Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

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Nuracus
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Nuracus »

Ich möchte noch mal was zum Thema Grind sagen.
Ehrlich gesagt, ich finde es gibt keinen wirklichen Grind bei GTA Online. Nur dann, wenn man Inhalt x, y oder z unbedingt haben will und das so schnell wie möglich, dann sucht man im Internet, was gerade am meisten Geld in der kürzesten Zeit gibt und spielt das wieder und immer wieder.
Okay klare Sache - das ist Grind.

Aber ich sehe bei GTA Online überhaupt keinen Grund, grinden zu müssen (es sei denn, man muss das neueste unbedingt sofort haben).

GTA Online bietet so unglaublich viel Abwechslung, man kann so irre viele verschiedene Sachen machen (von mehrstufigen, komplexen Heists über simple A nach B-Rennen bis hin zu Fallschirmsprüngen, Team Deathmatches, Horde-Modus und einem furchtbar witzigen Top Gun (1 Spieler im Kampfjet jagt die anderen Spieler, die von A nach B müssen) und es gibt ständig Neues.
Kampfarenen für Autos. Matches im Tron-Bike-Stil. Blinde Rallye (wahnsinnig lustig: jedes Auto hat 1 Fahrer und 1 Beifahrer, der Fahrer ist blind, der Beifahrer muss erklären, wo man lang muss - sehr geil, einer in unserer Runde hat manchmal ne leichte Schwäche mit links/rechts, wir lachen uns scheckig).
Kerl, JA, selbst das hier angeprangerte "klau ein Auto und brings zum Punkt x".

Man kann abends 5 Stunden zocken mit seinen Leuten, hat 5 Stunden derbe Gaudi und muss nicht 2x hintereinander das gleiche machen.

Am Ende hat dann jeder Betrag X gesammelt. Der eine mehr, der andere weniger. Vielleicht reicht das noch nicht, um sich das teuerste Auto aus dem allerneuesten Update zu kaufen.
Aber man hat verflucht viel Spaß gehabt.


Von daher: Für die einen ist GTA Online eine Melkmaschine, für mich jedoch ist es allein durch die qualitativ hochwertige Abwechslung das derzeit beste, was Onlinegaming zu bieten hat.
Natürlich hat es seine Macken!
Aber Grind, das ist keine.

Wie gesagt: Es sei denn, man will alles unbedingt sofort haben.


Nachtrag: Noch etwas, ganz wichtig. Hier wurde wiederholt gesagt, die DLCs seien zwar gratis, aber erst nach einer mehrstündigen Grind-Playwall zugänglich. Und das stimmt nicht.
Rockstar veröffentlicht ja pro DLC nicht nur 2 Millionen-Dollar-Autos und -Helikopter, sondern immer (?) auch tonnenweise anderes Zeugs.
Kleidung, günstigere Fahrzeuge, Rennstrecken, Missionen, Spielmodi.
Wie zuletzt mit dem Micro Machines-Verschnitt.
Anderes Beispiel: In einem der letzten Updates gab es einen Buggy in Keilform, damit kann man wunderbar andere Fahrzeuge in die Luft schleudern. Der kostet ne Stange Geld (ich glaube auch um die 2 Millionen). Jetzt kann man sagen "Buuuuuh, Grindwall, buuuuuuuuuuhhhh, das kann ich ja nie benutzen wenn ich nicht erst 10 Stunden was anderes mache!"
Doch.
Es gibt eine extra Mission, wo man den Fahren kann und muss. Ganz neu, ganz gratis.

Nachtrag 2: Grind in den Souls-Spielen ... es gibt Waffen und Rüstungen mit teilweise recht hohen Attributsanforderungen. Attribute, die man in der Form während eines normalen Spieldurchgangs kaum erreichen würde. Wenn man diese Rüstung trotzdem tragen will, was bleibt? Grind ... oder man besiegt den Boss und trägt die Rüstung irgendwann in NG+.
Aber für die Ungeduldigen gibt es natürlich Grind (und jedes Souls-Spiel hat mindestens einen sehr ergiebigen Grind-Spot).
Weder GTA Online noch Dark Souls ist darauf ausgelegt, dass man alles besitzen/benutzen kann, was es gibt.

