Das ist eine sachfremde Übertreibung. Der eSport ist auch ohne Retortenligen rasant gewachsen. Außerdem ist das Interessante nicht das wirtschaftliche Wachstum zu verfolgen, sondern die Qualität der erbrachten Leistungen der Spieler. Diese waren in der CGS schon sehr fraglich und die werden in dieser Overwatch-Liga, die ja genauso konzipiert ist, wie die CGS damals, genauso fraglich bleiben. Wenn dann aber trotzdem dieses Konzept einen großen Erfolg feiern sollte, wird das dazu führen, daß leistungsstarke Spieler aus anderen Disziplinen lieber dem Geld folgen, weil sie bei populären Disziplinen mit weniger Leistung trotzdem mehr verdienen können.NomDeGuerre hat geschrieben: ↑29.07.2017 15:44 Warum? Weil die Nische dann weiterhin Nische bleibt, während Größere öffentlichkeitswirksam ihr Produkt nach vorne bringen und dadurch en passant Akzeptanz schaffen, die wiederum den Nischen zugute kommen kann?
Man kann natürlich auf Graswurzeln warten, aber denen beim wachsen zuzuhören, ist nicht auch nicht abendfüllend.
Overwatch League: Das Mindestgehalt für Profispieler beträgt 50.000 Dollar pro Jahr
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Re: Overwatch League: Das Mindestgehalt für Profispieler beträgt 50.000 Dollar pro Jahr
Eben, es gibt durchaus eSport-Disziplinen, wo selbst noch Ü40er dran teilnehmen. Es gibt auch reguläre Sportarten, wo selbst 50-jährige noch ein Weltklasse-Niveau halten. Es kommt immer auf die individuellen Anforderungen der Disziplin an.
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Re: Overwatch League: Das Mindestgehalt für Profispieler beträgt 50.000 Dollar pro Jahr
Ist ziemlich komisch, bei Fighting Games sind aber selbst ältere noch Top und da gehts ja sogar mehr um Reflexe als LoL oder Starcraft.greenelve hat geschrieben: ↑29.07.2017 16:39 Ja gibt es. https://www.teamliquidpro.com/news/2017 ... -challenge
Funfact: Reflexe gehen bereits ab ca. 22 zurück. Sprich, um die Drehe rum haben sie ihren Höhepunkt.
Ab Mitte 20, spätestens ab 30 sind Esportler tatsächlich "alt" und es fällt schwerer, an der Leistungsspitze zu bleiben. Erfahrung ist da eine große Hilfe. Aber wie immer ist das recht unterschiedlich von Spiel zu Spiel. Manche sind fordernder bei Mechaniken und Reflexe als andere.
Siehe Tokido, 32, diesjähriger Evo Sieger in SFV.
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Re: Overwatch League: Das Mindestgehalt für Profispieler beträgt 50.000 Dollar pro Jahr
Nein, das ist keine Übertreibung, es ist ein Szenario, zur Verdeutlichung zugespitzt. Wenn man die Verbreitung des Hobbys zur Sportszene in Relation setzt, dann ist das, was Zuschauern und Profis geboten wird, ein Witz.Lebensmittelspekulant hat geschrieben: ↑29.07.2017 16:55 Das ist eine sachfremde Übertreibung. Der eSport ist auch ohne Retortenligen rasant gewachsen. Außerdem ist das Interessante nicht das wirtschaftliche Wachstum zu verfolgen, sondern die Qualität der erbrachten Leistungen der Spieler. Diese waren in der CGS schon sehr fraglich und die werden in dieser Overwatch-Liga, die ja genauso konzipiert ist, wie die CGS damals, genauso fraglich bleiben. Wenn dann aber trotzdem dieses Konzept einen großen Erfolg feiern sollte, wird das dazu führen, daß leistungsstarke Spieler aus anderen Disziplinen lieber dem Geld folgen, weil sie bei populären Disziplinen mit weniger Leistung trotzdem mehr verdienen können.
