Die Gesamtkosten sind wahrscheinlich in erster Linie vor allem durch die absurd hohen Marketingkosten gestiegen. Produktionskosten steigen nicht notwendigerweise exponentiell, Entwickler werden für ihre Auftragsarbeit in Form normaler monatlicher Löhnen bezahlt (anstatt einer Gewinnbeteiligung) und die Kosten für den Retailvertrieb sind in Zeiten des großen digitalen Marktes wohl vermutlich stabil geblieben bzw. eher gesunken (trotzdem bezahlt man für den Code noch genauso viel wie für die Retailfassung...).yopparai hat geschrieben: ↑02.08.2017 16:11 Das passiert halt, wenn die Produktionskosten steigen. Irgendwie muss die Kohle wieder reingeholt werden. Die Preise für Spiele sind über die Jahre bemerkenswert stabil geblieben, aber die Kosten für die Entwicklung sind stärker gestiegen als der Markt sich vergrößert hätte. Also ist es kein Wunder, dass Publisher auf dumme Ideen konmmen mussten.
Und während die Preise gestiegen sind, ist der Absatz in den letzten 30 Jahren gleichzeitig explodiert. Die Extreme sind soweit gegangen das ein Laden wie Square Enix bei 3,4 Millionen verkaufen Exemplaren eines Titels (Tomb Raider) von einem kommerziellen Misserfolg spricht...
Und von völlig überteuerten Mikrotransaktionen und DLCs wollen wir gar nicht erst anfangen. Will sagen das es mir sehr schwer fällt die Entscheidungen von Publishern als notwendige Maßnahmen für ein laufendes Geschäft zu sehen, geschweige denn Mitleid zu haben. Es regiert stattdessen die reinste Gier was man im Fall Nintendo mittlerweile auch an jeder Ecke beobachten kann.