Ich kann in Dark Souls nicht die komplette schwere Havel-Rüstung tragen, die Gegner im Fernkampf mit den heftigsten Zaubersprüchen beharken und im Nahkampf dann herumrollen wie Sonic, bevor ich sie dann mit zwei Einhandsäbeln niederschnetzle.
Es sei denn ich grinde unglaublich viel und pushe alle Attribute auf 50. DANN geht das - aber das erfordert Unmengen an Zeit.
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Sindri
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Sindri »

Nuracus hat geschrieben: 29.07.2017 09:56 GTA Online bietet so unglaublich viel Abwechslung, man kann so irre viele verschiedene Sachen machen (von mehrstufigen, komplexen Heists über simple A nach B-Rennen bis hin zu Fallschirmsprüngen, Team Deathmatches, Horde-Modus und einem furchtbar witzigen Top Gun (1 Spieler im Kampfjet jagt die anderen Spieler, die von A nach B müssen) und es gibt ständig Neues.
Kampfarenen für Autos. Matches im Tron-Bike-Stil. Blinde Rallye (wahnsinnig lustig: jedes Auto hat 1 Fahrer und 1 Beifahrer, der Fahrer ist blind, der Beifahrer muss erklären, wo man lang muss - sehr geil, einer in unserer Runde hat manchmal ne leichte Schwäche mit links/rechts, wir lachen uns scheckig).
Kerl, JA, selbst das hier angeprangerte "klau ein Auto und brings zum Punkt x".
Vieles ist ganz lustig und macht Spass aber die Ladezeiten sind eine Frechheit. Wenn die Gruppe nicht zusammen kommt, hat man Ladezeiten, wenn man aus der Open-World in eine Mission einsteigen will, ewig lange Ladezeiten...das macht den Grind nicht besser.
Nuracus hat geschrieben: 29.07.2017 09:56 Von daher: Für die einen ist GTA Online eine Melkmaschine, für mich jedoch ist es allein durch die qualitativ hochwertige Abwechslung das derzeit beste, was Onlinegaming zu bieten hat.
Natürlich hat es seine Macken!
Aber Grind, das ist keine.

Wie gesagt: Es sei denn, man will alles unbedingt sofort haben.
Wieso geht man automatisch davon aus, daß man alles haben will, wenn man das Geschäftsmodell oder den Grind kritisiert?
Nuracus hat geschrieben: 29.07.2017 09:56 Nachtrag 2: Grind in den Souls-Spielen ... es gibt Waffen und Rüstungen mit teilweise recht hohen Attributsanforderungen. Attribute, die man in der Form während eines normalen Spieldurchgangs kaum erreichen würde. Wenn man diese Rüstung trotzdem tragen will, was bleibt? Grind ... oder man besiegt den Boss und trägt die Rüstung irgendwann in NG+.
Aber für die Ungeduldigen gibt es natürlich Grind (und jedes Souls-Spiel hat mindestens einen sehr ergiebigen Grind-Spot).
Weder GTA Online noch Dark Souls ist darauf ausgelegt, dass man alles besitzen/benutzen kann, was es gibt.
Haben die Souls-Spiele eine Möglichkeit gegen Echtgeld den Grind zu umgehen?
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Nuracus
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Nuracus »

Die Ladezeiten sind z.T. unschön, aber hey - die stammen aus ner Zeit, als GTA Online in der Form ein erstes Experiment war. Rockstar hat es zwar geschafft, dem Spiel eine zeitgemäße Optik zu geben, aber nicht, diese Ladezeiten merklich zu verkürzen. Ich weiß nicht, ob es am Grundgerüst liegt (ein fetter kleiner Mann kann abnehmen und Muskeln trainieren, aber er wird immer klein sein) oder an was anderem, ich bin aber absolut zuversichtlich, dass sies beim nächsten Mal deutlich besser hinbekommen.
Warum auch nicht, Rockstar ist ne super Schmiede, die schon viel Wunderwerk gezaubert hat.

Nein, bei Souls kann man nicht Seelen gegen Echtgeld kaufen. Dennoch denke ich, dass ein Vergleich möglich ist: Da GTA Online nicht darauf ausgelegt ist, dass du die neuen Inhalte wie Fahrzeuge, Klamotten oder Waffen besitzen musst.
Im Gegensatz zu echten Paywall-Spielen (nehmen wir mal Dungeon Keeper Mobile) wirst du nicht dahin getrieben, Geld auszugeben.

