?
Teil 1 hatte die Entscheidung schlechthin, wo man garantiert ein Crew-Mitglied opfern muss. Man konnte Wrex verlieren. Du kannst richtig fies sein und Samara gegen ihre böse Ardat-Yakshi Tochter austauschen. Was hat MEA zu bieten? Nix.
Genau so sehe ich es leider auch: bei ME:A sind quasi alle Entscheidungen total banal/ irrelevant und ich bin fast sicher, dass egal was man macht, man keinen der Charakter verprellen bzw. verlieren kann...

Wahrscheinlich kann man auch keinen Dialog verkacken, allerdings bin ich mir da nicht als zu sicher ;)
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SethSteiner
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Re: Mass Effect: Andromeda - Keine weiteren Story-Inhalte und keine weiteren Patches für den Einzelspieler-Modus

Beitrag von SethSteiner »

Sindri hat geschrieben: 20.08.2017 16:39
SethSteiner hat geschrieben: 20.08.2017 15:43 In Mass Effect hatten Entscheidungen nahezu nie Einfluss. Bestes Beispiel der Rat in Teil 1, retten oder nicht retten, die Auswirkung ist ziemlich irrelevant für den Storyverlauf. Wen man in Teil 1 sterben lässt ist ebenso ziemlich Wurst, was war die Konsequenz im zweiten Teil? Ein kurzes, ziemlich gleich ablaufendes Gespräch. Die Crew konnte sterben? Ja aber doch nicht aufgrund eines komplexen Variablenbaums, sondern einfach nur weil man zu spät durchs Portal geht. Selbe Geschichte bei den anderen Toden, die davon abhingen ob man eine Loyalitätsmission gemacht hat.
Ob man die Schiffupgrades geholt hat oder nicht, Loyalitätsmissionen, Entscheidungen und am Ende konnte man trotzdem verkacken und Leute verlieren, wenn man in der Suicide Mission die Crew falsch eingeteilt hatte. Was willst du noch?
Teil 1 hatte die Entscheidung schlechthin, wo man garantiert ein Crew-Mitglied opfern muss. Man konnte Wrex verlieren. Du kannst richtig fies sein und Samara gegen ihre böse Ardat-Yakshi Tochter austauschen. Was hat MEA zu bieten? Nix.
Entscheidungen kann man viele Treffen aber der Knackpunkt ist das einem vorgekaugelt wurde, diese Entscheidungen hätten auch Einfluss. Ob ich nun Wrex bei mir hatte oder nicht war allerdings als Beispiel für den Storyverlauf genauso egal wie wen ich auf dem einen Planeten mit der Atombombe allein ließ. Natürlich kann man sagen, der Tod eines Charakters wäre doch eine starke Auswirkung oder der Crew aber nur für den Moment. Für den Moment denkt man sich "oh das ist heftig" und danach? Ist das nicht weiter wichtig aber beim Thema Entscheidungen und deren Auswirkungen ist auch das davor entscheidend und auch das ist halbgar. Wenn ich eine Loyalitätsmission nicht mache, mal ganz davon ab dass das nicht mal was besonderes ist, weil Partymitglieder-spezifische Missionen ein echt alter Hut war und der zweite Teil nahezu nur aus einem einzigen Aspekt von vielen klassischen Rollenspielen bestand, sollte das eine Auswirkung in der Art haben, dass ich den Charakter nicht genau kenne und in einer ihn betreffenden Situation, einfach nicht genau bescheid wissen kann. Es ist eine persönliche Sache und so eine Mission sollte daher langfristig eine Rolle auf einer Beziehungstechnischen Ebene spielen und/oder auf einer die sich eben genau auf die Inhalte/Thema der MIssion bzw. der sich daraus ergebenen Informationen und Vorkommnisse beziehen. Stattdessen spielte sie eine Rolle dabei, ob der Charakter es überlebt irgendeine davon völlig fremde technisch-militärische Aufgabe zu erfüllen. Ja klar, ein anderer Grund kann sein, dass ich jemanden auswähle der nicht für die Aufgabe geschaffen ist oder vermeintlich nicht dafür geschaffen ist aber weder war das nachvollziehbar gestaltet, noch hatte man hier spielerischen Einfluss oder gab es langfristige Auswirkungen. Alles abgesehen natürlich von dem dämlichen Punktesystem am Ende in Teil 3. Was ich mir wünsche ist eine tatsächliche Veränderung der Storyline, nicht einfach eine Teilung in Bad Ending, Good Ending, Neutral Ending oder Rot, Grün, Blau, sondern dass der Verlauf der Geschichte sich merklich von dem Verlauf der Geschichte einer anderen Person unterscheidet. Nicht bei jeder Entscheidung logischerweise, das wäre auch zuviel verlangt aber zumindest bei einigen und nicht, dass ein Wrex einfach durch einen anderen Kroganer ausgetauscht wird und sonst bleibt bis auf ein, zwei Sätze alles gleich. Die Mass Effect Trilogie war hier wie ein riesiges Telltale Game. Und wissend, dass das mit MEA genauso oder sogar noch schlechter ist, ist grund genug für mich EAs Bioware definitiv keine Chance zu kommen davon hatten sie genug.
LongAlex
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Re: Mass Effect: Andromeda - Keine weiteren Story-Inhalte und keine weiteren Patches für den Einzelspieler-Modus

Beitrag von LongAlex »

EllieJoel hat geschrieben: 20.08.2017 17:11 Andromeda ist nichts anderes als ein Dragon Age Inqusition mit Weltraum Skin. Busy Work und Map Icon Simulator ist sogar noch weitaus schlimmer in Andromeda als in Inqusition. Blöd das es jetzt mit Bioware noch weiter Berg ab geht denn jetzt kommt der Destiny Klon MP Game as a Service vermutlich mit Lootboxes und all das Moderne Zeug was dazu gehört. Mal sehen wie viel Geld Bioware noch macht für EA wenn man seine treue Fanbase jetzt endgültig verlässt und sich den völlig überschwemmten MP Markt zuwendet. Ich hoffe es endet im Desaster und die Chancen stehen nicht schlecht.
Du weist aber schon, dass es Bioware schon länger nicht mehr gibt. Nur weil der Name noch so lautet, heißt das nicht gleich, dass es dieselben Leute sind. Dort arbeitet keiner mehr von dem einst mal beliebten Entwicklern.
yopparai
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Re: Mass Effect: Andromeda - Keine weiteren Story-Inhalte und keine weiteren Patches für den Einzelspieler-Modus

Beitrag von yopparai »

Onekles hat geschrieben: 20.08.2017 12:32 Nächstes Jahr um die Zeit wird EA leugnen, dass das Ding jemals existiert hat.

So ähnlich wie bei Nintendo und dem Virtual Boy (und bald der Wii U). Oder wie bei Sony und der Vita. Oder Microsoft und Windows Phone. *g*
Ich glaub inzwischen können sie schon wieder drüber lachen ^^
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Todesglubsch
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Re: Mass Effect: Andromeda - Keine weiteren Story-Inhalte und keine weiteren Patches für den Einzelspieler-Modus

Beitrag von Todesglubsch »

Magg0 hat geschrieben: 20.08.2017 17:08 Na dann kann ja die GotY-Edition bald kommen.
Dann werde ich sicher auch mal zuschlagen :-)
Die Konsolenversion wird doch zum Teil schon für 20€ rausgehauen. Was willst du denn mehr? ;)