Natürlich hat der E-Sport mit anderen Problemen zu kämpfen, beispielsweise wechselnde Spiele, ein Novum im Sport, denke ich. Dazu fehlen die gewachsenen Vereinsstrukturen, wie beispielsweise bei den Turnern, die gesellschaftlich irrelevant sind, aber zumindest zu Olympia ins Rampenlicht rücken.
Da kann ein finanzkräftiger Förderer, auch wenn er eigene Interessen vertritt, durchaus positiv wirken. Ob ähnliches schon einmal schiefgelaufen ist, tut da erstmal nicht zur Sache, das werden sich die Verantwortlichen wohl auch angeschaut haben.
Zuletzt geändert von NomDeGuerre am 29.07.2017 17:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Overwatch League: Das Mindestgehalt für Profispieler beträgt 50.000 Dollar pro Jahr
Fighting Games sind mehr als nur Reflexe. Dieses Video erklärt drei Archetypen. https://www.youtube.com/watch?v=Qn6FHt2 ... tu.be&t=53
Es ist auch keine goldene Regel, die auf alle Menschen strikte Anwendung findet. Im Fußball gilt für Feldspieler, ab Alter 32 baut der Körper ab, dennoch gibt es Spieler, auch auf höchstem Niveau in der Geschichte des Sports, die selbst mit 40+ unterwegs waren.
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Re: Overwatch League: Das Mindestgehalt für Profispieler beträgt 50.000 Dollar pro Jahr
War ja klar das es ein Pay2Win Game ist. 
Aber wohl das erste mit Maxi-Transaktionen.
Aber wohl das erste mit Maxi-Transaktionen.
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Re: Overwatch League: Das Mindestgehalt für Profispieler beträgt 50.000 Dollar pro Jahr
winkekatze hat geschrieben: ↑29.07.2017 12:12 Warum sollte die losgehen? Das sind ca 3500€ brutto im Monat. Kein übermäßig hohes Gehalt für Vollzeitprofis.
Edit: Grade mal durch einen US-Steuerrechner gejagt..."Take-home Pay" liegt nach Abzug von Steuern bei ca. 2300$ im Monat. Also nix womit man große Sprünge machen kann.
Das Mindestgehalt soll für eine untere Grenze sorgen und da finde ich 50.000$ angemessen. Sorgt dafür, dass man problemlos Vollzeit seiner Profi-Overwatch-Karriere verfolgen kann und Sicherheit hat. Gibt es in anderen Sportarten, je nach Liga, auch. Über das Maximalgehalt sagt es aber noch gar nichts aus.
Mindestens 50.000$ + Prämien + Werbeverträge und da kann einiges bei herumkommen. Die Topstars werden sicherlich auch in den Millionen-Bereich kommen können.
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Re: Overwatch League: Das Mindestgehalt für Profispieler beträgt 50.000 Dollar pro Jahr
Für Millionengehälter braucht es eine größere Struktur. Die Zuschauermengen müssen auf Dauer für Sponsoren/Preisgelder groß genug sein, Gelder in der Höhe locker zu machen.
Mittlerweile stehen die Entwickler/Publisher hinter den Esporttiteln und pumpen selber Geld rein, damit die Turniere größer werden, die Spieler Vollzeit gehen können.
Mittlerweile stehen die Entwickler/Publisher hinter den Esporttiteln und pumpen selber Geld rein, damit die Turniere größer werden, die Spieler Vollzeit gehen können.
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DEMDEM
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Re: Overwatch League: Das Mindestgehalt für Profispieler beträgt 50.000 Dollar pro Jahr
Schau dir doch den echten Kampfsport an: da sind die an der Spitze auch alles etwas "ältere", also in erster Linie Erfahrene. Die besten Reflexe bringen dir nichts, wenn du damit nichts zu tun weiß.LP 90 hat geschrieben: ↑29.07.2017 17:43Ist ziemlich komisch, bei Fighting Games sind aber selbst ältere noch Top und da gehts ja sogar mehr um Reflexe als LoL oder Starcraft.greenelve hat geschrieben: ↑29.07.2017 16:39 Ja gibt es. https://www.teamliquidpro.com/news/2017 ... -challenge
Funfact: Reflexe gehen bereits ab ca. 22 zurück. Sprich, um die Drehe rum haben sie ihren Höhepunkt.