Zum Thema "alles haben": Nein, nicht nur alles. Hier wird zum großen Teil der Grind an sich kritisiert. Es gibt ein neues Fahrzeug für 2 Millionen? Ich wills aber sofort haben! Ich will nicht 10 Stunden spielen! Ich will überhaupt nicht spielen! Ich will nur haben! (so liest sich vieles hier, leider ... der Spaß an GTA Online kommt in diesem Thread viel zu kurz)
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Sindri
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Sindri »

Nuracus hat geschrieben: 29.07.2017 12:50 Die Ladezeiten sind z.T. unschön, aber hey - die stammen aus ner Zeit, als GTA Online in der Form ein erstes Experiment war.
Das Spiel wurde für den PC portiert und da ist keiner auf die Idee gekommen was an den Ladezeiten zu machen?
Nuracus hat geschrieben: 29.07.2017 12:50 Nein, bei Souls kann man nicht Seelen gegen Echtgeld kaufen. Dennoch denke ich, dass ein Vergleich möglich ist: Da GTA Online nicht darauf ausgelegt ist, dass du die neuen Inhalte wie Fahrzeuge, Klamotten oder Waffen besitzen musst.
Im Gegensatz zu echten Paywall-Spielen (nehmen wir mal Dungeon Keeper Mobile) wirst du nicht dahin getrieben, Geld auszugeben.
Deswegen ist der Vergleich schlecht. Du kannst in Souls Spielen nur durch Zeit&Können weiter kommen. Bei GTA allerdings, kannst du dies umgehen und mich nervt es, daß die Leute dann auch noch sagen, daß es nicht so schlimm sei.
Nuracus hat geschrieben: 29.07.2017 12:50 Zum Thema "alles haben": Nein, nicht nur alles. Hier wird zum großen Teil der Grind an sich kritisiert. Es gibt ein neues Fahrzeug für 2 Millionen? Ich wills aber sofort haben! Ich will nicht 10 Stunden spielen! Ich will überhaupt nicht spielen! Ich will nur haben! (so liest sich vieles hier, leider ... der Spaß an GTA Online kommt in diesem Thread viel zu kurz)
Sry, das ist völliger Unsinn. Ich habe mich von Anfang an durch den Thread durch gelesen und keiner der Kritiker verlangt, daß man den gesamten Content sofort ohne was zu tun, haben muss/will.
Die Grundkritik ist, daß Rockstar, dank der Sharkcards, keinerlei Interesse an SP-DLCs hat.
Und ich behaupte, daß Rockstar die Ingame-Währung so kalkuliert, damit sich Sharkcards besser verkaufen. Sprich höherer Grind, damit Spieler sich zumindest überlegen, Sharcards zu kaufen.
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Nuracus
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Nuracus »

Ja gut, aber da bleibt es auch erst mal bei ner Behauptung, die man natürlich wieder und wieder hinstellen kann.
Ich behaupte, wieder und wieder und immer wieder, man spielt GTA Online, hat dabei Spaß und sammelt Geld, und es fällt dabei immer genug ab, dass man sich mal dies, mal das, mal jenes kaufen kann. Nur halt nicht alles sofort.

Zum Dark Souls-Vergleich: Warum ist es denn so schlimm, es umgehen zu können? Doch nur, wenn das Spiel tatsächlich so aufgebaut wäre, dass man es umgehen MUSS, weil es anders kaum geht?
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Sindri
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Sindri »

Nuracus hat geschrieben: 29.07.2017 13:24 Zum Dark Souls-Vergleich: Warum ist es denn so schlimm, es umgehen zu können? Doch nur, wenn das Spiel tatsächlich so aufgebaut wäre, dass man es umgehen MUSS, weil es anders kaum geht?
Heute ist es nur eine Abkürzung, die man nehmen kann aber nicht muss und morgen kommt einer der Entwickler auf die dämliche Idee es doch so weit zu treiben.
Und als wenn wir aktuell nicht genug unfaire Bezahlmethoden hätten oder versteckte Kosten ohne großen Mehrwert(Season Pass; DLCs, MTA) muss man den Scheiss nicht auch noch verteidigen, nach dem Motto, finde ich nicht soo schlimm.

Abgesehen davon ist diese "Abkürzungsmethode" eine gängige Praxis in einem F2P-Spiel. Meiner Meinung nach hat sowas in einem Vollpreistitel nix zu suchen.
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Gotenks0815 »

Eirulan hat geschrieben: 28.07.2017 22:53 ... dann wird's hundert Pro gekauft, wahrscheinlich 2x (Konsole und PC).
Warum, zum Teufel ?
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Eirulan »

Weil es zu Release nur auf Konsolen kommt..?
Ich es aber später trotzdem auch auf PC in höherer Detailstufe und evtl Mods spielen mag..?
Gibt viele Gründe.
Hab GTA 5 auch mehrmals und es nicht bereut
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Nuracus
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Re: Red Dead Redemption 2: Starke Orientierung an GTA Online?

Beitrag von Nuracus »

Geil mit der Signatur :mrgreen: nein ich hab GTA V auch erst für die PS3 und dann für die PS4 geholt, einfach schon allein für den MP mit der Crew. Wir haben uns schnell darauf verständigt (“Jo, seid ihr dabei?“ - “Jo.“) und dann war der Schinken gegessen.