Ab Mitte 20, spätestens ab 30 sind Esportler tatsächlich "alt" und es fällt schwerer, an der Leistungsspitze zu bleiben. Erfahrung ist da eine große Hilfe. Aber wie immer ist das recht unterschiedlich von Spiel zu Spiel. Manche sind fordernder bei Mechaniken und Reflexe als andere.
Siehe Tokido, 32, diesjähriger Evo Sieger in SFV.
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Re: Overwatch League: Das Mindestgehalt für Profispieler beträgt 50.000 Dollar pro Jahr
Bedingt, sowohl aus körperlichen Gründen, aber auch wegen dem nachlassen der Reflexe und der Geschwindigkeit, wird oft in höhere Gewichtsklassen gewechselt. Schwergewicht gilt zwar als Königsklasse, sportlich betrachtet, ist es das allerdings nicht.
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Re: Overwatch League: Das Mindestgehalt für Profispieler beträgt 50.000 Dollar pro Jahr
Wie das dem E-Sport an sich insgesamt und speziell bei Overwatch speziell helfen kann, bleibt natürlich abzuwarten.
Es freut mich jedoch zu lesen, dass die persönlichen Arbeitsbedingungen der Spieler offenbar vernünftig sind. Das ist meiner Meinung nach erstmal das Wichtigste.
Es freut mich jedoch zu lesen, dass die persönlichen Arbeitsbedingungen der Spieler offenbar vernünftig sind. Das ist meiner Meinung nach erstmal das Wichtigste.
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DEMDEM
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Re: Overwatch League: Das Mindestgehalt für Profispieler beträgt 50.000 Dollar pro Jahr
Ja, weil es nur 90+ Kilo-Kämpfer gibt, wahr? Man sieht über alle Gewichtsklassen verteilt die Jüngeren in den unteren Ranks. Sicherlich, ab irgendwann kann der Körper nicht mehr, weshalb man keine 40+ Jährige in den Top-Ranks sieht. Aber auch wenn Reflexe eine Rolle spielen, ist das eine Untergeordnete. Die Erfahrung hat ein extrem viel größeren Einfluss.NomDeGuerre hat geschrieben: ↑29.07.2017 22:33 Bedingt, sowohl aus körperlichen Gründen, aber auch wegen dem nachlassen der Reflexe und der Geschwindigkeit, wird oft in höhere Gewichtsklassen gewechselt. Schwergewicht gilt zwar als Königsklasse, sportlich betrachtet, ist es das allerdings nicht.
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Re: Overwatch League: Das Mindestgehalt für Profispieler beträgt 50.000 Dollar pro Jahr
Natürlich nicht, deswegen schrieb ich ja in höhere Klassen. Hängt selbstverständlich auch von der Größe ab. Dass jüngere Kämpfer oft weiter unten stehen, liegt auch daran, dass man sich erstmal hochkämpfen muss.
Exemplarisch: Oscar de la Hoya
5. März 1994: WBO-Weltmeister im Superfedergewicht (1 Titelverteidigung)
29. Juli 1994: WBO-Weltmeister im Leichtgewicht (6 Titelverteidigungen)
6. Mai 1995: IBF-Weltmeister im Leichtgewicht
7. Juni 1996: WBC-Weltmeister im Halbweltergewicht (1 Titelverteidigung)
12. April 1997: WBC-Weltmeister im Weltergewicht (7 Titelverteidigungen)
4. März 2000: WBC-Weltmeister im Weltergewicht
23. Juni 2001: WBC-Weltmeister im Halbmittelgewicht (2 Titelverteidigungen)
14. September 2002: WBA-Superweltmeister im Halbmittelgewicht (1 Titelverteidigung)
5. Juni 2004: WBO-Weltmeister im Mittelgewicht
6. Mai 2006: WBC-Weltmeister im Halbmittelgewicht
Je niedriger die Gewichtsklasse, desto besser sind Technik und Geschwindigkeit. Natürlich nicht auf den einzelnen Kämpfer bezogen, sondern auf das Mittel. (Alis Vorbild war Sugar Ray Robinson, ein Welter und ähnlich wie er, hat Ali auch gekämpft. Ali war den Schwergewichten überlegen, da er nicht wie eines kämpfen musste) Hinzu kommt, dass schwerere Kämpfer schneller fallen, da aufgrund des Gewichts weniger Wucht verpufft. Kürzere Kämpfe tun auch gut und wenn man schon langsamer wird, dann sollte der andere wenigstens treffbar sein.
Es gibt zwar Ausreißer, aber ab 30 wird es zusehends eng. Mittlere und leichte Klassen dominieren.
http://boxrec.com/records?reset=1&sex=m
Exemplarisch: Oscar de la Hoya
5. März 1994: WBO-Weltmeister im Superfedergewicht (1 Titelverteidigung)
29. Juli 1994: WBO-Weltmeister im Leichtgewicht (6 Titelverteidigungen)
6. Mai 1995: IBF-Weltmeister im Leichtgewicht
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12. April 1997: WBC-Weltmeister im Weltergewicht (7 Titelverteidigungen)
4. März 2000: WBC-Weltmeister im Weltergewicht
23. Juni 2001: WBC-Weltmeister im Halbmittelgewicht (2 Titelverteidigungen)
14. September 2002: WBA-Superweltmeister im Halbmittelgewicht (1 Titelverteidigung)
5. Juni 2004: WBO-Weltmeister im Mittelgewicht
6. Mai 2006: WBC-Weltmeister im Halbmittelgewicht
Je niedriger die Gewichtsklasse, desto besser sind Technik und Geschwindigkeit. Natürlich nicht auf den einzelnen Kämpfer bezogen, sondern auf das Mittel. (Alis Vorbild war Sugar Ray Robinson, ein Welter und ähnlich wie er, hat Ali auch gekämpft. Ali war den Schwergewichten überlegen, da er nicht wie eines kämpfen musste) Hinzu kommt, dass schwerere Kämpfer schneller fallen, da aufgrund des Gewichts weniger Wucht verpufft. Kürzere Kämpfe tun auch gut und wenn man schon langsamer wird, dann sollte der andere wenigstens treffbar sein.
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- Konata1337
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Re: Overwatch League: Das Mindestgehalt für Profispieler beträgt 50.000 Dollar pro Jahr
Aber bitte in allen Sprachen. Overwatch auf Japanisch ist sooo niedlich >.<
Wer D.VA auf Deutsch oder Englisch grauenerregend fand, wird sie auf Japanisch lieben lernen, zumal der Tsundere-Aspekt besser abgebildet wird. Mei wird noch knuddeliger, Mercy resolut und erhaben, Sombras "Hola" ist mit japanischem Akzept besser als Spanisch selbst, Widowmaker klingt wie eine totale (heiße) Psychopathin
Hab letztens beim Kollegen Ohrenbluten bekommen, als ich es wieder auf Deutsch gehört habe. Deutsche Frauen klingen einfach nicht niedlich. Kenne zwar durchaus niedliche Exemplare, aber die werden keine Synchronsprecherinnen. Wenn ich allerdings Filme aus früheren Jahrzehnten schaue, klingen die Frauen auch alle besser. Vielleicht ist der Feminismus schuld. Das niedliche Wort "Fräulein" wurde ja abgeschafft, denn süße Weiblichkeit ist ja nicht mehr cool. Hoffentlich zieht in Japan niemals der Feminismus ein.
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johndoe824834
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Re: Overwatch League: Das Mindestgehalt für Profispieler beträgt 50.000 Dollar pro Jahr
Pacquiao wurde kürzlich um den Sieg betrogen weil die Punktrichter dem Australier (Kampf war in Australien)NomDeGuerre hat geschrieben: ↑29.07.2017 22:48 Es gibt zwar Ausreißer, aber ab 30 wird es zusehends eng. Mittlere und leichte Klassen dominieren.
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stark bevorzugt haben. Vor der Niederlage war Pacquiao mit 38 noch viel weiter vorne in den P4P Ranglisten.
